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Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschiebetür nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Faltschiebetüren weisen mindestens zwei oder mehr im üblichen Einbauzustand in einem Gebäude in einer vertikal ausgerichteten Wand vertikal ausgerichtete Türflügelelemente auf, die über gelenkige Scharniere miteinander sowie in einem Bereich mit einem Blendrahmen verbunden sind und beim Öffnen zickzackartig zusammengeschoben werden. Dadurch ergibt sich eine große Öffnungsbreite, wobei die Türflügelelemente im gefalteten Zustand am Rand der Öffnung platzsparend angeordnet werden.
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Bei Faltschiebetüren mit flächenbündigen Flügelrahmenkonstruktion - die in ihrem geschlossenen Zustand ein besonders ansprechendes visuelles Erscheinungsbild aufweisen - wird in der Regel oberhalb und/oder unterhalb horizontaler Profile des Flügelrahmens zum Blendrahmen hin jeweils eine weiche, großvolumige Dichtung bzw. ein entsprechendes Dichtungsprofil eingesetzt, um eine genügend hohe Wasser- und Luftdichtigkeit im geschlossenen Zustand der Faltschiebetür zu gewährleisten. Diese Dichtungen müssen Wasser- und Luftdichtigkeit auch bei größeren Fertigungstoleranzen, Baukörperabsenkung oder Profilverformungen infolge von Gewichts- und Windlasten jederzeit gewährleisten.
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Gleichzeitig darf die jeweilige Dichtung auch nicht zu steif/hart ausgeführt werden, damit die Bedienkräfte der Faltschiebetür insbesondere auch beim Schließvorgang nicht zu hoch werden. Im Bereich der Verriegelung der Faltschiebetür wird aber ein erhöhter Dichtungsgegendruck benötigt, um ein Spiel zwischen den Bauteilen zu eliminieren, das erforderlich ist, um eine leichte Beweglichkeit zwischen den Bauteilen (Verriegelung und Führung, Führungsrollen und Blendrahmen) und gleichzeitig Fertigungstoleranzen sowie die Schichtdicken einer Oberflächenschutzbeschichtung kompensieren zu können.
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Somit fehlt im Bereich der Verriegelungspunkte häufig ein erforderlicher Dichtungsgegendruck, so dass sich die Dichtung nicht optimal an eine Gegendichtfläche an einem Blendrahmen anlegt, wodurch Klappergeräusche entstehen können, die unerwünscht sind. Ferner leiden unter Umständen auch die Dichtungseigenschaften der Dichtung.
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Die Erfindung hat somit die Aufgabe, eine Faltschiebetür zu schaffen, bei dem diese Probleme verringert werden.
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Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand nach Anspruch 1 gelöst.
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Demnach wird eine Faltschiebetür geschaffen, die in einer vertikalen Ausrichtung in eine Gebäudeöffnung einbaubar ist, wobei die Faltschiebetür zumindest folgendes aufweist;
- einen gebäudefesten Blendrahmen, in dem zumindest zwei oder mehr Faltschiebflügel vorgesehen sind, wobei ein erster Faltschiebeflügel gelenkig an den Blendrahmen angebunden ist, wobei dieser erste Faltschiebeflügel mit dem nächsten Faltschiebeflügel gelenkig verbunden ist und wobei jeder ggf. weiter vorgesehene Faltschiebeflügel mit dem jeweils vorhergehenden Faltschiebeflügel ebenfalls gelenkig verbunden ist und wobei wenigstens einer der Faltschiebeflügel ferner am Blendrahmen verschieblich und schwenkbar geführt ist, so dass die Faltschiebeflügel zwischen einer Falt-Offenstellung und einer Geschlossenstellung beweglich sind,
- wobei der jeweilige Faltschiebeflügel einen Flügelrahmen aufweist, in den ein Flächenelement eingesetzt ist,
- wobei wenigstens ein Dichtungsprofil dazu vorgesehen ist, einen horizontalen Falzraum zwischen dem jeweiligen Flügelrahmen des Faltschiebeflügels und dem Blendrahmen gegen den Blendrahmen abzudichten, und
wobei das wenigstens eine Dichtungsprofil jedenfalls abschnittsweise durch wenigstens ein Andruckelement abgestützt und stabilisiert ist.
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Dadurch wird konstruktiv einfach und damit vorteilhaft ein erhöhter Dichtungsgegendruck des Dichtungsprofils auf eine Gegendichtfläche am Blendrahmen erzeugt.
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Es kann nach einer konstruktiv besonders einfach realisierbaren Variante vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Dichtungsprofil lediglich abschnittsweise durch wenigstens ein Andruckelement abgestützt und stabilisiert ist. Das Andruckelement wird dann nur dort vorgesehen, wo es notwendig ist. Derart wird es insbesondere möglich, den benötigten Druck beim Schließen der Tür nicht oder nicht nachteilig spürbar, also nicht wesentlich, zu erhöhen.
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Es kann dabei vorzugsweise vorgesehen, dass das Dichtungsprofil - vorzugsweise lediglich - im Bereich eines oder mehrerer ggf. an dem jeweiligen Flügelrahmen vorgesehener Verriegelungselemente durch das wenigstens eine Andruckelement abgestützt und stabilisiert ist. Dadurch wird konstruktiv einfach und damit vorteilhaft ein erhöhter Dichtungsgegendruck auf die Gegendichtfläche lediglich an Positionen erzeugt, an welchen Verriegelungselemente vorgesehen sind. Das Dichtungsprofil wird damit nur dort stabilisiert, wo dies aufgrund des üblicherweise größeren konstruktiven Spiels in diesen Bereichen notwendig ist. Da das Andruckelement derart eher kurz und nicht sehr großflächig ausgeführt wird, werden die Kräfte beim Schließen des jeweiligen Faltschiebeflügels nur unwesentlich erhöht.
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Es ist zudem eine bevorzugte Ausgestaltung, dass in X-Richtung (bezogen auf den geschlossenen Zustand der Faltschiebetür) das jeweilige Dichtungsprofil lediglich abschnittsweise vor und hinter Bereichen, in denen ein jeweiliger Faltschiebeflügel mit dem nächsten Faltschiebeflügel durch eines oder mehrere Türbänder jeweils gelenkig verbunden ist, durch ein jeweiliges Andruckelement abgestützt und stabilisiert wird.
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Denkbar ist es nach einer anderen bevorzugten Ausgestaltung auch, dass an dem wenigstens eine Dichtungsprofil über seine gesamte Länge wenigstens ein Andruckelement vorgesehen ist. Dabei kann dann vorgesehen sein, dass die Andruckwirkung auf das Dichtprofil nicht über die gesamte Länge des Dichtprofils konstant ist, sondern variiert und nur da vorgesehen ist und/oder erhöht ist, wo eine höhere Andruckwirkung erforderlich ist. Neben diesen Stellen kann die Andruckwirkung niedriger als in den Bereichen erhöhter Andruckwirkung, insbesondere um mehr als 50% niedriger sein, ggf. sogar gegen Null gehen. Es kann dabei vorzugsweise vorgesehen, dass die Andruckwirkung gegenüber benachbarten Abschnitten des Andruckelementes wiederum im Bereich eines oder mehrerer ggf. an dem jeweiligen Flügelrahmen vorgesehener Verriegelungselemente durch das wenigstens eine Andruckelement erhöht ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die erhöhte Andruckwirkung dann abschnittsweise vor und hinter Bereichen, in denen ein jeweiliger Faltschiebeflügel mit dem nächsten Faltschiebeflügel durch eines oder mehrere Türbänder jeweils gelenkig verbunden ist, realisiert ist. Es kann insbesondere auch vorgesehen sein, dass die Andruckwirkung in weniger als 40% der Länge des Andruckelementes bzw. des korrespondierend langen Dichtungsprofils erhöht oder vorgesehen ist. Auch derart wird es jeweils möglich, den benötigten Druck beim Schließen der Tür nicht oder nicht nachteilig spürbar, also nicht wesentlich, zu erhöhen. Dies kann durch entsprechende konstruktive Auslegung erreicht werden.
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Es ist dabei bevorzugt vorgesehen, dass bei einem Schließen des jeweiligen Flügelrahmens eine freie Dichtlippe des jeweiligen Dichtungsprofils an dem jeweiligen Andruckelement abgestützt ist und an die Gegendichtfläche am Blendrahmen gedrückt ist bzw. wird. Der erhöhte Dichtungsgegendruck wird dann dadurch erzeugt, dass beim Schließen des jeweiligen Flügelrahmens eine Dichtlippe des Dichtungsprofils quasi von dem Andruckelement abgestützt wird und an die Gegendichtfläche gedrückt wird. Der Dichtungsgegendruck wird derart auf einfache Weise dort erhöht, wo er benötigt wird: indem hinter der Dichtung ein Element z.B. aus Kunstsoff angebracht (z.B. geklemmt und geschraubt) wird und das Dichtungsprofil gestützt wird.
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Es kann dazu vorgesehen sein, dass das jeweilige Andruckelement und das jeweilige Dichtungsprofil an dem Flügelrahmen des jeweiligen Faltschiebeflügels befestigt sind und dass das Andruckelement mit einem nach oben vom Flügelrahmen abstehenden Bereich stützend an der Dichtlippe - nachfolgend synonym auch Steg genannt - anliegt.
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Dabei kann nach einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Blendrahmen und der Flügelrahmen jeweils aus Profilen zu der Rahmenform zusammengesetzt sind. Es kann dann weiter vorgesehen sein, dass diese Profile Verbundprofile sind, die jeweils wenigstens eine Metallschale und einen Isoliersteg aufweisen.
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Es kann zudem weiter vorgesehen sein, dass wenigstens einer der Faltschiebetürflügel an dem Blendrahmen durch eine Lauf- und/oder Trageinrichtung verschieblich geführt ist.
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Und es kann nach einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass das Andruckelement im Wesentlichen parallel zum Dichtungsprofil ausgerichtet ist. Dadurch ergibt sich eine bauraumsparende und zweckmäßige Ausrichtung des Andruckelements.
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Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Andruckelement einen Befestigungsabschnitt aufweist. Dadurch kann das Andruckelement konstruktiv einfach an einem entsprechendes Rahmenprofil insbesondere des Flügelrahmens befestigt werden
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Es kann nach einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ebenfalls vorgesehen sein, dass der Befestigungsabschnitt einen Basissteg aufweist, an den zwei, Klemmstege einstückig angeformt sind, die in Bezug auf den Basissteg schräg nach unten ausgerichtet sein können. Dadurch erfolgt die Befestigung des Andruckelements konstruktiv einfach und bauraumsparend.
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Vorteilhaft ist, dass die bevorzugt zwei Klemmstege dazu vorgesehen sein können, das Andruckelement im Bereich eines Isolierstegs des Profils des Blendrahmens oder des jeweiligen Flügelrahmens festzuklemmen, wodurch eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen dem jeweiligen Rahmenprofil und dem Andruckelement geschaffen wird. Durch diese konstruktiv einfach geschaffene, kombinierte form- und kraftschlüssige Befestigung des Andruckelements am jeweiligen Rahmenprofil wird eine besonders robuste Befestigung gewährleistet.
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Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsoption der Erfindung ist vorgesehen, dass der Formschluss dadurch zustande kommt, dass die Klemmstege in eine geometrisch zu ihnen korrespondierende Kontur im jeweiligen Isoliersteg eingreifen. Dadurch wird ein konstruktiv einfacher, bauraumsparender Formschluss erzeugt.
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Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass mit dem Basissteg zwei in Bezug auf den Basissteg im Wesentlichen schräg nach oben und in Bezug auf den jeweiligen Blendrahmen oder Flügelrahmen nach außen weisende Seitenstege einstückig verbunden sind. Durch eine vorzugsweise einstückige Verbindung der Seitenstege mit dem Basissteg wird eine besonders steife Struktur geschaffen.
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Es kann nach einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ebenfalls vorgesehen sein, dass der Befestigungsabschnitt einen Auflagesteg aufweist, an dem die beiden Seitenstege einstückig angeformt sind, wobei der Auflagesteg parallel zum Basissteg angeordnet ist und in Bezug auf den Basissteg vertikal nach oben beabstandet ist. Durch die einstückige Verbindung der Seitenstege mit dem Auflagesteg wird eine besonders steife Struktur geschaffen.
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Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Basissteg, die beiden Seitenstege sowie der Auflagesteg ein geschlossenes, blockartiges Profil mit einer parallelogrammartigen Querschnittsgeometrie ausbildet, das mit einer Hohlkammer durchzogen ist. Das blockartige Profil stellt eine besonders steife Geometrie zur Verfügung, während die Hohlkammer vorteilhaft Werkstoff spart.
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Vorteilhaft ist ferner, dass der dichtungsseitige Seitensteg bzw. die Dichtlippe zu einem ersten Andruckabschnitt einstückig verlängert ist, wobei der erste Andruckabschnitt zu in Bezug auf den Basissteg schräg nach oben verläuft und nach einem Knick im Wesentlichen vertikal nach oben gerichtet in einem zweiten Andruckabschnitt frei endet. Dadurch wird das Dichtungsprofil besonders wirksam abgestützt und stabilisiert.
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Es kann nach einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ebenfalls vorgesehen sein, dass der zweite, vertikal nach oben gerichtete Andruckabschnitt das Dichtungsprofil derart abstützt, so dass sich zumindest der innere Steg sowie das freie Ende des inneren Stegs im geschlossenen Zustand des jeweiligen Flügelrahmens oder am Blendrahmen an eine Gegendichtfläche am jeweiligen Flügelrahmen oder am Blendrahmen in eine vertikale Richtung strecken und sich dementsprechend flächig ohne den Knick auszubilden an die Gegendichtfläche am jeweiligen Flügelrahmen oder am Blendrahmen anschmiegt und dabei durch den zweiten Andruckabschnitt des Andruckelements abgestützt und stabilisiert wird. Dadurch wird das Dichtungsprofil optimal abgestützt und in seiner Dichtwirkung optimiert sowie eine erhöhter Dichtungsgegendruck erzeugt.
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Vorteilhaft ist ebenfalls, wenn nach einer optionalen Ausgestaltung das Andruckelement durch eine Schraube derart aufgespreizt werden kann, dass die beiden Klemmstege kraftschlüssig an die geometrisch zu ihnen korrespondierende Kontur im jeweiligen Isoliersteg gepresst werden. Dadurch wird eine einfach zu realisierender Kraftschluss realisiert, dessen Klemmkraft durch die Schraube vorteilhaft einstellbar ist.
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Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass das Andruckelement durch die Schraube aufgespreizt wird, die in einen Schlitz eingedreht ist, der sich senkrecht zur parallelogrammartigen Querschnittsgeometrie im Basissteg des Befestigungsabschnitts des Andruckelements erstreckt. Dadurch wird ein alternativer, einfach zu realisierender Kraftschluss realisiert, dessen Klemmkraft durch die Schraube vorteilhaft einstellbar ist und der bauraumsparend ist.
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Es kann nach einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ebenfalls vorgesehen sein, dass der zweite Andruckabschnitt des Andruckelements einen Schlitz aufweist, in den eine Schraube eindrehbar ist, mit der der Schlitz aufspreizbar ist. Dadurch kann der Dichtungsgegendruck vorteilhaft stufenlos eingestellt werden.
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Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben. Die Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann auch in anderer Weise wortsinngemäß oder auch in anderer Weise äquivalent realisiert werden. Insbesondere können einzelne Merkmale der nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele auch bei anderen Ausführungsbeispielen eingesetzt werden, die nachfolgend nicht dargestellt sind.
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Es zeigt:
- Figur 1:
- in a) eine räumliche Ansicht einer Faltschiebetür in teilgeöffneten Zustand, in b) eine räumliche Ansicht der Faltschiebetür im vollständig geöffneten Zustand;
- Figur 2:
- eine räumliche Ansicht eines Ausschnitts von zwei Faltschiebetürflügeln, die drehbar miteinander verbunden sind und an ihrer jeweiligen horizontal oberen Rahmenseite eine Dichtung aufweisen;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht eines horizontal oberen Rahmenabschnitts eines Faltschiebetürflügels;
- Figur 4:
- in a) eine Schnittansicht eines horizontal oberen Abschnitts eines Blendrahmens einer Faltschiebetür und eines horizontal oberen Abschnitts eines Flügelrahmens der Faltschiebetür, der in seinem geschlossenen Zustand in dem Blendrahmen einsteht; in b) eine weitere Schnittansicht des horizontal oberen Abschnitts eines Blendrahmens einer Faltschiebetür und eines horizontal oberen Abschnitts eines Flügelrahmens der Faltschiebetür, der in seinem geschlossenen Zustand in dem Blendrahmen einsteht;
- Figur 5:
- in a) eine erste Ausführungsvariante eines Elements zur Aussteifung eines Dichtungsprofils in einem Einstellzustand, in b) die erste Ausführungsvariante eines Elements eine einem befestigten Zustand, in c) eine zweite Ausführungsvariante des Elements zur Aussteifung eines Dichtungsprofils;
- Figur 6:
- eine Schnittdarstellung durch einen oberen horizontalen Blendrahmenholm und einem oberen horizontalen Flügelrahmenholm im geschlossenen Zustand eines Faltschiebeflügels im Bereich von Verriegelungselementen.
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In der nachfolgenden Figurenbeschreibung sind mehrere Ausführungsbeispiele beschrieben. Einzelne Merkmale dieser Ausführungsbeispiele können auch mit nicht gezeigten Ausführungsbeispielen kombiniert werden und eignen sich auch jeweils als vorteilhafte Ausgestaltungen der in einzelnen oder mehreren der in den Haupt- und Unteransprüchen beschriebenen Gegenstände.
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Die im Folgenden verwendeten Begriffe, wie "oben", "unten", "rechts", "links", "horizontal" "vertikal", "innen" oder "außen" beziehen sich auf die Ausrichtung in den jeweiligen Figuren. Koordinatensysteme in den Figuren dienen dabei jeweils der weiteren Orientierung. Sie transformieren sich im Raum bei einer anderen räumlichen Ausrichtung.
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In Fig. 1a ist eine Faltschiebetür 1 mit mehreren - hier drei - Faltschiebeflügeln 2a, b, c dargestellt. Es können auch mehr als drei dieser Faltschiebeflügel vorgesehen sein.
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Die Faltschiebetür 1 ist entsprechend einer üblichen Einbaustellung vertikal bzw. in einer x-y-Ebene nach dem Koordinatensystem in Fig. 1a ausgerichtet.
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Die Faltschiebeflügel 2a, b, c weisen jeweils einen Flügelrahmen 3 auf.
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Die Faltschiebeflügel 2a, b, c sind so angeordnet, dass sie beim Öffnen der Faltschiebetür 1 winklig zueinander und dadurch insgesamt ziehharmonikaartig ausgerichtet sind, wie dies in Fig. 1a dargestellt ist.
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Ein erster Faltschiebeflügel 2a ist an einer ersten vertikalen Seite durch Türbänder bzw. Scharniere 10 (siehe Fig. 3) drehbar am Blendrahmen 4 angeschlagen. Der erste Faltschiebeflügel 2a ist durch Türbänder 10 an seiner zweiten vertikalen Seite drehbar mit einem zweiten Faltschiebeflügel 2b verbunden. Der zweite Faltschiebetürflügel 2b kann an dem Blendrahmen 4 durch eine Lauf- und/oder Trageinrichtung 20 (siehe Fig. 2 und Fig. 6, hier greifen Rollen in eine hinterschnittene Nut des Blendrahmens ein) verschieblich geführt, ferner ist der zweite Faltschiebeflügel 2b durch Türbänder 10 an seiner zweiten vertikalen Seite drehbar mit einem dritten Faltschiebeflügel 2c verbunden. Es könnten derart noch einer oder mehrere weitere Faltschiebeflügel vorgesehen sein (hier nicht dargestellt).
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Es kann dabei vorgesehen sein, dass der zweite Faltschiebeflügel 2a, b, c oben und/oder unten eine Lauf- und/oder Trageinrichtung 20 aufweist (hier nicht im Detail dargestellt, siehe aber Fig. 6), die im oberen, horizontalen Abschnitt des Blendrahmens 4 verfahrbar ist bzw. verschieblich ist. Optional kann insbesondere eine untere Führung auch auf andere Weise erfolgen, so direkt im Boden im Bereich einer Führungsschiene (hier nicht dargestellt).
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Der jeweilige Faltschiebeflügel 2a, b, c kann ein Flächenelement 5 aufweisen, das als Isolierverglasung ausgeführt sein kann und in den jeweiligen Flügelrahmen 3 eingesetzt ist.
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Der jeweilige Flügelrahmen 3 ist bevorzugt aus Profilen 31 zusammengesetzt, die als Verbundprofile ausgeführt sein können. Dementsprechend weisen die Profile 31 mindestens zwei Metallschalen auf, die durch Isolierstege 32 miteinander verbunden sind. Der Flügelrahmen 3 ist hier aus einem oberen, horizontalen bzw. parallel zur x-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 4a oder Fig. 4b ausgerichteten Profil 31, zwei vertikalen, parallel ausgerichteten bzw. parallel zur y-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 1a oder Fig. 1b Profilen 31 sowie einem unteren, horizontalen bzw. parallel zur x-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 4a oder Fig. 4b Profil 31 zusammengesetzt.
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Ebenso kann der Blendrahmen 4 aus Profilen 41 zusammengesetzt sein, die ebenfalls als Verbundprofile ausgeführt sein können. Dementsprechend weisen die Profile 41 mindestens zwei Metallschalen auf, die durch Isolierstege 42 miteinander verbunden sind. Der Blendrahmen 4 ist hier aus einem oberen, horizontalen bzw. parallel zur x-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 1a oder Fig. 1b ausgerichteten Profil 41, zwei vertikalen, parallel ausgerichteten bzw. parallel zur y-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 1a oder Fig. 1b Profilen 41 sowie einem unteren, horizontalen bzw. parallel zur x-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 1a oder Fig. 1b Profil 41 zusammengesetzt.
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Einer der Faltschiebeflügel 2a, b, c der Faltschiebetür 1 kann mit einer Handhabe 6 und einer Schließ- und /oder Verriegelungseinrichtung 7 ausgeführt sein, mit der die jeweiligen drehbar miteinander verbundenen Flügelrahmen 3 an dem Blendrahmen 4 insgesamt fest geschlossen oder geschlossen und verriegelt sein können. Die Handhabe 6 dient auch zum Verschieben der Faltschiebeflügel 2a, b, c aus einer Geschlossenstellung in eine Falt-Offenstellung (siehe Fig. 1b) und zurück.
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In Fig. 1b ist die Faltschiebetür 1 in einem vollständig geöffneten Zustand dargestellt.
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Die Faltschiebeflügel 2a, b, c sind hier an einer linken Seite des Blendrahmens 4 im gefalteten Zustand zusammengeschoben. Die Faltschiebeflügel 2a, b, c belegen dadurch noch einen Rest der Durchgangsöffnung (Anzahl der Faltschiebflügel 2a, b, c multipliziert mit der Stärke der jeweiligen Flügelrahmens 3).
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Fig. 2 zeigt eine räumliche Ansicht eines Ausschnitts von zwei Faltschiebeflügeln 2a, b, die jeweils mit mehreren Türbändern 10 - von denen hier eins dargestellt ist - an ihren vertikale Profilen 31 drehbar miteinander verbunden sind. An ihrer jeweiligen horizontal oberen Rahmenseite weisen die Faltschiebetürflügel 2a, b jeweils das Dichtungsprofil 9 auf. Dies hat wenigstens eine nach außenweisende Dichtlippe bzw. einen Steg 18 zur dichtenden Anlage an dem Blendrahmen 4.
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Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines horizontalen Rahmenabschnitts des Faltschiebetürflügels 2a, b, c sowie des Blendrahmens 4. Ein Falzraum 8 zwischen dem Flügelrahmen 3 des Faltschiebetürflügels 2a und dem Blendrahmen 4 ist mit einem Dichtungsprofil 9 abgedichtet, das am oberen horizontalen Profil des Flügelrahmen 3 befestigt ist und das sich im geschlossenen Zustand des Faltschiebeflügels 2a an eine Gegendichtfläche des Blendrahmens 4 anlegt.
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Das jeweilige Dichtungsprofil 9 ist also dazu vorgesehen, einen Falzraum 8 zwischen dem jeweiligen Flügelrahmen 3 des Faltschiebeflügels 2a, b, c und dem Blendrahmen 4 gegenüber der Umgebung zumindest vertikal - also parallel zur y-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 2 und Fig. 6 und oben horizontal - also parallel zur y-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 2 und Fig. 6 abzudichten.
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Bei einer Faltschiebetür 1 mit flächenbündigen Profilen 31, 41 wird ein weiches, großvolumiges Dichtungsprofil 9 eingesetzt, um Wasser- und Luftdichtigkeit zu gewährleisten, auch bei größeren Fertigungstoleranzen, Baukörperabsenkungen oder Profilverformungen infolge von Gewichts- und Windlasten. Gleichzeitig darf das Dichtungsprofil 9 auch nicht zu steif/hart ausgeführt werden, damit die Bedienkräfte nicht zu hoch werden.
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Das Dichtungsprofil 9 ist unverformt in Fig. 3 im Schnitt dargestellt und in Fig. 6 im verformten Zustand im Schnitt dargestellt. Das Dichtungsprofil kann in einem unverformten Zustand einen im Wesentlichen u-förmigen Querschnitt aufweisen. Das Dichtungsprofil 9 ist über einen Basissteg 11 hier auf einer Oberseite des oberen horizontalen Profils des Flügelrahmens 3 formschlüssig befestig. Dazu kann der Basissteg 11 einen t-nutsteinartigen Ansatz 12 auf, der in eine geometrisch korrespondierende Nut im Profil 31 des Flügelrahmens 3 eingreifen kann.
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An das jeweiligen Ende des Basisstegs 11 können sich nach außen hin eine oder mehrere - insbesondere zwei - Dichtlippen anschließen. Hier werden diese Dichtlippen von einem äußeren Steg 13 sowie einem optionaler inneren Steg 14 gebildet (das "außen" und "innen" bezieht sich auf eine Wand, die zwischen außen und innen trennt). Der innere Steg 14 und der äußere Steg 13 erstrecken sich im unverformten Zustand jeweils ausgehend vom Basissteg 11 winkelig - schräg nach oben und bezogen auf den Blendrahmen 4 nach außen bzw. in positiver z-Richtung nach dem Koordinatensystem in Fig. 3, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
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Sowohl der innere Steg 14 als auch der äußere Steg 13 weisen im unverformten Zustand jeweils einen Knick 15, 16 auf, durch den die jeweils freien Enden bzw. freien Dichtlippen 17, 18 beider Stege 13, 14 vom Basissteg 11 aus jeweils im Wesentlichen vertikal nach oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 3 gerichtet sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
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Im verformten Zustand des Dichtungsprofils 9 ohne Abstützung, der in Fig. 6 dargestellt ist, sind die beiden Stege 13, 14 in Bezug auf den Basissteg 11 vertikal nach oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 6 ausgerichtet und die jeweiligen freien Enden 17, 18 entsprechend schräg nach oben und in Bezug auf den Flügelrahmen 3 nach innen bzw. in negativer z-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 6. Dadurch ist sichergestellt, dass sich beide Stege 13, 14 des Dichtungsprofils 9 an eine Gegendichtfläche am jeweiligen Blendrahmen 3 im geschlossenen Zustand des jeweiligen Flügelrahmen 3 anlegen können, wie dies in Fig. 4 oder insbesondere Fig. 6 dargestellt ist. Durch die erfolgte Verformung des Dichtungsprofils 9 wird ein gewisser Dichtungsgegendruck durch das Dichtungsprofil 9 auf die korrespondierende(n) Gegendichtfläche(n) am jeweiligen Blendrahmen 4 ausgeübt.
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Vorzugsweise jedenfalls im Bereich von Verriegelungselementen 19 der Faltschiebeflügel 2a, b, c, die im geschlossenen Zustand der Faltschiebetür 1 ausgefahren werden, um die Faltschiebeflügel 4 jeweils an dem Blendrahmen 2 festzulegen (siehe Fig. 6) wird nach der Erfindung ein erhöhter Dichtungsgegendruck erzeugt, um ein Spiel zwischen den Bauteilen zu kompensieren, das erforderlich ist, um eine leichte Beweglichkeit zwischen den Verriegelungselementen 19 - beispielsweise Riegelstangen und - bolzen sowie Führungen und Führungsrollen der Lauf- und/oder Trageinrichtung 20 sowie Blendrahmen 4 (siehe Fig. 6) und gleichzeitig Fertigungstoleranzen und Schichtdicken von Oberflächenschutzbeschichtungen kompensieren zu können.
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Allerdings fehlt es im Bereich der Verriegelungselemente 19 bei Faltschiebetüren 1 nach dem Stand der Technik oftmals an einem genügenden Dichtungsgegendruck, wodurch die Verriegelungselemente 19 ein unerwünschtes Klappergeräusch erzeugen können.
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Es ist daher hier vorgesehen, dass das Dichtungsprofil 9 - und dabei insbesondere eine seiner Dichtlippen 18 - insbesondere im Bereich der Verriegelungselemente 19 durch ein Andruckelement 100 abgestützt und stabilisiert wird.
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Dadurch wird das Dichtungsprofil 9 gezielt an Positionen an der Faltschiebtür 1 abgestützt und stabilisiert, an denen dies erforderlich ist. Derart kann konstruktiv einfach und damit vorteilhaft ein erhöhter Dichtungsgegendruck auf die Gegendichtfläche am jeweiligen Flügelrahmen 3 erzeugt werden.
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Das Andruckelement 100 erstreckt sich vorzugsweise in Richtung X bzw. horizontal entsprechend lediglich im Wesentlichen über einen Abschnitt des jeweiligen oberen Profils 31 des Flügelrahmens 3 in einem Bereich, oder in mehreren Bereichen in Richtung X, in denen in Richtung X eines oder mehrere Verriegelungselemente 19, und nicht über dessen gesamte Länge in Richtung X (wie dies in Fig. 6 dargestellt ist). Bezogen ist dies auf den geschlossenen Zustand der Faltschiebetür 1.
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Das Andruckelement kann zwar auch in Richtung X länger sein als das Verriegelungselement 19 in dieser Richtung. Es erstreckt sich aber vorzugsweise über nicht mehr als 250 mm in dieser Richtung, vorzugsweise maximal über 150 mm.
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Es ist zudem eine bevorzugte Ausgestaltung, dass in X-Richtung (bezogen auf den geschlossenen Zustand der Faltschiebetür) das jeweilige Dichtungsprofil 9 lediglich vor und hinter Bereichen, in denen ein jeweiliger Faltschiebeflügel 2a mit dem nächsten Faltschiebeflügel 2b durch eines oder mehrere Türbänder 10 jeweils gelenkig verbunden ist, durch ein jeweiliges Andruckelement 100 abgestützt und stabilisiert wird.
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Die Andruckelemente 100 können beispielsweise ca. 50 bis 250 mm lang sein. Und sie können jeweils ein Stück in X-Richtung von den Türbändern 10 beabstandet sein, beispielsweise bis zu 70 mm von diesen beabstandet.
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Das Andruckelement 100 kann an dem Flügelrahmen 3 des jeweiligen Faltschiebeflügels 2a, b, c befestigt sein, wie dies beispielsweise in Fig. 2a dargestellt ist. Dabei kann es vorgesehen sein, dass das jeweilige Andruckelement 100 auf dem oberen, horizontalen Profil 31 des Flügelrahmens 3 des jeweiligen Faltschiebflügels 2a, b, c befestigt ist, wie dies in Fig. 2 und in Fig. 6 dargestellt ist. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Andruckelement 100 unter dem unteren, horizontalen Profil 31 des Flügelrahmens 5 des jeweiligen Faltschiebflügels 2a, b, c befestigt ist
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In Fig. 5a und Fig. 5b ist eine erste Ausführungsvariante des Andruckelements 100 dargestellt. Das Andruckelement 100 kann ganz oder teilweise aus Kunststoff oder Metall oder aber auch aus einem anderen Werkstoff bestehen. Dieser Werkstoff ist vorzugsweise steifer als das Dichtmaterial, aus dem das Dichtungsprofil hergestellt ist.
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Das Andruckelement 100 kann sodann einen Befestigungsabschnitt 101 aufweisen, um es auf dem Flügelrahmen festzulegen.
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Der Befestigungsabschnitt 101 kann einen Basissteg 102 aufweisen, an den zwei, hier bevorzugt symmetrisch zueinander gestaltete Klemmstege 103, 104 einstückig angeformt sind, die in Bezug auf den Basissteg 102 schräg nach unten ausgerichtet sein können.
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Der Basissteg 102 kann somit horizontal, parallel zum Isoliersteg 32 des Profils 31 des jeweiligen Flügelrahmens 3 bzw. in einer x-z-Ebene in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 3 bzw. in Fig. 5a angeordnet sein und kann sich entlang des oberen horizontalen oder unteren horizontalen Profils 31 des jeweiligen Flügelrahmens 3 bzw. parallel zur x- Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 3 oder Fig 5a erstrecken.
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Die beiden Klemmstege 103, 104 können dazu vorgesehen sein, das Andruckelement 100 im Bereich des Isolierstegs 32 des Profils 31 des jeweiligen Flügelrahmens 3 festzuklemmen, wodurch eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen dem jeweiligen Rahmenprofil 31, 41 und dem Andruckelement 100 geschaffen wird. Der Formschluss kommt hier beispielhaft jeweils dadurch zustande, dass die beiden Klemmstege 103, 104 in eine geometrisch zu ihnen korrespondierende Kontur 33 im jeweiligen Isoliersteg 32 eingreifen (siehe z.B. Fig. 3).
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Mit dem Basissteg 102 können einer oder mehrere in Bezug auf den Basissteg 102 im Wesentlichen schräg nach oben und in Bezug auf den jeweiligen Flügelrahmen 3 (Fig. 2) nach außen bzw. in positive z-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 2 weisende Seitensteg(e) 105, 106 einstückig verbunden sein.
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Parallel zum Basissteg 102 und in Bezug auf den Basissteg 102 vertikal nach oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 2 beabstandet kann der Befestigungsabschnitt 101 einen Auflagesteg 107 aufweisen, an den die beiden Seitenstege 105, 106 einstückig angeformt sein können.
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Der Basissteg 102, die beiden Seitenstege 105, 106 sowie der Auflagesteg 107 können somit ein geschlossenes, blockartiges Profil mit einer parallelogrammartigen Querschnittsgeometrie ausbilden, das von einer Hohlkammer 108 durchzogen ist.
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Der dichtungsseitige Seitensteg 105 ist zu einem ersten Andruckabschnitt 109 einstückig verlängert, wobei der erste Andruckabschnitt 109 zunächst in Bezug auf den Basissteg 102 schräg nach oben verläuft und nach einem Knick 110 im Wesentlichen vertikal nach oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 5a, 5b, 5c gerichtet in einem zweiten Andruckabschnitt 111 frei endet.
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Der zweite, vertikal nach oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 4a und Fig. 4b gerichtete Andruckabschnitt 111 stützt das Dichtungsprofil 9 an dessen von der Blendrahmen-Gegendichtfläche abgewandten Seite derart ab, dass sich zumindest der innere Steg 14 nach Fig. 4a und Fig. 4b im geschlossenen Zustand des jeweiligen Flügelrahmens 3 an die Gegendichtfläche am jeweiligen Blendrahmen 4 in eine vertikale Richtung bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 4a und 4b strecken und sich dementsprechend flächig ohne den Knick 16 auszubilden.
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Das Dichtungsprofil wird somit nach dieser Ausgestaltung der Erfindung an die Gegendichtfläche am Blendrahmen 4 angedrückt und wird dabei durch den zweiten Andruckabschnitt 111 des Andruckelements quasi ausgesteift. Auch derart wird ein erhöhter Dichtungsgegendruck erzeugt, da beim Schließen des jeweiligen Flügelrahmens 3 das freie Ende bzw. die Dichtlippe 18 des inneren Stegs 14 des Dichtungsprofils 9 zwischen der Gegendichtfläche am jeweiligen Blendrahmen 4 und dem zweiten Andruckabschnitt 111 komprimiert wird und in Bezug auf den Basissteg 102 des Andruckelements 100 nur nach vertikal oben bzw. in y-Richtung in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 4a und Fig. 4b ausweichen kann.
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Es kann optional vorgesehen sein, dass das Andruckelement 100 durch wenigstens eine verstellbare Schraube 112 derart aufgespreizt wird, dass sich die beiden Klemmstege 103, 104 kraftschlüssig in eine geometrisch zu ihnen korrespondierende Kontur 33 im jeweiligen Isoliersteg 32 gepresst werden, wie dies in Fig. 5b dargestellt ist.
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Das Andruckelement 100 kann vorzugsweise aus einem Kunststoffwerkstoff hergestellt sein, es kann aber auch aus einem Metall, vorzugsweise aus einem Leichtmetall hergestellt sein.
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In Fig. 5a ist eine alternative Möglichkeit zum Aufspreizen des Andruckelements 100 dargestellt. Abweichend von der Darstellung in Fig. 5b und in den Figuren 2a, 3, 4a, sowie 4b wird das Andruckelement 100 in Fig. 5b durch die Schraube 112 aufgespreizt, die in einen Schlitz 113 eingedreht ist, der sich senkrecht zur Zeichnungsebene der Figuren 3, 4a sowie 4b bzw. parallel zur x-Achse in Bezug auf das Koordinatensystem in Fig. 5a im Basissteg 102 des Befestigungsabschnitts 101 des Andruckelements 100 erstreckt.
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In den Figuren 4b und 5c ist jeweils eine zweite Ausführungsvariante des Andruckelements 100 dargestellt. Abweichend zu der ersten Ausführungsvariante des
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Andruckelements 100 nach den Figuren 4a, 5a, 5b weist hier der zweite Andruckabschnitt 111 des Andruckelements 100 einen Schlitz 114 auf, in den eine Schraube 115 eindrehbar ist, mit der der Schlitz 114 aufspreizbar ist. Dadurch wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, den Dichtungsgegendruck, den das Dichtungsprofil 9 auf die jeweiligen Gegendichtungsfläche am Blendrahmen 4 ausübt, einstellbar zu gestalten, wie dies in Fig. 4b dargestellt ist.
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Analog wie in der vorstehenden Figurenbeschreibung erläutert kann der entsprechende horizontale Falzraum unterhalb der Flügelrahmen jeweils mit einem Dichtungsprofil 9 und ggf. - wie vorstehend beschreiben - einem Andruckelement 100 abgedichtet werden (hier nicht dargestellt). Die vorstehenden Merkmale sind dann analog unterhalb des Flügelrahmens erfüllt.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Faltschiebetür
- 2a, b, c
- Faltschiebeflügel
- 3
- Flügelrahmen
- 31
- Profil
- 32
- Isoliersteg
- 33
- Kontur
- 4
- Blendrahmen
- 41
- Profil
- 42
- Isoliersteg
- 5
- Flächenelement
- 6
- Handhabe
- 7
- Verriegelungseinrichtung
- 8
- Falzraum
- 9
- Dichtungsprofil
- 10
- Türband
- 11
- Basissteg
- 12
- Ansatz
- 13
- Äußerer Steg
- 14
- Innerer Steg
- 15
- Knick
- 16
- Knick
- 17
- Freies Ende
- 18
- Freies Ende
- 19
- Verriegelungselement
- 100
- Andruckelement
- 101
- Befestigungsabschnitt
- 102
- Basissteg
- 103
- Klemmsteg
- 104
- Klemmsteg
- 105
- Seitensteg
- 106
- Seitensteg
- 107
- Auflagesteg
- 108
- Hohlkammer
- 109
- Erster Andruckabschnitt
- 110
- Knick
- 111
- Zweiter Andruckabschnitt
- 112
- Schraube
- 113
- Schlitz
- 114
- Schlitz
- 115
- Schraube