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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verschliessen eines Bindlochs in einem Bauteil gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, eine Bindloch-Abdeckvorrichtung zur Anordnung an einem Bauteil gemäss Patentanspruch 8, ein Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät zur Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung an einem Bauteil gemäss Patentanspruch 11, ein Set gemäss Patentanspruch 14 sowie die Verwendung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruchs 15.
Technologischer Hintergrund
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Bei der Erstellung eines Bauwerks werden zumindest einzelne Bauteile gegossen. Beispielsweise werden Wände aus Beton erstellt.
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Wie in der Figur 1 ausschnittsweise gezeigt, werden für die Erstellung einer gegossenen Wand zwei Schalungselemente 1 in einem Abstand A zueinander aufgestellt. Zur Sicherstellung des gewünschten Abstandes A, welcher der späteren Wanddicke entspricht, werden mehrere Schalungsabstandhalter 5 vorgesehen. Die Schalungsabstandhalter 5 weisen jeweils ein Distanzrohr 6 und endseitig an diesem angeordnete Stützkonen 7 auf. Das Distanzrohr 6 endet jeweils beabstandet zu den Schalungselementen 1. Damit die Schalungselemente 1, insbesondere aufgrund des auftretenden Drucks bei der Füllung des geschaffenen Hohlraums H, nicht auseinander bewegen, wird eine Gewindestange 8 durch die Schalungsabstandhalter 5 geführt und mittels Verspannmuttern 9 gesichert. Anschliessend wird das Wandmaterial, hier Beton, in den Hohlraum H gefüllt.
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Sobald das Wandmaterial eine ausreichende Festigkeit aufweist, wird zumindest eine Verspannmutter 9 gelöst, dann die Gewindestange 8 sowie die Schalungselemente 1 entfernt. Entfernt werden auch die Stützkonen 7, welche nur der Druckverteilung beim Verspannen der Gewindestange 8 gedient haben.
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Zurück bleibt ein Bindloch 11, das je nach Ausgestaltung des Stützkonus 7 eine entsprechende Ausformung aufweist. Hier weist das Bindloch 11 eine kegelkonusförmige Ausgestaltung auf. Das Bindloch 11 wird beispielsweise aus feuertechnischen Gründen, aufgrund Anforderungen an die Dichtigkeit und/oder ästhetischen Gründen gefüllt. Gerade bei Sichtbetonwänden bestehen hohe Anforderungen an die ästhetische Erscheinung der sichtbaren Seite der Wand und somit an den sichtbaren Teil der Füllung im Bindloch 11.
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Im Stand der Technik werden die Bindlöcher beispielsweise mit einem Stopfen verschlossen, wobei der vorfabrizierte Stopfen selten der Farbe und/oder Struktur des das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils entspricht. Andererseits ist es bekannt, das Bindloch mit einem Füllmaterial zu füllen.
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Nachteilig an diesen bekannten Lösungen ist, dass dabei jedoch immer wieder unterschiedliche Färbungen und/oder Strukturerscheinungen auftreten, welche nicht mit dem das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils übereinstimmen und somit den optischen Eindruck stören.
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Besonders ausgebildete und/oder erfahrene Spezialisten auf dem Gebiet der Betonkosmetik erreichen z. B. mit Schleifen und Pigmentieren ein besseres Erscheinungsbild des fertig erstellten, gegossenen Bauteils. Beispielsweise weist eine Betonwand eine Vielzahl von Bindlöchern auf, deren Verschliessen entsprechend zeitaufwändig ist.
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Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist, dass die Anzahl derartiger Spezialisten gering ist und diese teuer sind. Daher sind die Kosten für ein gutes Erscheinungsbild eines gegossenen Bauteils entsprechend hoch.
Darstellung der Erfindung
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Verschliessen eines Bindlochs in einem Bauteil zu schaffen, welches mindestens eines der vorgenannten Nachteile nicht aufweist und insbesondere kostengünstig bei Erzielung hoher optischen Anforderung umsetzbar ist.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den von diesem Patentanspruch 1 abhängigen Patentansprüchen angegeben.
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Das Verfahren zum Verschliessen eines Bindlochs in einem Bauteil umfasst die folgenden Schritte:
- a) Anordnen einer Bindloch-Abdeckvorrichtung um das Bindloch des Bauteils;
- b) zumindest abschnittsweises Füllen des Bindlochs mit einem Füllmaterial; und
- c) Entfernen der Bindloch-Abdeckvorrichtung von dem Bauteil.
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Im ersten Schritt a) wird durch die Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung der das Bindloch umgebende Bereich des Bauteils bei der Durchführung der darauffolgenden Arbeitsschritte vor Beschädigungen und Verfärbungen geschützt.
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Die Bindloch-Abdeckvorrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass diese im angeordneten Zustand das Bindloch möglichst genau umschliesst. Eine dafür besonders geeignete, erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung wird nachfolgend noch detailliert beschrieben.
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Im nächsten Schritt b) wird das Bindloch zumindest abschnittsweise mit einem geeigneten Füllmaterial gefüllt. Insbesondere umfasst das Füllmaterial ein angemischtes mehrfaseriges, aushärtbares Material. Vorteilhaft kommt ein Schnellmörtel zur Anwendung, wie er für Sanierungen im Gewerbe- und Wohnbau verwendet findet (beispielsweise der Schnellmörtel PCI Repament® Multi der Firma Sika®).
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Sobald das Füllmaterial leicht angetrocknet ist, kann ein etwaiger Überstand abgeschliffen und/oder mit einem - vorteilhaft feuchten - Schwamm glattgerieben werden. Die um das Bindloch angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung stellt sicher, dass dabei der das Bindloch umgebende Bereich des Bauteils vor chemischer und mechanischer Verschmutzung geschützt ist.
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Im Schritt c) wird die Bindloch-Abdeckvorrichtung entfernt und zurück bleibt ein perfekt geschlossenes Bindloch, ohne Beschädigung des das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils.
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Jedermann, insbesondere wenn dieser Erfahrung im Umgang mit einer Kelle oder einem Spachtel hat, kann dieses erfindungsgemässe Verfahren ausführen. Damit lassen sich die Kosten für die Erstellung eines derartigen Bauteils, z. B. einer Wand aus Sichtbeton, massgeblich senken,
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Vorzugsweise wird vor dem Anordnen einer Bindloch-Abdeckvorrichtung (Schritt a)) zumindest der das Bindloch umgebende Bereich des Bauteils vorbehandelt, womit die Anordnung beziehungsweise die Haftung der Bindloch-Abdeckvorrichtung an dem das Bindloch umgebende Bereich des Bauteils verbessert wird. Beispielsweise wird dieser Bereich gereinigt und/oder entstaubt, insbesondere trocken entstaubt.
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Bevorzugt wird das Bindloch mittels eines Spritzbeutels zumindest abschnittsweise gefüllt, was dem Anwender eine gezielte und somit einfache Füllung des Bindlochs ermöglicht. Mit dem Spritzbeutel ist es einfach sicherzustellen, dass auch das Distanzrohr des Schalungsdistanzhalters genügend gefüllt wird, so dass beim Füllen des Bindlochs ein ausreichender Feuerschutz erreicht wird.
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Vorzugsweise erfolgt das Füllen des Bindlochs mehrstufig, womit eine auf die Anforderungen entsprechende Füllung des Bindlochs erstellbar ist. Zuerst wird beispielsweise das Bindloch in einem ersten Schritt zum grössten Teil gefüllt und in einem zweiten Schritt nur noch eine kleine Menge zur Füllung des verbleibenden Raums eingebracht, welche kurz nach dem Einfüllen z. B. weiterbehandelt wird.
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Dabei ist es auch denkbar, unterschiedliche Füllmaterialien zu verwenden, welche gegebenenfalls sogar unterschiedliche Materialeigenschaften haben. Beispielsweise wird zuerst ein im ausgehärteten Zustand sehr dichtes Füllmaterial und anschliessend ein insbesondere auf die Struktur und/oder Farbe des das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils besonders abgestimmtes Füllmaterial verwendet. Weiter kann zuerst ein Stopfen im Bindloch als erstes Füllmaterial und anschliessend ein auf die Struktur und Farbe des das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils besonders abgestimmtes Füllmaterial verwendet werden. Beide dieser beispielhaften Varianten ermöglichen die Verwendung auch von kostengünstigen Füllmaterialien, was die Gesamtkosten für die Erstellung des Bauteils bei der Vielzahl von zu verschliessenden Bindlöchern massgeblich reduziert.
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Bevorzugt wird das gefüllte Bindloch abgeglättet, womit sich die eingebrachte Füllung einfach an die Struktur und gegebenenfalls auch an die Farbe des das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils anpassen lässt. Das Abglätten erfolgt beispielsweise mittels eines Spachtels oder eines - vorteilhaft feuchten - Schwamms.
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Vorzugsweise wird die Oberfläche des Bindlochs vor dem Füllen des Bindlochs vorbehandelt, womit die Haftung des Füllmaterials an der Oberfläche des Bindlochs verbessert wird. Beispielsweise wird die entsprechende Oberfläche mechanisch und/oder chemisch aufgeraut, wobei die angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung den das Bindloch umgebenden Bereichs des Bauteils bei diesem Arbeitsgang vor mechanischen und/oder chemischen Verunreinigungen schützt. Alternativ oder ergänzend zur mechanischen Bearbeitung der Oberfläche des Bindlochs kann eine Haftbrücke auf die Oberfläche des Bindlochs aufgetragen werden, wobei die angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung auch hier den das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils bei diesem Arbeitsgang vor mechanischen und/oder chemischen Verunreinigungen schützt.
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Bevorzugt wird die Aussenfläche des gefüllten Bindlochs vor dem Entfernen der Bindloch-Abdeckvorrichtung (Schritt c)) behandelt, z. B. damit ein möglichst optimales optisches Erscheinungsbild des Bauteils erreicht wird. Insbesondere wird die Aussenfläche des gefüllten Bindlochs vor dem Entfernen der Bindloch-Abdeckvorrichtung (Schritt c)) an die Struktur und/oder Farbe des das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils mittels geeigneter Massnahmen, wie Pigmentieren, Schleifen, etc., angepasst.
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Weiter ist es die Aufgabe der Erfindung, eine dafür geeignete Bindloch-Abdeckvorrichtung zur Anordnung an einem Bauteil zu schaffen, welche mindestens eines der vorgenannten Nachteile nicht aufweist und insbesondere auch von jedermann bzw. von einfach ausgebildeten Baufachleuten einsetzbar ist.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den von diesem Patentanspruch 8 abhängigen Patentansprüchen angegeben.
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Die erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung zur Anordnung an einem Bauteil weist einen flächigen Grundkörper, der eine Bindloch-Umrandungsöffnung aufweist, sowie zumindest eine Halteeinrichtung zum Halten der Bindloch-Abdeckvorrichtung an dem Bauteil auf.
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Eine derartige Bindloch-Abdeckvorrichtung ist einfach handhabbar und anordnenbar.
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Die Bindloch-Umrandungsöffnung ist möglichst auf die Ausgestaltung des Randes des Bindlochs abgestimmt. Üblicherweise weisen Bindlöcher kreisrunde Aussenränder auf, womit die Bindloch-Umrandungsöffnung bevorzugt ebenfalls kreisrund mit dem entsprechenden Durchmesser ausgebildet ist.
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Die zumindest eine Halteeinrichtung ist derart ausgebildet, dass die Bindloch-Abdeckvorrichtung im angeordneten Zustand sicher während der Durchführung verschiedenster Arbeitsschritte an dem das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils gehalten ist.
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Insbesondere ist die zumindest eine Halteeinrichtung zumindest bereichsweise an dem flächigen Grundkörper vorgesehen, was eine einfache Ausgestaltung der Bindloch-Abdeckvorrichtung ermöglicht.
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Unter einem flächigen Grundkörper wird in diesem Zusammenhang ein Grundköper verstanden, dessen Ausdehnungen in der X- und Y-Richtungen wesentlich grösser sind als dessen Ausdehnung in der Z-Richtung (= Dicke (d; D)).
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Der flächige Grundkörper ist vorteilhaft aus Kunststoff, insbesondere aus einem thermoplastischen Kunststoff, hergestellt. Beispielsweise ist der flächige Grundkörper aus einer Kunststofffolie aus einem Polypropylen (PP) hergestellt, womit eine flexible, stabile und strapazierfähige Bindloch-Abdeckvorrichtung geschaffen wird.
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Alternativ ist der flächige Grundkörper aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, welche insbesondere Grundkörpern mit grösserer Dicke in der Anwendung infolge seiner mechanischen Eigenschaften vorteilhaft ist. Weitere für die Herstellung des Grundkörpers geeignete Kunststoffe sind hochdichtes Polyethylen (HDPE), Weich-Polyethylen (LDPE) oder Poly-Vinyl-Chlorid (PVC), wobei diese Aufzählung nicht abschliessend ist. Je nach Dimension des flächigen Grundkörpers wird der insbesondere in seinen mechanischen Eigenschaften vorteilhafte Kunststoff gewählt.
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Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Halteeinrichtung zumindest eine Kleberschicht, was eine einfache Anordnung an den das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils ermöglicht. Die Bindloch-Abdeckvorrichtung wird dazu beispielsweise mit der zumindest einen Kleberschicht voran an den das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils angedrückt.
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Die zumindest eine Kleberschicht ist derart ausgebildet, dass die Bindloch-Abdeckvorrichtung während der Durchführung verschiedener Arbeitsschritte sicher an dem das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils gehalten ist, aber gleichzeitig eine bewusste Entfernung der Bindloch-Abdeckvorrichtung von dem das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils zulässt. Vorteilhaft hinterlässt die zumindest eine Kleberschicht keine Verfärbungen oder Rückstände beim Entfernen der Bindloch-Abdeckvorrichtung von dem Bauteil.
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Insbesondere kommt ein synthetischer Klebstoff für die zumindest eine Kleberschicht zur Anwendung, insbesondere ein synthetischer Klebstoff. Ein derartiger Klebstoff ist gut ablösbar, einfach vor Ort anwendbar und hinterlässt keine Verfärbungen beziehungsweise kaum Rückstände auf der Oberfläche. Als vorteilhaft hat sich der Klebstoff PSA (Pressure Sensitive Adhesive) d Firma Werotex AG erwiesen.
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Bevorzugt ist zumindest eine entfernbare Schutzabdeckung auf der zumindest einen Halteeinrichtung vorgesehen, welche diese insbesondere vor Verschmutzungen vor der Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung schützt. Zudem wird die Lagerung mehrerer Bindloch-Abdeckvorrichtungen vereinfacht, da deren Halteeinrichtungen nicht an benachbarte Bindloch-Abdeckvorrichtungen haften.
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Die zumindest eine entfernbare Schutzabdeckung kann aus dem gleichen Material wie der flächige Grundkörper hergestellt sein.
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Die erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung wird zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendet.
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Zudem ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät zur Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung zu schaffen.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den von diesem Patentanspruch 11 abhängigen Patentansprüchen angegeben.
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Das erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät zur Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung an einem Bauteil weist einen Ausrichtdorn zum Einführen in das ungefüllte Bindloch und eine Aufnahmeeinheit zum Aufnehmen von zumindest einer Bindloch-Abdeckvorrichtung auf.
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Der in das Bindloch eingeführte Ausrichtdorn des Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgeräts richtet dasselbe aus und ermöglicht die präzise Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung an dem das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils aus der Aufnahmeeinheit. Der Aussendurchmesser des Ausrichtdorns ist vorteilhaft auf den Innendurchmesser des Distanzrohres des Schalungsabstandhalters abgestimmt. Desto geringer die Differenz zwischen dem Aussendurchmesser des Ausrichtdorns und dem Innendurchmesser des Distanzrohres des Schalungsabstandhalters ist, desto genauer lässt sich die Bindloch-Abdeckvorrichtung an dem das Bindloch umgebenden Bereich des Bauteils anordnen. Gleichzeitig dient der im eingeführten Zustand von der Oberfläche des Bauteils herausragende Abschnitt des Ausrichtdorns als Führungsschiene für die Bindloch-Abdeckvorrichtung und/oder die Aufnahmeeinheit.
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Vorzugsweise umfasst die Aufnahmeeinheit zumindest eine Magazineinheit zur Aufnahme von mehreren Bindloch-Abdeckvorrichtungen, womit der Anwender nacheinander bei mehreren Bindlöchern einfach und effektiv Bindloch-Abdeckvorrichtungen präzise anordnen kann.
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Bevorzugt ist eine Schiebeeinrichtung zum Anordnen einer Bindloch-Abdeckvorrichtung vorgesehen, was eine einfache und korrekte Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung bei einem Bindloch ermöglicht. Der Benutzer bewegt die Schiebeeinrichtung beispielsweise in Richtung des Bauteils, an welchem die Bindloch-Abdeckvorrichtung anzuordnen ist, erst nachdem der Benutzer das Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät korrekt ausgerichtet ist.
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Vorteilhaft ist die Schiebeeinrichtung federbeaufschlagt, was den Benutzer bei deren mehrmaligen Betätigung auch bei einer längeren Nutzungsdauer entlastet. Zudem kann mit der gewählten Federkraft die Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung zusätzlich unterstützt werden.
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Ein erfindungsgemässes Set besteht aus einem erfindungsgemässen Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät und zumindest einer erfindungsgemässen Bindloch-Abdeckvorrichtung.
Figurenbeschrieb
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Mittels der nachfolgenden Figuren wird anhand von Ausführungsbeispielen die Erfindung näher erläutert. Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
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Positionsangaben, wie "oben", unten", "rechts" oder "links" sind jeweils auf die entsprechenden Darstellungen bezogen und sind nicht als einschränkend zu verstehen.
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Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schalungsabstandhalter gemäss dem Stand der Technik im montierten Zustand in einer Seitenansicht;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung im Grundriss;
- Fig. 3
- die erfindungsgemässe Abdeckvorrichtung im Querschnitt entlang Linie IV-IV in Fig. 2; und
- Fig. 4a-e
- ein erfindungsgemässes Verfahren zum Verschliessen eines Bindlochs in fünf Teilschritten, jeweils in einer Aufsicht;
- Fig. 5
- ein erfindungsgemässes Set bzw. ein erfindungsgemässes Setzgerät in einer schematischen Darstellung.
Ausführung der Erfindung
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Die in den Figuren 2 und 3 gezeigte erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 zur Anordnung an einem gegossenen Bauteil, hier einer Wand weist einen flächigen Grundkörper 22, der eine Bindloch-Umrandungsöffnung 26 aufweist, sowie eine Halteeinrichtung 28 zum Halten der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 an der Wand auf. Die Halteeinrichtung 28 umfasst eine Kleberschicht, hier ein synthetischer Klebstoff z. B. ein PSA der Firma Wedro AG. Eine zweiteilige entfernbare Schutzabdeckung 29 ist auf der Halteeinrichtung 28 zu deren Schutz vorgesehen.
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Die Halteeinrichtung 28 ist nur bereichsweise an dem flächigen Grundkörper 22 vorgesehen, und zwar umfangsseitig jeweils beabstandet zur umfänglichen Aussenseite 23 des Grundkörpers 22. Im Bereich der Halteeinrichtung 28 weist der Grundkörper 22 eine geringere Dicke d als im Bereich des Aussenrandes 24 auf. Die Dicke der entfernbaren Schutzabdeckung 29 ist derart gewählt, dass im dargestellten Zustand der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 die Gesamtdicke derselben auch im Bereich der Halteeinrichtung 28 etwa der Dicke D der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 entspricht oder minim grösser ist.
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Der gegenüber den anderen Bereichen der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 dickere Aussenrand 24 bildet einen Rahmen aus, der die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 stabilisiert und insbesondere ein einfaches Handling der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 beim Anordnen an der Wand sowie Entfernen derselben von der Wand ermöglicht.
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Die Dicke D der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 beträgt in diesem Beispiel 60 µm bis 150 µm, insbesondere 85 µm bis 110 µm, womit im Bereich des Aussenrandes 24 ein stabiler Rahmen vorhanden ist.
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Die Dicke d des Grundkörpers 22 der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 beträgt in diesem Beispiel 15 µm bis 30 µm, insbesondere 20 µm, womit dieser Bereich besonders flexibel ist, aber gleichzeitig genug Widerstand gegen mechanische und/oder chemische Beanspruchungen aufweist.
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Der flächige Grundkörper 22 ist hier aus einem Polypropylen (PP)hergestellt.
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Die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 wird insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens zum Verschliessen eines Bindlochs in einem Bauteil, z. B. in einer gegossenen Wand, verwendet, wie es nachfolgend noch detailliert beschrieben wird.
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In Figur 5 ist ein erfindungsgemässes Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 zur Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 an einer Wand dargestellt. Das Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 weist einen Handgriff 52 zur einfachen Handhabung desselben auf. Weiter ist ein Ausrichtdorn 56 und eine Aufnahmeeinheit 58 zum Aufnehmen von mehreren Bindloch-Abdeckvorrichtungen 21 vorgesehen. Dafür umfasst die Aufnahmeeinheit 58 eine Magazineinheit, in welcher die mehreren Bindloch-Abdeckvorrichtungen 21 angeordnet sind. Weiter ist eine Schiebeeinrichtung 54 zum Anordnen einer Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 vorgesehen, wobei die Schiebeeinrichtung 54 hier federbeaufschlagt ist.
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Zur Anordnung einer Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 an einem Bauteil wird der Ausrichtdorn 56 in das ungefüllte Bindloch 11 eingeführt. Beim Einführen des Ausrichtdorns 56 wird das Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 für eine präzise Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 ausgerichtet.
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Weist die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 eine entfernbare Schutzabdeckung 29 auf, wird diese spätestens jetzt entfernt. Mittels der Schiebeeinrichtung 54 wird nun die anzuordnende Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 in Vorschubrichtung V, hier entgegen der Federkraft - vorgeschoben, bis die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 an dem das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand angeordnet ist. Infolge der Federkraft wird die Schiebeeinrichtung 54 hier ohne Belastung des Benutzers in ihre Ausgangsposition bewegt.
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Die Wirkrichtung der Federkraft kann auch derart ausgerichtet sein, dass die Federkraft bei der Anordnung der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 auf diese wirkt und somit diese beim Anordnen an die Wandoberfläche andrückt.
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Anschliessend wird dieser Vorgang beim nächsten Bindloch 11 wiederholt, bis alle Bindloch-Abdeckvorrichtungen 21 in der Magazineinheit aufgebracht sind. Die Aufnahmeeinheit 58 ist vorteilhaft derart am Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 angeordnet, dass eine aufgebrauchte Aufnahmeeinheit 58 einfach durch eine mit mehreren Bindloch-Abdeckvorrichtungen 21 aufgefüllte Aufnahmeeinheit 58 ersetzt werden kann. Dazu ist beispielsweise eine mechanische Kupplung, z. B. ein Bajonett-Verschluss, vorgesehen.
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Das Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 und die Bindloch-Abdeckvorrichtungen 21 bilden ein Set aus.
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In den Figuren 4a bis 4e ist das erfindungsgemässe Verfahren zum Verschliessen eines Bindlochs 11 in einem Bauteil, hier in einer gegossenen Wand, in fünf Teilschritten gezeigt.
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Figur 4a zeigt das Bindloch 11 sowie den das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand, nachdem der Stützkonus entfernt wurde. Zur Vorbehandlung des das Bindloch 11 umgebenden Bereichs 14 der Wand wird dieser trocken entstaubt.
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Anschliessend (siehe Figur 4b) wird eine Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 um das Bindloch 11 an der Wand angeordnet. Dazu wird vorgängig die Schutzabdeckung 29 der Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 entfernt, damit die Kleberschicht als Halteeinrichtung 28 die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 an dem das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand fixieren kann. Infolge des durch den verdickten Aussenrand 24 gebildeten Rahmens weist die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 eine hohe Stabilität auf und ist dieselbe einfach und präzise anordnenbar.
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Vor der Füllung des Bindlochs 11 wird die Oberfläche 12 des Bindlochs 11 vorbehandelt (siehe Figur 4c), hier mechanisch bearbeitet. Dabei schützt die angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 den das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand vor Beschädigung und Verfärbungen.
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Nun wird das Bindloch 11 mit einem Füllmaterial gefüllt (siehe Figur 4d), hier mit einem Schnellmörtel PCI Repament® Multi der Firma Sika®. Dabei schützt die angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 den das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand insbesondere vor Verfärbungen.
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Das Bindloch wird hier mittels eines Spritzbeutels zumindest abschnittsweise gefüllt, wobei das Füllen des Bindlochs 11 insbesondere mehrstufig erfolgt.
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Das gefüllte Bindloch 11 wird vorteilhaft abgeglättet, wobei die angeordnete Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 den das Bindloch 11 umgebenden Bereich 14 der Wand weiterhin vor Beschädigung und Verfärbungen schützt.
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Die Aussenfläche 13 des gefüllten Bindlochs 11 wird vor dem Entfernen der Bindloch-Abdeckvorrichtung behandelt, insbesondere an die Struktur und/oder Farbe des das Bindloch 11 umgebenden Bereichs 14 der Wand angepasst.
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Sobald das gewünschte Ergebnis erreicht ist, wird die Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 entfernt (Figur 4e).
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Das erfindungsgemässe Verfahren und die zuvor beschriebene erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung 21 zuvor beschriebene erfindungsgemässe Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät 51 ermöglichen es auch eine angelernte Person bei Gewährleistung insbesondere höchster optischer Anforderungen zur Füllung eines Bindlochs 11 einzusetzen.
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Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend. Es versteht sich, dass Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den Umfang der folgenden Ansprüche zu verlassen. Insbesondere umfasst die Erfindung ebenfalls Ausführungsformen mit jeglicher Kombination von Merkmalen, die vorstehend zu verschiedenen Aspekten und/oder Ausführungsformen genannt oder gezeigt sind.
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Die Erfindung umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren, auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend nicht genannt sind. Im Weiteren schliesst der Ausdruck "umfassen" und Ableitungen davon andere Elemente oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel "ein" beziehungsweise "eine" und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit erfüllt sein. Die Begriffe "im Wesentlichen", "etwa", "ungefähr" und dergleichen in Verbindung mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Alle Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als den Umfang der Ansprüche einschränkend zu verstehen.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Schalungselement
- 5
- Schalungsdistanzhalter
- 6
- Distanzrohr
- 7
- Stützkonus
- 8
- Gewindestange
- 9
- Verspannmutter
- A
- Abstand 1/1
- H
- Hohlraum
- 11
- Bindloch
- 12
- Oberfläche v. 11
- 13
- Aussenfläche Füllung
- 14
- den das Bindloch (11) umgebenden Bereich
- 21
- Bindloch-Abdeckvorrichtung
- 22
- Grundkörper
- 23
- Aussenseite v. 22
- 24
- Aussenrand
- 26
- Bindloch-Umrandungsöffnung
- 28
- Halteeinrichtung
- 29
- Schutzabdeckung
- d
- Dicke bei 28
- D
- Dicke bei 24
- 51
- Bindloch-Abdeckvorrichtung-Setzgerät
- 52
- Handgriff
- 54
- Schiebeeinrichtung
- 56
- Ausrichtdom
- 58
- Aufnahmeeinheit für 21
- V
- Vorschubrichtung