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Die Erfindung betrifft eine Reinigungsmittelentnahmevorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein Reinigungsgerät, ein Verfahren zum Identifizieren eines Reinigungsmittels, ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts und eine Steuereinheit gemäß den Hauptansprüchen.
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Bisher können Reinigungsgeräte nicht erkennen, wenn ein Nutzer eine falsche oder für ein Reinigungsprogramm unpassende Waschchemie verwendet, wodurch Wäsche nicht richtig gereinigt wird, und in manchen Fällen sogar beschädigt wird.
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Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, eine verbesserte Reinigungsmittelentnahmevorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein verbessertes Reinigungsgerät, ein verbessertes Verfahren zum Identifizieren eines Reinigungsmittels, ein verbessertes Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts, und eine verbesserte Steuereinheit zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Reinigungsmittelentnahmevorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein Reinigungsgerät, ein Verfahren zum Identifizieren eines Reinigungsmittels, ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts, und eine Steuereinheit mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer einfachen Handhabung auch in einer zuverlässigen Identifikationsmöglichkeit zur automatischen Erkennung eines Reinigungsmittels, das aktuell zur Entnahme aus einem Reinigungsmittelbehälter vorgesehen ist.
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Es wird eine Reinigungsmittelentnahmevorrichtung für ein Reinigungsgerät vorgestellt, wobei die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung einer Dosierlanze, welche dazu ausgeformt ist um Reinigungsmittel aus einem Reinigungsmittelbehälter abzupumpen, und eine Empfangseinheit umfasst, wobei die Empfangseinheit zum Erkennen eines Typs des in dem Reinigungsmittelbehälter gelagerten Reinigungsmittels anhand eines auf oder an dem Reinigungsmittelbehälter angebrachten Markierungselements ausgeformt ist, wobei die Empfangseinheit der Dosierlanze fest zugeordnet ist.
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Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ist gemäß einer Ausführungsform dazu ausgeformt um ein Reinigungsmittel zu erkennen, dieses Abzupumpen und in einem Reinigungsgerät für einen Einsatz in einem richtigen Waschgang vorzuhalten. Dabei kann das Reinigungsgerät, welches den Waschgang ausführt, beispielsweise als eine Waschmaschine ausgeformt sein. Die Dosierlanze kann dabei dazu ausgeformt sein, um in den Reinigungsmittelbehälter eingeführt zu werden, um das Reinigungsmittel in das Reinigungsgerät zu fördern. Die Dosierlanze kann dabei beispielsweise aus Kunststoff hergestellt sein. Die Empfangseinheit kann gemäß einer Ausführungsform ein Scanner, wie ein RFID-Einlesegerät sein. Das Markierungselement kann dabei beispielsweise ein RFID-Tag, ein Strichcode oder eine Zahlenreihenfolge sein. Das Markierungselement kann gemäß einer Ausführungsform einen Typ des Reinigungsmittels kodieren, besonders wenn das Markierungselement als ein RFID-Tag ausgeformt ist, welches dazu ausgeformt ist ein Signal drahtlos auszugeben oder zurückzugeben.
die Dosierlanze kann ausgeformt sein, um durch eine Durchgangsöffnung des Reinigungsmittelbehälters eingeführt zu werden, insbesondere wobei die Dosierlanze als Rohr ausgeführt ist und eine Länge aufweist die zumindest einem Drittel der Höhe des Reinigungsmittelbehälters entspricht. Die Durchgangsöffnung kann gemäß einer Ausführungsform auf oder in dem Reinigungsmittelbehälter angeordnet sein, um eine Dosierlanze von oben einzuführen, damit der gesamte Inhalt des Reinigungsmittelbehälters abgepumpt werden kann.
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Die Empfangseinheit kann an der Dosierlanze angeordnet und/oder fixiert sein, insbesondere wobei die Empfangseinheit an einem oberen Ende oder einem unteren Ende der Dosierlanze angeordnet und/oder fixiert ist. Hierdurch kann zuverlässig und einfach der Reinigungsmittelbehälter und dadurch auch sein durch das Markierelement codierter Inhalt als Waschchemie oder als Reinigungsmitteltyp erkannt werden.
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Gemäß einer Ausführungsform kann die Empfangseinheit von der Dosierlanze getrennt oder trennbar ausgeformt sein. Somit kann ein Nutzer auch unabhängig von dem Reinigungsgerät oder der Dosierlanze prüfen, welches Reinigungsmittel gerade verwendet wird bzw. in welchem Reinigungsmittelbehälter die Dosierlanze gerade eingesteckt ist.
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Die Empfangseinheit kann in einer Aufstellfläche für den Reinigungsmittelbehälter angeordnet sein und/oder aber als Handgerät, insbesondere als Mobiltelefon, ausgeformt sein. Dadurch kann ein Nutzer ohne großen Aufwand prüfen welche Reinigungschemie verwendet wird und welche Waschgänge damit ausgeführt werden können.
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Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung kann ein weiteres von einer als Handgerät ausgeformten Empfangsgerät auslesbaren Markierungselement umfassen, wobei das weitere Markierungselement einen Code zur Identifizierung der Dosierlanze aufweist und an der Dosierlanze angeordnet ist. Durch das Auslesen des Markierungselement und des weiteren Markierungselements kann sichergestellt werden, dass die richtige Dosierlanze in den Reinigungsmittelbehälter des richtigen Typs eingeführt wird. Somit kann eine Zuordnung der Dosierlanze zu dem Reinigungsmittelbehälter erfolgen, in den die Dosierlanze aktuell eingeführt ist. Gemäß einer Ausführungsform kann das weitere Markierungselement wie das Markierungselement ausgeformt sein, also beispielsweise als RFID-Tag oder als Strichcode.
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Es wird weiterhin ein Verfahren zum Identifizieren eines in dem Reinigungsmittelbehälter gelagerten Reinigungsmittels vorgestellt, das unter Verwendung einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ausgeführt wird, wobei das Verfahren den Schritt des Ausgebens eines Reinigungsmitteltypsignals aufweist, das einen Typ des Reinigungsmittels in dem Reinigungsmittelbehälter repräsentiert, in dem die Dosierlanze eingebracht ist, wobei der Typ des Reinigungsmittels einem von der Empfangseinheit erkannten Markierungselement entspricht. Hierdurch kann technisch sehr einfach der Typ des Reinigungsmittels identifiziert werden, welches aktuell von der Dosierlanze in das Reinigungsgerät gefördert werden kann.
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Im Schritt des Ausgebens kann das Reinigungsmitteltypsignal unter Verwendung einer Verknüpfung zwischen dem Code zur Identifizierung der Dosierlanze und einer Information aus dem Markierungselement ermittelt werden. Gemäß einer Ausführungsform kann die Information aus dem Markierungselement von einem Mobiltelefon mittels einer App ermittelt werden. Durch die entsprechende Zuordnung kann beispielsweise auch ein Mobiltelefon eines Nutzers, das beispielsweise mit einer entsprechenden App versehen ist, für das Auslesen des Markierungselementes verwendet werden, sodass eine Mehrfachverwendung von bereits verfügbaren technischen Geräten zu einer kostengünstigen Implementierungsmöglichkeit für den hier vorgestellten Ansatz führt.
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Die Erfindung stell ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts mit einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung vor, wobei das Verfahren den Schritt des Verfahrens zum Identifizieren eines in dem Reinigungsmittelbehälter gelagerten Reinigungsmittels gemäß einer hier vorgestellten Variante, sowie einen Schritt des Ausführens eines Reinigungsprogramms des Reinigungsgeräts unter Verwendung des Reinigungsmitteltypsignals umfasst.
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Auch kann gemäß einer Ausführungsform im Schritt des Ausführens eines von mehreren auswählbaren Reinigungsprogrammen ausgewähltes Reinigungsprogramm ausgeführt werden, und wobei ein Warnsignal ausgegeben wird, wenn das Reinigungsmitteltypsignal ein Reinigungsmittel repräsentiert, das für die Ausführung des ausgewählten Reinigungsprogramms unbrauchbar ist. Hierdurch kann einem Nutzer beispielsweise einfach und schnell signalisiert werden, dass beispielsweise die Dosierlanze in einem Renigungsmittelbehälter ingeführt ist, in welchem ein für die Ausführung des gewählten Reinigungsprogramms unpassendes Reinigungsmittel vorgehalten ist.
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Von Vorteil ist weiterhin eine Ausführungsform des hier vorgestellten Ansatzes, bei der im Schritt des Ausführens eine von dem Reinigungsmitteltypsignal abhängige Menge des Reinigungsmittels für die Ausführung des Reinigungsprogramms verwendet wird. Hierdurch kann beispielsweise eine effiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Reinigungsmittels erfolgen, ohne dass eine zu große Menge an Reinigungsmittel umweltschädlich eingesetzt werden müsste.
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Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante eines der hier vorgestellten Verfahren in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
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Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
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Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt, so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte eines der Verfahren nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
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Ferner kann ein Reinigungsgerät zum Reinigen von Wäsche, eine Reinigungsmittelentnahmevorrichtung gemäß einer hier vorgestellten Variante und eine Steuereinheit gemäß einer hier vorgestellten Variante aufweisen.
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Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgerät beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung;
- Figur 7
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Identifizieren eines Reinigungsmittels; und
- Figur 8
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Betreiben eines Reinigungsgeräts.
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Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts 100. Das Reinigungsgerät weist dabei eine Waschtrommel 105, eine Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 und eine Steuereinheit 120 auf. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das Reinigungsgerät 100 als eine Waschmaschine ausgeformt. Alternativ ist das Reinigungsgerät 100 beispielsweise auch als Trockner oder als Metallreiniger ausgeformt sein. Die Waschtrommel 105 ist gemäß üblichen Reinigungsgeräten dazu ausgeformt, um Wäsche oder Textilien aufzunehmen, zu waschen und zu schleudern. Zum Reinigen benötigt das Reinigungsgerät 100 Reinigungsmittel, welches das Reinigungsgerät 100 mittels der Reinigungsmittelentnahmeeinrichtung 110 an die Waschtrommel fördert. Beispielsweise hat das Reinigungsgerät 100 dafür eine automatische Dosiervorrichtung, die in der Figur 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher dargestellt ist. Um zu verhindern, dass falsche Reinigungsmittel in das Reinigungsgerät 100 gefördert werden, umfasst das Reinigungsgerät die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110, welche eine Dosierlanze und eine Empfangseinheit umfassen, wobei die Dosierlanze dazu ausgeformt ist, um Reinigungsmittel aus einem Reinigungsmittelbehälter abzupumpen. Die Empfangseinheit ist dabei zum Erkennen eines Typs des in dem Reinigungsmittelbehälter gelagerten Reinigungsmittels anhand eines auf oder an dem Reinigungsmittelbehälter angebrachten Markierungselements ausgeformt, wobei die Empfangseinheit der Dosierlanze fest zugeordnet ist. Durch die feste Zuordnung kann somit eindeutig bestimmt werden, in welchem Reinigungsmittelbehälter die Dosierlanze eingeführt ist und somit welches Reinigungsmittel durch die Dosierlanze aktuell in das Reinigungsgerät aufgenommen wird. Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel als eine Anordnung zum Erkennen von Waschchemiebehältern für die gewerbliche Wäschepflege mittels elektromagnetischer Wellen, beispielsweise RFID, ausgeformt. Dabei codiert das Markierungselement beispielsweise den Typ des Reinigungsmittels.
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In der gewerblichen Wäschepflege werden für Waschchemie oft automatische Dosiersysteme verwendet. Dabei wird die Chemie in Kanistern in der Nähe der Waschmaschinen positioniert und mittels Sauglanzen und Dosierpumpen in die Waschmaschine gepumpt. Die Maschinen steuern dabei die Pumpen für die entsprechende Chemie an. In den Programmen werden die Einstellungen vorgenommen die den Programmschritten die richtige Chemie zuweist. Die Maschine erhält danach nur noch Infos über Leermeldungen. Bei üblichen Reinigungsgeräten kann nicht erfasst werden, ob der Kanister inzwischen gewechselt wurde oder ob die Sauglanze in eine falsche Chemie gelegt wird. Das bisherige System bedarf also Einstellungsaufwand durch den Anwender. Zusätzlich werden nützliche Informationen nicht erfasst. Als Lösung dafür existieren Systeme die eine Erfassung der Kanister beispielsweise durch RFID-Tags ermöglichen. Diese Systeme verwenden verschiedene Anordnungen zwischen einem RFID-Reader und einem RFID-Tag die unterschiedlich praktikabel sind oder sogar fehleranfällig sein können.
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Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 ist beispielsweise wie die in Figur 1 beschriebene Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ausgeformt. Dabei weist die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 eine Dosierlanze 200 und eine Empfangseinheit 210 auf, die fest der Dosierlanze zugeordnet ist. Des Weiteren ist ein Reinigungsmittelbehälter 220 zu sehen, welcher ein Markierungselement 230 und ein anderes Markierungselement 240 aufweist, welches beispielsweise an einer anderen Stelle als das Markierungselement 230 auf den Reinigungsmittelbehälter 220 angeordnet ist und beispielsweise ebenfalls den Typ des in dem Reinigungsmittelbehälters 220 gelagerten Reinigungsmittels codiert. Auf diese Weise kann die Empfangseinheit 210 an unterschiedlichen Stellen ein Markierungselement 230 auslesen, sodass eine Flexibilität bei dem Einstecken der Dosierlanze 200 in den Reinigungsmittelbehälter 220 eröffnet. Der Reinigungsbehälter 220 ist gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als Kanister ausgeformt, welcher einen bestimmten Typ an Reinigungsmittel beinhaltet. Dabei ist die Dosierlanze 200 durch einer Durchgangsöffnung 250 an einer oberen Seite des Reinigungsmittelbehälters 220 in den Reinigungsmittelbehälter 220 eingeführt. Dabei ist die Empfangseinheit 210 an einem unteren Ende der Dosierlanze 200 angeordnet. Dort erfasst die Empfangseinheit 210 beispielsweise das Markierungselement 210, welches an einer der Dosierlanze 200 gegenüberliegenden Seitenwand des Reinigungsmittelbehälters 220 angeordnet ist. Die Empfangseinheit 210 ist außerdem dazu ausgebildet, um beispielsweise zusätzlich oder alternativ das andere Markierungselement 240 zu erfassen, wobei das andere Markierungselement 240 an einem Boden des Reinigungsmittelbehälters 220 angeordnet ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind das Markierungselement 230 und das weitere Markierungselement 240 als Strichcodes ausgeformt, welche die Empfangseinheit 210 beispielsweise optisch auswertet und anhand dessen den Typ des Reinigungsmittels ermittelt, welches in dem Reinigungsmittelbehälter 220 bevorratet ist. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Empfangseinheit in diesem Ausführungsbeispiel als ein RFID-Reader ausgeformt, welcher das Markierungselement 230 und das andere Markierungselement 240 erfasst oder auslesen kann. Dabei sind das Markierungselement 230 und/oder das andere Markierungselement 240 als RFID-Tags ausgeformt.
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Um die Erfindung einzusetzen sind verschiedene Anordnungen zwischen der Empfangseinheit 210, dem Markierungselement 230 und dem weiteren Markierungselement 240 und dem Chemiebehälter, auch als Reinigungsmittelbehälter 220 bezeichnet, mit der Dosierlanze 200 denkbar. Die Dosierlanze 200 kann im Folgenden synonym auch als Sauglanze bezeichnet werden. Ein Ausführungsbeispiel davon könnte so aussehen, dass die Sauglanze am unteren Ende, an der Seite oder unten einen RFID-Reader als Empfangseinheit 210 befestigt hat. Der Reader ist dabei isoliert von der Chemie abgedichtet. Entsprechend könnte ein RFID-Tag seitlich oder unten außerhalb des Behälters platziert sein. Wird die Lanze in den Behälter gestellt wird der Tag gescannt, sobald Reader und Tag nah genug beieinander sind. Die Waschmaschine oder die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 erkennt über die Lanze die angeschlossene Chemie bzw. deren Typ. Die Chemie wird dem entsprechenden Programmschritt zugeordnet und kann im Waschprogramm bzw. Reinigungsprogramm über die Sauglanzen in die Maschine gepumpt werden. Eine weitere Möglichkeit der Anordnung ist die Anbringung des RFID-Readers am oberen Ende der Sauglanze.
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Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 ist hierbei ausgeformt, wie die in Figur 1 oder 2 beschriebene Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Dabei ist die Empfangseinheit 210 nun jedoch an einem oberen Ende der Dosierlanze 200 angeordnet, um das Markierungselement 230 an einer Außenseite des Reinigungsmittelbehälters 220 zu erfassen. Das Markierungselement 230 ist dabei beispielsweise an einem oberen Ende des Reinigungsmittelbehälters 220 neben der Durchgangsöffnung 250 angeordnet. Der RFID-Tag ist beispielsweise auf der oberen Seite des Kanisters in Nähe der Durchgangsöffnung 250 platziert. Die Sauglanze wird in den Kanister gestellt und beispielsweise durch einen Sicherungsring an der Durchgangsöffnung 250 fixiert und hierdurch vor einem Abrutschen gesichert. Durch die Fixierung der Lanze kann der Tag bei eingesetzter Lanze gelesen werden. Wenn die Sauglanze beim Einlegen in den Chemiebehälter direkt den Chemiekanister bzw. den darin enthaltenen Typ des Reinigungsmittels scannt, kann die erkannte Chemie automatisch dem zugehörigen Programmschritt zugeordnet werden. Der Bediener braucht also nicht darauf zu achten welche Chemie zu welcher Lanze zugeordnet werden muss und braucht ebenfalls keine Einstellung im Maschinenprogramm vornehmen. Daraus ergibt sich eine Zeitersparnis für den Bediener. Die Möglichkeit eines Bedienfehlers wird zusätzlich begrenzt.
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Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 ist hierbei ebenfalls wie die in den Figuren 1 bis 3 beschriebene Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ausgeformt. Hier befindet sich die Empfangseinheit 210 nicht an der Dosierlanze 200, sondern unterhalb des Reinigungsmittelbehälters 220. Dies dient als Alternative zur Anbringung der Empfangseinheit 210 an der Dosierlanze 200, wobei die Empfangseinheit 210 auch in einer Aufstellfläche 400 unterhalb des Kanisters platziert werden kann. Der RFID-Tag ist dabei am Boden außerhalb des Kanisters befestigt. Somit wird ein Typ des Reinigungsmittels direkt erkannt, wenn der Reinigungsmittelbehälter 220 auf der Aufstellfläche 400 platziert wird. Dadurch wird verhindert, dass die Dosierlanze 200 überhaupt erst in ein falsches Reinigungsmittel eingeführt wird bzw. es kann erkannt werden, dass ein Reinigungsmittelbehälter 220 mit einem anderen Reinigungsmittel bereitgestellt wurde, als dies beispielsweise üblicherweise der Fall ist.
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Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 ist hier wie die in der Figur 1 beschriebene Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ausgeformt. Hierbei ist die Empfangseinheit 210 als eine separate Scannereinheit ausgeformt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist jede Dosierlanze 200 dann spezifisch einem RFID-Reader zugeordnet. Für die Kanister gibt es dadurch für die Dosierung vorgesehene Plätze, auf denen die Kanister abgestellt werden müssen. Beim Abstellen des Kanisters auf diesen Platz findet der Scanvorgang statt. Anstelle eines fest platzierten RFID-Readers ist die Empfangseinheit 210 als eine mobile Scaneinheit ausgeformt. Dieser kann wie ein Handscanner genutzt werden. Das Markierungselement 230 ist hierbei an einer Außenseite des Dadurch kann ein Nutzer das Markierungselement eigenständig lesen, auch wenn der Reinigungsmittelbehälter 220 nicht in dem Reinigungsgerät ist.
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Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110. Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Reinigungsmittelentnahmevorrichtung 110 wie die bereits beschriebene Reinigungsmittelentnahmevorrichtung ausgeformt. Dabei ist das Markierungselement 230 and dem Reinigungsmittelbehälter 220 angeordnete, und ein weiteres Markierungselement 600 ist an der Dosierlanze 200 angeordnet. Der RFID-Tag ist dann an einer beliebigen Stelle am Kanister befestigt. Der Reader ist hier einer Sauglanze fest zugeordnet. Wird der RFID-Tag des Behälters gelesen wird die Sauglanze dem Kanister zugeordnet. Ähnlich wie beim mobilen Reader können Tags auch mit einem Smartphone gelesen werden. Um nicht ein Smartphone pro Sauglanze verwenden zu müssen, würden hier zwei Tags zum Einsatz kommen. Dabei wird je ein Tag am Kanister und der Sauglanze befestigt. Mit dem Smartphone werden die Tags nacheinander gescannt. Durch eine App im Smartphone kann ein "Pairing" zwischen Sauglanze und Behälter ermöglicht werden. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Empfangseinheit 210 als ein mobiles Endgerät (beispielsweise als Mobiltelefon) ausgeformt, welche beispielsweise mit Hilfe einer App in der Lage ist das Markierungselement 230 und das weitere Markierungselement 600 zu erkennen. Durch den hier vorgestellten Ansatz wird die Zuordnung der Sauglanze zum Behälter vereinfacht. Der automatische oder manuelle Scan des Behälters ermöglicht eine schnelle Zuordnung der Sauglanze mit seiner Chemie zum richtigen Programmschritt. Die Waschmaschine erhält dadurch die Information aus welcher Sauglanze die Chemie für die entsprechenden Programmschritte gepumpt werden kann. Der Bediener braucht dadurch keine Einstellungen im Waschprogramm vornehmen. Zusätzlich wird beispielsweise ausgeschlossen, dass die Sauglanze in eine falsche Waschchemie gelegt wird (bzw. dass in diesem Fall unabsichtlich das entsprechende Reinigungsmittel aus dem Kanister entnommen und im Reinigungsprogramm unkontrolliert eingesetzt wird) und es zu Fehlern im Waschprozess kommt. Die Bedienung der Dosieranlage sowie das Wechseln der Chemie wird dadurch weiter automatisiert, was Zeit im Waschbetrieb spart.
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Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 700 zum Identifizieren eines Reinigungsmittels. Das Verfahren 700 zum Identifizieren eines in dem Reinigungsmittelbehälter gelagerten Reinigungsmittels, unter Verwendung einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung umfasst einen Schritt 701 des Ausgebens eines Reinigungsmitteltypsignals, das einen Typ des Reinigungsmittels in dem Reinigungsmittelbehälter repräsentiert, in dem die Dosierlanze eingebracht ist, wobei der Typ des Reinigungsmittels einem von der Empfangseinheit erkannten Markierungselement entspricht. Ferner wird in dem Schritt 701 des Ausgebens das Reinigungsmitteltypsignal unter Verwendung einer Verknüpfung zwischen dem Code zur Identifizierung der Dosierlanze und einer Information aus dem Markierungselement ermittelt wird. Beispielsweise wird die Information von dem Markierungselement über eine auf einem Mobiltelefon ermittelt. Dabei ist die App zum Beispiel dazu gedacht, um ein Signal zu erkennen, beispielsweise das Markierungselement zu erkennen und entsprechend zu decodieren.
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Figur 8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 800 zum Betreiben eines Reinigungsgeräts. Das Verfahren 800 zum Betreiben eines Reinigungsgeräts mit einer Reinigungsmittelentnahmevorrichtung umfasst den Schritt 701 des Ausgebens des Verfahrens zum Identifizieren eines Reinigungsmittels. Ansprechend auf den Schritt 701 des Ausführens wird ein Schritt 801 des Ausführens eines Reinigungsprogramms des Reinigungsgeräts unter Verwendung des Reinigungsmitteltypsignals. Dabei wird in dem Schritt 801 des Ausführens eines von mehreren auswählbaren Reinigungsprogrammen ausgewähltes Reinigungsprogramm ausgeführt wird, und wobei ein Warnsignal ausgegeben wird, wenn das Reinigungsmitteltypsignal ein Reinigungsmittel repräsentiert, das für die Ausführung des ausgewählten Reinigungsprogramms unbrauchbar ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird das Reinigungsprogramm entweder automatisch ausgewählt. Alternativ wählt ein Nutzer auch ein mit dem Reinigungsmittel kompatible Reinigungsprogramm aus, nachdem das Reinigungsmittel erkannt wurde. Ferner wird in dem Schritt 801 des Ausführens eine von dem Reinigungsmitteltypsignal abhängige Menge des Reinigungsmittels die Ausführung des Reinigungsprogramms verwendet.
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Der der hier vorgestellte Ansatz sollte daher Lösungen eröffnen, die den Aufwand für den Anwender minimal halten. Beispielsweise durch intelligente Systeme die durch Sensoren wie RFID unterstützt werden und ein Eingreifen eines Menschen unnötig macht, was beispielsweise durch eine Bildverarbeitung des in dem Markierungselement enthaltenen Codes ermöglicht wird. Die Erkennung sollte beispielsweise automatisch erfolgen und falsche Erkennungen des Reinigungsmittels in dem Reinigungsmittelbehälter ausschließen. Solche Systeme könnten an ein automatisiertes Lagererfassungssystem gekoppelt sein, welches den Verbrauch und Lagerbestände überwacht und neue Waschchemie eigenständig nachbestellt. Übliche Reinigungsgeräte erfordern dagegen mehr Einstellungsaufwand durch den Anwender. Bei einer automatischen Dosierung sollte der Anwender Einstellungen im Waschprogramm vornehmen bei der eine Dosierlanze beispielsweise zuvor einer Chemie zugewiesen werden muss. Zusätzlich muss der Anwender in herkömmlichen Lösungsansätzen darauf achten, die Dosierlanze in den richtigen Chemiekanister zu legen. Bei beiden Schritten kann der Anwender Fehler machen. Zusätzlich kosten diese Schritte Zeit. Die hier vorgestellte Lösung eröffnet dagegen einen sehr einfachen und fehlerarmen Weg der Möglichkeit für die Entnahme bzw. Identifizierung eines Reinigungsmittels aus einem Reinigungsmittelbehälter.