EP4729838A1 - Bedien-einrichtung für ein haushaltsgerät - Google Patents

Bedien-einrichtung für ein haushaltsgerät

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Publication number
EP4729838A1
EP4729838A1 EP25208776.2A EP25208776A EP4729838A1 EP 4729838 A1 EP4729838 A1 EP 4729838A1 EP 25208776 A EP25208776 A EP 25208776A EP 4729838 A1 EP4729838 A1 EP 4729838A1
Authority
EP
European Patent Office
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operating
control element
control
operating device
display
Prior art date
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Pending
Application number
EP25208776.2A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Bernd Bichler
Helmut Praschberger
Simon Endres
Christof Dessl
Gregor Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bora Vertriebs GmbH and Co KG
Original Assignee
Bora Vertriebs GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bora Vertriebs GmbH and Co KG filed Critical Bora Vertriebs GmbH and Co KG
Publication of EP4729838A1 publication Critical patent/EP4729838A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C7/082Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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    • F24C7/082Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination
    • F24C7/086Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination touch control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2021Arrangement or mounting of control or safety systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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    • F24C15/2042Devices for removing cooking fumes structurally associated with a cooking range e.g. downdraft
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/08Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
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    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
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Abstract

Eine Bedien-Einrichtung (3) für ein Haushaltsgerät (1, 2) weist ein Bedien-Element (6) und eine Anzeige-Einrichtung (8) auf, wobei das Bedien-Element (6) derart verlagerbar ist, dass in einer ersten Verlagerungsposition die Anzeige-Einrichtung (8) verdeckt ist und in der zweiten Verlagerungsposition die Anzeige-Einrichtung (8) freigegeben ist.

Description

  • Der Inhalt der deutschen Patentanmeldung DE 10 2024 210 083.8 wird durch Bezugnahme hierin aufgenommen.
  • Die Erfindung betrifft eine Bedien-Einrichtung für ein Haushaltsgerät. Die Erfindung betrifft außerdem ein Kochfeld, ein Kombinationsgerät und eine Dunstabzugs-Vorrichtung mit einer derartigen Bedien-Einrichtung.
  • Haushaltsgeräte werden üblicherweise über berührungsempfindliche Steuerungen (sogenannte Touch-Felder) oder mittels Bedienknebel bedient.
  • Bedienknebel zur Bedienung eines Kochfelds sind beispielsweise aus der DE 10 2020 207 162 A1 und aus der DE 20 2009 009 727 U1 bekannt.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedien-Einrichtung für ein Haushaltsgerät zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Bedien-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst.
  • Die Ansprüche der vorliegenden Anmeldung betreffen lediglich eine Auswahl der (Teil-)Aspekte der Erfindung. Diese Auswahl ist nicht einschränkend zu verstehen.
  • Wie aus der nachfolgenden allgemeinen Beschreibung sowie aus der Beschreibung exemplarischer Ausführungsbeispiele für einen Fachmann unmittelbar und eindeutig hervorgeht, umfasst die Erfindung eine Mehrzahl von zumindest teilweise unabhängigen (Teil-)Aspekten. Diese Aspekte, insbesondere die nachfolgend hervorgehobenen Aspekte der Erfindung, insbesondere Aspekte der Ausbildung eines Bedien-Elements mit unterschiedlichen Verlagerungspositionen des Bedien-Elements, Aspekte der Anzeige-Einrichtung der Bedien-Einrichtung, Aspekte der Licht-Einrichtung und Aspekte der Verwendung der Bedien-Einrichtung, können jeweils für sich genommen, d. h. unabhängig voneinander, oder auch in Kombination mit weiteren Teilaspekten, zu Vorteilen führen. Sie können insbesondere unabhängig von weiteren Merkmalen den Gegenstand von Schutzansprüchen bilden.
  • Im Folgenden als optional ("kann " / "können") dargestellte Merkmale sind insbesondere als solche zu verstehen. Entsprechende Bauelemente oder Maßnahmen können vorgesehen sein, brauchen jedoch nicht zwingend vorgesehen zu sein.
  • Die Offenbarung eines optionalen Merkmals soll insbesondere die Offenbarung des entsprechenden Komplementär-Merkmals mit einschließen, auch wenn dies im Einzelfall nicht noch einmal explizit in der Beschreibung festgehalten ist. Konkret bedeutet dies: sofern es im Folgenden heißt: "Die Vorrichtung kann Merkmal A aufweisen", sei hierunter verstanden, dass die Vorrichtung das Merkmal A nicht zwingend aufweist, das heißt insbesondere, dass die Vorrichtung auch das Merkmal "nicht-A" aufweisen kann.
  • Des Weiteren ist auch die Reihenfolge der Offenbarung der Merkmale nicht einschränkend zu verstehen. Insbesondere sind später genannte Merkmale nicht als untergeordnet oder abhängig von früher genannten Merkmalen zu verstehen.
  • Gemäß einem Aspekt kann die Bedien-Einrichtung ein Bedien-Element und eine Anzeige-Einrichtung aufweisen. Das Bedien-Element kann insbesondere derart verlagerbar sein, dass in einer ersten Verlagerungsposition, welche auch als Ausschalt-Position bezeichnet wird, die Anzeige-Einrichtung verdeckt ist. Eine verdeckte Anzeige-Einrichtung ist insbesondere nicht freigegeben. Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere in der Ausschalt-Position des Bedien-Elements vom Bedien-Element verdeckt sein. Die Anzeige-Einrichtung kann somit durch das Bedien-Element geschützt werden. Dies ist kein zwingend notwendiges Merkmal. Dieser Aspekt kann unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung verwirklicht oder nicht verwirklicht sein.
  • Die Anzeige-Einrichtung ist in der ersten Verlagerungsposition des Bedien-Elements insbesondere unsichtbar, insbesondere aus einer für die Bedienung des Haushaltsgeräts typischen Blickrichtung, insbesondere schräg von vorne und/oder von mindestens einer Seite und/oder von unten. In der ersten Verlagerungsposition des Bedien-Elements verläuft eine Normale der Anzeige-Einrichtung insbesondere durch das Bedien-Element. In der ersten Verlagerungsposition des Bedien-Elements können insbesondere sämtliche Normalen der Anzeige-Einrichtung durch das Bedien-Element laufen.
  • In einer zweiten Verlagerungsposition des Bedien-Elements kann die Anzeige-Einrichtung freigegeben sein. Eine freigegebene Anzeige-Einrichtung ist insbesondere nicht verdeckt. Die Anzeige-Einrichtung ist in der zweiten Verlagerungsposition des Bedien-Elements insbesondere sichtbar, insbesondere aus einer für die Bedienung des Haushaltsgeräts typischen Blickrichtung, insbesondere schräg von vorne. In der zweiten Verlagerungsposition des Bedien-Elements verläuft eine Normale der Anzeige-Einrichtung insbesondere nicht durch das Bedien-Element. In der zweiten Verlagerungsposition des Bedien-Elements verläuft insbesondere keine der sämtlichen Normalen der Anzeige-Einrichtung durch das Bedien-Element. Unter einer freigegebenen Einrichtung kann insbesondere auch die Bereitstellung einer Funktionalität verstanden sein. In einer freigegebenen Stellung kann die Einrichtung insbesondere eine bestimmte Funktion, insbesondere eine Einstellbarkeit, ermöglichen.
  • In der zweiten Verlagerungsposition des Bedien-Elements ist insbesondere mindestens eine Funktion des Haushaltsgeräts mittels des Bedien-Elements steuerbar oder einstellbar.
  • Der Verfahrweg zwischen der Ausschalt-Position und der zweiten Verlagerungsposition liegt beispielsweise im Bereich von 10 mm bis 30 mm und/oder im Bereich von 10° bis 90°, insbesondere 10° bis 45°.
  • Die Verlagerung von der ersten Verlagerungsposition, der Ausschalt-Position, in die zweite Verlagerungsposition wird auch als Freigabe-Bewegung bezeichnet.
  • Gemäß einem Aspekt kann das Bedien-Element (6) derart verlagerbar sein, dass es mit einer Freigabe-Bewegung die Bedienung des Haushaltsgeräts (1, 2) freigibt.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere in der Ausschalt-Position die an Anzeige-Einrichtung abdecken und damit schützen und sie im eingeschalteten Zustand, in einer zweiten Verlagerungsposition freigeben.
  • Gemäß einem Aspekt kann die Bedien-Einrichtung eine Anzeige-Einrichtung aufweisen, welche bei einer Betätigung des Bedien-Elements ortsfest bleibt.
  • Dies ermöglicht eine besonders robuste Ausbildung und Anordnung der Anzeige-Einrichtung. Außerdem kann die Anzeige-Einrichtung besonders ergonomisch ausgebildet und/oder angeordnet sein.
  • Dieses Merkmal ist unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung.
  • Bei der Bedien-Einrichtung handelt es sich insbesondere jedoch nicht zwingend um einen Bedienknebel, insbesondere einen Drehknebel.
  • Ein Aspekt der Erfindung besteht darin, das Bedien-Element derart verlagerbar auszubilden, dass es mit einer ersten Verlagerungs-Bewegung die Bedienung des Haushaltsgeräts freigibt.
  • Dieser Aspekt ist kein notwendiges Merkmal der Erfindung.
  • Bei der ersten Verlagerungs-Bewegung kann es sich um die Freigabe-Bewegung handeln.
  • Der Verfahrweg der Freigabe-Bewegung liegt beispielsweise im Bereich von 10 mm bis 30 mm und/oder im Bereich von 10° bis 90°, insbesondere 10° bis 45°.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere elektrisch, mechanisch, insbesondere manuell, oder magnetisch verlagerbar sein.
  • Die Freigabe-Bewegung kann eine lineare Bewegung, eine Bewegung entlang einer Schraubenlinie oder eine Verkippung sein.
  • Bei der Freigabe-Bewegung kann es sich um eine geführte Bewegung handeln. Der Verlagerungsweg kann insbesondere durch eine Kulisse, insbesondere eine Kulissenführung, vorgegeben sein.
  • Die Freigabe-Bewegung kann zur Entriegelung der Bedien-Einrichtung dienen. Sie kann beispielsweise als Kindersicherung dienen.
  • Bei dem Haushaltsgerät kann es sich insbesondere um ein Kochfeld, eine Dunstabzugsvorrichtung, ein Kochfeld mit integrierter Dunstabzugs-Vorrichtung, einen Backofen, eine Mikrowelle, eine Spülmaschine, eine Kaffeemaschine, einen Wasserkocher, einen Pastaboiler, einen Steamer, einen AirFryer, einen Tischgriller/Tepan oder eine Fritteuse handeln. Diese Aufzählung ist weder einschränkend noch abschließend zu verstehen.
  • Die Bedien-Einrichtung weist eine Befestigungs-Einrichtung zum Befestigen der Bedien-Einrichtung an einem Küchenmöbel auf. Für Details der Befestigungs-Einrichtung sei auf die DE 10 2020 207 162 A1 sowie auf die DE 10 2024 206 141.7 verwiesen, die hiermit vollständig in die vorliegende Anmeldung integriert sind.
  • Die Bedien-Einrichtung ist insbesondere in einer Frontblende eines Küchenunterschranks oder eines Küchenhochschranks oder einer Schublade integrierbar. Alternativen sind möglich. Die Bedien-Einrichtung kann auch in einer Arbeitsplatte, einer Wand oder einer anderen flächigen Struktur angeordnet werden.
  • Gemäß einem Aspekt kann die Bedien-Einrichtung unterschiedliche Bedien-Ebenen, insbesondere unterschiedliche hierarchische Bedien-Ebenen, aufweisen. Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere ein hierarchisches Steuerkonzept ermöglichen.
  • Unter einer Bedien-Ebene sei hierbei eine Auswahl unterschiedlicher Einstell-Möglichkeiten verstanden.
  • Unterschiedliche Bedien-Ebenen ermöglichen eine Menü-geführte Steuerung und/oder Bedienung des Geräts.
  • Eine Bedien-Ebene kann insbesondere auch mechanisch vorgegeben sein. Sie kann einer Verlagerungsposition, insbesondere in Richtung senkrecht zu einer Drehachse, um welche das Bedien-Elements drehbar ist, entsprechen.
  • Unterschiedliche Bedien-Ebenen können insbesondere durch Herausziehen und/oder Hineindrücken des Bedien-Elements erreicht werden.
  • Eine mechanische Verlagerung, insbesondere eine horizontale Verlagerung, insbesondere ein Herausziehen oder ein Hineindrücken des Bedien-Elements braucht zum Umschalten zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen jedoch nicht zwingend vorgesehen zu sein. Ein Umschalten zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen kann auch über eine Touch-Funktion und/oder über ein Antippen, insbesondere ein federndes Antippen, beispielsweise ein Klicken oder Doppelklicken des Bedien-Elements oder eines Teils davon, erreicht werden. Allgemein kann mittels des Bedien-Elements, insbesondere durch Betätigen des Bedien-Elements, zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen gewechselt werden.
  • Auf einer Bedien-Ebene ist beispielsweise eine Leistungsstufeneinstellung oder eine Temperaturstufeneinstellung möglich. Auf einer anderen Bedien-Ebene ist beispielsweise eine Auswahl des zu bedienenden Küchengeräts, beispielsweise eine Auswahl zwischen einem Kochfeld, insbesondere unterschiedlichen Kochstellen, und einer Dunstabzugs-Vorrichtung, möglich. Auf einer anderen Bedien-Ebene sind beispielsweise Systemeinstellungen oder weitere Einstellungen möglich.
  • Gemäß einem Aspekt kann das Bedien-Element derart verlagerbar sein, dass mittels einer Verlagerungs-Bewegung zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen gewechselt werden kann.
  • Dieses Merkmal ist nicht zwingend notwendig.
  • Die Verlagerungs-Bewegung zum Wechseln zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen wird auch als Wechsel-Verlagerungs-Bewegung bezeichnet.
  • Die Bedien-Einrichtung kann eine Beleuchtungs-Einrichtung aufweisen.
  • Die Beleuchtungs-Einrichtung kann an die Verlagerungs-Position des Bedien-Elements gekoppelt sein. Sie kann insbesondere in Abhängigkeit der Verlagerungs-Position des Bedien-Elements unterschiedlich aktiviert werden. Unterschiedliche Bedien-Ebenen können insbesondere durch Licht unterschiedlicher Farben angezeigt werden.
  • Dies ermöglicht eine besonders intuitive Bedienung.
  • Die Beleuchtungs-Einrichtung kann insbesondere unterschiedliche LED oder eine steuerbare LED aufweisen.
  • Es kann vorgesehen sein, dass sich zumindest ein Teil der Anzeige-Einrichtung, insbesondere ein sichtbarer Teil-Bereich der Anzeige-Einrichtung, insbesondere der gesamte sichtbare Bereich der Anzeige-Einrichtung, bei einer Verlagerung des Bedien-Elements mit diesem mitbewegt.
  • Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass sich die Anzeige-Einrichtung bei einem Herausziehen des Bedien-Elements mit diesem mitbewegt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann eine Funktion des Haushaltsgeräts mittels einer Betätigung des Bedien-Elements steuerbar oder einstellbar sein. Hierbei kann zur Betätigung des Bedien-Elements eine Verlagerungs-Bewegung des Bedien-Elements dienen. Zur Betätigung des Bedien-Elements kann auch eine Eingabe über einen berührungsempfindlichen Sensor dienen. Kombinationen sind ebenso möglich.
  • Die Verlagerungs-Bewegung zur Betätigung des Bedien-Elements kann insbesondere eine von der Freigabe-Bewegung unterschiedliche Bewegungskomponente aufweisen. Dies ist nicht zwingend notwendig.
  • Zur Steuerung oder Einstellung der Funktion des Haushaltsgeräts kann insbesondere eine rotative Verlagerungs-Bewegung, insbesondere eine Drehbewegung, dienen. Es ist auch möglich, eine Funktion des Haushaltsgeräts durch frontalen und/oder seitlichen Druck auf das Bedien-Element und/oder durch eine axiale und/oder seitliche Verlagerung des Bedien-Elements und/oder durch ein Verkippen des Bedien-Elements zu steuern oder einzustellen.
  • Hierdurch wird eine sehr flexible Funktionalität der Bedien-Einrichtung ermöglicht.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann das Bedien-Element unterschiedliche Verlagerungspositionen aufweisen, wobei in unterschiedlichen Verlagerungspositionen unterschiedliche Funktionen des Haushaltsgeräts mittels des Bedien-Elements steuerbar oder einstellbar sind.
  • Hierunter sei insbesondere verstanden, dass das Bedien-Element eine erste Verlagerungsposition und zumindest eine zweite, von der ersten verschiedene, Verlagerungsposition aufweist, wobei in der ersten Verlagerungsposition mindestens eine erste Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist, und wobei in der zweiten Verlagerungsposition mindestens eine von der ersten Funktion verschiedene zweite Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere eine erste Verlagerungsposition und zumindest eine zweite, von der ersten verschiedene, Verlagerungsposition aufweisen, wobei in mindestens einer der Verlagerungspositionen mindestens eine Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist, welche dies in der anderen Verlagerungsposition nicht ist. Die unterschiedlichen Verlagerungspositionen können hierbei zu unterschiedlichen Bedien-Ebenen korrespondieren.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere eine erste Verlagerungsposition und zumindest eine zweite, von der ersten verschiedene, Verlagerungsposition aufweisen, wobei sowohl in der ersten Verlagerungsposition als auch in der zweiten Verlagerungsposition, insbesondere in jeder der Verlagerungspositionen, mindestens eine Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist, welche dies in der anderen Verlagerungsposition nicht ist. Das Bedien-Element kann insbesondere sowohl in der ersten Verlagerungsposition als auch in der zweiten Verlagerungsposition, insbesondere in jeder der unterschiedlichen Verlagerungspositionen, eine oder mehrere Funktionen des Haushaltsgeräts steuern. Dies ist nicht zwingend notwendig. Andere Aspekte sind hiervon unabhängig.
  • Verlagerungspositionen des Bedien-Elements, in welchen mindestens eine Funktion des Geräts steuerbar oder einstellbar ist, werden auch als funktionale Verlagerungspositionen bezeichnet. Das Bedien-Element kann zusätzlich zu den funktionalen Verlagerungspositionen eine Ausschalt-Position aufweisen, in welcher keine Funktionen des Geräts steuerbar sind. Es ist auch möglich, dass eine der Verlagerungspositionen die Ausschalt-Position bildet, und mindestens eine Funktion des Geräts in der Ausschalt-Position steuerbar ist.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere zwei, drei, vier oder fünf unterschiedliche Verlagerungspositionen aufweisen. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Haushaltsgerät ausgeschaltet ist, wenn sich das Bedien-Element in einer bestimmten Verlagerungsposition, insbesondere in der ersten Verlagerungsposition, welche auch als Ausschalt-Position bezeichnet wird, befindet.
  • Funktionen können hierbei insbesondere eine Auswahl eines bestimmten Geräts aus einer Liste vorhandener Geräte, die Leistung oder die Leistungsstufe eines Kochfeldes, die Leistung oder die Leistungsstufe einer AbzugsVorrichtung, die Steuerung einer Gasflamme, ein Timer, eine Vorgabe einer Temperatur, allgemeine Einstellungen des Kochgeräts, insbesondere eine Datumseinstellung, Zeiteinstellung, Standorteinstellung oder eine Einstellung anderer individueller Details, eine Lautstärke-Einstellung, eine Beleuchtungs-Einstellung, eine Programm-Auswahl, insbesondere aus einer Auswahl von Kochprogrammen, oder andere sein.
  • Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass mittels des Bedien-Elements in einer ersten Verlagerungsposition ein Kochfeld steuerbar ist und mittels des Bedien-Elements in einer zweiten Verlagerungsposition ein anderes Kochfeld oder eine Dunstabzugsvorrichtung steuerbar ist.
  • Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass mittels des Bedien-Elements in einer ersten Verlagerungsposition ein erstes Kochfeld steuerbar ist und mittels des Bedien-Elements in einer zweiten Verlagerungsposition ein anderes Kochfeld und mittels des Bedien-Elements in einer dritten Verlagerungsposition beide Kochfelder zusammen in einer sogenannten Brückenfunktion, steuerbar sind.
  • Das Bedien-Element kann insbesondere durch eine lineare Verlagerung, insbesondere eine horizontale Verlagerung wie beispielsweise ein Herausziehen oder Hineindrücken, in unterschiedliche Verlagerungspositionen, welche zu unterschiedlichen Bedien-Ebenen korrespondieren, gebracht werden.
  • Die Steuerung des Geräts kann beispielsweise wie folgt erfolgen:
    • Im Ausgangspunkt befindet sich das Bedien-Element in einer Grundstellung. Hierbei kann es sich um die erste Verlagerungsposition, insbesondere die Ausschalt-Position handeln. Die Anzeige kann freigegeben, das heißt sichtbar, oder verdeckt sein.
    • Durch Hineindrücken und / oder Herausziehen des Bedien-Elements, insbesondere in Form eines Bedienknebels, kann diese in eine zweite Verlagerungsposition gebracht werden. Durch diese veränderte horizontale Position des Bedien-Elements kann eine bestimmte Bedien-Ebene erreicht werden. Dabei kann sich auch die Anzeige in horizontaler Richtung mit dem Bedien-Element mitbewegen. In dieser Bedien-Ebene kann eine bestimmte Funktion beispielsweise durch Drehen des Bedien-Elements und prinzipiell auch der Anzeige eingestellt werden. Es kann beispielsweise die Leistungsstufe eines Kochfeldes oder einer Dunstabzugsvorrichtung eingestellt werden oder ein Menüpunkt in einem Bedien-Menü eingestellt werden.
    • Durch weiteres Hineindrücken und / oder Herausziehen des Bedien-Elements kann eine weitere Verlagerungsposition erreicht werden. Durch diese weitere veränderte horizontale Position kann eine weitere Bedien-Ebene erreicht werden. Dabei kann sich auch die Anzeige in horizontaler Richtung mitbewegen. In dieser Bedien-Ebene kann ebenfalls eine bestimmte Funktion beispielsweise durch Drehen des Bedien-Elements und prinzipiell auch der Anzeige eingestellt werden. Es kann beispielsweise die Leistungsstufe eines Kochfeldes oder einer Dunstabzugsvorrichtung eingestellt werden oder ein Menüpunkt in einem Bedien-Menü eingestellt werden.
    • Zum Schluss kann das Bedien-Element und die Anzeige wieder in die Grundstellung verlagert werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, horizontal, schräg, insbesondere schräg nach vorne, oder vertikal ausgerichtet sein.
  • Hierdurch kann die Ergonomie der Bedien-Einrichtung verbessert werden.
  • Die Anzeigeausrichtung kann insbesondere an die Anordnung der Bedien-Einrichtung im Küchenmöbel angepasst sein.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere mit einem Anstellwinkel im Bereich von 0° bis 60°, insbesondere von höchstens 45°, insbesondere höchstens 30°, insbesondere höchstens 15° angeordnet sein.
  • Der Anstellwinkel kann auch mindestens 10° betragen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann einen Einblickwinkel von höchstens 70°, insbesondere höchstens 60°, insbesondere höchstens 50° aufweisen.
  • Hierdurch wird die Sichtbarkeit der Anzeige-Einrichtung verbessert.
  • Der Einblickwinkel ist der maximale Winkel zwischen der Blickrichtung eines durchschnittlichen Nutzers in typischer Position vor dem Haushaltsgerät und einer Flächennormalen der Anzeige-Einrichtung. Die Flächennormale kann bei gekrümmten Anzeigen eine ortsabhängige Orientierung aufweisen. Ein kleiner Einblickwinkel ermöglicht eine gute Sichtbarkeit der Anzeige-Einrichtung. Wird der Einblickwinkel zu groß, verschlechtert sich die Ablesbarkeit der Anzeige.
  • Die Anzeige-Einrichtung, insbesondere eine Anzeigefläche, kann plan oder gekrümmt ausgebildet sein. Sie kann auf einem Ring, insbesondere einem Zylindermantel oder Zylindermantelabschnitt, oder auf einem Kegelstumpfmantel oder Kegelstumpfmantelabschnitt angeordnet sein. Alternative Anordnungen sind möglich.
  • Die Anzeige-Einrichtung, insbesondere eine Anzeigefläche, kann sich um eine Mittelachse der Bedieneinrichtung herum erstrecken. Sie kann sich insbesondere über einen Winkelbereich b von 5° bis 120°, insbesondere höchstens 100°, insbesondere höchstens 90°, insbesondere höchstens 80°, um die Mittelachse der Bedieneinrichtung herum erstrecken.
  • Hierdurch kann eine gute Ablesbarkeit sichergestellt werden.
  • Eine Erstreckung über den gesamten Umfang (b = 360°) ist ebenfalls möglich.
  • Die Anzeige-Einrichtung, insbesondere die Anzeigefläche, kann einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein.
  • Die Anzeigefläche kann einfach zusammenhängend ausgebildet sein. Sie kann auch mehrere voneinander getrennte, insbesondere beabstandete Teilbereiche, insbesondere einfach zusammenhängende Teilbereiche, aufweisen.
  • Die Bedien-Einrichtung kann ein oder mehrere Bedienbereiche aufweisen. Sie kann insbesondere unterschiedliche Bedienbereiche, beispielsweise einen Drehbereich und einen Touch-Bereich, aufweisen.
  • Die Bedien-Einrichtung kann ein oder mehrere Anzeige-Bereiche aufweisen. Sie kann insbesondere unterschiedliche Anzeige-Bereiche aufweisen. Sie kann insbesondere eine alphanumerische Anzeige und ein graphisches Display aufweisen. Die Bedien-Einrichtung kann auch an eine Anzeige, insbesondere eine separate Anzeige, insbesondere ein Display, gekoppelt sein. Das Display kann am Kochfeld angebracht, insbesondere in das Kochfeld integriert sein. Es kann sich auch um ein externes Display handeln. Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere an ein Display eines Mobilgeräts, insbesondere eines Mobiltelefons, Tabletts, Laptops oder Wearables, gekoppelt sein. Hierdurch kann die Menü-geführte Steuerung und/oder Bedienung des Geräts verbessert, insbesondere vereinfacht, werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann einen Bildschirm (Display) aufweisen. Dabei kann es sich insbesondere um einen LED-Display, ein LCD-Display, ein TFT-Display oder ein OLED-, AMOLED-, MicroLED-, oder Matrix-LED-Display handeln. Es kann sich auch um ein ePaper-Display handeln. Alternativen sind ebenso möglich.
  • Die Bedien-Einrichtung, insbesondere die Anzeige-Einrichtung, kann auch ein berührungsempfindliches Display aufweisen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann auch eine Projektions-Einrichtung aufweisen. Die Projektions-Einrichtung kann einen DLP-Projektor (Digital Light Processing) oder einen DMD-Projektor (Digital Micro-Mirrordevice-Projektor) aufweisen.
  • Die Projektions-Einrichtung kann derart ausgebildet sein, dass die Informationen zur Einstellung des Haushaltsgeräts auf eine Oberfläche der Bedien-Einrichtung projiziert. Die Informationen können insbesondere auf die Oberfläche des Bedien-Elements, beispielsweise einer äußeren und/oder einer inneren Mantelfläche und/oder einer Frontfläche desselben, projiziert werden. Die Projektions-Einrichtung kann entsprechende Informationen auch auf einen Boden, eine Decke oder eine Wand projizieren. Mittels der Projektions-Einrichtung können die Informationen auch auf weitere Gegenstände, beispielsweise Töpfe oder Pfannen, oder auf durchsichtige Körper (Head up-Technologie) projiziert werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere eine Projektions-Einrichtung aufweisen, welche aus der Oberfläche des Hohl-Knebel heraus projiziert. Sie kann hierbei nach hinten oder nach vorne projizieren.
  • Die Projektions-Einrichtung kann optische Bauelemente, insbesondere einen oder mehrere Spiegel, Linsen oder Prismen aufweisen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere nicht permanent sichtbar sein. Sie kann insbesondere in einer bestimmten Verlagerungsposition des Bedien-Elements, insbesondere in einer Ausschalt-Position, verdeckt, insbesondere unsichtbar, sein. Beispielsweise kann die Anzeige-Einrichtung in einer bestimmten Verlagerungsposition des Bedien-Elements für den Nutzer nicht sichtbar sein.
  • Das Bedien-Element kann durchsichtig oder durchscheinend sein.
  • Das Bedien-Element kann aus Metall, aus Kunststoff, aus Holz aus Stein oder aus Glas sein. Kombinationen sind ebenso möglich. Alternativen hierzu sind ebenso möglich.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann die Anzeige-Einrichtung in einer Axialrichtung hinter dem Bedien-Element angeordnet sein. Sie kann insbesondere zwischen einer Wand eines Küchenmöbel, insbesondere einer Frontblende, und dem Bedien-Element angeordnet sein.
  • Sie kann in diesem Fall besonders zuverlässig vom Bedien-Element gegen Beschädigungen geschützt werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann die Anzeige-Einrichtung axial plan und radial konvex ausgebildet sein oder axial diagonal und radial konvex ausgebildet sein oder axial diagonal und radial rechteckig ausgebildet sein. Die Angaben axial und radial beziehen sich hierbei insbesondere auf die Drehachse, um welche das Bedien-Element drehbar ist. Die Axialrichtung kann insbesondere normal zu einer Vorderseite des Küchenmöbels, an welcher die Bedien-Einrichtung angeordnet ist, orientiert sein. Die Radialrichtung verläuft insbesondere senkrecht zur Axialrichtung.
  • Jede dieser Ausbildungen ermöglicht eine besonders gute Ablesbarkeit der Anzeige-Einrichtung.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann das Bedien-Element ringförmig, elliptisch oder polygonal ausgebildet sein. Das Bedien-Element kann insbesondere als Hohl-Knebel ausgebildet sein.
  • Es kann einen kreisförmigen oder einen nicht-kreisförmigen, insbesondere einen elliptischen oder polygonalen, Querschnitt aufweisen.
  • Dies ermöglicht es, den vom Bedien-Element umgebenen Raum, für weitere funktionale Bestandteile und/oder zur Anzeige von Informationen zu nutzen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere auf einer Außenseite der Befestigungs-Einrichtung und/oder auf einer Innenseite des Bedien-Elements angeordnet sein.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann die Bedien-Einrichtung eine Licht-Einrichtung mit einer oder mehreren Lichtquellen, insbesondere in Form von LED, aufweisen.
  • Die LED können unterschiedliche Farben aufweisen. Es kann sich auch um steuerbare LED handeln.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann das Bedien-Element einen berührungsempfindlichen Sensor aufweisen. Es kann auch einen Taster und/oder einen Schalter aufweisen.
  • Der berührungsempfindliche Sensor kann eben oder gebogen ausgebildet sein. Er kann insbesondere eine ebene oder eine gebogene, gekrümmte Oberfläche aufweisen.
  • Der berührungsempfindliche Sensor kann auf einer Außenseite des Bedien-Elements, insbesondere umfangsseitig, angeordnet sein. Hierunter sei verstanden, dass das Bedien-Element durch Berühren der Außenseite bedient werden kann.
  • Insbesondere im Falle eines Hohlknebels kann der berührungsempfindliche Sensor auf einer Innenseite des Bedien-Elements, insbesondere umfangsseitig, angeordnet sein.
  • Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere ein hybrides Bedienkonzept ermöglichen. Hierunter sei verstanden, dass zur Bedienung unterschiedliche Eingabeformen möglich sind. Als Eingabeformen können insbesondere eine Auswahl aus mechanischen Vorstellungen, Berührungs-Signalen, optischen Signalen, insbesondere eine Gestensteuerung, akustischen Signalen, insbesondere eine Sprachsteuerung, vorgesehen sein.
  • Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere einen oder mehrere optische Sensoren aufweisen. Hierdurch kann eine Gestensteuerung ermöglicht werden.
  • Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere einen oder mehrere akustische Sensoren, insbesondere Mikrofone, aufweisen. Hierdurch kann eine Sprachsteuerung ermöglicht werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann die Bedien-Einrichtung Mittel zur Erzeugung eines haptischen Feedbacks, insbesondere in Form eines Körperschallwandlers oder eines Exzenters aufweisen.
  • Dies ermöglicht ein haptisches Feedback.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt kann die Bedien-Einrichtung kontext-sensitiv ausgebildet sein.
  • Hierunter sei verstanden, dass sie an unterschiedliche Anforderungen, insbesondere an unterschiedliche Haushaltsgeräte, anpassbar ist. Sie kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass sie sich automatisch an unterschiedliche Anforderungen, insbesondere an unterschiedliche Haushaltsgeräte, anpasst
  • Weitere Aufgaben der Erfindung bestehen darin, ein Kochfeld und eine Dunstabzugs-Vorrichtung zu verbessern.
  • Diese Aufgaben werden durch ein Kochfeld und eine Dunstabzugs-Vorrichtung mit einer Bedien-Einrichtung gemäß der vorhergehenden Beschreibung gelöst.
  • Beim Kochfeld kann es sich insbesondere um ein Kombinationsgerät aus einem Kochfeld und einer Dunstabzugs-Vorrichtung handeln. Ein derartiges Kombinationsgerät wird auch als Kochfeldabzug bezeichnet.
  • Gemäß einem Aspekt kann das Bedien-Element in einer ersten Verlagerungsposition zur Steuerung des Kochfelds und in einer zweiten Verlagerungsposition zur Steuerung der Dunstabzugs-Vorrichtung dienen.
  • Das Kochfeld, insbesondere der Kochfeldabzug, kann modular ausgebildet sein. Er kann auch als Montageeinheit ausgebildet sein. Für Details einer derartigen Montageeinheit wird auf die WO 2012/146 237 A1 , insbesondere das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 12 bis 16, verwiesen.
  • Im Folgenden werden weitere optionale Details und Vorteile der Bedien-Einrichtung stichwortartig beschrieben. Die nachfolgenden Merkmale sind keine zwingend notwendigen Merkmale. Sie können jeweils für sich oder in Kombination miteinander oder in Kombination mit einem oder mehreren der vorhergehend beschriebenen Merkmale verwirklicht sein.
  • Im ausgeschalteten Zustand kann das Bedien-Element die Anzeige-Einrichtung überdecken und damit schützen.
  • Beim Einschalten des Küchengeräts kann das Bedien-Element in eine Bedien-Position verlagert werden. Es kann insbesondere in axialer Richtung nach vorne verlagert werden. Hierbei kann die Anzeige-Einrichtung offengelegt und damit sichtbar werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann ein hochauflösendes Grafikdisplay aufweisen.
  • Die Bedien-Einrichtung ermöglicht eine besonders ergonomische Bedienbarkeit des Küchengeräts.
  • Die Bedien-Einrichtung ermöglicht eine besonders ergonomische Ablesbarkeit der Anzeige-Einrichtung.
  • Die Bedien-Einrichtung ermöglicht ein flexibles, intuitives Bedien- und/oder Anzeigekonzept.
  • Die flexible Anordnung und/oder Ausrichtung der Anzeige-Einrichtung ermöglicht zusätzliche Flexibilität beim Design der Bedien-Einrichtung.
  • Die Bedien-Einrichtung ermöglicht eine einfache Montage.
  • Die Bedien-Einrichtung kann unterschiedliche Küchengeräte und/oder deren Bestandteile steuern.
  • Das Bedien-Element kann einen oder mehrere berührungsempfindliche Bereiche aufweisen. Es kann insbesondere axial mittig eine Touch-Bedien-Fläche aufweisen. Es kann insbesondere umfangsseitig eine oder mehrere Touch-Bedien-Flächen aufweisen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann eine oder mehrere 7-Segment-Anzeigen aufweisen.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann hinterleuchtete Icons aufweisen.
  • Die Befestigungs-Einrichtung kann zur Montage in einem Bohrloch mit einem Durchmesser von 10 mm bis 70 mm geeignet sein. Alternativen hierzu sind möglich.
  • Die Befestigungs-Einrichtung kann insbesondere einen Aufnahmeraum umschließen. Sie kann vorzugsweise rohrförmig ausgebildet sein. Im Aufnahmeraum können Elemente der Steuereinrichtung, insbesondere Steuerelektronik, insbesondere eine oder mehrere Leiterplatten mit Steuerelektronik, angeordnet sein. Für Details wird auf die DE 10 2020 207 162 A1 verwiesen.
  • Das Bedien-Element kann unterschiedliche Verlagerungs-Freiheitsgrade aufweisen. Es kann insbesondere eine Kombination von einem oder mehreren der folgenden Verlagerungsfreiheitsgrade aufweisen: lineare Verlagerbarkeit, rotative Verlagerbarkeit und Verschwenkbarkeit, insbesondere um eine Achse senkrecht zur Axialrichtung der Bedien-Einrichtung, insbesondere um eine Achse parallel zu einer Vorderseite des Küchenmöbels, in welche die Bedien-Einrichtung eingebaut wird.
  • Zum Entriegeln und/oder Aktivieren der Bedien-Einrichtung kann ein mehrkomponentiger Verfahrweg vorgesehen sein. Beispielsweise ist es möglich, die Bedien-Einrichtung derart auszubilden, dass das Bedien-Element zur Aktivierung sowohl linear verlagert als auch verdreht werden muss. Beispielsweise kann die Bedien-Einrichtung durch Hineindrücken und gleichzeitiges oder anschließendes Verdrehen eines Bestandteils, insbesondere des Bedien-Elements, entriegelt und/oder aktiviert werden.
  • Der Verfahrweg der Freigabe-Bewegung liegt beispielsweise im Bereich von 10 mm bis 30 mm und/oder im Bereich von 10° bis 90°, insbesondere 10° bis 45°.
  • Zur Bereitstellung haptischen Feedbacks können Magnete oder mechanische Elemente, beispielsweise ein Zahnkranz mit einer Feder, die in den Zahnkranz drückt, vorgesehen sein.
  • Eine Verlagerung des Bedien-Elements kann durch Hubzylinder unterstützt werden. Es kann insbesondere ein Push-Pull-Mechanismus vorgesehen sein. Die Verlagerung des Bedien-Elements kann durch Andrücken aktiviert werden. Es kann auch ein Push-to-turn-Mechanismus vorgesehen sein.
  • Die Bedien-Einrichtung kann eine Hohlwelle umfassen.
  • Das Bedien-Element kann auf einer Hohlwelle angeordnet sein.
  • Elektronische Bestandteile der Bedien-Einrichtung können in die Hohlwelle integriert sein.
  • Das Bedien-Element kann als Bedienring, insbesondere als Glasring oder Metallring, ausgebildet sein.
  • Das Bedien-Element kann die Anzeige-Einrichtung durch eine lineare Verlagerung, insbesondere nach vorne, und/oder durch eine Verkippung, insbesondere um eine horizontale Achse, freigeben.
  • Das Bedien-Element kann anschlagsfrei gelagert sein. Es kann insbesondere anschlagsfrei auf der Befestigungs-Einrichtung gelagert sein.
  • Zur Definition eines Endpunkts, insbesondere eines Nullpunkts, kann auch ein Anschlag vorgesehen sein.
  • Das Bedien-Element kann abnehmbar sein. Es kann insbesondere abnehmbar auf der Befestigungs-Einrichtung gelagert sein.
  • Die Bedien-Einrichtung kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass die Anzeige-Einrichtung bei Abnahme des Bedien-Elements am Küchenmöbel angeordnet bleibt.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann auch innenliegend, insbesondere innenliegend am oder im Bedien-Element, angeordnet sein. Sie kann insbesondere an einer nach innen weisenden Oberfläche, insbesondere einer zur Achse der Bedien-Einrichtung weisenden Oberfläche angeordnet sein. Diese Oberfläche kann zylindermantelförmig oder kegelstumpfmantelförmig ausgebildet sein. Alternative Geometrien sind möglich.
  • Die Anzeigefläche kann durch einen Bereich des Bedien-Elements gebildet werden. Dies ist insbesondere bei einer durchscheinenden Ausbildung des Bedien-Elements möglich.
  • Die Anzeigefläche kann insbesondere durch einen Bereich in der Fronseite des Bedien-Elements und/oder durch einen umfangsseitigen Bereich des Bedien-Elements gebildet werden.
  • Das Bedien-Element kann hinterleuchtet sein.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann hinterleuchtet sein.
  • Die Bedien-Einrichtung kann einen Drehcodierregler aufweisen.
  • Die Befestigungs-Einrichtung kann eine Befestigungsmanschette aufweisen. Die Manschette kann einteilig mit dem Zentralstück ausgebildet sein. Manschette und Zentralstück können auch als separate Bauteile ausgebildet sein. Die Manschette kann insbesondere bei Montage der Bedien-Einrichtung mit dem Zentralstück verbunden werden.
  • Die Manschette kann insbesondere im eingebauten Zustand an der Möbelfront anliegen oder um höchstens 2 mm, insbesondere höchstens 1 mm, von der Möbelfront beanstandet sein. Zwischen der Manschette und der Möbelfront kann insbesondere ein Zwischenleg-Element, insbesondere ein Zwischenleg-Ring, angeordnet sein. Hierdurch können Unebenheiten ausgeglichen werden. Mittels des Zwischenleg-Elements kann die Manschette auch von der Möbelfront isoliert werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann in die Manschette integriert sein.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere derart ausgerichtet und/oder ausgebildet sein, dass sie eine nach oben weisende Komponente und eine nach vorne weisende Komponente aufweist.
  • Die Anzeige-Einrichtung kann insbesondere an unterschiedliche Einbausituationen und/oder an unterschiedliche Nutzerkonstellationen, insbesondere unterschiedliche Körpergrößen, angepasst sein. Beispielsweise kann die Ausrichtung der Anzeige-Einrichtung, insbesondere der Einblickwinkel, in Abhängigkeit von der Einbauposition der Bedien-Einrichtung und/oder der Körpergröße des Nutzers gewählt werden.
  • Die Anzeige-Einrichtung, insbesondere eine Anzeigefläche derselben, kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass die Anzeigefläche derart optimiert, insbesondere maximiert ist, dass ein maximal vorgegebener Einblickwinkel für einen typischen Nutzer nicht überschritten wird. Der maximal vorgegebene Einblickwinkel kann hierbei höchstens 80°, insbesondere höchstens 70° betragen. Ein typischer Nutzer kann durch eine Position der Augen beispielsweise in einer Höhe von 140 cm bis 180 cm und einem Abstand von beispielsweise 5 cm bis 25 cm zum Haushaltsgerät, welches beispielsweise in einem Küchenunterschrank mit einer maximalen Höhe von 95 cm eingebaut ist, angenommen werden.
  • Weitere Vorteile und Details der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispiel anhand der Figuren. Es zeigen:
  • Fig. 1
    eine schematische Darstellung eines Haushaltsgeräts in Form eines Kochfeld-Abzug-Systems mit zwei Kochfeldern, einer Dunstabzugseinrichtung und fünf Bedienknebeln,
    Fig. 2A und 2B
    Schnittdarstellungen eines Bedienknebels gemäß einer Variante,
    Figur 2C
    eine Ansicht des Bedienknebel gemäß den Fig. 2A und 2B von vorne,
    Fig. 3A bis 3C
    Ansichten gemäß den Fig. 2A bis 2C einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 4A bis 4C
    Ansichten gemäß den Fig. 2A bis 2C einer weiteren Variante eines Bedienknebel,
    Fig. 5A und 5B
    Ansichten gemäß den Fig. 2B und 2C einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 5C
    eine Ansicht entsprechend Fig. 5B gemäß einer weiteren Variante,
    Fig. 6A
    eine Ansicht gemäß Fig. 2B einer weiteren Variante eines Bedienknebel,
    Fig. 6B
    eine Ansicht des Bedienknebels gemäß Fig. 6A von vorne, wobei zur Verdeutlichung der Ausbildung einer Anzeige-Einrichtung das Bedien-Element in der Figur entfernt wurde,
    Fig. 7A und 7B
    Ansichten gemäß den Fig. 6A und 6B einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 8A und 8B
    Ansichten gemäß den Fig. 6A und 6B einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 9
    eine Ansicht gemäß Fig. 2B einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 10A und 10B
    Ansichten gemäß den Fig. 2B und 2C einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 11A und 11B
    Ansichten gemäß den Fig. 2B und 2C einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 12
    eine Schnittansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 13
    eine Schnittansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 14A und 14B
    Ansichten gemäß den Fig. 2A und B einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 14C
    eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 14B,
    Fig. 15
    eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 16
    eine Schnittansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 17
    eine perspektivische Ansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 18
    eine perspektivische Schnittansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 19
    eine Schnittansicht einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 20A und 20B
    Ansichten gemäß Fig. 2A und 2B einer weiteren Variante eines Bedienknebels,
    Fig. 21A und 21B
    Ansichten einer weiteren Variante eines Bedienknebels im ausgeschalteten Zustand,
    Fig. 22A und 22B
    Ansichten des Bedienknebels gemäß den Fig. 21A und 21B im eingeschalteten Zustand,
    Fig. 23A und 23B
    Ansichten eines weiteren Bedienknebels im ausgeschalteten Zustand,
    Fig. 24A und 24B
    Ansichten des Bedienknebels gemäß den Fig. 23A und 23B im eingeschalteten Zustand,
    Fig. 25
    eine schematische Ansicht zur Erläuterung des Einblickwinkels und
    Fig. 26
    eine schematische Ansicht zur Erläuterung des Anstellwinkels der Anzeige-Einrichtung
    Fig. 27A bis 40C
    weitere Ansichten unterschiedlicher Varianten eines Bedienknebels
    Fig. 41A bis 41E
    Ansichten einer weiteren Variante eines Bedienknebels.
  • Im Folgenden werden zunächst die allgemeinen Bestandteile eines Küchengeräts, insbesondere in Form eines Kochfeld-Abzug-Systems 1 beschrieben. Das Kochfeld-Abzug-System 1 umfasst mindestens ein Kochfeld 2. Bei dem in der Fig. 1 exemplarisch dargestellten Kochfeld-Abzug-System 1 sind zwei Kochfelder 2 vorgesehen. Das Kochfeld-Abzug-System 1 umfasst mindestens eine Dunstabzugs-Vorrichtung (50). Bei dem in der Fig. 1 exemplarisch dargestellten Kochfeld-Abzug-System 1 ist genau eine Dunstabzugs-Vorrichtung (50) vorgesehen.
  • Bei den Kochfeldern 2 kann es sich im Wesentlichen um beliebige Kochfelder behandeln. Es kann sich insbesondere um Induktions-Kochfelder, elektrische Kochfelder, Infrarotheizelement-Kochfelder, Gaskochfelder, Teppanyaki-Kochfelder, Wok-Kochfelder, Warmhalteplatten, Grills oder andere Kochfelder handeln.
  • Bei der in der Fig. 1 exemplarisch dargestellten Ausführungen sind zur Bedienung der Kochfelder 2 jeweils Bedienknebel 3 vorgesehen. Prinzipiell kann ein einziger Bedienknebel 3 zur Bedienung der Kochfelder (2) und/oder zur Bedienung der Dunstabzugs-Vorrichtungen (50) ausreichen. Eine Bedienung mittels berührungsempfindlicher Sensoren, welche insbesondere in die Kochfelder 2 oder in die Bedienknebel 3 integriert sein können, ist ebenso möglich. Auch eine Bedienung über ein separates Bedienmodul ist denkbar.
  • Die unterschiedlichen Bedien-Mittel können auch miteinander kombiniert werden.
  • Im Folgenden werden unterschiedliche Varianten einer Bedien-Einrichtung in Form eines Bedienknebels 3 näher beschrieben.
  • Offensichtliche Gemeinsamkeiten zwischen den unterschiedlichen Varianten des Bedienknebels 3 werden nicht bei jeder Variante neu beschrieben. Diesbezüglich sei jeweils auf die vorhergehende Beschreibung verwiesen.
  • Die Bedien-Einrichtung ist nicht auf eine Bedienung von Kochfeldern (2) oder Dunstabzugs-Vorrichtungen (50) beschränkt. Sie kann universell, d.h. für beliebige Haushaltsgeräte, verwendet werden.
  • Die nachfolgend beschriebenen Bedien-Einrichtungen eignen sich insbesondere zur Bedienung, insbesondere Steuerung, der Küchengeräte oder Haushaltsgeräte. Sie können insbesondere zur Bedienung, insbesondere Steuerung, von Kochfeldern, Dunstabzugsvorrichtungen, Kochfeldern mit integrierten Dunstabzugs-Vorrichtungen, Backöfen, Dampfgarern, Warmhalte-Schubladen, Fritteusen, Spülmaschinen, Mikrowellen und anderen Haushaltsgeräten, beispielsweise Waschmaschinen, Wäschetrocknern, oder Elektrogeräten verwendet werden.
  • Die Bedienknebel 3 können insbesondere in die Frontblende 4 eines Küchenmöbels, insbesondere in Form eines Küchenunterschranks 5, eingebaut werden. Dies ist nicht einschränkend zu verstehen.
  • In den Figuren. 2A bis 2C ist eine erste Variante des Bedienknebels 3 dargestellt. Weitere schematische Ansichten einer entsprechenden Variante sind in den Figuren 27A bis 27 D und 28A bis 28D dargestellt.
  • In der Fig. 2A (Fig. 28A bis 28D) befindet sich ein Bedien-Element 6 in einer Ausschalt-Position.
  • Das Bedien-Element 6 ist in einer Axialrichtung 7 verlagerbar. Es ist insbesondere aus der in der Fig. 2A dargestellten Ausschalt-Position in eine in der Fig. 2B (Fig. 27A bis 27D) dargestellten zweite Lagerungsposition verlagerbar. Die zweite Verlagerungsposition wird auch als Bedien-Position bezeichnet.
  • In der ersten Verlagerungsposition ist eine Anzeige-Einrichtung 8 vom Bedien-Element verdeckt. In der zweiten Verlagerungsposition ist die Anzeige-Einrichtung 8 freigegeben. Sie ist dann insbesondere sichtbar.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 kann insbesondere auf einer Manschette 12 der Befestigungs-Einrichtung angeordnet sein. Dies ist nicht zwingend notwendig.
  • Die Manschette 12 kann im Wesentlichen an der Frontblende 4 des Küchenmöbels anliegen. Sie kann jedoch von der Frontblende 4 durch ein Zwischenleg-Element 13 separiert sein. Das Zwischenleg-Element 13 kann insbesondere aus einem elastischen und/oder elektrisch isolierenden Material sein.
  • Der Bedienknebel 3 weist eine Befestigungs-Einrichtung mit einem Zentralstück 9 auf. Das Zentralstück 9 kann einen Aufnahmeraum 10 umgeben. Im Aufnahmeraum 10 können Bauelemente, insbesondere elektronische Bauelemente, insbesondere Leiterplatten, insbesondere Leiterplatten der Steuerungselektronik, angeordnet sein. Die Befestigungs-Einrichtung dient insbesondere zur Befestigung des Bedienknebels 3 an der Frontblende 4. Sie kann darüber hinaus als Montagebuchse für Bestandteile einer Steuerungs-Einrichtung dienen. Für weitere Details sei auf die DE 10 2020 207 162 A1 verwiesen.
  • Die Befestigungs-Einrichtung ist mit einer Kontermutter 11 in der Frontblende 4 festlegbar. Alternative Befestigungskonzepte sind möglich.
  • In einer Vorderansicht (Fig. 2C) kann insbesondere ausschließlich das Bedien-Element 6 sichtbar sein.
  • Das Bedien-Element 6 kann insbesondere aus Metall oder Kunststoff sein. Alternativen sind ebenso möglich.
  • Bei den in den Fig. 2A und 2B (Fig. 27A bis 27D und Fig. 28A bis 28D) dargestellten Beispielen ist die Anzeige-Einrichtung 8 schräg ausgerichtet.
  • In den Fig. 3A bis 3C ist eine weitere Variante des Bedienknebels 3 dargestellt. Weitere schematische Ansichten einer entsprechenden bzw. ähnlichen Variante sind in den Figuren 31A bis 31 D und 32A bis 32D dargestellt.
  • Bei dieser Variante ist die Anzeige-Einrichtung 8 horizontal ausgerichtet. Sie kann eben oder gekrümmt ausgebildet sein. Sie kann insbesondere auf einem Zylindermantelabschnitt der Befestigung-Einrichtung, insbesondere des Zentralstücks 9, angeordnet sein. Sie kann die Mittelachse 16 der Befestigungs-Einrichtung vollständig umgeben (Fig. 31A bis D und 32A bis D) oder nur teilweise umgeben (Fig. 3A bis C).
  • Die Bedien-Einrichtung, insbesondere das Bedien-Element 6, kann einen Touch-Sensor aufweisen. Dies ist unabhängig von weiteren Details des Bedienknebels 3 möglich.
  • Bei einer weiteren in den Fig. 39A bis 39E dargestellten Variante des Bedienknebels 3 ist die Anzeigefläche 22 der Anzeige-Einrichtung 8 auf der Innenseite eines ringförmigen Bedienelements 6 angeordnet.
  • Die Anzeigefläche 22 kann hierbei wie bei den Varianten gemäß den Fig. 3, 31, und 32 horizontal oder wie bei den Varianten gemäß den Fig. 2, 27 und 28 schräg nach vorne ausgerichtet sein.
  • Das Bedien-Element 6 kann bei dieser Variante in Axialrichtung festgelegt sein. Es kann auch wie bei anderen Varianten in Axialrichtung verlagerbar sein.
  • Das Bedien-Element 6 gemäß den Fig. 4A bis 4C weist einen Drehring 14 auf. Das Bedien-Element 6 weist außerdem berührungsempfindliche Fläche 15 (Touch-Feld; Touch-Sensor) auf. Die berührungsempfindliche Fläche 15 ist zentral im Bereich um eine Mittelachse 16 herum angeordnet. Alternative Anordnungen sind möglich.
  • Die berührungsempfindliche Fläche 15 kann kreisförmig ausgebildet sein. Alternative Ausführungen sind möglich.
  • Die berührungsempfindliche Fläche 15 kann Bestandteil eines Touch-Displays sein. Sie kann insbesondere auch zur Ausgabe von Informationen dienen.
  • Bei den in den Fig. 5A und 5B, Fig. 35A bis 335E und Fig. 37A bis 37E dargestellten Varianten des Bedienknebels 3 steht die Manschette 12, insbesondere die Anzeige-Einrichtung 8, in Radialrichtung über das Bedien-Element 6 über.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 ist somit in einer Frontalansicht (Fig. 5B) sichtbar.
  • Die Manschette 12 ist in der Frontansicht als umlaufender Ring um das Bedien-Element 6 sichtbar.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 kann insbesondere schräg nach vorne oben ausgerichtet sein. Sie kann insbesondere lediglich einen relativ kleinen Winkelbereich b um die Mittelachse 16 einnehmen. Der Winkelbereich b kann beispielsweise im Bereich von 5° bis 10° liegen. Er kann auch bis zu 15°, bis zu 30°, bis zu 45°, bis zu 60° oder bis zu 90° betragen. Alternative Winkelbereiche sind ebenso möglich. Die Anzeige-Einrichtung 8 kann die Mittelachse 16 insbesondere auch vollständig umgeben (Fig. 35A bis E). Der Winkel b beträgt dann 360°.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 kann, insbesondere in einer Frontalansicht (Fig. 5B) kreisringsektorförmig ausgebildet sein. Die Anzeige-Einrichtung 8 kann, insbesondere in einer Frontalansicht oder in einer Ansicht von oben, auch rechteckig ausgebildet sein (Fig. 37A und B).
  • Eine Variante mit einem relativ großen Winkelbereich b einer kreisringsektorförmigen Variante der Anzeige-Einrichtung 8 ist exemplarisch in der Fig. 5C dargestellt.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 kann sich insbesondere über einen Ausschnitt aus einer Oberfläche eines Kegelstumpfes erstrecken. Die Vorderseite der Anzeige-Einrichtung 8 kann auch gewölbt ausgebildet sein. Sie kann insbesondere konvex oder konkav ausgebildet sein. Dies ist auch bei den übrigen Varianten des Bedienknebels 3 möglich.
  • In den Fig. 6A und 6B ist exemplarisch ein Bedienknebel 3 dargestellt, bei welchem die Anzeige-Einrichtung 8 axial plan und radial konvex ausgebildet ist. Die Anzeige-Einrichtung 8 kann sich insbesondere über einen Ausschnitt einer Zylindermantelfläche erstrecken.
  • In den Fig. 7A und 7B, Fig. 33A bis 33D und Fig. 34A bis 34D sind Varianten dargestellt, bei welchen die Anzeige-Einrichtung 8 axial diagonal und radial konvex ausgebildet ist. Die Anzeige-Einrichtung kann sich insbesondere über einen Ausschnitt aus einer Oberfläche eines Kegelstumpfmantels erstrecken.
  • In der Fig. 8A und 8B, Fig. 29A bis 29D und Fig. 30A bis 30D sind Varianten dargestellt, bei welchen die Anzeige-Einrichtung 8 axial diagonal und radial rechteckig ausgebildet ist.
  • Bei allen drei Varianten (Fig. 6, Fig. 7, 33 und 34 und Fig. 8, 29 und 30) kann die Anzeige-Einrichtung 8 in einer Frontalansicht vollständig vom Bedien-Element 6 verdeckt sein.
  • In den Fig. 9A und 9B sind eine Schnittansicht und eine Frontalansicht einer weiteren Variante das Bedienknebels 3 exemplarisch dargestellt. Bei dieser Variante umfasst die Anzeige-Einrichtung 8 eine Projektions-Einrichtung 17. Die Projektions-Einrichtung 17 umfasst eine Lichtquelle 18. Sie kann ein Umlenk-Element, insbesondere in Form eines Prisma 19 und/oder eines Spiegels, aufweisen.
  • Die Projektions-Einrichtung 17 kann eine oder mehrere abbildende optische Elemente, insbesondere in Form von Linsen 20 oder Spiegeln, aufweisen.
  • Die Projektions-Einrichtung 17, insbesondere die Lichtquelle 18, kann auf einer Leiterplatte 21 angeordnet sein. Die Leiterplatte 21 kann insbesondere im Aufnahmeraum 10 des Zentralstücks 9 angeordnet sein.
  • Die Projektions-Einrichtung 17 sowie insbesondere die Anzeige-Einrichtung 8, welche in diesem Fall eine Projektions-Anzeige sein kann, sind insbesondere im Bedienknebel 3, insbesondere in der Befestigungs-Einrichtung, integriert.
  • Als Anzeigefläche 22 der Anzeige-Einrichtung 8 kann eine Freiformfläche dienen. Dies ist bei sämtlichen Varianten möglich und kann zu Vorteilen, insbesondere im Hinblick auf die Anordnung und geometrische Ausgestaltung der Anzeigefläche 22 führen.
  • In den Fig. 10A und 10B, Fig. 40A bis40 C sind Varianten des Bedienknebels 3 dargestellt, bei welcher das Bedien-Element 6 als Hohlknebel ausgebildet ist. Das Bedien-Element 6 ist in diesem Fall insbesondere ringförmig ausgebildet.
  • Die Varianten gemäß den Figuren 10 und 40 unterscheiden sich unter anderem im Hinblick auf die Details der Befestigungs-Einrichtung. Die Details der Befestigungs-Einrichtung können im Wesentlichen beliebig mit den übrigen Details des Bedienknebels 3 kombiniert werden. Für unterschiedliche Varianten und Details der Befestigungs-Einrichtung sei auf die DE 10 2024 206 141.7 verwiesen, die hiermit vollständig in die vorliegende Anmeldung integriert ist.
  • In einer Frontalansicht kann die Frontblende 4 im Zentralbereich des Bedien-Elements 6 sichtbar sein. Es ist auch möglich, dass im Zentralbereich des Bedienknebels 3 in einer Frontalansicht eine Vorderseite des Zentralstücks 9 sichtbar ist.
  • Bei der Variante gemäß Fig. 10 kann die Anzeige-Einrichtung 8 die Projektions-Einrichtung 17 umfassen, mittels welcher Informationen auf eine relativ zum Bedien-Element 6 außenliegende Anzeigefläche 22 projiziert werden können.
  • Bei der Variante gemäß Fig. 40 kann die Anzeige-Einrichtung 8 eine Projektions-Einrichtung 17 umfassen, mittels welcher Informationen auf eine relativ zum Bedien-Element 6 innenliegende Anzeigefläche 22 projiziert werden können.
  • Die Anzeigefläche kann auch in das Bedien-Element 6 integriert sein.
  • Kombinationen sind ebenso möglich.
  • In den Fig. 11A und 11B ist eine weitere Variante des Bedienknebels 3 dargestellt. In dieser Variante weist die Anzeige-Einrichtung zwei Projektions-Einrichtungen 17 und 23 auf. Die Projektions-Einrichtungen 17, 23 können jeweils eigene Lichtquellen 18, 24 aufweisen. Sie können vollständig unabhängige, insbesondere separate, Lichtwege aufweisen. Sie können auch abschnittsweise übereinstimmende Lichtwege aufweisen. Sie können insbesondere auch optische Bauelemente gemeinsam nutzen. Hierdurch werden der Aufbau vereinfacht und Kosten reduziert.
  • Die Projektions-Einrichtung 23 kann eine eigene Lichtquelle 24 aufweisen. Die Projektions-Einrichtung 23 kann für eine wertige Projektion in den Zentralbereich des Bedienknebels 3 genutzt werden.
  • Bei der lediglich schematisch dargestellten Variante gemäß Fig. 12 kann die Projektions-Einrichtung 23 zur Projektion an der Frontblende 4 des Küchenmöbels genutzt werden.
  • Bei der ebenfalls lediglich schematisch dargestellten Variante gemäß Fig. 13 kann die Projektions-Einrichtung 23 zur Projektion auf einen Bodenbereich 25 genutzt werden.
  • Mittels der Projektions-Einrichtung 23 können beispielsweise Steuerparameter für das Haushaltsgerät, beispielsweise Leistungsstufen, und/oder eine Zeit und/oder ein Datum und/oder eine Temperaturangabe projiziert werden.
  • Dies ist unabhängig von den übrigen Details der unterschiedlichen Varianten des Bedienknebels 3.
  • In den Fig. 14A bis 14C sind schematisch Details einer weiteren Variante des Bedienknebels 3 dargestellt.
  • Gemäß dieser Variante ist das Bedien-Element 6 elektrisch verlagerbar. Es ist insbesondere motorisiert verlagerbar.
  • In der Fig. 14B ist schematisch eine Ausfahrmechanik 26 angedeutet.
  • Weiter ist in der Fig. 14C eine mechanische Rastung 27 schematisch dargestellt.
  • Die mechanische Rastung 27 ermöglicht eine haptische Rückmeldung.
  • Bei der schematisch in der Fig. 15 dargestellten Variante des Bedienknebels 3 kann die Verlagerung Bedien-Elements 6 durch eine Spiralfeder 28 unterstützt werden. Allgemein kann die Verlagerung des Bedien-Elements 6 durch mechanische, magnetische oder elektrische Mittel unterstützt werden. Kombinationen sind ebenso möglich. Dies ist unabhängig von den weiteren Details der unterschiedlichen Varianten des Bedienknebels 3.
  • Der Verfahrweg des Bedien-Elements 6 kann mittels einer Kulissenführung 29 geführt sein.
  • In der Fig. 17 ist schematisch angedeutet, dass Magnete 30 genutzt werden können, um dem Nutzer ein haptisches Feedback zu geben.
  • Allgemein kann die Bedien-Einrichtung Mittel zur Erzeugung eines haptischen Feedbacks aufweisen. Ein haptisches Feedback kann mechanisch, beispielsweise über einen Zahnkranz, magnetisch, insbesondere mithilfe von einem oder mehreren Magneten, oder mithilfe eines Körperschallwandlers erzeugt werden. Dies ist unabhängig von den übrigen Details der unterschiedlichen Varianten des Bedienknebels 3.
  • In der Fig. 18 ist schematisch dargestellt, dass die Verlagerung des Bedien-Elements 6 mittels eines Hubzylinders 31 unterstützt werden kann.
  • Bei der Variante des Bedienknebels 3 gemäß Fig. 19 ist die Befestigungs-Einrichtung Hohlwelle 32. Auf der Hohlwelle 32 ist das Bedien-Element 6 angeordnet. Das Bedien-Element 6 kann als Ring, insbesondere als Glasring oder Kunststoffring, ausgebildet sein.
  • Das Bedien-Element 6 kann insbesondere durchscheinend ausgebildet sein.
  • Das Bedien-Element 6 kann verschiebbar auf der Welle 32 angeordnet sein.
  • Die Anzeige-Einrichtung 8 kann sich Axialrichtung 7 hinter dem Bedien-Element 6 befinden.
  • In der Hohlwelle 32 können elektrische und/oder elektronische Bauteile, insbesondere Leiterplatten, angeordnet sein.
  • Bei der in den Fig. 20A und 20B lediglich schematisch dargestellten Variante des Bedienknebels 3 kann das Bedien-Element 6 um eine horizontale Schwenkachse 33 verschwenkt werden. Das Bedien-Element 6 kann insbesondere in eine Freigabe Position (Fig. 20B) verschwenkt werden, in welcher die Anzeige-Einrichtung 8 freigegeben ist.
  • Die Schwenkbewegung kann mit einer Linearbewegung, insbesondere in Axialrichtung 7, verbunden sein. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass das Bedien-Element 6 beim Verschwenken nicht an der Frontblende 4 anschlägt.
  • Eine kippbare Variante des Bedienknebels 3 kann vorteilhaft mit dem Vorsehen einer Projektions-Einrichtung 17 und 23 gebunden sein (nicht dargestellt). Das Bedien-Element 6 kann insbesondere als Lichtleit-Element dienen.
  • Das Bedien-Element 6 kann auch Bestandteile der Projektions-Einrichtung 17, 23 aufweisen, insbesondere optische Bestandteile, insbesondere einen Spiegel, ein Prisma, eine Linse oder eine Kombination entsprechender Bauelemente.
  • Bei den in den Fig. 21 bis 23, 24A, 24B, 36A bis 36E und 38A bis 38E dargestellten Varianten des Bedienknebels 3 kann das Bedien-Element 6 durchsichtig oder durchscheinend ausgebildet sein. Das Bedien-Element 6 kann insbesondere aus Glas oder einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff ausgebildet sein. Es kann insbesondere aus Klarglas oder aus Milchglas sein. Es kann eine aufgeraute Oberfläche aufweisen.
  • Das Bedien-Element 6 braucht bei diesen Varianten nicht verlagerbar zu sein. Es kann insbesondere in Axialrichtung festgelegt sein. Es kann jedoch auch bei diesen Varianten verlagerbar sein, insbesondere verdrehbar.
  • Bei der in Fig. 21 und 22 dargestellten Variante ist das Bedien-Element 6 scheibenförmig ausgebildet.
  • Während im ausgeschalteten Zustand (Fig. 21A und 21B) in einer Frontalansicht (Fig. 21B) im Wesentlichen lediglich das Bedien-Element 6 sichtbar ist, wird im eingeschalteten Zustand (Fig. 22A und 22B) in der Frontalansicht (Fig. 22B) die Anzeige-Einrichtung 8 sichtbar. Sie kann insbesondere durch das Bedien-Element 6 hindurch sichtbar sein.
  • Dies ist entsprechend bei der in den Fig. 23A und 23B und 24A und 24B dargestellten Variante des Bedienknebels 3 der Fall.
  • Im Gegensatz zu der in den Fig. 20A und 20B und 22A und 22B dargestellten Variante ist das Bedien-Element 6 bei der Variante gemäß den Figuren 23A und 23B und 24A und 24B zylinderförmig beziehungsweise schalenförmig ausgebildet. Es weist einen zylindermantelförmigen Umfang und eine Deckplatte auf. Der zylindermantelförmige Umfang dient insbesondere als Griffbereich.
  • Bei der in den Fig. 23 und 24 vorgesehenen Variante weist die Bedieneinrichtung eine Lichteinrichtung auf. Die Lichteinrichtung kann eine oder mehrere LED 40 aufweisen. In den Schnittdarstellungen 23A und 24A sind exemplarisch jeweils zwei LED 40 dargestellt.
  • Außerdem weist die Bedieneinrichtung gemäß der Variante in den Fig. 23 und 24 einen berührungsempfindlichen Sensor 41 (Touchsensor) auf. Der berührungsempfindliche Sensor 41 kann auf der Umfangsseite des Bedien-Elements 6 angeordnet sein.
  • Der berührungsempfindliche Sensor 41 kann die Mittelachse 16 komplett umgeben. Alternativ hierzu kann sich der berührungsempfindliche Sensor 41 lediglich über einen Teilbereich, insbesondere über höchstens 180° insbesondere höchstens 120°, insbesondere höchstens 110°, insbesondere höchstens 90° erstrecken. Er kann insbesondere im Wesentlichen mit dem gut sichtbaren Bereich des Bedien-Elements 6 korrespondieren.
  • Unter gut sichtbar sei hierbei verstanden, dass der Einblickwinkel für einen Nutzer in einer üblichen Position vor dem Haushaltsgerät höchstens 80°, insbesondere höchstens 70°, insbesondere höchstens 60°, beträgt.
  • Das Bedien-Element 6 kann insbesondere bei Verwendung eines berührungsempfindlichen Sensors 41 auch ortsfest angeordnet sein. Es kann insbesondere ortsfest auf der Befestigungs-Einrichtung angeordnet sein. Es kann insbesondere ortsfest relativ zur Frontblende 4 angeordnet sein. Die Bedienung kann in diesem Fall über den berührungsempfindlichen Sensor 41 erfolgen. Alternativ hierzu kann die Bedien-Einrichtung auch andere, insbesondere optische und/oder akustische, Sensoren aufweisen. Derartige Sensoren können eine Gestensteuerung und/oder eine Sprachsteuerung des Haushaltsgeräts ermöglichen.
  • In der Fig. 25 ist schematisch das Konzept des Einblickwinkels EW erläutert. Der Einblickwinkel EW bezeichnet den Winkel zwischen einer Blickrichtung eines Nutzers und einer Normalen zur Anzeige-Einrichtung 8, insbesondere einer lokalen Normalen zur Anzeigefläche 22.
  • Ein kleinerer Einblickwinkel führt zu einer besseren Sichtbarkeit. Jedenfalls ab einem Einblickwinkel von ca. 80° ist die Lesbarkeit der Anzeige-Einrichtung schwierig.
  • In der Fig. 26 ist schematisch das Konzept des Anstellwinkels bA erläutert. Der Anstellwinkel bA bezeichnet den Winkel der Vorderseite der Anzeige-Einrichtung 8 zu einer Horizontalen 36, insbesondere den Winkel zwischen der Anzeigefläche 22 und der Horizontalen 36.
  • Ein Anstellwinkel bA > 0, d. h. eine schräge Ausrichtung der Anzeigefläche 22 der Anzeige-Einrichtung 8 erleichtert das Ablesen der Anzeige, insbesondere aus einer Entfernung in Axialrichtung 7.
  • In den Figuren 41A bis 41E ist eine weitere Variante eines Bedien-Elements 6 exemplarisch dargestellt. Bei dieser Variante weist das Bedien-Element 6 eine sogenannte "Push-to-turn-Funktionalität" auf.
  • Im Folgenden werden einige Aspekte der der Push to turn Variante exemplarisch erläutert:
    • Im Ausgangspunkt befindet sich das Bedien-Element (6) in der Grundstellung oder Ausgangsstellung (Fig. 41A). Hierbei kann es sich insbesondere um die Ausschalt-Position handeln.
    • Ausgehend von der Grundstellung kann der Knebel in eine weitere Verlagerungsposition, insbesondere eine Menü-Stellung (Fig. 41B), herausgezogen werden. In der Menü-Stellung können Menüeinstellungen vorgenommen werden (Lüfter, etc.)
    • Ausgehend von der Grundstellung kann der Knebel in eine weitere Verlagerungsposition, die Grundstellung Push, hineingedrückt werden (Fig. 41C). Hierbei bewegen sich sowohl die Anzeige als auch der Knebel nach innen.
    • In der Grundstellung Push können Einstellungen der Leistungsstufe vorgenommen werden. In der Fig. 41D ist exemplarisch eine Stellung auf Leistungsstufe 1 dargestellt,
    • Aus der Grundstellung Push heraus kann der Knebel in eine weitere Menü-Stellung herausgezogen werden (Fig. 41E). In dieser Stellung können bei unveränderter Leistungsstufe Einstellungen beim Menü vorgenommen werden. Die Anzeige verbleibt dabei hineingedrückt.
  • Mögliche Menüeinstellungen sind unter anderem: Kindersicherung, Lüfter, Kochzonentimer, Topferkennung.

Claims (15)

  1. Bedien-Einrichtung (3) für ein Haushaltsgerät (2) aufweisend
    1.1. ein Bedien-Element (6),
    1.2. eine Anzeige-Einrichtung (8) und
    1.3. eine Befestigungs-Einrichtung zum Befestigen der Bedien-Einrichtung (3) an einem Küchenmöbel (5),
    1.4. wobei das Bedien-Element (6) eine erste Verlagerungsposition und zumindest eine zweite, von der ersten verschiedene, Verlagerungs-position aufweist, wobei in der ersten Verlagerungsposition mindestens eine erste Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist, und wobei in der zweiten Verlagerungsposition mindestens eine von der ersten Funktion verschiedene zweite Funktion des Haushaltsgeräts steuerbar oder einstellbar ist.
  2. Bedien-Einrichtung (3) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Anzeige-Einrichtung (8) aufweist, die bei einer Betätigung des Bedien-Elements (6) ortsfest bleibt.
  3. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie unterschiedliche Bedien-Ebenen aufweist, wobei mittels des Bedien-Elements (6) zwischen unterschiedlichen Bedien-Ebenen gewechselt werden kann.
  4. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Betätigung des Bedien-Elements (6) eine Funktion des Haushaltsgeräts (1, 2) steuerbar oder einstellbar ist, wobei zur Betätigung
    4.1. eine Verlagerungs-Bewegung des Bedien-Elements (6) dient und/oder
    4.2. ein berührungsempfindlicher Sensor (15) dient.
  5. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Bedien-Element (6) derart verlagerbar ist, dass in einer ersten Verlagerungsposition die Anzeige-Einrichtung (8) verdeckt ist und in einer zweiten Verlagerungsposition die Anzeige-Einrichtung (8) freigegeben ist.
  6. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige-Einrichtung (8) in einer Axialrichtung hinter dem Bedien-Element (6) angeordnet ist.
  7. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige-Einrichtung (8)
    7.1. axial plan und radial konvex ausgebildet ist, oder
    7.2. axial diagonal und radial konvex ausgebildet ist, oder
    7.3. axial diagonal und radial rechteckig ausgebildet ist.
  8. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Bedien-Element (6) ringförmig ausgebildet ist.
  9. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Licht-Einrichtung mit einer oder mehreren Lichtquellen (18) aufweist.
  10. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Bedien-Element (6) einen berührungsempfindlichen Sensor (15) aufweist.
  11. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Körperschallwandler aufweist.
  12. Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie kontext-sensitiv ausgebildet ist.
  13. Kochfeld (2) mit
    13.1. einer oder mehreren Kochstellen und
    13.2. einer Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
  14. Kombinationsgerät aufweisend
    14.1. ein Kochfeld (2),
    14.2. eine Dunstabzugsvorrichtung und
    14.3. eine Bedien-Einrichtung (3) mit mindestens einem Bedien-Element (6),
    14.4. wobei das Bedien-Element (6) eine erste Verlagerungsposition und zumindest eine zweite, von der ersten verschiedene, Verlagerungsposition aufweist, wobei in der ersten Verlagerungsposition das Kochfeld (2) mittels des Bedien-Elements (6) steuerbar ist und in der zweiten Verlagerungsposition die Dunstabzugs-Vorrichtung (50) mittels des Bedien-Elements (6) steuerbar ist.
  15. Dunstabzugs-Vorrichtung (50) mit einer Bedien-Einrichtung (3) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12.
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