Gebiet der Technik
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Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür mit einer Fenster- oder Türöffnung, vor welcher ein eine Längserstreckung aufweisendes Funktionsteil wie ein als Absturzsicherung dienendes Scheibenteil mittels eines Profilteils, das einen Profilabschnitt aufweist, an einem Blendrahmen des Fenster oder der Tür gehaltert ist, wobei die Halterung durch das Profilteil lediglich zur Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils von dem Blendrahmen weggerichtet dient, die mögliche Bewegung zu dem Blendrahmen hin aber unmittelbar durch den Blendrahmen gehindert ist, wozu der Profilabschnitt sich im angebrachten Zustand in einer Überdeckung zu einem Teilbereich des Funktionsteils erstreckt.
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Die Erfindung betrifft weiter eine Profilanordnung mit einem ersten Profilteil, das einen Profilabschnitt aufweist, zur Halterung eines eine Längserstreckung aufweisenden Funktionsteils wie eines als Absturzsicherung dienendes Scheibenteils, wobei die Profilanordnung zur Anbringung an einen Blendrahmen eines Fensters oder einer Türe vorgesehen ist und die Halterung der Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils von dem Blendrahmen weggerichtet dient, wozu der Profilabschnitt sich im angebrachten Zustand in einer Überdeckung zu einem Teilbereich des Funktionsteils erstreckt und die Profilanordnung nur zur Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils von dem Blendrahmen weg ausgebildet ist.
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Zudem betrifft die Erfindung eine an einem Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür angebrachte Profilanordnung, wobei mit Hilfe der Profilanordnung ein eine Längserstreckung aufweisendes Funktionsteil wie ein als Absturzsicherung dienendes Scheibenteil gehaltert ist, und die Halterung lediglich der Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils von dem Blendrahmen weggerichtet dient, wozu ein Profilabschnitt sich in einer Überdeckung zu einem Teilbereich des Funktionsteils erstreckt, wobei weiter das Funktionsteil an einer Bewegung zu dem Blendrahmen hin durch den das Funktionsteil unmittelbar abstützenden Blendrahmen gehindert ist.
Stand der Technik
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Eine Profilanordnung der genannten Art sowie ein Fenster oder eine Tür, wobei zur Halterung eines Absperrteils vor der Fenster- oder Türöffnung ein als Schiene ausgebildetes Profilteil vorgesehen ist, ist beispielsweise aus der
DE 10 2015 113 453 A1 bekannt. Die Schiene ist in einem Querschnitt im Wesentlichen L- oder U-förmig gestaltet, mit einem Schenkel als Profilabschnitt zur Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils im eingebauten Zustand der Profilanordnung von dem Blendrahmen weg. Mittels des L-Schenkels oder eines U-Steges ist eine Befestigung des Profilteils an dem Fensterrahmen oder einem den Fensterrahmen umgebenden Blendrahmen oder an der umgebenden Laibung durchgeführt. Die Befestigung kann in Form einer Verschraubung an dem Fensterrahmen, dem Blendrahmen oder der Laibung ausgeführt sein.
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Die Anbringung der L- oder U-förmigen Schiene in Anbetracht der Geometrie ist mitunter schwierig. Zur Anbringung ist eine gegenüber einer Ebene des Blendrahmens, in welcher Ebene das Funktionsteil an der Bewegung in Richtung auf den Blendrahmen hin gehindert ist, vorragender und gebäudefester Vorsprung erforderlich, an dessen der Fenster- oder Türöffnung zugewandter Innenfläche der andere L-Schenkel oder der U-Steg des Profilteils befestigt werden kann.
Zusammenfassung der Erfindung
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Ausgehend von der zuletzt genannten bekannten Profilanordnung stellt sich der Erfindung die Aufgabe, eine vorteilhaft ausgebildete Profilanordnung wie auch ein Fenster oder eine Tür mit einem Profilteil, das vorteilhaft ausgebildet ist, anzugeben.
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Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei bei einem Fenster oder einer Tür, darüber hinaus aber auch bei einer an einem Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür angebrachten Profilanordnung, darauf abgestellt ist, dass das Profilteil über einen gegenüber dem Profilabschnitt zu dem Blendrahmen hin versetzt ausgebildeten, sich entgegengesetzt aber gleichgerichtet zu dem Profilabschnitt erstreckenden Befestigungsabschnitt an dem Blendrahmen befestigt ist.
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Auch kann die Aufgabe bezüglich der Ausgestaltung der Profilanordnung dadurch gelöst sein, dass die Profilanordnung ein zweites Profilteil aufweist und dass das erste Profilteil zur Befestigung an dem Blendrahmen unter Durchsetzung des zweiten Profilteils ausgebildet ist.
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Vorteilhaft ist eine Befestigungsrichtung des Profilteils gleichgerichtet zu der durch den Profilabschnitt gegebenen Hinderungsrichtung des Funktionsteils verwirklicht. Der hierzu vorgesehene, gleichgerichtet zu dem Profilabschnitt, jedoch entgegengesetzt hierzu sich erstreckende Befestigungsabschnitt bietet eine gute Befestigungsmöglichkeit außerhalb des für die Halterung oder Umfassung des Funktionsteils erforderlichen Bereiches. Das Profilteil kann günstig auf die in einem Belastungsfall wirkenden Kräfte ausgelegt werden. Das Profilteil ist in einem Bereich seitlich versetzt und außerhalb des Funktionsteils zu befestigen.
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Es kann sich in vorteilhafter Weise eine im Wesentlichen parallel zu der Flächenerstreckungsebene des Funktionsteils erstreckende Befestigungsebene zwischen dem Blendrahmen und dem Befestigungsabschnitt ergeben. Dies kann in vorteilhafter Weise zu einer Anordnung führen, bei welcher beispielsweise die Befestigung des Profilteils an der zu der Gebäude-Außenseite freiliegenden Rahmenfläche eines zwei nebeneinanderliegende Fenster begrenzenden Blendrahmen-Mittelpfostens erfolgt. Ein solches Profilteil kann derart über den Befestigungsabschnitt an dem Blendrahmen befestigt beidseitig der Befestigung zueinander entgegengesetzte aber gleichgerichtete Profilabschnitte zur Hinderung von den nebeneinanderliegenden Fenstern zugeordneten Funktionsteilen aufweisen.
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Der Befestigungsabschnitt des den Profilabschnitt aufweisenden (ersten) Profilteils kann einstückig und/oder materialeinheitlich mit dem Profilabschnitt ausgebildet sein. Eine Befestigung, insbesondere mittels eines Befestigungsmittels wie einer Schraube, kann ausgehend von dem ersten Profilteil unter Durchsetzung des zweiten, zwischen dem ersten Profilteil und dem Blendrahmen angeordneten Profilteils, gegeben sein. Hierbei kann das erste Profilteil mittelbar, vermittels des zweiten Profilteils, oder aber auch unmittelbar, lediglich unter Durchsetzung des zweiten Profilteils, an dem Blendrahmen befestigt sein. Die Durchsetzung zur Befestigung kann beispielsweise durch eine Schraube gegeben sein, wobei weiter eine Anlage des durch das zweite Profilteil gebildeten Anlageabschnittes an dem Blendrahmen in der Befestigungsebene gegeben sein kann.
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In weiterer Ausgestaltung kann neben dem ersten und dem zweiten Profilteil ein drittes Profilteil Teil der Profilanordnung sein, wobei das dritte Profilteil in einem Anbauzustand der Profilanordnung an dem Blendrahmen eine Außenseite bilden kann.
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Das dritte Profilteil kann im Wesentlichen ein Blendenteil zum Abdecken beispielsweise einer Verschraubung zwischen dem ersten Profilteil und dem Blendrahmen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung des zweiten Profilteils, sein. Auch kann das dritte Profilteil ein Funktionsteil sein, wobei die dem dritten Profilteil zugeordnete (Teil-)Funktion bevorzugt in keinem oder nur in einem mittelbaren Zusammenhang mit der Halterung des Funktionsteils stehen kann.
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So kann das dritte Profilteil zugleich einen ersten Profilbereich einer Führungsschiene für ein dem Funktionsteil gegebenenfalls vorgelagertes Schutzelement wie einen Rollladen oder ein Raffrollo bilden.
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Die vorstehend und nachstehend beschriebenen ersten, zweiten und gegebenenfalls dritten Profilteile sind in der Voranmeldung, deren Zeitrang in Anspruch genommen ist, numerisch abweichend bezeichnet. Das erste (mittlere) Profilteil ist in der Voranmeldung das zweite (mittlere) Profilteil, das zweite (innere) Profilteil ist das dritte (innere) Profilteil und das dritte (äußere) Profilteil ist dort das erste (äußere) Profilteil.
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Bevorzugt ist die Führungsschiene aus einem ersten, sich in dem angebrachten Zustand entfernt zu dem Funktionsteil erstreckenden, und einem zweiten, in dem angebrachten Zustand sich zwischen dem Funktionsteil und dem ersten Profilbereich erstreckenden zweiten Profilbereich, die gegenüberliegend ausgebildet sind und zwischen sich eine Führungsausnehmung belassen, gebildet. In der Führungsschiene läuft im Benutzungszustand in üblicher Weise das Schutzelement, beispielsweise der Rollladen, wobei das Schutzelement beziehungsweise der Rollladen hierdurch randseitig gefasst und geführt ist. Beispielsweise können in der Führungsschiene auch Bürstenelemente gehaltert sein, die etwa im Hinblick auf eine Beschränkung eines Luftdurchlasses und/oder eine Geräuschdämmung vorteilhaft sein können.
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Weiter kann der zweite Profilbereich zugleich den Profilabschnitt bilden. Er kann hierzu auf einer Seite zur Randüberdeckung des Schutzelementes, also etwa des Rollladen, ausgebildet sein und auf einer gegenüberliegenden, dem Blendrahmen zugewandten Seite die gewünschte Abstützung und Halterung des Funktionsteils erbringen.
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Die Profilanordnung kann einteilig ausgebildet sein oder, wie bevorzugt, mehrere schraub- und/oder steckverbindbare Profilteile aufweisen, wobei, bevorzugt, die Führungsschiene durch das dritte und das erste Profilteil gebildet ist und/oder das dritte und/oder das erste Profilteil an dem zweiten Profilteil befestigt sind. So kann in einer bevorzugten Ausgestaltung das erste Profilteil mit dem zweiten Profilteil, gegebenenfalls zusätzlich oder alternativ zu beispielsweise einer Schraubverbindung, rastverbunden sein. Durch den Einsatz eines zweiten Profilteils, an welchem (bevorzugt zunächst allein) das erste, den Profilabschnitt aufweisende Profilteil rasthalterbar ist, ist in vorteilhafter Weise eine vereinfachte Montage der Profilanordnung insgesamt erreicht. In der Rastverbindungsstellung kann gegebenenfalls noch eine Ausrichtung insbesondere des ersten Profilteils relativ zu dem Verlauf des Blendrahmens erreicht werden, bevor beispielsweise mittels einer Verschraubung die endgültige Stellung fixiert wird.
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Das zweite Profilteil, welches bevorzugt ein Rast- oder Gegenrastmittel zur Halterung des ersten Profilteils aufweist, kann in einer möglichen Anwendung zunächst in der Befestigungsebene auf die zugewandte Außenfläche des Blendrahmens geklebt werden. Auch dies erleichtert die Handhabung im Rahmen der Montage. Die endgültige Festlegung kann mittels der Verschraubung des ersten Profilteils durch das zweite Profilteil hindurch in den Blendrahmen erreicht sein.
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Bevorzugt ist weiter, dass das zweite Profilteil, vorzugsweise auch nur das zweite Profilteil, zur unmittelbaren Anlage an dem Blendrahmen ausgebildet ist. Entsprechend lässt sich eine einfache Anbringung der Profilanordnung erreichen. Es braucht nur ein Profilteil unmittelbar ein dem Blendrahmen befestigt zu werden.
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Das dritte Profilteil kann für eine erste Schraubverbindung mit dem zweiten Profilteil ausgebildet sein und/oder das erste Profilteil für eine zweite Schraubverbindung mit dem Blendrahmen. Auch kann das zweite Profilteil zum Durchgriff der zweiten Schraubverbindung ausgebildet sein, beispielsweise durch eine entsprechende Ausbildung und Anordnung einer Durchgriffsöffnung für eine Schraube in dem zweiten Profilteil. Die Ausbildung kann auch zunächst in einem hinreichend dünnen Wandbereich und/oder in einer Vorgabe der Schraubverbindung durch eine Einsenkung bestehen. Sie kann auch in einer hierzu vorbereiteten Öffnung des zweiten Profilteils bestehen. Die zweite Schraubverbindung kann alternativ auch durch eine gesondert hergestellte oder im Zuge der Verschraubung in dem zweiten Profilteil gebildete Bohrung vorgenommen sein. In gleicher Weise kann sich auch die zweite Schraubverbindung auf eine hierzu geeignete Ausgestaltung eines Wandbereichs beziehen, bei im Übrigen geschlossen ausgebildetem Wandbereich, oder aber eine entsprechend vorbereitete Öffnung. Auch ergibt sich die Möglichkeit des geschlossenen Wandbereichs oder der vorbereiteten Öffnung in dem zweiten Profilteil. Das zweite Profilteil kann auch eine dritte Schraubverbindung aufweisen. Diese Schraubverbindung kann unmittelbar mit dem Blendrahmen vorgesehen sein. Sie kann zur Erst-Festlegung des zweiten Profilteils an dem Blendrahmen dienen.
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Das zweite Profilteil kann in dem angebrachten Zustand einen zur Anlage an dem Blendrahmen ausgebildeten Anlageschenkel aufweisen. Dieser Anlageschenkel bildet im Anbauzustand den dem Befestigungsabschnitt des ersten Profilteils zugeordneten Bereich, welcher Befestigungsabschnitt sich bevorzugt entgegengesetzt und gleichgerichtet zu dem Profilabschnitt des ersten Profilteils erstreckt. Hiermit kann die Abstützung der Profilanordnung an dem Blendrahmen insgesamt erreicht sein.
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Weiter ist bevorzugt, dass das erste Profilteil für eine formschlüssige Halterung an dem zweiten Profilteil ausgebildet ist. Der Formschluss wirkt bevorzugt jedenfalls quer zu einer in einem Einbauzustand gegebenen Vertikalerstreckung des ersten beziehungsweise zweiten Profilteils. Die formschlüssige Halterung erweist sich beispielsweise bei der Montage als günstig. Das erste Profilteil kann hierdurch montagegerecht an das zweite Profilteil angelegt werden, wobei bei der beispielsweise dann vorzunehmenden Verschraubung einer störenden Verlagerung quer zu einer Verschraubungsrichtung entgegengewirkt ist. Es kann auch hierdurch eine zu befestigende Baugruppe gebildet werden.
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Der Anlageschenkel des zweiten Profilteils kann eine von dem Blendrahmen weg gerichtete erste Ausbuchtung aufweisen. Die Ausbuchtung kann sich über die Höhe der Profilanordnung, also etwa eine Lauflänge der Führungsschiene, erstrecken. Die Ausbuchtung kann aber auch über die Höhe nur als höhenmäßig begrenzte Ausbuchtung vorgesehen sein. In dieser Hinsicht können über die Höhe auch mehrere Ausbuchtungen ausgebildet sein.
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Der Formschluss kann in diesem Zusammenhang insbesondere dadurch erreicht sein, dass das erste Profilteil zur formschlüssigen Halterung an der Ausbuchtung ausgebildet ist.
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Die Ausbuchtung ist bevorzugt zur Durchsetzung einer Schraube in Bezug auf die Schraubverbindung ausgebildet. Dies kann wiederum in einer geeigneten Wandungsgestaltung, bei im Übrigen geschlossener Wandung der Ausbuchtung, gegeben sein oder als vorbereitete Öffnung.
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Das dritte Profilteil kann zur formschlüssigen Halterung an dem ersten Profilteil ausgebildet sein. Auch hierdurch lässt sich in Bezug auf das dritte und das erste Profilteil eine günstige Festlegung im Hinblick auf eine eventuell dann noch durchzuführende weitere Verbindung, wie etwa eine Verschraubung, erreichen.
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Für eine formschlüssige Halterung des dritten Profilteils an dem ersten Profilteil kann das dritte Profilteil eine dem ersten Profilteil zugewandte zweite Ausbuchtung aufweisen. Bevorzugt ist die zweite Ausbuchtung nicht von einem Befestigungselement, insbesondere nicht einer Schraube, im angebrachten Zustand durchsetzt. Entsprechend braucht die zweite Ausbuchtung auch keine diesbezügliche Vorbereitung aufzuweisen.
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Das erste Profilteil kann eine dem dritten Profilteil zugewandte Ausnehmung aufweisen.
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Die zweite Ausbuchtung kann in der Ausnehmung aufnehmbar sein.
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Die Profilanordnung insgesamt wie auch eines oder mehrerer der Profilteile können aus Kunststoff bestehen oder ein Metallteil sein. Hinsichtlich eines Metallteils ist ein Aluminiumteil bevorzugt. Insbesondere können das erste Profilteil, und gegebenenfalls nur das erste Profilteil, oder jedenfalls ein Profilteil, das den Profilabschnitt ausbildet, ein Metallteil sein. Hierbei kann ein Nutzen daraus gezogen werden, dass bei der hier offenbarten Profilanordnung nur das erste Profilteil der Profilanordnung im Hinblick auf das Funktionsteil wesentliche Kräfte aufnehmen muss. In dieser Hinsicht kann auch bei einer letztlich einteilig hergestellten oder mit einer Zusammenfassung von zwei oder mehr Profilteilen hergestellten Profilanordnung ein Kunststoff-/Metall-Kombinationsteil vorgesehen sein.
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In weiterer Einzelheit kann die Führungsschiene durch das erste und das dritte Profilteil gebildet sein, wobei das dritte Profilteil bevorzugt zugleich eine bei einem Einbau eine dem Blendrahmen abgewandte Außenseite bilden kann. Einer solchen Ausbildung der Führungsschiene aus mehreren, insbesondere zwei, Profilteilen, kommt im Rahmen der hier gegebene Offenbarung auch eigenständige Bedeutung zu. Dies in Bezug auf eine Profilanordnung mit einer Führungsschiene für einen Schutzelement wie einen Rollladen oder ein Raffrollo, bei welchem die Führungsschiene entsprechend aus mehreren, insbesondere zwei Profilteilen besteht. Die Profilteile, welche die Führungsschiene bilden, können in weiterer Einzelheit eines oder mehrere der Merkmale aufweisen, wie sie vor- und nachstehend für das erste und dritte Profilteil beschrieben sind. In Bezug auf diese eigenständige Bedeutung ist es möglich, aber nicht erforderlich, dass die Profilanordnung auch einen Profilabschnitt zur Halterung eines Funktionsteils, wie eines als Absturzsicherung dienenden Scheibenteils, aufweist. In diesem Zusammenhang kann der Profilabschnitt zur Halterung des Funktionsteils auch abweichend von der hier beschriebenen Ausgestaltung gebildet sein, etwa im Sinne einer U-förmigen Umfassung des Funktionsteils.
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Das Funktionsteil ist in einer doppelseitigen Aufnahme, insbesondere einer U-Aufnahme, gehaltert, von der ein Aufnahmebereich, insbesondere ein U-Schenkel, durch den Profilabschnitt und der andere Aufnahmebereich, insbesondere auch funktional einen U-Schenkel bildend, durch den Blendrahmen gebildet sind. Ein U-Steg kann auch durch den Profilabschnitt oder einen weiteren Bereich des - gegebenenfalls ersten - Profilteils gebildet sein.
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Das Funktionsteil kann unter Zwischenlage eines bevorzugt elastischen Zwischenelementes an dem Profilabschnitt und/oder an dem Blendrahmen abgestützt sein. Wesentlich ist, dass ungeachtet eines in Richtung auf die Führungsschiene oder in Richtung auf den Blendrahmen zwischengeschalteten Elementes eine relevante Abstützkraft unmittelbar durch den Profilabschnitt beziehungsweise den Blendrahmen aufzunehmen ist.
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Im Weiteren kann die an dem Blendrahmen eines Fenster oder einer Tür angeordnete Profilanordnung ergänzend ein oder mehrere der vorstehenden auch schon erläuterten Merkmale aufweisen.
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Das Funktionsteil kann auch beispielsweise ein Gitter, ein Geländer oder eine Glasscheibe (oder ein Insektenschutz-Rahmenelement) sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert, die aber lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Bestandteil, das nur bezogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Bestandteil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausführungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Bestandteil beschrieben. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine Außenansicht einer Tür mit einer davor angebrachten Absturzsicherung;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß Fig. 1, geschnittenen entlang der Linie II-II, bei eingesetzter Absturzsicherung, eine erste Ausführungsform betreffend;
- Fig. 3
- eine Darstellung gemäß Fig. 2 ohne Absturzsicherung, bei eingesetztem Aufsatzblock;
- Fig. 4
- eine Einzel-Querschnittsdarstellung eines dritten Profilteils;
- Fig. 5
- eine Einzel-Darstellung eines ersten Profilteils;
- Fig. 6
- eine Einzel-Darstellung eines zweiten Profilteils;
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Figur 2, eine zweite Ausführungsform betreffend;
- Fig. 8
- eine Querschnittsdarstellung betreffend eine Zusammenstellung des dritten Profilteils der zweiten Ausführungsform;
- Fig. 9
- eine Querschnittsdarstellung des ersten Profilteils der zweiten Ausführungsform;
- Fig. 10
- eine Querschnittsdarstellung des zweiten Profilteils der zweiten Ausführungsform;
- Fig. 11
- eine Darstellung gemäß Figur 2, betreffend eine dritte Ausführungsform;
- Fig. 12
- eine Darstellung der Profilanordnung gemäß Figur 11 in einer weiteren Ausführung, betreffend eine Anordnung mit einem Verschlussteil;
- Fig. 13
- eine Querschnittsdarstellung betreffend eine Zusammenstellung des dritten Profilteils der dritten Ausführungsform gemäß Figur 11;
- Fig. 14
- eine Querschnittsdarstellung des zweiten Profilteils der dritten Ausführungsform;
- Fig. 15
- eine Querschnittsdarstellung des ersten Profilteils der dritten Ausführungsform;
- Fig. 16
- eine Darstellung gemäß Figur 2, betreffend eine vierte Ausführungsform;
- Fig. 17
- eine Querschnittsdarstellung betreffend das dritte Profilteil der vierten Ausführungsform;
- Fig. 18
- eine Querschnittsdarstellung des ersten Profilteils der vierten Ausführungsform;
- Fig. 19
- eine Querschnittsdarstellung des zweiten Profilteils der zweiten Ausführungsform;
- Fig. 20
- eine Darstellung der Profilanordnung gemäß Figur 16, betreffend eine Anordnung mit einem Verschlussteil;
- Fig. 21
- eine Darstellung gemäß Figur 2, betreffend eine fünfte Ausführungsform;
- Fig. 22
- eine Querschnittsdarstellung betreffend das dritte Profilteil der fünften Ausführungsform;
- Fig. 23
- eine Querschnittsdarstellung des ersten Profilteils der fünften Ausführungsform;
- Fig. 24
- eine Querschnittsdarstellung des zweiten Profilteils der fünften Ausführungsform; und
- Fig. 25
- eine Darstellung einer Ausführungsform etwa gemäß Figur 3, bei welcher das Profilteil der Halterung des Scheibenteils bei einstückiger Ausbildung über den Befestigungsabschnitt an dem Blendrahmen befestigt ist.
Beschreibung der Ausführungsformen
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Dargestellt und beschrieben ist mit Bezug zu den Figuren 2, 3, 7,11,12, 16, 20 und 21 eine Profilanordnung 1 zur Anordnung an einem Fenster oder, wie beispielhaft in Figur 1 dargestellt, an einer Tür 7.
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Die Profilanordnung 1 kann, wie in den Figuren 2, 3, 7, 11, 12, 20 und 21 auch dargestellt, eine Führungsschiene 2 für ein Schutzelement S wie einen etwa in Figur 2 lediglich angedeuteten Rollladen 3 aufweisen. Bei dem Schutzelement kann es sich auch beispielsweise um ein Raffrollo handeln.
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Auch kann die Profilanordnung 1, wie beispielsweise in Figur 16 dargestellt, ohne eine solche Führungsschiene 2 ausgebildet sein.
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Die Profilanordnung 1 kann, wie weiter auch bevorzugt, einen Profilabschnitt 4 zur Halterung eines, eine Längserstreckung L aufweisenden Funktionsteils F wie eines als Absturzsicherung dienenden Scheibenteils 5 aufweisen. Wie sich etwa aus den Figuren 1, 7 und 12 ergibt, ist die Profilanordnung 1 etwa an einem Blendrahmen 6 eines Fensters oder, wie in Figur 1 konkret dargestellt, einer Türe 7 vorgesehen. Der Profilabschnitt 4 ist mit Bezug auf den Anbauzustand der Profilanordnung 1 bevorzugt in Richtung der Längserstreckung L verlaufend ausgerichtet.
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Die nach Außen gerichtete Stirnfläche 42 des Blendrahmens 6 kann eine Befestigungsebene E definieren, in welcher Befestigungsebene E sich die Befestigung der Profilanordnung 1 an dem Blendrahmen 6 ergeben kann.
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Die Halterung durch den Profilabschnitt 4 dient der Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils F quer zu dessen Längserstreckung L und von dem Blendrahmen 6 weggerichtet, wozu der Profilabschnitt 4 sich im an dem Blendrahmen 6 angebrachten Zustand in einer Überdeckung u zu einem Teilbereich des Funktionsteils F erstreckt. Der Teilbereich ist typischerweise ein Randbereich des Funktionsteils F.
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Der Profilabschnitt 4 dient auch bevorzugt nur zur Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils F von dem Blendrahmen 6 weg und, sofern eine Führungsschiene 2 vorgesehen ist, zu der Führungsschiene 2 hin. Bevorzugt allein der Profilabschnitt 4 hindert die Bewegung des Funktionsteils F von dem Blendrahmen 6 weggerichtet. Die Bewegung von dem Blendrahmen 6 weggerichtet entspricht bekanntlich auch einer Hauptbelastungsrichtung eines solchen Funktionsteils F bei Benutzung.
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Die weitere Halterung des Funktionsteils F, also eine Bewegung zu dem Blendrahmen 6 hin und, sofern eine Führungsschiene 2 Teil der Profilanordnung 1 ist, von der Führungsschiene 2 weg, ist bevorzugt unmittelbar durch den Blendrahmen 6 gegeben.
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Bei einer Ausbildung der Profilanordnung 1 mit einer Führungsschiene 2, weist die Führungsschiene 2 bevorzugt im Einzelnen einen ersten Profilbereich 8 auf, der sich in dem angebrachten Zustand entfernt zu dem Funktionsteil F erstreckt, und einen zweiten, in dem angebrachten Zustand sich zwischen dem Funktionsteil F und dem ersten Profilbereich 8 erstreckenden Profilbereich 9. Die Profilbereiche 8, 9 sind gegenüberliegend ausgebildet und belassen zwischen sich eine Führungsausnehmung 10. In der Führungsausnehmung 10 läuft in vertikaler Richtung das Schutzelement S, hier also beispielsweise der Rollladen 3. Bei der ersten Ausführungsform gemäß Figur 2, wie auch bei der zweiten Ausführungsform gemäß Figur 7 und auch der dritten und der fünften Ausführungsform gemäß den Figuren 12 und 21, ist der zweite Profilbereich 9 durch den Profilabschnitt 4 gebildet.
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Die Profilbereiche 8, 9 können Halterungsausformungen 11, 12, etwa zur Halterung eines (nicht dargestellten) Bürstenelementes, aufweisen.
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Bevorzugt ist der zweite Profilbereich 9 bei den Ausführungsformen der Figuren 2, 3, 7, 12 und 21 als einzelner massiver Wandbereich ausgebildet, der auf seiner einen Vertikalseite die Führungsschiene 2 teilweise bildet und mit seiner gegenüberliegenden Vertikalseite den Profilabschnitt 4.
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Weiter bevorzugt weist die Profilanordnung 1 einen Befestigungsabschnitt 60 auf, mittels welchem eine Befestigung insbesondere des Profilabschnitts 4 an dem Blendrahmen 6 erreichbar ist.
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Die Profilanordnung 1 besteht bevorzugt aus mehreren schraub- und/oder steckverbindbaren Profilteilen.
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Die gegebenenfalls vorgesehene Führungsschiene 2 kann hierbei durch ein drittes und ein erstes Profilteil 13,14 gebildet sein, siehe insbesondere die Figuren 4, 5 oder 8, 9 oder 13, 14 oder auch die Figuren 22 und 23. Das dritte Profilteil 13 kann in einem eingebauten Zustand, wie er etwa in Figur 2, 3, 7, 11, 12 oder in Figur 21 dargestellt ist, eine dem Blendrahmen 6 abgewandte Außenseite der Führungsschiene 2 bilden. Das erste Profilteil 14 kann eine dem Blendrahmen 6 zugeordnete Innenseite der Führungsschiene 2 bilden.
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Weiter ist bevorzugt ein zweites Profilteil 15, siehe auch Figur 6, 10, 15, 19 oder Figur 24, vorgesehen.
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Das dritte und/oder das erste Profilteil 13,14 ist bevorzugt jeweils an dem zweiten Profilteil 15 befestigt.
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Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist nur das zweite Profilteil 15 in unmittelbarer Anlage an dem Blendrahmen 6, insbesondere im Bereich der gegebenen Befestigungsebene E.
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Gemäß der Ausführungsform der Figur 4 weist das dritte Profilteil 13 in der Querschnittsdarstellung eine bevorzugt etwa quadratische erste Kammer 16 auf. An die erste Kammer 16 schließt sich weiter bevorzugt in Richtung quer zu einem vertikalen Verlauf der Profilanordnung 1 und/oder der Führungsschiene 2 und etwa senkrecht zu einer Erstreckung des Blendrahmens 6 eine zweite Kammer 17 und/oder eine dritte Kammer 18 an. Bevorzugt sind die zweite Kammer 17 und die dritte Kammer 18, wenn beide verwirklicht sind, gegenüberliegend in Bezug auf die erste Kammer 16 angeordnet.
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Weiter kann das dritte Profilteil 13 eine sich an die erste Kammer 16 und/oder die zweite Kammer 17 anschließende vierte Kammer 19 aufweisen. Die vierte Kammer 19 erstreckt sich ebenfalls bevorzugt quer zu einem vertikalen Verlauf der Profilanordnung 1 und/oder der Führungsschiene 2, jedoch etwa in einem rechten Winkel zu einem Verlauf wie er durch die erste Kammer 16 mit der zweiten Kammer 17 und/oder der dritten Kammer 18 vorgegeben ist. Die vierte Kammer 19 bildet zumindest einen Teil des Profilabschnittes 8. An die vierte Kammer 19 kann sich in der genannten Erstreckungsrichtung der vierten Kammer 19, die im Wesentlichen der Richtung der Längserstreckung L des Funktionsteils F entsprechen kann, noch eine fünfte Kammer 20 anschließen. Die fünfte Kammer 20 bildet bevorzugt auch einen Teil des Profilabschnittes 8, sie kann auch, wie beim Ausführungsbeispiel, eine Halterungsausformung 11 bilden.
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Auch können, wie bei dem in Figur 22 dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt, die erste Kammer 16 und die dritte Kammer 18 bei fehlender Ausbildung einer die Kammern trennenden Zwischenwandung 43 ausgebildet sein.
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Das erste Profilteil 14 kann, so beispielsweise mit Bezug insbesondere zu Figur 5, bei der ersten Ausführungsform ohne eine geschlossene Kammer gebildet sein.
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Das erste Profilteil 14 kann einen ersten U-Abschnitt 21 aufweisen. Ein U-Schenkel 22 des ersten U-Abschnittes 21 ist bevorzugt mit dem Profilabschnitt 4, weiter bevorzugt einteilig mit dem zweiten Profilteil 14 im Übrigen, ausgebildet. Der Profilabschnitt 4 erstreckt sich hierbei etwa rechtwinklig zu dem U-Schenkel 22.
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Das erste Profilteil 14 kann darüber hinaus alternativ oder ergänzend einen zweiten U-Abschnitt 23 aufweisen. Bevorzugt sind der ersten U-Abschnitt 21 und der zweite U-Abschnitt 23 gegensinnig zueinander geöffnet gebildet. Weiter bevorzugt ist ein U-Steg 45 zwischen dem U-Schenkel 22 und dem U-Schenkel 44 sowohl der U-Steg des ersten U-Abschnittes 21 wie auch des zweiten U-Abschnittes 23. Ein Öffnungsmaß quer zur Erstreckung der U-Schenkel kann bei dem zweiten U-Abschnitt 23 geringer sein als bei dem ersten U-Abschnitt 21.
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Bei bevorzugt einteiliger Ausführung ist das erste Profilteil 14 über den gegenüber dem Profilabschnitt 4 zu dem Blendrahmen 6 hin versetzt ausgebildeten, sich entgegengesetzt aber gleichgerichtet zu dem Profilabschnitt 4, entsprechend ebenfalls in Richtung der Längserstreckung L erstreckenden Befestigungsabschnitt 60 an dem Blendrahmen befestigt. Der Befestigungsabschnitt 60 kann, wie beispielsweise in Figur 9 oder 18 dargestellt, durch den vorerwähnten U-Steg 45 gebildet sein.
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Das zweite Profilteil 15 kann einen im Querschnitt im wesentlichen L-Verlauf aufweisen (vergleiche Figuren 6, 10 und 15). Hierbei ist ein Fußabschnitt 24 zur Anlage an dem Blendrahmen 6 ausgebildet und ein sich hierzu rechtwinklig erstreckender Längsabschnitt 25 im Wesentlichen freistehend. Der Längsabschnitt 25 kann aber auch wie bei den Ausführungsbeispielen bevorzugt einen Teil eines Anlagebereiches des ersten Profilteils 15 an dem Blendrahmen 6 bilden.
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Während der Fußabschnitt 24 wie bei den dargestellten Ausführungsformen bevorzugt kammerfrei ausgebildet sein kann, kann der Längsabschnitt 25 bevorzugt mit einer oder einer Mehrzahl von geschlossenen Kammern 49 gebildet sein. Eine oder mehrere der Kammern 49 können, wie dargestellt, geöffnet sein. Bei einer Öffnung, die praktisch einem Fehlen eines vollständigen Kammerwandabschnittes entspricht, ist ein U-Abschnitt gegeben, wie beispielsweise schon im Zusammenhang mit dem ersten Profilteil 14 beschrieben. Dies kann beispielsweise einem Anklipsen an ein Rastbefestigungsteil dienen oder weiter beispielsweise einer Kombination mit einer daneben noch angeordneten weiteren Profilanordnung.
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Ein gegenüber dem Fußabschnitt 24 freistehender Bereich B des Längsabschnitts 25 der in den Figuren 6, 10 und 15 dargestellten Ausführungsformen hat bevorzugt eine solche Abmessung, bezogen auf die Querschnittsdarstellung, dass die weiteren Profilteile 13 und 14 im zusammengesetzten Zustand der Profilanordnung 1 nach außen hin nicht oder nicht wesentlich überragen. Bevorzugt ist bei diesen, einen Längsabschnitt 25 aufweisenden Ausführungsformen eine Außenfläche 47 des dritten Profilteils 13 etwa fluchtend mit einer Außenfläche 46 des zweiten Profilteils 15.
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Das dritte Profilteil 13 ist weiter bevorzugt für eine erste Schraubverbindung 26 mit dem zweiten Profilteil 15 ausgebildet.
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Das erste Profilteil 14 kann für eine zweite Schraubverbindung 27 mit dem Blendrahmen 6 ausgebildet sein.
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Es kann weiter und bevorzugt eine im Einzelnen nicht dargestellte dritte Schraubverbindung vorgesehen sein, zwischen dem zweiten Profilteil 15 und dem Blendrahmen 6. Diese dritte Schraubverbindung kann in vertikaler Richtung bezogen auf den Einbau oberhalb oder unterhalb der (jeweiligen) zweiten Schraubverbindung 27 vorgesehen sein. Für einen Einbau ist es auch bevorzugt, zunächst das zweite Profilteil 15 mittels der dritten Schraubverbindung an dem Blendrahmen 6 anzubringen und erst danach mittels der zweiten Schraubverbindung das erste Profilteil 14 und schließlich mittels der ersten Schraubverbindung das dritte Profilteil 13 anzubringen.
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Das zweite Profilteil 15 kann zum Durchgriff der zweiten Schraubverbindung 27 ausgebildet sein.
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Das zweite Profilteil 15 kann in dem angebrachten Zustand einen zur Anlage an dem Blendrahmen 6 ausgebildeten Anlageschenkel 61 aufweisen. Der Anlageschenkel 61 kann durch den Fußabschnitt 24, gegebenenfalls ergänzt um einen Teilbereich des Längsabschnittes 25, gebildet sein.
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Das erste Profilteil 14 kann für eine formschlüssige Halterung an dem zweiten Profilteil 15 ausgebildet sein. Hierzu kann insbesondere der zweite U-Abschnitt 23 des ersten Profilteils 14 dienen.
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Der Anlageschenkel 61, insbesondere im Bereich des Fußabschnittes 24, kann eine von dem Blendrahmen 6 weg gerichtete erste Ausbuchtung 28 aufweisen. Die Ausbuchtung 28 kann, wie aus der ersten Ausführungsform gemäß Figur 6 ersichtlich, in einem Querschnitt im Wesentlichen U-förmige gestaltet sein, mit von dem Fußabschnitt 24 in Richtung der Außenfläche 46 weisenden, bevorzugt parallel zueinander verlaufenden Ausbuchtungsschenkeln 50 und einem diese Schenkel verbindenden Ausbuchtungssteg 51.
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Alternativ, wie auch anhand der weiteren Ausführungsformen in den Figuren 10, 15, 19 und 24 gezeigt, kann die erste Ausbuchtung 28 auch allein - unter Fortlassung des Ausbuchtungssteges 51 - durch die beiden Ausbuchtungsschenkel 50 gebildet sein.
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Das erste Profilteil 14 kann zur formschlüssigen Halterung an der ersten Ausbuchtung 28 ausgebildet sein. Insbesondere kann hierzu im zusammengebauten Zustand der zweite U-Abschnitt 23 mit zwei bevorzugt parallel zueinander verlaufenden Abschnittschenkeln 52 in einem Steck-Übergriff zu der ersten Ausformung 28 sein.
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Aufeinander zu weisend können die Abschnittschenkel 52 erste Rastwulste 53 aufweisen, zur Rastzusammenwirkung mit entsprechend positionierten ersten Rastvertiefungen 54 wandungsaußenseitig der Ausbuchtungsschenkel 50 der ersten Ausbuchtung 28.
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Die erste Ausbuchtung 28 kann zur Durchsetzung der zweiten Schraubverbindung 27 und/oder der dritten Schraubverbindung ausgebildet sein. Mittels der Formschlussverbindung zwischen der ersten Ausbuchtung 28 des zweiten Profilteils 15 und dem zweiten U-Abschnitt des ersten Profilteils 14 ist eine mittelbare Befestigung des ersten Profilteils 13 an dem Blendrahmen 6 in der Befestigungsebene E erreichbar.
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Weiter kann das erste Profilteil 14 unter Durchsetzung des zweiten Profilteils 15, insbesondere mittels der möglichen zweite Schraubverbindung 27, an dem Blendrahmen 6 befestigt sein. Die zweite Schraubverbindung 27 durchsetzt dabei im Bereich des ersten Profilteils 14 den Befestigungsabschnitt 60 und im Bereich des zweiten Profilteils 15 bevorzugt den Bereich der ersten Ausbuchtung 28 und den Anlageschenkel 61. Es ergibt sich eine Befestigungsrichtung R, welche quer gerichtet ist zu der Längserstreckung L des Funktionsteils F.
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Bevorzugt ist das zweite Profilteil 15, und bevorzugt ausschließlich das zweite Profilteil 15, zur unmittelbaren Anlage an dem Blendrahmen 6, insbesondere an dessen Stirnfläche 42 ausgebildet. Die weiteren Komponenten der Profilanordnung 1, so insbesondere das erste Profilteil 14 und das dritte Profilteils 13, sind weiter bevorzugt nur mittelbar über das zweite Profilteil 15 mit dem Blendrahmen 6 verbunden.
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Das dritte Profilteil 13 kann zur formschlüssigen Halterung an dem ersten Profilteil 14 ausgebildet sein.
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Das dritte Profilteil 13 kann hierzu eine dem ersten Profilteil 13 zugewandte zweite Ausbuchtung 48, insbesondere in Form der dritten Kammer 18, aufweisen.
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Das erste Profilteil 14 kann eine dem dritten Profilteil 13 zugewandte Aufnahme, insbesondere in Form des ersten U-Abschnittes 21, aufweisen. Der erste U-Abschnitt 21 kann, eine Ausnehmung 65 bildend, im angebrachten Zustand im Steckübergriff zu der zweiten Ausbuchtung 48, hier der dritten Kammer 18, sein.
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In Figur 3 ist dargestellt, dass, im Einbauzustand unterhalb des Funktionsteils F, also etwa des Scheibenteils 5, ein Aufsetzblock 33 angeordnet sein kann. Das Funktionsteil F kann im zusammengebauten Zustand auf diesem Aufsetzblock 33 aufsitzen. Der Aufsetzblock 33 kann durch eine oder auch mehrere, insbesondere zwei, Schraubverbindungen mit der Profilanordnung und/oder dem Blendrahmen 6 verbunden sein. Bezüglich der Verbindung mit der Profilanordnung 1 kann das zweite Profilteil 14 oder das erste Profilteil 13 (siehe Figuren 16, 20 und 21) einen entsprechenden Verbindungsschenkel 34 aufweisen, der dann von der Schraubverbindung durchsetzt ist.
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Es kann auch nur jeweils eine der Schraubverbindungen genutzt sein. Die mehreren Schraubverbindungen sind auch vorteilhaft im Hinblick auf eine Rechts-/Linksanordnung oder Mehrfachanordnung, auch eine Anordnung losgelöst von der Profilanordnung.
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Mit Bezug zu den Figuren 7 bis 10 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt. In der nachstehenden Beschreibung sind im Wesentlichen nur die Unterschiede zu der ersten Ausführungsform herausgestellt. Im Übrigen gelten die Ausführungen der ersten Ausführungsform dann auch für die zweite Ausführungsform.
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Das dritte Profilteil 13 der zweiten Ausführungsform setzt sich hierbei bevorzugt aus einem ersten Teil-Profilteil 29 und einer ersten Abdeckleiste 30 zusammen. Die erste Abdeckleiste 30 kann mit dem ersten Teil-Profilteil 29 im eingebauten Zustand gemäß Figur 7 klipsverbunden sein. Es kann aber auch eine, im Einzelnen nicht dargestellte, Schraubverbindung vorgesehen sein. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Schweißverbindung handeln.
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Das erste Teil-Profilteil 29 weist bei der zweiten Ausführungsform eine sechste Kammer 31 auf, die zwischen der ersten Kammer 16 und der, jedenfalls im eingebauten Zustand sich auch geschlossen darstellenden, zweiten Kammer 17 angeordnet ist. Die sechste Kammer 31 dient bevorzugt zur Aufnahme der ersten Schraubverbindung 26 beziehungsweise ist von einer entsprechenden Schraube im eingebauten Zustand durchsetzt.
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Wie insbesondere bei der zweiten Ausführungsform ersichtlich, aber auch bei den anderen Ausführungsformen entsprechend möglich, weist eine der Führungsschiene 2 zugewandte Außenwandung dieser Kammer, beziehungsweise allgemeiner einer Kammer, die von einer Schraubverbindung durchsetzt ist, eine Einsenkung 32 auf, die eine Ausführung der Schraubverbindung unterstützen kann.
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Das erste Profilteil 14 der zweiten Ausführungsform ist bevorzugt mit einer siebten Kammer 35 ausgebildet. Hierbei ist weiter bevorzugt, dass das erste Profilteil 14, unabhängig davon, ob die siebte Kammer 35 ausgebildet ist, sich im Sinne eines U-Schenkels im Einbauzustand über praktisch die gesamte Breite, also gesehen zu der Führungsschiene 2 hin, des Funktionsteils F erstreckt. Die siebte Kammer 35 kann auch zur Aufnahme der Schraubverbindung des Halterungsklotzes 33 dienen, wozu der die siebte Kammer 35 hin zu dem Halterungsklotz 33 abschließende Kammerschenkel den Verbindungsschenkel 34 bildet.
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Mit Bezug zu den Figuren 11 bis 15 ist eine dritte Ausführungsform dargestellt. In der nachstehenden Beschreibung sind im Wesentlichen nur die Unterschiede zu der ersten beziehungsweise zweiten Ausführungsform herausgestellt. Im Übrigen gelten die Ausführungen zu der ersten beziehungsweise zweiten Ausführungsform dann auch für die dritte Ausführungsform.
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Bei der dritten Ausführungsform gemäß den Figuren 11 bis 15 kann das dritte Profilteil 13, wie auch schon bei der zweiten Ausführungsform gegeben, mit einer ersten Abdeckleiste 30 ausgebildet sein. Es kann hier aber auch eine zweite Abdeckleiste 36 aufweisen. Die erste und/oder zweite Abdeckleiste 30, 36 kann einen Teil der Halterungsausformung 11, 12 bilden.
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Die dritte Ausführungsform ist insbesondere vorteilhaft, wenn ein zugeordneter Kasten des Schutzelementes S für eine Revision außen ausgebildet ist. Typischerweise ragt er dann mehr nach außen vor, wozu bei der dritten Ausführungsform das dritte Profilteil 13 mit einem Verlängerungsabschnitt V ausgebildet ist. Bevorzugt ist dieser einteilig mit dem dritten Profilteil 13 ausgebildet.
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Die Kammern sind hier auch nebeneinander, bezogen auf die Darstellung in Figur 15, gesondert durch eine Trennwand 37, ausgebildet. Entsprechend mehr Kammern sind geschaffen. Die Stabilität kann hierdurch erhöht sein.
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Darüber hinaus ist zwischen die sechsten Kammer 31 und der ersten Kammer 16 noch eine Zwischenkammer 38 ausgebildet. Aufgrund der Trennwand 37 sind die erste Kammer 16 und die Zwischenkammer 38, wie aber auch die sechste Kammer 31 bevorzugt doppelt vorgesehen.
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Mit Bezug zu den Figuren 16 bis 24 sind eine vierte und eine fünfte Ausführungsform dargestellt. In der nachstehenden Beschreibung sind im Wesentlichen nur die Unterschiede zu der ersten beziehungsweise zweiten beziehungsweise dritten Ausführungsform herausgestellt. Im Übrigen gelten die Ausführungen zu der ersten beziehungsweise zweiten beziehungsweise dritten Ausführungsform dann auch für die vierte und fünfte Ausführungsform.
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Durch die vorbeschriebene Anordnung und Ausrichtung des Befestigungsabschnitts 60 entgegengesetzt aber gleichgerichtet zu dem Profilabschnitt 4 und die dadurch sich ergebende Befestigungsrichtung senkrecht zu der Ausrichtung des Befestigungsabschnitts 60 ist auch eine Befestigung der Profilanordnung 1 mit einem Abstand in Längserstreckung L zu beispielsweise einer das Fenster oder die Tür umgebenden Laibung oder dergleichen erreichbar. Dies ermöglicht weiter die Anordnung der Profilanordnung 1 beispielsweise an einer Kombination mehrerer, in Längserstreckung L nebeneinander und durch Blendrahmen 6 zueinander distanziert angeordneten Fenstern. Hierzu kann die Profilanordnung 1 durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung insbesondere des Befestigungsabschnitts 60 beispielsweise eine (gespiegelte) Zweifachausgestaltung aufweisen.
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Die Profilanordnungen 1 der vierten und fünften Ausführungsform weisen eine solche Zweifachausgestaltung zur Halterung jeweils eines Funktionsteils F und gegebenenfalls einer Führungsschiene 2 für ein Schutzelement S auf. Diese Zweifachausgestaltung ergibt sich beidseitig einer sich im Anbauzustand senkrecht zu dem Fußabschnitt 24 beziehungsweise zu der Befestigungsebene E erstreckenden, sowohl den ersten U-Abschnitt des ersten Profilteils 14 als auch die erste Kammer 16 des dritten Profilteils 13 mittig durchsetzenden geometrischen Mittenachse M. Beidseitig dieser Mittenachse M kann die Profilanordnung 1, insbesondere die Ausgestaltung der Profilteile 13, 14 und 15, wie auch bevorzugt, klappsymmetrisch ausgebildet sein.
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Die fünfte Ausführungsform gemäß den Figuren 16 bis 20 zeigt eine Profilanordnung 1 ohne Ausbildung einer Führungsschiene 2 für ein Schutzelement S. Diese Profilanordnung 1 ist bevorzugt allein ausgelegt zur Hinderung einer Bewegung des Funktionsteils F in einer Richtung weg von dem Blendrahmen 6.
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Das dritte Profilteil 13 gemäß Figur 17 ist in diesem Fall in Art einer Abdeckleiste 55 gestaltet, mit einem plattenförmigen Abdeckabschnitt 56, der sich im Anbauzustand der Profilanordnung 1 im Wesentlichen parallel zu den Fußabschnitten 24 des zweiten Profilteils 15 erstrecken kann. Unterseitig, der Außenfläche 47 abgewandt, kann das Profilteil 13 zwei im Wesentlichen senkrecht zur Flächenerstreckung des Abdeckabschnitts 56 ausgerichtet Rastschenkel 57 aufweisen, zur Rastzusammenwirkung mit dem ersten U-Abschnitt 21 des ersten Profilteils 14. Das dritte Profilteil 13 bildet in diesem Fall im Anbauzustand der Profilanordnung 1 eine Außenseite 62.
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Die Rastschenkel 57 können, wie in Figur 22 mit Bezug auf die sechste Ausführungsform gezeigt, Teil der zweiten Ausbuchtung 48 sein.
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Zur Rastzusammenwirkung können die U-Schenkel 22 und 44 des ersten U-Abschnitts 21 nach innen, aufeinander zu weisende zweite Rastwulste 58 bilden, zur rastenden Zusammenwirkung mit entsprechend positionierten zweiten Rastvertiefungen 59 im Bereich der Rastschenkel 57.
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Auch können der Außenseite 62 abgewandt an der Abdeckleiste 55 des dritten Profilteils 13 hakenförmige Rastvorsprünge 63 angeformt sein, zur Rastzusammenwirkung mit den in dem zweiten Profilbereich 9 des ersten Profilteils 14 gegebenenfalls ausgebildeten Halterungsausformungen 12.
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Auch kann bei einer Profilanordnung 1 gemäß der sechsten Ausführungsform eine erste, in Längsrichtung L gerichtete Schraubverbindung 26 zwischen dem ersten Profilteil 14 und dem dritten Profilteil 15 gegeben sein. In dem Übergreifbereich zwischen dem erstem U-Abschnitt 21 beziehungsweise den diesbezüglichen U-Schenkeln 22 und 44 des ersten Profilteils 14 und der zweiten Ausbuchtung 48 beziehungsweise den diesbezüglichen Rastschenkeln 57 des dritten Profilteils 13 kann für die zweiten Schraubverbindung 26 die vorbeschriebene Einsenkung 32 gebildet sein.
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Wandungsinnenseitig der zweiten Ausbuchtung 48, entsprechend in die erste Kammer 16 gerichtet, können an den Rastschenkeln 57 freikragende Halterungsstege 64 angeformt sein, zur formschlüssigen Zusammenwirkung mit dem Gewinde der durch den U-Schenkel 22, 44 und den Rastschenkel 57 verbrachten ersten Schraubverbindung 26.
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Bei allen dargestellten Ausführungsformen, wie etwa aus den Figuren 2, 7, 11, 16, 20 und 21 ersichtlich, ist zwischen dem Funktionsteil F, hier dem Scheibenteil 5, und einer zugeordneten Fläche des Profilabschnittes 4 beziehungsweise des Blendrahmens 6, ein bevorzugt flexibles Zwischenteil 39 beziehungsweise 40 angeordnet. Das Zwischenteil 39, 40, das bei den Ausführungsformen zweiteilig gegeben ist, kann auch einteilig, im Sinne eines im Querschnitt U-förmigen Teils, gebildet sein.
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Das Zwischenteil 39, 40 dient zur Festsetzung und/oder bevorzugt schonenden und weiter bevorzugt elastischen Abstützung des Funktionsteils F, hier des Scheibenteils 5, in Bezug auf eine zugeordnete Fläche des Profilabschnittes 4 beziehungsweise des Blendrahmens 6. Es kann sich beispielsweise um ein Elastomer- oder auch Gummiteil handeln. Das Zwischenteil 39, 40 kann mit einer Selbstklebeschicht ausgebildet sein, mit der es an dem Profilabschnitt 4 und/oder dem Blendrahmen 6 befestigt ist. Wie ersichtlich, kann es freistehende Rippenelemente aufweisen, die im eingebauten Zustand klemmend umgelegt sind.
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Mit Bezug zu den Figuren 12 und 20 ist bei einer Profilanordnung 1, wobei diese Ausgestaltung auch für alle Ausführungsformen Bedeutung haben kann, im Querschnitt ein Verschlussteil 41 dargestellt. Dieses Verschlussteil 41 kann mit Bezug auf die Figur 1 oberhalb des Funktionsteils F, also hier der Scheibe 5, in das Profil eingesetzt werden, um die Öffnung zwischen dem Blendrahmen 6 und dem Profilabschnitt 4 zu verdecken. Auch kann das Verschlussteil 41 für den Fall eingesetzt werden, wenn bei einer Nutzung einer gespiegelten Ausbildung der Profilanordnung 1 gemäß der vierten oder fünften Ausführungsform eine der Öffnungen (gegebenenfalls vorerst) nicht genutzt werden soll.
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Das Verschlussteil 41 kann oberhalb des Funktionsteils F über die gesamte verbleibende Höhenerstreckung H der Profilanordnung 1 vorgesehen sein.
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Mit Bezug zur Figur 25 ist eine Ausführungsform, etwa entsprechend und ausgehend von der Ausführungsform der Figur 3, dargestellt, bei welcher das erste Profilteil 14 bei gleichfalls einstückiger Ausbildung mit dem Befestigungsabschnitt 60 auch in einstückiger Ausbildung Bereiche aufweist, die bei der Ausführungsform der Figur 3 durch das zweite Profilteil 15 gebildet sind.
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Das erste Profilteil 14 kann auch den weiteren, in Figur 25 nicht dargestellten Bereich des zweiten Profilteils 15 gemäß der Ausführungsform der Figur 3 noch in ergänzender einteiliger Ausgestaltung aufweisen.
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Bei der Ausführungsform der Figur 25 stützt sich der Befestigungsabschnitt 60 über einen oder mehrere Anlageschenkel 61 unmittelbar an dem Blendrahmen 6 ab.
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In einer Abwandlung, einer nicht dargestellten Ausführungsform, kann auf die Anlageschenkel 61, die sich wie bei der Ausführungsform der Figur 3 etwa senkrecht zu dem U-Steg 45 erstrecken, verzichtet sein. Der U-Steg 45 ist dann ein unmittelbar an dem Blendrahmen 6 anliegender Steg, der aber auch in dieser Ausführungsform von der zweiten Schraubverbindung 27 durchsetzt sein kann. Der in der Ausführungsform der Figur 3 als U-Schenkel bezeichnete Teil ist in dieser Abwandlung mit einer in der Querschnittsdarstellung sich ergebenden Länge ausgebildet, die im Wesentlichen der Breite des gehalterten Funktionsteils F entsprechen kann. Auf die Halterungsausformung 12 kann auch verzichtet sein.
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Bei der Ausführungsform wie sie konkret in Figur 25 dargestellt ist beziehungsweise bei der zuvor ergänzend erläuterten Ausführungsform handelt es sich bei dem Steg 45 nicht um einen U-Steg. Auf den U-Schenkel 44 ist bei dieser Ausführungsform verzichtet. Er kann aber auch vorhanden sein.
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Gemeinsam ist den hier insoweit beschriebenen Ausführungsformen aber, dass der Befestigungsabschnitt 60 sich entgegengesetzt, aber gleichgerichtet, zu dem Profilabschnitt 4 erstreckt, sich also außerhalb des Profilabschnittes 4 bei einer Ansicht in Richtung etwa der zweiten Schraubverbindung 27 befindet.
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Insbesondere mittels einer über eine vertikale Höhe des Blendrahmens 6 mehrfache Ausbildung der zweiten Schraubverbindung 27 lässt sich auch bei dieser Ausführungsform eine sichere und stabile Halterung des Funktionsteils F, gegebenenfalls des Scheibenteils 5 erreichen.
Liste der Bezugszeichen
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| 1 |
Profilanordnung |
29 |
erstes Teil-Profilteil |
| 2 |
Führungsschiene |
30 |
erste Abdeckleiste |
| 3 |
Rollladen |
31 |
sechste Kammer |
| 4 |
Profilabschnitt |
32 |
Einsenkung |
| 5 |
Scheibenteil |
33 |
Aufsetzblock |
| 6 |
Blendrahmen |
34 |
Verbindungsschenkel |
| 7 |
Türe |
35 |
siebte Kammer |
| 8 |
erster Profilbereich |
36 |
zweite Abdeckleiste |
| 9 |
zweiter Profilbereich |
37 |
Trennwand |
| 10 |
Führungsausnehmung |
38 |
Zwischenkammer |
| 11 |
Halterungsausformung |
39 |
Zwischenteil |
| 12 |
Halterungsausformung |
40 |
Zwischenteil |
| 13 |
drittes Profilteil |
41 |
Verschlussteil |
| 14 |
erstes Profilteil |
42 |
Stirnfläche |
| 15 |
zweites Profilteil |
43 |
Zwischenwandung |
| 16 |
erste Kammer |
44 |
U-Schenkel |
| 17 |
zweite Kammer |
45 |
U-Steg |
| 18 |
dritte Kammer |
46 |
Außenfläche |
| 19 |
vierte Kammer |
47 |
Außenfläche |
| 20 |
fünfte Kammer |
48 |
zweite Ausbuchtung |
| 21 |
erster U-Abschnitt |
49 |
Kammer |
| 22 |
U-Schenkel |
50 |
Ausbuchtungsschenkel |
| 23 |
zweiter U-Abschnitt |
51 |
Ausbuchtungssteg |
| 24 |
Fußabschnitt |
52 |
Abschnittschenkel |
| 25 |
Längsabschnitt |
53 |
Rastwulst |
| 26 |
erste Schraubverbindung |
54 |
Rastvertiefung |
| 27 |
zweite Schraubverbindung |
55 |
Abdeckleiste |
| 28 |
erste Ausbuchtung |
56 |
Abdeckabschnitt |
| 57 |
Rastschenkel |
B |
freistehender Bereich |
| 58 |
zweite Rastwulst |
E |
Befestigungsebene |
| 59 |
zweite Rastvertiefung |
F |
Funktionsteil |
| 60 |
Befestigungsabschnitt |
H |
Höhenerstreckung |
| 61 |
Anlageschenkel |
L |
Längserstreckung |
| 62 |
Außenseite |
M |
Mittenachse |
| 63 |
Rastvorsprung |
R |
Befestigungsrichtung |
| 64 |
Halterungssteg |
S |
Schutzelement |
| 65 |
Ausnehmung |
V |
Verlängerungsbereich |
| |
|
u |
Überdeckung |