EP4725787A1 - Spurgeführtes fahrzeug des personentransports - Google Patents

Spurgeführtes fahrzeug des personentransports

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EP4725787A1
EP4725787A1 EP25204216.3A EP25204216A EP4725787A1 EP 4725787 A1 EP4725787 A1 EP 4725787A1 EP 25204216 A EP25204216 A EP 25204216A EP 4725787 A1 EP4725787 A1 EP 4725787A1
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EP
European Patent Office
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track
guided vehicle
drainage device
side wall
fact
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Pending
Application number
EP25204216.3A
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English (en)
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Inventor
Stefan Wanczura
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Siemens Mobility GmbH
Original Assignee
Siemens Mobility GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/08Sides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein spurgeführtes Fahrzeug 1, umfassend eine Seitenwand 2 mit einer verschließbaren Öffnung 20, 22, wobei das spurgeführte Fahrzeug 1 eine Regenableitungsvorrichtung 10 aufweist, welche über der verschließbaren Öffnung 20, 22 angeordnet wobei die Regenableitungsvorrichtung 10 konturbündig in die Seitenwand 10 eingelassen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports umfassend eine Seitenwand mit einer verschließbaren Öffnung, wobei das spurgeführte Fahrzeug eine Regenableitungsvorrichtung aufweist, welche über der verschließbaren Öffnung angeordnet ist.
  • In der Vergangenheit wurden über den Türen oder öffenbaren und schließbaren Fenstern von Schienenfahrzeugwagen, Regenrinnen angebracht, die als zusätzliches Bauteil an dem Rohbau eines spurgeführten Fahrzeugs befestigt wurden. Dadurch ragt die Regenrinne über die eigentliche Hüllkontur des Wagenkastens hinaus und kann unter Umständen zur Verletzung der Umgrenzungslinie führen. Je nach gewähltem Fügeverfahren, müssen weitere Sicherungsmaßnahmen (z.B. zusätzliche mechanische Sicherung bei einer Klebeverbindung) getroffen werden, um bei einem Versagen der Fügeverfahren ein Herabfallen des Profils (Regenrinne) zu verhindern, was im ungünstigsten Fall zu Personenunfällen führen kann.
  • Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde ein spurgeführtes Fahrzeug zu schaffen, das eine verbesserte Regenableitungsvorrichtung aufweist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß wird ein spurgeführtes Fahrzeug bereitgestellt, umfassend eine Seitenwand mit einer verschließbaren Öffnung, wobei das spurgeführte Fahrzeug eine Regenableitungsvorrichtung aufweist, welche über der verschließbaren Öffnung angeordnet ist. Die Regenableitungsvorrichtung ist konturbündig in die Seitenwand eingelassen.
  • Erfindungsgemäß ist die verschließbare Öffnung so in die Fahrzeugstruktur des spurgeführten Fahrzeugs integriert, dass die Kontur der Regenrinne nicht über die Kontur des spurgeführten Fahrzeugs hinausreicht und damit auch nicht eine Fahrzeugbegrenzungskontur verletzt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung werden keine zusätzlichen Anbauteile vorgesehen, die z.B. durch Schrauben, Nieten, Kleben oder ähnlichen Fügeverfahren mit der Seitenwand (Rohbaustruktur) verbunden werden und über diese hinausragen.
  • Eine verschließbare Öffnung im Sinne der Erfindung ist eine Öffnung, die bestimmungsgemäß während eines Betriebs (z.B. bei einem Stationshalt) wiederholt geöffnet und geschlossen werden kann, ohne dass dafür Umbauten am Fahrzeug nötig sind.
  • Die Regenableitungsvorrichtung ist konturbündig in die Seitenwand des spurgeführten Fahrzeugs integriert. Dies bedeutet, dass die Regenableitungsvorrichtung nicht über die Außenhaut des spurgeführten Fahrzeugs hinausragt, also außenhautbündig ausgebildet ist.
  • Die Regenableitungsvorrichtung überragt eine Kontur der Seitenwand nicht.
  • Erfindungsgemäß sind die Anforderungen einer Drainage des abfließenden Regenwassers erfüllt, da das Regenwasser von einem geöffneten Seitenfenster im Führerraumbereich weggeleitet wird und nicht ins Kabineninnere eintritt.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Seitenwand aus einer Mehrzahl an die Seitenwand ausbildenden Baugruppen ausgebildet ist und eine der Baugruppen die Regenableitungsvorrichtung ist, welche integraler Bestandteil der Seitenwand, ist.
  • Hierdurch wird erreicht, dass die Regenableitungsvorrichtung von der Seitenwand (Rohbaustruktur) umfasst ist und die Anforderungen einer Drainage des abfließenden Regenwassers erfüllt sind.
  • Die erfindungsgemäße Regenableitungsvorrichtung ist unter "Designaspekten" unauffällig und formschön, da maximal eine Schattenfuge im Bereich des Einlaufradius sichtbar ist.
  • Zudem bietet die erfindungsgemäße Regenableitungsvorrichtung aerodynamische Vorteile und unerwünschte Windgeräusche werden reduziert.
  • Erfindungsgemäß wird kein zusätzliches Bauteil, durch ein von außen aufgebrachtes Regenrinnenprofil, aufgebracht und es findet keine Verletzung des Umgrenzungsprofils (Lichtraumprofil) des Fahrzeugs durch von außen aufgebrachte Regenrinnenprofile statt.
  • Die Seitenwand erhält zur Integration der Regenableitungsvorrichtung während des Montageprozesses über der verschließbaren Öffnung einen entsprechenden Ausschnitt, in die die Regenableitungsvorrichtung in montiertem Zustand konturbündig / außenhautbündig eingesetzt ist.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung zumindest eine Einlaufrundung aufweist, wobei die Einlaufrundung vorzugsweise derart gerundet ist, dass an der Seitenwand herunterlaufendes Wasser, insbesondere laminar, in die Regenableitungsvorrichtung laufen kann.
  • Hierdurch wird ein sauberes Einlaufen des Regenwassers in die Regenableitungsvorrichtung gewährleistet, ohne dass es zu einer Strömungsablösung und der damit verbunden Spritzwasser, kommt, welches entstehen könnte, wenn die Seitenwand herunterströmende Wassertropfen auf eine Vorderkante der Regenableitungsvorrichtung tropfen.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung zumindest einen Ablauf aufweist.
  • Hierdurch wird ein kontrolliertes Abführen von Regenwasser aus der Regenableitungsvorrichtung erreicht.
  • Die Regenableitungsvorrichtung kann vorsehen, dass ein oder mehrere kleine Entwässerungsöffnungen als der zumindest eine Ablauf ausgebildet sind, die räumlich jeweils nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung der Regenableitungsvorrichtung ausgebildet sind.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung einen Rinnenbereich aufweist, der vorzugsweise einen u-förmigen Querschnitt aufweist.
  • Hierdurch wird ein belastungsoptimierter Querschnitt geschaffen, der gleichzeitig Schmutzablagerungen aufgrund der gleichmäßigen Rundung verhindert.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Ablauf an eine Wasserführung angebunden ist, wobei die Wasserführung innerhalb des spurgeführten Fahrzeugs nach unten verläuft und/oder die Wasserführung unterhalb der Regenableitungsvorrichtung die Seitenwand durchdringt und eine Auslassöffnung in der Seitenwand aufweist.
  • Durch eine Wasserführung innerhalb des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass eine Auslassöffnung der Wasserführung an einer Unterseite des spurgeführten Fahrzeugs oder in einem unteren Bereich der Seitenwand, unterhalb der verschließbaren Öffnung, angeordnet ist. Hierdurch wird eine optisch ansprechende Seitenwand erzielt und Spuren von Ablaufendem Wasser (Nasen) vermieden.
  • Durch eine Wasserführung, die eine Auslassöffnung in der Seitenwand aufweist, wird eine besonders kurze und verstopfungsunanfällige Wasserführung geschaffen.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Seitenwand als Schweißbaugruppe ausgeführt ist, welche die Regenableitungsvorrichtung umfasst.
  • Hierdurch wird erreicht, dass die Seitenwand weiterhin durch etablierte Fertigungsverfahren herstellbar ist und die Regenableitungsvorrichtung in die Seitenwand integriert ist.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass keine mechanische Befestigung der Regenableitungsvorrichtung durch zusätzliche Verbindungsmittel, wie Schrauben, Nieten, oder ähnliches, ausgebildet ist.
  • Hierdurch wird erreicht, dass keine Beschädigung der Seitentwand und insbesondere einer lackierten Bauteiloberfläche der Seitenwand durch Montagebohrungen (für z.B. Nieten, Schrauben etc.) gegeben ist und die damit ev. einhergehenden Korrosionsfragestellungen entfallen.
  • Die Seitenwand (mit der eingeschweißten Regenableitungsvorrichtung) durchläuft nach dem Schweißprozess die normalen weiteren Beschichtungsprozesse (Grundieren, Füllern, Lackieren.)
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs ist keine adhäsive Befestigung der Regenableitungsvorrichtung, bspw. durch Kleben, ausgebildet, wodurch die Fragestellung entfällt, wie mit einem Versagen der Klebeverbindung umzugehen ist (ev. zusätzliche mechanische Sicherung, A1-Verklebung mit hohem administrativen-/Prüfaufwand).
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung als Schweißbauteil ausgebildet ist.
  • Hierdurch wird erreicht, dass die Regenableitungsvorrichtung durch etablierte Fertigungsverfahren herstellbar ist und vorzugsweise als Unterbaugruppe der Seitenwand durch schweißtechnische Fertigungsverfahren herstellbar ist.
  • Die Regenableitungsvorrichtung ist vorzugsweise als (Unter)-Schweißbaugruppe ausgebildet und in die schweißfertigend Seitenwand integriert.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung einstückig, vorzugsweise als 3D-Druck-Teil oder als Gussteil, ausgebildet ist.
  • Hierdurch wird ein hoher Grad der Vorfertigung unter Reduzierung des Aufwands und der Kosten erreicht.
  • Ist die Regenableitungsvorrichtung als 3D-Druck-Teil ausgebildet, kann die Regenableitungsvorrichtung Hinterschneidungen aufweisen, was einen optisch besonders ansprechenden Eindruck vermittelt der Seitenwand erlaubt.
  • Ist die Regenableitungsvorrichtung als 3D-Druck-Teil ausgebildet, sind komplizierte Bauteilgeometrien problemlos darstellbar und nicht an bestimmte Fertigungsverfahren (Biegen, Kanten, Walzprofilieren, Schweißen...) gebunden. Ein solches 3D-Druck-Teil ist ein homogen gedrucktes Teil und nicht aus mehreren zusammengesetzten Einzelteilen, wie das z.B. bei einer Schweißbaugruppe der Fall ist.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass die die Regenableitungsvorrichtung als 3D-Druck Metallteil herstellbar ist.
  • Ist die Regenableitungsvorrichtung als Gussteil ausgebildet, ist dies mit etablierten Fertigungsverfahren kostengünstig urformbar.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die verschließbare Öffnung eine Tür oder ein öffne- und schließbares Fenster ist.
  • Durch diese Ausgestaltung wird ein Eindringen von an der Seitenwand ablaufendem Wasser in die Tür oder das öffne- und schließbare Fenster vermieden.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die verschließbare Öffnung in einem Fahrzeugkopf und/oder in einem Endwagen angeordnet ist.
  • Hierdurch wird ein spurgeführtes Fahrzeug mit einer verschließbaren Öffnung mit einer Regenablaufvorrichtung in einem besonders relevanten Bereich für das Betriebspersonal eines spurgeführten Fahrzeugs angegeben.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Tür eine Fahrzeugführertür ist.
  • Hierdurch wird ein spurgeführtes Fahrzeug mit einer verschließbaren Öffnung mit einer Regenablaufvorrichtung in einem besonders relevanten Bereich für das Betriebspersonal eines spurgeführten Fahrzeugs angegeben.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass die Regenableitungsvorrichtung die verschließbare Öffnung in einer Längsrichtung der Seitenwand in zumindest einer Richtung der Längsrichtung, vorzugsweise in beiden Richtungen der Längsrichtung, überragt.
  • Die Längsrichtung ist dabei die Längsrichtung des spurgeführten Fahrzeugs.
  • Hierdurch ist vorgesehen, dass die Regenableitungsvorrichtung die verschließbare Öffnung nach vorne und/oder nach hinten in Längsrichtung des spurgeführten Fahrzeugs überragt.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass dieses ein spurgeführtes Fahrzeug zum Personentransport ist. Zum Personentransport geeignete Fahrzeuge sind spezifisch an den Personentransport angepasst.
  • In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass dieses ein Schienenfahrzeug ist, ferner vorzugsweise eine S-Bahn, ein Commuterzug oder eine Regionalzug ist.
  • Nachfolgend soll die Erfindung anhand zweier Ausführungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert werden.
  • Es zeigt:
  • Fig. 1
    eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs;
    Fig. 2
    eine schematische perspektivische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs;
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung in Seitenansicht (teilweise geschnitten) und dazugehörige schematische Schnittdarstellung in Draufsicht eines erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs mit Regenableitungsvorrichtungen einer ersten und einer zweiten Ausführungsform;
    Fig. 4
    eine schematische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs gemäß der ersten Ausführungsform; und
    Fig. 5
    eine schematische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs gemäß der zweiten Ausführungsform.
  • Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs 1.
  • Das spurgeführte Fahrzeug 1 umfasst eine Seitenwand 2 mit einer verschließbaren Öffnung 20, 22.
  • Das spurgeführte Fahrzeug 1 weist eine Regenableitungsvorrichtung 10 auf, welche über der verschließbaren Öffnung 20, 22 angeordnet ist.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 ist konturbündig in die Seitenwand 10 eingelassen.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 überragt die Seitenwand nicht.
  • Die Seitenwand 2 ist aus einer Mehrzahl an die Seitenwand 2 ausbildenden Baugruppen, ausgebildet und eine der Baugruppen ist die Regenableitungsvorrichtung 10, welche integraler Bestandteil der Seitenwand 2, ist.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 überragt die verschließbare Öffnung 20, 22 in einer Längsrichtung L der Seitenwand 2 in zumindest einer Richtung der Längsrichtung L, vorzugsweise in beiden Richtungen der Längsrichtung.
  • Die verschließbare Öffnung 20, 22 eine Tür 20 und/oder ein öffne- und schließbares Fenster 22 ist.
  • Die verschließbare Öffnung 20, 22 ist gemäß Fig. 1 in einem Fahrzeugkopf 4 angeordnet. Gemäß Fig. 1 ist die verschließbare Öffnung 20, 22 in einem Endwagen angeordnet.
  • Gemäß Fig. 1 ist die Tür 20 eine Fahrzeugführertür ist.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische perspektivische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung 10 des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs 1.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 weist zumindest eine Einlaufrundung 102 auf.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 weist einen Rinnenbereich 105 auf.
  • Der Rinnenbereich 105 weist gemäß den Ausführungsbeispielen einen u-förmigen Querschnitt auf.
  • Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Seitenwand 2 als Schweißbaugruppe ausgeführt, welche die Regenableitungsvorrichtung 10 umfasst.
  • Wie aus Fig. 2 erkennbar, ist die Regenableitungsvorrichtung 10 einstückig ausgebildet, vorzugsweise als 3D-Druck-Teil oder als Gussteil.
  • Es ist aber auch möglich, dass die Regenableitungsvorrichtung 10 als Schweißbaugruppe ausgebildet ist.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung in Seitenansicht (teilweise geschnitten) und dazugehörige schematische Schnittdarstellung in Draufsicht eines erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs 1 mit Regenableitungsvorrichtungen 10 einer ersten und einer zweiten Ausführungsform.
  • Die erste Ausführungsform ist mit dem Bezugszeichen I (rechte Seite der Figur) gekennzeichnet und die zweite Ausführungsform ist mit dem Bezugszeichen II (linke Seite der Figur) gekennzeichnet.
  • Die zweite Ausführungsform basiert auf der ersten Ausführungsform und nachfolgend sind in Bezug auf die zweite Ausführungsform lediglich die Unterschiede zwischen der zweiten Ausführungsform und der ersten Ausführungsform beschrieben.
  • Der obere Teil der Fig. 3 zeigt das spurgeführte Fahrzeug 1 in einer Seitenansicht. Der dort gezeigte Ausschnitt zeigt die Seitenwand 2 und die Regenableitungsvorrichtungen 10 der ersten Ausführungsform und der zweiten Ausführungsform, welche zur besseren Veranschaulichung nebeneinander dargestellt sind.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 weist zumindest einen Ablauf 104 auf.
  • Gemäß der ersten Ausführungsform I ist der zumindest eine Ablauf 104 an eine Wasserführung 40 angebunden, wobei die Wasserführung 40 innerhalb des spurgeführten Fahrzeugs 1 nach unten verläuft.
  • Gemäß der zweiten Ausführungsform II ist die Wasserführung 40 unterhalb der Regenableitungsvorrichtung 10 angeordnet und durchdringt die Seitenwand 2 unterhalb der Regenableitungsvorrichtung 10. Eine Auslassöffnung 106 ist in der Seitenwand 2 ausgebildet.
  • Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung 10 des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs 1 gemäß der ersten Ausführungsform.
  • Die Einlaufrundung 102 ist derart gerundet, dass an der Seitenwand 2 herunterlaufendes Wasser, insbesondere laminar, in die Regenableitungsvorrichtung 10 laufen kann.
  • Hierdurch wird ein sauberes Einlaufen des Regenwassers in die Regenableitungsvorrichtung 10 gewährleistet, ohne dass es zu einer Strömungsablösung und dem damit verbundenen Spritzwasser kommt, welches entstehen könnte, wenn die Seitenwand herunterströmende Wassertropfen auf eine Vorderkante der Regenableitungsvorrichtung 10 tropfen.
  • Aus der Fig. 4 ist gut zu erkennen, dass der zumindest eine Ablauf 104 an eine Wasserführung 40 angebunden ist, wobei die Wasserführung innerhalb des spurgeführten Fahrzeugs 1 nach unten verläuft.
  • Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer Regenableitungsvorrichtung 10 des erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeugs 1 gemäß der zweiten Ausführungsform.
  • Die Regenableitungsvorrichtung 10 weist zumindest einen Ablauf 104 auf.
  • Wie aus der Fig. 5 gut zu erkennen ist, durchdringt die Wasserführung 40 unterhalb der Regenableitungsvorrichtung 10 die Seitenwand 2 und weist eine Auslassöffnung 106 in der Seitenwand 2 auf.
  • Die vorstehende Offenbarung gilt gleichermaßen für ein spurgeführtes Fahrzeug, vorzugsweise des Personentransport, insbesondere ein Schienenfahrzeug, wie für einen Fahrzeugkopf für ein solches Fahrzeug. Gleichsam kann sich die vorstehende Offenbarung auch auf einen einzelnen Wagenkasten eines spurgeführten Fahrzeugs beziehen, wenn dieser einen Fahrzeugkopf aufweist.
  • Abschließend sei erwähnt, dass die Merkmale aller oben beschriebenen Ausführungsvarianten untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Ausführungsbeispiele der Erfindung zu bilden. Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen jeweils für sich mit jedem Merkmal jedes anderen der Ansprüche kombiniert werden, und zwar jeweils für sich allein oder in beliebiger Kombination, um weitere andere Ausführungsbeispiele zu erhalten.
  • Obwohl die Erfindung im Detail durch ein Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
  • Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begriffes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst.

Claims (13)

  1. Spurgeführtes Fahrzeug (1), umfassend eine Seitenwand (2) mit einer verschließbaren Öffnung (20, 22), wobei das spurgeführte Fahrzeug (1) eine Regenableitungsvorrichtung (10) aufweist, welche über der verschließbaren Öffnung (20, 22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) konturbündig in die Seitenwand (10) eingelassen ist.
  2. Spurgeführtes Fahrzeug, nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenwand (2) aus einer Mehrzahl an die Seitenwand (2) ausbildenden Baugruppen ausgebildet ist und eine der Baugruppen die Regenableitungsvorrichtung (10) ist, welche integraler Bestandteil der Seitenwand (2), ist.
  3. Spurgeführtes Fahrzeug (1), nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) zumindest eine Einlaufrundung (102) aufweist, wobei die Einlaufrundung (102) vorzugsweise derart gerundet ist, dass an der Seitenwand (2) herunterlaufendes Wasser, insbesondere laminar, in die Regenableitungsvorrichtung (10) laufen kann.
  4. Spurgeführtes Fahrzeug (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) zumindest einen Ablauf (104) aufweist.
  5. Spurgeführtes Fahrzeug (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) einen Rinnenbereich (106) aufweist, der vorzugsweise einen u-förmigen Querschnitt (108) aufweist.
  6. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der zumindest eine Ablauf (104) an eine Wasserführung (40) angebunden ist, wobei die Wasserführung innerhalb des spurgeführten Fahrzeugs (1) nach unten verläuft und/oder die Wasserführung (40) unterhalb der Regenableitungsvorrichtung (10) die Seitenwand (2) durchdringt und eine Auslassöffnung (106) in der Seitenwand (2) aufweist.
  7. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenwand (2) als Schweißbaugruppe ausgeführt ist, welche die Regenableitungsvorrichtung (10) umfasst.
  8. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) als Schweißbauteil ausgebildet ist.
  9. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) einstückig, vorzugsweise als 3D-Druck-Teil oder als Gussteil, ausgebildet ist.
  10. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die verschließbare Öffnung (20, 22) eine Tür (20) oder ein öffne- und schließbares Fenster (22) ist.
  11. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die verschließbare Öffnung (20, 22) in einem Fahrzeugkopf und/oder in einem Endwagen angeordnet ist.
  12. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach Anspruch 10 oder 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Tür (20) eine Fahrzeugführertür ist.
  13. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Regenableitungsvorrichtung (10) die verschließbare Öffnung (20, 22) in einer Längsrichtung (L) der Seitenwand (2) in zumindest einer Richtung der Längsrichtung (L), vorzugsweise in beiden Richtungen der Längsrichtung (L), überragt.
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