EP4724310A1 - Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug - Google Patents

Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug

Info

Publication number
EP4724310A1
EP4724310A1 EP24731327.3A EP24731327A EP4724310A1 EP 4724310 A1 EP4724310 A1 EP 4724310A1 EP 24731327 A EP24731327 A EP 24731327A EP 4724310 A1 EP4724310 A1 EP 4724310A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
plate
evacuation
shaped body
motor vehicle
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24731327.3A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Sebastian Rottenwöhrer
Christian Bossing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN Truck and Bus SE
Original Assignee
MAN Truck and Bus SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Truck and Bus SE filed Critical MAN Truck and Bus SE
Publication of EP4724310A1 publication Critical patent/EP4724310A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S13/00Vehicle-manoeuvring devices separate from the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • B60B39/02Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
    • B60B39/12Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being sheet-like or web-like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft u.a. eine Evakuierungsplatte (10) zum Ermöglichen eines Evakuierens eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem blockierten Rad (12) aus einem Gebäude. Die Evakuierungsplatte (10) weist einen plattenförmigen Körper (14) auf. Der Körper (14) weist eine obere Reibseite (16) zum haftenden Kontaktieren eines auf der oberen Reibseite (16) stehenden Rads (12) und eine untere Gleitseite (20) zum Gleiten über einen Untergrund auf.

Description

Evakuierungsplatte für ein Kraftfahrzeug
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Evakuierungsplatte zum Ermöglichen eines Evakuierens eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem blockierten Rad aus einem Gebäude heraus. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum evakuierfähigen Abstellen eines Kraftfahrzeugs in einem Gebäude. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Evakuieren eines abgestellten Kraftfahrzeugs, bei dem ein erstes und optional ein zweites Rad blockiert ist, aus einem Gebäude heraus.
Eine Evakuierung von schweren Nutzfahrzeugen wie Lastkraftwagen oder Omnibusse aus Gebäuden in Gefahrensituationen kann zeitaufwändig sein, Spezialausrüstung erfordern und teilweise auch gar nicht möglich sein. Erschwert werden kann die Evakuierung zudem dadurch, dass Räder des schweren Nutzfahrzeugs durch eine Feststellbremse blockiert sein können. Das Abschleppen eines schweren Nutzfahrzeugs mit blockierten Rädern aus einem Gebäude kann selbst für schwere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr unmöglich sein. Gelingt es jedoch nicht, dass schwere Nutzfahrzeug rechtzeitig aus dem Gebäude zu evakuieren, so drohen je nach Gefahrensituation große Folgeschäden am Nutzfahrzeug und Gebäude. Beispielsweise können Löscharbeiten am Nutzfahrzeug das Gebäude nachhaltig beschädigen (z. B. bei Elektrofahrzeugen), ein Brand im Gebäude kann auf das Nutzfahrzeug übergreifen oder ein Brand im Nutzfahrzeug kann auf das Gebäude übergreifen. Insbesondere in Werkstattgebäuden, in denen schwere Nutzfahrzeuge repariert werden sollen, besteht ein erhöhtes Risiko dafür, dass ein beschädigtes Nutzfahrzeug bspw. aufgrund eines thermischen Durchgehens einer Traktionsbatterie schnell aus dem Gebäude evakuiert werden muss.
Demnach besteht ein Bedarf für ein effizientes Evakuierungskonzept, mit dem auch schwere Nutzfahrzeuge, z. B. angetrieben mit Elektroantrieb, Wasserstoff usw., aus einem Gebäude evakuiert werden können.
Die CN 107521468 A offenbart eine Schiebesystem, bei dem ein Kraftfahrzeug auf fl-förmigen Schlitten über eine Art Schienensystem gleitend in eine Richtung bewegt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Technik zu entwickeln, mit der Kraftfahrzeuge und hierbei insbesondere schwere Nutzfahrzeuge, wie Lastkraftwagen und Omnibusse, in Gefahrensituationen sicher und schnell aus einem Gebäude evakuiert werden können, selbst wenn bspw. Räder der Antriebsachse des Kraftfahrzeugs blockiert sind. Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen und der Beschreibung angegeben.
Ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung betrifft eine Evakuierungsplatte zum Ermöglichen eines Evakuierens eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem (z. B. mittels einer Feststellbremse) blockierten Rad aus einem Gebäude heraus. Die Evakuierungsplatte weist einen plattenförmigen, vorzugsweise quaderförmigen, Körper mit einer oberen (z. B. planen oder profilierten) Reibseite zum haftenden Kontaktieren eines auf der oberen Reibseite stehenden Rads, das aus einer Gummimischung (hergestellt) ist, auf. Der plattenförmigen Körper weist ferner eine untere (z. B. plane) Gleitseite zum Gleiten über einen Untergrund (z. B. des Gebäudes) aus Asphalt, Teer oder Beton auf.
Vorteilhaft kann die Evakuierungsplatte mit vergleichsweise geringem Aufwand ein evakuierfähiges Abstellen eines Kraftfahrzeugs und hierbei insbesondere eines schweren Nutzfahrzeugs ermöglichen. Durch Unterlegen der Evakuierungsplatte unter ein Rad noch bevor es zum eigentlichen Zwischenfall, der das Evakuieren nötig macht, kommt, kann das Kraftfahrzeug mit wesentlich verringertem Kraftaufwand jederzeit in alle Richtungen gezogen werden, selbst wenn das Rad dabei blockiert ist. Im Einzelnen kann je eine Evakuierungsplatte unter jedem z. B. mittels einer Feststellbremse blockierbaren Rad positioniert werden. Beispielsweise kann das Kraftfahrzeug auf die bereits am Untergrund / Boden liegenden Evakuierungsplatten gerollt werden. Mit Hilfe der Evakuierungsplatte können Lastkraftwagen und Busse (z. B. im Brandfall bei Elektrofahrzeugen) bspw. mit einem Schleppfahrzeug der Feuerwehr aus einem Werkstattgebäude evakuiert und zu einer Quarantänefläche befördert werden. Sekundärschäden an Menschen können vollständig vermieden werden. Eine Beschädigung des Gebäudes durch Brandfolgen kann dabei erheblich verringert oder sogar vermieden werden. Hierzu wird lediglich im Vorhinein die Evakuierungsplatte benötigt, die selbst nur geringe Abmaße aufweist und ein geringes Gewicht hat. Somit kann eine sehr einfache Handhabung möglich sein.
Vorzugsweise kann der quaderförmige Körper einen rechteckförmigen, bevorzugt quadratischen, Querschnitt aufweisen.
Beispielsweise kann die Reibseite und/oder die Gleitseite rechteckförmig, vorzugsweise quadratisch, sein. In einem Ausführungsbeispiel weist die Evakuierungsplatte ferner ein Griffelement zum (z. B. händischen) Tragen der Evakuierungsplatte und/oder zum Aufhängen der Evakuierungsplatte (z. B. an einer Wand) auf, das mit dem plattenförmigen Körper verbunden ist, vorzugsweise an einer Außenumfangsseite des plattenförmigen Körpers. Vorteilhaft kann damit eine Handhabung und Aufbewahrung der Evakuierungsplatte wesentlich vereinfacht werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Griffelement als eine Schlaufe oder ein Gurt ausgeführt. Alternativ oder zusätzlich ist das Griffelement aus einem Gewebe, vorzugsweise Nylongewebe, hergestellt. Alternativ oder zusätzlich ist das Griffelement mit dem plattenförmigen Körper verschraubt und/oder verklebt. Vorteilhaft kann das Griffelement damit einen einfachen Aufbau aufweisen und vergleichsweise langlebig sein.
Es ist auch möglich, dass das Griffelement in dem plattenförmigen Körper integriert ist, z. B. als eine Griffmulde oder ein Griffdurchgangsloch.
In einer Ausführungsform ist eine untere, vorzugsweise umlaufende, Außenkante des plattenförmigen Körpers und/oder der unteren Gleitseite angefast. Vorteilhaft kann die Evakuierungsplatte damit beim Gleiten über den Untergrund nicht von Steinen usw. blockiert werden, sondern einfach über diese gleiten.
In einer weiteren Ausführungsform weist der plattenförmige Körper mindestens ein, vorzugsweise mattenförmiges und/oder profiliertes, Reibelement, vorzugsweise aus einer Gummimischung oder ausgeführt als (mindestens ein) Riffelblech, auf, das die obere Reibseite bildet. Vorteilhaft kann damit die Reibseite auf einfache Weise durch ein geeignetes Reibelement mit einem hohen Haftreibungskoeffizienten gegenüber dem Fahrzeugrad gebildet sein. Hierfür ist vorteilhaft keine Speziallösung erforderlich. Stattdessen kann auf Standardteile, wie bspw. eine Anti-Rutsch-Matte als das Reibelement zurückgegriffen werden. Die Verwendung einer einfach Riffelplatte ist ebenfalls möglich.
In einer Ausführungsvariante weist der plattenförmige Körper ein, vorzugweise plattenförmiges, Gleitelement, vorzugsweise ein Polytetrafluorethylenelement, ein Polyamidelement (z. B. aus PA-Guss oder Nylon-Guss), eine Polyethylenelement oder Gleitkunststoffelement, auf, das die untere Gleitseite bildet.. Vorteilhaft kann damit die Gleitseite auf einfache Weise durch ein geeignetes Gleitelement mit einem niedrigen Haft- und Gleitreibungskoeffizienten gegenüber dem Untergrund gebildet sein. Hierfür ist vorteilhaft wiederum keine Speziallösung erforderlich. Stattdessen kann auf Standardteile, wie bspw. eine Polytetrafluorethylenplatte oder eine Platte aus einem anderen Gleitkunststoff (z. B. PA, PE, POM oder PP) oder eine Mischung von Gleitkunststoffen zurückgegriffen werden.
In einer weiteren Ausführungsvariante ist das Gleitelement mittels mehrerer Schraubverbindungen mit dem mindestens einen Reibelement verschraubt, vorzugsweise derart, dass die mehreren Schraubverbindungen versenkt in dem Gleitelement und/oder in dem mindestens einen Reibelement angeordnet sind. Vorteilhaft kann damit eine langlebige und großen Belastungen widerstehende Konstruktion gewährleistet werden, die vorzugsweise weder die Reibeigenschaften der Reibseite noch die Gleiteigenschaften der Gleitseite negativ beeinflusst.
In einem Ausführungsbeispiel ist der plattenförmige Körper mehrlagig, vorzugsweise zweilagig oder dreilagig. Vorzugsweise kann das mindestens eine Reibelement eine obere Lage des plattenförmigen Körpers bilden. Alternativ oder zusätzlich kann das Gleitelement eine untere Lage des plattenförmigen Körpers bilden. Vorteilhaft kann somit den verschiedenen Funktionsbereichen des plattenförmigen Körpers eine eigene Lage zugewiesen werden, wodurch der Aufbau vereinfacht und die Funktionsfähigkeit verbessert werden kann.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der plattenförmige Körper ein, vorzugsweise plattenförmiges, Tragelement, vorzugsweise Blechelement, besonders bevorzugt Stahlblechelement, auf, vorzugsweise als eine Zwischenlage des plattenförmigen Körpers. Vorzugsweise kann das mindestens eine Reibelement an dem Tragelement festgelegt sein, vorzugsweise mittels Ankleben und/oder Verschrauben (z. B. mit dem Gleitelement). Alternativ oder zusätzlich kann das Gleitelement an dem Tragelement festgelegt sein, vorzugsweise mittels Verschrauben (z. B. mit dem Reibelement). Vorteilhaft kann damit ermöglicht werden, dass weniger stabile oder belastbare Elemente für die Gleitseite und die Reibseite verwendet werden können, da das Tragelement die gewünschte Belastbarkeit der Evakuierungsplatte bereitstellen und bspw. das Gleitelement und das Reibelement sicher abstützen kann.
Vorzugsweise können sich die mehreren Schraubverbindungen durch das Tragelement hindurch erstrecken.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der plattenförmige Körper ein Kunststoffkörper, vorzugsweise ein Kunststoffgusskörper, besonders bevorzugt ein PA-Gusskörper oder ein Nylongusskörper. Vorteilhaft kann der plattenförmige Körper auf diese Weise sehr einfach und kostengünstig hergestellt werden. In einem weiteren Ausführungsbeispiel weist obere Reibseite zur Aufnahme des auf der oberen Reibseite stehenden Rads zwei Schwellen und eine zwischen den zwei Schwellen angeordnete Wölbung auf. Vorteilhaft kann auf diese Weise ein gebremstes Rad in einer leicht formschlüssigen Umfassung, die nur über eine sehr geringe Schwelle befahren wird, durch Eigengewicht des Kraftfahrzeugs und der Schwelle, die in Fahrrichtung durch die Radform wirkt, gehalten werden. Beispielsweise kann so auf ein zusätzliches Reibelement verzichtet werden.
Vorzugsweise kann die Wölbung zwischen den zwei Schwellen eine Riffelfläche aufweisen.
Bevorzugt kann der Kunststoff körper, vorzugsweise Kunststoffgusskörper, besonders bevorzugt PA-Gusskörper oder Nylongusskörper, die zwei Schwellen und die Wölbung aufweisen.
Alternativ kann der plattenförmige Körper eine Radschale mit den zwei Schwellen und der Wölbung aufweisen.
In einer Ausführungsform weist der plattenförmige Körper eine Länge in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, auf. Alternativ oder zusätzlich weist der plattenförmige Körper eine Breite in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, auf. Vorteilhaft kann der plattenförmige Körper somit derart dimensioniert sein, dass ein Rad oder auch zwei Räder einer Doppelbereifung auf der Reibseite des plattenförmigen Körpers stehen können.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Offenbarung betrifft ein Verfahren zum evakuierfähigen Abstellen eines, vorzugsweise batterieelektrischen oder mit Wasserstoff angetriebenen, Kraftfahrzeugs (z. B. Lastkraftwagen oder Omnibus) in einem Gebäude zum Ermöglichen eines Evakuierens des abgestellten Kraftfahrzeugs, bei dem mindestens ein (z. B. mittels einer Feststellbremse blockierbares) Rad blockiert ist, aus dem Gebäude heraus. Das Verfahren weist ein Bereitstellen einer Evakuierungsplatte wie hierin offenbart und optional einerweiteren Evakuierungsplatte wie hierin offenbart auf, z. B. liegend auf einem Untergrund (Boden) des Gebäudes. Das Verfahren weist ein Abstellen, vorzugsweise Rollen (z. B. Fahren), des Kraftfahrzeugs in eine Abstellposition in dem Gebäude auf. In der Abstellposition steht ein erstes, vorzugsweise mittels einer Feststellbremse, blockierbares Rad einer Achse, vorzugsweise Antriebsachse, des Kraftfahrzeugs auf der oberen Reibseite der Evakuierungsplatte und optional ein zweites, vorzugsweise mittels der Feststellbremse, blockierbares Rad der Achse steht auf der oberen Reibseite der weiteren Evakuierungsplatte. Das Verfahren kann die gleichen Vorteile erzielen, die hierin bereits unter Bezugnahme auf die Evakuierungsplatte beschrieben wurden.
Es versteht sich, dass das Verfahren besonders gut funktioniert, wenn sowohl die Evakuierungsplatte als auch die weitere (zweite) Evakuierungsplatte verwendet werden. Das Verfahren ist jedoch bereits wirksam, wenn nur eine Evakuierungsplatte verwendet wird, da diese bereits einen Kraftaufwand beim Evakuieren des Kraftfahrzeugs erheblich verringern kann.
Es ist auch möglich, eine Evakuierungsplatte zu verwenden, die so dimensioniert ist, dass sowohl das erste Rad als auch das zweite Rad auf der oberen Reibseite dieser Evakuierungsplatte stehen (können).
Es ist möglich, dass eine (z. B. Druckluft-) Feststellbremse des Kraftfahrzeugs in der Abstellposition aktiviert ist oder wird.
In einem Ausführungsbeispiel ist das Kraftfahrzeug ein Lastkraftwagen oder ein Omnibus. Wie erwähnt, kann die Evakuierungsplatte besonders bevorzugt bei solchen schweren Nutzfahrzeugen angewendet werden.
Es ist auch möglich, dass das Kraftfahrzeug eine selbstfahrende Arbeitsmaschine ist, z. B. Bagger, Baumaschine, Minenfahrzeug usw.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Gebäude ein Werkstattgebäude oder ein Gebäude mit einem Parkplatz. Alternativ oder zusätzlich kann das Kraftfahrzeug in der Abstellposition gewartet werden, inspiziert werden, repariert werden und/oder geparkt sein. Wie erwähnt, kann die Evakuierungsplatte besonders bevorzugt in Werkstätten usw. verwendet werden, in denen bereits beschädigte Kraftfahrzeuge abgestellt werden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das in der Abstellposition abgestellte Kraftfahrzeug beschädigt, z. B. durch einen vorherigen Unfall. Wie erwähnt, kann die Evakuierungsplatte besonders bevorzugt zum evakuierfähigen Abstellen von bereits beschädigten Kraftfahrzeugen in Gebäuden verwendet werden.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Offenbarung betrifft ein Verfahren zum Evakuieren eines abgestellten Kraftfahrzeugs, bei dem ein erstes und optional ein zweites Rad (z. B. mittels einer Feststellbremse und/oder aufgrund eines Defekts) blockiert ist, aus einem Gebäude heraus über einen Untergrund. Das Verfahren weist ein Abstellen des Kraftfahrzeugs gemäß dem hierin offenbarten Verfahren zum evakuierfähigen Abstellen auf. Das Verfahren weist ein Evakuieren, vorzugsweise Notabschleppen, des Kraftfahrzeugs, vorzugsweise mittels eines weiteren Kraftfahrzeugs, aus dem Gebäude heraus, auf, wobei das erste Rad an der oberen Reibseite der Evakuierungsplatte haftet und die Evakuierungsplatte über den Untergrund gleitet und optional das zweite Rad an der oberen Reibseite der weiteren Evakuierungsplatte haftet und die weitere Evakuierungsplatte über den Untergrund gleitet, z. B. in jeglicher gewünschter Richtung und/oder hin zu einer Quarantänefläche außerhalb des Gebäudes.
Die zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen und Merkmale der Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitendarstellung eines Rads auf einer Evakuierungsplatte gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
Figur 2 eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf die beispielhafte Evakuierungsplatte;
Figur 3 eine schematische Darstellung einer Bodenansicht der beispielhaften Evakuierungsplatte;
Figur 4 eine schematische Schnittansicht durch die beispielhafte Evakuierungsplatte entlang einer Linie A-A in Figur 2; und
Figur 5 eine schematische Seitendarstellung eines Rads auf einer Evakuierungsplatte gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung.
Die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen stimmen zumindest teilweise überein, so dass ähnliche oder identische Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind und zu deren Erläuterung auch auf die Beschreibung der anderen Ausführungsformen bzw. Figuren verwiesen wird, um Wiederholungen zu vermeiden.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen unterschiedliche Ansichten einer Evakuierungsplatte 10. Wie noch genauer beschrieben ist, ermöglicht die Evakuierungsplatte beispielsweise ein Notabschleppen eines Kraftfahrzeugs, bei dem mindestens ein Rad 12 blockiert ist.
Die Evakuierungsplatte 10 weist einen plattenförmigen Körper 14 auf. Optional kann die Evakuierungsplatte 10 ein Griffelement 32 aufweisen. Vorzugsweise kann der plattenförmige Körper 14 einen rechteckförmigen, besonders bevorzugt quadratischen, Querschnitt in einer Ebene senkrecht zu seiner Hochachse, aufweisen.
Der plattenförmige Körper 14 kann vorzugsweise derart dimensioniert sein, dass ein Rad oder zwei Räder einer Doppelbereifung auf ihm stehen können.
Der plattenförmige Körper 14 kann beispielsweise eine Länge in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, aufweisen. Der plattenförmige Körper 14 kann eine Breite in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, aufweisen. Der plattenförmige Körper 14 kann beispielsweise eine Höhe zwischen 15 mm und 35 mm, vorzugsweise zwischen 20 mm und 30 mm, aufweisen.
Der plattenförmige Körper 14 weist eine obere bzw. oberseitige Reibseite 16 und eine untere bzw. unterseitige Gleitseite 20 auf. Die Reibseite 16 und die Gleitseite 20 können entgegengesetzte Seiten des plattenförmigen Körpers 14 sein.
Die Reibseite 16 ist zum haftenden Kontaktieren eines auf der oberen Reibseite stehenden Rads 12 aus einer Gummimischung ausgebildet. Die Reibseite 16 ist so ausgeführt, dass sich eine möglichst große Haftreibung und Gleitreibung zu dem Rad ergibt. Beispielsweise kann der Haftreibungskoeffizient (Haftreibungszahl) zwischen der Reibseite 16 und dem Rad 12 > 0,8 oder > 0,9 sein.
Es ist auch möglich, dass zwei Räder bzw. Reifen einer Doppelbereifung, z. B. eines Lastkraftwagens, auf der Reibseite 16 stehen können.
Bevorzugt kann die Reibseite 16 eine gesamte Oberseite des plattenförmigen Körpers 14 bilden.
Die Reibseite 16 kann vorzugsweise von mindestens einem Reibelement 18 gebildet sein. Das Reibelement 18 kann auch als ein Anti-Rutsch-Element oder als ein Haftelement bezeichnet werden. Wie in Figur 4 dargestellt ist, können beispielsweise vier Reibelemente 18 gemeinsam die Reibseite 16 bilden.
Sofern mehrere Reibelement 18 umfasst, können diese vorzugsweise nebeneinander und in der gleichen Ebene angeordnet sein, z. B. in einem Raster von 2 x 1 , 3 x 1 oder 2 x 2. Das mindestens eine Reibelement 18 kann vorzugsweise mattenförmig sein bzw. als eine Anti- Rutsch-Matte oder ein Riffelblech ausgeführt sein. Im unmontierten Zustand kann das Reibelement 18 beispielsweise flexibel biegsam sein. Das mindestens eine Reibelement 18 kann beispielsweise eine Höhe zwischen 2 mm und 15 mm, vorzugsweise zwischen rd. 5 mm und rd. 10 mm aufweisen.
Das mindestens eine Reibelement 18 kann vorzugsweise aus einer Gummimischung hergestellt sein. Die Gummimischung des Reibelements 18 kann derart gewählt sein, dass sich ein hoher Reibungskoeffizient zu der Rad 12 bzw. dessen Gummimischung ergibt.
Bevorzugt kann das mindestens eine Reibelement 18 profiliert sein. Beispielsweise kann das Reibelement 18 mehrere Rillen oder Noppen usw. aufweisen. Besonders bevorzugt ist eine zu dem Rad 12 gewandte Seite bzw. eine Oberseite des Reibelements 18 profiliert. Sofern mehrere Reibelemente 18 umfasst sind, können die Profilierungen der Reibelemente 18 bevorzugt unterschiedlich ausgerichtet sein, wie in Figur 2 schematisch dargestellt ist.
Die Gleitseite 20 ist zum Gleiten über einen Untergrund (Boden) aus Asphalt, Teer oder Beton ausgebildet. Die Gleitseite 20 ist so ausgeführt, dass sich eine möglichst geringe Haftreibung und Gleitreibung zu dem Untergrund ergibt. Beispielsweise kann der Haftreibungskoeffizient (Haftreibungszahl) zwischen der Gleitseite 20 und dem Untergrund < 0,35 oder < 0,3 oder < 0,25 sein.
Bevorzugt kann die Gleitseite 20 eine gesamte Unterseite des plattenförmigen Körpers 14 bilden.
Die Gleitseite 20 kann vorzugsweise von einem Gleitelement 22 gebildet sein. Das Gleitelement 22 ist bevorzugt plattenförmig bzw. als eine Gleitplattenelement ausgeführt. Das Gleitelement 22 kann beispielsweise eine Höhe zwischen 5 mm und 15 mm, vorzugsweise rd. 10 mm bis 12 mm aufweisen.
Besonders bevorzugt kann das Gleitelement 22 aus Polytetrafluorethylen (PTFE) oder einem anderen gleitfähigen Kunststoff, z. B. aus Polyamid (PA, z. B. PA-Guss oder Nylon-Guss), Polyethylen (PE, z. B. HDPE), Polyoxymethylen (POM) oder Polypropylen (PP), hergestellt sein.
Bevorzugt kann eine untere Außenkante des plattenförmigen Körpers 14 mit einer vorbestimmten Fase 24 angefast sein, wie beispielsweise in Figur 3 dargestellt ist. Vorzugsweise ist die untere Außenkante vollständig umlaufend um den plattenförmigen Körper 14 mit der Fase 24 angefast. Diese untere Außenkante kann gleichzeitig die Außenkante der Gleitseite 20 bzw. des Gleitelements 22 sein.
Die Anfasung bzw. die Fase 24 kann beispielsweise in Form einer vorbestimmt angeschrägten Fläche oder in Form eines vorbestimmten Radius ausgeführt sein. Die vorbestimmt angeschrägte Fläche kann beispielsweise eine Breite zwischen 1 mm und 20 mm oder mehr aufweisen. Die vorbestimmt angeschrägte Fläche kann beispielsweise in einem Winkelbereich zwischen 5° und 85° zu einer Ebene, in der die Gleitseite 20 liegt, angeschrägt sein. Der vorbestimmte Radius kann beispielsweise zwischen 1 mm und 10 mm oder mehr betragen.
Vorzugsweise kann zwischen dem mindestens einen Reibelement 18 und dem Gleitelement 22 ein Tragelement 26 des plattenförmigen Körpers 14 angeordnet sein, wie beispielhaft in Figur 4 dargestellt ist. Es ist allerdings bspw. auch möglich, dass kein Tragelement 26 umfasst ist und das Reibelement 18 und das Gleitelement 22 direkt aneinander angrenzend angeordnet sind.
Das Tragelement 26 ist bevorzugt plattenförmig bzw. als ein Tragplattenelement ausgeführt. Das Tragelement 26 kann beispielsweise eine Höhe zwischen 3 mm und 15 mm, vorzugsweise rd. 6 mm aufweisen.
Bevorzugt kann das Tragelement 26 ein Blechelement, besonders bevorzugt ein Stahlblechelement, sein.
Eine Oberseite des Tragelements 26 kann eine Unterseite des mindestens einen Reibelements 18 kontaktieren. Das Tragelement 26 kann das mindestens eine Reibelement 18 auf einer Oberseite des Tragelements 26 tragen. Das mindestens eine Reibelement 18 kann an der Oberseite des Tragelement 26 festgelegt sein. Bevorzugt kann das mindestens eine Reibelement 18 auf der Oberseite des Tragelement 26 angeklebt sein, zum Beispiel mit einem Polyurethankleber, vorzugsweise bei Ausführung des mindestens einen Reibelements 18 als Anti-Rutsch-Matte. Das mindestens eine Reibelement 18 und das Tragelement 26 können alternativ oder zusätzlich auch miteinander verschraubt sein, vorzugsweise bei Ausführung des mindestens einen Reibelements 18 als Riffelblech oder als Anti-Rutsch-Matte
Eine Unterseite des Tragelements 26 kann eine Oberseite des Gleitelements 22 kontaktieren. Das Tragelement 26 kann das Gleitelement 22 an einer Unterseite des Tragelements 26 tragen. Das Tragelement 26 und das Gleitelement 22 können miteinander verschraubt sein. Wie bereits beschrieben, ist der plattenförmige Körper 14 vorzugsweise mehrlagig, besonders bevorzugt dreilagig. Das mindestens eine Reibelement 18 kann hierbei eine obere (oberste) Lage des plattenförmigen Körpers 14 bilden. Das Tragelement 26 kann eine Zwischenlage des plattenförmigen Körpers 14 bilden, sofern vorhanden. Das Gleitelement 22 kann eine untere (unterste) Lage des plattenförmigen Körpers 14 bilden. Es ist beispielsweise auch möglich, dass der plattenförmige Körper 14 zweilagig ist, mit dem mindestens einen Reibelement 18 und dem Gleitelement 22.
Besonders bevorzugt weist der plattenförmige Körper 14 mehrere Durchgangslöcher 28 auf. Bevorzugt sind die Durchgangslöcher 28 in einem Außenrandbereich des plattenförmigen Körpers 14 angeordnet.
Die Durchgangslöcher 28 können sich zwischen der Gleitseite 20 und der Reibseite 16 erstrecken. Im Einzelnen können sich die Durchgangslöcher 28 jeweils durch das mindestens eine Reibelement 18, das Tragelement 26 (sofern vorhanden) und das Gleitelement 22 erstrecken.
Durch die Durchgangslöcher 28 hindurch können das mindestens eine Reibelement 18, das Tragelement 26 (sofern vorhanden) und das Gleitelement 22 mittels mehrerer Schraubverbindungen 30 verbunden sein.
Die Schraubverbindungen 30 können beispielsweise jeweils eine Mutter, z. B. M8-Mutter, und eine Schraube, z. B. M8-Schraube, aufweisen. Bevorzugt sind die Schrauben von der Gleitseite 20 aus in den plattenförmigen Körper 14 eingesteckt. Besonders bevorzugt sind die Schrauben als Schlossschrauben ausgeführt. Besonders bevorzugt sind die Muttern als Rippmuttern ausgeführt.
Die Durchgangslöcher 28 können beispielsweise einseitig oder zweiseitig als Senklöcher ausgeführt sein. Vorzugsweise können die Schraubverbindungen 30 einseitig oder beidseitig versenkt in den Durchgangslöchern 28 bzw. dem plattenförmigen Körper 14 angeordnet sein.
Im Einzelnen können die Durchgangslöcher 28 auf der Gleitseite 20 in dem Gleitelement 22 einen Absatz aufweisen bzw. gesenkt sein, wie beispielhaft in Figur 4 dargestellt ist. Die Schraubenverbindungen 30, insbesondere deren Schraubenköpfe, können versenkt in den gesenkten Durchgangslöchern 28 im Gleitelement 22 versenkt sein.
Die Durchgangslöcher 28 können auf der Reibseite 16 in dem mindestens einen Reibelement
18 einen Absatz aufweisen bzw. gesenkt sein, wie ebenfalls beispielhaft in Figur 4 dargestellt ist. Die Schraubenverbindungen 30, insbesondere deren Muttern, können versenkt in den gesenkten Durchgangslöchern im Reibelement 18 versenkt sein.
Das Griffelement 32 kann mit dem plattenförmigen Körper 14 verbunden sein, um die Evakuierungsplatte 10 händisch zu tragen.
Vorzugsweise kann das Griffelement 32 an einer Außenumfangsseite des plattenförmigen Körpers 14 angeordnet sein. Beispielsweise kann das Griffelement 32 als eine Schlaufe oder ein Gurt ausgeführt sein. Das Griffelement 32 kann vorzugsweise aus einem Gewebe, wie beispielsweise einem Nylongewebe, hergestellt sein.
Bevorzugt ist das Griffelement 32 mit dem plattenförmigen Körper 14 geklebt und/oder verschraubt. Beispielsweise kann ein Ende oder beide Enden des Griffelements 32 mittels mindestens einer der Schraubverbindungen 30 mit dem plattenförmigen Körper 14 verschraubt sein. Bevorzugt kann das Ende oder die beiden Enden des Griffelements 32, vorzugsweise geklemmt, zwischen dem Reibelement 18 und dem Gleitelement 22 angeordnet sein oder zwischen dem Reibelement 18 und dem Tragelement 26 angeordnet sein oder zwischen dem Tragelement 26 und dem Gleitelement 22 angeordnet sein.
Es ist jedoch beispielsweise auch möglich, dass das Griffelement 32 als eine Griffmulde oder ein Griffdurchgangsloch ausgeführt ist, das in dem plattenförmigen Körper 14 angeordnet ist (nicht in den Figuren dargestellt). Die Griffmulde oder das Griffdurchgangsloch kann beispielsweise oval oder nierenförmig sein.
Die Figur 5 zeigt ein modifiziertes Ausführungsbeispiel.
Der plattenförmige Körper 14 kann ein Kunststoffkörper, vorzugsweise ein Kunststoffgusskörper, besonders bevorzugt ein PA-Gusskörper oder ein Nylongusskörper, sein.
Die obere Reibseite 16 kann zur Aufnahme des auf der oberen Reibseite 16 stehenden Rads 12 zwei Schwellen 34 und eine zwischen den zwei Schwellen 34 angeordnete (konkave) Wölbung 36 aufweisen. Die Wölbung 36 kann sich zwischen den zwei Schwellen 34 erstrecken. Die Wölbung 36 kann an eine Form des Rads 12 angepasst sein. Die Wölbung 36 kann vorzugsweise eine Riffelfläche aufweisen.
Das Griffelement 32 kann als Schlaufe ausgeführt sein, wie in Figur 5 dargestellt ist, oder bevorzugt als in der plattenförmigen Körper 14 integrierte Griffmulde oder integriertes Griffdurchgangsloch ausgeführt sein (nicht in Figur 5 dargestellt). Es versteht sich, dass die Merkmale der Ausführungsform, die unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 beschrieben ist, und der Ausführungsform, die unter Bezugnahme auf die Figur 5 beschrieben ist, beliebig miteinander kombinierbar sind.
Die Evakuierungsplatte 10 der Figuren 1 bis 5 ermöglicht es, dass ein Kraftfahrzeug in einem Gebäude evakuierfähig abgestellt werden kann, selbst wenn eines oder mehrere Räder 12 des Kraftfahrzeugs beim Evakuieren des Kraftfahrzeugs aus dem Gebäude heraus blockiert sind.
Im Einzelnen können eine erste Evakuierungsplatte 10 und eine zweite Evakuierungsplatte 10 bereitgestellt werden. Z. B. können die Evakuierungsplatten 10 in dem Gebäude bereitgestellt werden. Die Evakuierungsplatten 10 können auf dem Untergrund des Gebäudes abgelegt werden.
Allgemein ist es bevorzugt, wenn für jedes bremsbare Rad des Kraftfahrzeugs eine eigene Evakuierungsplatte 10 bereitgestellt wird. Weist das Kraftfahrzeug bspw. eine mittels Feststellbremse bremsbare Achse auf, so ist die Bereitstellung von zwei Evakuierungsplatte 10 bevorzugt. Weist das das Kraftfahrzeug bspw. zwei mittels Feststellbremse bremsbare Achsen auf, so ist die Bereitstellung von vier Evakuierungsplatte 10 bevorzugt, usw.
Das Kraftfahrzeug kann in eine Abstellposition in dem Gebäude gerollt werden. In der Abstellposition steht ein erstes blockierbares Rad 12 einer Achse, vorzugsweise Antriebsachse, des Kraftfahrzeugs auf der oberen Reibseite 16 der ersten Evakuierungsplatte 10, und ein zweites, blockierbares Rad 12 der Achse steht auf der oberen Reibseite 16 der zweiten Evakuierungsplatte. Die beiden Räder 12 sind bspw. mittels einer Feststellbremse blockierbar.
In der Abstellposition kann die Feststellbremse bspw. automatisch aktiviert werden. Beispielsweise kann es sich bei der Feststellbremse um eine Druckluft-Feststellbremse eines Nutzfahrzeugs handeln. Die Druckluft-Feststellbremse kann aktiviert sein, wenn der verbundene Bremskreis drucklos ist. Dies kann der Fall sein, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht mehr gestartet wurde.
In der Abstellposition kann das Kraftfahrzeug beispielsweise gewartet, inspiziert, repariert werden oder einfach nur (z. B. zwischen-) geparkt sein. Entsprechend kann das Gebäude bspw. ein Werkstattgebäude sein oder ein Gebäude mit einem Parkplatz sein. Nach dem Warten, Inspizieren, Reparieren oder Parken kann das Kraftfahrzeug vorzugsweise selbst aus dem Gebäude fahren.
Käme es hingegen zu einem Zwischenfall, der ein Evakuieren des Kraftfahrzeugs aus dem Gebäude erfordern würde, so könnte das Kraftfahrzeug aus dem Gebäude evakuiert werden, selbst wenn das erste Rad und das zweite Rad oder alle bremsfähigen (bzw. bremsbaren / blockierbaren) Räder (ungewünscht) blockiert wären. Die Evakuierung ginge selbst dann, wenn das Kraftfahrzeug ein schweres Nutzfahrzeug, wie bspw. ein Omnibus oder ein Lastkraftwagen, wäre. Beim Zwischenfall könnte es sich bspw. um einen Beginn eines thermischen Durchgehens einer Traktionsbatterie des Kraftfahrzeugs handeln. Würde das Kraftfahrzeug in diesem Fall nicht aus dem Gebäude evakuiert werden, so könnte das Gebäude durch den Zwischenfall selbst stark beschädigt werden (z. B. Brand) und/oder durch erforderliche Löscharbeiten stark beschädigt werden.
Das Risiko für einen solchen Zwischenfall ist beispielsweise dann erhöht, wenn das Kraftfahrzeug beschädigt ist, z. B. durch einen vorherigen Unfall, und in der Abstellposition eigentlich inspiziert oder repariert werden sollte. Bei dem Unfall kann es nämlich aufgrund der aufgetretenen hohe Beschleunigungen zu einer von außen nicht sichtbaren Beschädigung der Traktionsbatterie gekommen sein. Es ist jedoch auch möglich, dass der Zwischenfall selbst nichts mit dem Kraftfahrzeug zu tun hat, sondern bspw. ein Brand in dem Gebäude ist, der auf das Kraftfahrzeug und dessen (z. B. Gefahrgut-) Ladung und/oder Traktionsbatterie überzugreifen droht.
Das ungewünschte Blockieren der Räder kann bspw. durch einen Fehler in einer Steuereinrichtung oder einem Druckluftkreis des Kraftfahrzeugs bedingt sein, der ein Lösen der Feststellbremse verhindert. Andererseits kann es aufgrund der Umstände, z. B. starke Rauchentwicklung beim Zwischenfall oder fehlender Zugangsschlüssel zum Kraftfahrzeug, auch schlicht nicht möglich sein, die Feststellbremse zu lösen. Es versteht sich, dass die Blockade eines Rads jedoch auch eine andere Ursache als die Feststellbremse haben kann, z. B. eine Beschädigung der Achse o.Ä.
Das mittels der Evakuierungsplatten 10 evakuierfähig abgestellte Kraftfahrzeug kann also bei einem Zwischenfall aus dem Gebäude heraus evakuiert werden, selbst wenn das erste und zweite Rad 12 oder alle blockierfähigen Räder 12 blockiert sind. Beispielsweise kann das Kraftfahrzeug beim Evakuieren von einem anderen Kraftfahrzeug, z. B. Schleppfahrzeug der Feuerwehr, notabgeschleppt werden. Beim Evakuieren haftet das blockierte erste Rad 12 an der oberen Reibseite 16 der ersten Evakuierungsplatte 10 und die erste Evakuierungsplatte 10 gleitet über den Untergrund des Gebäudes aus dem Gebäude heraus. Ebenso kann das blockierte zweite Rad 12 an der oberen Reibseite 16 der zweiten Evakuierungsplatte 10 haften und die zweite Evakuierungsplatte 10 über den Untergrund des Gebäudes, z. B. aus Beton, Teer oder Asphalt, aus dem Gebäude herausgleiten.
Das Kraftfahrzeug kann teilweise gleitend über die Evakuierungsplatten 10, teilweise rollend über nicht blockierte Räder, z. B. einer Nichtantriebsachse des Kraftfahrzeugs, aus dem Gebäude heraus auf eine Quarantänefläche evakuiert werden.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Insbesondere beansprucht die Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen. Insbesondere sind die einzelnen Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 jeweils unabhängig voneinander offenbart. Zusätzlich sind auch die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von sämtlichen Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 und beispielsweise unabhängig von den Merkmalen bezüglich des Vorhandenseins und/oder der Konfiguration des plattenförmigen Körpers, der Reibseite und/oder der Gleitseite des unabhängigen Anspruchs 1 offenbart. Alle Bereichsangaben hierin sind derart offenbart zu verstehen, dass gleichsam alle in den jeweiligen Bereich fallenden Werte einzeln offenbart sind, z. B. auch als jeweils bevorzugte engere Außengrenzen des jeweiligen Bereichs.
Bezugszeichenliste
10 Evakuierungsplatte
12 Rad
14 Plattenförmiger Körper
16 Reibseite
18 Reibelement
20 Gleitseite
22 Gleitelement
24 Fase
26 Tragelement
28 Durchgangsloch
30 Schraubverbindung
32 Griffelement
34 Schwelle
36 Wölbung

Claims

Patentansprüche
1. Evakuierungsplatte (10) zum Ermöglichen eines Evakuierens eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem blockierten Rad (12) aus einem Gebäude heraus, wobei die Evakuierungsplatte (10) aufweist: einen plattenförmigen, vorzugsweise quaderförmigen, Körper (14) mit: einer oberen Reibseite (16) zum haftenden Kontaktieren eines auf der oberen Reibseite (16) stehenden Rads (12) aus einer Gummimischung; und einer unteren Gleitseite (20) zum Gleiten über einen Untergrund aus Asphalt, Teer oder Beton.
2. Evakuierungsplatte (10) nach Anspruch 1 , ferner aufweisend: ein Griffelement (32) zum Tragen der Evakuierungsplatte (10) und/oder zum Aufhängen der Evakuierungsplatte (10), das mit dem plattenförmigen Körper (14) verbunden ist, vorzugsweise an einer Außenumfangsseite des plattenförmigen Körpers (14).
3. Evakuierungsplatte (10) nach Anspruch 2, wobei: das Griffelement (32) als eine Schlaufe oder ein Gurt ausgeführt ist; und/oder das Griffelement (32) aus einem Gewebe, vorzugsweise Nylongewebe, hergestellt ist; und/oder das Griffelement (32) mit dem plattenförmigen Körper (14) verschraubt und/oder verklebt ist.
4. Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei: eine untere, vorzugsweise umlaufende, Außenkante des plattenförmigen Körpers (14) und/oder der unteren Gleitseite (20) angefast ist.
5. Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei: der plattenförmige Körper (14) mindestens ein, vorzugsweise mattenförmiges und/oder profiliertes, Reibelement (18), vorzugsweise aus einer Gummimischung oder ausgeführt als Riffelblech, aufweist, das die obere Reibseite (16) bildet.
6. Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei: der plattenförmige Körper (14) ein, vorzugweise plattenförmiges, Gleitelement (22), vorzugsweise ein Polytetrafluorethylenelement, ein Polyamidelement, eine Polyethylenelement oder Gleitkunststoffelement, aufweist, das die untere Gleitseite (20) bildet.
7. Evakuierungsplatte (10) nach Anspruch 5 und Anspruch 6, wobei: das Gleitelement (22) mittels mehrerer Schraubverbindungen (30) mit dem mindestens einen Reibelement (18) verschraubt ist, vorzugsweise derart, dass die mehreren Schraubverbindungen (30) versenkt in dem Gleitelement (22) und/oder in dem mindestens einen Reibelement (18) angeordnet sind.
8. Evakuierungsplatte (10) nach Anspruch 5 und Anspruch 6 oder nach Anspruch 7, wobei: der plattenförmige Körper (14) mehrlagig, vorzugsweise zweilagig oder dreilagig, ist; das mindestens eine Reibelement (18) eine obere Lage des plattenförmigen Körpers (14) bildet; und das Gleitelement (22) eine untere Lage des plattenförmigen Körpers (14) bildet.
9. Evakuierungsplatte (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei: der plattenförmige Körper (14) ein, vorzugsweise plattenförmiges, Tragelement (26), vorzugsweise Blechelement, besonders bevorzugt Stahlblechelement, aufweist, vorzugsweise als eine Zwischenlage des plattenförmigen Körpers (14), wobei: das mindestens eine Reibelement (18) an dem Tragelement (26) festgelegt ist, vorzugsweise mittels Ankleben und/oder Verschrauben; und/oder das Gleitelement (22) an dem Tragelement (26) festgelegt ist, vorzugsweise mittels Verschrauben.
10. Evakuierungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei: der plattenförmige Körper (14) ein Kunststoffkörper, vorzugsweise ein Kunststoffgusskörper, besonders bevorzugt ein PA-Gusskörper oder ein Nylongusskörper, ist.
11. Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei: die obere Reibseite (16) zur Aufnahme des auf der oberen Reibseite (16) stehenden Rads (12) zwei Schwellen (34) und eine zwischen den zwei Schwellen (34) angeordnete Wölbung (36) aufweist.
12. Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei: der plattenförmige Körper (14) eine Länge in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, aufweist; und der plattenförmige Körper (14) eine Breite in einem Bereich zwischen 400 mm und 1000 mm, vorzugsweise zwischen 450 mm und 800 mm, besonders bevorzugt zwischen 500 mm und 600 mm, aufweist.
13. Verfahren zum evakuierfähigen Abstellen eines, vorzugsweise batterieelektrischen oder mit Wasserstoff angetriebenen, Kraftfahrzeugs, vorzugsweise Lastkraftwagens oder Omnibusses, in einem Gebäude zum Ermöglichen eines Evakuierens des abgestellten Kraftfahrzeugs, bei dem mindestens ein Rad (12) blockiert ist, aus dem Gebäude heraus, wobei das Verfahren aufweist:
Bereitstellen einer Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche und optional einer weiteren Evakuierungsplatte (10) nach einem der vorherigen Ansprüche; und
Abstellen, vorzugsweise Rollen, des Kraftfahrzeugs in eine Abstellposition in dem Gebäude, wobei in der Abstellposition ein erstes, vorzugsweise mittels einer Feststellbremse, blockierbares Rad (12) einer Achse, vorzugsweise Antriebsachse, des Kraftfahrzeugs auf der oberen Reibseite (16) der Evakuierungsplatte (10) steht und optional ein zweites, vorzugsweise mittels der Feststellbremse, blockierbares Rad (12) der Achse auf der oberen Reibseite (16) der weiteren Evakuierungsplatte (10) steht.
14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei: das Gebäude ein Werkstattgebäude oder ein Gebäude mit einem Parkplatz ist; und/oder das Kraftfahrzeug in der Abstellposition gewartet wird, inspiziert wird, repariert wird und/oder geparkt ist; und/oder das in der Abstellposition abgestellte Kraftfahrzeug beschädigt ist, z. B. durch einen vorherigen Unfall.
15. Verfahren zum Evakuieren eines abgestellten Kraftfahrzeugs, bei dem ein erstes Rad (12) und optional ein zweites Rad (12) blockiert ist, aus einem Gebäude heraus über einen Untergrund, wobei das Verfahren aufweist:
Abstellen des Kraftfahrzeugs gemäß dem Verfahren zum evakuierfähigen Abstellen nach einem der Ansprüche 12 bis 14; und
Evakuieren, vorzugsweise Notabschleppen, des Kraftfahrzeugs, vorzugsweise mittels eines weiteren Kraftfahrzeugs, aus dem Gebäude heraus, wobei das erste Rad (12) an der oberen Reibseite (16) der Evakuierungsplatte (10) haftet und die Evakuierungsplatte (10) über den Untergrund gleitet und optional das zweite Rad (12) an der oberen Reibseite (16) der weiteren Evakuierungsplatte (10) haftet und die weitere Evakuierungsplatte (10) über den Untergrund gleitet, vorzugsweise in jeglicher gewünschter Richtung.
EP24731327.3A 2023-06-12 2024-06-05 Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug Pending EP4724310A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023115229.7A DE102023115229A1 (de) 2023-06-12 2023-06-12 Evakuierungsplatte für ein Kraftfahrzeug
PCT/EP2024/065390 WO2024256229A1 (de) 2023-06-12 2024-06-05 Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4724310A1 true EP4724310A1 (de) 2026-04-15

Family

ID=91431299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24731327.3A Pending EP4724310A1 (de) 2023-06-12 2024-06-05 Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4724310A1 (de)
DE (1) DE102023115229A1 (de)
WO (1) WO2024256229A1 (de)

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101823476B (zh) * 2010-05-19 2013-08-21 李汉超 车辆车轮托运装置
DE102015200357B4 (de) * 2015-01-13 2025-02-06 CXS GmbH Rangierroller für Fahrzeuge
CN105882333B (zh) * 2016-06-24 2019-03-29 马天宇 一种前驱汽车漂移滑橇
CN107521468A (zh) 2017-04-06 2017-12-29 张娜娜 轿车移动滑板装置
US20190070901A1 (en) * 2017-09-06 2019-03-07 Maria Otero Tire traction mat
CN114341450B (zh) * 2019-08-12 2024-05-31 N.M.B.医疗应用有限公司 用于转移车辆的自主系统

Also Published As

Publication number Publication date
WO2024256229A1 (de) 2024-12-19
DE102023115229A1 (de) 2024-12-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202017103759U1 (de) Radwechselhilfsvorrichtung für Nutzfahrzeuge
EP4724310A1 (de) Evakuierungsplatte für ein kraftfahrzeug
EP3303090B1 (de) Bausatz für ein modulares gebäude mit einem unterfahrjustierer
DE10010372B4 (de) Niveauausgleichssystem für geparkte Fahrzeuge
EP4071456B1 (de) Deformierungsvorrichtung für kraftfahrzeuge
DE19757867A1 (de) Klappbares Transportfahrzeug
DE202010016428U1 (de) Höhenkompensierbare Be- und Entladevorrichtung für Transportgut
DE19641290A1 (de) Anfahrsperre für Kraftfahrzeuge
DE202016007611U1 (de) Transportanhänger mit einer Aufstellvorrichtung und Hebevorrichtung zum Aufstellen
DE102017005335B4 (de) Lastverteilerplatte
DE102016014916B4 (de) Transportanhänger mit einer Aufstellvorrichtung und Verfahren zum Aufstellen
DE2713459A1 (de) Pkw-unfallnotbremse
DE29613272U1 (de) Transport- und Lagerbehälter
DE202016105063U1 (de) Geländetransportvorrichtung für einen Rollcontainer
EP1479562A2 (de) Fahrzeug zum Transport von Gütern und Vorrichtung zur Sicherung von Ladung
DE9015011U1 (de) Auffahrbühne für Kraftfahrzeuge
DE8206419U1 (de) Vorrichtung zum Abschleppen von Kraftfahrzeugen
DE102012108527B4 (de) Lastfahrzeug mit einem Schutzrahmen
DE102012021450B4 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Behältern und Paletten auf Transportflächen, insbesondere auf Fahrzeugböden
DE102023111036A1 (de) Transportvorrichtung und Verfahren zum Bergen und Transportieren eines Elektrofahrzeugs
DE4127793A1 (de) Einpark-roller fuer pkw
DE202017006588U1 (de) Verfahrbares Ent- und Belademodul für Windkraftkomponenten
DE3208318A1 (de) Vorrichtung zum abschleppen von kraftfahrzeugen
DE3032817A1 (de) Anordnung zur quersicherung bei der befestigung von ketten- und schweren raederfahrzeugen auf eisenbahnwagen
DE29609903U1 (de) Rollsicherung

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20251210

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR