EP4724167A1 - Austauschbare komponente - Google Patents

Austauschbare komponente

Info

Publication number
EP4724167A1
EP4724167A1 EP24732594.7A EP24732594A EP4724167A1 EP 4724167 A1 EP4724167 A1 EP 4724167A1 EP 24732594 A EP24732594 A EP 24732594A EP 4724167 A1 EP4724167 A1 EP 4724167A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
tool
engagement
undercut
replaceable component
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24732594.7A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Eric Schumacher
Anna BROELL
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Truck Holding AG
Original Assignee
Daimler Truck AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Truck AG filed Critical Daimler Truck AG
Publication of EP4724167A1 publication Critical patent/EP4724167A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/4227Manipulating filters or filter elements, e.g. handles or extracting tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D27/00Cartridge filters of the throw-away type
    • B01D27/08Construction of the casing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/88Replacing filter elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/24Tools used for the removal of filters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine austauschbare Komponente (1), aufweisend ein Gehäuse mit einer Mantelfläche (2) und einer Stirnfläche (3), wobei das Gehäuse dazu konfiguriert ist, mit einer gegenüber der Stirnfläche (3) liegenden, zumindest teilweise offenen Seite durch eine Drehbewegung auf einem Modul befestigt zu werden, wobei auf oder an der Stirnfläche (3) eine Eingriffsstruktur (4) angeordnet ist, die mindestens eine Hinterschneidung (5) zum formschlüssigen Eingriff eines Werkzeugs (10) aufweist, wobei die Hinterschneidung (5) und/oder das Werkzeug (10) so ausgebildet sind/ist, dass das Werkzeug (10) nach Eingriff in die Hinterschneidung (5) für eine gemeinsame Bewegung in Richtung einer Längsachse (A1) der austauschbaren Komponente (1) an diese gekoppelt ist.

Description

Austauschbare Komponente
Die Erfindung betrifft eine austauschbare Komponente gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Anordnung mit einer solchen austauschbaren Komponente und einem Werkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7 oder 9.
Fahrzeuge weisen häufig austauschbare Komponenten, beispielsweise Filterkartuschen oder Lufttrocknerkartuschen, auf, die zum Austausch mehr oder weniger gut zugänglich sind.
In vielen Fahrzeugen, beispielsweise elektrifizierten Fahrzeugen, steht wegen zusätzlicher Aggregate und deren Verkabelung wenig Bauraum für solche austauschbaren Komponenten zur Verfügung. Diese Komponenten sind dadurch unter Umständen besonders schlecht zugänglich.
Beispielsweise kann eine Lufttrocknerkartusche einen Sechskant aufweisen, die mit einem Schraubenschlüssel, beispielsweise einer Stecknuss zum Festziehen oder Lösen in Eingriff genommen werden kann. Wenn sich eine Lufttrocknerkartusche in einer schlecht zugänglichen Position befindet, dann löst sich die Stecknuss vom Sechskant und die Lufttrocknerkartusche verbleibt an ihrem Einbauort.
DE 103 09442 A1 beschreibt eine Ölfilteranordnung mit einem Gehäuse, das einen Aufnahmeraum für ein in das Gehäuse einsetzbares Filterelement aufweist, und mit einem den Aufnahmeraum verschließenden Gehäusedeckel, wobei das Filterelement in radialer Richtung von ungefiltertem Rohöl durchströmbar ist und an seiner in Einbaulage unteren Stirnseite eine Ablauföffnung für gefiltertes Öl aufweist, wobei das Filterelement an der unteren Stirnseite gegen den Aufnahmeraum und das Gehäuse abgedichtet ist, wobei die gesamte obere Stirnseite des Filterelements durch eine filterelementseitige, vom Deckel separat ausgebildete Abdeckung gegen den Aufnahmeraum abgedichtet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine neuartige austauschbare Komponente sowie eine Anordnung mit einer solchen austauschbaren Komponente und einem Werkzeug anzugeben.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine austauschbare Komponente mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch eine Anordnung mit einer solchen austauschbaren Komponente und einem Werkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 7 oder 9.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Es wird eine austauschbare Komponente vorgeschlagen, aufweisend ein Gehäuse mit einer Mantelfläche und einer Stirnfläche, wobei das Gehäuse dazu konfiguriert ist, mit einer gegenüber der Stirnfläche liegenden, zumindest teilweise offenen Seite durch eine Drehbewegung auf einem Modul befestigt zu werden, wobei auf oder an der Stirnfläche eine Eingriffsstruktur angeordnet ist, die mindestens eine Hinterschneidung zum formschlüssigen Eingriff eines Werkzeugs aufweist. Erfindungsgemäß sind/ist die Hinterschneidung und/oder das Werkzeug so ausgebildet, dass das Werkzeug nach Eingriff in die Hinterschneidung für eine gemeinsame Bewegung in Richtung einer Längsachse der austauschbaren Komponente an diese gekoppelt ist.
Die zumindest teilweise offene Seite kann beispielsweise mit einem Gewinde versehen sein, um die austauschbare Komponente auf ein Modul mit einem passenden Gegengewinde aufschrauben zu können. In anderen Ausführungsformen können auch allgemein durch eine Drehbewegung verbindbare Verschlussgeometrien vorgesehen sein, z.B. Bajonettverschlüsse oder Fächerverschlüsse.
In einer Ausführungsform kann die Eingriffsstruktur ferner ein, zwei oder mehr Anschlagsflächen zum formschlüssigen Eingriff des Werkzeugs aufweisen, derart, dass das Werkzeug nach Eingriff in die ein, zwei oder mehr Anschlagsflächen für eine gemeinsame Rotation um die Längsachse der austauschbaren Komponente an diese gekoppelt ist.
In einer Ausführungsform weist die Eingriffsstruktur die Form einer Brücke mit zwei Enden auf, die an der Stirnfläche angeordnet sind, wobei zwischen den Enden ein gegenüber diesen Enden gekröpfter Mittelabschnitt zur Ausbildung der Hinterschneidung angeordnet ist. Der Mittelabschnitt ist somit in einem Abstand zur Stirnfläche angeordnet und bildet damit auf seiner der Stirnfläche zugewandten Seite die Hinterschneidung oder eine Hinterschneidung aus.
Die Eingriffsstruktur kann beispielsweise durch Schweißen, Nieten, Löten, Hartlöten, Kleben, Schrauben oder durch einstückige Ausbildung mit der Stirnfläche ausgebildet sein.
In einer Ausführungsform ist die Kröpfung durch von der Stirnfläche weg ragende Abschnitte gebildet, die als Anschlagsflächen für das Werkzeug konfiguriert sein können, wobei die von der Stirnfläche weg ragenden Abschnitte zur Hinterschneidung hin konvex geformt sein können.
In einer Ausführungsform ist zur Ausbildung der Hinterschneidung oder einer Hinterschneidung im Mittelabschnitt eine Öffnung vorgesehen, die dazu konfiguriert ist, von einem als Spreizwerkzeug ausgebildeten Werkzeug in Eingriff genommen zu werden.
In einer Ausführungsform sind zu den Enden der Brücke hin an der Öffnung jeweilige Laschen vorgesehen, die schräg von der Stirnfläche weg und zur Längsachse der austauschbaren Komponente hin gebogen sind.
Die Öffnung und/oder die Laschen bilden somit die Hinterschneidung oder eine Hinterschneidung aus.
In einer Ausführungsform sind zwei einander gegenüberliegende seitliche Kanten des Mittelabschnitts rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig von der Stirnfläche weg gebogen und bilden so Anschlagsflächen oder die Anschlagsflächen für das Werkzeug aus.
Ferner wird eine Anordnung vorgeschlagen, umfassend mindestens eine solche austauschbare Komponente und ein solches Werkzeug.
Das Werkzeug kann einen Schaft mit einem an einem Ende des Schafts angeordneten Eingriffselement aufweisen, das einen Eingriffsabschnitt aufweist, der zu einer Längsachse des Schafts rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig abgewinkelt ist, wobei der Eingriffsabschnitt als ein Blech oder als ein anderes flaches Element mit einer solchen Stärke und Breite ausgebildet ist, dass der Eingriffsabschnitt in die Hinterschneidung zwischen dem Mittelabschnitt und der Stirnfläche passt und dass Seitenflächen des Eingriffsabschnitts zwischen die Anschlagsflächen passen und mit diesen im Eingriff stehen.
In einer Ausführungsform ist das Eingriffselement derart gekröpft an dem Schaft angeordnet, dass die Längsachse des Schafts bei vollständig in die Hinterschneidung eingeführtem Eingriffsabschnitt zumindest annähernd mit der Längsachse der austauschbaren Komponente fluchtet.
In einer Ausführungsform weist das Werkzeug einen Schaft mit einem an einem Ende des Schafts angeordneten Eingriffselement auf, das zwei einander gegenüberliegende Eingriffskanten zum Eingriff mit den Kanten des Mittelabschnitts aufweist, wobei das Werkzeug zwischen den beiden Eingriffskanten eine Struktur zum Eingriff mit der (durch die Öffnung und/oder die Laschen gebildeten) Hinterschneidung aufweist.
In einer Ausführungsform bildet die Mantelfläche zumindest abschnittsweise zumindest annähernd eine zylindrische, prismatische oder konische Form.
In einer Ausführungsform ist die austauschbare Komponente als eine Lufttrocknerkartusche oder eine Filterkomponente, beispielsweise ein Ölfilter, ausgebildet.
In eine Ausführungsform kann die austauschbare Komponente Teil eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Nutzfahrzeugs, eines Busses oder eines Personenkraftwagens, sein oder in einem solchen verwendet werden.
Durch die formschlüssige Verbindung zwischen der austauschbaren Komponente und dem Werkzeug ist sichergestellt, dass die austauschbare Komponente sich während der Montage und/oder Demontage nicht vom Werkzeug löst, hinabfällt und das Modul, auf welches sie montiert werden soll, insbesondere Dichtflächen und Gewinde, beschädigt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigen: Fig. 1 eine schematische Ansicht einer austauschbaren Komponente, beispielsweise einer Lufttrocknerkartusche,
Fig. 2 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente mit einem Werkzeug,
Fig. 3 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente mit dem Werkzeug beim Einführen eines Eingriffsabschnitts in eine Hinterschneidung,
Fig. 4 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente, wobei das Werkzeug mit der Hinterschneidung im Eingriff ist,
Fig. 5 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente, wobei das Werkzeug mit der Hinterschneidung und Anschlagsflächen im Eingriff ist,
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der austauschbaren Komponente,
Fig. 7 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente aus Figur 6 mit einem Werkzeug,
Fig. 8 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente, wobei das Werkzeug mit einer Hinterschneidung im Eingriff ist, und
Fig. 9 eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente, wobei das Werkzeug mit Anschlagsflächen im Eingriff ist.
Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Figur 1 ist eine schematische Ansicht einer austauschbaren Komponente 1 , beispielsweise einer Lufttrocknerkartusche oder einer Filterkomponente, beispielsweise eines Ölfilters.
Die austauschbare Komponente 1 kann Teil eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Nutzfahrzeugs, eines Busses oder eines Personenkraftwagens, sein oder in einem solchen verwendet werden. Das Fahrzeug kann beispielsweise von einem Verbrennungsmotor und/oder von mindestens einem Elektromotor angetrieben sein. Die austauschbare Komponente 1 weist beispielsweise ein Gehäuse mit einer Mantelfläche 2 und einer Stirnfläche 3 auf. Die Mantelfläche 2 kann beispielsweise zumindest abschnittsweise zumindest annähernd eine zylindrische, prismatische oder konische Form bilden. Gegenüber der Stirnfläche 3 kann die austauschbare Komponente 1 eine zumindest teilweise offene Seite aufweisen, wobei das Gehäuse dazu konfiguriert ist, mit der gegenüber der Stirnfläche 3 liegenden zumindest teilweise offenen Seite durch eine Drehbewegung auf einem Modul befestigt zu werden. Die zumindest teilweise offene Seite kann beispielsweise mit einem Gewinde (nicht dargestellt) versehen sein, um die austauschbare Komponente 1 auf ein Modul mit einem passenden Gegengewinde (nicht dargestellt) aufschrauben zu können. In anderen Ausführungsformen können auch allgemein durch eine Drehbewegung verbindbare Verschlussgeometrien vorgesehen sein, z.B. Bajonettverschlüsse oder Fächerverschlüsse.
Auf oder an der Stirnfläche 3 ist eine Eingriffsstruktur 4 befestigt, die mindestens eine Hinterschneidung 5 zum formschlüssigen Eingriff eines in Figur 2 näher gezeigten Werkzeugs aufweist, derart, dass das Werkzeug nach Eingriff in die Hinterschneidung 5 für eine gemeinsame Bewegung in Richtung einer Längsachse A1 der austauschbaren Komponente 1 an diese gekoppelt ist. Die Eingriffsstruktur 4 kann ferner ein, zwei oder mehr Anschlagsflächen 6 zum formschlüssigen Eingriff des Werkzeugs aufweisen, derart, dass das Werkzeug nach Eingriff in die ein, zwei oder mehr Anschlagsflächen 6 für eine gemeinsame Rotation um die Längsachse A1 der austauschbaren Komponente 1 an diese gekoppelt ist.
In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform weist die Eingriffsstruktur 4 die Form einer Brücke auf, die zwei Enden 7 aufweist, die an der Stirnfläche 3 befestigt sind, beispielsweise durch Schweißen, Nieten, Löten, Hartlöten, Kleben, Schrauben oder durch einstückige Ausbildung mit der Stirnfläche 3. Die Brücke weist ferner einen zwischen den Enden 7 angeordneten und gegenüber diesen gekröpften Mittelabschnitt 8 auf, der somit in einem Abstand zur Stirnfläche 3 angeordnet ist und damit auf seiner der Stirnfläche 3 zugewandten Seite die Hinterschneidung 5 ausbildet. Die Kröpfung wird durch von der Stirnfläche 3 weg ragende Abschnitte 9 gebildet, die als Anschlagsflächen 6 für das Werkzeug dienen können.
Figur 2 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1 mit dem Werkzeug 10. Das Werkzeug 10 kann beispielsweise einen Schaft 11 mit einem an einem Ende des Schafts 11 angeordneten Eingriffselement 12 aufweisen, das einen Eingriffsabschnitt 13 aufweist, der zu einer Längsachse A2 des Schafts 11, insbesondere rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig, abgewinkelt ist. Der Eingriffsabschnitt 13 kann beispielsweise als ein Blech mit einer solchen Stärke und Breite ausgebildet sein, dass der Eingriffsabschnitt 13 in die Hinterschneidung 5 zwischen dem Mittelabschnitt 8 und der Stirnfläche 3 passt und dass Seitenflächen 14 des Eingriffsabschnitts 13 zwischen die Anschlagsflächen 6 passen. Das Eingriffselement 12 kann derart gekröpft an dem Schaft 11 angeordnet sein, dass die Längsachse A2 des Schafts 11 bei vollständig in die Hinterschneidung 5 eingeführtem Eingriffsabschnitt 13 zumindest annähernd mit der Längsachse A1 der austauschbaren Komponente 1 fluchtet.
Die von der Stirnfläche 3 weg ragenden Abschnitte 9 können zur Ausbildung der Anschlagsflächen 6 zur Hinterschneidung 5 hin konvex geformt sein.
Um das Werkzeug 10 mit der Hinterschneidung 5 in Eingriff zu bringen, wird das Werkzeug 10 bei radial versetzten Längsachsen A1, A2 der austauschbaren Komponente 1 und des Schafts 11 in Richtung der austauschbaren Komponente 1 bewegt, bis der Eingriffsabschnitt 13 auf gleicher Höhe mit der Hinterschneidung 5 und zum Eingriff mit dieser ausgerichtet ist.
Figur 3 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1 mit dem Werkzeug 10 beim Einführen des Eingriffsabschnitts 13 in die Hinterschneidung 5. Aus der in Figur 2 gezeigten Position wird das Werkzeug 10 dabei in einer Radialrichtung relativ zur austauschbaren Komponente 1 bewegt und der Eingriffsabschnitts 13 in die Hinterschneidung 5 eingeschoben.
Figur 4 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1, wobei das Werkzeug 10 mit der Hinterschneidung 5 im Eingriff ist. Dabei fluchten die Längsachsen A1 , A2 der der austauschbaren Komponente 1 und des Schafts 11 zumindest annähernd miteinander. Die austauschbare Komponente 1 ist nun mit dem Werkzeug 10 für eine gemeinsame Bewegung in Richtung der Längsachsen A1, A2 gekoppelt. Die austauschbare Komponente 1 kann somit durch Führen des Schafts 11 beispielsweise in eine Montageposition abgesenkt werden, insbesondere auch dann, wenn diese Montageposition schwer zugänglich ist.
Figur 5 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1, wobei das Werkzeug 10 mit der Hinterschneidung 5 und den Anschlagsflächen 6 im Eingriff ist. Durch Verdrehen des Schafts 11 werden die Anschlagsflächen 6 durch die Seitenflächen 14 des Eingriffsabschnitts 13 in Eingriff genommen, sodass die austauschbare Komponente 1 bei fortgesetzter Drehung des Schafts 11 mit diesem zusammen gedreht wird, beispielsweise zum Aufschrauben oder Abschrauben der austauschbaren Komponente 1.
Figur 6 ist eine schematische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der austauschbaren Komponente 1. In dieser Ausführungsform weist die Eingriffsstruktur 4 die Form einer Brücke auf, die zwei Enden 7 aufweist, die an der Stirnfläche 3 befestigt sind, beispielsweise durch Schweißen, Nieten, Löten, Hartlöten, Kleben, Schrauben oder durch einstückige Ausbildung mit der Stirnfläche 3. Die Brücke weist ferner einen zwischen den Enden 7 angeordneten und gegenüber diesen gekröpften Mittelabschnitt 8 auf, der somit in einem Abstand zur Stirnfläche 3 angeordnet ist. Im Mittelabschnitt 8, beispielsweise in dessen Mitte, ist eine Öffnung 15, beispielsweise eine rechteckige Öffnung, vorgesehen, die von einem Spreizwerkzeug in Eingriff genommen werden kann. Zu den Enden 7 der Brücke hin können an der Öffnung 15 Laschen 16 vorgesehen sein, die von der Stirnfläche 3 weg, beispielsweise schräg zur Längsachse A1 der austauschbaren Komponente 1 hin, gebogen sein können. Die Öffnung 15 und/oder die Laschen 16 bilden somit die Hinterschneidung 5 aus. Ferner können zwei einander gegenüberliegende seitliche Kanten 17 des Mittelabschnitts 8 von der Stirnfläche 3 weg gebogen sein, beispielsweise rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig, und so die Anschlagsflächen 6 für das Werkzeug 10 ausbilden.
Figur 7 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1 mit dem Werkzeug 10. Das Werkzeug 10 kann beispielsweise einen Schaft 11 mit einem an einem Ende des Schafts 11 angeordneten Eingriffselement 12 aufweisen, das zwei einander gegenüberliegende Eingriffskanten 18 zum Eingriff mit den Kanten 17 des Mittelabschnitts 8 aufweist. Beispielsweise kann das Eingriffselement 12 eine rechtwinklige Fläche aufweisen, die die beiden Eingriffskanten 18 aufweist.
Um das Werkzeug 10 mit der Hinterschneidung 5 in Eingriff zu bringen, wird das Werkzeug 10 bei miteinander fluchtenden Längsachsen A1 , A2 der austauschbaren Komponente 1 und des Schafts 11 in Richtung der austauschbaren Komponente 1 bewegt, bis es in die Hinterschneidung 5 einrückt und die Eingriffskanten 18 zwischen den beiden Kanten 17 liegen.
Figur 8 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1, wobei das Werkzeug 10 mit der Hinterschneidung 5 im Eingriff ist. Die austauschbare Komponente 1 ist nun mit dem Werkzeug 10 für eine gemeinsame Bewegung in Richtung der Längsachsen A1, A2 und für eine gemeinsame Drehung gekoppelt. Die austauschbare Komponente 1 kann somit durch Führen des Schafts 11 beispielsweise in eine Montageposition abgesenkt werden, insbesondere auch dann, wenn diese Montageposition schwer zugänglich ist.
Figur 9 ist eine schematische Ansicht der austauschbaren Komponente 1, wobei das Werkzeug 10 mit den Anschlagsflächen 6 im Eingriff ist. Durch Verdrehen des Schafts 11 werden die Anschlagsflächen 6 durch die Seitenflächen 14 des Eingriffsabschnitts 13 in Eingriff genommen, sodass die austauschbare Komponente 1 bei fortgesetzter Drehung des Schafts 11 mit diesem zusammen gedreht wird, beispielsweise zum Aufschrauben oder Abschrauben der austauschbaren Komponente 1.
Bezugszeichenliste
1 austauschbare Komponente
2 Mantelfläche
3 Stirnfläche
4 Eingriffsstruktur
5 Hinterschneidung
6 Anschlagsfläche
7 Ende
8 Mittelabschnitt
9 Abschnitt
10 Werkzeug
11 Schaft
12 Eingriffselement
13 Eingriffsabschnitt
14 Seitenflächen
15 Öffnung
16 Lasche
17 Kante
18 Eingriffskante
A1 Längsachse
A2 Längsachse

Claims

Daimler Truck AG Dr. Riege 07.06.2024 Patentansprüche
1. Austauschbare Komponente (1), aufweisend ein Gehäuse mit einer Mantelfläche (2) und einer Stirnfläche (3), wobei das Gehäuse dazu konfiguriert ist, mit einer gegenüber der Stirnfläche (3) liegenden, zumindest teilweise offenen Seite durch eine Drehbewegung auf einem Modul befestigt zu werden, wobei auf oder an der Stirnfläche (3) eine Eingriffsstruktur (4) angeordnet ist, die mindestens eine Hinterschneidung (5) zum formschlüssigen Eingriff eines Werkzeugs (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterschneidung (5) und/oder das Werkzeug (10) so ausgebildet sind/ist, dass das Werkzeug (10) nach Eingriff in die Hinterschneidung (5) für eine gemeinsame Bewegung in Richtung einer Längsachse (A1) der austauschbaren Komponente (1) an diese gekoppelt ist.
2. Austauschbare Komponente (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsstruktur (4) die Form einer Brücke mit zwei Enden (7) aufweist, die an der Stirnfläche (3) angeordnet sind, wobei zwischen den Enden (7) ein gegenüber diesen gekröpfter Mittelabschnitt (8) zur Ausbildung der Hinterschneidung (5) angeordnet ist.
3. Austauschbare Komponente (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kröpfung durch von der Stirnfläche (3) weg ragende Abschnitte (9) gebildet ist, die als Anschlagsflächen (6) für das Werkzeug (10) konfiguriert sind, wobei die von der Stirnfläche (3) weg ragenden Abschnitte (9) zur Hinterschneidung (5) hin konvex geformt sein können.
4. Austauschbare Komponente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Hinterschneidung (5) im Mittelabschnitt (8) eine Öffnung (15) vorgesehen ist, die dazu konfiguriert ist, von einem als Spreizwerkzeug ausgebildeten Werkzeug (10) in Eingriff genommen zu werden.
5. Austauschbare Komponente (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Enden (7) der Brücke hin an der Öffnung (15) Laschen (16) vorgesehen sind, die schräg von der Stirnfläche (3) weg und zur Längsachse (A1) der austauschbaren Komponente (1) hin gebogen sind.
6. Austauschbare Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende seitliche Kanten (17) des Mittelabschnitts (8) rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig von der Stirnfläche (3) weg gebogen sind und so die Anschlagsflächen (6) für das Werkzeug (10) ausbilden.
7. Anordnung, umfassend mindestens eine austauschbare Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und ein Werkzeug (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (10) einen Schaft (11) mit einem an einem Ende des Schafts (11) angeordneten Eingriffselement (12) aufweist, das einen Eingriffsabschnitt (13) aufweist, der zu einer Längsachse (A2) des Schafts (11) rechtwinklig oder im Wesentlichen rechtwinklig abgewinkelt ist, wobei der Eingriffsabschnitt (13) als ein Blech mit einer solchen Stärke und Breite ausgebildet ist, dass der Eingriffsabschnitt (13) in die Hinterschneidung (5) zwischen dem Mittelabschnitt (8) und der Stirnfläche (3) passt und dass Seitenflächen (14) des Eingriffsabschnitts (13) zwischen die Anschlagsflächen (6) passen und mit diesen im Eingriff stehen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (12) derart gekröpft an dem Schaft (11) angeordnet ist, dass die Längsachse (A2) des Schafts (11) bei vollständig in die Hinterschneidung (5) eingeführtem Eingriffsabschnitt (13) zumindest annähernd mit der Längsachse (A1) der austauschbaren Komponente (1) fluchtet.
9. Anordnung, umfassend mindestens eine austauschbare Komponente (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6 und ein Werkzeug (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (10) einen Schaft (11) mit einem an einem Ende des Schafts (11) angeordneten Eingriffselement (12) aufweist, das zwei einander gegenüberliegende Eingriffskanten (18) zum Eingriff mit den Kanten (17) des Mittelabschnitts (8) aufweist, wobei das Werkzeug (10) zwischen den beiden Eingriffskanten (18) eine Struktur zum Eingriff mit der Hinterschneidung (5) aufweist.
EP24732594.7A 2023-06-12 2024-06-10 Austauschbare komponente Pending EP4724167A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023115237.8A DE102023115237A1 (de) 2023-06-12 2023-06-12 Austauschbare Komponente
PCT/EP2024/065866 WO2024256307A1 (de) 2023-06-12 2024-06-10 Austauschbare komponente

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4724167A1 true EP4724167A1 (de) 2026-04-15

Family

ID=91530105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24732594.7A Pending EP4724167A1 (de) 2023-06-12 2024-06-10 Austauschbare komponente

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP4724167A1 (de)
CN (1) CN121263242A (de)
DE (1) DE102023115237A1 (de)
WO (1) WO2024256307A1 (de)

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3224585A (en) * 1961-08-24 1965-12-21 Purolator Products Inc Throwaway filter arrangement
DE1189520B (de) * 1963-02-09 1965-03-25 Mann & Hummel Filter Wegwerffilter fuer Fluessigkeiten
US3722691A (en) * 1971-03-03 1973-03-27 P Francois Filter for removing particulate contaminants from fluids
US5000847A (en) * 1989-09-01 1991-03-19 Huang Andrew B Oil filter construction for hand spinning
US6217762B1 (en) * 1999-03-29 2001-04-17 Jeffrey G. Rooney Specially adapted oil filter casing
DE10309442A1 (de) 2003-03-05 2004-09-23 Joma-Polytec Kunststofftechnik Gmbh Ölfilteranordnung
DE112013000309B3 (de) * 2013-12-25 2016-02-25 Komatsu Ltd. Filterentferner
DK3352879T3 (da) * 2015-09-23 2021-10-18 Volvo Truck Corp Filterindsats og en filteranordning

Also Published As

Publication number Publication date
WO2024256307A1 (de) 2024-12-19
CN121263242A (zh) 2026-01-02
DE102023115237A1 (de) 2024-12-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1979634B1 (de) Montageeinheit für die befestigungsöse eines gurtschlosses
DE112013003032B4 (de) Innenraumfilter und Filterelement für einen Innenraumfilter
DE102008031326B4 (de) Druckluftversorgungseinrichtung
EP1655500B1 (de) Gewinde für eine Schraubverbindung
EP2003346A2 (de) Befestigungseinrichtung mit Toleranzausgleich
EP1296069B1 (de) Abgedichtete, verstellbare und selbsthemmende Schraubverbindung
DE102005062790A1 (de) Scheibenwischer
DE3629124C1 (en) Device for the edge-equidistant and surface-flush setting and attachment of a headlamp housing in a vehicle-body section of the same shape
WO2016146250A1 (de) Filtereinrichtung und filterelement, insbesondere für einen kraftwagen
DE69521188T2 (de) Entleer- oder Ablassvorrichtung für eine Leitung
EP2019765A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur befestigung eines wischermotors an ein wischergestänge
WO2012097810A2 (de) Kraftangriff
EP0759377B1 (de) Anordnung zur Einstellung des Reflektorneigungenswinkels bei Frontscheinwerfeern eines Kraftfahrzeuges
EP4139023B1 (de) Filterelement für eine luftfiltereinrichtung eines kraftwagens und luftfiltereinrichtung
DE10046160B4 (de) Fluidfilter mit demontierbarem, zentralen Bauteil
EP4724167A1 (de) Austauschbare komponente
DE60004456T2 (de) Filtergehäuse das einen Schraubdeckel mit Schnappverbindung aufweist
DE102006039952A1 (de) Luftfilter
DE3705951C1 (en) Intake air filter for internal combustion engines of motor vehicles
EP2043754A1 (de) Flüssigkeits-wärmetauscher-einheit
DE102005046325B4 (de) Vorrichtung zum Befestigen einer Wischerfunktionseinheit an einer Wischerwelle
DE102011120073B3 (de) Luftfilter insbesondere für Ansaugluft einer Brennkraftmaschine und Filterelement
DE102023005286B3 (de) Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug
DE2401300C2 (de) Befestigungsanordnung, bestehend aus Mutter und Gewindebolzen
DE102012201058B4 (de) Wischvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20251121

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR