EP4723931A1 - Verbindungsvorrichtung zum verbinden eines wandelements einer schubladenwand mit einem wandprofil der schubladenwand - Google Patents
Verbindungsvorrichtung zum verbinden eines wandelements einer schubladenwand mit einem wandprofil der schubladenwandInfo
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- EP4723931A1 EP4723931A1 EP24740004.7A EP24740004A EP4723931A1 EP 4723931 A1 EP4723931 A1 EP 4723931A1 EP 24740004 A EP24740004 A EP 24740004A EP 4723931 A1 EP4723931 A1 EP 4723931A1
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Abstract
Verbindungs Vorrichtung (1) zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) umfassend einen Verbindungs körper (4), welcher zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb des Wandprofils (3) anordenbar ist, wobei der Verbindungs körper (4) ein elastisches Rastelement (5) aufweist, welches in eine Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist, und wobei ein Befestigungsmittel (6) vorgesehen ist, wobei über das Befestigungsmittel (6) in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung eine Bewegung des Rastelements (5) blockierbar und eine kraf t- und/ oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement (2) und dem Verbindungskörper (4) herstellbar ist.
Description
Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelements einer
Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand
Die Erfindung betri f ft eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelement einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand umfassend einen Verbindungskörper, welcher zumindest teilweise innerhalb des Wandprofils anordenbar ist , eine Schubladenwand mit zumindest einer solchen Verbindungsvorrichtung sowie eine Schublade mit zumindest einer solchen Schubladenwand . Weiters betri f ft die Erfindung auch ein Verfahren zum Verbinden eines Wandelements einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand .
Schubladenwände , welche zumindest ein Wandelement und ein Wandprofil aufweisen sind hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt . Dabei sind im Regel fall sowohl das zumindest eine Wandelement sowie das Wandprofil aus Blech gefertigt . Das Wandprofil kann demnach einfach mit dem zumindest einen Wandelement verschraubt werden, um eine sichere und stabile Verbindung zwischen Wandprofil und Wandelement herzustellen . Eine Verbindungsvorrichtung könnte dabei durch eine Schraube ausgebildet sein .
Aus produktions- und kostentechnischen Gründen kann es vorteilhaft sein, wenn das zumindest eine Wandelement aus Kunststof f gefertigt wird . Allerdings hat es sich herausgestellt , dass eine sichere und stabile Verbindung des aus Kunststof f gefertigten Wandelements mit dem weiterhin aus Blech gefertigten Wandprofils mittels einer herkömmlichen Schraubverbindung schwierig ist .
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Verbindungsvorrichtung anzugeben, welche die Nachteile des
Stands der Technik zumindest teilweise behebt und insbesondere eine stabile Verbindung zwischen einem Wandelement und einem Wandprofil ermöglicht . Weiters soll auch eine Schubladenwand mit einer solchen Verbindungsvorrichtung sowie eine Schublade mit einer solchen Schubladenwand und ein Verfahren zum Verbinden eines Wandelementseiner Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand angegeben werden .
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 , 7 , 13 und 14 .
Bei einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ist demnach vorgesehen, dass der Verbindungskörper ein elastisches Rastelement aufweist , welches in eine Öf fnung in dem Wandprof il einrastbar ist , und dass ein Be festigungsmittel vorgesehen ist , wobei über das Befestigungsmittel in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung eine Bewegung des Rastelements blockierbar und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement und dem Verbindungskörper herstellbar ist .
Über das Einrasten des Rastelements in der Öf fnung im Wandprofil kann auf einfache Art und Weise eine Verbindung zwischen dem Wandprofil und dem Stützkörper hergestellt werden . Der Stützkörper kann dann über das Befestigungsmittel mit dem Wandelement verbunden werden . Somit kann eine sichere und stabile Verbindung zwischen dem Wandelement und dem Wandprofil realisiert werden, welche zudem auch noch einfach herzustellen ist .
Eine erfindungsgemäße Schubladenwand umfasst zumindest ein Wandelement und ein Wandprofil , wobei zumindest eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung zum Verbinden des zumindest einen Wandelements mit dem Wandprofil vorgesehen ist .
Eine erfindungsgemäße Schublade umfasst zumindest eine erfindungsgemäße Schubladenwand, vorzugsweise wobei die zumindest eine Schubladenwand eine Frontblende der Schublade ist .
Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens sind folgende Schritte vorgesehen :
Einbringen des Verbindungskörpers in das Wandprofil Einrasten des Rastelements in die Öf fnung des Wandprofils , und
Einbringen des Befestigungsmittels derart , dass eine Bewegung des Rastelements blockiert und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement und dem Verbindungskörper hergestellt ist .
Weitere bevorzugte Aus führungs formen sind in den weiteren abhängigen Ansprüchen definiert .
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper eine , vorzugsweise langlochförmige , Ausnehmung zur zumindest teilweisen Aufnahme des Befestigungsmittels aufweist , vorzugsweise wobei eine Seite der Ausnehmung durch das Rastelement ausgebildet ist .
Die Ausnehmung kann zur Verbindung des Befestigungsmittels mit dem Verbindungskörper dienen . Insbesondere wenn eine Seite der Ausnehmung durch das Rastelement ausgebildet ist , kann durch das Einbringen des Befestigungselements in die Ausnehmung eine Bewegung des Rastelements blockiert werden .
Es kann vorgesehen sein, dass das Rastelement eine , vorzugsweise abgeschrägte , Rastnase aufweist , wobei die Rastnase in die Öf fnung in dem Wandprofil einrastbar ist .
Das stellt eine einfache Möglichkeit zur Umsetzung eines Rastelements dar . Eine abgeschrägte Rastnase erleichtert das Einbringen des Stützkörpers in das Wandprofil und der Rastnase in eine Öf fnung in dem Wandprofil .
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper eine Öf fnung zum Einbringen des Befestigungsmittels in den Verbindungskörper aufweist , vorzugsweise wobei die Öf fnung an einer Seite der Ausnehmung angeordnet ist .
Auch die Öf fnung im Verbindungskörper kann zur Verbindung des Befestigungsmittels mit dem Verbindungskörper dienen .
Es kann auch vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper einen Anschlag aufweist , wobei der Anschlag in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung an dem Wandprofil zur Anlage kommt .
Uber den Anschlag kann sichergestellt werden, dass der Verbindungskörper nur bis zu einer vorbestimmten Position in das Wandelement eingebracht werden kann .
Bevorzugt kann auch vorgesehen sein, dass das Befestigungsmittel als Schraube ausgebildet ist . Die Schraube kann dann in der Öf fnung im Stützkörper und/oder in der Ausnehmung mit dem Stützkörper verschraubt werden . Somit kann eine Verbindung zwischen Stützkörper und Befestigungsmittel einfach hergestellt werden . Zudem kann die Schraube auch mit dem Wandelement verschraubt werden, um eine Verbindung zwischen Wandelement und Stützkörper herzustellen .
Das Befestigungsmittel kann aber auch anders ausgebildet sein .
Beispielsweise kann ein Sti ft vorgesehen sein, welcher mittels
Rastelementen in der Ausnehmung des Stützkörpers eingerastet werden kann und über einen Vorsprung an dem Wandelement anliegen kann .
Selbstverständlich sind auch eine Viel zahl an weiteren Aus führungs formen denkbar .
Hinsichtlich einer Schubladenwand kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Wandelement zumindest eine Öf fnung zum Einbringen des Befestigungsmittels aufweist .
Diese Öf fnung kann dabei im Wesentlichen fluchtend mit der Öf fnung in dem Stützkörper angeordnet sein .
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Rastelement zwischen dem Wandprofil und dem Befestigungsmittel angeordnet ist , wobei eine Bewegung des Rastelements blockiert ist .
Das Rastelement ist also nach Einbringen des Befestigungsmittels blockiert , wodurch auch ein Lösen der Verbindung des Stützkörpers mit dem Wandprofil verhindert wird . Die Verbindung zwischen dem Wandprofil und dem Stützkörper, also auch zwischen dem Wandprofil und dem Wandelement, ist demnach zusätzlich gesichert .
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zumindest zwei Wandelemente vorgesehen sind, wobei das Wandprofil zwischen den zumindest zwei Wandelementen angeordnet und mit diesen verbunden ist .
Die Wandelemente können dabei als Abschluss der Schubladenwand dienen .
Es kann auch vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Wandelemente zusammen mit dem Wandprofil gemeinsam einen Rahmen
zur Aufnahme einer Dekorplatte ausbilden, wobei die Dekorplatte in einem montierten Zustand zumindest bereichsweise innerhalb des Rahmens auf genommen ist .
Dekorplatten können aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein . Solche Dekorplatten werten die Schubladenwand optisch auf .
Selbstverständlich können auch andere Aus führungs formen der Schubladenseitenwand denkbar sein . Beispielsweise kann sich das Wandprofil über eine gesamte Höhe der Schubladenwand erstrecken .
Es könnte auch eine Reling vorgesehen sein, welche die Schubladenwand nach oben hin abschließt . Die Reling ist dabei von dem Wandprofil beabstandet .
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Wandelement zumindest einen Beschlag zum Verbinden der Schubladenwand mit einer weiteren Schubladenwand aufweist , vorzugsweise wobei das zumindest eine Wandelement und der zumindest eine Beschlag einstückig miteinander ausgebildet sind .
Das Wandelement kann demnach gleichzeitig auch zur Anbindung einer weiteren Schubladenwand dienen . Es ist demnach kein zusätzlicher Beschlag zum Verbinden der Schubladenwand mit der weiteren Schubladenwand nötig . Das vereinfacht in weiterer Folge die Ausbildung einer Schublade und reduziert deren Fertigungskosten .
Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass zum Einbringen des Befestigungsmittels das Befestigungsmittel in die Öf fnung des Wandelements und anschließend in die Öf fnung des Stützkörpers eingebracht ,
vorzugsweise eingeschraubt , wird, wobei das Befestigungsmittel zumindest teilweise in der Ausnehmung angeordnet wird .
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert . Darin zeigen :
Fig . 1 ein Möbel mit einer erfindungsgemäßen Schublade in einer schematischen perspektivischen Ansicht ,
Fig . 2 eine Schublade gemäß dem Aus führungsbeispiel nach
Figur 1 in einer schematischen perspektivischen Ansicht ,
Fig . 3a eine erfindungsgemäße Schubladenwand in einer schematischen perspektivischen Ansicht ,
Fig . 3b eine geschnittene Explosionsdarstellung der
Schubladenwand,
Fig . 4a ein Aus führungsbeispiel eines Wandelements in einer schematischen perspektivischen Ansicht ,
Fig . 4b ein weiteres Aus führungsbeispiel eines
Wandelements in einer schematischen perspektivischen Ansicht ,
Fig . 5a eine schematische Seitenansicht eines Stützkörpers ,
Fig . 5b eine schematische Hinteransicht des Stützkörpers ,
Fig . 5c eine schematische Draufsicht auf den Stützkörper,
Fig . 6 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung, und
Fig . 7a-e verschiedene Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens .
Die Figur 1 zeigt ein Möbel 100 mit einer erfindungsgemäßen
Schublade 11 in einer schematischen perspektivischen Frontansicht .
Das Möbel 100 weist einen Möbelkorpus 103 auf . Im Möbelkorpus 103 sind zwei herkömmliche Schubladen 102 angeordnet . Zudem i st auch eine Schublade 11 , welche als Schublade mit Innenaus zug ausgebildet ist , vorgesehen . Die Schublade 11 wird also in einem eingefahrenen Zustand von einer Möbeltüre , einer Frontblende einer darunter angeordneten Schublade oder dergleichen verdeckt . Das ist in der Figur 1 übersichtshalber nicht dargestellt .
Die Figur 2 zeigt eine Schublade gemäß dem Aus führungsbeispiel nach Figur 1 in einer schematischen perspektivischen Ansicht . Es ist erkennbar, dass die Schublade 11 eine Schubladenwand 8 aufweist , welche zwei Wandelemente 2 sowie ein Wandprofil 3 umfasst . Bei der Schubladenwand 8 handelt es sich in diesem Aus führungsbeispiel um eine Frontblende .
An die Schubladenwand 8 schließen zwei weitere Schubladenwände 10 an, welche ebenfalls ein Wandprofil 10a aufweisen .
Die Schubladenwand 8 sowie die weiteren Schubladenwände 10 weisen dabei eine Reling 8 a bzw . 10b auf , welche die Schubladenwand 8 und die weiteren Schubladenwände 10 nach oben hin abschließen .
Die Schublade 11 umfasst weiters eine Schubladenrückwand 12 sowie einen Schubladenboden 13 .
Die Figur 3a zeigt eine erfindungsgemäße Schubladenwand 8 in einer schematischen perspektivischen Ansicht und die Figur 3b eine geschnittene Explosionsdarstellung der Schubladenwand 8 .
Es ist ersichtlich, dass das Wandprofil 3 aus einem Blech, welches oben und unten einen im Wesentlichen quaderförmigen Befestigungsabschnitt 3c aufweist , ausgebildet gebildet ist . Die
Befestigungsabschnitte 3c sind dabei durch entsprechendes Biegen des Blechs des Wandprofils 3 gefertigt .
Die Befestigungsabschnitte 3c dienen einerseits zur Aufnahme der Verbindungskörper 4 und andererseits zur Stabilisierung des Wandprofils 3 .
Die Öf fnungen 3a in dem Wandprofil 3 sind dabei im Bereich der Befestigungsabschnitte 3c angeordnet .
In diesem Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Verbindungsvorrichtungen 1 vorgesehen . Die Zahl der Verbindungsvorrichtungen 1 kann dabei an ein j eweiliges Aus führungsbeispiel der Schubladenwand 8 angepasst werden .
Die Wandelemente 2 sind im Wesentlichen einstückig ausgebildet . An den Wandelementen 2 ist j eweils ein Beschlag 2b zum Verbinden der Wandelemente 2 mit einer weiteren Schubladenwand 10 ausbildet . Zudem sind auch Zapfen 2c erkennbar, welche zur Anbindung einer Reling 10b einer weiteren Schubladenwand 10 dienen .
Die Wandelemente 2 weisen auch Öf fnungen 2a, in welche Befestigungsmittel 6 der Verbindungsvorrichtungen 1 eingebracht werden können .
Zudem sind auch Ausnehmungen 2d vorgesehen, welche eine Reling 8a der Schubladenwand 8 aufnehmen können .
Die Figuren 4a und 4b zeigen verschiedene Aus führungs formen von Wandelementen 2 , wobei das Wandelement 2 gemäß Figur 4a einem Wandelement 2 gemäß den Figuren 3a und 3b entspricht . Dabei ist zu erkennen, dass am Beschlag 2b ein Niet 2e eingepresst ist .
Über den Niet 2e kann die Befestigung des Wandelements 2 mit einer weiteren Schubladenwand 10 erfolgen .
Das Wandelement 2 nach Figur 4b ist weniger hoch und wird demnach für weniger hohe Schubladenwände 8 eingesetzt . Bei einer solchen Schubladenwand 8 ist dann keine Reling 8a vorgesehen .
Die Figur 5a zeigt eine schematische Seitenansicht eines Stützkörpers 4 , die Figur 5b eine schematische Hinteransicht des Stützkörpers 4 und die Figur 5c eine schematische Draufsicht auf den Stützkörper 4 .
Es ist erkennbar, dass der Stützkörper 4 im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist . Insbesondere korrespondiert die Form des Stützkörpers 4 also mit einer Form der Befestigungsabschnitte 3c des Wandprofils 3 .
Der Stützkörper 4 ist an einer Seite abgeschrägt , um ein Einbringen des Stützkörpers 4 in einen der Befestigungsabschnitte 3c zu erleichtern .
Im Stützkörper 4 ist eine Ausnehmung 7 zur Aufnahme des Befestigungsmittels 6 vorgesehen . Eine Seite 7a der Ausnehmung 7 wird dabei von dem Rastelement 5 gebildet . Es ist erkennbar, dass diese Seite 7a einen Schlitz 4c aufweist , welcher eine elastische Verformung des Rastelements 5 erlaubt .
Weiters ist noch eine Öf fnung 4a zum Einbringen des Befestigungsmittels 6 in den Verbindungskörper 4 und die Ausnehmung 7 vorgesehen . Die Öf fnung 4a ist dabei an einer anderen Seite 7b der Ausnehmung 7 angeordnet .
Das Rastelement 5 weist eine Rastnase 5a auf , welche in eine der Öf fnungen 3a in dem Wandprofil 3 einrasten kann . Die Rastnase 5a
ist dabei abgeschrägt , um das Einbringen des Verbindungskörpers
4 in das Wandprofil 3 zu erleichtern .
Der Verbindungskörper 4 weist weiters einen Anschlag 4b auf , welcher an dem Wandprofil 3 zur Anlage kommen kann . Dazu kann eine Ausnehmung 3b im Wandprofil 3 vorgesehen sein, sodass der Verbindungskörper 4 , wenn der Anschlag 4b in der Ausnehmung 3b zur Anlage kommt , bündig mit dem Wandprofil 3 abschließt .
Die Figur 6 zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 1 . Es ist erkennbar, dass der Verbindungskörper 4 in das Wandprofil 3 eingebracht und innerhalb des Wandprofils 3 angeordnet ist .
Das Rastelement 5 ist mit der Rastnase 5a in die Öf fnung 3a im Wandprofil 3 eingerastet , der Anschlag 4b ist in der Ausnehmung 3b angeordnet und liegt an dem Wandprofil 3 an .
Das Befestigungsmittel 6 ist in diesem Aus führungsbeispiel als Schraube ausgebildet . Die Schraube ist durch eine Öf fnung 2a im Wandelement 2 in den Verbindungskörper 4 eingebracht und wird von der Ausnehmung 7 auf genommen . Der Kopf der Schraube liegt an dem Wandelement 2 an .
Somit ist das Wandelement 2 mit dem Wandprofil 3 sicher und stabil verbunden .
Die Figuren 7a bis 7 e zeigen verschiedene Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens .
In einem ersten Schritt ( Figur 7a ) wird der Stützkörper 4 in das Wandprofil 3 eingebracht . In weiterer Folge ( Figur 7b) wird das Rastelement 5 über die Rastnase 5a in die Öf fnung 3a des Wandprofils 3 eingerastet .
Im nächsten Schritt ( Figur 7c ) wird das Wandelement 2 an dem Wandprofil 3 ausgerichtet und in weiterer Folge das Befestigungsmittel 6 über die Öf fnung 2a im Wandelement und die Öf fnung 4a im Verbindungskörper 4 in den Verbindungskörper 4 eingebracht , hier eingeschraubt .
In einem fertig montierten Zustand ( Figur 7e ) ist das Befestigungsmittel 6 in der Ausnehmung 7 auf genommen . Das Rastelement 5 ist zwischen dem Befestigungsmittel 6 und dem Wandprofil 3 angeordnet , sodass eine Bewegung des Rastelements 6 blockiert ist .
In einem Aus führungsbeispiel kann auch vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper 4 durch das Einbringen des Befestigungsmittels
6 in dem Wandprofil 3 nach Art eines Sprei zdübels versprei zt wird . Dadurch kann eine noch bessere Verbindung zwischen dem Verbindungskörper 4 und dem Wandprofil 3 erreicht werden .
Bezugs zeichenliste :
1 Verbindungsvorrichtung
2 Wandelement
2a Öf fnung
2b Beschlag
2c Zapfen
2d Aufnahmeöf fnung
2e Niet
3 Wandprofil
3a Öf fnung
3b Ausnehmung
4 Verbindungskörper
4a Öf fnung
4b Anschlag
4c Schlitz
5 Rastelement
5a Rastnase
6 Befestigungsmittel
7 Ausnehmung
7a Seite
7b Seite
8 Schubladenwand
9 Dekorelement
10 Weitere Schubladenwand
11 Schublade
12 Schubladenrückwand
13 Schubladenboden
Claims
1. Verbindungsvorrichtung (1) zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) umfassend einen Verbindungskörper (4) , welcher zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb des Wandprofils (3) anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (4) ein elastisches Rastelement (5) aufweist, welches in eine Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist, und dass ein Befestigungsmittel (6) vorgesehen ist, wobei über das
Befestigungsmittel (6) in einem Montagezustand der
Verbindungsrichtung eine Bewegung des Rastelements (5) blockierbar und eine kraft- und/oder formschlüssige
Verbindung zwischen dem Wandelement (2) und dem Verbindungskörper (4) herstellbar ist.
2. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei der Verbindungskörper (4) eine, vorzugsweise langlochförmige, Ausnehmung (7) zur zumindest teilweisen Aufnahme des Befestigungsmittels (6) aufweist, vorzugsweise wobei eine Seite (7a) der Ausnehmung (7) durch das Rastelement (5) ausgebildet ist.
3. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Rastelement (5) eine, vorzugsweise abgeschrägte, Rastnase (5a) aufweist, wobei die Rastnase (5a) in die Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist.
4. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Verbindungskörper (4) eine Öffnung (4a) zum
Einbringen des Befestigungsmittels (6) in den Verbindungskörper (4) aufweist, vorzugsweise wobei die
Öffnung (4a) an einer Seite (7b) der Ausnehmung (7) angeordnet ist.
5. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Verbindungskörper (4) einen Anschlag (4b) aufweist, wobei der Anschlag (4b) in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung (1) an dem Wandprofil (3) zur Anlage kommt .
6. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Befestigungsmittel (6) als Schraube ausgebildet ist .
7. Schubladenwand (8) mit zumindest einem Wandelement (2) und einem Wandprofil (3) , wobei zumindest eine Verbindungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 zum Verbinden des zumindest einen Wandelements (2) mit dem Wandprofil (3) vorgesehen ist.
8. Schubladenwand (8) nach Anspruch 7, wobei das zumindest eine Wandelement (2) zumindest eine Öffnung (2a) zum Einbringen des Befestigungsmittels (6) aufweist.
9. Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei das Rastelement (5) zwischen dem Wandprofil (3) und dem Befestigungsmittel (4) angeordnet ist, wobei eine Bewegung des Rastelements (5) blockiert ist.
10. Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei zumindest zwei Wandelemente (2) vorgesehen sind, wobei das Wandprofil (3) zwischen den zumindest zwei Wandelementen (2) angeordnet und mit diesen verbunden ist.
11. Schubladenwand nach Anspruch 10, wobei die zumindest zwei Wandelemente (2) zusammen mit dem Wandprofil (3) gemeinsam einen Rahmen zur Aufnahme einer Dekorplatte (9) ausbilden, wobei die Dekorplatte (9) in einem montierten Zustand zumindest bereichsweise innerhalb des Rahmens aufgenommen ist .
12. Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei das zumindest eine Wandelement (2) zumindest einen Beschlag (2b) zum Verbinden der Schubladenwand (8) mit einer weiteren Schubladenwand (10) aufweist, vorzugsweise wobei das zumindest eine Wandelement (2) und der zumindest eine Beschlag (2b) einstückig miteinander ausgebildet sind.
13. Schublade (11) , insbesondere Schublade für einen Innenauszug, wobei die Schublade (11) zumindest eine Schubladenwand (8) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12 aufweist, vorzugsweise wobei die zumindest eine Schubladenwand (8) eine Frontblende der Schublade (11) ist.
14. Verfahren zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) mit einer Verbindungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 umfassend die folgenden Schritte: Einbringen des Verbindungskörpers (4) in das Wandprofil (3) Einrasten des Rastelements (5) in die Öffnung (3a) des Wandprofils (3) , und Einbringen des Befestigungsmittels (6) derart, dass eine Bewegung des Rastelements (5) blockiert und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement und dem Verbindungskörper hergestellt ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei zum Einbringen des Befestigungsmittels (6) das Befestigungsmittel (6) in die Öffnung (2a) des Wandelements und anschließend in die Öffnung (4a) des Stützkörpers (4) eingebracht, vorzugsweise eingeschraubt, wird, wobei das Befestigungsmittel (6) zumindest teilweise in der Ausnehmung (7) angeordnet wird.
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