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Die Erfindung betrifft eine Profilschiene mit zumindest einem Griffstück nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Sonnenschutzvorrichtung mit einer derartigen Profilschiene.
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Sonnenschutzvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden insbesondere zur Beschattung von verglasten Fenstern oder Türen eingesetzt. Die Sonnenschutzvorrichtungen können dabei auf der Innenseite des Fensters oder der Tür am Fensterrahmen bzw. im Türrahmen befestigt werden. Die Beschattung kann dabei auf der Verwendung eines als Flächengebilde ausgebildeten Sonnenschutzelements, das mehrfach plissiert ist und somit eine Vielzahl von im Wesentlichen parallelen Falten aufweist, oder auf der Verwendung einer Jalousie, bei welcher ein Sonnenschutzelement aus einer Vielzahl von Lamellen erzeugt wird, oder auf der Verwendung eines Rollos, bei welchem ein Sonnenschutzelement auf einer Wickelwelle aufrollbar ist, beruhen. An zumindest einem Ende des Sonnenschutzelements kann eine Profilschiene vorgesehen sein, die parallel zu den Falten des plissierten Flächengebildes bzw. der Längserstreckung der Lamellen ausgerichtet ist. Das Sonnenschutzelement und die Profilschiene sind derart gelagert, dass die Profilschiene senkrecht zu den Falten des Sonnenschutzelements verschoben werden kann, um auf diese Weise die beschattete Fläche wahlweise zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Zur Verstellung der beschatteten Fläche durch Vergrößerung oder Verkleinerung des Sonnenschutzelements durch Verschieben zumindest einer Profilschiene kann die Profilschiene ein Griffstück aufweisen.
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Erfolgt die Verstellung der beschatteten Fläche mittels eines Griffstücks, so ist es dazu üblicherweise notwendig, das Griffstück mit entsprechenden Befestigungsmitteln an einem Profilelement der Profilschiene zu befestigen. Gattungsgemäß können Griffstücke aus Kunststoff mittels eines Adapters an dem Profilelement angeschraubt werden. Nach dem Anschrauben des Adapters wird das Griffstück unter Ausbildung einer Nut-Feder-Verbindung auf den Adapter aufgeschoben. Aufgrund der mehrteiligen Ausführung wird das Erscheinungsbild nachteilig beeinflusst. Zudem ist das Griffstück unerwünscht groß auszuführen, da die Einschubnut zur Aufnahme des Adapters in das Griffstück integriert werden muss, was sich wiederum nachteilig auf das Erscheinungsbild auswirkt. Alternativ ist es aus dem Stand der Technik bekannt, das Griffstück auf das Profilelement der Profilschiene aufzuschieben, sodass das Griffstück das Profilelement umklammert. Dies führt jedoch im Bereich des Griffstücks zu einer Erhöhung bzw. Verstärkung des Profilelements, wodurch nicht das Profilelement, sondern nur das Griffstück, am Rahmen der zu beschattenden Tür oder des zu beschattenden Fensters zur Anlage gebracht werden kann. Sofern jedoch keine vollständige Anlage der Profitelemente am Rahmen erfolgen kann, verbleibt ein unerwünschter Lichtspalt zwischen Profilelement und Rahmen. Weiter ist es bekannt, das Griffstück mit dem Profilelement von außen zu verschrauben. Hierbei ist jedoch in unerwünschter Weise zumindest der Schraubenkopf auch noch nach Montage des Griffstücks sichtbar. Zudem ist eine Höhe bzw. Stärke des Griffstücks durch den Durchmesser des Schraubenkopfs vorgegeben, wobei diese Höhe bzw. Stärke des Griffstücks bei einer außenliegenden Verschraubung von Griffstück und Profilelement in der Regel nicht ergonomisch ist und den Bedienkomfort herabsetzt. Um dieser Problemstellung zu begegnen, sind gattungsgemäße Profilschienen bekannt, bei welchen die Befestigung des Griffstücks mit einem innerhalb des Profilelements angeordneten Klemmteil und einer innerhalb des Profilelements angeordneten Schraube erfolgt. Hierbei geht jedoch Bauraum innerhalb der Schiene verloren, und zudem ist zur Einbringung des Klemmteils eine relativ große Aussparung im Profilelement notwendig, welche die Biegesteifigkeit des Profils herabsetzt.
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Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Profilschiene vorzuschlagen, deren Griffstück in einfacher Art und Weise platzsparend am Profilelement befestigbar ist. Zudem soll die Profilschiene stabil und langlebig ausgebildet sein und der Fertigungs- und Montageaufwand zur Herstellung der Profilschiene minimiert werden. Zudem soll die Profilschiene universell, insbesondere an unterschiedlichen Sonnenschutzvorrichtungen, einsetzbar sein.
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Diese Aufgabe wird auf überraschend einfache aber wirkungsvolle Weise durch eine Profilschiene nach der Lehre des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Ferner wird eine Sonnenschutzvorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Profilschiene vorgeschlagen.
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Erfindungsgemäß ist eine Profilschiene vorgeschlagen, die zumindest ein Griffstück und ein Profilelement aufweist. Das Griffstück ist zur Betätigung der Profilschiene derart an dem Profilelement befestigt, dass ein Verschieben des Griffstücks eine Mitnahme des Profilelements und somit ein Verschieben der gesamten Profilschiene bewirkt. Bevorzugt ist das Griffstück unmittelbar an einer Außenwandung des Profilelements befestigt. Die Profilschiene ist dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück an dem Profilelement mittels einer Nietverbindung befestigt ist. Das Griffstück weist zumindest einen Nietschaft auf, der zur Ausbildung der Nietverbindung eine Außenwandung des Profilelements durchgreift. Das Einschubende des Nietschafts, d. h. das Ende des Nietschafts, das in das Profilelement eingeschoben wird, wird zur Befestigung des Griffstücks, bevorzugt innerhalb des Profilelements, aufgespreizt. Bevorzugt ist der Nietschaft durch eine Aussparung in der Außenwandung des Profilelements in das Profilelement eingeführt, wobei die Aussparung in der Außenwandung komplementär zum Querschnitt des Nietschafts ausgebildet ist.
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Die erfindungsgemäße Profilschiene beruht auf dem Grundgedanken, dass die Nietverbindung zwischen Griffstück und Profilelement der Profilschiene eine anforderungsgemäße Befestigung des Griffstücks an der Profilschiene erlaubt, ohne dass das Einfügen weiterer Elemente, wie beispielsweise eines Klemmkeils oder eines Adapters, notwendig wird. Somit kann mit der erfindungsgemäßen Lösung neben dem Aufwand für Fertigung und Montage auch der Platzbedarf im Inneren der Profilschiene minimiert werden, sodass alle technisch notwendigen Einbauteile zur Realisierung einer Sonnenschutzvorrichtung innerhalb der Profilschiene angeordnet werden können. Zudem kann auf, insbesondere das Erscheinungsbild störende, Schraubverbindungen verzichtet werden. Der Nietschaft, insbesondere das Einschubende des Nietschafts, ragt bevorzugt in das Profilelement hinein, jedoch nicht wieder aus diesem heraus, sodass der Nietschaft von außen nicht sichtbar ist. D. h. mit anderen Worten, dass der Nietschaft innerhalb des Profilelements angeordnet ist und die Verformung des Einschubendes des Nietschafts innerhalb des Profilelements stattfindet. Somit ist das Erscheinungsbild der Profilschiene durch den Nietschaft nicht beeinträchtigt und gleichzeitig eine stabile und langlebige Verbindung von Griffstück und Profilelement gewährleistet. Weiter kann in vorteilhafter Weise der Fertigungs- und Montageaufwand zur Herstellung der Profilschiene minimiert werden, da die Ausbildung der Nietverbindung schnell und einfach durch Einschieben und Aufspreizen des Nietschafts erfolgen kann, ohne dass eine Vielzahl von Verfahrensschritten oder die Montage mehrerer Einzelteile notwendig wird.
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Insbesondere kann die Herstellung der Nietverbindung schnell und einfach automatisiert werden.
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Im Rahmen der Erfindung betrifft eine unmittelbare Befestigung des Griffstücks an dem Profilelement eine direkte Verbindung zwischen Griffstück und Profilelement, ohne dass neben dem Nietschaft weitere Befestigungselemente, wie beispielsweise Klemmkeile oder Adapterelemente, notwendig sind, und wobei das Griffstück am Profilelement unmittelbar zur Anlage bringbar ist.
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Der Begriff Außenwandung betrifft im Rahmen der Erfindung eine Wandung des Profilelements, die von außen, insbesondere nach Montage der Profilschiene an einer Sonnenschutzvorrichtung, sichtbar ist. Mit anderen Worten ist eine Außenwandung eine von außen zugängliche Wandung des Profilelements, die von einer innenliegenden Wandung zu unterscheiden ist. Zur Ausbildung der Nietverbindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Profilelement einen ebenen Auflagebereich, der für ein Nietwerkzeug zugänglich ist, aufweist. Das Profilelement kann im Rahmen der Erfindung als C-Profil oder U-Profil oder H-Profil oder Doppel-T-Profil ausgebildet sein und somit zwei oder drei oder vier Außenwandungen aufweisen. Das Griffstück ist im montierten Zustand der Profilschiene und/oder der Sonnenschutzvorrichtung an der zum Nutzer gerichteten Außenwandung des Profilelements angeordnet. Der montierte Zustand betrifft im Rahmen der Erfindung den Zustand einer Profilschiene oder einer Sonnenschutzvorrichtung, in dem die Profilschiene oder die Sonnenschutzvorrichtung an einem Rahmen eines Fensters oder einer Tür angebracht ist.
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Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. In den Rahmen der Erfindung fallen zudem sämtliche Kombinationen aus mindestens zwei in der Beschreibung, den Ansprüchen und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen. Es versteht sich, dass die zu der Profilschiene gemachten Ausführungen sich in äquivalenter Weise auf die erfindungsgemäße Sonnenschutzvorrichtung beziehen, ohne für diese separat genannt zu werden. Hierbei versteht es sich insbesondere, dass sprachübliche Umformungen oder ein sinngemäßes Ersetzen von jeweiligen Begrifflichkeiten im Rahmen der üblichen sprachlichen Praxis, insbesondere das Verwenden von durch die allgemein anerkannte Sprachliteratur gestützten Synonymen, von dem vorliegenden Offenbarungsgehalt umfasst sind, ohne in ihrer jeweiligen Ausformulierung explizit erwähnt zu werden.
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Im Rahmen der Erfindung wurde es erkannt, dass zur Ausbildung der Nietverbindung die Länge des Nietschafts vorteilhafterweise größer als die Dicke der Außenwandung des Profilelements ist, an der das Griffstück befestigt wird. Die Länge des Nietschafts erstreckt sich entlang der Längsachse des Nietschafts und kann im Rahmen der Erfindung auch als Nietschaftlänge bezeichnet sein. Dabei kann der Nietschaft eine Länge zwischen 1,5 mm und 5 mm aufweisen. Bevorzugt liegt die Nietschaftlänge zwischen 1,5 mm und 3 mm.
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Um eine anforderungsgemäße Stabilität der Profilschiene zu erzielen, kann der Nietschaft, insbesondere dessen Durchmesser und dessen Länge, bevorzugt derart ausgebildet sein, dass ein Drehmoment zwischen 2000 Nmm und 8000 Nmm ohne Beschädigung des Profilelements und/oder des Griffstücks übertragbar ist. Bevorzugt ist der Nietschaft derart ausgebildet, dass ein Drehmoment zwischen 2500 Nmm und 6500 Nmm ohne Beschädigung des Profilelements und/oder des Griffstücks übertragbar ist.
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Zur Verhinderung einer Beschädigung der Nietverbindung, insbesondere eines Ausreißens des Nietschafts in Richtung der Längserstreckung des Nietschafts, kann die Nietverbindung derart ausgebildet sein, dass eine Kraftaufbringung in Richtung der Längserstreckung des Nietschafts von zumindest 600 N ohne Schädigung der Nietverbindung möglich ist. Bevorzugt ist die Nietverbindung derart ausgebildet, dass eine Kraftaufbringung in Richtung der Längserstreckung des Nietschafts von zumindest 1000 N ohne Schädigung der Nietverbindung möglich ist.
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Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Griffstück zumindest zwei Nietschäfte aufweist, deren Längsachsen parallel zueinander verlaufen. Die zwei Nietschäfte können zur Ausbildung zweier Nietverbindungen dienen, wodurch eine Relativbewegung des Griffstücks gegenüber dem Profilelement verhindert werden kann. Insbesondere kann das Griffstück gegen ein Verdrehen gegenüber dem Profilelement gesichert werden. Die Längsachsen der Nietschäfte verlaufen dabei parallel zueinander. Die Längsachse eines Nietschafts erstreckt sich dabei entlang der Längserstreckung des Nietschafts quer zur Längserstreckung des Profilelements. Es ist denkbar, dass je nach Ausgestaltung des Nietschafts, die Längsachse des Nietschafts mit der Symmetrieachse und/oder der Rotationsachse des Nietschafts zusammenfällt.
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Der Nietschaft kann zylindrisch ausgebildet sein und eine kreisrunde Aussparung in der Außenwandung des Profilelements durchgreifen. Die Aussparung in der Außenwandung des Profilelements kann komplementär zum Nietschaft, insbesondere zum Querschnitt des Nietschafts, ausgebildet sein. Sofern der Nietschaft zylindrisch ausgebildet ist, weist die kreisrunde Aussparung in der Außenwandung des Profilelements einen geringfügig größeren Durchmesser als der Nietschaft auf, sodass der Nietschaft in einfacher Art und Weise in das Profilelement einführbar ist. Die Kombination aus zylindrisch ausgebildetem Nietschaft und kreisrunder Aussparung in der Außenwandung des Profilelements gewährleistet eine besonders einfache und stabile Nietverbindung.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Nietschaft zumindest bereichsweise hohlzylindrisch ausgebildet. Die hohlzylindrische Ausbildung des Nietschafts, insbesondere des Einschubendes des Nietschafts, erlaubt ein besonders einfaches Aufspreizen des Nietschafts innerhalb des Profilelements. Der Nietschaft kann einen Kreisringquerschnitt, d. h. eine zylindrische Aussparung, aufweisen. Es ist denkbar, dass der Nietschaft eine konische Aussparung aufweist, die von außen nach innen konisch kleiner zulaufend ist. Mit anderen Worten ist die konische Aussparung vom Einschubende des Nietschafts zum Betätigungselement des Griffstücks kleiner zulaufend ausgebildet, sodass sich der Kreisringquerschnitt über die Länge des Nietschafts verändert, wobei der Innendurchmesser des Kreisringquerschnitts zum Einschubende des Nietschafts hin stetig zunimmt.
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Der Nietschaft kann aus einem metallischen Gusswerkstoff oder einem Kunststoff hergestellt sein. Um die Stabilität zu erhöhen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Nietschaft aus einem metallischen Gusswerkstoff hergestellt ist. Bevorzugt ist das Griffstück aus einem metallischen Werkstoff hergestellt. Bevorzugt ist das Griffstück aus Aluminium hergestellt und/oder im Druckguss gefertigt. Durch die Herstellung des Griffstücks aus Aluminium ist das Griffstück korrosionsbeständig ausgebildet, und zudem kann eine ansprechende Haptik erzielt werden. Die Fertigung im Druckguss gewährleistet vorteilhafterweise neben einer hohen Stabilität eine hohe Maßhaltigkeit und Oberflächengüte.
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Das Griffstück kann einstückig ausgebildet sein. Somit lässt sich das Griffstück besonders einfach und stabil fertigen, da alle Elemente des Griffstücks aus dem gleichen Material gefertigt sind. Insbesondere ist das Betätigungselement monolithisch mit dem Nietschaft bzw. den Nietschäften ausgebildet. Alternativ ist es denkbar, dass das Griffstück nicht einstückig ausgebildet ist, sondern das Betätigungselement des Griffstücks mit dem Nietschaft verbunden ist und/oder das Betätigungselement des Griffstücks und der Nietschaft aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sind. Beispielsweise kann ein Nietschaft als metallischer Einleger in ein Betätigungselement aus Kunststoff eingebracht sein. Das Betätigungselement bildet dann ein Bauteil, das z. B. aus einem spritzbaren Kunststoff oder aus einem Druckgussmaterial gefertigt sein kann, wobei der aus Metall oder einem anderen geeigneten Material bestehende Nietschaft beim Herstellvorgang in das Betätigungselement eingespritzt oder eingegossen werden kann. Durch die mehrteilige Ausbildung des Griffstücks können Materialkosten eingespart und/oder vorteilhafte Materialkombinationen umgesetzt werden.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Höhe des Betätigungselements des Griffstücks größer und/oder gleich der Höhe und/oder dem Durchmesser des Nietschafts sein. Mit anderen Worten entspricht bei einer zylindrischen oder hohlzylindrischen Ausbildung des Nietschafts die Höhe des Betätigungselements dem Durchmesser des Nietschafts oder ist größer als der Durchmesser des Nietschafts. Bei einer von einer zylindrischen oder hohlzylindrischen Ausbildung des Nietschafts abweichenden Ausbildung des Nietschafts, beispielsweise einer quaderförmigen Ausbildung mit rechteckigem Querschnitt, ist die Höhe des Betätigungselements größer und/oder gleich der Höhe des Nietschafts. Diese Ausgestaltung gewährleistet eine anforderungsgemäße Belastbarkeit des Griffstücks sowie eine ergonomische Bedienung unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines ansprechenden Erscheinungsbildes, da der Nietschaft nach Befestigung des Griffstücks am Profilelement nicht weiter sichtbar ist. Die Höhe des Betätigungselements und/oder des Nietschafts erstreckt sich bevorzugt quer zur Längserstreckung des Profilelements und ist somit quer zur Längserstreckung des Profilelements zu messen. Bevorzugt wird die Höhe des Griffstücks durch die Höhe des Betätigungselements des Griffstücks definiert. Der Nietschaft kann bevorzugt einen Durchmesser zwischen 2 mm und 10 mm aufweisen. Weiter bevorzugt weist der Nietschaft einen Durchmesser zwischen 2 mm und 4 mm auf.
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Im Rahmen der Erfindung wurde es erkannt, dass das Griffstück in unbelastetem Zustand aufgrund dessen Gewichtskraft ein Drehmoment auf das Profilelement ausübt, das zu einem unerwünschten Verkippen oder Verdrehen des Profilelements und/oder der Profilschiene führen kann. Der unbelastete Zustand des Griffstücks ist der Zustand, in dem keine Kraft von außen, beispielsweise durch einen Benutzer, auf das Griffstück aufgebracht wird. Daher kann, um ein ansprechendes Erscheinungsbild der Profilschiene in unbelastetem Zustand zu gewährleisten, das Griffstück derart ausgebildet sein, dass das Griffstück in unbelastetem Zustand waagrecht ausgerichtet ist. D. h. mit anderen Worten, dass das Griffstück hinsichtlich Geometrie und Gewicht derart ausgebildet ist, dass das durch die Gewichtskraft des Griffstücks aufgebrachte Drehmoment nicht zu einem Verkippen oder Verdrehen des Profilelements und somit auch des Griffstücks und der Profilschiene führt. Bevorzugt ist zumindest das Betätigungselement des Griffstücks in unbelastetem Zustand waagrecht ausgerichtet.
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In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Sonnenschutzvorrichtung, insbesondere zur Anbringung an einem Rahmen eines Fensters oder einer Tür, mit zumindest einer erfindungsgemäßen, an anderer Stelle beschriebenen Profilschiene und mit einem an der Profilschiene anordenbaren, in der Größe veränderlichen, Sonnenschutzelement. Zumindest an einem Ende des Sonnenschutzelements ist eine Profilschiene angeordnet. Das Sonnenschutzelement und die Profilschiene können derart, beispielsweise an zumindest einer Spannschnur, gelagert sein, dass die Profilschiene durch eine von einem Benutzer ausgeübte Kraft verschiebbar ist. Weiter ist es denkbar, dass die Profilschiene in unbelastetem Zustand, also ohne Kraftausübung durch einen Benutzer, in ihrer Position fixiert ist, wobei das Griffstück bevorzugt waagrecht ausgerichtet ist.
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Im Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass die Sonnenschutzeinrichtung in der Art eines Rollos, einer Jalousie oder eines Plissees ausgebildet ist. Ist die Sonnenschutzeinrichtung in der Art eines Rollos ausgebildet, kann das Sonnenschutzelement auf einer Wickelwelle angeordnet sein und von der Wickelwelle abrollbar bzw. auf die Wickelwelle aufrollbar sein. Eine in der Art einer Jalousie ausgebildete Sonnenschutzeinrichtung kann ein Sonnenschutzelement mit einer Vielzahl parallel angeordneter Lamellen aufweisen. Eine in der Art eines Plissees ausgebildete Sonnenschutzeinrichtung kann ein Sonnenschutzelement mit einer Vielzahl paralleler Falten aufweisen.
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Die Sonnenschutzeinrichtung kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zwei Profilschienen aufweisen, wobei zwischen den Profilschienen das in der Größe veränderliche Sonnenschutzelement angeordnet ist und die Profilschienen unabhängig voneinander quer zur Längserstreckung der Profilschienen frei oder geführt verschiebbar sind. Dabei kann eine Profilschiene eine Oberschiene und die weitere Profilschiene eine Unterschiene ausbilden. Die Unterschiene ist in vertikaler Richtung bevorzugt unterhalb des Sonnenschutzelements und die Oberschiene in vertikaler Richtung bevorzugt oberhalb des Sonnenschutzelements angeordnet. D. h., dass zwischen den Profilschienen das Sonnenschutzelement angeordnet ist, wobei die Oberschiene und die Unterschiene quer zur Längserstreckung der Profilschienen, insbesondere in vertikaler Richtung, frei oder geführt verschiebbar sind.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Sonnenschutzeinrichtung, die in der Art einer Jalousie ausgebildet ist, zwei Profilschienen auf, wobei eine Profilschiene eine Oberschiene und eine Profilschiene eine Unterschiene ausbildet. Zwischen den Profilschienen ist das Sonnenschutzelement mit einer Vielzahl von Lamellen angeordnet, wobei die Oberschiene und die Unterschiene quer zur Längserstreckung der Profilschienen, insbesondere in vertikaler Richtung, frei oder geführt verschiebbar an zumindest einer Spannschnur angeordnet sind. Dabei kann die Spannschnur an einem Rahmen einer Fenster- oder Türöffnung befestigt sein, und die Lamellen können in ihrer Neigung zur Horizontalen verstellbar sein.
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In einer alternativen Ausführungsform ist die Sonnenschutzeinrichtung als Plissee ausgebildet, umfassend ein auseinanderziehbares und zusammenschiebbares, mehrfach plissiertes und somit eine Vielzahl von im Wesentlichen parallelen Falten aufweisendes Sonnenschutzelement, durch das zumindest eine Spannschnur verläuft. Dabei ist an zumindest einem Ende, bevorzugt an beiden Enden des Sonnenschutzelements, eine Profilschiene vorgesehen, die parallel zu den Falten des Sonnenschutzelements ausgerichtet ist.
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Es ist denkbar, dass die Profilschiene, insbesondere bei Erreichen einer Endstellung der Profilschiene, am Rahmen des zu beschattenden Fensters oder der zu beschattenden Tür zur Anlage gelangt. Zusätzlich oder alternativ ist es denkbar, dass eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Sonnenschutzeinrichtung an einem Fenster oder einer Tür in einer Ausnehmung der Profilschiene aufnehmbar ist. Dadurch kann vorteilhafterweise die Beschattungsfläche vergrößert und der Fenster- oder Türrahmen nahezu vollständig mit dem Sonnenschutzelement der Sonnenschutzeinrichtung ausgefüllt werden.
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Es wird davon ausgegangen, dass die Definitionen und Ausführungen der oben genannten Begriffe für alle in dieser Beschreibung im Folgenden beschriebenen Aspekte gelten, sofern nichts anderes angegeben ist.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Unteransprüchen. Hierbei können die jeweiligen Merkmale für sich alleine oder zu mehreren in Kombination miteinander verwirklicht sein. Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Das Ausführungsbeispiel ist in den Figuren schematisch dargestellt. Gleiche Bezugsziffern in den einzelnen Figuren bezeichnen dabei gleiche oder funktionsgleiche bzw. hinsichtlich ihrer Funktion einander entsprechende Elemente.
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Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Sonnenschutzvorrichtung in isometrischer Ansicht;
- Fig. 2
- die Sonnenschutzvorrichtung gemäß Fig. 1 in Frontansicht;
- Fig. 3a
- eine erfindungsgemäße Profilschiene in Frontansicht vor Ausbildung der Nietverbindung;
- Fig. 3b
- eine erfindungsgemäße Profilschiene in Frontansicht nach Ausbildung der Nietverbindung;
- Fig. 4a
- die Profilschiene gemäß Fig. 3a in Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie C-C;
- Fig. 4b
- die Profilschiene gemäß Fig. 3b in Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie A-A;
- Fig. 5a
- Detail D aus Fig. 4a in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 5b
- Detail B aus Fig. 4b in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 6
- eine erste Ausführungsform eines Profilelements einer Profilschiene in seitlicher Ansicht;
- Fig. 7
- eine zweite Ausführungsform eines Profilelements einer Profilschiene in seitlicher Ansicht; und
- Fig. 8
- eine dritte Ausführungsform eines Profilelements einer Profilschiene in seitlicher Ansicht.
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Fig. 1 und Fig. 2 zeigen den prinzipiellen Aufbau einer erfindungsgemäßen als Plissee ausgebildeten Sonnenschutzvorrichtung 100 mit einem als Plisseebehang ausgebildeten Sonnenschutzelement 101. Am oberen und am unteren Ende der Sonnenschutzvorrichtung 100 ist eine Profilschiene 10 vorgesehen, die parallel zu den Falten des Sonnenschutzelements 101 ausgerichtet ist. Die Profilschienen 10 sind während der Betätigung der Sonnenschutzvorrichtung 100 quer zur Längserstreckung LP des Profilelements 11 verschiebbar. Gemäß der dargestellten Ausführungsform können die Profilschienen 10 aufgrund der Führung in den Seitenprofilen 102 geführt verschoben werden. Es ist jedoch ebenso denkbar, dass die Profilschienen 10 frei verschiebbar sind. Zur Betätigung der Sonnenschutzvorrichtung 100 weisen die obere Profilschiene 10, die die Oberschiene ausbildet, und die untere Profilschiene 10, die die Unterschiene ausbildet, jeweils ein Griffstück 12 auf, das mittels einer Nietverbindung am Profilelement 11 befestigt ist. Um die Profilschienen 10 nach Betätigung der Sonnenschutzvorrichtung 100 in eine Geradstellung, also vorliegend eine waagrechte Stellung, zurückzuführen und das Sonnenschutzelement 101 zu stützen, verlaufen im linken und rechten Seitenprofil 102 der Sonnenschutzvorrichtung 100 Spannschnüre 103. Die Spannschnüre 103 sind an einer unteren Spanneinrichtung 104 gehalten und verlaufen durch die als Unterschiene ausgebildete untere Profilschiene 10 und durch quer zur Längserstreckung LP des Profilelements 11 angeordnete Öffnungen im Sonnenschutzelement 101 weiter durch die weitere als Oberschiene ausgebildete Profilschiene 10 und von dort in eine oberen Spanneinrichtung 104. Es ist den Figuren 1 und 2 zu entnehmen, dass der Nietschaft 14 des Griffstücks 12 für einen Nutzer nicht sichtbar ist, wodurch ein ansprechendes Erscheinungsbild der Sonnenschutzvorrichtung 100 gewährleistet werden kann. Zusätzlich werden eine Erhöhung der Stabilität und eine optische Aufwertung in der vorliegenden Ausführungsform dadurch erreicht, dass das Griffstück 12 einstückig ausgebildet ist und dass auf das Erscheinungsbild und die Funktion störende Adapter oder Schraubverbindungen verzichtet werden kann.
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Aus einer Zusammenschau der Figuren 3a bis 8 geht der Aufbau der Profilschiene 10 aufweisend ein Profilelement 11 und ein Griffstück 12 hervor. Dabei zeigen die Figuren 3a, 4a und 5a jeweils die Profilschiene 10 in Vorbereitung der Nietverbindung, wobei das Griffstück 12 in das Profilelement 11 eingeschoben ist. Die Figuren 3b, 4b und 5b zeigen jeweils die Profilschiene 10 nach Herstellung der Nietverbindung, d. h., dass das Griffstück 12 an das Profilelement 11 angenietet ist. Zur Ausbildung der Nietverbindung werden die zwei vom Betätigungselement 13 des Griffstücks 12 abragenden Nietschäfte 14 in zwei komplementär zum Außendurchmesser der Nietschäfte 14 ausgebildete Aussparungen in der Außenwandung 15 des Profilelements 11, wie mit Detail D in Figur 5a gezeigt, eingeschoben. Anschließend wird das Einschubende 16 eines jeden Nietschafts 14 aufgespreizt, wodurch das Griffstück 12 an dem Profilelement 11 fixiert wird. Das aufgespreizte Einschubende 16 des Nietschafts 14 ist insbesondere aus Figur 5b ersichtlich, die das Detail B aus Figur 4b zeigt. Insbesondere mit Figur 5a ist gezeigt, dass jeder der beiden Nietschäfte 14 je eine konische Aussparung 17 aufweisen kann, die von außen nach innen konisch kleiner zulaufend ist. Mit anderen Worten ist die konische Aussparung 17 vom Einschubende 16 des Nietschafts 14 zum Betätigungselement 13 des Griffstücks 12 kleiner zulaufend ausgebildet, sodass sich der Kreisringquerschnitt über die Länge LN des Nietschafts 14 verändert, wobei der Innendurchmesser des Kreisringquerschnitts zum Einschubende 16 des Nietschafts 14 hin stetig zunimmt. Die Länge LN des Nietschafts 14 ist in vorteilhafter Weise größer als die Dicke der Außenwandung 15 des Profilelements11, an der das Griffstück 12 befestigt ist.
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Figur 6 zeigt die Profilschiene 10, die das Profilelement 11 und das mittels einer Nietverbindung am Profilelement 11 befestigte Griffstück 12 aufweist, in seitlicher Ansicht. Es ist zu erkennen, dass das Griffstück 12, und insbesondere das Betätigungselement 13 des Griffstücks 12, an dem der Nutzer das Griffstück 12 ergreifen kann, in unbelastetem Zustand, wie er in den Figuren gezeigt ist, waagrecht ausgerichtet ist. Gemäß der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform ist das Griffstück 12 derart ausgebildet, dass die Höhe HB des Betätigungselements 13 größer als der Durchmesser des Nietschafts 14 ist, wobei die Höhe des Betätigungselements HB die maximale Höhe und somit die Gesamthöhe des Griffstücks 12 definiert. Die Höhe HB des Betätigungselements 13 und die Höhe des Nietschafts 14 erstrecken sich, wie auch aus einer Zusammenschau mit den Figuren 3a und 3b ersichtlich, quer zur Längserstreckung LP des Profilelements 11. Weiter kann der Figur 6 die Ausbildung des Profilelements 11 im Querschnitt entnommen werden. Das Profilelement 11 ist als ein H-Profil ausgebildet, wobei die Öffnungen der die Außenkontur des Profilelements 11 ausbildenden Seitenflansche 18 zueinander weisen und der Verbindungssteg 19 zwischen den Seitenflanschen 18 zumindest bereichsweise schräg ausgebildet ist. Die Ausbildung des Profilelements 11 im Querschnitt, wie sie in Figur 6 gezeigt ist, gewährleistet die Zugänglichkeit des Einschubendes 16 des Nietschafts 14, um die Nietverbindung herstellen zu können. Die Nietschäfte 14 des Griffstücks 12 sind in eine Aussparung in einem Seitenflansch18 des als H-Profil ausgebildeten Profilelements 11 eingebracht. Der Sichtbereich 181, der zwischen den beiden Abschlüssen 182 des Seitenflanschsl8 angeordnet ist, bildet dabei die Außenwandung 15 des Profilelements 11, an der das Griffstück 12 mittels der Nietverbindung befestigt ist.
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Die in den Figuren 7 und 8 gezeigte Profilschiene 10 entspricht weitgehend derjenigen nach Figur 6, unterscheidet sich von dieser aber durch die Ausbildung des Profilelements 11 im Querschnitt.
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Das in Figur 7 im Querschnitt dargestellte Profilelement 11 ist als ein U-Profil ausgebildet, wobei die im Wesentlichen die Außenkontur des Profilelements 11 ausbildenden Seitenflansche 18 gegenüberliegend angeordnet sind und mittels des Verbindungsstegs 19 verbunden sind. Mit anderen Worten bilden die beiden Seitenflansche 18 und der Verbindungssteg 19 die Schenkel des U-Profils aus. Die Ausbildung des Profilelements 11 im Querschnitt, wie sie in Figur 7 gezeigt ist, gewährleistet ebenfalls die Zugänglichkeit des Einschubendes 16 des Nietschafts 14, um die Nietverbindung herstellen zu können. Die Nietschäfte 14 des Griffstücks 12 sind in eine Aussparung in einem Seitenflansch 18 des als U-Profil ausgebildeten Profilelements 11 eingebracht. Der Sichtbereich 181 des Seitenflanschs18 bildet dabei die Außenwandung 15 des Profilelements 11, an der das Griffstück 12 mittels der Nietverbindung befestigt ist.
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Das in Figur 8 im Querschnitt dargestellte Profilelement 11 ist als ein H-Profil ausgebildet, wobei die Öffnungen der die Außenkontur des Profilelements 11 ausbildenden Seitenflansche 18 zueinander weisen und der Verbindungssteg 19 zwischen den Seitenflanschen 18 gerade ausgebildet ist. Die Ausbildung des Profilelements 11 im Querschnitt, wie sie in Figur 8 gezeigt ist, gewährleistet ebenfalls die Zugänglichkeit des Einschubendes 16 des Nietschafts 14, um die Nietverbindung herstellen zu können. Die Nietschäfte 14 des Griffstücks 12 sind in eine Aussparung in einem Seitenflansch 18 des als U-Profil ausgebildeten Profilelements 11 eingebracht. Der Sichtbereich 181 des Seitenflanschs 18 bildet dabei die Außenwandung 15 des Profilelements 11, an der das Griffstück 12 mittels der Nietverbindung befestigt ist.
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Im Übrigen entspricht die in den Figuren 7 und 8 gezeigte Profilschiene 10 der Ausführungsform nach Figur 6, weshalb zur Vermeidung von Wiederholungen auf die diesbezügliche Beschreibung verwiesen wird.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Profilschiene
- 11
- Profilelement
- 12
- Griffstück
- 13
- Betätigungselement
- 14
- Nietschaft
- 15
- Außenwandung Profilelement
- 16
- Einschubende
- 17
- konische Aussparung
- 18
- Seitenflansch
181 Sichtbereich Seitenflansch
- 182
- Abschluss Seitenflansch
- 19
- Verbindungssteg
- LP
- Länge Profilelement
- HG
- Höhe Griffstück
- LN
- Länge Nietschaft
- 100
- Sonnenschutzvorrichtung; Pliseeanlage
- 101
- Sonnenschutzelement; Plisseebehang
- 102
- Seitenprofil
- 103
- Spannschnur
- 104
- Spanneinrichtung