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Die Erfindung betrifft eine mobile Zerkleinerungsvorrichtung.
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Vor allem auf Baustellen entsteht Bauschutt oder entstehen andere Abfälle. Nicht nur spielt die Trennung entsprechender Materialien eine Rolle, sondern auch die optimale Auslastung vorhandener Container, die dann zur Entsorgung oder weiteren Behandlung abgefahren werden. Es empfiehlt sich daher, das Material, welches abgefahren werden soll, bereits vor dem Abfahren vor Ort zu zerkleinern. Es gibt Zerkleinerungsvorrichtungen, die vor Ort so installiert sind, dass vor Ort Müllcontainer unter die Zerkleinerungsvorrichtung geschoben werden können. Solche permanenten Installationen für Zerkleinerungsvorrichtungen eignen sich allerdings nur dort, wo permanent zu zerkleinerndes Material anfällt. Für Baustellen ist dies beispielsweise weniger geeignet, da nach Auflösen der Baustelle kein Material mehr anfällt, das zu zerkleinern ist.
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Entsprechend besteht durchaus der Bedarf nach mobilen Zerkleinerungsvorrichtungen, wobei Zerkleinerer bekannt sind, welche in Gestalt von Fahrzeugen oder Fahrzeuganhängern ausgebildet sind. Damit aber vor Ort ein entsprechender Container mit dem zerkleinerten Material beschickt werden kann, sind auch diese Vorrichtungen mehr oder weniger aufwendig zu installieren oder zu handhaben und erfordern einen hohen Platzbedarf.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine mobile Zerkleinerungsvorrichtung anzugeben, bei der der erforderliche Platzbedarf minimiert ist und welche insbesondere auch einen kurzfristigen Einsatz vor Ort ermöglicht und sich vergleichsweise schnell installieren lässt.
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Gelöst wird diese Aufgabe durch eine mobile Zerkleinerungsvorrichtung mit Merkmalen von Anspruch 1 sowie einem Verfahren gemäß dem Anspruch 9. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen.
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Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die mobile Zerkleinerungsvorrichtung ohne aufwändigen Unterbau zum Einschieben von Aufnahmeeinrichtungen, beispielsweise Containern, auskommt. Erreicht wird dies dadurch, dass sich die mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf dem Rand eines mit zu zerkleinerndem Material zu beschickenden Containers installieren lässt. Der Container liefert also den nötigen Unterbau selbst. Auf diese Weise kann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung platzsparend installiert werden. Dies hat auch Vorteile beim Transport, da sich die mobile Zerkleinerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung relativ kompakt halten lässt und so mit üblichen Transportvorrichtungen transportiert werden kann.
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Die erfindungsgemäße mobile Zerkleinerungsvorrichtung zum Zerkleinern von Material weist dazu eine Zerkleinerungseinheit mit einem Einwurfbereich zum Einbringen von zu zerkleinerndem Material und einem, bevorzugt über einen Antrieb angetriebenen, Zerkleinerungswerkzeug sowie eine, bevorzugt als Traggestell ausgebildete, Tragstruktur auf, an welcher das Zerkleinerungswerkzeug, und bevorzugt der Antrieb, gelagert ist. Weiter verfügt die Zerkleinerungsvorrichtung über mit der Tragstruktur verbundene oder verbindbare Ausleger. Die Ausleger weisen dabei jeweils wenigstens einen Auflageabschnitt zur Auflage auf dem Rand einer Aufnahmeeinrichtung auf.
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Die Ausleger lassen sich bevorzugt aus einer Transportposition in eine Arbeitsposition verbringen. Das kann durch Schwenken oder aber auch durch Verschieben oder Ansetzen geschehen. Auf diese Weise kann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung für den Transport sehr kompakt ausgebildet werden und lässt sich für den Gebrauch mit den Auslegern und den daran vorgesehenen Auflageabschnitten auf dem Rand einer Aufnahmeeinrichtung, beispielsweise eines Containers oder dergleichen, platzieren.
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Die Auflageabschnitte können einfache Flächen an dem Ausleger sein, nach einer bevorzugten Ausführungsform ist jedoch vorgesehen, dass wenigstens einer der Auflageabschnitte wenigstens eine Rolle aufweist. Die Rollen haben den Vorteil, dass sich die mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf dem Rand der Aufnahmeeinrichtung nach Installation gegebenenfalls entlang des Randes verschieben lässt. Dies ermöglicht gerade bei größeren Aufnahmeeinrichtungen, dass zerkleinertes, in die Aufnahmeeinrichtung abgeworfenes Material über die gesamte Grundfläche der Aufnahmeeinrichtung verteilt werden kann.
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Die Ausleger oder die Auflageabschnitte können Sicherungseinrichtungen aufweisen, mit denen sich diese an der Wand der Aufnahmeeinrichtung fixieren lassen, sodass die installierte mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf dem Rand der Aufnahmeeinrichtung nicht verrutschen kann. Dies dient der Betriebssicherheit. Am äußeren Ende der Ausleger können entsprechende Vorsprünge angeordnet sein, die die Außenseite der Wände der Aufnahmeeinrichtung hintergreifen, sodass sich die mobile Zerkleinerungsvorrichtung, die bevorzugt eine Mehrzahl Ausleger, insbesondere wenigstens vier Ausleger, aufweist auch nicht auf der Aufnahmeeinrichtung beispielsweise um eine vertikale Achse verdrehen lässt.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass wenigstens ein Ausleger um eine Schwenkachse schwenkbar an der Tragstruktur gelagert ist. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, da zur Installation lediglich die Ausleger aus der Transportposition in die Gebrauchsposition ausgeschwemmt werden müssen. Zur Fixierung kann dann beispielsweise ein Bolzen oder eine andere Fixierung dienen, sodass ein unbeabsichtigtes Verschwenken der Ausleger in der Gebrauchsposition verhindert wird.
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Bevorzugt kann eine Ausführungsform vorgesehen sein, bei der wenigstens ein Ausleger in wenigstens zwei verschiedenen Schwenkwinkelstellungen relativ zur Tragstruktur festlegbar ist. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Gebrauchspositionen einstellen, die je nach Breite der Aufnahmeeinrichtung, also je nach Abstand zweier gegenüberliegender Seitenwände, eine unterschiedliche Spannweite der Ausleger erfordern.
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Bevorzugt ist wenigstens einer der Auflageabschnitte an dem zugehörigen Ausleger schwenkbar gelagert. Auch kann alternativ oder ergänzend vorgesehen sein, dass wenigstens einer der Ausleger relativ zur Tragstruktur verschiebbar oder verlagerbar ist. Neben Schwenkbewegungen sind auch alternativ oder ergänzend translatorische Bewegungen der Ausleger relativ zur Tragstruktur denkbar.
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Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung kann wenigstens einer der Auflageabschnitte entlang des zugehörigen Auslegers an verschiedenen Positionen festlegbar sein. Auch hierdurch bietet sich die Möglichkeit, den Auflageabschnitt entlang des Auslegers an unterschiedlichen Stellen anzuordnen, um hierdurch die Möglichkeit zu schaffen, auf unterschiedliche Breiten von Aufnahmeeinrichtungen reagieren zu können. Auch kann vorgesehen sein, dass ein Ausleger eine Mehrzahl Auflageabschnitte aufweist, sodass der Ausleger in lediglich einer einzigen Gebrauchsstellung die Ablage auf Aufnahmeeinrichtungen mit unterschiedlicher Breite ermöglicht.
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Schließlich kann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung wenigstens einen Transportabschnitt zum Angreifen eines Hubmittels eines Transportfahrzeugs aufweisen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise mit einer üblichen Hubvorrichtung von Containerfahrzeugen, Muldenkippen, Radladern, Hubstaplern usw. auch die erfindungsgemäße mobile Zerkleinerungsvorrichtung bewegen und dabei insbesondere in der Gebrauchsstellung auf dem Rand einer Aufnahmeeinrichtung absetzen und von diesen wieder entfernen.
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Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Betreiben einer Zerkleinerungsanlage zum Behandeln von Material:
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Dieses weist folgende Schritte auf:
- a. Bereitstellen einer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von zerkleinertem Material an einem Aufstellungsort, wobei die Aufnahmevorrichtung wenigstens zwei gegenüberliegende Wände mit jeweils einem oberen Rand aufweist, wobei zwischen den Wänden ein Raum zur Aufnahme von zerkleinertem Material ausgebildet ist;
- b. Bereitstellen einer mobilen Zerkleinerungsvorrichtung an dem Aufstellungsort;
- c. Platzieren der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung auf der Aufnahmevorrichtung derart, dass die mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf den Wänden aufliegt.
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Mit diesem Verfahren wird insbesondere beim Einsatz der oben beschriebenen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung eine erhebliche Erleichterung mit Blick auf das Installieren oder Deinstallieren einer Zerkleinerungsanlage geschaffen. Vor allem bietet sich die Möglichkeit, die mobile Zerkleinerungsvorrichtung beispielsweise in einem Container zur Baustelle zu transportieren, dort den Container abzusetzen und dann mit demselben Hubmittel auch die mobile Zerkleinerungsvorrichtung aus dem Container in die Gebrauchsstellung auf dem Container zu verbringen.
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Nach einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass nach Schritt c. folgender Schritt ausgeführt wird:
d. Zerkleinern von Material mittels der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung derart, dass das zerkleinerte Material in den Raum gelangt.
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Ist der Zerkleinerungsvorgang beendet und die entsprechende Aufnahmeeinrichtung abfahrbereit, kann erfindungsgemäß nach Schritt d. die mobile Zerkleinerungsvorrichtung aus der Auflage auf der Aufnahmeeinrichtung gelöst und das im Raum befindliche zerkleinerte Material zusammen mit der Aufnahmeeinrichtung oder separat hiervon abgefahren werden.
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Wie bereits oben angedeutet, kann vorgesehen sein, dass die mobile Zerkleinerungsvorrichtung in der Aufnahmeeinrichtung zum Aufstellungsort transportiert wird.
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Als Aufnahmeeinrichtung kommen alle möglichen Einrichtungen in Betracht, in welchen zu zerkleinerndes Material bevorratet werden kann. Beispielsweise kann die Aufnahmeeinrichtung einen Container, insbesondere einen Absetzcontainer, einen Abrollcontainer oder Abrollpresscontainer oder einen Bunker umfassen. Die Aufnahmeeinrichtung kann also selbst transportabel sein oder am Aufstellungsort der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung fest installiert sein.
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Gerade bei größeren Aufnahmeeinrichtungen kann die relativ kompakt gehaltene mobile Zerkleinerungsvorrichtung nur auf einem Teilbereich der Aufnahmevorrichtung aufgesetzt werden. Der Abwurfbereich des zerkleinerten Materials beschränkt sich daher oftmals nur auf einen Teilbereich der Bodenfläche der Aufnahmevorrichtung. Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann daher vorgesehen sein, dass die mobile Zerkleinerungsvorrichtung während eines oder nach einem Zerkleinerungsvorgang(s) auf den Wänden verschoben wird. Insbesondere wenn an den Auslegern Rollen oder dergleichen vorgesehen sind, ist diese Variante möglich.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1-16 und den darin enthaltenen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- Figur 1 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2 -
- zeigt einen Teilausschnitt einer erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung ähnlich zur ersten Ausführungsform in Frontansicht,
- Figur 3 -
- zeigt eine perspektivische Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung,
- Figur 4 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung in Gestalt eines Absetzcontainers,
- Figur 5 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung in Gestalt eines Bunkers,
- Figur 6 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung in Gestalt eines Abrollcontainers,
- Figur 7 -
- zeigt eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung in einer Gebrauchsstellung auf einer Aufnahmeeinrichtung,
- Figur 8 -
- zeigt eine seitliche Ansicht einer erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung in einer Transportstellung innerhalb einer Aufnahmeeinrichtung,
- Figur 9 -
- zeigt die in Figur 8 dargestellte Situation in Frontansicht,
- Figur 10 -
- zeigt die in Figur 8 dargestellte Anordnung beim Transport mittels eines Hubmittels,
- Figur 11 -
- zeigt eine seitliche Ansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsform der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung mit einem Untergestell in einer Transportstellung,
- Figur 12 -
- zeigt die in Figur 11 dargestellte Situation als Frontansicht,
- Figur 13 -
- zeigt die in Figur 11 dargestellte mobile Zerkleinerungsvorrichtung beim Transport durch ein Hubmittel,
- Figur 14 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmeeinrichtung mit darin abgesetzter Zerkleinerungsvorrichtung in der Ausführungsform der Figuren 11-13 vor dem Verbringen derselben in die Gebrauchsstellung,
- Figur 15 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmeeinrichtung mit darin abgesetzter Zerkleinerungsvorrichtung in der Ausführungsform der Figu- ren 1-3 und 7 vor dem Verbringen derselben in die Gebrauchsstellung,
- Figur 16 -
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmeeinrichtung mit darin abgesetzter Zerkleinerungsvorrichtung in einer Ausführungsform mit einem fahrbaren Untergestell.
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Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 ist in Figur 1 dargestellt.
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Diese weist eine Tragstruktur 5 auf, die bevorzugt - wie in den Figuren gezeigt - in Gestalt eines Traggestells ausgebildet ist und an welcher die Zerkleinerungseinheit mit einem Zerkleinerungswerkzeug 3 und einem - hier trichterförmigen - Einwurfbereich 2 gelagert ist. Die Wände des Einwurfbereichs 2 können beispielsweise Teil der Tragstruktur 5 oder aber auch separate Bauteile sein. Erfindungsgemäß sind Ausleger 6 vorgesehen, im vorliegenden Fall gibt es bevorzugt vier Ausleger 6, die sich in Querrichtung Y von der Tragstruktur 5 nach außen erstrecken. X bezeichnet die Längsrichtung, Z bezeichnet die Vertikalrichtung. Im gezeigten Beispiel sind die Ausleger 6 an der Tragstruktur 5 um eine Achse A schwenkbar gelagert. Sie lassen sich aus einer (eingeklappten) Transportstellung in eine hier dargestellte ausgeklappte Gebrauchsstellung und wieder zurück (siehe Pfeile P1) verschwenken. In der Gebrauchsstellung lassen sich die Ausleger 6 bevorzugt in einer entsprechenden Position festlegen. Im gezeigten Beispiel - wie man insbesondere auch dem Beispiel gemäß Figur 2 entnehmen kann - sind hierzu Streben 61 mit einer Reihe Löcher 62 vorgesehen, wobei die Streben 61 an der Tragstruktur 5 angelenkt sind. Am Ausleger 6 sind ebenfalls Löcher vorgesehen, in die ein entsprechender Bolzen 63 gesteckt werden kann, um die Strebe 61 am Ausleger 6 zu fixieren. Im gezeigten Beispiel sind wenigstens 2 Löcher am Ausleger 6 vorhanden, durch die sich der Bolzen 63 führen lässt. So lassen sich unterschiedliche Schwenkstellungen fixieren. Am Ausleger 6 ist wenigstens ein Auflageabschnitt 7 angeordnet (bei dem Beispiel von Figur 2 sind jeweils zwei Auflageabschnitte 7 vorhanden), der im gezeigten Beispiel bevorzugt als Rolle ausgebildet sein kann. Auch andere Auflageabschnitte 7 sind denkbar. Weiter ist im gezeigten Beispiel der Auflageabschnitt 7 an einer Lagerung 72 angeordnet. Die Lagerung 72 kann wiederum gelenkig am Ausleger 6 angeordnet sein, beispielsweise über einen Bolzen 71. Auch hier können mehrere Löcher 65 vorgesehen sein, um den Bolzen 71 und damit die Lagerung 72 an verschiedenen Stellen des Auslegers 6 anordnen zu können. Hierdurch lassen sich die Abstände der Auflageabschnitte 7 gegenüberliegender Ausleger 6 variieren, sodass die Auflage der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 auf unterschiedlich breite Aufnahmeeinrichtungen möglich ist. Auch kann die Lagerung 72 schwenkbar am Ausleger 6 befestigt sein, sodass gewährleistet werden kann, dass die Auflageabschnitte 7 möglichst plan auf dem Rand einer Aufnahmeeinrichtung aufliegen können. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
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D bezeichnet die Drehachse des hier als Zerkleinerungswalze dargestellten Zerkleinerungswerkzeugs 3. Zerkleinertes Material, welches im Einwurfbereich 2 aufgegeben wird, wird nach der Zerkleinerung durch das Zerkleinerungswerkzeug 3 in dem Auswurf 13 unterhalb des Zerkleinerungswerkzeugs 3 abgeworfen.
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Mit 21 sind im gezeigten Beispiel Transportabschnitte gekennzeichnet, die hier in Gestalt von Zapfen oder dergleichen vorgesehen sind und dazu dienen, die mobile Zerkleinerungseinrichtung 1 beispielsweise mittels eines Hubmittels anheben zu können.
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Die Ausführungsform gemäß Figur 3 ist prinzipiell ähnlich ausgebildet wie die vorherigen Ausführungsformen. Zu erkennen ist hier ein an der Tragstruktur 5 gelagerter Antrieb 4, der das Zerkleinerungswerkzeug 3 um die Achse D drehen kann. Anders als in den vorangegangenen Ausführungsformen lassen sich Ausleger 6 in diesem Fall um eine vertikale Achse B schwenken, siehe Pfeile P. Die Ausführungen zu den obigen Ausführungsformen im Betreff auf die Auflageabschnitte 7 gelten auch hier entsprechend.
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Die mobile Zerkleinerungsvorrichtung der vorliegende Erfindung eignet sich zum Einsatz bei einer ganzen Reihe von Aufnahmeeinrichtungen, zum Beispiel von einem Absetzcontainer gemäß Figur 4. Dieser weist einen Innenraum oder Raum 82 auf, der von Seitenwänden 81, 83 begrenzt wird, die obere Ränder 81a bzw. 83a aufweisen. Natürlich gibt es hier auch noch eine Rückwand und eine vordere Wand. 84 bezeichnet Transportabschnitte, an die beispielsweise ein Hubmittel eines Muldenkippers oder dergleichen angekoppelt werden kann.
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Bei der Ausführung gemäß Figur 5 ist ein Bunker zu sehen, bei dem die Seitenwände 81, 83 und auch die Rückwand beispielsweise aus L-Steinen zusammengesetzt sein können.
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Auch Rollcontainer, wie beispielsweise in Figur 6 gezeigt, sind im Kontext mit der erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung einsetzbar, hier ist eine Rückwand mit 85 bezeichnet. Hier gibt es einen Bügel 87, an den beispielsweise ein Haken am Hubmittel eines entsprechenden Transportfahrzeugs angedockt werden kann.
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Da die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 verhältnismäßig kompakt ausgebildet ist, reicht diese bei einigen Aufnahmeeinrichtungen, wie zum Beispiel Rollcontainern, nicht über die gesamte Abwurföffnung, sondern erfasst immer nur einen Teilbereich des Innenraums 82 einer Aufnahmeeinrichtung 8. In Figur 7 ist deshalb angedeutet, wie in einem solchen Fall der Betrieb der erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 von statten gehen kann, diese wird zunächst mit den Auslegern auf dem Rand (hier 81a) und dem (hier nicht gezeigten) Rand der gegenüberliegenden Seitenwand aufgesetzt. Dann erfolgt die Zerkleinerung und zerkleinertes Material 9 gelangt in den Innenraum 82 auf den Boden 86 der Aufnahmeeinrichtung. Wie in der Figur 7 dargestellt, wird nur ein Teil des Boden 86 (vgl. Pfeile) mit zerkleinertem Material 9 bedeckt. Um über den Auswurf 13 auch den restlichen Teil des Boden 86 und damit den Innenraum komplett zu füllen, kann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 (vgl. Pfeile P2) auf dem Rand 81a der Aufnahmeeinrichtung 8 verschoben werden, insbesondere dann, wenn die Auflageabschnitte mit Rollen ausgebildet sind.
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Die Figuren 8-10 zeigen eine mögliche Transportvariante der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung 1.
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Wie in Figur 8 und 9 zu sehen, kann die Zerkleinerungsvorrichtung 1 in der Transportstellung im Innenraum 82 der Aufnahmevorrichtung 8 - hier als Absetzcontainer ausgebildet - untergebracht sein und darin zum Aufstellungsort transportiert oder von diesem abgefahren werden. Wie man insbesondere in der Figur 9 erkennt, sind die Ausleger 6 der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung in der Transportstellung hochgeklappt und die Auflageabschnitte 7 liegen hochkant auf dem Rand 81a bzw. 83a der Seitenwände 81 bzw. 83 auf. Die mobile Zerkleinerungsvorrichtung ist also in der Aufnahmeeinrichtung 8 eingehängt. Über die an der Aufnahmeeinrichtung 8 befindlichen Transportabschnitte 84 kann - wie in Figur 10 dargestellt - ein Hubmittel 10 eines Transportfahrzeugs, welches hier über Ketten oder Zugmittel 11 mit den Transportabschnitten 84 gekoppelt ist, die Aufnahmeeinrichtung 8 auf das Transportfahrzeug aufladen oder hiervon an dem Aufstellungsort absetzen. Gleichzeitig kann das Hubmittel 10 auch verwendet werden, um die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 aus der dargestellten Transportstellung in die Gebrauchsstellung anzuheben. Dazu werden die Zugmittel beispielsweise an den Transportabschnitten 21 (vgl. Figur 1) der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 angekoppelt. Wird dann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 über das Hubmittel 10 angehoben, können die Ausleger in die Gebrauchsstellung verbracht und anschließend die mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf den oberen Rändern der Aufnahmeeinrichtung 8 abgesetzt werden. Nach dem Zerkleinerungsvorgang kann dieselbe Prozedur in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Mit der in den Figuren 8-10 dargestellten Variante ist es auch möglich, das zerkleinerte Material 9 zusammen mit der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 nach dem Zerkleinerungsprozess im selben Container abzufahren.
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Es ist auch denkbar, die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 ohne Container zu transportieren. Hierzu kann der Tragstruktur 5 noch ein Untergestell 12 befestigt sein, wie man in den Figuren 11-13 erkennen kann. Dieses Untergestell 12 dient dazu, die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 mittels am Untergestell 12 befindlichen Aufstellern 12a - beispielsweise in Form von Füßen oder Kufen - auf einer Transportfläche eines Transportfahrzeugs abzustellen. Wie in Figur 13 dargestellt, können wieder die Transportabschnitte 21 an der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 eingesetzt werden, um diese mit dem Hubmittel 10 beispielsweise über Zugmittel 11 zu koppeln.
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In den Figuren 14-16 sind beispielhaft unterschiedliche Ausführungen der mobilen Zerkleinerungsvorrichtung 1 in einer Aufnahmeeinrichtung 8, beispielsweise einem Rollcontainer, dargestellt. Das zuvor mit Bezug auf die Figuren 11-13 beschriebene Untergestell kann beispielsweise mit einem Radlader oder Hubstapler auf den Boden 86 der Aufnahmeeinrichtung 8 abgesetzt werden. Mit dem Radlader oder dem Hubstapler oder jedem anderen Hubmittel wird die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 im Anschluss angehoben und die Ausleger werden in die Gebrauchsstellung überführt. Anschließend wird die mobile Zerkleinerungsvorrichtung auf dem Rand der Aufnahmevorrichtung abgesetzt.
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Auf ähnliche Weise kann dies im Fall der Figur 15 erfolgen. Hier ist die mobile Zerkleinerungsvorrichtung 1 lediglich mit ihrer Tragstruktur 5 auf dem Boden 86 abgesetzt. Das Anheben kann dann jedem beliebigen Hubmittel, sei es am Transportfahrzeug oder sei es ein separates Hubmittel wie ein Radlader oder Hubstapler, erfolgen.
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In Figur 16 schließlich ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Zerkleinerungsvorrichtung in der Aufnahmeeinrichtung 8 gezeigt. Hier kann die mobile Zerkleinerungsvorrichtung mit einem Untergestell 12 mit Rollen direkt bis zum Aufstellungsort geschoben werden und dann anschließend, wie bereits oben mit Bezug auf die Figuren 14 und 15 beschrieben, in die Gebrauchsstellung überführt werden.
Bezugszeichenliste:
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- 1
- mobile Zerkleinerungsvorrichtung
- 2
- Einwurfbereich von 1
- 21
- Transportabschnitt
- 3
- Zerkleinerungswerkzeug
- 4
- Antrieb von 3
- 5
- Tragstruktur von 1
- 6
- Ausleger
- 61
- Strebe
- 62
- Loch in 61
- 63
- Bolzen
- 64
- Loch in 6 für 63
- 65
- Loch in 6 für 71
- 7
- Auflageabschnitt
- 71
- Gelenkachse von 72
- 72
- Lagerung für 7
- 73a, 73b
- Vorsprung von 72
- 8
- Aufnahmeeinrichtung
- 81
- Seitenwand von 8
- 81a
- oberer Rand von 81
- 82
- Raum in 8 zwischen 81 und 83
- 83
- Seitenwand von 8
- 83a
- oberer Rand von 83
- 84
- Transportabschnitt von 8
- 85
- Stirnwand von 8
- 86
- Boden von 8
- 87
- Bügel
- 9
- zerkleinertes Material
- 10
- Hubmittel
- 11
- Zugmittel von 10
- 12
- Untergestell von 1
- 12a
- Aufsteller von 12
- 13
- Auswurf von 1
- A
- Schwenkachse
- B
- Schwenkachse
- D
- Drehachse von 3
- X
- Längsrichtung
- Y
- Querrichtung
- Z
- Vertikalrichtung