EP4719150A1 - Düsenaufsatz, saugdüse, reinigungsschlauch und reinigungsgerät - Google Patents

Düsenaufsatz, saugdüse, reinigungsschlauch und reinigungsgerät

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EP4719150A1
EP4719150A1 EP24730011.4A EP24730011A EP4719150A1 EP 4719150 A1 EP4719150 A1 EP 4719150A1 EP 24730011 A EP24730011 A EP 24730011A EP 4719150 A1 EP4719150 A1 EP 4719150A1
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EP
European Patent Office
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cleaning
nozzle attachment
nozzle
fluid
fluid outlet
Prior art date
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Pending
Application number
EP24730011.4A
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Inventor
Benjamin KUTZ
Alexander BRÄNDLE
Andreas FRIEDERICH
Dawan Agu
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Alfred Kaercher SE and Co KG
Original Assignee
Alfred Kaercher SE and Co KG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Düsenaufsatz für ein Handstück eines Reinigungsgeräts, insbesondere für ein Handstück eines Sprühextraktionsgeräts oder eines Dampfsaugers, wobei der Düsenaufsatz einen Düsensaugkanal und einen von diesem fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal umfasst, wobei der Düsenfluidkanal distalseitig einen Fluidauslass zum Ausbringen eines Reinigungsfluids umfasst und wobei der Düsensaugkanal distalseitig einen Saugkanaleinlass zum Aufnehmen einer Schmutzflotte umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenaufsatz mindestens ein Reinigungselement umfasst und dass der Fluidauslass und der Saugkanaleinlass durch das mindestens eine Reinigungselement räumlich voneinander getrennt sind zur Ausbildung eines Fluidauslassbereichs und eines von diesem getrennten Saugkanaleinlassbereichs. Ferner werden eine verbesserte Saugdüse, ein verbesserter Reinigungsschlauch sowie ein verbessertes Reinigungsgerät vorgeschlagen.

Description

Düsenaufsatz, Saugdüse, Reinigungsschlauch und Reinigungsgerät
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Düsenaufsatz für ein Handstück eines Reinigungsgeräts, insbesondere für ein Handstück eines Sprühextraktionsgeräts oder eines Dampfsaugers, wobei der Düsenaufsatz einen Düsensaugkanal und einen von diesem fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal umfasst, wobei der Düsenfluidkanal distalseitig einen Fluidauslass zum Ausbringen eines Reinigungsfluids umfasst und wobei der Düsensaugkanal distalseitig einen Saugkanaleinlass zum Aufnehmen einer Schmutzflotte umfasst.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Saugdüse für ein Reinigungsgerät, insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät oder eine Dampfsauger, welche Saugdüse ein Handstück und einen Düsenaufsatz umfasst.
Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Reinigungsschlauch für ein Reinigungsgerät, insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät oder einen Dampfsauger, wobei der Reinigungsschlauch einen Schlauchsaugkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchsaugkanalende und einen Schlauchfluidkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchfluidkanalende umfasst, wobei das erste Schlauchsaugkanalende und das erste Schlauchfluidkanalende mit einem Handstück einer Saugdüse verbunden oder verbindbar sind.
Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung ein Reinigungsgerät, insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgeräts oder eines Dampfsaugers, umfassend eine Saugeinrichtung, eine Fördereinrichtung, einen Sauganschluss und einen Reinigungsfluidanschluss, wobei die Saugeinrichtung mit dem Sauganschluss fluidwirksam verbunden ist, wobei die Fördereinrichtung mit dem Reinigungsfluidanschluss fluidwirksam verbunden ist, wobei das Reinigungsgerät ferner einen sowohl mit dem Sauganschluss und dem Reinigungsfluidanschluss verbundenen oder verbindbaren Reinigungsschlauch umfasst. Düsenaufsätze, Saugdüsen, Reinigungsschläuche und Reinigungsgeräte der eingangs beschriebenen Art sind beispielsweise aus der unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 10 2022 111 008.7 bekannt. Mit den darin beschriebenen Düsenaufsätzen lassen sich insbesondere große Flächen wie beispielsweise Teppichböden und großflächige Polster von Möbeln oder dergleichen gut reinigen.
Aus der DE 16 28 859 A ist eine Fußbodenpflegemaschine bekannt. Die AT 388 863 B offenbart eine Vorrichtung zur Reinigung von Flächen. In der EP 3 205 252 Al sind Reinigungsgeräte und Reinigungsvorrichtungen beschrieben.
Die bekannten Düsenaufsätze sind jedoch ungeeignet, um insbesondere kleine, aus textilem Material ausgebildete Gegenstände zu reinigen, beispielsweise Schuhe.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Düsenaufsatz, eine Saugdüse, einen Reinigungsschlauch und ein Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, dass insbesondere auch kleine Gegenstände wie beispielsweise Schuhe einfach und gut reinigbar sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Düsenaufsatz der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Düsenaufsatz mindestens ein Reinigungselement umfasst und dass der Fluidauslass und der Saugkanaleinlass durch das mindestens eine Reinigungselement räumlich voneinander getrennt sind zur Ausbildung eines Fluidauslassbereichs und eines von diesem getrennten Saugkanaleinlassbereichs.
Ein wie vorgeschlagen weitergebildeter Düsenaufsatz ermöglicht insbesondere ein einfaches und sauberes Reinigen von Schuhen, Textilien oder auch festen Oberflächen, und zwar insbesondere von kleinen Gegenständen und/oder von gekrümmten und/oder vertikalen Flächen. Insbesondere können Autositze, Polstermöbel, Kinderwägen, Bekleidung und auch Teppiche mit einem solchen Düsenaufsatz optimal gereinigt werden. Reinigungsfluid kann mit dem Düsenaufsatz im Fluidauslassbereich ausgebracht werden. Durch Bewegen des Düsenaufsatzes mit dem Reinigungselement über die mit dem Reinigungsfluid beaufschlagte Fläche hinweg ermöglicht zusätzlich zum Anlösen von Verschmutzungen mit dem Reinigungsfluid auch eine mechanische Bearbeitung des zu reinigenden Gegenstands. Wird der Düsenaufsatz weiter über den Flächenbereich bewegt, auf den ein Reinigungsfluid aufgebracht wurde, kann das ausgebrachte Reinigungsfluid mit dem aufgenommenen Schmutz, mithin also die sogenannte Schmutzflotte, durch den Saugkanaleinlassbereich in den Saugkanaleinlass eingesaugt werden. Mit dem Düsenaufsatz lässt sich also ein Reinigungsfluid auf den zu reinigenden Gegenstand aufbringen und unmittelbar nach dem Anlösen von Verschmutzungen und mechanischer Bearbeitung der zu reinigenden Fläche mit dem mindestens einen Reinigungselement absaugen. Bei entsprechender geometrischer Ausgestaltung des Düsenaufsatzes im Bereich seines distalen Endes, also abhängig von der Gestaltung des Fluidauslassbereichs und des Saugkanaleinlassbereichs, kann so ein Gegenstand gereinigt werden, ohne dass Reinigungsflüssigkeit in unerwünschter Weise in der Umgebung des zu reinigenden Gegenstands verteilt wird. Beispielsweise lassen sich bei entsprechend angepasster Größe eines distalen Endbereichs des Düsenaufsatzes kleine Gegenstände wie beispielsweise Schuhe reinigen, ohne dass Reinigungsflüssigkeit von einem Schuh abtropft. Für eine optimale Reinigung ist das mindestens eine Reinigungselement elastisch und/oder flexibel ausgebildet, um sich an eine zu reinigende Oberfläche anpassen zu können. Im Gegensatz zu Düsenaufsätzen, deren distale Enden aus einem harten Kunststoffmaterial durch Spritzgießen ausgebildet sind, können so Verschmutzungen an einem zu reinigenden Gegenstand nicht nur durch das Reinigungsfluid, sondern auch mechanisch mit dem mindestens einen Reinigungselement gelöst werden, sodass gelöster Schmutz als Bestandteil der Schmutzflotte mit dem Düsenaufsatz vom zu reinigenden Gegenstand abgesaugt werden kann. Der Düsenaufsatz kann insbesondere ausgebildet sein, um ihn mit einer Hand zu führen. Hierfür kann er ergonomisch gestaltet sein, um ein angenehmes und gelenkschonendes Arbeiten für einen Anwender zu gestatten, sodass die- ser auch längere Zeit mit dem Düsenaufsatz Gegenstände reinigen kann. Vorzugsweise weist ein Wert einer Querschnittsfläche, die vom Fluidauslassbereich definiert wird, einen Wert in einem Bereich von etwa 0,5 cm2 bis etwa 5 cm2. Insbesondere kann sie in einem Bereich von etwa 1 cm2 bis etwa 2 cm2 liegen. Dieser Fluidauslassflächenbereich kann wie beschrieben vom mindestens einen Reinigungselement umgeben sein, um ihn vom Saugkanalauslassbereich abzutrennen. Die angegebenen Flächengrößen des Fluidauslassbereichs ermöglichen insbesondere das Reinigen von Gegenständen mit relativ kleinen und auch nicht ebenen Oberflächen, wie beispielsweise Schuhe. So kann das Reinigungsfluid gezielt nur im Fluidauslassflächenbereich aufgebracht werden. Als Reinigungsfluid können insbesondere eine Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise wie Wasser mit und ohne chemische Reinigungszusätze, ein Reinigungsdampf, beispielsweise Wasserdampf mit und ohne chemische Reinigungszusätze, oder ein Flüssigkeit-Dampf-Gemisch mit und ohne chemische Reinigungszusätze eingesetzt werden.
Günstig ist es, wenn der Saugkanaleinlass und der Fluidauslass aneinander angrenzend angeordnet sind und wenn das mindestens eine Reinigungselement den Fluidauslassbereich und den Saugkanaleinlassbereich jeweils nur teilweise oder abschnittsweise begrenzt. Eine solche Anordnung kann beispielsweise realisiert werden, indem der Fluidauslassbereich und der Saugkanaleinlassbereich durch ein linear oder geradlinig gestaltetes Reinigungselement voneinander getrennt sind. Das Reinigungselement kann wahlweise geradlinig oder gekrümmt verlaufen. Es ist jedoch nur derart ausgebildet, dass die jeweils von einem in sich geschlossenen Rand begrenzten Fluidauslass- und Saugkanaleinlassbereiche nur jeweils zum Teil, also abschnittsweise, vom mindestens einen Reinigungselement begrenzt sind. Beispielsweise können zwei halbkreisförmige Flächenbereiche durch ein geradlinig verlaufendes Reinigungselement voneinander getrennt sein. Alternativ können auch zwei rechteckige, aneinander angrenzende Flächenbereiche durch ein geradlinig verlaufendes Reinigungselement voneinander getrennt sein. Düsenaufsätze, die wie beschrieben gestaltet sind, ermöglichen ein unidirektionales Arbeiten. Der Düsenaufsatz sollte bei dieser Ausgestaltung idealerweise so über den zu reinigenden Gegenstand bewegt werden, dass die zu reinigende Fläche nach dem Ausbringen des Reinigungsfluids unmittelbar anschließend mit dem mindestens einen Rei- nigungselement in Kontakt tritt und durch Weiterbewegen des Düsenaufsatzes dann das ausgebrachte Reinigungsfluid mit dem angelösten und im Reinigungsfluid aufgenommenen Schmutz als Schmutzflotte über den Saugkanaleinlassbereich in den Saugkanal abgesaugt werden kann. In umgekehrter Richtung ist ein solcher Düsenaufsatz nicht sinnvoll einsetzbar, da dann beim Bearbeiten eines zu reinigenden Gegenstands das ausgebrachte Reinigungsfluid auf dem Gegenstand verbleibt. Es wird bei dieser, nicht zu empfehlenden Vorgehensweise also zuerst abgesaugt, mit dem Reinigungselement gereinigt und danach Reinigungsfluid aufgebracht, dass dann nicht mehr abgesaugt werden kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Saugkanaleinlass in sich geschlossen ringförmig ausgebildet ist und den Fluidauslass umgibt. Insbesondere kann der Saugkanaleinlass den Fluidauslass konzentrisch umgeben. Eine solche Ausgestaltung hat insbesondere den Vorteil, dass mit einem solchen Düsenaufsatz ein zu reinigender Gegenstand in beliebiger Richtung abgereinigt werden kann. Wird Reinigungsfluid aus dem Reinigungsfluidauslass im Fluidauslassbereich auf den zu reinigenden Gegenstand aufgebracht, so ist dieser, beispielsweise zentrale, Bereich des Düsenaufsatzes durch das mindestens eine Reinigungselement vom Saugkanaleinlassbereich getrennt. Mithin umgibt also das mindestens eine Reinigungselement den Fluidauslassbereich, und zwar insbesondere vollständig. Wird mit einem solchen Düsenaufsatz Reinigungsfluid ausgebracht, kann der Düsenaufsatz in jede beliebige Richtung über den zu reinigenden Gegenstand bewegt werden, wobei dann immer nach Überstreichen des Bereichs des zu reinigenden Gegenstands, auf den Reinigungsfluid ausgebracht wurde, zunächst das mindestens eine Reinigungselement über diesen befeuchteten Flächenbereich des zu reinigenden Gegenstands bewegt wird und dann unmittelbar der in sich geschlossen, ringförmig ausgebildete Saugkanaleinlassbereich, die mit dem mindestens einen Reinigungselement bearbeitete Fläche des zu reinigenden Gegenstands überstreicht. So kann der Düsenaufsatz von einem Anwender beliebig gehalten werden. Der Anwender muss sich keine Gedanken machen, in welche Richtung er den Düsenaufsatz über den zu reinigenden Gegenstand bewegen muss. Die Reinigung des Gegenstands läuft dann nach dem stets selben Prinzip ab, nämlich Reinigungsfluid auf den zu reinigenden Gegenstand aufbringen, durch Bewegen des Düsenaufsatzes über die befeuchtete Fläche mit dem mindestens einen Reinigungselement den Schmutz mechanisch zu lösen und dann die Schmutzflotte unmittelbar im Saugkanaleinlassbereich aufzunehmen und durch den Saugkanaleinlass abzusaugen.
Vorteilhaft ist es, wenn innere und/oder äußere Begrenzungen des ringförmigen Saugkanaleinlasses oval, kreisförmig, vieleckig, insbesondere dreieckig, viereckig oder fünfeckig, ausgebildet sind. Innere und äußere Begrenzungen können geometrisch ähnlich sein, beispielsweise beide kreisförmig oder auch geometrisch unähnlich, beispielsweise eine innere Begrenzung kreisförmig und eine äußere Begrenzung dreieckig oder rechteckig. So lassen sich Düsenaufsätze für unterschiedliche Einsatzzwecke optimieren.
Günstig ist es, wenn das mindestens eine Reinigungselement fluiddurchlässig ausgebildet ist. Insbesondere kann es gas- und/oder flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet sein. Dies ermöglicht es insbesondere, Reinigungsfluid, welches auf einen zu reinigenden Gegenstand aufgebracht wurde, zuverlässig und insbesondere vollständig abzusaugen. Eine Fluiddurchlässigkeit kann insbesondere erreicht werden, wenn das mindestens eine Reinigungselement durch Borsten oder schwammartige Element ausgebildet ist oder solche umfasst.
Vorteilhafterweise ist das mindestens eine Reinigungselement in sich geschlossen ringförmig ausgebildet und umgibt den Fluidauslass. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, mit dem mindestens einen Reinigungselement den Fluidauslassbereich vollständig zu begrenzen. Reinigungsfluid kann aus dem Fluidauslass nur innerhalb des vom mindestens einen Reinigungselement begrenzten Fluidauslassbereich auf einen zu reinigenden Gegenstand aufgebracht werden.
Einfach und kostengünstig lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn das mindestens eine Reinigungselement bürstenartig ausgebildet ist und eine Mehrzahl von Borsten und/oder Borstenbündeln umfasst. Die Mehrzahl von Borsten können aus beliebigen Materialien ausgebildet sein. Insbesondere können die Borsten abhängig vom Einsatzzweck des Düsenaufsatzes härter oder weicher ausgebildet sein, flexibler oder weniger flexibel, elastisch oder im Wesentlichen unelastisch.
Günstig ist es, wenn das mindestens eine Reinigungselement in Form einer Ringbürste ausgebildet ist mit einem in sich geschlossenen ringförmigen Borstenkranz. Eine solche Ringbürste kann insbesondere separat vom Düsenaufsatz ausgebildet sein und dann abhängig vom Einsatzzweck des Düsenaufsatzes oder bei Abnutzung ausgetauscht werden. Ein solcher Borstenkranz kann insbesondere den Fluidauslassbereich gegen den Saugkanaleinlassbereich optimal ringförmig abgrenzen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Borsten eine Borstenlängsrichtung definieren, wenn der Fluidauslass eine Fluidauslasslängsachse definiert und wenn die Borstenlängsrichtung und die Fluidauslasslängsachse parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind. Diese Anordnung ermöglicht es insbesondere, Reinigungsfluid im Fluidauslassbereich aus dem Fluidauslass auf das zu reinigende Objekt aufzubringen, ohne nach Möglichkeit die Borsten direkt mit Reinigungsfluid zu beaufschlagen. So kann insbesondere eine Effizienz der Reinigungswirkung des Düsenaufsatzes verbessert werden.
Vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Reinigungselement einen Träger umfasst und wenn die Mehrzahl von Borsten am Träger angeordnet oder ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Träger mit der Mehrzahl von Borsten gegebenenfalls auszutauschen, wenn die Borsten abgenutzt sind oder wenn für einen bestimmten Reinigungszweck andere Borsten, beispielsweise weichere oder härtere Borsten, bevorzugt zum Einsatz kommen sollen.
Auf einfache Weise lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn der Träger ringförmig oder hülsenförmig ausgebildet ist und den Fluidauslass umgibt. So kann insbesondere ein zentraler Bereich des Düsenaufsatzes im Bereich des Fluidauslasses rotationssymmetrisch oder im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet werden. Zudem kann der Träger mit daran angeordneten Borsten einfach und zuverlässig gehandhabt werden, beispielsweise um ihn gegen einen anderen Träger mit anderen Borsten auszutauschen.
Um Reinigungsfluid gezielt auf die zu reinigende Oberfläche aufbringen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Fluidauslass distalseitig über einen distalseitigen Begrenzungsrand des Trägers vorsteht.
Günstigerweise umfasst der Fluidauslass eine Düse. Die Düse kann insbesondere ausgebildet sein, um einen Reinigungsfluidnebel oder ein Reinigungsfluidspray auf die zu reinigende Oberfläche aufzubringen. Bevorzugt ist die Düse ausgebildet, um das Reinigungsfluid in feine Tröpfchen verteilt auszubringen, um so eine besonders gute Reinigungswirkung erzielen zu können. Insbesondere kann so die Bildung von Reinigungsfluidflecken auf dem zu reinigenden Gegenstand vermieden oder im Wesentlichen vermieden werden.
Kompakt ausbilden lässt sich der Düsenaufsatz, wenn die Düse mit dem Düsenaufsatz einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet ist. Beispielsweise kann so der Düsenaufsatz durch Spritzgießen ausgebildet werden. Die Düse kann dann in einem Arbeitsgang ausgebildet werden, sodass ein nachträgliches Verbinden und somit ein weiterer Arbeitsschritt bei der Herstellung des Düsenaufsatzes vermieden werden können.
Alternativ ist es vorteilhaft, wenn die Düse als separates Bauteil und mit einem distalseitigen Ende des Düsenfluidkanals lösbar verbindbar ausgebildet ist. Insbesondere kann sie mit dem distalseitigen Ende des Düsenfluidkanals verschraubbar oder verrastbar ausgebildet sein. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, die Düse aus einem anderen Werkstoff auszubilden als den Düsenfluidkanal oder den Düsenaufsatz. Beispielsweise kann die Düse so aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Fluidauslass einen freien Fluidauslassquerschnitt definiert, dass der Saugkanaleinlass einen freien Saugkanaleinlassquerschnitt definiert und dass ein Verhältnis von Querschnittsflächen, welche vom Fluidauslassquerschnitt und vom Saugkanaleinlassquerschnitt definiert werden, in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/20 liegt, insbesondere in einem Bereich von 1/100 bis etwa 1/50. Ein Querschnittsflächenverhältnis in den angegebenen Bereichen ermöglicht insbesondere die Reinigung von Gegenständen so durchzuführen, dass keine übermäßige Benetzung mit Reinigungsfluid auftritt. Insbesondere kann so sichergestellt werden, dass das auf den zu reinigenden Gegenstand aufgebrachte Reinigungsfluid vollständig durch den Saugkanaleinlass abgesaugt werden kann.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn am Düsenaufsatz distalseitig ein in distaler Richtung weisend vorstehendes und den Fluidauslassbereich und den Saugkanaleinlassbereich umgebendes Dichtelement angeordnet oder ausgebildet ist. Ein solches Dichtelement hat insbesondere den Vorteil, dass eine optimale Anpassung des Düsenaufsatzes an eine Kontur des zu reinigenden Objekts ermöglicht wird. Ferner kann so auch ein Falschlufteintritt im distalen Endbereich des Düsenaufsatzes minimiert werden. Das Dichtelement kann beispielsweise sowohl direkt an den Fluidauslassbereich als auch an den Saugkanaleinlassbereich angrenzen. Bei alternativen Ausführungsformen kann das Dichtelement lediglich an den Saugkanaleinlassbereich angrenzen, welcher wiederum vom Fluidauslassbereich ausschließlich durch das mindestens eine Reinigungselement getrennt ist. Um eine möglichst gute Reinigungswirkung mit dem Düsenaufsatz erzielen zu können, ist es günstig, wenn das mindestens eine Reinigungselement distalseitig und in distaler Richtung weisend über das Dichtelement vorsteht. Insbesondere ist dies vorteilhaft in einer Arbeitsposition, in welcher das Dichtelement verformt ist, beispielsweise etwas in proximaler Richtung verformt oder zurückgezogen, oder auch in einer Grundstellung, in welcher das Dichtelement unverformt ist. So kann auf jeden Fall ein direkter Kontakt des Reinigungselements mit der zu reinigenden Oberfläche ermöglicht werden, bevor das Dichtelement mit der zu reinigenden Oberfläche in Kontakt tritt. Ist das mindestens eine Reinigungselement entsprechend verformbar, kann so eine optimale mechanische Reinigungswirkung mit dem mindestens einen Reinigungselement erzielt werden. Idealerweise steht das Reinigungselement distalseitig mindestens etwa 0,5 mm über das Dichtelement vor. Günstig ist es, wenn es nicht mehr als 3 mm über das Dichtelement vorsteht. So kann zum einen eine Abdichtung mit dem Dichtelement erreicht werden, zum anderen eine zuverlässige mechanische Reinigung des zu reinigenden Gegenstands mit dem mindestens einen Reinigungselement.
Vorzugsweise grenzt das Dichtelement ausschließlich an den Saugkanaleinlassbereich an. Eine solche Ausgestaltung ist insbesondere dann erwünscht, wenn der Saugkanaleinlassbereich von einem in sich geschlossen ringförmig ausgebildeten Saugkanaleinlass gebildet ist, welcher den Fluidauslass ringförmig umgibt. Der Saugkanaleinlassbereich wird dann einerseits zentral, also innen, vom mindestens einen Reinigungselement begrenzt und außen von dem Dichtelement.
Um eine besonders gute Anpassung des Düsenaufsatzes an eine zu reinigende Oberfläche zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn das Dichtelement verformbar ausgebildet ist. Insbesondere kann es flexibel und/oder elastisch ausgebildet sein. Hierfür kann es beispielsweise aus entsprechend geeigneten Materialien, beispielsweise aus Gummi oder aus einem elastisch verformbaren Kunststoff, ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Dichtelement in Form einer Dichtlippe ausgebildet. Das Dichtelement kann so insbesondere hülsenförmig ausgebildet sein mit einer entsprechend dünnen Wandstärke, die eine flexible und/oder elastische Verformung des Dichtelements, nämlich der Dichtlippe, ermöglicht.
Um den Saugkanaleinlassbereich optimal abdichten zu können, ist das Dichtelement vorzugsweise hülsenförmig ausgebildet und erstreckt sich parallel oder im Wesentlichen parallel zur Fluidauslasslängsachse. Insbesondere kann das Dichtelement konzentrisch zur Fluidauslasslängsachse angeordnet oder ausgebildet sein. Das Dichtelement kann insbesondere kraft- und/oder formschlüssig am Saugkanaleinlass eingeordnet sein. Optional kann auch eine stoffschlüssige Verbindung, beispielsweise durch Kleben oder Schweißen, vorgesehen sein.
Günstigerweise ist das Dichtelement mit dem Düsenaufsatz lösbar verbindbar ausgebildet. Hier kann insbesondere eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung vorgesehen sein. So kann das Dichtelement gegebenenfalls ausgetauscht werden, beispielsweise wenn es beschädigt, abgenutzt ist oder wenn eine andere Flexibilität des Dichtelements gewünscht wird, zum Beispiel im Zusammenwirken mit einem anderen Reinigungselement.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Dichtelement und das mindestens eine Reinigungselement jeweils eine in sich geschlossene Begrenzung des zwischen ihnen ausgebildeten Saugkanaleinlassbereichs bilden. Insbesondere kann die durch das mindestens eine Reinigungselement ausgebildete geschlossene Begrenzung zumindest teilweise fluiddurchlässig sein, beispielsweise dadurch, dass das mindestens eine Reinigungselement durch eine Mehrzahl von Borsten oder Borstenbündeln ausgebildet ist.
Ferner ist es günstig, wenn das Dichtelement distalseitig einen Dichtelementrand definiert, wenn das mindestens eine Reinigungselement distalseitig ein Reinigungselementende definiert und wenn das Reinigungselementende distalseitig über den Dichtelementrand vorsteht. So ist es möglich, dass das Reinigungselementende mit der zu reinigenden Fläche in Kontakt tritt, bevor der Dichtelementrand die zu reinigende Fläche berührt. So kann eine mechanische Reinigung der zu reinigenden Fläche sichergestellt werden, beispielsweise durch entsprechende Verformung des mindestens einen Reinigungselements, bis der Dichtelementrand mit der zu reinigenden Fläche in Kontakt tritt und so eine Abdichtung des Düsenaufsatzes relativ zu der zu reinigenden Fläche ermöglicht.
Um insbesondere auch ebene Fläche optimal reinigen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Dichtelementrand eine Randebene definiert. Die Randebene kann insbesondere relativ zur Fluidauslasslängsachse quer, insbesondere senkrecht, oder auch geneigt zu dieser verlaufen, je nach Anwendungszweck des Düsenaufsatzes.
Vorzugsweise verläuft die Randebene quer, insbesondere senkrecht zur Fluidauslasslängsachse. Je nach Ausgestaltung des Düsenaufsatzes kann so eine besonders ergonomische Handhabung desselben ermöglicht werden, beispielsweise wenn die Randebene relativ zur Fluidauslasslängsachse geneigt verläuft.
Ferner ist es günstig, wenn das Dichtelement eine Dichtelementlänge parallel zur Fluidauslasslängsachse aufweist, wenn das mindestens eine Reinigungselement eine Reinigungselementlänge parallel zur Fluidauslasslängsachse aufweist und wenn die Reinigungselementlänge größer ist als die Dichtelementlänge. So kann insbesondere sichergestellt werden, dass ein distalseitiges Reinigungselementende über das Dichtelement distalseitig vorsteht, insbesondere über einen Dichtelementrand.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das mindestens eine Reinigungselement distalseitig eine Reinigungselementendfläche aufweist und dass die Reinigungselementendfläche eine Endflächenebene definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zu einer Fluidauslasslängsachse des Fluidauslasses verläuft. Wie bereits erläutert kann so eine optimale Reinigungswirkung mittels des mindestens einen Reinigungselements auf der zu reinigenden Fläche erzielt werden.
Vorzugweise ist die Reinigungselementendfläche durch in distaler Richtung weisende Endflächen freier Enden der Mehrzahl von Borsten definiert. Dies ermöglicht insbesondere eine optimale Reinigung textiler Gewebe, und zwar insbesondere dann, wenn die Borsten entsprechend kleine Durchmesser aufweisen, sodass sie auch möglichst tief in das Gewebe eindringen können.
Günstig ist es, wenn die Randebene und die Endflächenebene parallel zueinander verlaufen und wenn die Endflächenebene distalseitig der Randebene verläuft. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Düsenaufsatz mit dem mindestens einen Reinigungselement und dem Dichtelement parallel auf die zu reinigende Fläche aufzusetzen und den Düsenaufsatz entsprechend parallel zu sich selbst relativ zu der zu reinigenden Fläche zu bewegen.
Für ein optimales Reinigungsergebnis ist es günstig, wenn die Randebene und die Endflächenebene einen Abstand voneinander aufweisen und wenn der Abstand einen Wert in einem Bereich von etwa 0,5 mm bis etwa 3 mm aufweist. Insbesondere kann der Abstand einen Wert von etwa 1 mm aufweisen. Die angegebene Dimensionierung eines Abstands hat insbesondere den Vorteil, dass sowohl eine gute Reinigungswirkung mit dem mindestens einen Reinigungselement einerseits und eine möglichst gute Abdichtung mit dem Dichtelement andererseits erzielbar ist.
Vorzugsweise ist das mindestens eine Reinigungselement mit dem Düsenaufsatz lösbar verbindbar ausgebildet. So kann es bei Bedarf ausgetauscht werden, und zwar beispielsweise dann, wenn es abgenutzt ist oder wenn eine andere Art von Reinigungselement für einen bestimmten Reinigungszweck bevorzugt zum Einsatz kommen soll.
Die Reinigungswirkung des Düsenaufsatzes kann insbesondere weiter dadurch verbessert werden, dass das mindestens eine Reinigungselement bewegbar, insbesondere mit einem Antrieb, am Düsenaufsatz angeordnet oder ausgebildet ist. So muss ein Anwender den Düsenaufsatz nicht selbst von Hand über die zu reinigende Fläche bewegen, sondern eine Relativbewegung zwischen dem mindestens einen Reinigungselement und der zu reinigenden Oberfläche wird dann durch den Antrieb erreicht.
Günstig ist es, wenn der Düsenaufsatz einen Antrieb zum Bewegen des Düsenaufsatzes oder von Teilen desselben, insbesondere zum Bewegen des mindestens einen Reinigungselements, umfasst. Insbesondere kann der Antrieb in Form eine Schwingungs-, Rotations- oder ibrationsantriebs ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Antrieb einen Elektromotor umfassen, welcher mit dem mindestens einen Reinigungselement gekoppelt ist, um dieses relativ zum Düsenaufsatz zu bewegen. Oder der Antrieb ist angeordnet und ausgebildet zum Bewegen des Düsenaufsatzes relativ zu einem Handstück, mit welchem der Düsenaufsatz gekoppelt ist. So muss ein Anwender für eine mechanische Reinigung den Düsenaufsatz nicht über die zu reinigende Fläche bewegen, sondern nur gegen diese halten.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Düsenaufsatz abgewinkelt ausgebildet ist und einen distalen und einen proximalen Düsenaufsatzabschnitt umfasst, dass der Fluidauslass und der Saugkanaleinlass am distalen Düsenaufsatzabschnitt angeordnet oder ausgebildet sind, dass der proximale Düsenaufsatzabschnitt mit einem Handstück verbunden oder verbindbar ist und dass der distale und proximale Düsenaufsatzabschnitt relativ zueinander abgewinkelt sind. Eine solche abgewinkelte Ausgestaltung des Düsenaufsatzes ermöglicht insbesondere ein ergonomisches Arbeiten mit dem Düsenaufsatz. Beispielsweise kann der Düsenaufsatz mit einer Hand im Bereich des proximalen Düsenaufsatzabschnitts ergriffen werden. Der gegenüber diesem geneigte distale Düsenaufsatzabschnitt kann dann an die zu reinigende Oberfläche herangeführt werden, ohne dass ein Anwender mit zu stark abgewinkeltem Handgelenk arbeiten muss. Günstig ist es, wenn der proximale Düsenaufsatzabschnitt eine proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse definiert und wenn der distale Düsenaufsatzabschnitt eine distale Düsenaufsatzabschnittslängsachse definiert, wenn die proximale Düsenaufsatzabschnittslängsachse und die distale Düsenaufsatzabschnittslängsachse einen Knickwinkel einschließen und wenn der Knickwinkel einen Wert in einem Bereich von etwa 90° bis 180° ausweist. Insbesondere kann der Knickwinkel in einem Bereich von etwa 125° bis 155° liegen. Je nach Anwendung beziehungsweise Einsatzzweck des Düsenaufsatzes kann mit Knickwinkeln im angegebenen Bereich eine optimale ergonomische Handhabung für einen Anwender erreicht werden.
Besonders einfach und kostengünstig ausbilden lässt sich der Düsenaufsatz, wenn er aus einem Kunststoff ausgebildet ist. Insbesondere kann das mindestens eine Reinigungselement aus einem Kunststoff ausgebildet sein. Beispielsweise kann ein Gehäuse des Düsenaufsatzes durch den Düsenaufsatzsaugkanal definiert werden, welcher eine äußere Hülle des Düsenaufsatzes bildet.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einer Saugdüse der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Düsenaufsatz in Form eines der vorstehend beschriebenen Düsenaufsätze ausgebildet ist.
Eine Saugdüse mit einem der oben beschriebenen Düsenaufsätze auszubilden beziehungsweise auszustatten weist die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Düsenaufsätzen beschriebenen Vorteile auf.
Gemäß einer Ausführungsform kann der Düsenaufsatz unlösbar mit dem Handstück verbunden sein. Insbesondere kann der Düsenaufsatz einstückig mit dem Handstück ausgebildet sein. Vorteilhaft ist es, wenn das Handstück und der Düsenaufsatz miteinander lösbar verbindbar ausgebildet sind. So kann abhängig von der zu lösenden Reinigungsaufgabe der am besten geeignete Düsenaufsatz mit dem Handstück gekoppelt werden. Beispielsweise kann das Handstück ausgebildet sein, um eine Reinigungsfluidabgabe zu steuern. Hierfür kann insbesondere eine Ventileinrichtung am Handstück angeordnet oder ausgebildet sein, die mit einer Fördereinrichtung eines Reinigungsgeräts zusammenwirkt, beispielsweise steuerungswirksam.
Zur Verbesserung der Handhabbarkeit der Saugdüse ist es vorteilhaft, wenn der Düsenaufsatz am Handstück verdrehbar angeordnet oder ausgebildet ist. Insbesondere dann, wenn der Düsenaufsatz abgewinkelt ausgebildet ist, kann so bei gleicher Handhaltung ein distales Ende des Düsenaufsatzes, mithin also der Saugkanaleinlass beziehungsweise der Fluidkanalauslass, in eine gewünschte Richtung gedreht werden.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Reinigungsschlauch für ein Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Saugdüse in Form einer der oben beschriebenen Saugdüsen ausgebildet ist.
Ein derartig ausgebildeter Reinigungsschlauch weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Saugdüsen beschriebenen Vorteile auf.
Günstig ist es, wenn das zweite Schlauchsaugkanalende mit einem Sauganschluss des Reinigungsgeräts fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist und wenn das zweite Schlauchfluidkanalende mit einem Fluidanschluss des Reinigungsgeräts fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, ein Reinigungsfluid, welches beispielsweise in einem entsprechend dafür vorgesehenen Behälter am Reinigungsgerät aufgenommen ist, mit einer Fördereinrichtung durch den Schlauchfluidkanal zum Fluidauslass am Düsenaufsatz zu fördern und die Schmutzflotte durch den Schlauchsaugkanal und dann durch den Sauganschluss des Reinigungsgeräts in einen Schmutzflottenbehälter des Reinigungsgeräts einzusaugen.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, dass der Reinigungsschlauch in Form eines der oben beschriebenen Reinigungsschläuche ausgebildet ist. Das Reinigungsgerät weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Reinigungsschläuchen beschriebenen Vorteile auf.
Günstig ist es, wenn das Reinigungsgerät eine Steuerungseinrichtung umfasst zum Steuern der Fördereinrichtung zur Aktivierung und Deaktivierung einer Fluidabgabe. So kann ein Anwender die zu reinigende Oberfläche gezielt mit einem Reinigungsfluid beaufschlagen. Beispielsweise kann an einem Handstück der Saugdüse eine Ventileinrichtung oder ein Steuerelement angeordnet oder ausgebildet sein, um die Fördereinrichtung zu aktivieren oder zu deaktivieren, um so bei Bedarf Reinigungsfluid durch den Fluidauslass auf die zu reinigende Fläche abzugeben oder eine Fluidabgabe zu unterbinden.
Vorteilhaft ist es, wenn der Düsensaufsatz einen Sensor, insbesondere einen Berührungssensor und/oder einen Drucksensor, umfasst und wenn die Steuerungseinrichtung mit dem Sensor steuerungswirksam verbunden ist zum automatischen Starten einer Fluidabgabe bei einer Betätigung des Sensors. Eine solche Weiterbildung vereinfacht insbesondere eine Handhabung des Reinigungsgeräts, da ein Anwender die Fluidabgabe nicht aktiv steuern oder aktivieren muss. Durch entsprechende Handhabung des Düsenaufsatzes beginnt bei der vorgeschlagenen Weiterbildung die Fluidabgabe automatisch, beispielsweise wenn ein Unterdruckgrenzwert im Düsensaugkanal unterschritten wird oder wenn der Düsenaufsatz die zu reinigende Fläche berührt. Dies kann mit einem Drucksensor beziehungsweise einem Berührungssensor detektiert werden.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1 : eine schematische perspektivische, teilweise durchbrochene Gesamtansicht eines Reinigungsgeräts in Form eines Sprühextraktionsgeräts; Figur 2: eine schematische perspektivische Darstellung einer mit einem
Reinigungsschlauch gekoppelten Saugdüse beim Reinigen eines Schuhs;
Figur 3: eine schematische perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer mit einem Reinigungsschlauch verbundenen Saugdüse beim Reinigen eines Sitzes;
Figur 4: eine schematische perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Düsenaufsatzes, wie er beispielhaft in Figur 3 dargestellt ist;
Figur 5: eine Ansicht der Anordnung aus Figur 4 in Richtung des Pfeils A;
Figur 6: eine schematische Schnittansicht längs Linie 6-6 in Figur 5;
Figur 7: eine schematische perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eine Düsenaufsatzes;
Figur 8: eine Ansicht der Anordnung der Figur 7 in Richtung des Pfeils B;
Figur 9: eine schematische Schnittansicht längs Linie 9-9 in Figur 8;
Figur 10: eine perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eine Düsenaufsatzes, wie beispielhaft in Figur 2 dargestellt;
Figur 11 : eine Ansicht der Anordnung aus Figur 10 in Richtung des Pfeils C;
Figur 12: eine Schnittansicht längs Linie 12-12 in Figur 11; Figur 13: eine perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels einen Düsenaufsatzes;
Figur 14: eine Ansicht der Anordnung aus Figur 13 in Richtung des Pfeils D;
Figur 15: eine Schnittansicht längs Linie 15-15 in Figur 14;
Figur 16: eine perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels eines Düsenaufsatzes;
Figur 17: eine Ansicht der Anordnung aus Figur 16 in Richtung des Pfeils E;
Figur 18: eine Schnittansicht längs Linie 18-18 in Figur 17;
Figur 19: eine schematische perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels eines Düsenaufsatzes;
Figur 20: eine Ansicht der Anordnung aus Figur 19 in Richtung des Pfeils F;
Figur 21 : eine Schnittansicht längs Linie 21-21 in Figur 20;
Figur 22: eine schematische perspektivische, teilweise durchbrochene Ansicht eines siebten Ausführungsbeispiels eines Düsenaufsatzes;
Figur 23: eine Ansicht der Anordnung aus Figur 22 in Richtung des Pfeils G;
Figur 24: eine Schnittansicht längs Linie 24-24 in Figur 23;
Figur 25: eine Schnittansicht längs Linie 25-25 in Figur 23;
Figur 26: eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts; und Figur 27: eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts.
In Figur 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneten Reinigungsgeräts dargestellt. Es ist in Form eines Sprühextraktionsgeräts 12 ausgebildet.
Der Aufbau des Reinigungsgeräts 10 aus Figur 1 ist schematisch in Figur 27 dargestellt.
In einem Gehäuse 14 des Reinigungsgeräts 10 sind eine Saugeinrichtung 16 und eine Fördereinrichtung 18 angeordnet. Die Saugeinrichtung 16 ist mit einem Sauganschluss 20 am Gehäuse 14 fluidwirksam verbunden. Die Fördereinrichtung 18 ist mit einem Reinigungsfluidanschluss 22 am Gehäuse 14 fluidwirksam verbunden. Im Gehäuse 14 ist ein Reinigungsfluidbehälter 24 angeordnet, welcher ausgebildet ist zum Aufnehmen eines Reinigungsfluids, beispielsweise Wasser. Der Reinigungsfluidbehälter 24 ist in nicht dargestellter Weise fluidwirksam mit der Fördereinrichtung 18 verbunden, sodass Reinigungsfluid aus dem Reinigungsfluidbehälter 24 mittels der Fördereinrichtung 18 zum Reinigungsfluidanschluss 22 gefördert werden kann.
Im Gehäuse 14 ist ferner ein Schmutzflottenbehälter 26 aufgenommen, welcher fluidwirksam mit der Saugeinrichtung 16 verbunden ist. Die Saugeinrichtung 16 ist ausgebildet, um eine Schmutzflotte vom Sauganschluss 20 in den Schmutzflottenbehälter 26 zu fördern.
Das Reinigungsgerät 10 umfasst ferner einen Reinigungsschlauch 28, welcher sowohl mit dem Sauganschluss 20 als auch mit dem Reinigungsfluidanschluss 22 verbunden beziehungsweise verbindbar ausgebildet ist.
Der Reinigungsschlauch 28 umfasst einen Schlauchsaugkanal 30 mit einem ersten Schlauchsaugkanalende 32 und einem zweiten Schlauchsaugkanalende 34. Der Reinigungsschlauch 28 umfasst ferner einen Schlauchfluidkanal 36 mit einem ersten Schlauchfluidkanalende 38 und einem zweiten Schlauchfluidkanalende 40.
Der Reinigungsschlauch 28 umfasst einen äußeren Saugschlauch 42, welcher den Schlauchsaugkanal 30 umgibt beziehungsweise definiert. Der Schlauchfluidkanal 36 wird durch einen Fluidschlauch 44 definiert, welcher durch den Saugschlauch 42 und mithin also durch den Schlauchsaugkanal 30 geführt ist.
Das Reinigungsgerät 10 umfasst ferner eine Saugdüse 46 mit einem Handstück 48 und einem Düsenaufsatz 50.
Am Handstück 48 ist eine Ventileinrichtung 52 angeordnet zum Öffnen beziehungsweise Schließen eines Handstückfluidkanals 54, welcher sich durch das Handstück 48 erstreckt. Durch das Handstück 48 erstreckt sich ferner ein Handstücksaugkanal 56. Ein proximales Ende des Handstückfluidkanals 54 ist fluidwirksam verbunden beziehungsweise verbindbar mit dem ersten Schlauchfluidkanalende 38. Ein proximales Ende des Handstücksaugkanals 56 ist verbunden beziehungsweise verbindbar mit dem ersten Schlauchsaugkanalende 32.
Das Handstück 48 und der Düsenaufsatz 50 sind wahlweise dauerhaft fest miteinander verbunden oder alternativ lösbar verbindbar ausgebildet.
Der Düsenaufsatz 50 ist am Handstück 48 bei Ausführungsbeispielen entweder verdrehbar angeordnet oder ausgebildet oder unverdrehbar.
Der Reinigungsschlauch 28 ist derart ausgebildet, dass das zweite Schlauchsaugkanalende 34 mit dem Sauganschluss 20 des Reinigungsgeräts fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist und dass das zweite Schlauchfluidkanalende 40 mit dem Reinigungsfluidanschluss 22 des Reinigungsgeräts 10 fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist. Das in Figur 1 schematisch dargestellte Reinigungsgerät 10 ist netzunabhängig betreibbar. Hierfür ist eine wiederaufladbare Batterie 58 vorgesehen. Sie dient zur Versorgung aller elektrischer Komponenten des Reinigungsgeräts 10 mit elektrischer Energie. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Netzanschlusseinrichtung vorgesehen sein.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren 3 bis 6 näher erläutert.
Ein proximales Ende 60 des Düsenaufsatzes 50 ist mit einem distalen Ende 62 des Handstücks 48 lösbar verbindbar ausgebildet. Hierfür ist eine nicht näher dargestellte und beschriebene Kopplungseinrichtung 44 vorgesehen.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst einen Düsensaugkanal 66 und einen von diesem fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal 68.
Ein proximales Ende 70 des Düsensaugkanals 66 ist mit einem distalen Ende des Handstücksaugkanals 56 fluidwirksam in einer Kopplungsstellung des Handstücks 48 und des Düsenaufsatzes 50 verbunden. Eine solche Kopplungsstellung ist schematisch in Figur 3 dargestellt. Ein proximales Ende 72 des Düsenfluidkanals 68 ist mit einem distalen Ende des Handstückfluidkanals 54 fluidwirksam verbunden.
Der Düsenfluidkanal 68 umfasst distalseitig einen Fluidauslass 74 zum Ausbringen eines Reinigungsfluids. Der Düsensaugkanal 66 umfasst distalseitig einen Saugkanaleinlass 76 zum Aufnehmen einer Schmutzflotte.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst ferner ein Reinigungselement 78. Das Reinigungselement 78 trennt den Fluidauslass 74 und den Saugkanaleinlass 76 räumlich voneinander, sodass ein Fluidauslassbereich 80 und ein von diesem getrennter Saugkanaleinlassbereich 82 definiert werden. Der Düsenaufsatz 50 umfasst einen hohlzylindrischen Rohrabschnitt 84, welcher den Düsensaugkanal 66 umgibt beziehungsweise definiert. An einem distalseitigen Ende 86 ist am Rohrabschnitt 84 ein in distaler Richtung weisend vorstehendes und den Saugkanaleinlassbereich 82 und den Fluidauslassbereich 80 umgebendes Dichtelement 88 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Beim ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6 grenzt das Dichtelement 88 ausschließlich an den Saugkanaleinlassbereich 82 an.
Das Dichtelement 88 ist verformbar ausgebildet, und zwar insbesondere flexibel und/oder elastisch. Es ist in Form einer Dichtlippe realisiert.
Das Dichtelement 88 ist hülsenförmig ausgebildet. Es erstreckt sich parallel zu einer Fluidauslasslängsachse 92, die vom Fluidauslass 74 definiert wird. Das Dichtelement 88 umgibt bei diesem Ausführungsbeispiel die Fluidauslasslängsachse 92 konzentrisch.
Das Dichtelement 88 ist mit dem Düsenaufsatz 50 entweder unlösbar oder lösbar verbindbar ausgebildet.
Das Dichtelement 88 definiert distalseitig einen Dichtelementrand 94. Der Dichtelementrand 94 wiederum definiert eine Randebene 96. Die Randebene 96 verläuft quer, bei dem in den Figuren dargestellten ersten Ausführungsbeispiel senkrecht zur Fluidauslasslängsachse 92.
Das Dichtelement 88 weist eine Dichtelementlänge 98 parallel zur Fluidauslasslängsachse 92 auf.
Der Fluidauslass 74 ist beim ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6 von distal her betrachtet, also in Richtung des Pfeils A in Figur 4, zentral mittig am Düsenaufsatz 50 positioniert. Der Düsenfluidkanal 68 wird begrenzt beziehungsweise definiert durch ein Fluidrohr 100, welches sich konzentrisch zur Fluidauslasslängsachse 92 im Inneren des Rohrabschnitts 94 ausgehend vom proximalen Ende 72 in distaler Richtung erstreckt. Ein distales Ende 102 des Fluidrohrs 100 ist gegenüber dem distalen Ende 96 des Rohrabschnitts 84 etwas in proximaler Richtung zurückgesetzt.
Ausgehend vom distalen Ende 102 ist am Fluidrohr 1000 ein kurzer Innengewindeabschnitt 104 ausgebildet. In diesen ist ein Außengewindeabschnitt 106 einer Düse 108 eingeschraubt. Die Düse 108 weist einen Düsenkanal 110 auf, dessen proximales Ende 112 distalseitig an den Düsenfluidkanal 68 anschließt.
Ein vom Düsenkanal 110 definierter Innendurchmesser ist signifikant kleiner als ein Innendurchmesser des Düsenfluidkanals 68. Bei dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist der Innendurchmesser des Düsenfluidkanals 68 mehr als lOmal größer als der Innendurchmesser des Düsenkanals 110.
Ein distales Ende 114 der Düse 108 ist gegenüber dem distalen Ende 86 des Rohrabschnitts 84 etwas in proximaler Richtung zurückgesetzt.
Am Fluidrohr 100 ist außen in etwa im Bereich des Außengewindeabschnitts 106 ein ringförmiger Träger 116 angeordnet. Dieser weist eine Mehrzahl von in distaler Richtung weisend geöffneten Sacklöchern 118 auf. In jedem der Sacklöcher 118 ist ein Borstenbündel 120 mit einer Mehrzahl von Borsten 122 aufgenommen. Die Borsten 122 sind somit mit proximalseitigen Endabschnitten in den Sacklöchern 118 aufgenommen. Die Borsten 122 weisen eine Gesamtlänge 124 auf. Sie stehen auf einer Länge 126 aus den Sacklöchern 116 vor. Mithin ragen sie auf der Länge 126 vom Träger 116 in distaler Richtung vor.
Das Reinigungselement 78 umfasst den Träger 116 sowie die Mehrzahl von Borsten 112, die am Träger 116 angeordnet beziehungsweise ausgebildet sind. Der wie beschrieben ringförmig beziehungsweise hülsenförmig ausgebildete Träger 116 umgibt den Fluidauslass 74. Das distale Ende 114 der Düse 108 und somit der Fluidauslass 74 stehen distalseitig etwas über einen distalseitigen Begrenzungsrand 128 des Trägers 116 vor.
Der Fluidauslass 74 umfasst die Düse 108.
Das beschriebene Reinigungselement 78 ist in Form einer Ringbürste 130 ausgebildet. Die Ringbürste 130 umfasst einen in sich geschlossenen ringförmigen Borstenkranz 132. Das wie beschrieben ringförmig ausgebildete Reinigungselement 78 ist in sich geschlossen ausgebildet und umgibt den Fluidauslass 74 ringförmig.
Die Borsten 122 definieren eine Borstenlängsrichtung 134, welche parallel beziehungsweise im Wesentlichen parallel zur Fluidauslasslängsachse 92 ausgerichtet ist.
Die beschriebene Düse 108 ist als separates Bauteil ausgebildet, beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff, und mit dem distalseitigen Ende des Düsenfluidkanals 68 lösbar verbindbar, nämlich verschraubbar oder verrast- bar. Bei alternativen Ausführungsbeispielen kann die Düse 108 zusätzlich oder alternativ mit dem Düsenfluidkanal 68 stoffschlüssig verbunden sein, beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder Löten.
Durch die besondere Anordnung des Fluidrohrs 100 im Rohrabschnitt 84 ist der Saugkanaleinlass 76 in sich geschlossen ringförmig ausgebildet und umgibt den Fluidauslass 74, und zwar konzentrisch. Der Saugkanaleinlass 76 und der Fluidauslass 74 sind somit auch aneinander angrenzend angeordnet.
Das Reinigungselement 78 begrenzt den Fluidauslassbereich 80, und zwar um diesen herum. Ferner begrenzt das Reinigungselement 78 den Saugkanaleinlassbereich 82 in radialer Richtung auf die Fluidauslasslängsachse 92 hin. Das Dichtelement 88 und das Reinigungselement 78 bilden wie beschrieben und in den Figuren schematisch dargestellt eine geschlossene Begrenzung des zwischen ihnen ausgebildeten Saugkanaleinlassbereichs 82. Beim ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6 sind sowohl innere als auch äußere Begrenzungen des ringförmigen Saugkanaleinlasses 76 kreisförmig ausgebildet. Somit ergibt sich ein kreisringförmiger Saugkanaleinlass 76 sowie ein vom Dichtelement 88 und dem Reinigungselement 78 begrenzter kreisringförmiger Saugkanaleinlassbereich 82.
Das Reinigungselement 78 ist aufgrund seiner Ausgestaltung mit den Borsten 122 fluiddurchlässig ausgebildet.
Das Reinigungselement 78 definiert distalseitig ein Reinigungselementende 136, welches distalseitig über den Dichtelementrand 94 vorsteht.
Das Reinigungselement 78 bildet mit dem Reinigungselementende 136 eine Reinigungselementendfläche 138, welche eine Endflächenebene 140 definiert. Die Endflächenebene 140 verläuft bei dem in Figuren 3 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel quer, nämlich senkrecht, zur Fluidauslasslängsachse 92. Die Reinigungselementendfläche 138 ist ferner durch in distaler Richtung weisende Endflächen 142 freier Enden der Mehrzahl von Borsten 122 definiert.
Bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel verlaufen die Randebene 96 und die Endflächenebene 140 parallel zueinander. Die Endflächenebene 140 verläuft jedoch distalseitig der Randebene 96. Die Randebene 96 und die Endflächenebene 140 sind, wie insbesondere gut in Figur 6 zu erkennen, voneinander beanstandet und definieren einen Abstand 144 voneinander. Ein Wert des Abstands 144 liegt in einem Bereich von etwa 0,5 mm bis etwa 3 mm. Vorzugsweise beträgt der Abstand 144 etwa 1 mm.
Wie ferner in Figur 6 gut zu erkennen definiert die Länge 126 eine freie Reinigungselementlänge 146 des Reinigungselements 78 parallel zur Fluidauslass- längsachse 92. Die freie Reinigungselementlänge 146 entspricht einem Abstand des Trägers 116 von den Endflächen 142 der Borsten 122. Die Reini- gungselementlänge 146 ist etwas größer als die Dichtelementlänge 98. Beim ersten Ausführungsbeispiel unterscheiden sich die Reinigungselementlänge 146 und die Dichtelementlänge 98 um den Abstand 144.
Das Reinigungselement 78 ist beim ersten Ausführungsbeispiel mit dem Düsenaufsatz 50 lösbar verbindbar ausgebildet. Zum Austauschen des Reinigungselements 78 kann der Träger 116 vom Fluidrohr 100 nach distal abgezogen werden.
Um mit der Düse 108 eine gewünschte Düsenwirkung zu erreichen, weist der Fluidauslass 74, mithin also der Düsenkanal 110, einen Fluidauslassquerschnitt auf, welcher signifikant kleiner ist als ein freier Saugkanaleinlassquerschnitt, welcher vom Saugkanaleinlass 76 definiert wird. Ein Verhältnis von Querschnittsflächen, welche vom Fluidauslassquerschnitt und vom Saugkanaleinlassquerschnitt werden, liegt bei dem in den Figuren dargestellten ersten Ausführungsbeispiel in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/20. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann es in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/50 liegen.
Bei alternativen Ausführungsbeispielen ist die Düse 108 mit dem Düsenaufsatz 50 einstückig, insbesondere monolithisch ausgebildet.
Das Fluidrohr 100 ist mittels zweier Stützstreben 148 mit dem Rohrabschnitt 84 verbunden. Die Stützstreben 148 erstrecken sich vom Fluidrohr 100 schräg in radialer sowie proximaler Richtung auf den Rohrabschnitt 84 hin.
Der Düsenaufsatz 50 kann ausschließlich aus Kunststoff ausgebildet sein. Insbesondere können die Borsten 122 aus einem Kunststoff gebildet sein. Der Rohrabschnitt 84 kann mit dem Fluidrohr durch Spritzgießen ausgebildet sein. Das Dichtelement 88 kann mittels Zwei-Komponenten-Spritzen an den Rohrabschnitt 84 angespritzt sein. Ein zweites Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 ist schematisch in den Figuren 7 bis 9 dargestellt. Es unterscheidet sich vom Aufbau des Düsenaufsatzes 50 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6 dadurch, dass der Düsenaufsatz 50 abgewinkelt ausgebildet ist. Aufgrund der großen Ähnlichkeit der Düsenaufsätze 50 des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels sind identische beziehungsweise funktional ähnliche oder vergleichbare Komponenten mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst wie in den Figuren 7 bis 9 schematisch dargestellt, einen distalen Düsenaufsatzabschnitt 150 und einen proximalen Düsenaufsatzabschnitt 152. Der Fluidauslass 74 und der Saugkanaleinlass 76 sind am distalen Düsenaufsatzabschnitt 150 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Der proximale Düsenaufsatzabschnitt 152 ist entweder mit dem Handstück 48 dauerhaft verbunden oder mit dem Handstück 48 lösbar verbindbar ausgebildet. Der distale Düsenaufsatzabschnitt 150 und der proximale Düsenaufsatzabschnitt 152 sind relativ zueinander abgewinkelt.
Der distale Düsenaufsatzabschnitt 150 definiert eine distale Düsenaufsatzabschnittlängsachse 154. Der proximale Düsenaufsatzabschnitt 152 definiert eine proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse 156. Die proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse 156 und die distale Düsenaufsatzabschnittlängsachse 154 schließen einen Knickwinkel 158 ein, weicher einen Wert in einem Bereich von etwa 90° bis 180° aufweist. Insbesondere liegt er in einem Bereich von etwa 125° bis 155°. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 7 bis 9 beträgt der Knickwinkel 158 etwa 145°. Das Fluidrohr 100 und der Rohrabschnitt 84 verlaufen ebenfalls um den Knickwinkel 158 abgeknickt und definieren jeweils Abschnitte, die koaxial zu den distalen proximalen Düsenaufsatzabschnittlängsachsen 154 und 156 verlaufen.
Ein distaler Endabschnitt beziehungsweise Endbereich des distalen Düsenaufsatzabschnitts 150 ist identisch ausgebildet wie ein distaler Endbereich des Düsenaufsatzes 50 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6, sodass diesbezüglich auf die obige Beschreibung verwiesen werden kann.
Ein drittes Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 ist schematisch in den Figuren 10 bis 12 dargestellt. Auch diese Ausführungsbeispiel ist dem ersten Ausführungsbeispiel sehr ähnlich, sodass auch hier, wie im Übrigen bei allen nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen, zur Bezeichnung identischer und funktional ähnlicher Komponenten dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel lediglich in einer Ausgestaltung eines distalen Endbereichs 160 des Düsenaufsatzes 50. Der Rohrabschnitt 84 ist zum Ende 86 hin ausgehend von einem kreisförmigen Querschnitt zu einem im Wesentlichen dreieckigen Querschnitt übergehend ausgebildet. Die Draufsicht auf den Düsenaufsatz 50 in Richtung des Pfeils C in Figur 10, wie sie in Figur 11 dargestellt ist, zeigt das dreieckige Ende 86 mit abgerundeten Ecken. Das Dichtelement 88 ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel an das Ende 86 angeformt und weist daher eine ähnliche Kontur auf wie das Ende 86.
Durch die beschriebene Ausgestaltung des Endbereichs 160 ergibt sich eine ringförmige, nämlich kreisförmige Begrenzung des Saugkanaleinlassbereichs 82 durch das Reinigungselement 78 in Richtung auf die Fluidauslasslängsachse 92 hin. Eine äußere Begrenzung, also von der Fluidauslasslängsachse 92 weg, des Saugkanaleinlassbereichs 82 ist vieleckig, nämlich dreieckig, ausgebildet. Somit können sich innere und äußere Begrenzungen des ringförmigen Saugkanaleinlasses 76 voneinander unterscheiden. Sie müssen also nicht geometrisch ähnlich sein, wie dies beim ersten und beim zweiten Ausführungsbeispiel des Düsenaufsatzes 50 der Fall ist.
In den Figuren 13 bis 15 ist beispielhaft ein viertes Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 dargestellt. Das vierte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom dritten Ausführungsbeispiel durch die Ausgestaltung des Trägers 116 sowie die Ausgestaltung des Reinigungselements 78. Der Träger 116 ist beim vierten Ausführungsbeispiel dreieckig ausgebildet und somit geometrisch ähnlich zum dreieckigen distalen Ende 86 des Endbereichs 160 des Rohrabschnitts 84.
Am Träger 116 sind entlang einer äußeren Begrenzung mehrere Borstenbündel 120 umfassend eine Mehrzahl von Borsten 122 angeordnet und bilden somit eine dreieckige Begrenzung beziehungsweise Trennung des Fluidauslassbereichs 80 zum Saugkanaleinlassbereichs 82 hin.
Ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 ist in den Figuren 16 bis 18 schematisch dargestellt. Es unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel durch die Ausgestaltung des Endbereichs 160. Der zum proximalen Ende hin kreisförmige Rohrabschnitt 84 weitet sich im Endbereich 160 derart, dass ein rechteckiges umlaufendes Ende 86 definiert wird, an dem das in entsprechender Weise rechteckige Dichtelement 88 umlaufende angeordnet ist. Das Reinigungselement 78 ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel kreisringförmig um den Fluidauslass 74 angeordnet und begrenzt einen kreisförmigen Fluidauslassbereich 80.
Die Begrenzung des Saugkanaleinlassbereiches 82 durch das Reinigungselement 78 ist kreisringförmig. Das Dichtelement 88 bildet eine viereckige Begrenzung des Saugkanaleinlassbereichs 82.
Ein sechstes Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 ist schematisch in den Figuren 19 bis 21 dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom fünften Ausführungsbeispiel lediglich durch die Ausgestaltung des Reinigungselements 78, insbesondere des Trägers 116 und der Anordnung der Borstenbündel 120 beziehungsweise Borsten 122.
Der Träger 116 ist im Wesentlichen viereckig, nämlich quadratisch, ausgebildet. Eine Mehrzahl von Borstenbündeln 120 umfassend eine Mehrzahl von Borsten 122 sind an einem äußeren Randbereich des Trägers 116 angeordnet, und zwar wie bei den anderen Ausführungsbeispielen mit parallel beziehungsweise im Wesentlichen parallel zur Fluidauslasslängsachse 92 ausgerichteter Borstenlängsrichtung 134. Die Borstenbündel 120 bilden somit eine Begrenzung beziehungsweise eine Trennung oder ein Trennelement, die in Draufsicht auf den Düsensatz 50 von vorne, also in Richtung des Pfeils F in Figur 19, eine quadratische Form aufweist. Der Fluidauslassbereich 80 ist somit im Wesentlichen viereckig ausgebildet. Der Saugkanaleinlassbereich 82 ist außen rechteckig geformt und vom umlaufenden Dichtelement 88 begrenzt, welches am distalen und rechteckig ausgebildeten Ende 86 des Endbereichs 160 positioniert ist.
Bei den beschriebenen sechs Ausführungsbeispielen von Düsenaufsätzen 50 sind die Saugkanaleinlassbereiche 82 den Fluidauslassbereich 80 jeweils ringförmig umgebend ausgebildet. Dies wird dadurch erreicht, dass das Reinigungselement 78 den Fluidauslassbereich 80 ringförmig umschließt, unabhängig von einer Form des Rings, beispielsweise kreisförmig wie beim ersten Ausführungsbeispiel oder dreieckig wie beim vierten Ausführungsbeispiel oder viereckig wie beim sechsten Ausführungsbeispiel.
Beim siebten Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50, wie er schematisch in den Figuren 22 bis 25 dargestellt ist, ist der Endbereich 160 ähnlich wie beim fünften und sechsten Ausführungsbeispiel so geformt, dass ein rechteckiges distales Ende 86 ausgebildet ist. Das Dichtelement 88 ist am Ende 86 angeordnet und ebenfalls umlaufend und in sich geschlossen ausgebildet wie bei den Ausführungsbeispielen fünf und sechs.
Anders als bei den bisherigen Ausführungsbeispielen ist das Reinigungselement 78 jedoch nicht den Fluidauslass 74 ringförmig umgebend angeordnet, sondern es unterteilt den rechteckigen Bereich der vom Endbereich 160 definiert wird, in zwei voneinander getrennte rechteckige Bereiche, nämlich den Fluidauslassbereich 80, innerhalb dessen der Fluidauslass 74 angeordnet ist, sowie den Saugkanaleinlassbereich 82, welcher in den Saugkanaleinlass 76 mündet. Der Träger 116 ist rechteckig plattenförmig ausgebildet mit einer zentralen Öffnung 162, in welche die Düse 108 eingesetzt ist. Der Fluidauslassbereich 80 wird auf diese Weise auf einer Seite begrenzt durch das Reinigungselement 88 und auf drei Seiten vom Dichtelement 88.
Der Saugkanaleinlassbereich 82 wird auf einer Seite begrenzt vom Reinigungselement 78 und ebenfalls auf drei Seiten vom Dichtelement 88. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind somit der Saugkanaleinlass 76 und der Fluidauslass 74 aneinander angrenzend angeordnet, wobei das Reinigungselement 78 den Fluidauslassbereich 80 und den Saugkanaleinlassbereich 82 jeweils nur teilweise begrenzt. Teilweise bedeutet hier insbesondere abschnittsweise. Eine umlaufende Begrenzung des Fluidauslassbereichs 80 und des Saugkanaleinlassbereichs 82 wird auf einem gemeinsamen Abschnitt durch das Reinigungselement 78 definiert und auf den übrigen Abschnitten jeweils durch das Dichtelement 88.
Die Ausgestaltung des siebten Ausführungsbeispiels erfordert eine andere Art der Bearbeitung der zur reinigenden Oberfläche. Das siebte Ausführungsbeispiel des Düsenaufsatzes 50 ermöglicht lediglich eine unidirektionale Bearbeitung. Wird der Düsenaufsatz 50 mit dem Dichtelementrand 94 auf die zu reinigende Oberfläche aufgesetzt und Reinigungsfluid aus dem Fluidauslass 74 auf die zu reinigende Oberfläche aufgebracht, dann sollte dieser Düsenaufsatz 50 nur so bewegt werden, wie dies durch den Pfeil 164 in Figur 24 schematisch symbolisiert ist. Das Reinigungselement 78 sollte nach dem Benetzen der zu reinigenden Fläche über diese bewegt werden, sodass nach dem mechanischen Bearbeiten der zu reinigenden Fläche mit dem Reinigungselement 78 der Saugkanaleinlassbereich 82 über diesen Bereich der zu reinigenden Fläche bewegt ist, um dann die Schmutzflotte, welche das Reinigungsfluid sowie darin gelöste Verschmutzungen umfasst, von der zu reinigenden Oberfläche abzusaugen, und zwar in den Düsensaugkanal 66 hinein. Nur die beschriebene Vor- gehensweise, also die unidirektionale Bearbeitung der zu reinigenden Oberfläche stellt sicher, dass das ausgebrachte Reinigungsfluid auch wieder abgesaugt wird.
Im Gegensatz zum siebten Ausführungsbeispiel ermöglichen die Ausführungsbeispiele eins bis sechs eine beliebige Bearbeitungsrichtung beim Einsatz dieser Düsenaufsätze 50. Dadurch, dass der Saugkanaleinlassbereich 82 den Fluidauslassbereich 80 ringförmig umgibt, spielt es keine Rolle, in welche Richtung der Düsenaufsatz 50 über die zu reinigende Fläche bewegt wird.
In Figur 6 sind beispielhaft zwei Pfeile 166 und 168 eingezeichnet, die entgegensetzte Bewegungsrichtungen symbolisieren sollen. Wird Reinigungsfluid beim Ausführungsbeispiel der Figur 6 auf die zu reinigende Fläche aufgebracht, so wird das Reinigungsfluid im Fluidauslassbereich 80, also in den vom Reinigungselement 78 umgebenen Fluidauslassbereich 80, auf die zu reinigende Fläche aufgebracht. Wird der Düsenaufsatz 50 anschließend in Richtung des Pfeils 166 bewegt, streicht das Reinigungselement 78 über die zu reinigende Fläche und bewirkt eine mechanische Reinigung. Beim Überstreichen beziehungsweise nach dem Überstreichen der mit Reinigungsfluid beaufschlagten Fläche ist dann der Saugkanaleinlassbereich 82 über der mit Reinigungsfluid beaufschlagten, zu reinigenden Fläche positioniert. In Figur 6 ist dies der untere Bereich zwischen Reinigungselement 78 und Dichtelement 88.
Wird der Düsenaufsatz 50 in entgegengesetzter Richtung bewegt, also in Richtung des Pfeils 160, wird der mit Reinigungsfluid benetzte Flächenbereich, der nach dem Benetzen mit dem Reinigungselement 78 überstrichen wird, unter dem Saugkanaleinlassbereich 82 positioniert, der in Figur 6 oberhalb des Reinigungselements 78 ausgebildet und vom Dichtelement 88 begrenzt ist.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele von Düsenaufsätzen 50 können bei alternativen Ausführungsbeispielen auch andere Begrenzungen des ringförmig in sich geschlossenen Saugkanaleinlasses 76 aufweisen. Insbesondere können innere und äußere Begrenzungen geometrisch ähnlich oder auch unähnlich ausgebildet sein. Denkbar sind hier für die inneren und/oder äußeren Begrenzungen alle nur denkbaren Formen, beispielsweise oval, kreisförmig wie beim ersten Ausführungsbeispiel, vieleckig, insbesondere dreieckig wie beim vierten Ausführungsbeispiel, viereckig wie beim sechsten Ausführungsbeispiel, oder auch fünf- oder sechseckig.
Für ein gewünschtes Reinigungsergebnis ist bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen von Düsenaufsätzen 50 vorgesehen, dass das Reinigungselement 78 distalseitig und in distaler Richtung weisend über das Dichtelement 88, nämlich den Dichtelementrad 94, etwas vorsteht. So erfolgt beim Aufsetzten des Düsenaufsatzes 50 auf die zu reinigende Fläche zunächst eine Art grobe Abdichtung um den Fluidauslassbereich 80 herum durch das Reinigungselement 78. Das verformbare Reinigungselement 78 ermöglicht es, dass der Düsenaufsatz 50 noch weiter an die zu reinigende Fläche herangeführt wird, bis der Dichtelementrand 94 die zu reinigende Fläche abdichtet, mithin also den Saugkanaleinlassbereich 82, welcher den Fluidauslassbereich 80 umgibt oder zumindest von diesem räumlich getrennt ist.
Insbesondere die Ausführungsbeispiele eins bis sechs der Düsenaufsätze 50 eignen sich hervorragend, um Schuhe 170 sowie Sitze 172 oder Polster 174 derselben zu reinigen. Reinigungsfluid, insbesondere Wasser oder auch ein in Wasser gelöstes Reinigungsmittel, kann so auf die zu reinigende Fläche aufgebracht werden. Das Reinigungsfluid kann durch die vorgesehene Abdichtung des Düsenaufsatzes 50 mit dem Dichtelement 80 nicht von dem zu reinigenden Gegenstand ablaufen, sondern wird nach dem Aufbringen und mechanischen Bearbeiten mit dem Reinigungselement 78 durch den Saugkanaleinlassbereich 82 in den Düsensaugkanal 66 abgesaugt. Insbesondere textile Materialien lassen sich so einfach, schonend und sauber, also ohne eine Umgebung zu verschmutzen, reinigen.
Das Dichtelement 88 kann, insbesondere wenn es hinreichend flexibel beziehungsweise elastisch ausgebildet ist, nahezu beliebig gekrümmte Flächen optimal abdichten. Mit den beschriebenen Düsenaufsätzen 50 lassen sich Oberflächen feucht reinigen. Mit dem Reinigungsfluid lässt sich Schmutz lösen und mit dem Reinigungselement 78 lässt sich die Oberfläche mechanisch bearbeiten. Dann kann die ausgebildete Schmutzflotte, also die im Reinigungsfluid gelöste Verschmutzung, absaugt und im Schmutzflottenbehälter 26 des Reinigungsgeräts 10 gesammelt werden.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 ist das Reinigungselement 78 bewegbar ausgebildet. Hierfür kann insbesondere ein Antrieb 176, wie schematisch beim Ausführungsbeispiel der Figur 26 dargestellt, am Handstück 48 angeordnet sein. Der Antrieb 176 kann wahlweise aktivierbar oder deaktivierbar ausgebildet sein, je nach Reinigungsaufgabe.
Der Antrieb 176 kann beispielsweise in Form eine Schwingungs-, Rotationsoder Vibrationsantriebs ausgebildet sein.
Die Fluidabgabe kann wie beschrieben mittels einer Ventileinrichtung 52 manuell aktiviert oder deaktiviert werden.
Beim Ausführungsbeispiel des Reinigungsgeräts 10 gemäß Figur 26 ist schematisch eine Steuerungseinrichtung 178 dargestellt, um die Fördereinrichtung 18 zum Fördern des Reinigungsfluids aus dem Reinigungsfluidbehälter 24 zum Fluidauslass 74 hin zu aktivieren oder zu deaktivieren. Die Steuerungseinrichtung 178 kann beispielsweise mit einem Betätigungselement am Handstück 48 steuerungswirksam verbunden sein.
Alternativ kann, wie schematisch in Figur 26 dargestellt, am Düsenaufsatz 50 ein Sensor 180 in Form eines Berührungssensors oder eines Drucksensors angeordnet oder ausgebildet sein, welcher mit der Steuerungseinrichtung 178 steuerungswirksam verbunden ist zum automatischen Starten einer Fluidabgabe bei einer Betätigung des Sensors 180. Mit einem solchen Düsenaufsatz 50 kann ein Reinigungsfluid also automatisch auf die zu reinigende Fläche abgegeben werden, wenn der Düsenaufsatz 50 auf die zu reinigende Fläche aufgesetzt ist. Der Sensor 180 kann insbesondere ein induktiver oder kapazitiver Näherungssensor oder auch ein mechanisches Tastelement sein. Eine steuerungswirksame Verbindung zur Steuerungseinrichtung 178 kann entweder über eine Steuerleitung oder auch kabellos über eine Funkverbindung ausgebildet werden.
Durch entsprechende Ausgestaltung eines proximalen Endes 60 des Düsenaufsatzes 50 kann der Düsenaufsatz 50 als Zubehörteil für handelsübliche Reini- gungsgeräte 10 bereitgestellt werden. Die Düsenaufsätze 50 können abhängig von der zu lösenden Reinigungsaufgabe eingesetzt werden. Insbesondere können hier Form und Größe der Düsenaufsätze 50 entsprechend gewählt werden. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele geben einem Fachmann hierfür hinreichend Anregungen, um das distale Ende 86 mit dem daran umlaufend angeordneten Dichtelement 88 entsprechend zu formen.
Die Fluidauslassbereiche 80 der beschriebenen Ausführungsbeispiele weisen vorzugsweise eine Querschnittsfläche mit einem Wert von etwa 1 cm2 bis etwa 2cm2 auf. So können relativ kleine Bereiche mit Reinigungsfluid definiert benetzt werden. Ein Aufbringen von Reinigungsfluid im Übermaß kann so verhindert werden.
Bezugszeichenliste
Reinigungsgerät
Sprühextraktionsgerät
Gehäuse
Saugeinrichtung
Fördereinrichtung
Sauganschluss
Reinigungsfluidanschluss
Reinigungsfluidbehälter
Schmutzflottenbehälter
Reinigungsschlauch
Schlauchsaugkanal erstes Schlauchsaugkanalende zweites Schlauchsaugkanalende
Schlauchfluidkanal erstes Schlauchfluidkanalende zweites Schlauchfluidkanalende
Saugschlauch
Fluidschlauch
Saugdüse
Handstück
Düsenaufsatz
Ventileinrichtung
Handstückfluidkanal
Handstücksaugkanal
Batterie proximales Ende distales Ende Kopplungseinrichtung Düsensaugkanal Düsenfluidkanal proximales Ende proximales Ende Fluidauslass Saugkanaleinlass Reinigungselement Fluidauslassbereich
Saugkanaleinlassbereich Rohrabschnitt
Ende
Dichtelement
Dichtlippe Fluidauslasslängsachse Dichtelementrand Randebene Dichtelementlänge Fluidrohr distales Ende
Innengewindeabschnitt Außengewindeabschnitt Düse
Düsenkanal Ende distales Ende
Träger
Sackloch
Borstenbündel
Borste
Gesamtlänge
Länge
Begrenzungsrand
Ringbürste
Borsten kranz
Borstenlängsrichtung
Reinigungselement
Reinigungselementendfläche
Endflächenebene
Endfläche
Abstand
Reinigungselementlänge
Stützstrebe distaler Düsenaufsatzabschnitt proximaler Düsenaufsatzabschnitt distale Düsenaufsatzabschnittlängsachse proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse
Knickwinkel
Endbereich
Öffnung Pfeil Pfeil Pfeil Schuh Sitz Polster Antrieb Steuerungseinrichtung Sensor

Claims

Patentansprüche
1. Düsenaufsatz (50) für ein Handstück (48) eines Reinigungsgeräts (10), insbesondere für ein Handstück (48) eines Sprühextraktionsgeräts (12) oder eines Dampfsaugers, wobei der Düsenaufsatz (50) einen Düsensaugkanal (66) und einen von diesem fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal (68) umfasst, wobei der Düsenfluidkanal (68) distalseitig einen Fluidauslass (74) zum Ausbringen eines Reinigungsfluids umfasst und wobei der Düsensaugkanal (66) distalseitig einen Saugkanaleinlass (76) zum Aufnehmen einer Schmutzflotte umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenaufsatz (50) mindestens ein Reinigungselement (78) umfasst und dass der Fluidauslass (74) und der Saugkanaleinlass (76) durch das mindestens eine Reinigungselement (78) räumlich voneinander getrennt sind zur Ausbildung eines Fluidauslassbereichs (80) und eines von diesem getrennten Saugkanaleinlassbereichs (82).
2. Düsenaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkanaleinlass (76) und der Fluidauslass (74) aneinander angrenzend angeordnet sind und dass das mindestens eine Reinigungselement (78) den Fluidauslassbereich (80) und den Saugkanaleinlassbereich (82) jeweils nur teilweise oder abschnittsweise begrenzt.
3. Düsenaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkanaleinlass (76) in sich geschlossen ringförmig ausgebildet ist und den Fluidauslass (74) umgibt, insbesondere konzentrisch, wobei insbesondere innere und/oder äußere Begrenzungen des ringförmigen Saugkanaleinlasses (76) oval, kreisförmig, vieleckig, insbesondere dreieckig, viereckig oder fünfeckig, ausgebildet sind.
4. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) a) fluiddurchlässig ausgebildet ist und/oder b) in sich geschlossen ringförmig ausgebildet ist und den Fluidauslass (74) umgibt.
5. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) a) bürstenartig ausgebildet ist und eine Mehrzahl von Borsten (122) und/oder Borstenbündeln (120) umfasst und/oder b) in Form einer Ringbürste (130) ausgebildet ist mit einem in sich geschlossenen ringförmigen Borstenkranz (132).
6. Düsenaufsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Borsten (122) eine Borstenlängsrichtung (134) definieren, dass der Fluidauslass (74) eine Fluidauslasslängsachse (92) definiert und dass die Borstenlängsrichtung (134) und die Fluidauslasslängsachse (92) parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und/oder b) das mindestens eine Reinigungselement (78) einen Träger (116) umfasst und dass die Mehrzahl von Borsten (122) am Träger (116) angeordnet oder ausgebildet ist, wobei insbesondere der Träger (116) ringförmig oder hülsenförmig ausgebildet ist und den Fluidauslass (74) umgibt und/oder der Fluidauslass (74) distalseitig über einen distalseitigen Begrenzungsrand (128) des Trägers (116) vorsteht.
7. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidauslass (74) eine Düse (108) umfasst, wobei insbesondere die Düse (108) a) mit dem Düsenaufsatz (50) einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet ist oder b) als separates Bauteil und mit einem distalseitigen Ende des Düsenfluidkanals (68) lösbar verbindbar ausgebildet ist, insbesondere verschraubbar oder verrastbar.
8. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidauslass (74) einen freien Fluidauslassquerschnitt definiert, dass der Saugkanaleinlass (76) einen freien Saugkanaleinlassquerschnitt definiert und dass ein Verhältnis von Querschnittsflächen, welche vom Fluidauslassquerschnitt und vom Saugkanaleinlassquerschnitt definiert werden, in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/20 liegt, insbesondere in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/50.
9. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Düsenaufsatz (50) distalseitig ein in distaler Richtung weisend vorstehendes und den Fluidauslassbereich (80) und den Saugkanaleinlassbereich (82) umgebendes Dichtelement (88) angeordnet oder ausgebildet ist.
10. Saugdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) distalseitig und in distaler Richtung weisend über das Dichtelement (88) vorsteht.
11. Düsenaufsatz nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (88) a) ausschließlich an den Saugkanaleinlassbereich (82) angrenzt und/oder b) verformbar ausgebildet ist, insbesondere flexibel und/oder elastisch, und/oder c) in Form einer Dichtlippe (90) ausgebildet ist und/oder d) hülsenförmig ausgebildet ist und sich parallel oder im Wesentlichen parallel zur Fluidauslasslängsachse (92) erstreckt, insbesondere konzentrisch.
12. Düsenaufsatz nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (88) mit dem Düsenaufsatz (50) lösbar verbindbar ausgebildet ist.
13. Düsenaufsatz nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (88) und das mindestens eine Reinigungsele- ment (78) jeweils eine in sich geschlossene Begrenzung des zwischen ihnen ausgebildeten Saugkanaleinlassbereichs (82) bilden.
14. Düsenaufsatz nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (88) distalseitig einen Dichtelementrand (94) definiert, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) distalseitig ein Reinigungselementende (136) definiert und dass das Reinigungselementende (136) distalseitig über den Dichtelementrand (94) vorsteht, wobei insbesondere der Dichtelementrand (94) eine Randebene (96) definiert, wobei weiter insbesondere die Randebene (96) quer, insbesondere senkrecht, zur Fluidauslasslängsachse (92) verläuft.
15. Düsenaufsatz nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (88) eine Dichtelementlänge (98) parallel zur Fluidauslasslängsachse (92) aufweist, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) eine Reinigungselementlänge (146) parallel zur Fluidauslasslängsachse (92) aufweist und dass die Reinigungselementlänge (146) größer ist als die Dichtelementlänge (98).
16. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) distal- seitig eine Reinigungselementendfläche (138) aufweist und dass die Rei- nigungselementendfläche (138) eine Endflächenebene (140) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zu einer Fluidauslasslängsachse (92) des Fluidauslasses (74) verläuft, wobei insbesondere a) die Reinigungselementendfläche (138) durch in distaler Richtung weisende Endflächen (142) freier Enden der Mehrzahl von Borsten (122) definiert ist und/oder b) die Randebene (96) und die Endflächenebene (140) parallel zueinander verlaufen und die Endflächenebene (140) distalseitig der Randebene (96) verläuft und/oder c) die Randebene (96) und die Endflächenebene (140) einen Abstand (144) voneinander aufweisen und dass der Abstand (144) einen Wert in einem Bereich von etwa 0,5 mm bis etwa 3 mm aufweist, insbesondere einen Wert von etwa 1 mm.
17. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) mit dem Düsenaufsatz (50) lösbar verbindbar ausgebildet ist.
18. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungselement (78) bewegbar, insbesondere mit einem Antrieb (176), am Düsenaufsatz (50) angeordnet oder ausgebildet ist, wobei insbesondere der Düsenaufsatz (50) einen Antrieb (176) zum Bewegen des Düsenaufsatzes oder von Teilen desselben, insbesondere zum Bewegen des mindestens einen Reinigungselements (78), umfasst, insbesondere in Form eines Schwingungs-, Rotations- oder Vibrationsantriebs.
19. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenaufsatz (50) abgewinkelt ausgebildet ist und einen distalen und einen proximalen Düsenaufsatzabschnitt (150, 152) umfasst, dass der Fluidauslass (74) und der Saugkanaleinlass (76) am distalen Düsenaufsatzabschnitt (150) angeordnet oder ausgebildet sind, dass der proximale Düsenaufsatzabschnitt (152) mit einem Handstück (48) verbunden oder verbindbar ist und dass der distale und der proximale Düsenaufsatzabschnitt (150, 152) relativ zueinander abgewinkelt sind, wobei insbesondere der proximale Düsenaufsatzabschnitt (152) eine proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse (156) definiert und dass der distale Düsenaufsatzabschnitt (150) eine distale Düsenaufsatzabschnittlängsachse (154) definiert, dass die proximale Düsenaufsatzabschnittlängsachse (156) und die distale Düsenaufsatzabschnittlängsachse (154) einen Knickwinkel (158) einschließen und dass der Knickwinkel (158) eine Wert in einem Bereich von etwa 90° bis 180° aufweist, insbesondere in einem Bereich von etwa 125° bis etwa 155°.
20. Düsenaufsatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenaufsatz (50), insbesondere das mindestens eine Reinigungselement (78), aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
21. Saugdüse (46) für ein Reinigungsgerät (10), insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät (12) oder einen Dampfsauger, welche Saugdüse (46) ein Handstück (48) und einen Düsenaufsatz (50) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenaufsatz (50) in Form eines Düsenaufsatzes (50) nach einem der voranstehenden Ansprüche ausgebildet ist, wobei insbesondere a) das Handstück (48) und der Düsenaufsatz (50) miteinander lösbar verbindbar ausgebildet sind und/oder b) der Düsenaufsatz (50) am Handstück (48) verdrehbar angeordnet oder ausgebildet ist.
22. Reinigungsschlauch (28) für ein Reinigungsgerät (10), insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät (12) oder einen Dampfsauger, wobei der Reinigungsschlauch (28) einen Schlauchsaugkanal (30) mit einem ersten und einem zweiten Schlauchsaugkanalende (32, 34) und einen Schlauchfluidkanal (36) mit einem ersten und einem zweiten Schlauchfluidkanalende (38, 40) umfasst, wobei das erste Schlauchsaugkanalende (32) und das erste Schlauchfluidkanalende (38) mit einem Handstück (48) einer Saugdüse (46) verbunden oder verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugdüse (46) in Form einer Saugdüse (46) nach Anspruch 21 ausgebildet ist, wobei insbesondere das zweite Schlauchsaugkanalende (34) mit einem Sauganschluss (20) des Reinigungsgeräts (10) fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist und dass das zweite Schlauchfluidkanalende (40) mit einem Fluidanschluss (22) des Reinigungsgeräts (10) fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist.
23. Reinigungsgerät (10), insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgeräts (12) oder eines Dampfsaugers, umfassend eine Saugeinrichtung (16), eine Fördereinrichtung (18), einen Sauganschluss (20) und einen Reinigungsfluidanschluss, wobei die Saugeinrichtung (16) mit dem Sauganschluss (20) fluidwirksam verbunden ist und wobei die Fördereinrichtung (18) mit dem Reinigungsfluidanschluss (22) fluidwirksam verbunden ist, wobei das Reinigungsgerät (10) ferner einen sowohl mit dem Sauganschluss (20) und dem Reinigungsfluidanschluss (22) verbundenen oder verbindbaren Reinigungsschlauch (28) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsschlauch (28) in Form eines Reinigungsschlauchs (28) nach Anspruch 22 ausgebildet ist.
24. Reinigungsgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsgerät (10) eine Steuerungseinrichtung (178) umfasst zum Steuern der Fördereinrichtung (18) zur Aktivierung und Deaktivierung einer Fluidabgabe, wobei insbesondere der Düsenaufsatz (50) einen Sensor (180), insbesondere einen Berührungssensor (180) und/oder einen Drucksensor, umfasst und dass die Steuerungseinrichtung (178) mit dem Sensor (180) steuerungswirksam verbunden ist zum automatischen Starten einer Fluidabgabe bei einer Betätigung des Sensors (180).
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