-
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zum Zusammenbau eines Bettrahmens mit einem daran lösbar befestigten Stütz-Dekor-Teil, welches in der Montagesolllage eine rechtwinklig zur Auflagefläche des Bettrahmens aufgerichtete, kopfseitig vom Bettrahmen abragende Stütz-Dekor-Wand bildet.
-
Im Stand der Technik sind solche Bausätze bekannt, bei denen ein Bettrahmen mit einer Stütz-Dekor-Wand ausgestattet ist, welche beispielsweise am Kopfende und gegebenenfalls auch am Fußende des Bettrahmens befestigt wird. Die Befestigung erfolgt durch ein Verschrauben der Stütz-Dekor-Wand mit Rahmenteilen des Bettrahmens. In der Montagesolllage weist der Bettrahmen eine Auflagefläche beispielsweise für einen Lattenrost oder eine Matratze auf, die parallel zur Aufstellebene des Bettrahmens gerichtet ist, wobei die Stütz-Dekor-Wand rechtwinklig zur Auflagefläche montiert ist. Je nach Ausgestaltung und Anbringung der Stütz-Dekor-Wand am Bettrahmen, kann diese neben der dekorativen Eigenschaft und einer Stützfunktion für Personen, die sich beispielsweise an der Stütz-Dekor-Wand anlehnen, auch zugleich als Stützfuß des Bettrahmens dienen, auf den der Bettrahmen aufgestellt wird, sodass keine zusätzlichen Füße unter dem Bettrahmen montiert werden müssen.
-
Die Stütz-Dekor-Wand besteht aus einer Holzplatte, beispielsweise einer Spanplatte, die mit einem Polster und einemüber das Polster gespannten Bezug bespannt ist. Der Bezug wird in einem vorzugsweise nach der Montage nicht sichtbaren Bereich der Spanplatte an dieser mittels Tackernadeln fixiert. Auch die Rahmenteile sind in der Regel mit einem entsprechenden Bezug bespannt, der an den Rahmenteilen mittels Tackernadeln fixiert wird. Ein anschließendes Ablösen des Bezuges, beispielsweise zu Reinigungszwecken, ist nicht mehr möglich, ohne den Bezug zu beschädigen.
-
Um eine weitere optische Gestaltung auf der Vorderseite der Stütz-Dekor-Wand vorzunehmen, können sogenannte Einzüge vorgesehen werden, mit denen die Vorderseite optisch gestaltet wird. Die Vorderseite der Stütz-Dekor-Wand ist die der Auflagefläche zugewandte, sichtbare Seite der Stütz-Dekor-Wand. Die Rückseite ist in der Regel einer Zimmerwand zugewandt.
-
Die Bestandteile eines Bausatzes werden vor dessen Einlagerung mit dem Polster und dem Bezug bestückt und anschließend bis zum Versand zum Kunden in einem Lager abgelegt. Dabei ergibt sich der Nachteil, dass eine Vielzahl von Bausätzen unterschiedlicher Farben und Formen verwahrt werden muss, um möglichst schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können, sodass entsprechend hohe Lagerkosten entstehen. Auch der Transport eines Bausatzes ist aufwändig und teuer, da insbesondere die Stütz-Dekor-Wand besonders große Abmessungen und demzufolge auch ein hohes Gewicht aufweist.
-
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen universellen Bausatz, insbesondere eine Stütz-Dekor-Wand bereitzustellen, bei dem bzw. der die Transport- und Lagerkosten verringert werden können.
-
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass
- die Stütz-Dekor-Wand lösbar an einem Endbereich des Bettrahmens befestigt/befestigbar ist,
- wobei die Stütz-Dekor-Wand mehrteilig ist und aus zwei schwenkbar miteinander verbundenen Hilfsrahmen besteht, die in einer Transportlage aufeinander zu verschwenkt und übereinanderliegend angeordnet sind, und die in einer Montagesolllage aufgeschwenkt und nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und einen Rahmen der Stütz-Dekor-Wand bilden,
- wobei jeder Hilfsrahmen aus einem formstabilen, vorzugsweise rechteckigen Rahmenteil besteht, an dessen äußeren Randkanten erste Leistenteile befestigt sind, die in der Transportlage zu einer von dem jeweiligen Rahmenteil aufgespannten Rahmenteil-Ebene hin verstellt sind, und die in der Montagesolllage aufgerichtet sind und von der gemeinsamen Ebene der Rahmenteile rechtwinklig abragen,
- wobei die ersten Leistenteile in der Montagesolllage durch zweite Leistenteile verbunden sind, wobei die ersten Leistenteile mit den zweiten Leistenteilen in Montagesolllage eine außen umlaufende Spannleiste der Stütz-Deko-Wand bilden.
-
Der Bausatz ist so ausgestaltet, dass die Stütz-Dekor-Wand lösbar an einem Bettrahmen befestigbar ist und somit ein Austausch der Stütz-Dekor-Wand ermöglicht ist. Insbesondere sind Bestandteile von Bausätzen dieser Art untereinander universell austauschbar, sodass ein nachhaltiges System bereitgestellt werden kann.
-
Zu Transport- und Lagerzwecken wird die Stütz-Dekor-Wand zusammengefalten, sodass deren Volumen in der Transportlage, gegenüber der Montagelage um mindestens die Hälfte reduziert wird. Das gelingt dadurch, dass die Stütz-Dekor-Wand für den Transport und die Lagerung einmal hälftig zusammengeklappt wird, sowie die ersten Leistenteile, die die außen umlaufende Spannleiste bilden, um- bzw. eingeklappt werden. Dadurch wird eine erhebliche Verringerung der Transport- und Lagerkosten erreicht.
-
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die zweiten Leistenteile Eckverbindungsstücke umfassen, mit denen jeweils zwei über Eck angeordnete erste Leistenteile verbunden sind, sodass eine stabile Eckverbindung sichergestellt ist.
-
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die Eckverbinder gerundete Ecken aufweisen, was zu optischen Umgestaltung der Stütz-Dekor-Wand dient.
-
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, dass die zweiten Leistenteile gerade Verbindungsstücke umfassen, mit denen jeweils zwei benachbart angeordnete erste Leistenteile verbunden sind.
-
Durch die Verbindungsstücke wird eine stabile umlaufende Spannleiste bereitgestellt. Zudem ist ein ungewünschtes Einklappen der ersten Leistenteile sowie ein Verschwenken der Hilfsrahmen verhindert.
-
Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass die zweiten Leistenteile lösbar an den ersten Leistenteilen befestigt sind, sodass die verbindenden Leistenteile zu Transportzwecken zunächst von den ersten Leistenteilen getrennt sind und die ersten Leistenteile verschwenkbar sind. Erst bei der Einstellung der Montagesolllage werden die zweiten Leistenteile (Verbindungsstücke) jeweils zwischen zwei erste Leistenteile eingesteckt und mit diesen verbunden, sodass die ersten Leistenteile nicht mehr verstellt werden können und eine stabile umlaufende Spannleiste ausgebildet ist.
-
Es ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die zweiten Leistenteile aus Kunststoff bestehen, da solche Verbindungsstücke ausreichend stabil und zugleich kostengünstig herstellbar sind.
-
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass jedes Rahmenteil durch eine flächenartige, gitterartige Struktur verstärkt ist.
-
Diese Struktur ist als Verstärkung der Hilfsrahmen vorgesehen. Zudem dient die Gitterstruktur zum Aufbringen einer Polsterung sowie eines Bezuges auf die Stütz-Dekor-Wand.
-
Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Rahmenteile, die ersten Leistenteile und die gitterartige Struktur aus Metall bestehen, sodass eine stabile und zugleich leichte Stütz-Dekor-Wand bereitgestellt werden kann.
-
Auch ist bevorzugt vorgesehen, dass die Stütz-Dekor-Wand in der Montagesolllage einen die Rahmenteile und vorzugsweise die gitterartige Struktur abdeckenden Bezug aufweist, wobei die umlaufende Spannleiste von Rändern des Bezuges überdeckt und umgriffen ist und die freien Endbereiche der Ränder Klemmelemente aufweisen, mit denen der Bezug an Bestandteilen der Spannleiste lösbar befestigt ist.
-
Ein solcher Bezug kann zu Reinigungszwecken oder bei Beschädigungen in einfacher Weise jederzeit ausgetauscht werden. Zudem können beliebige Bezüge auf die Rahmenstruktur der Stütz-Dekor-Wand aufgespannt werden, sodass sich eine erhebliche Ersparnis bei der Lagerung ergibt, da nicht mehr wie bisher eine Vielzahl von z.B. mit Stoff bezogenen Stütz-Dekor-Wänden bereitgehalten werden muss, sondern lediglich eine Vielzahl von Bezügen platzsparend bereitgestellt wird.
-
Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass jeder Hilfsrahmen mindestens zwei benachbart angeordnete erste Quer- und/oder Längsstreben aufweist, zwischen denen ein Klemmspalt ausgebildet ist, wobei der Bezug im Bereich des Klemmspaltes eine Klemmleiste aufweist, die in den Klemmspalt in Solllage eingesteckt ist.
-
Die Quer- und/oder Längsstreben steifen den Hilfsrahmen zusätzlich aus und ermöglichen in einfacher Weise einen Einzug an der Vorderseite der Stütz-Dekor-Wand zu erzeugen, indem der Bezug mit einer Klemmleiste lediglich in den Spalt eingesteckt wird und darin klemmend gehalten ist.
-
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die ersten Leistenteile Lochungen aufweisen, in denen elektrische Bauteile befestigt oder durch die elektrische Bauteile hindurchgeführt sind.
-
Beispielsweise können USB-Steckbuchsen in den Lochungen befestigt sein oder Kabel für eine Beleuchtung durch die Lochungen hindurchgeführt werden.
-
Zudem ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Bausatz mindestens zwei Adapterplatten mit Zapfen umfasst, mit denen die Stütz-Dekor-Wand an dem Bettgestell lösbar befestigt ist, wobei die Adapterplatten an Bestandteilen der Hilfsrahmen, vorzugsweise an zweiten Quer- und/oder Längsstreben der Hilfsrahmen, befestigt sind und die Zapfen in Bestandteile, vorzugsweise Hülsen, des Bettrahmens eingesteckt und darin lösbar fixiert sind.
-
Die Adapterplatten können beispielsweise an den Quer- und/oder Längsstreben angeschraubt sein und sind mit dem Zapfen lösbar in einer Halterung des Bettrahmens fixiert. Die Adapterplatten samt Zapfen bestehen vorzugsweise aus Metall, um eine ausreichende Stabilität aufzuweisen.
-
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die Adapterplatten mit Verbindungsmitteln an den zweiten Quer- und/oder Längsstreben lösbar befestigt sind, wobei die zweiten Quer- und/oder Längsstreben zur Befestigung und variablen Positionierung der Adapterplatten mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Lochungen aufweisen.
-
So kann beispielsweise eine Anbringung der Stütz-Dekor-Wand durch Auswahl entsprechender zur Verfügung stehender Lochungen an dem Bettgestell in der Weise erfolgen, dass diese gleichzeitig als Stützfuß, zum Aufstellen des Bettgestells auf dem Boden dient.
-
Besonders bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die ersten Leistenteile Ausschnitte aufweisen, die in Transportlage die ersten und/oder zweiten Quer- und/oder Längsstreben umgreifen.
-
Dadurch ist es möglich die ersten Leistenteile in der Transportlage platzsparend in der Rahmenteil-Ebene anzuordnen.
-
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Stütz-Dekor-Wand ist nachstehend beschrieben und anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigt:
-
- Fig. 1
- eine Stütz-Dekor-Wand in einer Transportlage;
- Fig. 2
- ein Ausschnitt der Stütz-Dekor-Wand;
- Fig. 3
- die Stütz-Dekor-Wand in einer Montagesolllage in Ansicht von vorne;
- Fig. 4
- die Stütz-Dekor-Wand in der Montagesolllage in Ansicht von hinten.
-
Die Figuren zeigen eine Stütz-Dekor-Wand 1, die lösbar an einem Endbereich eines Bettrahmens befestigbar ist. Zu Transport- und Lagerzwecken können Bestandteile der Stütz-Dekor-Wand 1 zusammengefalten werden, sodass das so gebildete Rahmenpaket gegenüber der Montagesolllage im Gesamtvolumen um mindestens die Hälfte reduziert ist. Dabei wird die Rahmenstruktur der Stütz-Dekor-Wand 1 einmal hälftig zusammengeklappt und Anbauteile, wie erste Leistenteile 4, werden zu der Rahmenstruktur der Stütz-Dekor-Wand 1 hin eingeklappt. Dadurch wird eine erhebliche Verringerung des Transport- und Lagervolumens und damit der Transport- und Lagerkosten erreicht.
-
Genauer gesagt ist die Stütz-Dekor-Wand 1 mehrteilig ausgebildet und besteht aus zwei z.B. durch Scharniere 14 schwenkbar miteinander verbundenen Hilfsrahmen 2,3, die'in einer Transportlage aufeinander zu verschwenkt und dicht übereinanderliegend angeordnet sind. Diese Transportlage ist in Fig. 1 gezeigt.
-
In einer Montagesolllage, die in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, sind die Hilfsrahmen 2,3 aufgeschwenkt und nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene angeordnet und bilden einen Rahmen der Stütz-Dekor-Wand 1.
-
Jeder Hilfsrahmen 2,3 besteht aus einem formstabilen, rechteckigen Rahmenteil, an dessen äußeren Randkanten erste Leistenteile 4 befestigt sind. Unter den äußeren Randkanten sind die Randkanten zu verstehen, die in der Montagesolllage den außen umlaufenden Rand der Stütz-Dekor-Wand 1 bilden, sodass die ersten Leistenteile 4 jeweils an drei Seiten eines Hilfsrahmens 2,3 angeordnet sind.
-
Wie in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt, sind die ersten Leistenteile 4 in der Transportlage zu einer von dem jeweiligen Rahmenteil aufgespannten Rahmenteil-Ebene hin verstellt. Um diese Verstellung zu ermöglichen, sind die ersten Leistenteile 4 mit Scharnieren 15 an den Hilfsrahmen 2,3 schwenkbar befestigt.
-
In der in Fig. 3 und 4 gezeigten Montagesolllage sind die ersten Leistenteile 4 aufgerichtet und ragen von der von den beiden Hilfsrahmen 2,3 gebildeten gemeinsamen Ebene rechtwinklig ab. In der Montagesolllage werden die ersten Leistenteile 4 durch zweite Leistenteile 5,6 in den Eckbereichen und in dem Schwenkbereich miteinander verbunden, sodass die ersten Leistenteile 4 mit den zweiten Leistenteilen 5,6 eine außen umlaufende Spannleiste bilden. Für die Verbindung der ersten Leistenteile- 4 sind Eckverbindungsstücke 5 vorgesehen, mit denen jeweils zwei über Eck angeordnete erste Leistenteile 4 verbunden sind, sodass eine stabile Eckverbindung sichergestellt ist. Die dem Schwenkbereich benachbart angeordneten ersten Leistenteile 4 sind über gerade Leistenteile 6 als Verbindungsstücke verbunden. Durch die Verbindungsstücke 5,6 werden die ersten Leistenteile 4 stabil miteinander verbunden. Zudem ist ein ungewünschtes Einklappen der ersten Leistenteile sowie ein Verschwenken der Rahmenteile verhindert. Die Verbindungsstücke 5,6 bestehen aus Kunststoff.
-
Um die Verbindungsstücke 5,6 lösbar mit. den ersten Leistenteilen 4 verbinden zu können, weisen die ersten Leistenteile 4 sowie die Verbindungsstücke 5,6 eine Art Schwalbenschwanzverbindung auf. Die als Eckverbinder dienenden Leistenteile 5 weisen gerundete Ecken auf, wobei andere Ausgestaltungen ebenso möglich sind.
-
Die zweiten Leistenteile 5,6 sind lösbar an den ersten Leistenteilen 4 befestigt, sodass die Verbindungsstücke 5,6 zu Transportzwecken zunächst von den ersten Leistenteilen 4 getrennt werden können und die ersten Leistenteile 4 verschwenkbar sind. Erst bei der Einstellung der Montagesolllage werden die zweiten Leistenteile 5,6 (Verbindungsstücke) jeweils zwischen zwei erste Leistenteile 4 eingesteckt und mit diesen verbunden, sodass die ersten Leistenteile 4 nicht mehr verstellt werden können und eine stabile umlaufende Spannleiste ausgebildet ist.
-
Die Rahmenteile sind jeweils durch eine gitterartige Struktur 7 verstärkt. Diese Struktur 7 ist als Verstärkung der Hilfsrahmen 2,3 vorgesehen. Zudem ist es möglich, eine Polsterung auf die Gitterstruktur 7 aufzubringen, die samt Rahmen- und Leistenteile mit einem Bezug bespannt wird.
-
Die Rahmenteile, sowie die ersten Leistenteile 4 und die gitterartige Struktur 7 bestehen aus Metall, sodass eine stabile und leichte Stütz-Dekor-Wand 1 bereitgestellt werden kann.
-
Die Stütz-Dekor-Wand 1 kann in der Montagesolllage mit einem die Rahmenteile und die gitterartige Struktur 7 abdeckenden Bezug bespannt werden, wobei die umlaufende Spannleiste von Rändern des Bezuges überdeckt und umgriffen ist und die freien Endbereiche der Ränder Klemmelemente aufweisen, mit denen der Bezug an Bestandteilen der Spannleiste lösbar befestigt ist. Die Befestigung des Bezuges erfolgt auf der Rückseite der Stütz-Dekor-Wand 1 und ist jederzeit lösbar, sodass der Bezug zu Reinigungszwecken oder bei Beschädigungen in einfacher Weise abgezogen werden kann. Zudem kann ein beliebiger Bezug auf die Rahmenstruktur der Stütz-Dekor-Wand 1 aufgespannt werden, sodass sich eine erhebliche Ersparnis bei der Lagerung ergibt, da nicht mehr wie bisher eine Vielzahl von mit Stoffen bezogene Stütz-Dekor-Wänden 1, sondern lediglich eine Vielzahl von Bezügen bereitgehalten werden muss, die platzsparend gelagert werden können.
-
Die Figuren zeigen, dass die Hilfsrahmen 2,3 zwei benachbart angeordnete erste Längsstreben 8,9 aufweisen, zwischen denen ein Klemmspalt ausgebildet ist. Der Bezug, der auf die Rahmenstruktur aufgezogen wird, kann im Bereich des Klemmspaltes eine Klemmleiste aufweisen, die in Solllage in den Klemmspalt eingesteckt wird und so einen Einzug bildet. Auf diese Weise können Einzüge besonders schnell und einfach realisiert werden und auch beim Abziehen des Bezuges sind solche Einzüge lösbar, ohne dass der Bezug einen Schaden nimmt.
-
Einige der ersten Leistenteile 4 weisen Lochungen 10 auf, in denen elektrische Bauteile wie beispielsweise USB-Steckerbuchsen befestigbar sind oder durch die elektrische Bauteile wie beispielsweise Kabel hindurchgeführt werden können. Alternativ können auch Halterungen für Dekorations- oder Designelemente oder Befestigungsmittel für solche Halterungen in die Lochungen eingesteckt und an den Leistenteilen 4 montiert werden.
-
Die Befestigung der Stütz-Dekor-Wand 1 an einem Bettrahmen erfolgt vorzugsweise mithilfe von zwei Adapterplatten, die jeweils einen Zapfen aufweisen, mit dem die Adapterplatte in eine Hülse des Bettrahmens eingesteckt wird. Die Adapterplatten sind in den Figuren nicht gezeigt. Diese werden an zweiten Längs- und Querstreben 11,12 der Hilfsrahmen 2,3 befestigt, vorzugsweise angeschraubt. Die zweiten Quer- und Längsstreben 11,12 weisen mehrere Lochungen auf, sodass eine variable Anbringung der Adapterplatten beispielsweise zur Einstellung der Höhe der Stütz-Dekor-Wand 1 erfolgen kann. So kann beispielsweise eine Anbringung der Stütz-Dekor-Wand 1 an dem Bettgestell in der Weise erfolgen, dass diese gleichzeitig als Stützfuß des Bettgestells dient.
-
Die ersten Leistenteile 4 weisen in den Bereichen der ersten Längsstrebe und der zweiten Quer- und Längsstreben 8,9,11,12 Ausschnitte 13 auf, die in der Transportlage die ersten und zweiten Quer- und/oder Längsstreben 8,9,11,12 umgreifen, sodass die ersten Leistenteile 4 optimal in der Rahmenteil-Ebene angeordnet sind.
-
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
-
Alle in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.