EP4698728A1 - Fitting - Google Patents
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- EP4698728A1 EP4698728A1 EP24714486.8A EP24714486A EP4698728A1 EP 4698728 A1 EP4698728 A1 EP 4698728A1 EP 24714486 A EP24714486 A EP 24714486A EP 4698728 A1 EP4698728 A1 EP 4698728A1
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- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/30—Valves for high or low level cisterns; Their arrangement ; Flushing mechanisms in the cistern, optionally with provisions for a pre-or a post- flushing and for cutting off the flushing mechanism in case of leakage
- E03D1/32—Arrangement of inlet valves
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Abstract
Ein Fitting (1) für den Anschluss eines Schlauchs (2) an ein Füllventil (3) umfasst einen Fittingkörper (4) mit einer Seitenwand (5), die einen sich von einem Eingang (6) zu einem Ausgang (7) entlang einer Mittelachse (M) erstreckenden Durchflusskanal (8) seitlich begrenzt, sowie mit einem ersten Kupplungsabschnitt (9) zum Anschluss des Fittingkörpers (4) an den Schlauch (2) und mit einem zweiten Kupplungsabschnitt (10) zum Anschluss des Fittingkörpers (4) an das Füllventil (3), und ein Düsenelement (11), welches mit einem Düsenabschnitt (12) vom Eingang (6) oder vom Ausgang (7) her in den Durchflusskanal (8) einragt, wobei Düsenelement (11) einen düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt (13) aufweist und dass der Fittingkörper (4) einen fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt (14) aufweist, wobei die beiden Verbindungsabschnitte (13, 14) mechanisch miteinander in Eingriff bringbar sind, derart, dass das Düsenelement (11) bei erstelltem mechanischen Eingriff mit dem Fittingkörper (4) verbunden ist.
Description
TITEL
FITTING
TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fitting nach Anspruch 1 , eine Fittinganordnung nach Anspruch 13, eine Spülkastenanordnung nach Anspruch 15 und ein Verfahren nach Anspruch 16.
STAND DER TECHNIK
Aus dem Stand der Technik sind Fittings zum Anschluss eines Schlauchs an ein Füllventil bekannt. Beispielsweise offenbart die EP 1 292 736 ein Fitting in der Form eines Anschlussnippels, über den ein Füllventil mit einer Versorgungsleitung verbunden werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zugrunde, ein Fitting mit verbesserten Eigenschaften anzugeben. Insbesondere soll ein Fitting angegeben werden, welches bei einem Montagevorgang einfach zu handhaben ist.
Diese und andere Aufgaben löst der Gegenstand nach Anspruch 1. Demgemäss umfasst ein Fitting für den Anschluss eines Schlauchs an ein Füllventil einen Fittingkörper und ein Düsenelement. Der Fittingkörper weist eine Seitenwand auf, die einen sich von einem Eingang zu einem Ausgang entlang einer Mittelachse erstreckenden Durchflusskanal seitlich begrenzt. Ferner weist der Fittingkörper einen ersten Kupplungsabschnitt zum Anschluss des Fittingkörpers an den Schlauch und einen zweiten Kupplungsabschnitt zum Anschluss des Fittingkörpers an das Füllventil auf. Das Düsenelement ragt mit einem Düsenabschnitt vom Eingang her oder vom Ausgang her in den Durchflusskanal ein. Das Düsenelement weist einen düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt auf und der Fittingkörper weist einen fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt auf. Die beiden
Verbindungsabschnitte sind mechanisch miteinander in Eingriff bringbar, derart, dass das Düsenelement bei erstelltem mechanischen Eingriff mit dem Fittingkörper verbunden ist.
Die Verbindung zwischen dem Düsenelement und dem Fittingkörper weist den Vorteil auf, dass bei der Montage und der Demontage des Fittingkörpers mit angeschlossenem Schlauch an das Füllventil, das Düsenelement nicht aus dem Fittingkörper herausfallen kann. Die Montage erfolgt typischerweise innerhalb eines Spülkastens bei sehr beengten Platzverhältnissen, wo ein Installateur meist nur mit einer Hand Montagemanipulation vornehmen kann. Durch die Verbindung zwischen dem Düsenelement und dem Fittingkörper wird die Montage stark vereinfacht. Insbesondere kann das Düsenelement bei Montage- oder Demontagearbeiten nicht frei in den Spülkasten fallen.
Unter der Ausdrucksweise "mechanischer Eingriff' wird insbesondere ein formschlüssiger und/oder ein kraftschlüssiger Eingriff verstanden.
Das Düsenelement wird bevorzugt über den Ausgang in den Düsenkanal eingesetzt.
In einer Variante ist der Eingriff derart, dass das Düsenelement bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse lagefest zum Fittingkörper verbunden ist. Der Fittingkörper kann in dieser Variante auch bezüglich einer Bewegung um die Mittelachse lagefest zum Fittingkörper verbunden sein.
In einer anderen Variante ist der Eingriff derart, dass das Düsenelement bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse lagefest und bezüglich einer Bewegung um die Mittelachse herum beweglich zum Fittingkörper verbunden ist. Mit anderen Worten ist das Düsenelement bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse festgelegt und kann sich um die Mittelachse herum frei bewegen. Dies hat den Vorteil, dass das Düsenelement ohne Rotationsausrichtung mit dem Fittingkörper verbunden werden kann.
Vorzugsweise ist der Eingriff derart, dass dieser einer auf das Düsenelement wirkenden Auszugskraft entgegen wirkt.
Vorzugsweise liegen die Verbindungsabschnitte ausserhalb des Durchflusskanals. Dies hat den Vorteil, dass der Durchfluss des Wassers durch den Durchflusskanal nicht durch die Verbindungsabschnitte gestört wird. Die Funktion der Fixierung des Düsenelements ist somit entkoppelt zur Funktion des Wasserdurchflusses.
Vorzugsweise sind die Verbindungsabschnitte derart ausgebildet, dass der Eingriff über eine Rastverbindung bereitstellbar ist.
Vorzugsweise weist der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt mindestens eine Rastlasche auf und der fittingkörperseitige Verbindungsabschnitt weist mindestens eine Rastausnehmung auf, wobei die mindestens eine Rastlasche in die mindestens eine Rausausnehmung eingreift. Alternativ oder zusätzlich weist der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt mindestens eine Rastausnehmung auf und der fittingkörperseitige Verbindungsabschnitt weist mindestens eine Rastlasche auf, wobei die mindestens eine Rastlasche in die mindestens eine Rausausnehmung eingreift.
Vorzugsweise ist die Rastausnehmung als Nute ausgebildet, die sich vollständig oder teilweise um die Mittelachse herum erstreckt. Vorzugsweise weist die mindestens eine Rastlasche eine Rastnocke auf. Vorzugsweise ist die mindestens eine Rastlasche im Wesentlichen parallel zum Düsenabschnitt orientiert.
Vorzugsweise sind mindestens drei, insbesondere mindestens vier, besonders bevorzugt genau vier Rastlaschen angeordnet.
Vorzugsweise sind bei Vorhandensein von mehreren Rastlaschen die Rastlaschen in regelmässigen Abständen zueinander um die Mittelachse verteilt angeordnet.
Vorzugsweise wird der Querschnitt der mindestens einen Rastlasche mit kleiner werdenden Entfernung zum freien Ende der jeweiligen Rastlasche kleiner.
Vorzugsweise weist der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt einen Flansch auf, der winklig geneigt, insbesondere im Wesentlichen rechtwinklig, zum Düsenabschnitt wegragt. Vorzugsweise ragt die mindestens eine Rastlasche vom Flansch abragt. Das heisst, die mindestens eine Rastlasche ist am Flansch angeformt.
Vorzugsweise erstreckt sich der Flansch im Wesentlichen vollständig um die Mittelachse herum. Es ist aber auch denkbar, dass der Flansch sich nur teilweise um die Mittelachse herum erstreckt.
Vorzugsweise weist der Flansch aussenseitig eine Lagerfläche auf, welche sich zylindrisch,
insbesondere kreiszylindrisch, um die Mittelachse herum erstreckt. Die Lagerfläche kann in Kontakt mit einer entsprechend ausgebildeten Lagerfläche an einem Füllventil kommen. Vorzugsweise ist die Lagerfläche in Richtung der Mittelachse gesehen sehr schlank ausgebildet. Insbesondere weist die Lagerfläche in Richtung der Mittelachse gesehen eine Ausdehnung im Bereich von 0.2 bis 0.8 Millimeter auf.
Vorzugsweise weist das Düsenelement frontseitig eine ausserhalb des Durchflusskanals liegende Anschlagsfläche auf, welche in Kontakt mit einer entsprechen ausgebildeten Anschlagsfläche an einem Füllventil kommen kann.
Vorzugsweise ist die Seitenwand des Fittingkörpers im Bereich der fittingkörperseitigen Verbindungssystelle aussenseitig mit einem zylindrischen Querschnitt, ausgebildet, wobei die mindestens eine Rastlasche aussenseitig zum zylindrischen Querschnitt liegt und wobei sich die Rastausnehmungen in den zylindrischen Querschnitt hinein erstrecken.
Der zylindrische Querschnitt ist vorzugsweise kreisrund ausgebildet.
Anstelle der Rastverbindung ist es in anderen Ausführungsformen möglich, dass der Eingriff über eine Bajonettverbindung oder eine Schraubverbindung bereitgestellt wird. Die beiden Verbindungsabschnitte sind dabei entsprechend ausgebildet.
Vorzugsweise weist der Düsenabschnitt mindestens zwei Leitwände auf, welche den Durchflusskanal in mehrere Teilkanäle unterteilen. Der Querschnitt des Durchflusskanals wird um den Querschnitt der Leitwände reduziert.
Vorzugsweise weisen die Leitwände eine Länge auf, die um mindestens um das Fünffache des Querschnitts des Durchflusskanals bei nicht eingesetztem Düsenelement ist.
Besonders bevorzugt teilen die Leitwände den Durchflusskanal in vier Teilkanäle auf.
Vorzugsweise bleibt die Querschnittsfläche der Teilkanäle über die komplette Länge möglichst konstant.
Vorzugsweise entspricht die Querschnittsfläche aller T eilkanäle um einen Faktor im Bereich von 10 bis 50 kleiner als die Querschnittsfläche des Durchflusskanals bei nicht eingesetztem Düsenelement.
Vorzugsweise weist der Flansch mehrere Durchgänge auf, wobei die Leitwände sich derart vom Flansch wegerstrecken, dass die Durchgänge frei bleiben.
Das heisst die Leitwände liegen ausserhalb der lichten Weite der Durchgänge.
Eine Fittinganordnung umfasst einen Fitting nach obiger Beschreibung und einen Schlauch, wobei der Schlauch am ersten Kupplungsabschnitt, insbesondere fest, angeschlossen ist. Der Schlauch weist einen flexiblen Schlauchmantel auf, der aussenseitig durch einen optionalen Schutzmantel, insbesondere durch ein Schutzgeflecht, bevorzugt durch ein Metallgeflecht, umgeben ist.
Vorzugsweise weist der erste Kupplungsabschnitt eine Vielzahl von sich um die Mittelachse herumerstreckenden Rillen bzw. Erhebungen auf, wobei der flexible Schlauchmantel in die Rillen eindringt bzw. die Erhebungen in den flexiblen Schlauchmantel eindringen.
Vorzugsweise weist der Schlauch ein zylindrisches Presselement auf, welches den Schlauchmantel und bei Vorhandensein des Schutzmantels auch den Schutzmantel aussenseitig umgibt, und welches zur festen Verbindung des Schlauchs mit dem ersten Kupplungsabschnitt fest gegen ersten Kupplungsabschnitt verpresst ist.
Eine Spülkastenanordnung umfasst einen Spülkasten, ein im Spülkasten angeordnetes Füllventil und eine im Spülkasten angeordnete Fittinganordnung nach obiger Beschreibung, wobei der zweite Kupplungsabschnitt mit dem Füllventil verbunden ist.
Ein Verfahren zur Montage der genannten Spülkastenanordnung ist dadurch charakterisiert, dass vor der Montage der Fittinganordnung am Füllventil, das Düsenelement mit dem düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt in Eingriff mit dem fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt gebracht wird, derart, dass das Düsenelement fest am Fittingkörper gelagert ist.
Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der
Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer Fittinganordnung mit einem erfindungsgemässen Fitting, einem Schlauch und einem Füllventil;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch die Fittinganordnung nach Figur 1 ;
Fig. 3 eine Detailansicht des Details III gemäss der Figur 2;
Fig. 4a eine perspektivische und detaillierte Explosionsansicht des Fittings gemäss den vorhergehenden Figuren;
Fig.4b eine Seitenansicht der Figur 4a mit montiertem Düsenelement; und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung quer durch den Durchflusskanal des Fittings gemäss den vorhergehenden Figuren.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
In den Figuren 1 bis 5 wird einen Fittinganordnung bzw. ein Fitting oder Teile davon gezeigt.
Die Fittinganordnung gemäss der Figur 1 umfasst einen Fitting 1 , das untenstehend detailliert beschrieben wird, und einen am Fitting 1 fest angeschlossenen Schlauch 2. Das Fitting 1 kann mit einem Füllventil 3 verbunden werden. Mit anderen Worten dient das Fitting
1 dem Anschluss des Schlauchs 2 an das Füllventil 3. Mit dem Ende des Schlauchs 2, das dem Fitting 1 gegenüber liegt kann der Schlauch 2 mit einer Wasserversorgungsleitung verbunden werden. Beim Einbau in einen Spülkasten, der in den Figuren nicht gezeigt wird, durchdringt der Schlauch 2 die Wand des Spülkastens. Das Fitting 1 , Teile des Schlauchs
2 und Füllventil 3 liegen dabei im Spülkasten, wobei der Schlauch 2 mindestens mit dem genannten Ende aus dem Spülkasten herausragt.
Das Fitting 1 umfasst einen Fittingkörper 4 und ein Düsenelement 11. Der Fittingkörper 4 ist mit einer Seitenwand 5, die einen sich von einem Eingang 6 zu einem Ausgang 7 entlang einer Mittelachse M erstreckenden Durchflusskanal 8 seitlich begrenzt, ausgebildet. Weiter weist der Fittingkörper 4 einen ersten Kupplungsabschnitt 9 zum Anschluss des Fittingkörpers 4 an den Schlauch 2 und einen zweiten Kupplungsabschnitt 10 zum Anschluss des Fittingkörpers 4 an das Füllventil 3 auf.
Das Düsenelement ragt mit einem Düsenabschnitt 12 vom Ausgang 7 des Durchflusskanals
8 her in den Durchflusskanal 8 ein. Das Düsenelement 11 weist einen
düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt 13 auf und der Fittingkörper 4 weist einen fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt 14 auf. Der Düsenabschnitt 12 und der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt 13 stehen einstückig miteinander in Verbindung. Die beiden Verbindungsabschnitte 13, 14 sind mechanisch miteinander in Eingriff bringbar sind, derart, dass das Düsenelement 11 bei erstelltem mechanischen Eingriff mit dem Fittingkörper 4 verbunden ist. Im verbundenen Zustand ragt das Düsenelement 11 mit dem Düsenabschnitt 12 in den Durchflusskanal 8 ein.
In den Figuren 2 und 3 wird das Einragen des Düsenabschnitts 12 und die Verbindung der beiden Verbindungsabschnitte 13, 14 genauer gezeigt.
Anhand der Figuren 2 bis 4 wird nun die besonders bevorzugte Ausführungsform genauer erläutert.
Der Eingriff zwischen den beiden Verbindungsabschnitten 13, 14 ist dabei derart, dass das Düsenelement 11 bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse M lagefest zum Fittingkörper 4 verbunden ist. Weiter ist der Eingriff derart, dass das Düsenelement 11 um die Mittelachse M herum drehbar ist. Der Eingriff ist weiterhin derart, dass dieser einer auf das Düsenelement 11 wirkenden Auszugskraft entgegen wirkt. Wenn die Auszugskraft eine vorbestimmte Grösse überschreitet, wird der Eingriff vorzugsweise aufgehoben, derart, dass das Düsenelement 11 vom Fittingkörper 4 getrennt werden kann.
In der gezeigten Ausführungsform liegen beide Verbindungsabschnitte 13, 14 ausserhalb des Durchflusskanals 8. Dies hat den Vorteil, dass die mechanische Verbindung über die Verbindungsabschnitte 13, 14 von den fluidisichen Funktionen getrennt sind. Das heisst, dass die mechanische Verbindung zwischen dem Fittingkörper 4 und dem Düsenelement 11 die Strömungsverhältnisse im Durchflusskanal 8 nicht beeinflusst. Insbesondere kann, auch bei entsprechender Ausbildung des Düsenabschnitts 12, eine laminare Strömung im Durchflusskanal 8 erreicht werden.
In der gezeigten Ausführungsform sind die Verbindungsabschnitte 13, 14 derart ausgebildet, dass der Eingriff über eine Rastverbindung bereitstellbar ist. Der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt 13 weist mindestens eine Rastlasche 15 auf und der fittingkörperseitige Verbindungsabschnitt 14 weist mindestens eine Rastausnehmung 16 auf. Die mindestens eine Rastlasche 15 greift in die mindestens eine Rausausnehmung 16 ein. Die mindestens eine Rastlasche 15 und die mindestens eine
Rastausnehmung 16 sind dabei komplementär zueinander ausgebildet, derart, dass der Eingriff möglich ist. Der Eingriff ist von den Figuren 3 und 4b besonders gut ersichtlich.
In der gezeigten Ausführungsform ist die Rastausnehmung 16 als Nute 17 ausgebildet. Die Nute 17 erstreckt sich hier vollständig um die Mittelachse M herum. Dabei erstreckt sich die Nute 17 von aussen her in den Fittingkörper 4 hinein. Die mindestens eine Rastlasche 15 weist an ihrem freien Ende 19 eine Rastnocke 18 auf. Die Rastnocke 18 ist derart ausgebildet, dass diese in die genannte Nute 17 eingreifen kann. Die mindestens eine Rastlasche 15 ist im Wesentlichen parallel zum Düsenabschnitt 12 orientiert. Der Querschnitt der mindestens einen Rastlasche 15 wird mit kleiner werdenden Entfernung zum freien Ende 19 der jeweiligen Rastlasche 15 hin kleiner.
In der gezeigten Ausführungsform sind vier Rastlaschen 15 angeordnet. Es ist aber auch denkbar, dass mehr oder weniger als vier Rastlaschen 15 angeordnet werden. Die Rastlaschen 15 sind bevorzugt in regelmässigen Abständen um die Mittelachse M herum verteilt angeordnet.
In der gezeigten Ausführungsform weist der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt 13 einen Flansch 20 auf. Der Flansch 20 steht winklig geneigt, insbesondere im Wesentlichen rechtwinklig, zum Düsenabschnitt 12 ab. Die mindestens eine Rastlasche 15 ragt vom Flansch 20 ab und erstreckt sich im Wesentlichen in die gleiche Richtung wie der Düsenabschnitt 12. Die mindestens eine Rastlasche 15 steht dabei radial zum Düsenabschnitt 12 beabstandet, so dass zwischen den Düsenabschnitt 12 und der mindestens einen Rastlasche 15 ein Raumbereich geschaffen werden kann, in welchen Teile vom fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt 14 einragen können.
Die Seitenwand 5 des Fittingkörpers 4 im Bereich der fittingkörperseitigen Verbindungssystelle 14 ist aussenseitig mit einem zylindrischen Querschnitt ausgebildet. Die mindestens eine Rastlasche 15 liegt dabei aussenseitig zum zylindrischen Querschnitt liegt und wobei sich die Rastausnehmungen 16 in den zylindrischen Querschnitt hinein erstrecken.
Wie es von den Figuren ersichtlich ist, weist der Düsenabschnitt 12 mindestens zwei Leitwände 21 auf, welche den Durchflusskanal 8 in mehrere Teilkanäle 22 unterteilen. In der Figur 5 werden diese Teilkanäle 22 gezeigt. Die Teilkanäle 22 werden durch die Leitwände 21 und die Seitenwand 5 begrenzt.
Der Düsenabschnitt 12 ist im Wesentlichen stabförmig ausgebildet. Der Düsenabschnitt 12 bzw. die Leitwände 21 weisen eine Länge auf, die einem Vielfachen des Durchmessers des Durchflusskanals entspricht.
Der Flansch 20 weist mehrere Durchgänge 23 auf, wobei die Leitwände 21 sich derart vom Flansch 20 wegerstrecken, dass die Durchgänge 23 frei bleiben, so dass Wasser durch die Durchgänge 23 durch den Flansch hindurchtreten kann.
Von der Figur 3 wird ersichtlich, dass der Fittingkörper 4 mit einem Dichtabschnitt 27 des zweiten Kupplungsabschnitts 10 in einen Aufnahmeraum 28 am Füllventil einragt. Zwischen Dichtabschnitt 27 und dem Aufnahmeraum 28 ist eine Dichtung 29 angeordnet. Aussenseitig weist der zweite Kupplungsabschnitt 10 eine Überwurfmutter 30 auf. Das Füllventil 3 weist eine Gewindestruktur 31 auf, auf welche die Überwurfmutter 30 aufgeschraubt werden kann.
Der Schlauch 2 ist, wie erwähnt, am ersten Kupplungsabschnitt 9 angeschlossen. Der Schlauch 2 weist einen flexiblen Schlauchmantel 24 auf, der aussenseitig durch einen optionalen Schutzmantel 25 umgeben ist. Der Schutzmantel 25 ist vorzugsweise ein Schutzgeflecht, bevorzugt ein Metallgeflecht.
In der gezeigten Ausführungsform weist der Schlauch 2 ein zylindrisches Presselement 26 auf, welches den Schlauchmantel 24 und bei Vorhandensein den Schutzmantel 25 aussenseitig umgibt. Das Presselement 26 ist zur festen Verbindung des Schlauchs 2 mit dem ersten Kupplungsabschnitt 9 gegen ersten Kupplungsabschnitt 9 verpresst.
BEZUGSZEICHENLISTE
Fitting 23 Durchgänge
Schlauch 24 Schlauchmantel Füllventil 25 Schutzmantel Fittingkörper 26 Presselement Seitenwand 27 Dichtabschnitt Eingang 28 Aufnahmeraum Ausgang 29 Dichtung Durchflusskanal 30 Überwurfmutter erster Kupplungsabschnitt 31 Gewindestruktur zweiter Kupplungsabschnitt M Mittelachse Düsenelement Düsenabschnitt düsenelementseitiger Verbindungsabschnitt fittingkörperseitiger
Verbindungsabschnitt Rastlasche Rastausnehmung Nut
Rastnocke freies Ende Flansch Leitwände Teilkanal
Claims
1. Fitting (1) für den Anschluss eines Schlauchs (2) an ein Füllventil (3), umfassend einen Fittingkörper (4) mit einer Seitenwand (5), die einen sich von einem Eingang (6) zu einem Ausgang (7) entlang einer Mittelachse (M) erstreckenden Durchflusskanal (8) seitlich begrenzt, sowie mit einem ersten Kupplungsabschnitt (9) zum Anschluss des Fittingkörpers (4) an den Schlauch (2) und mit einem zweiten Kupplungsabschnitt (10) zum Anschluss des Fittingkörpers (4) an das Füllventil (3), und ein Düsenelement (11), welches mit einem Düsenabschnitt (12) vom Eingang (6) oder vom Ausgang (7) her in den Durchflusskanal (8) einragt, wobei Düsenelement (11) einen düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt (13) aufweist und dass der Fittingkörper (4) einen fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt (14) aufweist, wobei die beiden Verbindungsabschnitte (13, 14) mechanisch miteinander in Eingriff bringbar sind, derart, dass das Düsenelement (11) bei erstelltem mechanischen Eingriff mit dem Fittingkörper (4) verbunden ist.
2. Fitting (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff derart ist, dass das Düsenelement (11) bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse (M) lagefest zum Fittingkörper (4) verbunden ist; oder dass der Eingriff derart ist, dass das Düsenelement (11) bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse (M) lagefest und bezüglich einer Bewegung um die Mittelachse (M) herum beweglich zum Fittingkörper (4) verbunden ist.
3. Fitting (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff derart ist, dass dieser einer auf das Düsenelement (11) wirkenden Auszugskraft entgegen wirkt; und/oder dass die Verbindungsabschnitte (13, 14) ausserhalb des Durchflusskanals (8) liegen.
4 Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte (13, 14) derart ausgebildet sind, dass der Eingriff über eine Rastverbindung bereitstellbar ist.
5. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt (13) mindestens eine Rastlasche (15) aufweist und dass der fittingkörperseitige Verbindungsabschnitt (14) mindestens eine Rastausnehmung (16) aufweist, wobei die mindestens eine Rastlasche (15) in die mindestens eine Rausausnehmung (16) eingreift; und/oder dass der düsenelementseitige Verbindungsabschnitt (13) mindestens eine Rastausnehmung (16) aufweist und dass der fittingkörperseitige Verbindungsabschnitt (14) mindestens eine Rastlasche (15) aufweist, wobei die mindestens eine Rastlasche (15) in die mindestens eine Rausausnehmung (16) eingreift
6. Fitting (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (16) als Nute (17) ausgebildet ist, die sich vollständig oder teilweise um die Mittelachse herum erstreckt; und/oder dass die mindestens eine Rastlasche (15) eine Rastnocke (18) aufweist; und/oder dass die mindestens eine Rastlasche (15) im Wesentlichen parallel zum Düsenabschnitt (12) orientiert ist.
7. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei, insbesondere mindestens vier, besonders bevorzugt genau vier Rastlaschen (15) angeordnet sind und/oder dass bei Vorhandensein von mehreren Rastlaschen (15) die Rastlaschen (15) in regelmässigen Abständen zueinander um die Mittelachse (M) verteilt angeordnet sind; und/oder dass der Querschnitt der mindestens einen Rastlasche (15) mit kleiner werdenden Entfernung zum freien Ende (19) der jeweiligen Rastlasche (15) kleiner wird.
8. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass düsenelementseitige Verbindungsabschnitt (13) einen Flansch (20) aufweist, der winklig geneigt, insbesondere im Wesentlichen rechtwinklig, zum Düsenabschnitt (12) wegragt, wobei die mindestens eine Rastlasche (15) vom Flansch (20) abragt.
9. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (5) des Fittingkörpers (4) im Bereich der fittingkörperseitigen Verbindungssystelle (14) aussenseitig mit einem zylindrischen
Querschnitt, ausgebildet ist, wobei die mindestens eine Rastlasche (15) aussenseitig zum zylindrischen Querschnitt liegt und wobei sich die Rastausnehmungen (16) in den zylindrischen Querschnitt hinein erstrecken.
10. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff über eine Bajonettverbindung oder eine Schraubverbindung bereitgestellt wird.
11. Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenabschnitt (12) mindestens zwei Leitwände (21) aufweist, welche den Durchflusskanal (8) in mehrere Teilkanäle (22) unterteilen.
12. Fitting (1) nach Anspruch 8 und 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (20) mehrere Durchgänge (23) aufweist, wobei die Leitwände (21) sich derart vom Flansch (20) wegerstrecken, dass die Durchgänge (23) frei bleiben.
13. Fittinganordnung umfassend ein Fitting (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einen Schlauch (2), wobei der Schlauch (2) am ersten Kupplungsabschnitt (9) angeschlossen ist, wobei der Schlauch (2) einen flexiblen Schlauchmantel (24) aufweist, der aussenseitig durch einen optionalen Schutzmantel (25), insbesondere durch ein Schutzgeflecht, bevorzugt durch ein Metallgeflecht, umgeben ist.
14. Fittinganordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (2) ein zylindrisches Presselement (26) aufweist, welches den Schlauchmantel (24) und bei Vorhandensein den Schutzmantel (25) aussenseitig umgibt, und welches zur festen Verbindung des Schlauchs mit dem ersten Kupplungsabschnitt (9) fest gegen ersten Kupplungsabschnitt (9) verpresst ist.
15. Spülkastenanordnung umfassend einen Spülkasten, ein im Spülkasten angeordnetes Füllventil und eine im Spülkasten angeordnete Fittinganordnung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei der zweite Kupplungsabschnitt mit dem Füllventil verbunden ist.
16. Verfahren zur Montage einer Spülkastenanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Montage der Fittinganordnung am Füllventil, das Düsenelement (11) mit dem düsenelementseitigen Verbindungsabschnitt (13) in Eingriff mit
dem fittingkörperseitigen Verbindungsabschnitt (14) gebracht wird, derart, dass das Düsenelement (11) fest am Fittingkörper (4) gelagert ist.
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