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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben des Dunstabzugs eines Dunstabzugs eines Kochfelds mit integriertem Dunstabzug und ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug.
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Bei Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug ist die Absaugleistung vom Volumenstrom des Dunstabzugs und der Position und Form des Kochgeschirrs abhängig. Mit einem hohen Volumenstrom können zwar gute Absaugergebnisse erreicht werden, allerdings führt dieser hohe Volumenstrom zu einem hohen Betriebsgeräusch. Insbesondere die Absaugung bei hohen Töpfen ist problematisch, da für den erhöhten Abstand zwischen Einsaugbereich und Topfrand auch ein höheres Fördervolumen benötigt wird.
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Bei Gaskochfeldern muss zusätzlich die Beeinflussung der Verbrennung an dem Gasbrenner durch den Dunstabzug berücksichtigt werden, was dem Einsatz von hohen Volumenströmen entgegensteht.
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Bei Induktionskochfeldern kann das Fangen des Wrasens durch die Position der Töpfe und einen größeren Volumenstrom der Absaugung verbessert werden, wobei auch hier die hohen Betriebsgeräusche als negativ empfunden werden. Zusätzlich ist es bekannt den Wrasen durch den Topfdeckel in Richtung der Absaugung zu lenken, durch das teilweise Öffnen mit einem eingeklemmten Kochlöffel oder spezielle, teilweise geöffnetem Deckel.
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Für Gaskochfelder ist zudem beispielsweise in der
WO 19202423 A1 ein Gitter mit einer Trennwand beschrieben, die den Brenner von dem Abzug trennt und dadurch die Flamme des Brenners gegen den Einfluss des Abzuges schützt. Nachteilig ist hierbei, dass weiterhin die zuverlässige Absaugung bei hohen Töpfen nicht oder nur durch eine Erhöhung des Volumenstroms mit den damit einhergehenden höheren Betriebsgeräuschen erzielt werden kann.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Lösung zu schaffen, mittels derer ein gezieltes Absaugen von Wrasen auf einfache Weise realisiert werden kann.
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Gemäß einem ersten Aspekt wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Dunstabzugs eines Kochfeldes mit integriertem Dunstabzug zum Absaugen von Wrasen von oberhalb des Kochfeldes nach unten. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Absaugen von Wrasen von oberhalb des Kochfelds ein Wirbel zumindest oberhalb der Einsaugöffnung eines Absaugkanals des Dunstabzugs erzeugt wird.
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Als Kochfeld mit integriertem Dunstabzug wird ein Kochfeld bezeichnet, bei dem in der Fläche des Kochfeldes oder benachbart zu der Fläche des Kochfeldes zumindest eine Einsaugöffnung des Dunstabzugs angeordnet ist. Die Einsaugöffnung ist dabei in dem oberen Ende eines Absaugkanals des Dunstabzugs gebildet oder stellt das obere Ende des Absaugkanals dar. Das untere Ende des Absaugkanals ist mit dem Gebläse des Dunstabzugs, das auch als Lüfter oder Ventilator bezeichnet werden kann, verbunden. Der Dunstabzug und das Kochfeld können in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sein. Das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug kann auch als Koch-Abzugsvorrichtung oder Koch-Abzugssystem bezeichnet werden.
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Das Kochfeld weist vorzugsweise eine Deckplatte auf. Die Deckplatte weist vorzugsweise zumindest eine Aussparung auf. Die Aussparung kann die Einsaugöffnung des Dunstabzugs darstellen. Alternativ kann die Einsaugöffnung des Dunstabzugs in oder unter der Aussparung liegen. Das Kochfeld weist vorzugsweise mindestens eine Kochzone auf. Jede Kochzone wiederum weist mindestens ein Heizmodul auf. Gemäß einer Ausführungsform ist das Heizmodul ein Induktionsmodul, das unterhalb einer Deckplatte des Kochfelds angeordnet ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Heizmodul ein Gasbrenner. Der Gasbrenner kann sich durch die Deckplatte des Kochfelds erstrecken und dessen Brennerkopf, aus dem das Gas, das verbrannt wird, austritt, kann oberhalb der Deckplatte liegen.
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Der Dunstabzug, der auch als Dunstabzugsvorrichtung bezeichnet werden kann, weist vorzugsweise ein Gebläse und einen nach unten gerichteten Absaugkanal auf. Das Gebläse ist dabei unterhalb des Kochfeldes angerordnet. Das Gebläse kann in Draufsicht auf das Kochfeld innerhalb der Fläche des Kochfeldes oder zur Fläche des Kochfeldes nach außen versetzt liegen.
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Richtungsangaben, wie oben und unten beziehen sich - soweit nicht anders angegeben - auf ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug im installierten Zustand, in dem das Kochfeld in der Horizontalen liegt. Insbesondere liegt das Kochfeld vorzugsweise in einer Arbeitsplatte.
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Der nach unten gerichtete Absaugkanal kann über dessen Läge einen konstanten Querschnitt aufweisen. Der Querschnitt des Absaugkanals kann beispielsweise rechteckig oder rund sein. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass der Absaugkanal über dessen Länge unterschiedliche Querschnitte aufweist. Beispielsweise kann der Durchmesser des Absaugkanals über dessen Länge variieren. Zusätzlich oder alternativ kann der Absaugkanal beispielsweise im oberen Bereich einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, an den sich nach unten ein Bereich mit rundem Querschnitt anschließt.
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Erfindungsgemäß wird beim Absaugen von Wrasen von oberhalb des Kochfelds ein Wirbel zumindest oberhalb der Einsaugöffnung des Absaugkanals des Dunstabzugs erzeugt.
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Als Wrasen wird die Luft bezeichnet, die durch den Dunstabzug eingesaugt und gereinigt werden soll. Insbesondere wird als Wrasen das beim Kochen entstehende Gemisch aus Luft sowie Wasserdampf und gegebenenfalls Fettpartikeln und weiteren Partikeln verstanden. Der Wrasen wird durch den Dunstabzug eingesaugt und durch in dem Dunstabzug vorzugsweise vorgesehene Filter gereinigt. Als Wirbel wird insbesondere eine Kreisströmung beziehungsweise Kreisspiralströmung eines Fluids bezeichnet. Der Wirbel verjüngt sich nach unten.
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Durch das Erzeugen eines Wirbels zumindest oberhalb der Einsaugöffnung des Absaugkanals des Dunstabzugs kann das Einsaugen von Luft oder Gas zu der Einsaugöffnung von den Seiten minimiert werden und das Einsaugen auf den Bereich oberhalb des oberen Endes des Wirbels konzentriert werden. Im unteren Bereich des Wirbels, insbesondere an den Seitenwänden eines Topfes, ist in der Regel die Luft nicht durch Partikel und Flüssigkeit verunreinigt und bedarf daher keiner Reinigung. Durch den erfindungsgemäß erzeugten Wirbel kann das Absaugvolumen, das über den Dunstabzug eingesaugt wird, reduziert werden, die Effektivität des Dunstabzugs kann hingegen beibehalten oder sogar gesteigert werden, da keine Luft, die keiner Reinigung bedarf eingesaugt wird.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Wirbel nach unten gerichtet und der Wirbel wird aus Wrasen gebildet. Als nach unten gerichtet wird ein Wirbel bezeichnet, bei dem sich das Fluid spiralförmig nach unten bewegt. Bei dieser Ausführungsform wird der Wirbel durch den Wrasen gebildet, der über den Dunstabzug angesaugt wird. Insbesondere wird der Wrasen vorzugsweise durch einen in dem Dunstabzug angeordneten Wirbelerzeuger erzeugt.
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Der Vorteil der Erzeugung des Wirbels aus Wrasen besteht in dem einfachen Aufbau des Dunstabzugs mit dem aber dennoch ein gezieltes Absaugen von Wrasen realisiert werden kann. Zudem entspricht die Strömungsrichtung des Wrasens der Absaugrichtung des Dunstabzugs, das heißt ist auch nach unten gerichtet.
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Bei der Ausführungsform, bei der der Wirbel aus Wrasen nach unten gerichtet ist, kann in dem Absaugkanal oder an dem Absaugkanal ein Wirbelerzeuger angeordnet sein. Die Ausführungsform, bei der der Wirbel aus Wrasen nach unten gerichtet ist, kann auch als passive Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bezeichnet werden.
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Der Wirbelerzeuger kann hierbei beispielsweise ein Schaufelrad oder ein Gitter darstellen. Die Schaufeln des Schaufelrads beziehungsweise die Streben des Gitters können als Luftleitelemente bezeichnet werden. Insbesondere können die Schaufeln beziehungsweise Streben angestellt sein, das heißt zu der Horizontalen geneigt angeordnet sein. Der Wirbelerzeuger weist vorzugsweise einen runden Querschnitt auf und die Luftleitelemente erstrecken sich vorzugsweise in radialer Richtung des Wirbelerzeugers. Der radiale Verlauf kann eine gekrümmte Form aufweisen. Das Schaufelrad oder Gitter kann in dem Absaugkanal in einem Abstand zu dessen oberen Ende, insbesondere zu der Einsaugöffnung angeordnet sein oder auf dem Absaugkanal, insbesondere der Einsaugöffnung, aufgelegt sein.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform wird zum Erzeugen des nach unten gerichteten Wirbels aus Wrasen unterhalb der Einsaugöffnung des Dunstabzugs Luft tangential aus dem Inneren des Absaugkanals abgesaugt. Zu diesem Zweck können an einem Absaugkanal mit rundem Querschnitt oder einem Zylinder in einem rechteckigen Absaugkanal ein oder mehrere Luftkanäle vorgesehen sein, die sich von dem Absaugkanal oder Zylinder tangential nach außen erstrecken. Die Luftkanäle können sich horizontal erstrecken oder von dem Absaugkanal oder Zylinder aus in einem Winkel nach unten verlaufen. Der oder die Luftkanäle können mit dem Gebläse des Dunstabzugs oder einem Zusatzgebläse verbunden sein, um den Wrasen durch die Luftkanäle abzusaugen. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass an dem Dunstabzug in Strömungsrichtung vor der oder den Luftkanälen ein Filterelement vorgesehen ist, über das der eingesaugte Wrasen gereinigt wird. Bei dieser Ausführungsform kann durch die Luftkanäle der gereinigte Wrasen beispielsweise, der insbesondere aus Luft besteht, geleitet.
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Das Erzeugen des nach unten gerichteten Wirbels aus Wrasen durch tangentiales Absaugen von Luft aus dem Inneren des Absaugkanals unterhalb der Einsaugöffnung weist insbesondere den Vorteil auf, dass die Höhe des Wirbels durch den Volumenstrom, der tangential abgesaugt wird, eingestellt werden kann. Zudem ist bei dieser Ausführungsform die Einsaugöffnung frei und in der Einsaugöffnung oder oberhalb der Einsaugöffnung kann ein Filterelement angeordnet werden. Zudem kann das tangentiale Absaugen über das Gebläse des Dunstabzugs erfolgen und damit der Aufbau des Dunstabzugs einfach gehalten werden.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist der Wirbel nach oben gerichtet und wird durch eine Zuluftstrom gebildet, der von dem Dunstabzug ausgegeben wird. Als nach oben gerichtet wird ein Wirbel bezeichnet, bei dem sich das Fluid spiralförmig nach oben bewegt. Der Wirbel umgibt bei dieser Ausführungsform vorzugsweise den nach unten gerichteten Wrasenstrom. Der nach unten gerichtete Wrasenstrom wird durch das Gebläse des Dunstabzugs erzeugt und über den mittleren Bereich der Einsaugöffnung des Absaugkanals nach unten in den Dunstabzug eingesaugt. Die Ausführungsform bei der der nach oben gerichtete Wirbel durch einen Zuluftstrom gebildet wird, wird auch als aktive Ausführungsform des Verfahrens bezeichnet.
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Als Zuluftstrom wird ein zu dem Wrasenstrom, der durch den Dunstabzug angesaugt wird, separater Luftstrom bezeichnet. Der Zuluftstrom kann beispielsweise aus gereinigtem oder ungereinigtem Wrasen, der über den Dunstabzug eingesaugt wurde, bestehen.
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Indem ein nach oben gerichteter Wirbel erzeugt wird, der den nach unten gerichteten Wrasenstrom, der auf die Einsaugöffnung zuströmt, umgibt, kann ein seitliches Einsaugen von Luft in die Einsaugöffnung verhindert werden. Somit kann der Einsaugbereich des Dunstabzugs oberhalb der Einsaugöffnung in seitlicher Richtung begrenzt werden. Beispielsweise kann das Einsaugen von Gas eines Gasbrenners oder ein Heranziehen der Flamme des Gasbrenners zu der Einsaugöffnung verhindert werden. In einem Abstand zu der Einsaugöffnung, die der Höhe des Wirbels entspricht, ist der Einsaugbereich zu den Seiten nicht mehr begrenzt und Wrasen können dadurch beispielsweise von Töpfen abgezogen werden. Somit kann auch bei der aktiven Ausführungsform ein gezieltes Absaugen von Wrasen ermöglicht werden.
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Zum Erzeugen des nach oben gerichteten Wirbels, der durch einen Zuluftstrom gebildet wird, kann in oder an dem Absaugkanal ein Wirbelerzeuger angeordnet sein. Der Wirbelerzeuger kann ein Laufrad umfassen, das ein oder mehrere Luftleitelemente umfasst, die zu der Horizontalen geneigt sind. Zusätzlich oder alternativ kann der Wirbelerzeuger einen inneren Zylinder umfassen, der in den Absaugkanal eingebracht ist. Zwischen dem inneren Zylinder und dem Absaugkanal wird dadurch ein Ringspalt gebildet, über den Zuluft nach oben ausgegeben werden kann. Zusätzlich zu dem inneren Zylinder kann ein äußerer Zylinder in dem Absaugkanal eingebracht sein. Bei dieser Ausführungsform wird zwischen dem inneren Zylinder und dem äußeren Zylinder ein Ringspalt gebildet. Der jeweilige Ringspalt kann an der Oberseite mindestens eine Ausblasdüse aufweisen, die zu der Vertikalen geneigt ausgerichtet ist. Gemäß einer Ausführungsform kann der Wirbelerzeuger mindestens einen Luftkanal aufweisen, der sich zu dem Absaugkanal oder einem in dem Absaugkanal angeordneten äußeren Zylinder tangential oder radial nach außen erstreckt.
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Gemäß einer Ausführungsform wird zum Erzeugen des Wirbels ein in dem Dunstabzug angeordneter Wirbelerzeuger zumindest teilweise rotiert. Insbesondere kann ein Laufrad oder ein äußerer Zylinder rotiert werden. Das Laufrad und/oder der äußere Zylinder ist dabei koaxial zu der Achse des Absaugkanals angeordnet. Durch die Rotation des Laufrades und/oder des äußeren Zylinders kann in dem Absaugkanal ein rotierender Luftstrom erzeugt werden, der über die Einsaugöffnung nach oben austreten und dort einen Wirbel bilden kann.
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Bei einer weiteren Ausführungsform kann zum Erzeugen des Wirbels unterhalb der Einsaugöffnung des Dunstabzugs Zuluft tangential oder radial in das Innere des Absaugkanals eingeblasen werden. Zu diesem Zweck kann ein Wirbelerzeuger verwendet werden, der Luftkanäle aufweist, die sich zu dem Absaugkanal und/oder einem äußeren Zylinder radial und/oder tangential nach außen erstrecken. Bei dieser Ausführungsform ist vorzugsweise ein innerer Zylinder vorgesehen, der den mittleren Bereich des Querschnitts des Absaugkanals nach außen begrenzt. Hierdurch kann eine Beeinflussung des Wrasenstroms, der durch den Dunstabzug eingesaugt wird, in dem Absaugkanal verhindert werden. Die Luftkanäle können mit dem Gebläse des Dunstabzugs oder einem Zusatzgebläse verbunden sein, um den Zuluftstrom zu erzeugen.
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Gemäß einer Ausführungsform wird über die Richtung der Zuluft und / oder den Volumenstrom der Zuluft die Höhe des Wirbels oberhalb des Kochfeldes eingestellt. Durch einen größeren Volumenstrom kann insbesondere die Höhe des Wirbels vergrößert werden. Dadurch kann auch das zuverlässige Absaugen von Wrasen von hohen Töpfen erreicht werden.
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Ist der Wirbelerzeuger bei der aktiven oder passiven Ausführungsform in oder an dem Absaugkanal angeordnet, so kann der durch diesen Wirbelerzeuger erzeugte Wirbel sich bis in den Absaugkanal erstrecken. Ist der Wirbelerzeuger hingegen auf dem Absaugkanal angeordnet, so wird der Wirbel oberhalb der Einsaugöffnung erzeugt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug, das zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgestaltet ist.
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Vorteile und Merkmale, die bezüglich des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben werden, gelten - soweit anwendbar - entsprechend für das erfindungsgemäße Koch-Abzugssystem und umgekehrt.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Dunstabzug ein Gebläse, einen nach unten gerichteten Absaugkanal und einen Wirbelerzeuger zum Erzeugen des Wirbels zumindest oberhalb des Kochfeldes auf.
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Als Wirbelerzeuger wird eine Vorrichtung bezeichnet, mittels derer zumindest oberhalb der Einsaugöffnung ein Wirbel erzeugt werden kann. Obwohl der erfindungsgemäß eingesetzte Dunstabzug mehrere Wirbelerzeuger aufweisen kann, wird die Erfindung im Folgenden vorwiegend bezüglich einem Dunstabzug mit einem Wirbelerzeuger beschrieben. Diese Ausführungen gelten entsprechend für Ausführungsformen mit mehreren Wirbelerzeugern.
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Indem der Dunstabzug erfindungsgemäß einen Wirbelerzeuger aufweist, kann die Luftströmung zumindest oberhalb des Kochfeldes beeinflusst werden. Indem oberhalb des Kochfeldes ein Wirbel ausgebildet wird, können zum einen Querströmungen verhindert werden und zum anderen die Effektivität der Absaugung bei gleichbleibender Leistungsstufe des Gebläses des Dunstabzugs erhöht werden.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Wirbelerzeuger zumindest teilweise in dem Absaugkanal angeordnet. Der Wirbelerzeuger kann dabei in dem oberen Bereich des Absaugkanals eingebracht sein. Der Wirbelerzeuger kann insbesondere unterhalb der Einsaugöffnung des Absaugkanals und/oder zumindest bereichsweise über diesen nach oben hinausragen. Sofern der Wirbelerzeuger über die Einsaugöffnung hinausragt, ist der Überstand vorzugsweise auf einen Abstand zwischen der Einsaugöffnung und der Oberfläche des Kochfeldes, insbesondere der Deckplatte des Kochfeldes beschränkt. Alternativ oder zusätzlich kann der Wirbelerzeuger sich zumindest teilweise über die Seitenwand des Absaugkanals nach außen erstrecken. Insbesondere kann ein oder können mehrere Luftkanäle an dem Absaugkanal angeordnet sein, die sich in radialer oder tangentialer Richtung des Absaugkanals erstrecken.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Wirbelerzeuger zumindest ein radiales Luftleitelement auf. Bei dieser Ausführungsform kann das mindestens eine Luftleitelement beispielsweise eine Schaufel eines Schaufelrads oder eine Lamelle eines Gitters darstellen. Diese Ausführungsform des Wirbelerzeugers, das heißt das Schaufelrad oder das Gitter, kann auf das obere Ende des Absaugkanals aufgesetzt oder in den Absaugkanal eingebracht werden. Die Luftleitelemente sind dabei zu der Horizontalen in einem Winkel angestellt und erstrecken sich zumindest teilweise in radialer Richtung des Absaugkanals. Durch das oder die Luftleitelemente kann die Strömungsrichtung der in den Dunstabzug eingesaugten Luft geändert werden. Insbesondere kann durch das oder die Luftleitelemente die eingesaugte Luft in dem Absaugkanal in eine Rotation gebracht werden, wodurch sich nach oben, das heißt insbesondere oberhalb des Absaugkanals und der Oberfläche des Kochfelds ein Wirbel bildet.
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Das Schaufelrad und/oder Gitter kann eine feststehende Wirbelerzeuger darstellen. Bei dieser Ausführungsform kann das Schaufelrad oder Gitter insbesondere starr mit dem Absaugkanal verbunden sein. Als starre Befestigung wird insbesondere eine Befestigung bezeichnet, die im befestigten Zustand keine Bewegung des Schaufelrads oder Gitters bezüglich des Absaugkanals erlaubt. Bei dieser Ausführungsform wird die Rotation des Wrasens, durch die der Wirbel erzeugt wird, lediglich durch die Ausrichtung der Luftleitelemente des Wirbelerzeugers bewirkt.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann der Wirbelerzeuger zumindest teilweise drehbar gelagert sein. Gemäß einer Ausführungsform kann der Wirbelerzeuger, der mindestens ein Luftleitelement aufweist, ein Laufrad darstellen, das mindestens eine Schaufel aufweist und drehbar in dem Dunstabzug gelagert ist. Beispielsweise kann das Laufrad drehbar an dem Absaugkanal gehalten werden. Durch die Rotation des Laufrades kann die Rotation der eingesaugten Luft weiter verstärkt werden und damit die Wirbelbildung oberhalb des Kochfeldes weiter verstärkt werden.
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Zusätzlich oder alternativ zu zumindest einem Luftleitelement kann der Wirbelerzeuger zumindest einen Zylinder und mindestens einen Luftkanal aufweisen, der zu dem Zylinder tangential oder radial ausgerichtet ist. Der Zylinder kann die Mantelfläche eines Absaugkanals mit rundem Querschnitt oder einen äußeren Zylinder darstellen, der in den Absaugkanal eingebracht ist. Der Luftkanal kann auch Luftrohr bezeichnet werden.
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Gemäß einer Ausführungsform stellt der Luftkanal einen Abzugskanal dar. Bei dieser Ausführungsform ist der Luftkanal so mit einem Gebläse verbunden, dass über diesen Luft aus dem Inneren des Absaugkanal abgezogen werden kann. Der Luftkanal ist dabei vorzugsweise tangential an einem runden Absaugkanal angeordnet und erstreckt sich durch die Wand des Absaugkanals. Durch ein tangentiales Absaugen von Luft aus dem Absaugkanal kann eine Rotation des in den Absaugkanal eingesaugten Wtrasens bewirkt werden. Vorzugsweise sind hierzu über den Umfang des Absaugkanals mehrere Luftkanäle vorgesehen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform stellt der mindestens eine Luftkanal einen Zuluftkanal dar. Hierbei ist der Luftkanal so mit einem Gebläse verbunden, dass über den Zuluftkanal Luft in das Innere des Absaugkanals geleitet wird. Bei dieser Ausführungsform kann der Zuluftkanal tangential oder radial zu dem Absaugkanal angeordnet sein. Durch Einstellung des Volumenstroms über tangential angeordnete Zuluftkanäle zu dem Volumenstrom über radial angeordnete Zuluftkanäle kann die Höhe des über dem Kochfeld erzeugten Wirbels auf einfache Weise gezielt eingestellt werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Wirbelerzeuger einen inneren Zylinder, der in dem Absaugkanal angeordnet ist. Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Wirbelerzeuger einen inneren Zylinder und einen diesen koaxial umgebenden äußeren Zylinder. Bei einem runden Absaugkanal ist der innere Zylinder vorzugsweise koaxial zu der Achse des Absaugkanals angeordnet. Zwischen dem inneren Zylinder und dem Absaugkanal oder einem zusätzlich in den Absaugkanal eingebrachten äußeren Zylinder wird somit ein Ringspalt gebildet. Über diesen Ringspalt kann Luft aus dem Absaugkanal nach oben ausgegeben werden. Diese Luft wird vorzugsweise rotierend aus dem Ringspalt ausgegeben.
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Zur Verstärkung der rotierenden Ausgabe von Luft aus dem Ringspalt können an der Oberseite des Ringspaltes geneigte Auslassdüsen vorgesehen sein. Die auszugebende Luft kann durch einen Zuluftkanal in den Ringspalt eingeführt werden. Der Zuluftkanal kann hierbei radial oder tangential zu dem inneren Zylinder angeordnet sein. Insbesondere bei einem oder mehreren tangential angeordneten Zuluftkanälen kann der Ringspalt nach oben offen ausgestaltet sein, insbesondere keine geneigten Auslassdüsen aufweisen. Alternativ kann der aus dem Ringspalt auszugebende Luftstrom durch Drehung eines koaxial um den inneren Zylinder angeordneten äußeren Zylinder erzeugt werden. Zudem kann an der Außenseite des inneren Zylinders oder an der Innenseite des äußeren Zylinders mindestens ein Luftleitelement in Form einer Schaufel angeordnet sein.
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Hierdurch wird durch den inneren Zylinder oder äußeren Zylinder jeweils ein Laufrad gebildet.
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Gemäß einer Ausführungsform ist daher entweder der innere Zylinder, an dem die Schaufeln angeordnet sind, oder der äußere Zylinder, an dem die Schaufeln angeordnet sind, drehbar gelagert.
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Gemäß einer Ausführungsform weist das obere Ende des Absaugkanals einen rechteckigen Querschnitt auf und ist von einer Blende mit mindestens zwei runden Öffnungen abgedeckt. Durch jede der Öffnungen in der Blende wird somit eine Einsaugöffnung gebildet. In oder unter jeder dieser Einsaugöffnungen kann ein Wirbelerzeuger angeordnet werden. Durch diese Ausführungsform können entlang einer länglichen Aussparung einer Deckplatte eines Kochfeldes mehrere Wirbel oberhalb des Kochfeldes erzeugt werden. Die Drehrichtung der Wirbel oberhalb der einzelnen Einsaugöffnungen kann hierbei entgegengesetzt sein.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Kochfeld mindestens einen Gasbrenner. Das Kochfeld kann bei dieser Ausführungsform auch als Gaskochfeld bezeichnet werden. Bei dieser Ausführungsform kann aufgrund des erzeugten Wirbels oder der erzeugten Wirbel verhindert werden, dass das aus dem Gasbrenner austretende Gas durch das Gebläse des Dunstabzugs eingesaugt wird oder die Flamme des Gasbrenners zu der Einsaugöffnung des Dunstabzugs geneigt wird.
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Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung der Strömung eines Kochfelds mit integriertem Dunstabzug gemäß dem Stand der Technik;
- Figur 3:
- eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfelds mit integriertem Dunstabzug mit einer erste Ausführungsform eines Wirbelerzeugers;
- Figur 4:
- eine schematische Schnittansicht der ersten Ausführungsform nach Figur 3;
- Figur 5:
- eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfelds mit integriertem Dunstabzug mit einer zweiten Ausführungsform des Wirbelerzeugers;
- Figur 6:
- eine schematische Perspektivansicht der zweiten Ausführungsform des Wirbelerzeugers;
- Figur 7:
- eine schematische Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform des Wirbelerzeugers;
- Figur 8:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform des Wirbelerzeugers;
- Figur 9:
- eine schematische Perspektivansicht einer fünften Ausführungsform des Wirbelerzeugers; und
- Figur 10:
- eine schematische, perspektivische Draufsicht auf eine sechste Ausführungsform des Wirbelerzeugers.
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In den Figuren werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. Diese werden gegebenenfalls nur einmalig beschrieben.
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In Figur 1 wird das erfindungsgemäße Verfahren schematisch gezeigt. Das Kochfeld 1 mit integriertem Dunstabzug 2 das im Folgenden auch als Koch-Abzugssystem bezeichnet wird, umfasst ein Kochfeld 1 und einen Dunstabzug 2. Das Kochfeld 1 weist dabei eine Deckplatte 11 und mehrere Kochzonen 10 auf. In der dargestellten Ausführungsform bestehen die Kochzonen 10 aus Gasbrennern, die als Brennern 100 bezeichnet werden.
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In der Deckplatte 11 ist mittig eine Aussparung 110 eingebracht. Unterhalb der Deckplatte 11 des Kochfelds 1 ist ein Dunstabzugs 2 vorgesehen. In der Figur 1 ist von dem Dunstabzug 2 ist nur der Absaugkanal 20 sichtbar, der sich unterhalb der Aussparung 110 der Deckplatte 11 erstreckt. Zudem weist das Koch-Abzugssystem einen Wirbelerzeuger 3 auf.
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Bei Betrieb des Dunstabzugs 2 wird durch den Wirbelerzeuger 3 ein Wirbel W oberhalb des Absaugkanals 20, insbesondere der Einsaugöffnung 21 des Absaugkanals 20, erzeugt. Wrasen, der durch Zubereitung von Gargut, beispielsweise Wasser in Töpfen, auf den Kochzonen 10 generiert wird, wird durch den Dunstabzug 2 nach unten abgesaugt. Dabei begrenzt der Wirbel W den Absaugbereich zu den Seiten und sorgt dafür, dass Wrasen insbesondere von der Höhe der oberen Kante der Töpfe in den Absaugkanal 20 eingesaugt wird. Das Einsaugen von Gas, das aus dem Brenner 100 austritt, oder die Beeinflussung der Flamme, die durch das Gas erzeugt wird, wird durch den Wirbel W verhindert.
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In Figur 2 ist im Vergleich dazu die Strömung eines Kochfeldes 1 mit integriertem Dunstabzug 2 gezeigt. Das Koch-Abzugssystem weist keinen Wirbelerzeuger auf. Da kein Wirbel vorhanden ist, wird durch den Dunstabzug 2 insbesondere in der Nähe der Oberseite des Kochfelds 1 abgesaugt. Hierdurch wird insbesondere Gas von den Brennern 100 des Kochfelds 1 abgesaugt oder die Flamme des Brenners 100 zu der Einsaugöffnung 21 des Dunstabzugs gelenkt. Zudem wird Luft von dem Bereich oberhalb des Kochfelds 1 abgesaugt, der sich unterhalb der Oberkante der Töpfe, die auf den Brennern 100 platziert sind, befindet. Wrasen, der von den Töpfen nach oben abgegeben wird, wird von dem Dunstabzug 2 somit nicht oder nicht ausreichend abgesaugt.
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In Figur 3 ist eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfelds 1 mit integriertem Dunstabzug 2 mit einer erste Ausführungsform eines Wirbelerzeugers 3 gezeigt. Das Kochfeld 1 weist vier Kochzonen 10 in Form von Brennern 100 auf. In der Mitte der Deckplatte 11 des Kochfeldes 1 ist eine kreisrunde Aussparung 110 eingebracht, über die Luft in den darunter angeordneten Absaugkanal 20 eintreten kann. In der gezeigten Ausführungsform bildet die Aussparung 110 die Einsaugöffnung 21 des Absaugkanals 20.
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Bei dieser Ausführungsform weist der Wirbelerzeuger 3 tangentiale Luftkanäle 34 auf, die sich von dem Absaugkanal 20 nach außen erstrecken. In der gezeigten Ausführungsform sind vier tangentiale Luftkanäle 34 angeordnet. Die Anzahl kann aber auch geringer oder höher als vier sein. Wie sich aus der Schnittansicht der ersten Ausführungsform in Figur 4 ergibt, sind die Luftkanäle 34 von dem Absaugkanal 20 nach unten geneigt angeordnet. Allerdings liegt es auch im Rahmen der Erfindung, dass die Luftkanäle 34 sich von dem Absaugkanal 20 senkrecht zu der Achse des Absaugkanals 20, das heißt horizontal nach außen erstrecken.
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Die Luftkanäle 34 sind mit einem Gebläse (nicht gezeigt), das das Gebläse des Dunstabzugs 2 oder ein Zusatzgebläse (nicht gezeigt) darstellen kann, so verbunden, dass Luft über die Luftkanäle 34 aus dem Absaugkanal 20 abgesaugt werden kann. Durch die tangentiale Anordnung der Luftkanäle 34 wird durch dieses Absaugen die Rotation des in den Absaugkanal 20 eingesaugten Wrasens bewirkt und damit ein Wirbel W aus dem Wrasen oberhalb des Kochfelds 1 erzeugt, der sich bis über die Einsaugöffnung 21 des Absaugkanals 20 nach oben erstreckt. Diese Ausführungsform Verfahrens kann auch als passive Ausführungsform bezeichnet werden.
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In Figur 5 ist eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kochfelds 1 mit integriertem Dunstabzug 2 mit einer zweiten Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform weist das Kochfeld 1 in der Deckplatte 11 eine rechteckige Aussparung 110 auf, die in der Mitte der Breite des Kochfeldes liegt. Die Aussparung 110 erstreckt sich in Tiefenrichtung des Kochfeldes. Die Aussparung 110 ist durch eine Blende 111 abgedeckt, in die zwei kreisrunde Öffnungen 1110 eingebracht sind. Bei der gezeigten Ausführungsform kann der unter dem Kochfeld 1 befindliche Absaugkanal 2 zumindest im oberen Bereich einen rechteckigen Querschnitt entsprechend der Form der Aussparung 110 aufweisen. In dem Absaugkanal 20 sind in der gezeigten Ausführungsform zwei Wirbelerzeuger 3 angeordnet. Dabei ist unterhalb jeder der Öffnungen 1110 der Blende 111 ein Wirbelerzeuger 3 angeordnet.
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Die zweite Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 besteht aus einem äußeren Zylinder 30 und einem inneren Zylinder 31. Der äußere Zylinder 30 ist dabei um seine Achse drehbar gelagert, während der innere Zylinder 31 feststehend angeordnet ist. Die Rotation des äußeren Zylinders 30 ist in Figur 5 durch einen Blockpfeil angedeutet. Zwischen dem äußeren Zylinder 30 und dem inneren Zylinder 31 ist ein Ringspalt 35 gebildet. Durch die Rotation des äußeren Zylinders 30 bezüglich des inneren Zylinders 31 kann Luft, die von unten in den Ringspalt 35 eingeführt wird, nach oben als Wirbel ausgegeben werden. Über das innere des inneren Zylinders wird Wrasen in den Dunstabzug 2 eingesaugt. Dies ist schematisch in Figur 6 gezeigt. Die Luft kann über das Gebläse (nicht gezeigt) des Dunstabzugs 2 oder durch ein Zusatzgebläse (nicht gezeigt) von unten in den Ringspalt 35 eingebracht werden. Die Drehrichtung der durch die zwei Wirbelerzeuger 3 erzeugten Wirbel ist vorzugsweise entgegengesetzt zueinander. Die zweite Ausführungsform des Verfahrens kann auch als aktive Ausführungsform bezeichnet werden.
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In Figur 7 ist eine schematische Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform besteht der Wirbelerzeuger 3 aus einem äußeren Zylinder 30, einem inneren Zylinder 31 sowie mehreren tangentialen Luftkanälen 34 und radialen Luftkanälen 33. Die Luftkanäle 33, 34 erstrecken sich von dem äußeren Zylinder 30 nach außen. Die Luftkanäle 33, 34 können sich senkrecht zu der Achse des äußeren Zylinders 30 erstrecken und damit horizontal verlaufen oder von dem äußeren Zylinder 30 nach unten geneigt angeordnet sein. Über die Luftkanäle 33, 34 kann Luft in den zwischen dem inneren Zylinder 31 und äußeren Zylinder 30 gebildeten Ringspalt 35 eingebracht werden. Die Luft kann über das Gebläse (nicht gezeigt) des Dunstabzugs 2 oder über ein Zusatzgebläse (nicht gezeigt) in die Luftkanäle 33, 34 eingebracht werden. Durch die zugeführte Luft kann aus den Ringspalt 35 nach oben ein Wirbel ausgegeben werden. Durch die wahlweise radiale und/oder tangentiale Luftzufuhr zu dem Ringspalt 35 kann die Höhe des über den Ringspalt 35 nach oben ausgegebenen Wirbel eingestellt werden. Die dritte Ausführungsform kann als aktive Ausführungsform bezeichnet werden.
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In Figur 8 ist eine schematische, perspektivische Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 gezeigt. Die vierte Ausführungsform weist einen äußeren Zylinder 30 und einen inneren Zylinder 31 auf, zwischen denen ein Ringspalt 35 gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform ist der innere Zylinder 31 drehbar gelagert. An der äußeren Mantelfläche des inneren Zylinders 31 sind Luftleitelemente 32 in Form von Schaufeln angeordnet. Durch Drehung des inneren Zylinders 31 wird daher Luft, die durch den Ringspalt 35 von unten eingebracht wird, in Rotation versetzt und dadurch ein nach oben gerichteter Wirbel oberhalb des Wirbelerzeugers 3 erzeugt. Über das Innere des inneren Zylinders 31 wird weiterhin Wrasen über das Gebläse (nicht gezeigt) des Dunstabzugs 2 nach unten abgesaugt.
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In Figur 9 ist eine schematische Perspektivansicht einer fünften Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 gezeigt. diese unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform dadurch, dass der innere und äußere Zylinder 31, 30 eine größere Länge als die als Schaufeln ausgebildeten Luftleitelemente 32 aufweist. Die Luftleitelemente 32 sind bei der fünften Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 zu den axialen Enden des inneren und äußeren Zylinders 31, 30 beabstandet in dem Ringspalt 35 angeordnet.
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In Figur 10 ist eine schematische, perspektivische Draufsicht auf eine sechste Ausführungsform des Wirbelerzeugers 3 gezeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform dadurch, dass der innere Zylinder 31 nach oben durch ein Luftleitelement 32 in Form eines Deckels abgedeckt ist, der innere Zylinder 31 feststehend angeordnet ist und der Wirbelerzeuger 3 keinen äußeren Zylinder aufweist. Vielmehr wird bei dieser Ausführungsform zwischen dem inneren Zylinder 31 und der inneren Mantelfläche des Absaugkanals 20 ein Ringspalt 35 gebildet. Der Wrasen, der über das Gebläse (nicht gezeigt) des Dunstabzugs 2 durch die Einsaugöffnung 21 in den Absaugkanal 20 eingesaugt wird, wird durch die Luftleitelemente 32, die als Schaufeln ausgebildet sind, in eine Drehbewegung versetzt und erzeugt dadurch oberhalb der Einsaugöffnung 21 einen Wirbel aus Wrasen. Bei dieser Ausführungsform wird somit in Gegensatz zu der vierten Ausführungsform der Wrasen über den Ringspalt 35 eingesaugt.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsformen begrenzt. Beispielsweise können einzelne Komponenten einer Ausführungsform bei einer anderen Ausführungsform eingesetzt werden.
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Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Wirbelerzeugung zur Beeinflussung des Absaugens von Luft durch den Dunstabzug genutzt. Dabei wird vorzugsweise innerhalb und/oder oberhalb der Einsaugöffnung des Dunstabzugs eine Strömungsrotation induziert.
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Zur Erzeugung des Wirbels bestehen erfindungsgemäß zwei Möglichkeiten, die sich hinsichtlich ihrer Funktionsweise unterscheiden. Zum einen können passive Ausführungsformen verwendet werden, bei denen der Wirbelerzeuger vorzugsweise in dem nach unten führenden Absaugkanal des Dunstabzugs angeordnet ist. Zum anderen können aktive Ausführungsformen verwendet werden, bei denen ein zweiter Luftstrom der Absaugrichtung entgegen gerichtet ist und seine Rotation auf den abgesaugten Wrasen, der auch als Absaugluftstrom bezeichnet werden kann, überträgt.
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Die passiven Ausführungsformen können beispielsweise integrierte Luftleitgeometrien in Form von angestellten Stegen oder einem angestellten Gitter umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine tangentiales Absaugung aus dem Absaugkanal als passive Ausführungsform verwendet werden.
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Die aktiven Ausführungsformen können beispielsweise durch tangentiales Ausblasen durch angestellte Ausblasöffnungen oder Ausblasdüsen und oder durch einen großen, koaxial um die Absaugung angeordneten Radiallüfter umgesetzt werden.
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Der Wirbel steht vorzugsweise mittig auf dem Kochfeld. Im Bereich des Wirbels wird kaum von den Seiten abgesaugt. Am oberen Ende des Wirbels, das vorzugsweise auf der Höhe der Topfkante eines verwendeten Topfes liegt, wird gezielt abgesaugt. Vorzugsweise ist die Wirbelhöhe einstellbar, um diese dem Kochgeschirr anzupassen.
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Die Erfindung verbessert die Absaugleistung von Kochfeldern mit integriertem Abzug. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau kann das Absaugvolumen des Abzugs reduziert werden, wobei die Absaugeffektivität gleich bleibt. Besonders für die erfindungsgemäße Kombination eines Kochfeldanzugs mit einem Gaskochfeld wird die Gasflamme der Kochstelle gegen Querströmung geschützt, so dass eine verbesserte Flammenbildung entsteht im Vergleich zu Kochfeldabzügen mit konventionellem Absaugverhalten. Durch die Erfindung wird die Absaugleistung, insbesondere bei hohen Töpfen, verbessert. Bei Gaskochfeldern wird zusätzlich die Beeinflussung der Verbrennung durch die Absaugung minimiert. Somit ermöglicht die Erfindung ein intuitives Kocherlebnis mit guter Absaugung und dezenter Optik. Durch die Erfindung kann die gleiche oder bessere Absaugleistung bei geringem Luftstrom des Abzugs realisiert werden.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kochfeld
- 10
- Kochzone
- 100
- Brenner
- 11
- Deckplatte
- 110
- Aussparung
- 111
- Blende
- 1110
- Öffnung
- 2
- Dunstabzug
- 20
- Absaugkanal
- 21
- Einsaugöffnung
- 3
- Wirbelerzeuger
- 30
- äußerer Zylinder
- 31
- innerer Zylinder
- 32
- Luftleitelement
- 33
- radialer Luftkanal
- 34
- tangentialer Luftkanal
- 35
- Ringspalt
- W
- Wirbel