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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube mit Luftleitvorrichtung.
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Bei einer Dunstabzugshaube, die über einem Kochfeld montiert wird, ist es bekannt diese Dunstabzugshaube mit einer Luftleitvorrichtung auszustatten. Diese Luftleitvorrichtung wird auch als Schirm oder Wrasenschirm bezeichnet. Insbesondere bei sogenannten Einbauhauben, die in einen Küchenoberschrank eingebaut werden, stellt der Schirm in der Regel eine Scheibe oder Platte dar.
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Der Schirm kann dabei so an dem Dunstabzugsgehäuse befestigt sein, dass dieser über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses und bei einer Einbauhaube über die Vorderseite des Küchenoberschranks hinausragt. Hierdurch können Wrasen daran gehindert werden an der Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses oder des Küchenoberschranks, in dem das Dunstabzugsgehäuse aufgenommen ist, vorbeizuströmen und dadurch nicht in die Dunstabzugshaube eingesaugt zu werden. Insbesondere bezüglich Wrasen, die von Gargefäßen, die auf den vorderen Kochzonen des Kochfeldes stehen, ausgehen, besteht diese Gefahr des Vorbeiströmens. Der Wrasenschirm besteht dabei in der Regel aus Glas, Metall oder einem anderen luftundurchlässigen Material. Obwohl durch den Wrasenschirm ein Teil der aufsteigenden Wrasen durch den Sog, der durch ein in dem Dunstabzugsgehäuse vorgesehenes Gebläse erzeugt wird, in das Dunstabzugsgehäuse gesaugt wird, wird bei dieser Art von Dunstabzugshaube weiterhin ein Teil der Wrasen nicht eingesaugt.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Dunstabzugshaube zu schaffen, mit der die Fangrate der Wrasen gesteigert werden kann.
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Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann, indem die Luftleitung zu dem Inneren des Dunstabzugsgehäuses verbessert wird.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daher gelöst durch eine Dunstabzugshaube, die ein Dunstabzugsgehäuse, das in der Unterseite eine Absaugöffnung aufweist und in dem mindestens eine Filtereinheit zu der Absaugöffnung nach oben versetzt angeordnet ist, und eine Luftleitvorrichtung aufweist. Die Dunstabzugshaube ist dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitvorrichtung gegenüber dem Dunstabzugsgehäuse verschiebbar ist, die Luftleitvorrichtung ein oberes Luftleitelement, ein unteres Luftleitelement, eine Auslassöffnung und einen Ansaugspalt aufweist, wobei die Auslassöffnung im rückwärtigen Bereich der Luftleitvorrichtung gebildet ist und der Filtereinheit zugewandt ist, und der Ansaugspalt durch einen Spalt zwischen den Vorderkanten des oberen und unteren Luftleitelementes und Spalte zwischen den Seitenrändern des oberen Luftleitelementes und den entsprechenden Seitenrändern des unteren Luftleitelementes gebildet ist.
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Als Dunstabzugshaube wird eine Dunstabzugsvorrichtung bezeichnet, die vorzugsweise oberhalb eines Kochfeldes montiert wird. Besonders bevorzugt stellt die Dunstabzugshaube eine Dunstabzugsvorrichtung dar, die in einem Küchenoberschrank eingebaut ist und daher auch als Einbauhaube bezeichnet werden kann. Die Dunstabzugshaube kann an einer Raumwand, an der Raumdecke der Küche oder in dem Küchenoberschrank befestigt sein. Die Dunstabzugshaube weist ein Dunstabzugsgehäuse auf. Als Dunstabzugsgehäuse wird das Gehäuse bezeichnet, in dem das Gebläse der Dunstabzugshaube aufgenommen ist. Das Gebläse kann auch als Ventilator bezeichnet werden und stellt vorzugsweise ein Radialgebläse dar. Das Dunstabzugsgehäuse weist eine Ansaugöffnung auf. Als Ansaugöffnung wird die Öffnung bezeichnet, über die Dünste und Wrasen in das Innere des Dunstabzugsgehäuses eintreten können beziehungsweise über die diese in das Innere des Dunstabzugsgehäuses eingesaugt werden können. Die Ansaugöffnung ist in der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses angeordnet und kann die gesamte Unterseite des Dunstabzugsgehäuses bilden. Vorzugsweise liegt die Unterseite des Dunstabzugsgehäuses in der Horizontalen. Bei einigen Ausführungsformen kann die Unterseite des Dunstabzugsgehäuses aber auch aus der Horizontalen geneigt liegen. In diesen Fällen verläuft die Unterseite des Dunstabzugsgehäuses von dessen Rückseite zu dessen Vorderseite schräg nach oben. Das Dunstabzugsgehäuse kann die Außenseite der Dunstabzugshaube bilden. Alternativ ist es aber auch möglich, dass um das Dunstabzugsgehäuse eine Verblendung, die auch als Kamin bezeichnet werden kann, angeordnet ist oder dass das Dunstabzugsgehäuse in einen Küchenoberschrank aufgenommen ist.
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Erfindungsgemäß ist in dem Dunstabzugsgehäuse eine Filtereinheit angeordnet. Die Filtereinheit dient dazu die in die Dunstabzugshaube eingesaugten Wrasen zu reinigen. Die Filtereinheit ist dabei zu der Ansaugöffnung nach oben versetzt angeordnet, das heißt ist in einem Abstand zu der Ansaugöffnung nach oben angeordnet. Die Filtereinheit kann aus einem oder mehreren Filterelementen bestehen, die beispielsweise Filterkassetten darstellen können. Die Filtereinheit ist vorzugsweise eine Fettfiltereinheit, über die Fett und weitere Verunreinigungen aus den Wrasen ausgefiltert werden können. Die Filtereinheit kann daher vorzugsweise auch als Fettfiltereinheit bezeichnet werden.
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Die Position in der die Filtereinheit in dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet ist, kann auch als Einlassöffnung bezeichnet werden. Die Einlassöffnung stellt dabei die Öffnung dar, über die Wrasen durch die Filtereinheit in den Bereich des Dunstabzugsgehäuses eintreten kann, in dem das Gebläse angeordnet ist. Der Bereich zwischen der Ansaugöffnung und der Einlassöffnung kann auch als Einströmbereich bezeichnet werden. Die Filtereinheit deckt vorzugsweise den gesamten Querschnitt, insbesondere die gesamte Breite und Tiefe des Dunstabzugsgehäuses in der Ebene der Einlassöffnung ab.
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Die Dunstabzugshaube weist zusätzlich zu dem Dunstabzugsgehäuse eine Luftleitvorrichtung auf. Die Luftleitvorrichtung ist dabei vorzugsweise zumindest teilweise unterhalb des Dunstabzugsgehäuses angeordnet. Insbesondere kann die Luftleitvorrichtung vollständig unterhalb des Dunstabzugsgehäuses liegen oder zumindest teilweise durch die Absaugöffnung hindurch in das Dunstabzugsgehäuse hineinragen. Der letztere Fall kann insbesondere bei einer nach unten und vorne verschiebbaren Luftleitvorrichtung oder bei einer Luftleitvorrichtung mit einem nach oben ragenden Umlenkbereich vorteilhaft sein, was später genauer erläutert wird.
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Als Luftleitvorrichtung wird eine Vorrichtung bezeichnet, durch die Luft beziehungsweise Wrasen in eine vorgegebene Richtung geleitet oder geführt werden können.
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Richtungsangaben, wie vorne, hinten, seitlich, oben und unten beziehungsweise Vorderseite, Rückseite, Seiten, Oberseite und Unterseite beziehen sich, sofern nicht anders angegebenen auf eine Dunstabzugshaube und deren Bestandteile im montierten Zustand, in dem die Dunstabzugshaube beispielsweise an einer Raumwand, Raumdecke oder in einem Küchenoberschrank befestigt ist. Als Vorderseite wird die Seite bezeichnet, die dem Benutzer der Dunstabzugshaube zugewandt ist. Die Rückseite ist die der Vorderseite gegenüberliegende Seite. Die Rückseite ist bei einer Dunstabzugshaube, die an einer Raumwand befestigt ist, die Seite, die an der Raumwand anliegt.
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Erfindungsgemäß weist die Luftleitvorrichtung ein oberes und ein unteres Luftleitelement auf.
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Jedes Luftleitelement kann im einfachsten Fall eine ebene, rechteckige Platte darstellen. Die Luftleitelemente sind übereinander angeordnet. Das obere und das untere Luftleitelement können parallel zueinander angeordnet sein. Zudem können das untere und das obere Luftleitelement parallel zu der Absaugöffnung angeordnet sein. Es liegt allerdings auch im Rahmen der Erfindung, dass das obere Luftleitelement zu dem unteren Luftleitelement geneigt angeordnet ist, so dass der Abstand zwischen diesen beiden Luftleitelementen beispielsweise von der Vorderkante der Luftleitelemente zu der Rückkante der Luftleitelemente zu- oder abnimmt. Zudem kann die Luftleitvorrichtung auch so an der Dunstabzugshaube gelagert sein, dass die Luftleitvorrichtung, insbesondere die beiden Luftleitelemente zumindest teilweise in einem Winkel zu der Absaugöffnung geneigt sind.
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Das obere und das untere Luftleitelement sind vorzugsweise starr miteinander verbunden. Hierzu können Verbindungselemente, wie beispielsweise Stege oder Stifte vorgesehen sein. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass das obere und das untere Luftleitelement über eine lösbare Verbindung, wie beispielsweise Verrasten oder Verschrauben miteinander verbunden sind.
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Die Luftleitelemente sind vorzugsweise luftundurchlässig ausgestaltet und können beispielsweise aus Metall, Glas oder Kunststoff bestehen.
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Die Luftleitvorrichtung weist erfindungsgemäß eine Auslassöffnung und einen Ansaugspalt auf.
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Die Auslassöffnung ist erfindungsgemäß im rückwärtigen Bereich der Luftleitvorrichtung gebildet und die Auslassöffnung ist der Filtereinheit zugewandt. Die Auslassöffnung ist dabei nach oben gerichtet. Als rückwärtiger Bereich wird der Bereich bezeichnet, der zwischen der Rückseite der Luftleitvorrichtung und der Mitte der Tiefe der Luftleitvorrichtung liegt. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Rückseite der Luftleitvorrichtung und der Rückseite der Auslassöffnung dabei kleiner als der Abstand zwischen der Vorderseite der Auslassöffnung und der Mitte der Tiefe der Luftleitvorrichtung. Die Rückseite der Auslassöffnung kann auch an der Rückseite der Luftleitvorrichtung liegen, das heißt keinen Abstand zu der Rückseite der Luftleitvorrichtung aufweisen. Als der Filtereinheit zugewandt wird eine Auslassöffnung bezeichnet, die in einer Ebene liegt, die eine horizontale Richtungskomponente aufweist und nach oben gerichtet ist. Durch diese Ausrichtung der Auslassöffnung kann Luft aus der Luftleitvorrichtung in eine Richtung abgegeben werden, die zumindest eine vertikale Komponente aufweist. Damit kann die Luft von der Luftleitvorrichtung zu der oberhalb der Luftleitvorrichtung angeordneten Filtereinheit geleitet werden.
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Der Ansaugspalt wird durch einen Spalt im vorderen Bereich der Luftleitvorrichtung und zwei seitliche Spalte gebildet. Der vordere Spalt wird zwischen der Vorderkante des oberen Luftleitelementes und der Vorderkante des unteren Luftleitelementes gebildet. Die seitlichen Spalte werden jeweils durch einen Seitenrand des oberen Luftleitelementes und den entsprechenden Seitenrand des unteren Luftleitelementes gebildet. Somit wird ein linker und ein rechter seitlicher Spalt gebildet. Die Größe und Position der Spalte zwischen dem oberen Luftleitelement und dem unteren Luftleitelement können durch die relative Position der Luftleitelemente zueinander sowie deren Größe und Geometrie bestimmt werden.
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Mit der vorliegenden Erfindung wird somit eine Luftleitvorrichtung geschaffen, über die Wrasen sowohl im vorderen Bereich der Luftleitvorrichtung als auch an den seitlichen Bereichen der Luftleitvorrichtung eingesaugt werden können. Somit kann ein Vorbeiströmen von Wrasen an der Luftleitvorrichtung zuverlässig verhindert werden und damit die Wrasenfangrate der Dunstabzugshaube gesteigert werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Auslassöffnung in senkrechter Projektion von unten auf die Filtereinheit in der Fläche der Filtereinheit. Die Auslassöffnung liegt dabei in senkrechter Projektion von unten auf die Einlassöffnung des Dunstabzugsgehäuses, in der die Filtereinheit angeordnet ist, in der Fläche der Einlassöffnung. Durch diese Ausrichtung können die Wrasen zuverlässig und ohne Widerstand zu der Filtereinheit gelangen.
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Erfindungsgemäß ist die Luftleitvorrichtung gegenüber dem Dunstabzugsgehäuse verschiebbar.
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Als gegenüber dem Dunstabzugsgehäuse verschiebbar wird hierbei eine Luftleitvorrichtung bezeichnet, die relativ zu der Absaugöffnung verschoben werden kann. Insbesondere kann die Luftleitvorrichtung so verschoben werden, dass diese bereichsweise über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses hinausragt. Vorzugsweise kann die Luftleitvorrichtung von einer eingeschobenen Position, in der die Luftleitvorrichtung vollständig unterhalb des Dunstabzugsgehäuses liegt, in eine herausgezogene Position verschoben werden, in der die Luftleitvorrichtung teilweise über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses und vorzugsweise auch über einen Küchenoberschrank, in dem das Dunstabzugsgehäuse aufgenommen ist, hinausragt. Die eingeschobene Position kann auch als eingefahrene Position und die herausgezogene Position als ausgefahrene Position bezeichnet werden. Die Dunstabzugshaube mit der Luftleitvorrichtung in der eingeschobenen Position und die Dunstabzugshaube mit der Luftleitvorrichtung in der herausgezogenen Position stellen zwei Betriebszustände der Dunstabzugshaube dar. In beiden Betriebszuständen kann Wrasen von der Dunstabzugshaube eingesaugt werden. Hierzu ist in beiden Betriebszuständen der Ansaugspalt der Luftleitvorrichtung für Wrasen zugänglich.
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Vorzugsweise ist die Luftleitvorrichtung parallel zu der Fläche der Absaugöffnung verschiebbar, das heißt kann in einer Richtung bewegt werden, die parallel zu der Fläche der Absaugöffnung liegt. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass die Luftleitvorrichtung zusätzlich zu dieser Bewegung auch bezüglich der Absaugöffnung nach unten verschiebbar ist. In diesem Fall kann die Luftleitvorrichtung beispielsweise zunächst nach unten verschoben und dann parallel zu der Absaugöffnung nach vorne verschoben werden. Alternativ ist es auch möglich die Luftleitvorrichtung in einer von der Fläche der Absaugöffnung nach unten geneigten Richtung nach vorne zu verschieben, das heißt herausziehen.
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Die Luftleitvorrichtung ist vorzugsweise zwischen einer eingeschobenen und einer herausgezogenen Position verschiebbar. Hierbei kann die Luftleitvorrichtung sowohl von der eingeschobenen Position in die herausgezogene Position bewegt werden, als auch von der herausgezogenen Position in die eingeschobene Position bewegt werden.
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Sowohl in der eingeschobenen Position als auch der herausgezogenen Position ist die Auslassöffnung unterhalb der Filtereinheit angeordnet. Insbesondere liegt die Auslassöffnung in beiden Positionen in senkrechter Projektion von unten auf eine Einlassöffnung des Dunstabzugsgehäuses, in der die Filtereinheit angeordnet ist, in der Fläche der Einlassöffnung und vorzugsweise in der Fläche der Filtereinheit.
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Die Bewegung der Luftleitvorrichtung, das heißt deren Verschieben kann manuell erfolgen. Alternativ kann die Luftleitvorrichtung aber auch durch einen Motor oder einen Hydraulikantrieb bewegt werden.
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Die beiden Luftleitelemente können separat an dem Dunstabzugsgehäuse zur verschiebbaren Bewegung gelagert sein. Vorzugsweise sind die Luftleitelemente aber so an dem Dunstabzugsgehäuse gelagert, dass die Luftleitelemente gemeinsam bezüglich des Dunstabzugsgehäuses verschoben werden können. Die Lagerung beziehungsweise Befestigung der Luftleitvorrichtung an dem Dunstabzugsgehäuse kann beispielsweise über Schienen erfolgen, in denen die Luftleitelemente der Luftleitvorrichtung, insbesondere die Ränder der Luftleitelemente geführt werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bildet der Ansaugspalt einen durchgehenden U-förmigen Spalt. Die Schenkel der U-Form werden dabei durch die seitlichen Spalte zwischen den Luftleitelementen und die Basis der U-Form durch den vorderen Spalt zwischen den Luftleitelementen gebildet. Alternativ können zwischen dem vorderen Spalt und dem jeweiligen seitlichen Spalt aber beispielsweise Distanzstücke vorgesehen sein, durch die die Luftleitelemente in einem vorgegebenen Abstand zueinander gehalten sind. Die Distanzstücke können dabei beispielsweise an den vorderen Ecken der Luftleitelemente vorgesehen sein. Hierdurch ist der Absaugspalt unterbrochen beziehungsweise wird durch einen vorderen und zwei separate seitliche Spalte gebildet.
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Indem erfindungsgemäß ein durchgehender Absaugspalt oder ein aus separaten Spalten an der Vorderseite und den Seiten der Luftleitvorrichtung gebildeter Absaugspalt vorliegt und die Luftleitvorrichtung gegenüber dem Dunstabzugsgehäuse, insbesondere der Absaugöffnung verschoben werden kann, kann eine Reihe von Vorteilen erzielt werden.
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Insbesondere kann durch Verschieben der Luftleitvorrichtung nach vorne der Bereich, in dem Dünste und Wrasen von Gargefäßen auf den vorderen Kochstellen des Kochfeldes aufsteigen, durch die Luftleitvorrichtung abgedeckt werden. Indem zusätzlich in der Luftleitvorrichtung ein Absaugspalt gebildet ist, die an der Vorderseite und an den Seitenrändern der Luftleitelemente liegt, können die Dünste und Wrasen aus diesem Bereich abgesaugt und durch die Luftleitvorrichtung in das Dunstabzugsgehäuse gelenkt werden. Im Vergleich zu einer Dunstabzugsvorrichtung, die nur einen Wrasenschirm aufweist, der aus einer Platte besteht und bezüglich des Dunstabzugsgehäuses nach vorne herausgezogen werden kann, wird daher mit der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube die Fangrate für Dünste und Wrasen erheblich gesteigert. Da zudem entweder ein durchgehender U-förmiger Absaugspalt gebildet ist oder ein Absaugspalt aus einem Spalt an der Vorderseite und Spalte an den Seitenrändern der Luftleitelemente gebildet sind, kann sowohl ein Vorbeiströmen von Dünsten und Wrasen an der Vorderseite der Luftleitvorrichtung als auch ein Vorbeiströmen an den Seiten der Luftleitvorrichtung verhindert werden und somit die Fangrate weiter gesteigert werden.
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Gemäß einer Ausführungsform liegt der Ansaugspalt zumindest bereichsweise in der Horizontalen. Der Ansaugspalt ist dabei nach unten gerichtet, das heißt wird von nach oben strömenden Wrasen von unten angeströmt. Hierbei kann beispielsweise bei einem durchgehenden U-förmigen Spalt der gesamte Ansaugspalt in der Horizontalen liegen. Es liegt aber auch im Rahmen, dass beispielsweise der vordere Spalt in der Horizontalen liegt und die seitlichen Spalte in der Vertikalen liegen oder umgekehrt.
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Gemäß einer Ausführungsform liegt der Ansaugspalt zumindest bereichsweise in der Vertikalen. Durch die vertikale Ausrichtung kann Wrasen von vor beziehungsweise von seitlich der Luftleitvorrichtung eingesaugt werden. Bei dieser Ausführungsform kann beispielsweise bei einem durchgehenden U-förmigen Spalt der gesamte Ansaugspalt in der Vertikalen liegen. Es liegt aber auch im Rahmen, dass beispielsweise der vordere Spalt in der Vertikalen liegt und die seitlichen Spalte in der Horizontalen liegen oder umgekehrt.
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Zudem ist es erfindungsgemäß auch möglich, dass der Ansaugspalt in einem Winkel zwischen der Horizontalen und der Vertikalen liegt. Der Ansaugspalt ist dabei nach unten gerichtet, das heißt wird von nach oben strömenden Wrasen zumindest teilweise von unten angeströmt.
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Im rückwärtige Bereich der Luftleitvorrichtung ist eine Auslassöffnung gebildet. Diese Auslassöffnung kann im einfachsten Fall bei einer durch zwei parallele, ebene Platten gebildeten Luftleitvorrichtung durch den Abstand der rückwärtigen Enden der Platten gebildet werden.
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Besonders bevorzugt erstreckt sich die Auslassöffnung der Luftleitvorrichtung im rückwärtigen Bereich der Luftleitvorrichtung über die gesamte Breite der Luftleitvorrichtung. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass sämtliche Dünste und Wrasen die über die Luftleitvorrichtung zu der Absaugöffnung oder der Einlassöffnung geleitet werden, in diese eintreten können.
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Gemäß einer Ausführungsform weisen das obere und untere Luftleitelement jeweils eine Grundplatte auf und das untere Luftleitelement weist einen von der Rückkante der Grundplatte nach oben gerichteten Umlenkbereich auf. Das obere Luftleitelement kann bei dieser Ausführungsform aus der Grundplatte bestehen, das heißt die Grundplatte bildet das Luftleitelement. Die Luftleitelemente sind bei der Ausführungsform, bei der das untere Luftleitelement einen sich von der Rückkante der Grundplatte des unteren Luftleitelements nach oben erstreckenden Umlenkbereich aufweist, so zueinander angeordnet, dass die Rückkante des oberen Luftleitelements zu der Rückkante des Umlenkbereichs des unteren Luftleitelements, die die Rückkante des unteren Luftleitelementes darstellt, nach vorne versetzt ist. Die Rückkanten der beiden Luftleitelemente können auf einer gemeinsamen Ebene liegen. Es ist aber bevorzugt, dass die Rückkante des unteren Luftleitelementes auf einer Ebene liegt, die höher ist, als die Ebene auf der die Rückkante des oberen Luftleitelementes liegt. Die Rückkante des oberen Luftleitelementes ist bei diesen beiden Ausführungsformen stets zu der Rückkante des unteren Luftleitelementes nach vorne versetzt. Die Auslassöffnung der Luftleitvorrichtung ist dabei durch den horizontalen gegebenenfalls zusätzlichen vertikalen Versatz dieser beiden Rückkanten gebildet.
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Indem an dem unteren Luftleitelement ein nach oben gerichteter Umlenkbereich ausgebildet ist, können die durch die Luftleitvorrichtung strömenden Wrasen nach oben umgelenkt werden, so dass die Richtungsänderung nach dem Verlassen der Luftleitvorrichtung zum Anströmen der oberhalb liegenden Filtereinheit verringert wird.
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Gemäß einer Ausführungsform weisen das obere und untere Luftleitelement jeweils eine Grundplatte auf und das obere Luftleitelement weist einen von der Vorderkante der Grundplatte nach unten gerichteten Umlenkbereich auf. Das untere Luftleitelement kann bei dieser Ausführungsform aus der Grundplatte bestehen, das heißt die Grundplatte kann das untere Luftleitelement bilden. Die Luftleitelemente sind bei der Ausführungsform, bei der das obere Luftleitelement einen sich von der Vorderkante der Grundplatte des oberen Luftleitelements nach unten erstreckenden Umlenkbereich aufweist, so zueinander angeordnet, die Vorderkante des Umlenkbereichs des oberen Luftleitelements zu der Vorderkante der Grundplatte des unteren Luftleitelements nach vorne versetzt ist. Die Vorderkanten der beiden Luftleitelemente können auf einer gemeinsamen Ebene liegen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass die Vorderkante des unteren Luftleitelementes auf einer Ebene liegt, die höher ist, als die Ebene auf der die Vorderkante des oberen Luftleitelementes liegt. Der vordere Spalt des Ansaugspaltes der Luftleitvorrichtung ist dabei durch den horizontalen und vertikalen Versatz dieser beiden Vorderkanten gebildet.
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Indem an dem oberen Luftleitelement vorne ein nach unten gerichteter Umlenkbereich ausgebildet ist, können die Wrasen, die angesaugt werden, unmittelbar nach dem Eintreten in die Luftleitvorrichtung umgelenkt werden und zwischen den Grundplatten zu der Auslassöffnung geleitet werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das obere Luftleitelement einen von der Vorderkante der Grundplatte nach unten gerichteten Umlenkbereich und das untere Luftleitelement einen von der Rückkante der Grundplatte nach oben gerichteten Umlenkbereich auf. Das obere und untere Luftleitelement sind dabei so in Tiefenrichtung zueinander versetzt, dass zwischen den Rückkanten der Luftleitelement die Auslassöffnung gebildet ist und zwischen den Vorderkanten der Luftleitelemente der vordere Teil des Ansaugspaltes gebildet.
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Der Umlenkbereich an dem oberen Luftleitelement sowie auch der Umlenkbereich an dem unteren Luftleitelement kann beispielsweise jeweils durch Abkanten oder Biegen eines Teils einer ebenen Platte erzeugt sein, wobei der weitere Bereich die Grundplatte bildet. Der Winkel, in dem der Umlenkbereich von der Ebene der Grundplatte nach oben beziehungsweise nach unten gerichtet ist, ist größer als 0° und kleiner als 90°. Beispielsweise kann der Winkel in einem Bereich zwischen 20° und 70° liegen, beispielsweise 45° betragen. Der Umlenkbereich kann ein ebener oder gekrümmter Bereich sein. Die Grundplatte jedes der Luftleitelemente stellt vorzugsweise eine ebene Platte dar.
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Zusätzlich zu einem vorderen Umlenkbereich an dem oberen Luftleitelement kann das obere Luftleitelement seitliche Umlenkbereiche aufweisen, die sich von den Seitenrändern der Grundplatte aus nach unten erstrecken. Weiterhin kann das untere Luftleitelement zusätzlich zu einem hinteren Umlenkbereich beispielsweise einen vorderen Umlenkbereich aufweisen, der sich von der Vorderseite der Grundplatte des unteren Luftleitelementes nach unten erstreckt. Bei dieser Ausführungsform ist vorzugsweise auch an dem oberen Luftleitelement ein vorderer Umlenkbereich vorgesehen. Die Neigung des vorderen Umlenkbereichs des unteren Luftleitelements entspricht dabei vorzugsweise der Neigung des vorderen Umlenkbereichs des oberen Luftleitelements. Alternativ ist es aber auch möglich, dass weder das obere noch das untere Luftleitelement einen vorderen nach unten gerichteten Umlenkbereich aufweisen, sondern die Vorderkanten der Luftleitelement die Vorderkanten der Grundplatten der Luftleitelemente bilden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Luftleitvorrichtung eine Tiefe auf, die der Tiefe der Filtereinheit zumindest entspricht und die Luftleitvorrichtung weist eine Breite auf, die der Breite der Filtereinheit zumindest entspricht. Bei einer Dunstabzugshaube, die an der Absaugöffnung den gleichen Querschnitt aufweist, wie an der Position der Filtereinheit, das heißt der Einlassöffnung, entspricht damit die Tiefe der Luftleitvorrichtung zumindest der Tiefe der Absaugöffnung und die Breite der Luftleitvorrichtung zumindest der Breite der Absaugöffnung.
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Gemäß einer Ausführungsform verjüngt sich das Dunstabzugsgehäuse von der Absaugöffnung zu der Filtereinheit. Dies bedeutet, dass die Tiefe und Breite des Dunstabzugsgehäuses von der Absaugöffnung nach oben bis zu der Position der Filtereinheit, das heißt der Einlassöffnung, abnimmt. Bei dieser Ausführungsform entspricht die Tiefe der Luftleitvorrichtung vorzugsweise der Tiefe der Einlassöffnung zuzüglich des Betrags um den sich das Dunstabzugsgehäuse von der Einlassöffnung nach vorne zu der Absaugöffnung erweitert.
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Die Tiefe der Luftleitvorrichtung ist bei einer Einbauhaube vorzugsweise größer als die Tiefe der Absaugöffnung beziehungsweise bei einem sich verjüngenden Dunstabzugsgehäuses der Tiefe der Einlassöffnung zuzüglich des Betrags der Erweiterung zu der Absaugöffnung nach vorne, um auch in dem eingeschobenen Zustand über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses zumindest soweit hervorzuragen, dass die Vorderseite der Luftleitvorrichtung die Vorderseite eines Küchenoberschranks, in dem die Dunstabzugshaube aufgenommen ist, nach unten abdeckt.
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Als Breite der Luftleitvorrichtung und der Absaugöffnung beziehungsweise der Einlassöffnung wird die Abmessung bezeichnet, die sich in der Richtung parallel zu der Vorderseite und Rückseite der Dunstabzugshaube erstreckt. Als Tiefe wird die Abmessung bezeichnet, die senkrecht zu der Breite liegt und sich zwischen der Vorderseite und Rückseite erstreckt.
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Bei der Ausführungsform, bei der sich das Dunstabzugsgehäuse von der Absaugöffnung zu der Filtereinheit verjüngt, wird der Bereich des Dunstabzugsgehäuses zwischen der Ansaugöffnung und der Filtereinheit vorzugsweise durch eine Wand gebildet, die eine offene Pyramidenstumpfform aufweist. Diese Wand kann mit dem weiteren Dunstabzugsgehäuse, insbesondere dem Teil, in dem die Filtereinheit an der Einlassöffnung vorgesehen ist und in dem das Gebläse aufgenommen ist, einteilig ausgebildet sein. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass diese Wand zu dem weiteren Dunstabzugsgehäuse separat ausgestaltet ist und mit dem weiteren Dunstabzugsgehäuse verbunden, beispielsweise lösbar verbunden ist.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Filtereinheit zwei Filterelemente auf, wobei die Auslassöffnung des Luftleitelementes in der eingeschobenen Position der Luftleitvorrichtung mit einem Filterelement ausgerichtet ist und in der herausgezogenen Position der Luftleitvorrichtung mit dem anderen Filterelement ausgerichtet ist. Die beiden Filterelemente erstrecken sich dabei in Breitenrichtung der Einlassöffnung und sind in Tiefenrichtung hintereinander angeordnet. Durch das Vorsehen einer geteilten Filtereinheit kann ein getrenntes Entnehmen der Filterelemente ermöglicht werden. Dies ist von Vorteil, da das hintere Filterelement in der Regel einer höheren Verschmutzung ausgesetzt ist. Dies ist dadurch begründet, dass dieses Filterelement sowohl im herausgezogenen Zustand der Luftleitvorrichtung als auch im eingeschobenen Zustand der Luftleitvorrichtung dem anströmenden Wrasen ausgesetzt ist, währen das vordere Filterelement im eingefahrenen Zustand zumindest nach unten von dem oberen Luftleitelement abgedeckt wird.
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Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figur 1: eine schematische, perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
- Figur 2: eine schematische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube in einem ersten Betriebszustand;
- Figur 3: eine weitere schematische Schnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit Strömungsverlauf in dem ersten Betriebszustand;
- Figur 4: eine weitere schematische Schnittansicht der ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube in einem zweiten Betriebszustand;
- Figur 5: eine schematische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit Strömungsverlauf in einem ersten Betriebszustand;
- Figur 6a: eine schematische perspektivische Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform einer Luftleitvorrichtung einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
- Figur 6b: eine schematische Unteransicht der Ausführungsform der Luftleitvorrichtung nach Figur 6a;
- Figur 7a: eine schematische perspektivische Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform einer Luftleitvorrichtung einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
- Figur 7b: eine schematische Unteransicht der Ausführungsform der Luftleitvorrichtung nach Figur 7a; und
- Figur 8: eine schematische Schnittansicht einer Dunstabzugshaube nach dem Stand der Technik.
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Gleiche Elemente werden in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen angegeben und gegebenenfalls nur einmalig beschrieben beziehungsweise angegeben.
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In den Figuren 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Die Dunstabzugshaube 1 ist in einem Küchenoberschrank 31 angeordnet. In Figur 1 ist von der Dunstabzugshaube 1 nur die Luftleitvorrichtung 13 teilweise zu sehen. Der genauere Aufbau der Dunstabzugshaube 1 wird später unter Bezugnahme auf die Figur 2 beschrieben. Die Dunstabzugshaube 1 ist in Figur 1 oberhalb eines Küchenunterschrankes 30 angeordnet, in dessen Oberseite ein Kochfeld 2 aufgenommen ist.
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In der Figur 2 ist die Dunstabzugshaube 1 in Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A aus Figur 1 gezeigt. Die rechte Seite der Dunstabzugshaube 1 beziehungsweise derer Bestandteile wird im Folgenden als Vorderseite und die linke Seite als Rückseite bezeichnet. Die Dunstabzugshaube 1 ist in dem Küchenoberschrank 31 aufgenommen. Die Rückseite der Dunstabzugshaube 1 ist der Rückseite des Küchenoberschrankes 31 zugewandt, über die der Küchenoberschrank 31 an einer Raumwand befestigt ist.
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Wie sich aus Figur 2 ergibt, umfasst die Dunstabzugshaube 1 in der gezeigten Ausführungsform ein Dunstabzugsgehäuse 10. An die Oberseite des Dunstabzugsgehäuses 10 schließt sich ein Abluftrohr 11 an, über das Luft aus der Dunstabzugshaube 1 in den Raum, in dem die Dunstabzugshaube 1 betrieben wird, oder in die Umgebung abgegeben werden kann.
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In der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 10 ist eine Absaugöffnung 100 gebildet. Die Absaugöffnung 100 kann sich über die gesamte Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 10 erstrecken. Von der Absaugöffnung 100 verjüngt sich das Dunstabzugsgehäuse 10 über einen Teil der Höhe des Dunstabzugsgehäuses 10 nach oben. Dieser sich verjüngende Teil wird auch als Einströmbereich 101 bezeichnet und ist von einer Wand 102, die einen nach oben und unten offenen Pyramidenstumpf bildet umgeben. An den Einströmbereich 101 schließt sich nach oben der Teil des Dunstabzugsgehäuses 10 an, in dem, das Gebläse (nicht gezeigt) aufgenommen ist. Dieser obere Teil des Dunstabzugsgehäuses 10 weist eine Tiefe auf, die geringer ist als die Tiefe des Küchenoberschrankes 31. Die Wand 102 des Einströmbereichs 101 deckt diese Differenz zwischen oberem Teil des Dunstabzugsgehäuses 10 und Küchenoberschrank 31 ab. Die Wand 102 erstreckt sich zu diesem Zweck in der gezeigten Ausführungsform von der Rückseite des oberen Teils des Dunstabzugsgehäuses 10 geneigt nach hinten und unten erstreckt und von der Vorderseite des oberen Teils des Dunstabzugsgehäuses 10 geneigt nach vorne und unten.
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In dem Dunstabzugsgehäuse 10 ist eine Filtereinheit 12 angeordnet. In der gezeigten Ausführungsform liegt die Filtereinheit 12 an dem Übergang zwischen Einströmbereich 102 und oberem Teil des Dunstabzugsgehäuses 10. Insbesondere ist die Filtereinheit 12 in der Einlassöffnung 103 des oberen Teils der Dunstabzugshaube 10 angeordnet.
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In der gezeigten Ausführungsform besteht die Filtereinheit 12 aus zwei separaten Filterelementen 120 und 121. In der Figur 2 sind die Filterelement 120 und 121 voneinander beanstandet gezeigt. Es liegt aber im Rahmen der vorliegenden Erfindung, dass die Filterelement 120 und 121 unmittelbar aneinander anliegen. Zwischen den Filterelementen 120 und 121 sowie in einem gegebenenfalls bestehenden Zwischenraum zwischen dem jeweiligen Filterelement 120, 121 und der Vorderwand beziehungsweise Rückwand des Dunstabzugsgehäuses 10 kann ein Rahmen (nicht gezeigt) in der Einlassöffnung 103 angeordnet sein. Dadurch kann verhindert werden, dass Luft durch die Einlassöffnung 103 in das Innere des oberen Teils des Dunstabzugsgehäuses 10 tritt, ohne eines der Filterelemente 120, 121 durchströmt zu haben.
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Die Dunstabzugshaube 1 weist erfindungsgemäß eine Luftleitvorrichtung 13 auf. Die Luftleitvorrichtung 13 kann vorzugsweise gegenüber dem Dunstabzugsgehäuse 10 verschoben, insbesondere nach vorne herausgezogen und nach hinten eingeschoben werden. Zu diesem Zweck ist die Luftleitvorrichtung 13 beispielsweise über Führungen (nicht gezeigt) an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 10 verschiebbar mit diesem verbunden. Die Führungen können Führungsschienen darstellen. In den Figuren 1 und 2 ist die Luftleitvorrichtung 13 in dem herausgezogenen Zustand gezeigt. In diesem Zustand, der auch als ein erster Betriebszustand der Dunstabzugshaube 1 bezeichnet werden kann, ragt die Luftleitvorrichtung 13 teilweise über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondere der Wand 102 und der Vorderseite des Küchenoberschrankes 31 nach vorne hinaus.
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Die Luftleitvorrichtung 13 umfasst erfindungsgemäß ein oberes Luftleitelement 130 und ein unteres Luftleitelement 131. Die Luftleitelemente 130 und 131 stellen jeweils ein Flächenelement dar. In der gezeigten ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 besteht das obere Luftleitelement 130 aus einer ebenen Grundplatte 1300. Im ausgefahrenen Zustand der Luftleitvorrichtung 13 kann die gesamte Grundplatte 1300 über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondere der Wand 102, nach vorne hinausragen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass ein rückwärtiger Teil des oberen Luftleitelementes 130 auch im herausgezogenen Zustand der Luftleitvorrichtung 13 unterhalb des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondere der Wand 102, und damit auch unter dem Küchenoberschrank 31 liegt. Dieser rückwärtige Teil des Luftleitelementes 130 ist vorzugsweise geringer als der Teil des Luftleitelementes 130, der über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondere der Wand 102 im herausgezogenen Zustand nach vorne herausragt.
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Das untere Luftleitelement 131 weist in der dargestellten Ausführungsform eine abgekantete Form auf. Insbesondere besteht das Luftleitelement 131 aus einer ebenen Grundplatte 1310 und einem sich an die Rückseite der Grundplatte 1310 anschließenden hinteren Umlenkbereich 1311. Dieser Umlenkbereich 1311 kann beispielsweise durch Kanten oder Biegen erzeugt werden. Der Umlenkbereich 1311 ragt in der gezeigten Ausführungsform gegenüber der Fläche der Grundplatte 1310 in einem Winkel von weniger als 90° nach oben. Das freie Ende, das heißt das rückwärtige Ende des Umlenkbereiches 1311 des unteren Luftleitelementes 131 liegt in der herausgefahrenen Stellung der Luftleitvorrichtung 13 zwischen dem vorderen Filterelement 121 und dem hinteren Filterelement 120.
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Das obere und untere Luftleitelement 130, 131 sind so zueinander angeordnet, dass zwischen der Vorderseite der Grundplatte 1300 des oberen Luftleitelementes 130 und der Vorderseite der Grundplatte 1310 der unteren Luftleitelementes 131 ein vorderer Spalt 1320 gebildet wird. Dieser vordere Spalt 1320 liegt in der gezeigten Ausführungsform zu der Vertikalen leicht nach vorne geneigt. Wie sich aus Figur 1 ergibt, sind zusätzlich zu dem vorderen Spalt 1320 auch seitliche Spalte 1321 zwischen dem oberen und unteren Luftleitelement 130, 131 gebildet. Somit liegt in der gezeigten ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 zwischen dem oberen und unteren Luftleitelement 130, 131 ein U-förmiger durchgehender Absaugspalt 132 vor, der aus dem vorderen Spalt 1320 und den seitlichen Spalten 1321 gebildet wird.
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Die Tiefe des oberen Luftleitelementes 130 ist in der gezeigten Ausführungsform geringer als die Tiefe des unteren Luftleitelementes 131. Durch diese unterschiedlichen Tiefen und die Anordnung der vorderen Ränder der Luftleitelemente 130, 131, bei der der vordere Rand des oberen Luftleitelementes 130 nur geringfügig weiter nach vorne ragt, als der vordere Rand des unteren Luftleitelementes 131, ist zwischen dem hinteren Rand des oberen Luftleitelementes 130 und dem hinteren Rand des unteren Luftleitelementes 131, insbesondere des hinteren Umlenkbereiches 1311 eine Auslassöffnung 1322 gebildet, die nach oben gerichtet ist. Die Auslassöffnung 1332 ist in Figur 2 durch eine strich-punktierte Linie angedeutet.
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Die Funktionsweise der ersten Ausführungsform der erfindungsmäßen Dunstabzugshaube 1 nach Figuren 1 und 2 wird unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 genauer erläutert. In den Figuren 3 und 4 sind nur die Bezugszeichen verwendet, die zur Identifizierung der Bestandteile der Dunstabzugshaube notwendig sind.
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In der Figur 3 ist die Dunstabzugshaube 1 mit der Luftleitvorrichtung 13 in dem ausgefahrenen Zustand gezeigt. Wie sich aus den angedeuteten Strömungen in der Figur 3 ergibt, wird Wrasen W, der beim Kochen auf dem Kochfeld 2 entsteht, durch ein in dem Dunstabzugsgehäuse 10 aufgenommenes Gebläse (nicht gezeigt) nach oben gesaugt. Hierbei wird insbesondere Wrasen W, der von den hinteren Kochzonen des Kochfeldes 2 aufsteigt, zu dem hinteren Filterelement 120 gesaugt. Wrasen W, der durch Kochen auf den vorderen Kochzonen des Kochfeldes 2 entsteht, steigt zunächst nach oben und wird dann über den Absaugspalt 132 in die Luftleitvorrichtung 13 eingesaugt. Hierbei strömt der Wrasen zunächst von dem vorderen Spalt 1320 zwischen den Grundplatten 1300 und 1310 der Luftleitelemente 130, 131 und gelangt zu der Auslassöffnung 1322. Der über diese Auslassöffnung 1322 austretende Wrasen wird durch den hinteren Umlenkbereich 1312 und den vorderen Bereich der Wand 102 des Einströmbereichs 101 zu dem vorderen Filterelement 121 geleitet.
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In der Figur 4 ist die erste Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 in einem Zustand gezeigt, in dem die Luftleitvorrichtung 13 eingeschoben ist. In diesem Zustand liegt der vordere Rand der Luftleitvorrichtung 13 unterhalb des Küchenoberschrankes 31 und vorzugsweise unterhalb des vorderen Randes des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondre der vorderen Wand 102. Somit liegt der Absaugspalt 132 ebenfalls unterhalb des Küchenoberschrankes 31 und vorzugsweise unterhalb des vorderen Randes des Dunstabzugsgehäuses 10, insbesondere der vorderen Wand 102. Das rückwärtige Ende des unteren Luftleitelementes 131 liegt an dem rückwärtigen Ende der Einlassöffnung 103 an. In dieser Position wird der durch den Absaugspalt 132 eingesaugte Wrasen zwischen den Grundplatten 1300, 1310 geführt und gelangt zu der Auslassöffnung 1322. Diese befindet sich aufgrund der eingeschobenen Position der Luftleitvorrichtung 13 unterhalb des hinteren Filterelementes 120 und kann somit durch dieses Filterelement 120 in das Innere des oberen Teils des Dunstabzugsgehäuses 10 gelangen. Zudem besteht in der gezeigten Ausführungsform zwischen dem rückwärtigen Ende des oberen Luftleitelementes 130 und der Unterseite der Filterelement 120, 120 ein Abstand, so dass der Wrasen nach dem Austreten aus der Auslassöffnung 1322 zumindest teilweise auch zu dem vorderen Filterelement 121 strömen kann und durch diese hindurchtreten kann.
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In Figur 5 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Diese unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich durch die Form des oberen Luftleitelementes 130. In der zweiten Ausführungsform weist das obere Luftleitelement 130 an der Vorderseite der Grundplatte einen vorderen nach unten gerichteten Umlenkbereich 1301 auf. Das vordere Ende des Umlenkbereiches 1301 liegt auf derselben Ebene, wie das vordere Ende des unteren Luftleitelementes 131 aber zu diesem nach vorne versetzt. Somit liegt der Absaugspalt 132 bei der zweiten Ausführungsform in der Horizontalen.
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Zusätzlich zu dem vorderen Umlenkbereich 1301 können an der Grundplatte 1300 des oberen Luftleitelementes 130 seitliche Umlenkbereiche (in Figur 5 nicht gezeigt) vorgesehen sein. Diese erstrecken sich von den seitlichen Rändern der Grundplatte 1300 nach außen und unten und enden vorzugsweise ebenfalls auf der Ebene der Grundplatte 1310 des unteren Luftleitelementes 131. Durch den Abstand zwischen den seitlichen Rändern der Grundplatte 1310 des unteren Luftleitelementes 131 und den unteren Rändern der seitlichen Umlenkbereiche 103 werden dabei seitliche Spalte gebildet, über die Luft zwischen die Luftleitelemente 130, 131 eintreten kann. Diese seitlichen Spalte können bei der zweiten Ausführungsform der Dunstabzugshaube in der Horizontalen liegen.
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Die Strömung des Wrasens zu der Luftleitvorrichtung 13 und durch die Luftleitvorrichtung 13 hindurch entspricht der bezüglich der ersten Ausführungsform beschriebenen Strömung. Zudem kann vorzugsweise auch bei der zweiten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 die Luftleitvorrichtung 13 gegenüber der in Figur 5 gezeigten herausgezogenen Stellung eingeschoben werden.
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In den Figuren 6 und 7 sind schematisch Ausführungsformen der Luftleitvorrichtung 13 gezeigt. Hierbei sind nur die Luftleitelemente 130, 131 gezeigt. Führungen oder weitere gegebenenfalls an der Luftleitelement 13 vorgesehene Komponenten sind in den Figuren nicht gezeigt.
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In den Figuren 6a und 6b ist eine Ausführungsform der Luftleitvorrichtung 13 für eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Diese Ausführungsform der Luftleitvorrichtung 13 wird im Folgenden als dritte Ausführungsform der Luftleitvorrichtung 13 bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform weist das untere Luftleitelement 131 eine Grundplatte 1310 mit einem sich an die Rückseite anschließenden nach oben geneigten Umlenkbereich 1312 auf. Das obere Luftleitelement 130 weist einen vorderen und zwei seitliche Umlenkbereiche 1301, 1302 auf, die sich von der Grundplatte 1300 nach unten geneigt erstrecken. Wie sich aus Figur 6b ergibt, ragt auch bei dieser Ausführungsform der Luftleitvorrichtung 13 das untere Luftleitelement 131 über die Rückseite des oberen Luftleitelementes 130 hinaus. Insbesondere ragt ein Teil des hinteren Umlenkbereiches 1311 über die Rückseite des oberen Luftleitelementes 130 hinaus. Der vordere Rand des untere Luftleitelementes 131 liegt in einem Abstand zu dem vorderen Rand des vorderen Umlenkbereichs 1301 des oberen Luftleitelementes 130 nach hinten versetzt. Zudem ist die Breite des unteren Luftleitelementes 131 geringer als die Breite des oberen Luftleitelementes 130. Hierdurch werden ein vorderer und seitliche Spalte gebildet, die zusammen einen Absaugspalt bilden, der in der Horizontalen liegt.
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In den Figuren 7a und 7b ist eine vierte Ausführungsform der Luftleitvorrichtung gezeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der dritten Ausführungsform der Figur 6 dadurch, dass das obere Luftleitelement 130 keine seitlichen Umlenkbereiche aufweist und die Breite des oberen und unteren Luftleitelementes 130, 131 gleich ist. Somit liegen die seitlichen Spalte bei dieser Ausführungsform der Luftleitvorrichtung 13 in der Vertikalen, während der vordere Spalt in der Horizontalen liegt.
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Schließlich zeigt Figur 8 eine Dunstabzugshaube nach dem Stand der Technik. Diese Dunstabzugshaube weist ein Dunstabzugsgehäuse D mit einem darin aufgenommenen Fettfilter und einem Wrasenschirm S auf. Der Wrasenschrim W besteht aus einer Platte, die teilweise über die Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses D hinausragt.
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Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube kann eine Luftleitvorrichtung aufweisen, die aus zwei parallelen Platten, die auch als Paneele bezeichnet werden können, bestehen kann. Die Paneele sind durch einen Abstand voneinander getrennt, der erlaubt, dass Wrasen zwischen die Paneele eingesaugt wird. Das Ansaugen erfolgt sowohl über einen vorderen Spalt als auch über die beiden Seiten. Die Wrasen können von vorne und/oder über die Seiten der Paneele eingesogen werden. Alternativ kann der Wrasen von unten eingesaugt werden.
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Durch die vorliegende Erfindung wird die Wrasenfangrate einer Dunstabzugshaube, insbesondere einer Einbauhaube erhöht.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Dunstabzugshaube
- 10
- Dunstabzugsgehäuse
- 100
- Absaugöffnung
- 101
- Einströmbereich
- 102
- Wand Einströmbereich
- 103
- Einlassöffnung
- 11
- Abluftrohr
- 12
- Filtereinheit
- 120
- Filterelement (hinterer)
- 121
- Filterelement (vorderer)
- 13
- Luftleitvorrichtung
- 130
- oberes Luftleitelement
- 1300
- Grundplatte
- 1301
- Umlenkbereich (vorderer)
- 1302
- Umlenkbereich (seitlicher)
- 131
- unteres Luftleitelement
- 1310
- Grundplatte
- 1311
- Umlenkbereich (hinterer)
- 132
- Ansaugspalt
- 1320
- Spalt (vorne)
- 1321
- Spalt (seitlich)
- 1322
- Auslassöffnung
- 2
- Kochfeld
- 30
- Küchenunterschrank
- 31
- Küchenoberschrank
- D
- Dunstabzugsgehäuse (Stand der Technik)
- S
- Wrasenschirm (Stand der Technik)
- F
- Fettfilter (Stand der Technik)
- W
- Wrasen