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Die Erfindung betrifft einen Wagenkasten, insbesondere für ein Schienenfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h, umfassend eine Mehrzahl an Einstiegen.
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Die Erfindung betrifft ferner ein Schienenfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h, umfassend zumindest einen solchen oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildeten Wagenkasten.
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In Schienenfahrzeugen für den Personenverkehr werden Plätze für Rollstuhlfahrer vorgehalten, die gesetzlich festgelegt (TSI) über dezidierte Einstiege in unmittelbarer Nähe erreichbar sein müssen. Bei Störungen an diesen Einstiegen ist eine Mitfahrt für Rollstuhlfahrer nicht mehr möglich.
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In bisher ausgeführten Fahrzeugen des Nah- und Regionalverkehrs gibt es in der Regel nur einen autonomen rollstuhlgerechten Einstieg.
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Im Hochgeschwindigkeitsverkehr (Geschwindigkeiten über 250 km/h) sind typischerweise große Räder erforderlich, die eine entsprechend hohe Fußbodenhöhe (>1150 mm über Schienenoberkante) erforderlich macht. Die hat einen autonomen rollstuhlgerechten Einstieg bisher ausgeschlossen. Der Rollstuhleinstieg erfolgt heute entweder über eine bahnsteigseitige Einstiegshilfe (Lift auf Bahnsteig) oder einem entsprechend an einer Tür im Fahrzeug verbauten Hublift. Diese Einstiegsvarianten sind nicht autonom und bedürfen daher Bedienpersonal.
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Allen gemeinsam ist, dass es für den Fall einer Störung eines Einstiegs keine Redundanz bzw. diese nur durch angeordnete Einstiege mit entsprechend langen Abständen mit entsprechender Sitzplatzreduktion gibt.
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Ausgehend davon, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Wagenkasten bereitzustellen, der einen zuverlässigen und autonomen Zustieg für in ihrer Mobilität beeinträchtige Personen ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird durch den Wagenkasten des Anspruchs 1 und das Schienenfahrzeug des Anspruchs 17 gelöst.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
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Erfindungsgemäß wird ein Wagenkasten, insbesondere für einen Schienenfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h, bereitgestellt, umfassend eine Mehrzahl an Einstiegen. Eine erste Längsseite des Wagenkastens weist zwei Einstiege auf, welche einem einzelnen Einstiegsraum zugeordnet sind.
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Ferner wird erfindungsgemäß ein Schienenfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h umfassend zumindest einen solchen oder, wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Wagenkasten, bereitgestellt.
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Vorzugsweise liegt die Höchstgeschwindigkeit des Schienenfahrzeugs bei mehr als 280km/h, ferner vorzugsweise bei mehr als 300km/h, insbesondere bei mehr als 330km/h.
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In Ausgestaltung des Schienenfahrzeugs kann es sich um einen Hochgeschwindigkeitstriebzug handeln.
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In solchen Geschwindigkeitsbereichen war es vorher nicht möglich einen autonomen Einstieg für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen bereitzustellen. Je größer die Höchstgeschwindigkeit eines Schienenfahrzeugs ist, desto größer ist der Zielkonflikt zwischen tiefem Einstieg und hoher Geschwindigkeit, der erfindungsgemäß aufgelöst wird.
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Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass ein Großteil des Schienenfahrzeugs entsprechend der bisher gängigen Bauart eines Hochgeschwindigkeitstriebzugs mit verteilter Traktion erstellt werden kann.
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Bei dem Einstiegsraum handelt es sich um einen Raum oder um einen Bereich innerhalb des Wagenkastens, welcher von einem Fahrgast nach dem Einstieg betreten wird. Betritt ein Fahrgast den Wagenkasten, so muss er zunächst den Einstiegsraum passieren, um in andere Bereiche des Wagenkastens zu gelangen.
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Die Erfindung basiert darauf, dass ein Wagenkasten so gestaltet ist, dass ein Einstieg auch in Wagenmitte im gegebenen Lichtraumprofil geöffnet werden kann. Die Fahrzeugbreite muss so gewählt werden, dass die geöffnete Tür nicht mit der Infrastruktur wie z.B. der Bahnsteigkante kollidiert. Ist diese Voraussetzung erfüllt, können zwei Einstiege im Bereich der Wagenmitte des Wagenkastens oder nahe an der Wagenmitte des Wagenkastens angeordnet sein und bieten in einer kompakten Anordnung autonome redundante rollstuhlgerechte Einstiege mit kurzen Wegen und keiner bzw. nur einer sehr geringen Sitzplatzreduktion.
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Vorteilhaft ist, dass der Rollstuhlfahrer bei Störung eines Einstiegs autonom den redundanten Einstieg in unmittelbarer Nähe erreichen und nutzen kann und bspw. keine weiten Wege (ggf. mit Hilfe von Zugbegleitern) zu einem benachbarten Wagen zurücklegen muss oder über Hilfsmittel an einer zweiten, für Rollstuhlfahrer nicht autonom zu verwendenden Einstiegstür, ein- bzw. aussteigen muss. Der gesamte rollstuhlgerechte Weg im Fahrzeug beschränkt sich auf die Entfernung vom Einstieg bis zu den für den Rollstuhlfahrer relevanten Einrichtungen wie Sitzplatz, WC und ggf. gastronomische Bereiche. Ein zusätzlicher rollstuhlgerechter Weg zu einem z.B. im benachbarten Wagen befindlichen redundanten Einstieg ist nicht erforderlich.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass eine zweite Längsseite des Wagenkastens zwei Einstiege aufweist, welche dem Einstiegsraum zugeordnet sind.
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Hierdurch wird erreicht, dass die oben aufgeführten Vorteile auch für die zweite Längsseite des Wagenkastens ausgebildet sind.
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In vorteilhafter Weiterbildung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass die zwei Einstiege auf der ersten Längsseite des Wagenkastens und oder der zweiten Längsseite des Wagenkastens jeweils im Bereich der Wagenkastenmitte angeordnet sind.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Einstiege in Bezug auf die Mittellängsachse des Wagenkastens symmetrisch angeordnet sind. Ebenso ist es möglich, dass die Einstiege in Bezug auf die Mittellängsachse des Wagenkastens asymmetrisch angeordnet sind.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass die zwei Einstiege der ersten Längsseite des Wagenkastens ohne Zwischenschaltung eines Seitenfensters nebeneinander in einer Längsrichtung des Wagenkastens angeordnet sind und/oder die zwei Einstiege der zweiten Längsseite des Wagenkastens ohne Zwischenschaltung eines Seitenfensters nebeneinander in einer Längsrichtung des Wagenkastens angeordnet sind.
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Hierdurch wird erreicht, dass die Einstiege so nah aneinander angeordnet sind, dass eine in ihrer Mobilität beeinträchtigte Person beide Einstiege redundant zur Verfügung hat.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass ein erster Abstand in Längsrichtung zwischen den Einstiegen der ersten Längsseite kleiner ist als die Breite (B) der Einstiege und/oder ein zweiter Abstand in Längsrichtung zwischen den Einstiegen der zweiten Längsseite, kleiner ist als die Breite der Einstiege.
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Hierdurch wird erreicht, dass die Einstiege so nah aneinander angeordnet sind, dass eine in ihrer Mobilität beeinträchtigte Personen beide Einstiege redundant zur Verfügung hat.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Einstiegsraum eine Fußbodenhöhe von 760mm bis 900, vorzugsweise 810 bis 900mm, ferner vorzugsweise von 830mm bis 880mm aufweist.
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Hierdurch wird erreicht, dass der Einstiegsraum in seiner Fußbodenhöhe nur geringfügig von dem Niveau des Bahnsteigs abweicht.
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Der Wagenkasten weist somit einen vereinfachten Einstieg über eine geringere bzw. fehlende Höhendifferenz des Einstiegsraums zum Bahnsteig auf, sodass es für eine in ihrer Mobilität beeinträchtigte Person einfacher ist, den Einstieg beim Zusteigen in oder Aussteigen aus dem Wagenkasten, zu passieren.
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Hierdurch ist es möglich, einen Wagenkasten für ein Schienenfahrzeug bereitzustellen, das eine Höchstgeschwindigkeit von mehr 250km/h, vorzugsweise mehr als 280km/h, ferner vorzugsweise bei mehr als 300km/h, insbesondere mehr als 330km/h, aufweist und gleichzeitig einen einfachen Einstieg erlaubt.
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In solchen Geschwindigkeitsbereichen war es vorher nicht möglich einen autonomen Einstieg für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen bereitzustellen. Je größer die Höchstgeschwindigkeit eines Hochgeschwindigkeitstriebzug ist, desto größer ist der Zielkonflikt zwischen tiefem Einstieg und hoher Geschwindigkeit, der hier aufgelöst wird.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Wagenkasten zumindest mit einem Fahrgastraum ausgestattet ist, der eine Fußbodenhöhe aufweist, die größer ist als die Fußbodenhöhe des Einstiegsraums.
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Hierdurch ist es möglich, dass der Wagenkasten eine Fußbodenhöhe aufweist, wie diese in zu dem Wagenkasten benachbarten Wagenkästen ausgebildet ist.
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Ferner ist es möglich einen Einstiegsraum vorzusehen, der niedriger angeordnet ist als der Fahrgastraum. Hierdurch verringern sich die Höhenunterschiede zwischen Einstiegsraum und Türschwelle.
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Der Fahrgastraum weist dabei eine Mehrzahl an Fahrgastsitzen auf.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass die Fußbodenhöhe des zumindest einen Fahrgastraums hochflurig ist und vorzugsweise von 1150mm bis 1300mm, ferner vorzugsweise von 1200mm bis 1250mm, beträgt und/oder dass die Fußbodenhöhe des zumindest einen Fahrgastraums mittelflurig ist und vorzugsweise von 1050mm bis 1130mm, ferner vorzugsweise von 1070mm bis 1130 mm, insbesondere von 1100mm, beträgt.
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Hierdurch wird erreicht, dass der Fahrgastraum ein Niveau aufweist, dass es ermöglicht, endständige Drehgestelle unter dem Wagenkasten vorzusehen. Ebenso ist es möglich, dass der Fahrgastraum die gleiche Fußbodenhöhe aufweist wie ein an den Fahrgastraum angrenzender benachbarter Wagenkasten.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass an einer Längsseite des Wagenkastens zwischen den zwei Einstiegen innenseitig und/oder außenseitig Bedienelemente zum Bedienen der Einstiege angeordnet sind.
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Durch die Bedienelemente kann beispielsweise eine Türe betätigt werden.
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Hierdurch wird erreicht, dass beide Bedienelemente gleichzeitig von einer in ihrer Mobilität beeinträchtigten Person erreicht werden können. Ist ein Einstieg defekt, kann bequem der andere Einstieg auf der jeweiligen Längsseite benutzt werden.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass Einstiege eine Türschwellenhöhe von 750mm bis 870mm, vorzugsweise 780mm bis 840mm, ferner vorzugsweise von 800-820mm, aufweisen.
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Hierdurch wird erreicht, dass keine Treppenstufe vorgesehen werden muss, um eine Höhendifferenz zwischen Bahnsteig und Einstieg zu realisieren. Vielmehr können Fahrgäste das Schienenfahrzeug ohne Treppenstufe betreten und verlassen.
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Hierdurch wird der Einsteigekomfort verbessert, was die Kundenfreundlichkeit steigert. Beides erhöht die Wirtschaftlichkeit des Hochgeschwindigkeitstriebzugs. Ferner wird der gesetzgeberischen Forderung nach mehr Inklusion Rechnung getragen, indem die PRM-Einstiege voll autonom durchgeführt werden können.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass die Türschwellenhöhe der Einstiege von der Fußbodenhöhe des Einstiegsraums abweicht und zur Überwindung des Höhenunterschieds Einstiegsrampen ausgebildet sind.
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Jedem Einstieg ist dabei eine Einstiegsrampe zugeordnet.
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Hierdurch wird erreicht, dass in ihrer Mobilität beeinträchtigte Personen problemlos von der Türschwelle in den Einstiegsraum gelangen können und problemlos von dem Einstiegsraum zu der Türschwelle gelangen können.
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Die Einstiegsrampen sind gemäß TSI PRM (Technische Spezifikation für Interoperabilität für "Persons with Reduced Mobility") ausgebildet.
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Wo erforderlich, sind diese Rampen so flach, dass sie von Rollstuhlfahrern benutzt werden können.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Wagenkasten zumindest ein Familien-WC und/oder Großraum-WC und/oder zumindest einen Fahrradstellplatzbereich und/oder zumindest einen Familien- und Kleinkindbereich und/oder zumindest einen Rollstuhlplatz und/oder zumindest einen Kinderwagenstellplatz aufweist.
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Hierdurch wird gewährleistet, dass die Anforderungen in Bezug auf Toiletten von Familien mit Kindern oder Menschen mit beeinträchtigter Mobilität, in einem separaten Bereich berücksichtigt sind.
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Hierdurch wird ferner gewährleistet, dass die Anforderungen von Fahrradfahrern bzw. Zugreisenden mit Fahrrädern in einem separaten Bereich berücksichtigt sind.
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Hierdurch wird ferner gewährleistet, dass die Anforderungen von Familien mit Kindern in einem separaten Bereich berücksichtigt sind.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Einstiegsraum und dem zumindest einen Fahrgastraum zumindest eine Rampe ausgebildet ist.
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Hierdurch wird erreicht, dass in ihrer Mobilität beeinträchtigte Personen problemlos vom Einstiegsraum in den Fahrgastraum gelangen können.
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Die zumindest eine Rampe, welche die Höhendifferenz überbrückt, ist vorzugsweise gemäß TSI PRM (Technische Spezifikation für Interoperabilität für "Persons with Reduced Mobility") ausgebildet.
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Wo erforderlich, sind diese Rampen so flach, dass sie von Rollstuhlfahrern benutzt werden können.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Wagenkasten einen Gang aufweist mit einer Gangbreite von zumindest 800mm, vorzugsweise von zumindest 850mm.
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Hierdurch wird erreicht, dass stets eine ausreichende Gangbreite für einen Rollstuhlfahrer gegeben ist.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Einstiegsraum frei von Fahrgastsitzen ist.
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Hierdurch wird ein Einstiegsraum geschaffen, der frei von Hindernissen ist, sodass in ihrer Mobilität beeinträchtigte Personen möglichst einfach den Einstiegsraum passieren können.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass die zwei Einstiege der ersten Längsseite ohne Zwischenschaltung von Fahrgastsitzen nebeneinander in einer Längsrichtung des Wagenkastens angeordnet sind und/oder die zwei Einstiege der zweiten Längsseite ohne Zwischenschaltung von Fahrgastsitzen nebeneinander in einer Längsrichtung des Wagenkastens angeordnet sind.
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Hierdurch wird erreicht, dass für den Fall, dass einer der beiden Einstiege defekt ist, problemlos alle Bereiche des Einstiegsraumes von einer in ihrer Mobilität beeinträchtigten Personen erreicht werden können.
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In Ausgestaltung des Wagenkastens kann vorgesehen sein, dass der Wagenkasten zwei endständige Laufdrehgestelle aufweist.
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Hierdurch wird es ermöglicht hohe Radlasten zu realisieren, sodass entsprechend lange Wagenkästen eingesetzt werden können.
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Ein niederfluriger Bereich weist die niedrigste Fußbodenhöhe des erfindungsgemäßen Wagenkastens bzw. Schienenfahrzeugs auf.
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Bei einem mittelflurigen Bereich handelt es sich um einen Bereich, der eine Fußbodenhöhe aufweist, die über der Fußbodenhöhe eines niederflurigen Bereichs und unter der Fußbodenhöhe eines hochflurigen Bereichs liegt.
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Bei einem hochflurigen Bereich handelt es sich um einen Bereich, der eine Fußbodenhöhe aufweist, die über der Fußbodenhöhe eines niederflurigen Bereichs liegt.
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Bei dem Schienenfahrzeug handelt es sich vorzugsweise um einen eingeschossigen Zug.
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Sämtliche Höhen beziehen sich auf das Niveau des Gleises, also auf den Punkt, an welchem die Räder des Wagenkastens bzw. Schienenfahrzeugs mit dem Gleis in Kontakt stehen.
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In Ausgestaltung des Schienenfahrzeugs kann vorgesehen sein, dass das Schienenfahrzeug folgende Parameter aufweist:
- Wagenkastenlänge: 14-28m
- Drehgestellmittenabstand: 14-19,5m
- Zuglänge: 150-400m
- Höchstgeschwindigkeit: 250-400 km/h
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Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert werden.
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Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung in Draufsicht, eines erfindungsgemäßen Wagenkastens; und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung in Seitenansicht, des erfindungsgemäßen Wagenkastens.
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Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung in Draufsicht, eines erfindungsgemäßen Wagenkastens 10.
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Der Wagenkasten 10, ist insbesondere für ein Schienenfahrzeug 1 mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h geeignet, und umfasst eine Mehrzahl an Einstiegen 12.1, 12.2, 12.3, 12.4.
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Das Schienenfahrzeug 1 weist eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 250km/h auf und umfasst zumindest einen Wagenkasten 10.
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Eine erste Längsseite L1 des Wagenkastens 10 weist zwei Einstiege 12.1, 12.2 auf, welche einem einzelnen Einstiegsraum 20 zugeordnet sind.
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Eine zweite Längsseite L2 des Wagenkastens 10 weist zwei Einstiege 12.3, 12.4 auf, welche dem Einstiegsraum 20 zugeordnet sind.
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Der Einstiegsraum 20 ist derart ausgebildet, dass jeweils zwei Einstiege 12.1, 12.2, 12.3, 12.4 jeder Längsseite L1, L2 in den Einstiegsraum 20 münden.
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Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung in Seitenansicht, des erfindungsgemäßen Wagenkastens 10.
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Wie aus der Fig. 2 (und auch aus der Fig. 1) ersichtlich ist, sind die zwei Einstiege 12.1, 12.2 der ersten Längsseite L1 ohne Zwischenschaltung eines Seitenfensters 14 nebeneinander in einer Längsrichtung L des Wagenkastens 10 angeordnet.
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Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, dass die zwei Einstiege 12.3, 12.4 der zweiten Längsseite L2 ohne Zwischenschaltung eines Seitenfensters 14 nebeneinander in einer Längsrichtung L des Wagenkastens 10 angeordnet sind.
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Ein erster Abstand A1 in Längsrichtung L zwischen den Einstiegen 12.1, 12.2 der ersten Längsseite L1 ist kleiner als die Breite B der Einstiege 12.1, 12.2., 12.3, 12.4.
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Ein zweiter Abstand A2 in Längsrichtung L zwischen den Einstiegen 12.3, 12.4 der zweiten Längsseite L2 ist kleiner als die Breite B der Einstiege 12.1, 12.2., 12.3, 12.4.
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Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, weist der Einstiegsraum 20 eine Fußbodenhöhe FOE von 760mm bis 900, vorzugsweise 810 bis 900mm, ferner vorzugsweise von 830mm bis 880mm auf.
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Der Wagenkasten 10 weist zumindest einen Fahrgastraum 30 auf, der eine Fußbodenhöhe FOF aufweist, die größer ist, als die Fußbodenhöhe FOE des Einstiegsraums 20.
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Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist die Fußbodenhöhe FOF des zumindest einen Fahrgastraums 30 hochflurig oder mittelflurig und damit höher angeordnet als der Einstiegsraum.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Fußbodenhöhe FOF des zumindest einen Fahrgastraums 30 hochflurig ist und vorzugsweise von 1150mm bis 1300mm, ferner vorzugsweise von 1200mm bis 1250mm, beträgt und/oder dass die Fußbodenhöhe FOF des zumindest einen Fahrgastraums 30 mittelflurig ist und vorzugsweise von 1050mm bis 1130mm, ferner vorzugsweise von 1070mm bis 1130 mm, insbesondere von 1100mm, beträgt.
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Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, sind an einer oder beiden Längsseite(n) L1, L2 des Wagenkastens 10 zwischen den zwei Einstiegen 12.1, 12.2; 12.3, 12.4 innenseitig und/oder außenseitig Bedienelemente 16 zum Bedienen der Einstiege 12.1, 12.2, 12.3, 12.4 angeordnet.
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Die Einstiege 12.1, 12.2, 12.3, 12.4 weisen eine Türschwellenhöhe HT von 750mm bis 870mm, vorzugsweise 780mm bis 840mm, ferner vorzugsweise von 800-820mm, auf.
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Die Türschwellenhöhe 12.1, 12.2, 12.3, 12.4 der Einstiege weicht von der Fußbodenhöhe FOE des Einstiegsraums 20 ab und zur Überwindung des Höhenunterschieds sind Einstiegsrampen 22 ausgebildet.
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Der Wagenkasten weist zumindest ein Familien-WC und/oder Großraum-WC 40 und/oder zumindest einen Fahrradstellplatzbereich 50 und/oder zumindest einen Familien- und Kleinkindbereich 60 und/oder zumindest einen Rollstuhlplatz 70 und/oder zumindest einen Kinderwagenstellplatz 80 aufweist.
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Es kann vorgesehen sein, dass das Familien-WC und/oder Großraum-WC 40 und/oder der zumindest eine Fahrradstellplatzbereich 50 und/oder der zumindest eine Familien- und Kleinkindbereich 60 und/oder der zumindest eine Rollstuhlplatz 70 und/oder der zumindest eine Kinderwagenstellplatz 80 vom Einstiegsraum oder vom Fahrgastraum zugänglich sind.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist zwischen dem Einstiegsraum 20 und dem zumindest einen Fahrgastraum 30 zumindest eine Rampe 24 ausgebildet.
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Der Wagenkasten weist einen Gang G auf mit einer Gangbreite GB von zumindest 800mm, vorzugsweise von zumindest 850mm. Der Einstiegsraum 20 ist frei von Fahrgastsitzen 35.
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Die zwei Einstiege 12.1, 12.2 der ersten Längsseite L1 sind ohne Zwischenschaltung von Fahrgastsitzen 35 nebeneinander in einer Längsrichtung L des Wagenkastens 10 angeordnet und die zwei Einstiege 12.3, 12.4 der zweiten Längsseite L2 sind ohne Zwischenschaltung von Fahrgastsitzen 35 nebeneinander in einer Längsrichtung L des Wagenkastens 10 angeordnet.
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Abschließend sei erwähnt, dass die Merkmale aller oben beschriebenen Ausführungsvarianten untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Ausführungsbeispiele der Erfindung zu bilden. Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen jeweils für sich mit jedem Merkmal jedes anderen der Ansprüche kombiniert werden, und zwar jeweils für sich allein oder in beliebiger Kombination, um weitere andere Ausführungsbeispiele zu erhalten.
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Obwohl die Erfindung im Detail durch ein Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
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Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begriffes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst.