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Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Elektromechanik und betrifft einen Kontaktträger zum Anschluss an eine Leiterplatte, ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktträgers und einen Steckverbinder mit einem Kontaktträger.
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Im Bereich der Montage elektrischer und/oder elektronischer Bauelemente an Leiterplatten gibt es eine Vielzahl an bekannten Montageverfahren. Beispielsweise sei hier auf die deutsche Offenlegungsschrift Nr.
DE 10 2011 010 014 A1 verwiesen, in welcher ein Verfahren zur Anpassung eines Kontaktabstandes zwischen zwei Kontaktflächen auf einer Leiterplatte an ein mit dieser zu verbindendes Bauelement beschrieben wird.
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Zur Verbindung von Isolierkörpern mit Kontaktelementen an Leiterplatten ist aus dem Stand der Technik das so genannte Reflow-Löten (Wiederaufschmelzlöten) bekannt. Dadurch können beispielsweise so genannte SMD-Bauteile (englische Abkürzung für "Surface-Mounted Device") an Leiterplatten montiert werden. Ein Vorteil dieser Löttechnik ist die Automatisierung des Montagevorgangs, wobei allerdings beispielsweise darauf geachtet werden muss, dass die Kontaktelemente ausreichend voneinander beabstandet sind, sodass die Ausbildung von Lötbrücken und damit einhergehenden Kurzschlüssen vermieden wird.
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Darüber hinaus ist ein Kontaktüberstand eines Kontaktelements als tatsächlicher und/oder messbarer Abstand einer Kontaktstirnfläche als Referenzfläche des Kontaktelements zu der Leiterplatte und einer damit einhergehenden Erstreckung des Kontaktelements von der Leiterplatte weg in Verbindung mit einem vorgegebenen Toleranzfeld zu gewährleisten. Häufig ist hierbei eine weitere Anforderung, dass Kontaktstirnflächen sämtlicher Kontaktelemente in einer Ebene liegen müssen, wobei die Anordnung der Kontaktstirnflächen unter anderem durch eine Ausrichtung der Kontaktelemente in einer axialen Richtung beeinflusst wird.
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In Abhängigkeit des Abstands der Kontaktelemente voneinander und der zum Einsatz kommenden Löttechnik ist es erforderlich, im Zuge des Montagevorgangs die Anordnung der Kontaktelemente an dem Isolierkörper exakt einstellen zu können, wobei allerdings bei den bekannten Verfahren und Systemen starre (unveränderbare) Toleranzfelder zum Einsatz kommen, welche zudem durch einen mittleren oder groben Toleranzgrad gekennzeichnet sind.
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Bei der so genannten THT-Löttechnik (englische Abkürzung für "Through Hole Technology") zur Montage von Bauteilen an Leiterplatten, welche die Reflow-Löttechnik mit einer Durchsteckmontage der Kontaktelemente der Bauteile kombiniert, wird beispielsweise ein Nominalwert für den Kontaktüberstand vorgegeben, wobei das Toleranzfeld dem doppelten Wert des Nominalwerts entsprechen darf und somit ein vergleichsweise grobes Toleranzfeld gegeben ist.
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In Bezug auf die Verbindung eines Isolierkörpers mit Kontaktelementen an einer Leiterplatte wäre es daher beispielsweise wünschenswert, einen jeweiligen Kontaktüberstand zu der Leiterplatte für sämtliche Kontaktelemente genauer reproduzierbar und in einem deutlich engeren Toleranzfeld einzustellen, als dies bei den bekannten Verfahren aus dem Stand der Technik der Fall ist. Eine weitere Anforderung wäre beispielsweise auch die Realisierung einer definierten Anordnung der Kontaktelemente an dem Isolierkörper, um eine ordnungsgemäße Montage an der Leiterplatte gewährleisten zu können, wobei dies vor allem bei hochpoligen Isolierkörpern mit einer Vielzahl von Kontaktelementen eine Herausforderung darstellt.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktträgers bereitzustellen, welches vorzugsweise in Bezug auf einzuhaltende geometrische Toleranzen und in Bezug auf die Anordnungen der Kontaktelemente verbessert ist, um beispielsweise eine verbesserte Montage des Kontaktträgers an eine Leiterplatte zu gewährleisten. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kontaktträger sowie einen Steckverbinder mit einem Kontaktträger bereitzustellen.
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Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 9 und 12 gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele und Anwendungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und werden in der folgenden Beschreibung unter teilweiser Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem ersten allgemeinen Gesichtspunkt ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktträgers mit zumindest einem Kontaktelement, vorzugsweise mit einer Mehrzahl von Kontaktelementen, zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale, und mit einem Isolierkörper zur Aufnahme des zumindest einen Kontaktelements, vorzugsweise der Mehrzahl von Kontaktelementen, wobei der Kontaktträger zum Anschluss an eine Leiterplatte konfiguriert ist. Das Verfahren umfasst: • Einführen eines ersten Kontaktabschnitts des zumindest einen Kontaktelements in ein erstes Isolierteil des Isolierkörpers im Wesentlichen in einer Montagerichtung; • Ausbilden einer Halteverbindung des ersten Kontaktabschnitts mit dem ersten Isolierteil in einer definierten Lage; und/oder Halten, vorzugsweise Abstützen, des eingeführten zumindest einen Kontaktelements in einer definierten Lage im Wesentlichen in der Montagerichtung durch ein Haltewerkzeug; • Anbringen eines zweiten Isolierteils des Isolierkörpers an einen zweiten Kontaktabschnitt des zumindest einen Kontaktelements im Wesentlichen in der Montagerichtung, und/oder Einführen eines zweiten Isolierteils des Isolierkörpers zur Aufnahme eines zweiten Kontaktabschnitts des zumindest einen Kontaktelements in das erste Isolierteil im Wesentlichen in der Montagerichtung, bis jeweils ein definierter Montagezustand des Kontaktträgers zum Anschluss an die Leiterplatte erreicht und/oder ausgebildet wird.
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Das Verfahren zur Herstellung des Kontaktträgers gemäß der vorliegenden Erfindung ist beispielsweise durch eine wesentlich präzisere Anordnung des zumindest einen Kontaktelements zu dem Isolierkörper und/oder an dem Isolierkörper und/oder abschnittsweise außerhalb des Isolierkörpers gekennzeichnet. Erfassbare, das heißt messbare und/oder gemessene Istmaße liegen in Bezug auf ein konstruktiv vorgegebenes (ideales) Nennmaß in einem vergleichsweise sehr engen Toleranzfeld mit einem entsprechenden Höchstmaß und einem entsprechenden Mindestmaß und somit mit einem feinen Toleranzgrad.
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Dadurch lässt sich beispielsweise im Zuge der Montage des Kontaktträgers an eine Leiterplatte eine wesentlich verbesserte Qualität der Verbindung realisieren, und zwar sowohl in mechanischer Hinsicht als auch in elektrischer Hinsicht. Unzureichende Kontaktierungen, mechanische Instabilitäten oder elektrische Fehlfunktionen können vermieden oder zumindest signifikant reduziert werden, womit eine ordnungsgemäße und/oder bestimmungsgemäße Funktion der Verbindung zwischen dem Kontaktträge und der Leiterplatte gewährleistet werden kann.
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Der Isolierkörper ist zur Anordnung des zumindest einen Kontaktelements vorzugsweise zweiteilig ausgebildet und umfasst das erste Isolierteil und das zweite Isolierteil, welche jeweils als (separate) Einzelteile und/oder einstückig integral aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff (Isolierstoff) ausgebildet sind, vorzugsweise auf Basis eines im Wesentlichen formstabilen Kunststoffs. Das erste Isolierteil und/oder das zweite Isolierteil sind in einem Herstellungszustand des Kontaktträgers konfiguriert, das zumindest eine Kontaktelement abschnittsweise zu ummanteln und/oder zu isolieren und/oder in einer definierten Lage zu halten. Vorzugsweise umfasst der Kontaktträger eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale, das heißt in Form von Lastkontaktelementen und/oder in Form von Signalkontaktelementen. Offenbarte Merkmale in Zusammenhang mit dem zumindest einen Kontaktelement können somit entsprechend für weitere Kontaktelemente der Mehrzahl von Kontaktelementen gelten.
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Das zumindest eine Kontaktelement kann beispielsweise hülsenförmig, zylinderförmig oder stiftförmig ausgebildet sein. Das zumindest eine Kontaktelement ist vorzugsweise einteilig, das heißt als (separates) Einzelteil und/oder integral einstückig aus einem elektrisch leitenden Werkstoff ausgebildet, vorzugsweise auf Basis eines im Wesentlichen formstabilen Metalls oder einer im Wesentlichen formstabilen Metalllegierung.
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Der erste Kontaktabschnitt ist vorzugsweise durch ein erstes freies Kontaktende und der zweite Kontaktabschnitt ist vorzugsweise durch ein zweites freies Kontaktende gekennzeichnet, wobei das erste freie Kontaktende einem Gegenkontaktelement zugeordnet ist, und wobei das zweite freie Kontaktende zum Anschluss des Kontaktträgers in einem Herstellungszustand der Leiterplatte zugeordnet ist. Das erste freie Kontaktende und das zweite freie Kontaktende sind in einer Längsrichtung des zumindest einen Kontaktelements einander gegenüberliegend angeordnet und/oder ausgebildet, und umfassen jeweils eine Kontaktstirnfläche.
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Die erste definierte Lage umfasst eine Position und/oder eine Ausrichtung des ersten Kontaktabschnitts zu dem und/oder an dem und/oder in dem ersten Isolierteil.
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Anbringen des zweiten Isolierteils an den zweiten Kontaktabschnitt kann ein Durchdringen des zweiten Kontaktabschnitts durch das zweite Isolierteil hindurch im Wesentlichen in der Montagerichtung umfassen.
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Der definierte Montagezustand kann zumindest einen von folgenden umfassen und/oder durch zumindest einen von folgenden gekennzeichnet sein: • ein Überstand des zweiten Kontaktabschnitts von dem ersten Isolierteil und/oder von dem zweiten Isolierteil jeweils im Wesentlichen in der Montagerichtung, vorzugsweise mit einem Überstand-Istmaß innerhalb eines definierten Toleranzfelds; • ein Spielabstand zwischen dem zweiten Isolierteil und dem ersten Isolierteil im Wesentlichen in der Montagerichtung, wobei vorzugsweise der Spielabstand durch ein Spielabstand-Istmaß gekennzeichnet ist, welches innerhalb eines definierten Toleranzfelds liegt, und/oder wobei vorzugsweise der Spielabstand durch jeweils eine äußere Stirnfläche des ersten Isolierteils und des zweiten Isolierteils gebildet wird, welche in der Montagerichtung zueinander gegenüberliegend angeordnet sind; und/oder • eine Identität eines Überstands eines weiteren zweiten Kontaktabschnitts zumindest eines weiteren Kontaktelements mit einem Überstand des zweiten Kontaktabschnitts jeweils von einer äußeren Stirnfläche des zweiten Isolierteils in der Montagerichtung. Die äußere Stirnfläche des zweiten Isolierteils kann eine Referenzstirnfläche darstellen und/oder im Wesentlichen eben ausgebildet sein. Mit anderen Worten können in der Montagerichtung Stirnflächen der jeweiligen Kontaktabschnitte im Wesentlichen in einer definierbaren und/oder definierten Ebene liegen und/oder angeordnet sein. Die Überstände können wiederum jeweils ein Überstand-Istmaß aufweisen, welches innerhalb eines definierten Toleranzfelds liegt. Die äußere Stirnfläche des zweiten Isolierteils kann eine frei zugängliche Fläche sein und/oder eine Kontaktfläche für eine Leiterplatte bilden.
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Das definierte Toleranzfeld kann jeweils in Abhängigkeit der Ausbildung des Überstands und/oder der Leiterplatte und/oder des Spielabstands und damit in Zusammenhang stehender jeweiliger Nennmaße, beispielsweise Längen- oder Abstandsmaße, ein definiertes Höchstmaß und/oder ein definiertes Mindestmaß umfassen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Anbringen des zweiten Isolierteils an den zweiten Kontaktabschnitt und/oder das Einführen des zweiten Isolierteils in das erste Isolierteil jeweils ein Ausbilden zumindest einer weiteren Halteverbindung umfasst, wobei vorzugsweise das Ausbilden der Halteverbindung und/oder der zumindest einen weiteren Halteverbindung ein Ausbilden einer im Wesentlichen formschlüssigen und/oder einer im Wesentlichen kraftschlüssigen und/oder einer im Wesentlichen stoffschlüssigen Verbindung umfasst.
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Die Halteverbindung und/oder die zumindest eine weitere Halteverbindung kann als eine Pressverbindung und/oder als eine Rastverbindung mit zumindest einem Rastelement ausgebildet werden. Die im Wesentlichen stoffschlüssige Verbindung kann beispielsweise als eine Klebeverbindung ausgebildet werden.
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Vorzugsweise werden im Zuge der Herstellung des Kontaktträgers in der Montagerichtung zumindest zwei voneinander beanstandete Halteverbindungen wie hierin offenbart ausgebildet, wobei eine erste Halteverbindung zwischen dem ersten Kontaktabschnitt und dem ersten Isolierteil, und eine zweite Halteverbindung zwischen dem zweiten Kontaktabschnitt und dem zweiten Isolierteil ausgebildet wird.
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Es ist möglich, dass das Einführen des zweiten Isolierteils in das erste Isolierteil zumindest abschnittsweise in der Montagerichtung zu dem ersten Isolierteil berührungslos erfolgt und zunächst nur ein Ausbilden zumindest einer weiteren Halteverbindung zwischen dem zweiten Kontaktabschnitt und dem zweiten Isolierteil umfasst.
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Mit anderen Worten kann das zweite Isolierteil zumindest abschnittsweise und/oder zunächst nur durch den zweiten Kontaktabschnitt des zumindest einen Kontaktelements gehalten werden. Der zweite Kontaktabschnitt trägt somit das zweite Isolierteil.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Verfahren umfasst: • Ausrichten des zumindest einen Kontaktelements, vorzugsweise des zweiten Kontaktabschnitts, in einer definierten Richtung, vorzugsweise im Wesentlichen in der Montagerichtung, durch Einführen des zweiten Isolierteils in das erste Isolierteil, wenn das zweite Isolierteil an dem zweiten Kontaktabschnitt in einer definierten Lage angebracht ist.
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Dadurch kann beispielsweise gewährleistet werden, dass das zumindest eine Kontaktelement und vorzugsweise eine Mehrzahl von Kontaktelementen mit jeweiligen zweiten Kontaktabschnitten in einer Richtung senkrecht zu der Montagerichtung durch eine vergleichsweise sehr genaue Positionstoleranz und/oder Ausrichtungstoleranz gekennzeichnet sind. Eine unerwünschte Ausrichtung von zweiten Kontaktabschnitten zu restlichen zweiten Kontaktabschnitten kann dadurch vermieden werden.
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Das zweite Isolierteil kann in einem in das erste Isolierteil eingeführten Zustand gewährleisten, dass der zweite Kontaktabschnitt in einer definierten Lage, das heißt in einer definierten Position und/oder in einer definierten Ausrichtung mit vergleichsweise engen Toleranzgraden angeordnet ist.
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Es ist möglich, dass das Einführen des ersten Kontaktabschnitts ein Aufbringen einer ersten Druckkraft auf das zumindest eine Kontaktelement im Wesentlichen in der Montagerichtung durch ein erstes Montagewerkzeug umfasst, und das Anbringen des zweiten Isolierteils ein Aufbringen einer zweiten Druckkraft auf das zweite Isolierteil im Wesentlichen in der Montagerichtung durch ein zweites Montagewerkzeug umfasst, wobei die erste Druckkraft und die zweite Druckkraft zueinander unterschiedlich sind, wobei vorzugsweise die erste Druckkraft größer als die zweite Druckkraft ist.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Verfahren umfasst: • Einführen eines weiteren ersten Kontaktabschnitts zumindest eines weiteren Kontaktelements in das erste Isolierteil im Wesentlichen in der Montagerichtung, vorzugsweise bis zum Erreichen eines definierten Überstands eines weiteren zweiten Kontaktabschnitts des zumindest einen weiteren Kontaktelements von dem und/oder zu dem ersten Isolierteil und/oder bis zum Erreichen einer Ebene, welche zu der Montagerichtung senkrecht angeordnet ist und an welcher eine Stirnfläche des zweiten Kontaktabschnitts im Wesentlichen angrenzt und/oder in welcher eine Stirnfläche des zweiten Kontaktabschnitts im Wesentlichen liegt; • Ausbilden einer weiteren Halteverbindung des weiteren ersten Kontaktabschnitts mit dem ersten Isolierteil in einer weiteren definierten Lage; und/oder Halten, vorzugsweise Abstützen, des zumindest einen weiteren Kontaktelements in einer weiteren definierten Lage im Wesentlichen in der Montagerichtung durch das Haltewerkzeug. Die Halteverbindung zwischen den ersten Kontaktabschnitt und dem ersten Isolierteil kann stärker, das heißt fester ausgebildet sein als eine ausgebildete Halteverbindung zwischen dem zweiten Kontaktabschnitt und dem zweiten Isolierteil.
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Es ist möglich, dass das Verfahren umfasst: • Erfassen, vorzugsweise Messen, des Abstands in der Montagerichtung zwischen dem ersten Isolierteil und dem zweiten Isolierteil während des Anbringens des zweiten Isolierteils an dem zweiten Kontaktabschnitt und/oder während des Einführens des zweiten Isolierteils in das erste Isolierteil, und • Abbrechen des Anbringens des zweiten Isolierteils an dem zweiten Kontaktabschnitt und/oder Abbrechen des Einführens des zweiten Isolierteils in das erste Isolierteil, jeweils wenn der erfasste Abstand einen definierten Spielabstand zwischen dem ersten Isolierteil und dem zweiten Isolierteil erreicht.
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Durch die Möglichkeit des Einstellens eines Spielabstands zur Erzielung eines definierten Spielabstands zwischen dem ersten Isolierteil und dem zweiten Isolierteil aufgrund der mehrteiligen Ausbildung des Isolierkörpers kann ein vergleichsweise sehr enges Toleranzfeld mit feinen Toleranzgraden in Bezug auf den Überstand des zweiten Kontaktabschnitts von dem zweiten Isolierteil realisiert werden, wodurch die vorliegende Erfindung unter anderem gekennzeichnet.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem zweiten allgemeinen Gesichtspunkt einen Kontaktträger mit zumindest einem Kontaktelement, vorzugsweise mit einer Mehrzahl von Kontaktelementen, zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale, und mit einem Isolierkörper zur Aufnahme des zumindest einen Kontaktelements, vorzugsweise der Mehrzahl von Kontaktelementen, wobei der Kontaktträger zum Anschluss an eine Leiterplatte konfiguriert ist und vorzugsweise nach einem Verfahren wie hierin offenbart hergestellt ist, wobei der Isolierkörper mehrteilig ausgebildet ist und ein erstes Isolierteil zur Aufnahme des zumindest einen Kontaktelements und ein zweites Isolierteil zur Aufnahme in das erste Isolierteil jeweils im Wesentlichen in einer Montagerichtung umfasst, wobei ein erster Kontaktabschnitt des zumindest einen Kontaktelements mit dem ersten Isolierteil eine Halteverbindung in einer definierten Lage ausbildet, und wobei das zweite Isolierteil an einem zweiten Kontaktabschnitt des zumindest einen Kontaktelements angebracht ist und in dem ersten Isolierteil im Wesentlichen in der Montagerichtung eingeführt ist, um einen definierten Montagezustand zum Anschluss an die Leiterplatte auszubilden.
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Es versteht sich, dass der Anschluss des Kontaktträgers an die Leiterplatte einen mechanischen Anschluss und damit einhergehend einen elektrischen Anschluss umfasst. Der definierte Montagezustand kann wie hierin offenbart konfiguriert sein und/oder einen wie hierin offenbarten Montagezustand umfassen.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das erste Isolierteil für den ersten Kontaktabschnitt einen Montageabschnitt umfasst und für das zweite Isolierteil einen Aufnahmeabschnitt umfasst, wobei sich der Montageabschnitt und der Aufnahmeabschnitt in der Montagerichtung erstrecken und der Montageabschnitt und der Aufnahmeabschnitt unter Ausbildung eines Absatzes ineinander übergehen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem dritten allgemeinen Gesichtspunkt einen Steckverbinder zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Gegensteckverbinder in einer Steckrichtung, um elektrische Energie und/oder elektrische Signale zu übertragen, wobei der Steckverbinder einen Kontaktträger umfasst, welcher wie hierin offenbart ausgebildet ist, und/oder welcher nach einem Verfahren wie hierin offenbart hergestellt ist.
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Es ist möglich, dass das erste Isolierteil als ein Gehäuse zur manuellen Bedienung des Steckverbinders ausgebildet ist und das eingeführte zweite Isolierteil abschnittsweise in einer Montagerichtung ummantelt.
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Zur Vermeidung von Wiederholungen sollen rein auf die Vorrichtung des erfindungsgemäßen Kontaktträgers gerichtete und/oder damit in Zusammenhang offenbarte Merkmale auch als verfahrensgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein und umgekehrt.
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Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Weitere oder andere Einzelheiten und vorteilhafte Wirkungen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kontaktträgers gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Querschnittsansicht;
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt (Ausschnitt X) der Querschnittsansicht aus Figur 1;
- Fig. 3
- einen vergrößerten weiteren Ausschnitt (Ausschnitt Y) der Querschnittsansicht aus Figur 1;
- Fig. 4
- den Kontaktträger aus Figur 1 in einer Frontansicht (Hauptansicht);
- Fig. 5
- ein Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Gleiche oder funktional äquivalente Komponenten oder Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Zu deren Erläuterung wird teilweise auch auf die Beschreibung anderer Ausführungsbeispiele und/oder Figuren verwiesen, um Wiederholungen zu vermeiden.
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Die folgende detaillierte Beschreibung der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele dient zur näheren Veranschaulichung oder Verdeutlichung und soll den Umfang der vorliegenden Erfindung in keiner Weise beschränken.
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Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kontaktträgers 1 gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Querschnittsansicht A-A. Der Kontaktträger 1 befindet sich bei der Darstellung in Figur 1 in einem Herstellungszustand und ist zur Montage und somit zum Anschluss an eine Leiterplatte 300 konfiguriert, welche in Figur 1 mittels einer gestrichelten Linie vereinfacht dargestellt ist.
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Der Kontaktträger 1 umfasst einen Isolierkörper 100, welcher aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff (Isolierstoff) mit inhärenten elektrischen Isoliereigenschaften und daraus resultierenden Isolationsfähigkeiten ausgebildet ist. Der Isolierstoff kann auf einem Kunststoff basieren, welcher im Wesentlichen und/oder hinreichend formstabil ist. Der Isolierkörper 100 ist zweiteilig ausgebildet und umfasst ein erstes Isolierteil 110 und ein zweites Isolierteil 120. Jedes der Isolierteile 110 und 120 ist jeweils vorzugsweise einstückig integral und/oder als separates Einzelteil ausgebildet. Das erste Isolierteil 110 und/oder das zweite Isolierteil 120 kann jeweils durch zumindest einen Spritzvorgang und/oder durch zumindest einen Gießvorgang und/oder durch zumindest einen Sintervorgang und/oder durch zumindest einen 3D-Druckvorgang hergestellt sein. Wie sich aus der Darstellung in Figur 1 in Verbindung mit Figur 4 ergibt, erstreckt sich das erste Isolierteil 110 im Wesentlichen in einer Montagerichtung X mehr oder weniger zylinderförmig oder tonnenförmig. Das zweite Isolierteil 120 ist im Wesentlichen plattenförmig und mit jeweiligen Montageflanschen ausgebildet, von welchen in Figur 1 der Montageflansch 121 gekennzeichnet ist. Das erste Isolierteil 110 kann als ein Gehäuse zur manuellen Bedienung eines Steckverbinders ausgebildet sein, wenn der Kontaktträger 1 in einem Steckverbinder integriert ist oder Bestandteil eines Steckverbinders ist. Es ist alternativ möglich, dass der Kontaktträger 1 selbst als Steckverbinder ausgebildet ist und entsprechende Wände und/oder Wandabschnitte, welche ein Gehäuse bilden, umfasst.
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Der Kontaktträger 1 umfasst je nach Anwendungsgebiet und/oder Einsatzzweck eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale, von welchen in den Figuren unter anderem das Kontaktelement 210 und Bestandteile des Kontaktelements 220 sichtbar und gekennzeichnet sind. Weitere in den Figuren sichtbare Kontaktelemente sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gekennzeichnet. Merkmale, welche in Verbindung mit dem Kontaktelement 210 und/oder mit dem Kontaktelement 220 offenbart sind, gelten vorzugsweise entsprechend für weitere oder für alle Kontaktelemente der Mehrzahl von Kontaktelementen. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird nachfolgend die Begrifflichkeit "zumindest eine" zumindest teilweise weggelassen.
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Das Kontaktelement 210 ist stiftförmig als Kontaktstift und aus einem im Wesentlichen formstabilen, elektrisch leitenden Werkstoff ausgebildet. Somit ist das Kontaktelement 210 mit einem im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt gekennzeichnet. Das Kontaktelement 210 erstreckt sich bei der Darstellung in Figur 1 im Wesentlichen in der Montagerichtung X. Der elektrisch leitende Werkstoff des Kontaktelements 210 kann beispielsweise Kupfer, eine Kupferlegierung, Aluminium oder eine Aluminiumlegierung sein. Das Kontaktelement 210 umfasst einen ersten Kontaktabschnitt 211 und einen zweiten Kontaktabschnitt 212. Der erste Kontaktabschnitt 211 umfasst die Kontaktstirnfläche S211 und der zweite Kontaktabschnitt 212 umfasst die Kontaktstirnfläche S212. Die Kontaktstirnflächen S211 und S212 sind an gegenüberliegenden freien Enden des Kontaktelements 210 angeordnet und im Wesentlichen eben (flach) ausgebildet. Die Kontaktstirnfläche S211 und somit ein Teil des ersten Kontaktabschnitts 211 befinden sich in einem ersten Steckabschnitt 114 des ersten Isolierteils 110 und sind zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Gegenkontaktelement im Wesentlichen in der Montagerichtung X konfiguriert. Die Montagerichtung X repräsentiert somit unter anderem eine Steckrichtung.
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In Figur 1 ist ebenfalls ein weiterer zweiter Kontaktabschnitt 222 des weiteren Kontaktelements 220 dargestellt, welcher unter anderem durch die Kontaktstirnfläche S222 gekennzeichnet ist. Die Kontaktstirnfläche S222 ist entsprechend zu der Kontaktstirnfläche S212 im Wesentlichen eben (flach) ausgebildet.
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Das Kontaktelement 210 ist in dem und/oder an dem Isolierkörper 100, das heißt in dem und/oder an dem ersten Isolierteil 110, und in dem und/oder an dem zweiten Isolierteil 120 in einer definierten Lage angeordnet. Die definierte Lage umfasst vorzugsweise eine definierte Position des Kontaktelements 210 und/oder eine definierte Ausrichtung des Kontaktelements 210, jeweils zu dem ersten Isolierteil 110 und/oder zu dem zweiten Isolierteil 120, was nachfolgend näher erläutert wird.
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Der erste Kontaktabschnitt 211 bildet mit einem Montageabschnitt 111 des ersten Isolierteils 110 eine erste Halteverbindung 211, 111 aus, mittels welcher das Kontaktelement 210 in dem und/oder an dem ersten Isolierteil 110 in der definierten Lage gehalten ist. Die erste Halteverbindung 211, 111 umfasst vorzugsweise zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung und zusätzlich eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die erste Halteverbindung 211, 111 eine Pressverbindung und eine Rastverbindung zwischen dem ersten Kontaktabschnitt 211 und dem Montageabschnitt 111 (siehe hierzu auch Figur 2 mit dem vergrößerten Ausschnitt X).
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Der zweite Kontaktabschnitt 212 bildet mit einem Montageflansch 121 des zweiten Isolierteils 120 zumindest eine weitere Halteverbindung 212, 121 aus, mittels welcher das Kontaktelement 210 in dem und/oder an dem zweiten Isolierteil 120 in der definierten Lage gehalten ist. Die weitere Halteverbindung 212, 121 umfasst vorzugsweise zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung und zusätzlich eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die weitere Halteverbindung 212, 121 eine Pressverbindung und eine Rastverbindung zwischen dem zweiten Kontaktabschnitt 212 und dem Montageflansch 121 (siehe hierzu auch Figur 3 mit dem vergrößerten Ausschnitt Y).
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Darüber hinaus ist das zweite Isolierteil 120 im Wesentlichen in der Montagerichtung X in das erste Isolierteil 110 eingeführt, das heißt abschnittsweise zumindest im Wesentlichen formschlüssig darin aufgenommen. Zur Aufnahme des Montageflansches 121 umfasst das erste Isolierteil 110 einen Aufnahmeabschnitt 112, welcher zu dem Montageflansch 121 im Wesentlichen komplementär ausgebildet ist.
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Der Montageabschnitt 111 und der Aufnahmeabschnitt 112 erstrecken sich im Wesentlichen in der Montagerichtung X und gehen unter Ausbildung eines Absatzes 113 in dem ersten Isolierteil 110 ineinander über. Der Aufnahmeabschnitt 112 erstreckt sich in das erste Isolierteil 110 zumindest weiter hinein als der darin aufgenommene Montageflansch 121 in einem maximalen Einführungszustand, sodass eine Kontaktierung des Montageflanschs 121 mit dem ersten Isolierteil 110 in der Montagerichtung X vermieden wird.
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Das erste Isolierteil 110 ist in der Montagerichtung X auf derjenigen Seite, welche dem zweiten Isolierteil 120 zugeordnet und/oder zugewandt ist, durch eine Stirnfläche S111 gekennzeichnet. Das zweite Isolierteil 120 ist in der Montagerichtung X auf derjenigen Seite, welche dem ersten Isolierteil 110 zugeordnet und/oder zugewandt ist, durch eine Stirnfläche S121 gekennzeichnet. Die Stirnfläche S111 des ersten Isolierteils 110 und die Stirnfläche S121 des zweiten Isolierteils 120 sind vorzugsweise jeweils im Wesentlichen eben (flach) ausgebildet und zueinander im Wesentlichen parallel ausgerichtet. Die Stirnfläche S111 und die Stirnfläche S121 bildet jeweils eine Referenzstirnfläche S111, S121 zur Erfassung und/oder Definition eines Spielabstands D zwischen dem ersten Isolierteil 110 und dem zweiten Isolierteil 120.
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Der Kontaktträger 1 gemäß der vorliegenden Erfindung ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass der Spielabstand D zwischen den Referenzstirnflächen S111 und S121 des ersten und zweiten Isolierteils 110, 120 in Abhängigkeit der Ausbildung des Kontaktelements 210 und/oder eines zu realisierenden Überstands U212 und/oder eines definierten Toleranzfelds in Bezug auf den Überstand U212 bei Ausführung des Verfahrens zur Herstellung des Kontaktträgers 1 reproduzierbar eingestellt werden kann, indem das zweite Isolierteil 120 in der Montagerichtung X mit einem Montagewerkzeug in das erste Isolierteil 110 entsprechend eingeführt wird, um damit einhergehend den Überstand U212 auszubilden.
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Die Einführung des zweiten Isolierteils 120 in das erste Isolierteil 110 und somit die Einstellung des Spielabstands D steht in Zusammenhang mit dem zu realisierenden Überstand U212 des zweiten Kontaktabschnitts 212 von dem zweiten Isolierteil 120. Der Überstand U212 kann durch ein konstruktiv vorgegebenes (ideales) Überstand-Nennmaß ein definierter Überstand U212 sein, wobei sich ein erfasstes, das heißt gemessenes Überstand-Istmaß des Überstands U212 innerhalb eines definierten, vergleichsweise sehr engen Toleranzfelds mit einem entsprechenden Höchstmaß und einem entsprechenden Mindestmaß und somit mit einem feinen Toleranzgrad bewegt. Der Überstand U212 kann in der Montagerichtung X durch den Abstand zwischen der Stirnfläche S122 des zweiten Isolierteils 120 als Montagestirnfläche S122 und der Kontaktstirnfläche S212 definiert sein. Die Montagestirnfläche S122 kann im Wesentlichen eben (flach) ausgebildet sein.
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Wie sich aus der Darstellung in Figur 1 ergibt, ist der Überstand U222 des zweiten Kontaktabschnitts 222 des weiteren Kontaktelements 220 von dem zweiten Isolierteil 120 im Wesentlichen identisch zu dem Überstand U212, sodass die Stirnfläche S222 des zweiten Kontaktabschnitts 222 und die Stirnfläche S212 des zweiten Kontaktabschnitts 212 im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen, welche senkrecht zu der Montagerichtung X definierbar oder definiert ist. Darüber hinaus ist das weitere Kontaktelement 220 und vorzugsweise der Überstand U222 ebenfalls durch das definierte, vergleichsweise sehr enge Toleranzfeld gekennzeichnet.
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Dadurch kann ein optimaler Anschluss des Kontaktträgers 1 an die Leiterplatte 300 sowohl mechanisch als auch elektrisch gewährleistet werden. Die zweiten Kontaktabschnitte 212, 222 und damit einhergehend die Überstände U212 und U222 sind vor allem durch das zweite Isolierteil 120 hinreichend präzise ausgerichtet, wobei gleichzeitig ein definiertes Toleranzfeld für beide Kontaktabschnitte 212, 222, das heißt für die Überstände U212, U222 eingehalten werden kann, vorzugsweise in Bezug auf ein Überstand-Istmaß und/oder in Bezug auf eine Ausrichtung in einer zu der Montagerichtung X senkrechten Richtung, beispielsweise in einer Radialrichtung. Der Kontaktträger 1 umfasst vorzugsweise eine Mehrzahl von Kontaktelementen, für welche die beschriebenen Ausbildungen und Konfigurationen ebenfalls zutreffen können und wodurch der Kontaktträger 1 insgesamt gekennzeichnet ist.
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Figur 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt (Ausschnitt X) der Querschnittsansicht aus Figur 1 und Figur 3 zeigt einen vergrößerten weiteren Ausschnitt (Ausschnitt Y) der Querschnittsansicht aus Figur 1. Gut erkennbar ist jeweils die ausgebildete Rastverbindung zwischen dem ersten Kontaktabschnitt 211 des Kontaktelements 210 und dem Montageabschnitt 111, sowie zwischen dem zweiten Kontaktabschnitt 212 und dem Montageflansch 121. Die Rastverbindungen umfassen jeweils ein Rastelement in Form eines umlaufenden keilförmigen Vorsprungs., welcher Bestandteil des Kontaktelements 210 ist.
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Figur 4 zeigt den Kontaktträger 1 aus Figur 1 in einer Frontansicht (Hauptansicht), woraus die Anordnung und somit die Lage der Kontaktelemente 210, 220, das heißt der zweiten Kontaktabschnitte 212, 222 mit den jeweiligen Stirnflächen S212, S222, sowie Lage der weiteren, nicht gekennzeichneten Kontaktelemente des Kontaktträgers 1 hervorgeht.
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Der Kontaktträger 1 kann nach einem Verfahren wie hierin offenbart hergestellt sein.
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Figur 5 zeigt ein Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Nachfolgend werden Verfahrensschritte, das heißt Abschnitte und/oder Phasen des Verfahrens beschrieben, welche zur Herstellung des offenbarten Kontaktträgers 1 beitragen, wobei auf den Kontaktträger 1 nur teilweise Bezug genommen wird, um Wiederholungen zu vermeiden. Zur näheren Veranschaulichung wird unter anderem auf die Darstellungen in den Figuren 1 bis 4 verwiesen. Die Verfahrensschritte werden nachfolgend repräsentativ in Zusammenhang mit dem Kontaktelement 210 beschrieben und können entsprechend für weitere Kontaktelemente einer Mehrzahl von Kontaktelementen gelten.
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Das Verfahren beginnt mit dem Verfahrensschritt S10 mit einem Einführen des ersten Kontaktabschnitts 211 des Kontaktelements 210 in das erste Isolierteil 110 des Isolierkörpers 100, das heißt in den Montageabschnitt 111 im Wesentlichen in der Montagerichtung X. Das Einführen des ersten Kontaktabschnitts 211 umfasst vorzugsweise ein Aufbringen einer Montagekraft, beispielsweise in Form einer resultierenden, ersten Druckkraft, auf das Kontaktelement 210 im Wesentlichen in der Montagerichtung X durch ein erstes Montagewerkzeug. Mit anderen Worten findet ein Einpressen und/oder Durchpressen des ersten Kontaktabschnitts 211 in den und/oder durch den Montageabschnitt 111 statt. Das erste Isolierteil 110 kann hierbei durch ein Haltewerkzeug in einer definierten Lage, das heißt in einer definierten Position und/oder in einer definierten Ausrichtung gehalten werden, um eine resultierende Gegenkraft gegenüber der Montagekraft aufzubringen.
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In dem Verfahrensschritt S20 erfolgt ein Ausbilden einer ersten Halteverbindung 211, 111 des ersten Kontaktabschnitts 211 mit dem Montageabschnitt 111 in einer definierten Lage, das heißt wenn sich der erste Kontaktabschnitt 211 in einer definierten Lage in dem und/oder an dem und/oder zu dem ersten Isolierteil 110 befindet. Der erste Kontaktabschnitt 211 wird durch die erste Halteverbindung 211, 111 in dem ersten Isolierteil 110 an einer definierten Position und mit einer definierten Ausrichtung gehalten. Dies kann entsprechend auch für weitere, vorzugsweise sämtliche Kontaktelemente, des herzustellenden Kontaktträgers 1 erfolgen.
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Es ist zusätzlich möglich, dass das Kontaktelement 210 mit und/oder nach dem Erreichen der definierten Lage in dem und/oder an dem und/oder zu dem ersten Isolierteil 110 durch ein Haltewerkzeug gehalten, vorzugsweise abgestützt, wird, sodass einerseits Relativbewegungen zwischen dem ersten Isolierteil 110 und dem Kontaktelement 210, sowie andererseits Bewegungen des Kontaktelements 210 in der Montagerichtung X gänzlich ausgeschlossen werden, vorzugsweise vor allem im Hinblick auf weitere Verfahrensschritte zur Herstellung des Kontaktträgers 1.
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In dem Verfahrensschritt S30 erfolgt ein Anbringen des zweiten Isolierteils 120 an den zweiten Kontaktabschnitt 212 im Wesentlichen in der Montagerichtung X. Mit anderen Worten wird das zweite Isolierteil 120 an dem zweiten Kontaktabschnitt 212 angesetzt und über den zweiten Kontaktabschnitt 212 im Wesentlichen in der Montagerichtung X in Richtung des ersten Isolierteils 110 bewegt, sodass sich der zweite Kontaktabschnitt 212 über den Montageflansch 121 durch das zweite Isolierteil 120 hindurchbewegt. Vorzugsweise kann das Anbringen des zweiten Isolierteils 120 ein Aufpressen des zweiten Isolierteils 120 auf den zweiten Kontaktabschnitt 212 umfassen, beispielsweise mittels eines Montagewerkzeugs in Form eines Presswerkzeugs. Das zweite Isolierteil 120 wird entlang der Montagerichtung X über den zweiten Kontaktabschnitt 212 bewegt, sodass sich ein definierter Überstand U212 des zweiten Kontaktabschnitts 212 zu dem zweiten Isolierteil 120, vorzugsweise zu einer Montagestirnfläche S122 des zweiten Isolierteils 120, einstellt.
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Zu dem Verfahrensschritt S30 kann in Abhängigkeit der Ausbildung des Kontaktelements 210 und des ersten und zweiten Isolierteils 110, 120 gleichzeitig, zeitlich überlagernd oder zeitlich versetzt der Verfahrensschritt S40 ausgeführt werden, welcher ein Einführen des zweiten Isolierteils 120 in das erste Isolierteil 110 im Wesentlichen in der Montagerichtung X umfasst, und zwar bis der definierte Überstand U212 des zweiten Kontaktabschnitts 212 von dem zweiten Isolierteil 120 erreicht wird, welcher vorzugsweise mit einem Überstand-Istmaß innerhalb eines definierten Toleranzfelds gekennzeichnet ist, und/oder bis ein definierter Spielabstand D zwischen dem zweiten Isolierteil 120 und dem ersten Isolierteil 110 in der Montagerichtung X erreicht wird, sodass sich ein Herstellungszustand des Kontaktträgers 1 ausbildet, vorzugsweise wie hierin offenbart, bei welchem der Kontaktträger 1 zum Anschluss an die Leiterplatte 300 konfiguriert ist.
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Im Rahmen der vorliegenden Offenbarung sind weitere zusätzliche und/oder modifizierte Verfahrensschritte, das heißt Abschnitte und Phasen des Verfahrens möglich. Ferner ist es auch möglich, dass hierin offenbarte weitere Verfahrensschritte bei Ausführung des Verfahrens gleichzeitig, zeitlich überlagernd und/oder zeitlich versetzt ausgeführt werden können und/oder auch in zeitlich unterschiedlicher Reihenfolge. Es ist ferner möglich, die weiteren hierin offenbarten Verfahrensschritte gemäß der vorliegenden Erfindung, welche im Zuge der Figurenbeschreibung nicht erwähnt werden, entsprechend miteinander zu kombinieren.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Vorzugsweise beansprucht die vorliegende Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kontaktträger
- 100
- Isolierkörper
- 110
- Isolierteil
- 111
- Montageabschnitt
- 112
- Aufnahmeabschnitt
- 113
- Absatz
- 114
- Steckabschnitt
- 120
- Isolierteil
- 121
- Montageflansch
- 210
- Kontaktelement
- 211
- Kontaktabschnitt
- 212
- Kontaktabschnitt
- 220
- Kontaktelement
- 221
- Kontaktabschnitt
- 222
- Kontaktabschnitt
- 300
- Leiterplatte
- D
- Spielabstand
- S111
- Referenzstirnfläche
- S121
- Referenzstirnfläche
- S122
- Montagestirnfläche
- S211
- Kontaktstirnfläche
- S212
- Kontaktstirnfläche
- S222
- Kontaktstirnfläche
- U212
- Überstand
- U222
- Überstand
- X
- Montagerichtung