Elektronikeinheit und Verfahren zur Prüfung mindestens eines Zustands einer Elektronikeinheit
Die Erfindung betrifft eine Elektronikeinheit, umfassend mindestens ein Bauteil und eine Leiterplatte. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Prüfung mindestens eines Zustands einer Elektronikeinheit, welche mindestens ein Bauteil und eine Leiterplatte umfasst.
In der Prozess- und Automatisierungstechnik werden vielfach Feldgeräte zur Bestimmung und/oder Überwachung von Prozessgrößen eingesetzt. Als Feldgeräte werden dabei im Prinzip alle Geräte bezeichnet, die prozessnah eingesetzt werden und prozessrelevante Informationen liefern oder verarbeiten. Dabei handelt es sich beispielsweise um Füllstandsmessgeräte, Durchflussmessgeräte, Druck- und Temperaturmessgeräte, pH- und Redoxpotentialmessgeräte, Leitfähigkeitsmessgeräte, usw., welche die entsprechenden Prozessgrößen Füllstand, Durchfluss, Druck, Temperatur, pH-Wert, Redoxpotential oder Leitfähigkeit erfassen. Feldgeräte weisen oftmals eine zumindest zeitweise und/oder zumindest abschnittsweise mit einem Prozessmedium in Kontakt stehende Sensoreinheit auf, welche der Erzeugung eines von der Prozessgröße abhängigen Signals dient. Ferner weisen Feldgeräte oftmals eine in einem Gehäuse angeordnete Elektronikeinheit auf, wobei die Elektronikeinheit der Verarbeitung und/oder Weiterleitung der von der Sensoreinheit erzeugten Signalen, insbesondere elektrischen und/oder elektronischen Signalen, dient. Oftmals weist die Elektronikeinheit hierzu eine Leiterplatte mit darauf angeordneten Bauteilen auf.
Die Leiterplatte weist häufig eine Vielzahl von Kontaktflächen auf, welche mit den Anschlüssen der Bauteile verlötet werden. Die Anschlüsse der Bauteile sowie die Kontaktflächen der Leiterplatten dienen zur mechanischen und/oder elektrischen Kontaktierung zwischen der Leiterplatte und dem Bauteil. Nach der Verlötung der Anschlüsse mit den Kontaktflächen findet in der Regel eine automatische optische Inspektion (AOI) der Leiterplatte statt. Dabei wird unter anderem geprüft, ob alle benötigten Bauteile auf der Leiterplatte vorhanden sind, und ob die Lötstellen Defekte aufweisen. Letzteres ist jedoch nur
möglich, wenn die Lötstellen von außen optisch sichtbar sind, d.h. wenn die Lötstellen nicht zwischen Leiterplatte und Bauteil angeordnet sind. Bei den nichtsichtbaren, verdeckten Lötstellen kann eine automatische Röntgen- Inspektion (automated X-ray inspection, AXI) durchgeführt werden, um beispielsweise unerwünschte Lufteinschlüsse, sogenannte Voids, innerhalb der Lötstelle zu erkennen. Die AXI ist im Vergleich zur AOI jedoch eine relativ aufwändige und teure Methode.
Sogenannte Auflieger, also Bauteile, die lediglich auf der Leiterplatte aufliegen, ohne ordnungsgemäß mit der Leiterplatte verlötet zu sein, werden weder mit AOI noch mit AXI entdeckt. Auflieger treten beispielsweise auf, wenn das Bauteil von der Lötpaste nicht ausreichend benetzt wurde aufgrund von zu niedrigen Temperaturen, Erschütterungen oder ähnlichem. Eine solche fehlerhafte Lötstelle ist auch als kalte Lötstelle bekannt.
Elektronikeinheiten werden teilweise eigensicher ausgestaltet, d.h. dass nur solche Funken entstehen dürfen, die keine Zündung von explosionsfähigen Gemischen bewirken. Im einfachsten Fall lässt sich dieses über eine Begrenzung des Stroms und/oder der Spannung erreichen. Zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung werden beispielsweise Widerstände oder Zener-Dioden eingesetzt. Um die Eigensicherheit der Elektronikeinheit zu gewährleisten, ist eine Prüfung der Lötstelle zwischen der Leiterplatte und dem Strom- und/oder Spannungsbegrenzungselement unabdingbar. Dabei treten bei verdeckten Lötstellen die bereits genannten Herausforderungen auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Elektronikeinheit und ein Verfahren anzugeben, mit welcher/welchem auf einfache Weise eine verdeckte Lötstelle überprüft werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Elektronikeinheit, umfassend mindestens ein Bauteil und eine Leiterplatte, wobei das mindestens eine Bauteil mindestens einen Anschluss aufweist, wobei die Leiterplatte mindestens eine erste Kontaktfläche und mindestens eine zweite Kontaktfläche aufweist, wobei die mindestens eine erste Kontaktfläche und die mindestens eine zweite Kontaktfläche voneinander beabstandet sind, wobei
der mindestens eine Anschluss mit den mindestens zwei Kontaktflächen mittels mindestens einer Lötstelle verbunden ist.
Vor dem Verlöten des mindestens eines Bauteils mit der Leiterplatte ist die Lötpaste entweder jeweils auf die erste Kontaktfläche und die zweite Kontaktfläche aufgebracht oder die Lötpaste ist auf mindestens zwei separate Bereiche des mindestens einen Anschlusses aufgebracht, wobei die mindestens zwei separaten Bereiche jeweils der ersten Kontaktfläche und der zweiten Kontaktfläche zugewandt sind. Fehlt das Bauteil während des Lötvorgangs, führt das Aufschmelzen der Lötpaste lediglich zu zwei voneinander getrennten Lotdepots. Es wird somit keine elektrische Verbindung zwischen der ersten Kontaktfläche und der zweiten Kontaktfläche geschaffen. Die Lötpaste ist derart jeweils auf die erste Kontaktfläche und die zweite Kontaktfläche oder auf den mindestens einen Anschluss aufgebracht, dass beim Verlöten der Leiterplatte nur in Kombination mit dem mindestens einen Bauteil eine elektrische Verbindung zwischen der ersten und zweiten Kontaktfläche geschaffen wird.
Bei Vorhandensein mindestens eines Bauteils während des Lötvorgangs führt das Erhitzen und Aufschmelzen der Lötpaste bzw. Lötpastendepots führt entweder zu einer gemeinsamen Lötstelle, welche als eine Lötbrücke von der ersten Kontaktfläche über den Anschluss zur zweiten Kontaktfläche führt, oder zu zwei getrennten Lötstellen, wobei jeweils eine Kontaktfläche separat mit dem Anschluss verbunden ist. Getrennte Lötstellen entstehen abhängig von der Distanz der Lötpaste bzw. der Kontaktflächen zueinander und von der Wechselwirkung zwischen der Lötpaste und der Oberfläche der Leiterplatte zwischen den zwei Kontaktflächen, welche von der Beschaffenheit der Oberfläche der Leiterplatte abhängt. Statt zwei Lötpastendepots können auch mehrere, beispielsweise vier Lötpastendepots auf den mindestens einen Anschluss oder auf die Kontaktflächen aufgetragen werden. Zudem kann ein Anschluss beispielsweise auch mit drei oder mehr Kontaktflächen verlötet werden.
Mit der erfindungsgemäßen Elektronikeinheit lässt sich die mindestens eine Lötstelle auf einfache Weise überprüfen. So kann ein elektrisches
Eingangssignal an einer Kontaktfläche angelegt und em elektrisches Ausgangssignal an einer anderen Kontaktfläche bestimmt werden. Nur wenn die Lötstelle das Bauteil und die Leiterplatte mechanisch und/oder elektrisch verbindet, wird ein definierter Soll-Wert eines elektrisches Ausgangssignal erhalten.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Elektronikeinheit besteht darin, dass die Aufteilung der Kontaktierung des Anschlusses mit mindestens zwei Kontaktflächen eine Verkippung des mindestens einen Bauteils relativ zur Leiterplatte verringert. Wird ein Bauteil mit einem oder wenigen Anschlüssen auf eine Leiterplatte in herkömmlichen Sinne verlötet, also jeweils ein Anschluss mit einer Kontaktfläche verlötet, so kann es während des Umschmelzprozesses zu einer ungleichen Verteilung der Lötpaste zwischen dem Anschluss und der Kontaktfläche kommen. In der Folge wird in manchen Bereichen der Lötstelle eine größere Lotspalthöhe und in anderen Bereichen der Lötstelle eine niedrigere Lotspalthöhe ausgebildet und das Bauteil verkippt dadurch relativ zur Leiterplatte. Durch die Verteilung der Lötpaste zwischen mindestens zwei Kontaktflächen und einem Anschluss wird dieser Effekt reduziert und eine nahezu parallele Ausrichtung des Bauteils gegenüber der Leiterplatte erreicht.
In einer möglichen Ausgestaltung sind die mindestens zwei Kontaktflächen durch einen Lötstopp voneinander getrennt. Der Lötstopp ist insbesondere ein Lötstopplack oder eine Lötstoppfolie. Der Lötstopp verhindert das Benetzen mit flüssigem Lot auf den mit Lötstopp überzogenen Bereichen der Leiterplatte. Der Lötstopp kann optional zur Abgrenzung der Kontaktflächen untereinander eingesetzt werden und die Ausrichtung des Bauteils relativ zur Leiterplatte beeinflussen.
In einer weiteren möglichen Ausgestaltung ist das Bauteil ein Spannungsbegrenzungselement. Insbesondere für Spannungsbegrenzungselemente, welche im Rahmen eines Explosionsschutzes auf der Leiterplatte angebracht werden, muss die Lötstelle zwischen dem Spannungsbegrenzungselement und der Leiterplatte überprüft und die mechanische und/oder elektrische Verbindung mittels der mindestens
einen Lötstelle zwischen dem Spannungsbegrenzungselement und der Leiterplatte gewährleistet werden.
Bevorzugterweise ist das Bauteil eine Zener-Diode.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zur Prüfung mindestens eines Zustands einer Elektronikeinheit, welche mindestens ein Bauteil und eine Leiterplatte umfasst, wobei das mindestens eine Bauteil mindestens einen Anschluss aufweist, wobei die Leiterplatte mindestens eine erste Kontaktfläche und mindestens eine zweite Kontaktfläche aufweist, wobei die mindestens eine erste Kontaktfläche und die mindestens eine zweite Kontaktfläche voneinander beabstandet sind, wobei der mindestens eine Anschluss mit den mindestens zwei Kontaktflächen mittels mindestens einer Lötstelle verbunden ist, wobei das Verfahren zumindest die folgenden Schritte aufweist:
- Anlegen eines elektrischen Eingangssignals an die mindestens eine erste Kontaktfläche,
- Bestimmen eines elektrischen Ausgangssignals an der mindestens einen zweiten Kontaktfläche,
- Ermitteln des mindestens einen Zustands der Elektronikeinheit anhand des elektrischen Eingangssignal und des elektrischen Ausgangssignals.
Das Verfahren dient damit zur indirekten Überprüfung der mindestens einen Lötstelle und ist besonders bei verdeckten Lötstellen, welche beispielsweise mit AOI und/oder AXI nicht auf einfache Weise zugänglich sind, von großem Vorteil. Ausgegangen von mindestens einer intakten Lötstelle, welche für eine mechanische und/oder elektrische Verbindung zwischen dem mindestens einem Bauteil und der Leiterplatte sorgt, wird definiert, welcher Soll-Wert des elektrischen Ausgangssignals an der zweiten Kontaktfläche bestimmt werden soll, wenn ein elektrisches Eingangssignal an der ersten Kontaktfläche angelegt wird. Stimmt das bestimmte elektrische Ausgangssignal mit dem vorher definierten Soll-Wert überein, so liegt eine intakte Lötstelle vor. Wird der definierte Soll-Wert nicht erreicht, liegt beispielsweise eine kalte Lötstelle vor. Die Kontaktflächen der Leiterplatten sind in der Regel als Endpunkte,
auch Testpunkte genannt, von Leiterbahnen ausgestaltet, die das Anlegen und Bestimmen der elektrischen Eingangs- und Ausgangssignale auf einfache Weise ermöglichen. Das Verfahren kann beispielsweise während des Fertigungsprozesses der Elektronikeinheit zum Einsatz kommen. Es kann weiterhin eingesetzt werden, um nach einem Betrieb der Elektronikeinheit diese auf Schäden hin zu untersuchen.
In einer möglichen Ausgestaltung wird als der mindestens eine Zustand das Vorhandensein des Bauteils und/oder die elektrische Kontaktierbarkeit des Bauteils und/oder eine Lötpaste der Lötstelle bestimmt. Aus einem Vergleich des elektrischen Eingangssignal und des elektrischen Ausgangssignal kann erkannt werden, ob das Bauteil noch vorhanden ist, also ob es mit der Leiterplatte über die mindestens einen Lötstelle mechanisch verbunden ist. Dies ist nicht nur während der Fertigung der Elektronikeinheit relevant, sondern kann beispielsweise auch nach einem aufgetretenen Fehler der Elektronikeinheit relevant sein. Beispielsweise kann die mindestens eine Lötstelle durch äußere Schlageinwirkung brechen. Ebenso kann die elektrische Kontaktierbarkeit des Bauteils mittels der Kontaktflächen der Leiterplatten bestimmt werden, um so die Funktionalität des Bauteils zu überprüfen. Weiterhin ist es möglich die in der Lötstelle verwendete Lötpaste zu bestimmen. Dabei kann indirekt eine Beschädigung des Bauteils ermittelt werden, da jeder Lötpaste eine minimale Schmelztemperatur zugeordnet ist. Bei Verwendung einer Lötpaste mit einer Schmelztemperatur, für welche das Bauteil nicht ausgelegt ist, kann die Funktion des Bauteils beeinträchtigt sein.
Vorteilhafterweise wird als elektrisches Ausgangssignal eine Spannung oder ein Widerstand bestimmt. Liegt mindestens eine intakte Lötstelle vor, welche das mindestens eine Bauteil und die Leiterplatte verbindet, so wird bei Anlegen einer Spannung an die erste Kontaktfläche auch an der zweiten Kontaktfläche eine Spannung erhalten. Wird ein Widerstand zwischen der ersten und zweiten Kontaktfläche bestimmt, so wird im Falle einer nichtintakten Lötstelle ein deutlich größerer Widerstand erhalten als im Fall einer intakten Lötstelle.
Bevorzugterweise wird das Verfahren während einer Funktionsprüfung der Elektronikeinheit durchgeführt. Das Verfahren kann als Teil einer Funktionsprüfung ohne Mehraufwand in einer herkömmlichen Fertigung eingesetzt werden.
Im Folgenden soll die vorliegende Erfindung anhand der nachfolgenden Figuren Fig. 1-2 näher erläutert werden. Sie zeigen:
Fig. 1a: ein Schema einer erfindungsgemäßen Elektronikeinheit.
Fig. 1 b: ein Schema einer erfindungsgemäßen Elektronikeinheit vor dem Lötvorgang.
Fig. 2: ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die erfindungsgemäße Elektronikeinheit 1 umfasst mindestens ein Bauteil 2 und eine Leiterplatte 3. Beispielsweise wird die erfindungsgemäße Elektronikeinheit 1 in den eingangs genannten Feldgeräten eingesetzt, wobei keine Beschränkung auf die genannten Beispiele stattfindet.
In Fig. 1a ist eine mögliche Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Elektronikeinheit 1 in einer Querschnitts-Ansicht gezeigt, in der die Elektronikeinheit 1 ein Bauteil 2 und eine Leiterplatte 3 aufweist. Es können jedoch auch mehrere Bauteile 2 auf der Leiterplatte 3 angeordnet und mit dieser verbunden sein. In der gezeigten Ausgestaltung weist das Bauteil 2 einen Anschluss 4 und die Leiterplatte 3 eine erste und zweite Kontaktfläche 5,6 auf, welche über eine Lötstelle 7 verbunden sind. Im Rahmen der Erfindung kann das Bauteil 2 auch mehrere Anschlüsse 4 aufweisen. Es ist auch möglich einen Anschluss 4 mit mehr als zwei Kontaktflächen 5,6 zu verbinden. Ebenso ist es möglich, dass der Anschluss 4 über zwei getrennte Lötstellen mit den beiden Kontaktflächen 5,6 verbunden ist. Die Kontaktflächen 5,6 sind jedoch stets voneinander beabstandet. Beispielhaft sind Leiterbahnen 10 gezeigt, welche in den beiden Kontaktflächen 5,6 enden. Das Bauteil 2 kann beispielsweise ein Spannungsbegrenzungselement, wie beispielsweise eine Zener-Diode, sein.
Fig. 1 b zeigt die erfindungsgemäße Elektromkemheit 1 vor dem Verlöten des mindestens einen Bauteils 2 mit der Leiterplatte 3. Hierbei ist zu beachten, dass die Lötpaste 9 derart auf die erste und zweite Kontaktfläche 5,6 oder den mindestens einen Anschluss 4 aufgetragen wird, dass nur dann eine elektrische Verbindung zwischen der ersten und zweiten Kontaktfläche 5,6 geschaffen wird, wenn sowohl die Leiterplatte 3 als auch das mindestens eine Bauteil 2 während des Lötvorgangs vorhanden sind. In der beispielhaften Ausgestaltung in Fig. 1 b ist die Lötpaste 9 jeweils auf die erste und die zweite Kontaktfläche 5,6 aufgetragen. Die Lötpaste 9 kann jedoch auch auf den mindestens einen Anschluss aufgebracht 4 sein. Beispielhaft ist ein Lötstopp 8 zwischen den Kontaktflächen 5,6 aufgetragen, um die Ausrichtung des Bauteils 2 relativ zur Leiterplatte 3 einzustellen.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Das Verfahren ist anwendbar für eine Elektronikeinheit 1 , welche mindestens ein Bauteil 2 und eine Leiterplatte 3 umfasst, und welche in Fig. 1 dargestellt ist. Das mindestens eine Bauteil 2 weist mindestens einen Anschluss 4 auf. Die Leiterplatte 3 weist mindestens eine erste Kontaktfläche 5 und mindestens eine zweite Kontaktfläche 6 auf, welche voneinander beabstandet sind. Der mindestens eine Anschluss 4 ist mit den mindestens zwei Kontaktflächen 5,6 mittels mindestens einer Lötstelle 7 verbunden. Im ersten Schritt A wird ein elektrisches Eingangssignal an die mindestens erste Kontaktfläche 5 angelegt. Im zweiten Schritt B wird ein elektrisches Ausgangssignal, beispielsweise eine Spannung oder ein Widerstand, an der mindestens zweiten Kontaktfläche 6 bestimmt. Beispielsweise kann das Anlegen des ersten Eingangssignals und/oder das Bestimmen des elektrischen Ausgangssignals mittels zweier Leiterbahnen 10 erfolgen, welche an den Kontaktflächen enden. Im dritten Schritt C wird anhand des elektrischen Eingangssignal und des elektrischen Ausgangssignals mindestens ein Zustand der Elektronikeinheit 1 bestimmt, wie beispielsweise das Vorhandensein des Bauteils 2 und/oder die elektrische Kontaktierbarkeit des Bauteils 2 und/oder eine Lötpaste der Lötstelle 7. Optional ist das Verfahren bei der Fertigung während einer Funktionsprüfung einsetzbar.
Bezugszeichenliste
1 Elektronikeinheit
2 Bauteil 3 Leiterplatte
4 Anschluss
5 erste Kontaktfläche
6 zweite Kontaktfläche
7 Lötstelle 8 Lötstopp
9 Lötpaste
10 Leiterbahn