Gehäuseelement, Kombination aus einem Druckausgleichselement und einem Gehäuseelement und Verfahren zum Herstellen einer solchen Kombination
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuseelement, das eine Gehäuse wandung und eine Aufnahmestruktur für ein Druckausgleichselement umfasst, wobei die Aufnahmestruktur eine Durchtrittsöffnung für den Durchtritt eines Gases umfasst.
Ein solches Gehäuseelement dient dazu, eine Öffnung in einem Gehäuse, das neben dem Gehäuseelement noch mindestens ein weiteres Gehäuseteil, bei spielsweise einen Gehäusekorpus, umfasst, zu verschließen.
Mittels des in das Gehäuseelement einsetzbaren Druckausgleichselements ist es möglich, einen Druckausgleich zwischen einem von dem Gehäuse um schlossenen Innenraum und einem Außenraum des Gehäuses herzustellen.
Bei bekannten Gehäuseelementen der vorstehend genannten Art besteht das Problem, dass Flüssigkeit sich auf dem an dem Gehäuseelement montierten Druckausgleichselement ansammeln und die Funktion des Druckausgleichsele ments beeinträchtigen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuseelement der eingangs genannten Art zu schaffen, welches so ausgebildet ist, dass die Ansammlung von Flüssigkeit auf einem an dem Gehäuseelement montierten Druckausgleichselement verhindert oder zumindest reduziert wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Gehäuseelement mit den Merkmalen des Ober begriffs von Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Aufnahme struktur mindestens eine gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung zumindest abschnittsweise erhabene Druckausgleichsele ment-Anlagefläche aufweist.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Konzept zugrunde, die Ansammlung von Flüssigkeit auf einem an dem Gehäuseelement montierten Druckausgleichsele ment zu reduzieren oder ganz zu verhindern, indem das Druckausgleichsele ment an einer Druckausgleichselement-Anlagefläche angeordnet wird, welche gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements erhöht angeordnet ist.
Im Gegensatz zur Anordnung des Druckausgleichselements an einer Druckaus gleichselement-Anlagefläche, welche auf demselben Niveau wie die Außenflä che des Basisbereichs oder gar auf einem tieferen Niveau als die Außenfläche des Basisbereichs angeordnet ist, wird hierdurch die Ansammlung von Flüssig keit auf dem Druckausgleichselement reduziert oder ganz vermieden und das Ablaufen von Flüssigkeit von dem Druckausgleichselement auf den Basisbe reich der Gehäusewandung des Gehäuseelements gefördert.
Jeder Punkt der Druckausgleichselement-Anlagefläche weist einen Versatz V längs einer Dickenrichtung des Basisbereichs der Gehäusewandung gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung auf.
Dieser Versatz V ist von der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewan dung aus gesehen nach außen, das heißt zur Außenraumseite des Gehäuse elements hin, gerichtet.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Aufnahmestruktur einen sich um die Druckausgleichselement-Anlagefläche herum erstreckenden erhabenen Steg umfasst.
Ein solcher erhabener Steg ist vorzugsweise mit mindestens einer Ablauföff nung versehen.
Besonders günstig ist es, wenn der Steg mit zwei oder mehr Ablauföffnungen, insbesondere mit drei oder mehr Ablauföffnungen, besonders bevorzugt mit vier oder mehr Ablauföffnungen, versehen ist.
Jede Ablauföffnung kann beispielsweise als eine Ausnehmung ausgebildet sein, welche an einem oberen Rand des Steges mündet.
Der obere Rand des Steges ist dabei ein Rand des Steges, welcher der Außen fläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements abge wandt ist.
Für das Ablaufen von Flüssigkeit von dem Druckausgleichselement ist es be sonders günstig, wenn die Druckausgleichselement-Anlagefläche zumindest abschnittsweise gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäuse wandung geneigt ist.
Vorzugsweise ist die Druckausgleichselement-Anlagefläche als Ganzes gegen über der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung geneigt.
Der Neigungswinkel a, um welchen die Druckausgleichselement-Anlagefläche gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung geneigt ist, ist vorzugsweiser kleiner als 30°, insbesondere kleiner als 10°, besonders bevorzugt kleiner als 5°.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Neigungswinkel a größer ist als 1°, besonders bevorzugt größer ist als 2°.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Aufnahmestruktur des Gehäuseelements mindestens zwei gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung geneigte Teil-Druckaus- gleichselement-Anlageflächen aufweist, welche voneinander verschiedene Ge fällerichtungen aufweisen.
Aneinander angrenzende Teil-Druckausgleichselement-Anlageflächen bilden zusammen eine Druckausgleichselement-Anlagefläche der Aufnahmestruktur.
Dabei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass mindestens zwei der Teil- Druckausgleichselement-Anlageflächen der Aufnahmestruktur längs einer Kammlinie aneinander angrenzen und von der Kammlinie aus längs von einander verschiedenen Gefällerichtungen abfallen.
Die Kammlinie verläuft dabei vorzugsweise durch die Längsmittelachse der Durchtrittsöffnung der Aufnahmestruktur.
Von dieser Kammlinie aus fällt beispielsweise eine erste Teil-Druckausgleichs- element-Anlagefläche längs einer ersten Gefällerichtung bis zu einer ersten tiefsten Stelle der Druckausgleichselement-Anlagefläche hin ab, während eine zweite Teil-Druckausgleichselement-Anlagefläche von der Kammlinie aus längs einer entgegengesetzt zu der ersten Gefällerichtung ausgerichteten zweiten Gefällerichtung bis zu einer zweiten tiefsten Stelle der Druckausgleichs element-Anlagefläche hin abfällt.
In diesem Fall kann Flüssigkeit von dem Druckausgleichselement, das an dem Gehäuseelement montiert ist, in zwei einander entgegengesetzten Gefällerich tungen von dem Druckausgleichselement ablaufen.
Die Aufnahmestruktur ist vorzugsweise einstückig mit der Gehäusewandung, insbesondere einstückig mit dem Basisbereich der Gehäusewandung, ausge bildet.
Die Aufnahmestruktur ist vorzugsweise durch Umformung eines Teils der Ge häusewandung gebildet.
Der Umformvorgang, durch welchen die Aufnahmestruktur aus einem Teil der Gehäusewandung gebildet wird, kann insbesondere einen Prägevorgang, einen Biegevorgang oder einen Tiefziehvorgang umfassen.
Der minimale Versatz Vmin, um welchen der tiefste Teil der Druckausgleichsele ment-Anlagefläche gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäu sewandung in der Dickenrichtung des Basisbereichs nach außen versetzt ist, kann kleiner sein als die Materialdicke d der Gehäusewandung im Basisbereich der Gehäusewandung.
Bei einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der minimale Versatz Vmin, um welchen die tiefste Stelle der Druckausgleichs element-Anlagefläche gegenüber der Anlagefläche des Basisbereichs der Ge häusewandung in der Dickenrichtung des Basisbereichs nach außen versetzt ist, größer sein als die Materialdicke d der Gehäusewandung im Basisbereich.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der minimale Versatz Vmin, um welchen die tiefste Stelle der Druckausgleichselement-Anlagefläche gegenüber der Außen fläche des Basisbereichs der Gehäusewandung nach außen versetzt ist, im We sentlichen gleich groß ist wie die Materialdicke d der Gehäusewandung im Ba sisbereich der Gehäusewandung.
Das erfindungsgemäße Gehäuseelement eignet sich insbesondere zur Verwen dung in einer Kombination, die ein Druckausgleichselement und ein erfin dungsgemäßes Gehäuseelement umfasst, wobei das Druckausgleichselement vorzugsweise an der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements angeordnet ist.
Das Druckausgleichselement umfasst vorzugsweise eine Druckausgleichsele ment-Membran, die an der Druckausgleichselement-Anlagefläche des Ge häuseelements angeordnet ist.
Die Druckausgleichselement-Membran kann als eine semipermeable Membran ausgebildet sein.
Die Druckausgleichselement-Membran kann als eine Folie ausgebildet sein.
Die Druckausgleichselement-Membran ist vorzugsweise stoffschlüssig mit der Druckausgleichselement-Anlagefläche verbunden.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Druckausgleichselement- Membran mit der Druckausgleichselement-Anlagefläche verklebt ist.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Druckausgleichselement eine Schutzkappe umfasst, welche die Druckaus gleichselement-Membran überdeckt.
Die Schutzkappe besteht vorzugsweise aus einem metallischen Material, bei spielsweise aus einem Stahlmaterial oder aus einem Aluminium-Material.
Eine solche Schutzkappe kann mindestens einen Lüftungskanal aufweisen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Schutzkappe zwei oder mehr Lüftungs kanäle, insbesondere drei oder mehr Lüftungskanäle, besonders bevorzugt vier oder mehr Lüftungskanäle, aufweist.
Jeder Lüftungskanal erstreckt sich vorzugsweise von einem außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum des Druckausgleichselements bis zu einer Mündungsöff nung des betreffenden Lüftungskanals.
Der außenraumseitige Fluidaufnahmeraum ist vorzugsweise der Durchtrittsöff nung der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements gegenüberliegend an der Druckausgleichselement- Membran angeordnet.
Der außenraumseitige Fluidaufnahmeraum des Druckausgleichselements ist vorzugsweise im Wesentlichen mittig an dem Druckausgleichselement ange ordnet.
Der mindestens eine Lüftungskanal erstreckt sich vorzugsweise von dem außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum des Druckausgleichselements, bei spielsweise in radialer Richtung, bis zum Außenumfang des Druckausgleichs elements.
Mehrere Lüftungskanäle der Schutzkappe, welche in ihrer Längsrichtung mit einander fluchten, können zusammen einen längeren geradlinigen Lüftungs kanal bilden.
Bei einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schutzkappe zwei sich kreuzende Lüftungskanäle aufweist.
Die Lüftungskanäle können sich insbesondere im Bereich eines außenraum seitigen Fluidaufnahmeraums des Druckausgleichselements kreuzen.
Bei besonderen Ausgestaltungen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schutzkappe einen Kragen umfasst, welcher einen Rand der Druckausgleichs element-Membran seitlich abdeckt.
Auf diese Weise kann insbesondere ein umfangsseitiger Rand der Druckaus gleichselement-Membran vor Umwelteinflüssen geschützt werden.
Die Schutzkappe des Druckausgleichselements kann insbesondere stoffschlüs sig mit der Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichselements verbunden sein.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schutzkappe mit der Druckaus gleichselement-Membran verklebt ist.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass außerhalb des Lüftungskanals oder der Lüftungskanäle der Schutzkappe liegende, vorzugsweise im Wesentlichen ebene, Bereiche der Schutzkappe stoffschlüssig mit der Druckausgleichsele ment-Membran verbunden, besonders bevorzugt mit der Druckausgleichs element-Membran verklebt, sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement.
Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein solches Verfahren zu schaffen, mittels welchem eine Kombination aus einem Ge häuseelement und einem Druckausgleichselement hergestellt wird, bei welcher eine Ansammlung von Flüssigkeit an dem Druckausgleichselement reduziert oder ganz vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Herstellen einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement gelöst, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Umformen einer Gehäusewandung des Gehäuseelements zur Bildung einer Aufnahmestruktur;
Erzeugen einer Durchtrittsöffnung im Bereich der Aufnahmestruktur, wo bei die Aufnahmestruktur mindestens eine gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung zumindest abschnittsweise er habene Druckausgleichselement-Anlagefläche aufweist;
Anordnen einer Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichs elements an der mindestens einen Druckausgleichselement-Anlageflä che.
Bei einer besonderen Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass eine Schutzkappe an der der Aufnahmestruktur des Gehäu seelements abgewandten Seite der Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichselements angeordnet wird.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen eines solchen Verfahrens zum Herstellen einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichsele ment sind bereits vorstehend im Zusammenhang mit besonderen Ausgestal tungen des erfindungsgemäßen Gehäuseelements und besonderen Ausgestal tungen der erfindungsgemäßen Kombination aus einem Druckausgleichsele ment und einem Gehäuseelement erläutert worden.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung der erfindungsgemäßen Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement.
Bei einer besonderen Ausgestaltung der beanspruchten Erfindung ist ein Ge häuseelement durch einen Umformvorgang hergestellt und mit einer An schlussgeometrie oder Aufnahmestruktur für ein Druckausgleichselement ver sehen.
Das Druckausgleichselement kann insbesondere auf die Aufnahmestruktur des Gehäuseelements aufgeklebt sein.
Durch die Anordnung des Druckausgleichselements an einer gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs einer Gehäusewandung des Gehäuseelements erhabenen Druckausgleichselement-Anlagefläche kann eine Ansammlung von Flüssigkeit an dem Druckausgleichselement reduziert oder ganz verhindert werden, wodurch eine Beeinträchtigung der Funktion des Druckausgleichsele ments vermieden wird.
Vorzugsweise ist die Druckausgleichselement-Anlagefläche zumindest ab schnittsweise schräg zu der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäuse wandung des Gehäuseelements ausgerichtet.
Dadurch wird es ermöglicht, dass an dem Druckausgleichselement ange sammelte Flüssigkeit längs der Gefällerichtung der zumindest abschnittsweise schrägen Druckausgleichselement-Anlagefläche von dem Druckausgleichsele ment abläuft.
Die erhabene Druckausgleichselement-Anlagefläche wird vorzugsweise durch einen Umformvorgang, beispielsweise einen Prägevorgang, einen Biegevor gang oder einen Tiefziehvorgang, erzeugt.
Die Druckausgleichselement-Anlagefläche kann eine schräg zur Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements ausgerichtete Teil-Druckausgleichselement-Anlagefläche oder zwei oder mehr schräg zu der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung ausgerichtete Teil-Druck- ausgleichselement-Anlageflächen umfassen.
Die Druckausgleichselement-Anlagefläche kann von einem Steg umgeben sein, welcher vorzugsweise eine Umfangsfläche einer Druckausgleichselement- Membran des Druckausgleichselements schützt.
Dieser Steg kann an einer oder an mehreren Stellen eine Ablauföffnung auf weisen, durch welche Flüssigkeit von dem Druckausgleichselement auf die Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements abfließen kann.
Die Aufnahmestruktur des Gehäuseelements ist vorzugsweise von dem Basis bereich der Gehäusewandung des Gehäuseelements umgeben.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Basisbereich der Gehäusewandung des Gehäuseelements sich unmittelbar an die Aufnahmestruktur des Gehäuseele ments anschließt.
Die Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseele ments ist vorzugsweise im Wesentlichen eben ausgebildet.
Das Druckausgleichselement kann eine Schutzkappe umfassen.
Die Schutzkappe kann stoffschlüssig mit einer Druckausgleichselement- Membran des Druckausgleichselements und/oder mit der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements verbunden sein.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schutzkappe durch Verklebung mit der Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichselements und/oder mit der Aufnahmestruktur des Gehäuseele ments verbunden ist.
Die Schutzkappe kann einen oder mehrere Lüftungskanäle aufweisen, welche zur Belüftung und/oder zur Entlüftung der Schutzkappe oder des Druckaus gleichselements dienen.
Ein solcher Lüftungskanal kann insbesondere als eine Sicke ausgebildet sein.
Die Schutzkappe kann einen Kragen umfassen, der über einen umfangsseiti gen Rand einer Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichsele ments ragt, um diesen umfangsseitigen Rand der Druckausgleichselement- Membran zu schützen.
Ein solcher Kragen kann insbesondere durch einen Umformvorgang, beispiels weise durch einen Prägevorgang, einen Biegevorgang oder einen Tiefziehvor gang, an der Schutzkappe ausgebildet sein.
Das Gehäuseelement kann insbesondere als ein Gehäusedeckel ausgebildet sein.
Die Schutzkappe kann ein metallisches Material umfassen. Vorzugsweise ist die Schutzkappe aus einem metallischen Material gebildet.
Wenn der minimale Versatz Vmin der Druckausgleichselement-Anlagefläche der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements kleiner ist als die Materialdicke d der Gehäusewandung in dem Basisbereich, wird die Aufnah mestruktur vorzugsweise durch einen Prägevorgang hergestellt.
Wenn der minimale Versatz Vmin der Druckausgleichselement-Anlagefläche der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements gegenüber der Außenfläche des Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements gleich groß ist wie oder größer ist als die Materialdicke d der Gehäusewandung im Basisbereich, so wird die Aufnahmestruktur vorzugsweise durch einen Biegevorgang oder einen Tiefziehvorgang hergestellt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgen den Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispie len.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Kombination aus einem
Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei das Gehäuseelement eine Gehäusewandung und eine Aufnahme struktur für das Druckausgleichselement umfasst, wobei die Auf nahmestruktur eine Durchtrittsöffnung für den Durchtritt eines
Gases umfasst und mindestens eine gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung erhabene Druckaus gleichselement-Anlagefläche aufweist, mit der Blickrichtung auf die Außenraumseite des Gehäuseelements;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Kombination aus dem Gehäuseelement und dem Druckausgleichselement aus Fig. 1, mit Blick auf die Außenraumseite des Gehäuseelements;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Kombination aus dem Gehäuseelement und dem Druckausgleichselement aus den Fig. 1 und 2, wobei das Gehäuseelement, eine Druckausgleichs element-Membran des Druckausgleichselements und eine Schutz kappe des Druckausgleichselements längs einer Längsmittelachse der Aufnahmestruktur voneinander beabstandet dargestellt sind;
Fig. 4 einen ausschnittsweisen Längsschnitt durch die Kombination aus dem Gehäuseelement und dem Druckausgleichselement aus den Fig. 1 bis 3, längs der Linie 4 - 4 in Fig. 2;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Druckausgleichselements aus den Fig. 1 bis 4, mit der Blickrichtung auf eine der Schutz kappe des Druckausgleichselements abgewandte Unterseite der Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichselements;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Schutzkappe des Druckaus gleichselements aus Fig. 5, mit der Blickrichtung auf eine im montierten Zustand des Druckausgleichselements der Druckaus gleichselement-Membran zugewandte Unterseite der Schutz kappe;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Gehäuseelements aus den
Fig. 1 bis 4, mit der Blickrichtung auf eine Außenraumseite des Gehäuseelements;
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druck ausgleichselement, wobei die Schutzkappe des Druckausgleichs elements einen Kragen umfasst, welcher einen umfangsseitigen Rand der Druckausgleichselement-Membran seitlich abdeckt;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Kombination aus dem Gehäuseelement und dem Druckausgleichselement aus Fig. 8, mit der Blickrichtung auf die Außenraumseite des Gehäuseelements;
Fig. 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement aus den Fig. 8 und 9, wobei das Gehäuseelement, eine Druckaus gleichselement-Membran des Druckausgleichselements und die Schutzkappe des Druckausgleichselements längs einer Längs mittelachse der Aufnahmestruktur für das Druckausgleichsele ment voneinander beabstandet dargestellt sind;
Fig. 11 einen ausschnittsweisen Längsschnitt durch die Kombination aus dem Gehäuseelement und dem Druckausgleichselement aus den Fig. 8 bis 10, längs der Linie 11 - 11 in Fig. 9;
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung des Druckausgleichselements aus den Fig. 8 bis 11, mit der Blickrichtung auf eine im montier ten Zustand des Druckausgleichselements der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements zugewandte Unterseite des Druckaus gleichselements;
Fig. 13 eine perspektivische Darstellung der Schutzkappe des Druckaus gleichselements aus den Fig. 8 bis 12, mit der Blickrichtung auf eine im montierten Zustand des Druckausgleichselements der Druckausgleichselement-Membran zugewandte Unterseite der Schutzkappe;
Fig. 14 eine perspektivische Darstellung des Gehäuseelements aus den Fig. 8 bis 11, mit der Blickrichtung auf die Außenraumseite des Gehäuseelements;
Fig. 15 einen der Fig. 4 entsprechenden ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei die Schutzkappe des Druckausgleichselements einen Kragen umfasst, weicher einen Rand der Druckausgleichselement-Membran seitlich abdeckt, und wobei die Druckausgleichselement-Anlagefläche der Aufnahmestruktur des Gehäuseelements im Wesentlichen parallel zu einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung ausgerichtet ist;
Fig. 16 einen der Fig. 4 entsprechenden ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei eine Schutzkappe des Druckausgleichselements einen Kragen umfasst, weicher einen Rand einer Druckausgleichselement-Membran des Druckausgleichselements seitlich abdeckt, und wobei die Aufnah mestruktur zwei gegenüber einer Außenfläche eines Basisbereichs der Gehäusewandung des Gehäuseelements geneigte Teil-Druck- ausgleichselement-Anlageflächen umfasst, welche voneinander verschiedene Gefällerichtungen aufweisen;
Fig. 17 einen der Fig. 15 entsprechenden ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine fünfte Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei die Gehäusewandung des Gehäuseelements eine geringere Material dicke d aufweist als bei der in Fig. 15 dargestellten dritten Aus führungsform;
Fig. 18 einen der Fig. 16 entsprechenden ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine sechste Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei eine Gehäusewandung des Gehäuseelements eine geringere Material dicke d aufweist als bei der in Fig. 16 dargestellten vierten Aus führungsform; und
Fig. 19 einen der Fig. 4 entsprechenden ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine siebte Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement und einem Druckausgleichselement, wobei eine Gehäusewandung des Gehäuseelements eine geringere Material dicke d aufweist als bei der in Fig. 4 dargestellten ersten Ausfüh rungsform.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit den selben Bezugszeichen bezeichnet.
Eine in den Fig. 1 bis 7 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete Kombina tion aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 dient dazu, mittels des Gehäuseelements 102 eine Öffnung in einem (nicht als Ganzes dargestellten) Gehäuse, das neben dem dargestellten Gehäuseelement 102 noch mindestens ein weiteres Gehäuseteil, beispielsweise einen Gehäuse korpus, umfasst, zu verschließen und mittels des Druckausgleichselements 104 einen Druckausgleich zwischen einem von dem Gehäuse umschlossenen Innenraum und einem Außenraum des Gehäuses herzustellen.
Das Gehäuseelement 102 ist beispielsweise als ein Gehäusedeckel 106 ausge bildet.
Das Gehäuseelement 102 kann eine oder mehrere Befestigungsmittel-Durch trittsöffnungen 108 aufweisen, durch welche sich im montierten Zustand des Gehäuses Befestigungsmittel, beispielsweise Schrauben, hindurch erstrecken können, um das Gehäuseelement 102, vorzugsweise lösbar, an einem anderen Gehäuseteil festzulegen.
Das Gehäuseelement 102 umfasst eine Gehäusewandung 110, die vorzugs weise zumindest abschnittsweise in Form einer Platte 112 ausgebildet ist.
Die Gehäusewandung 110 besteht vorzugsweise aus einem metallischen Material, beispielsweise aus einem Stahlmaterial oder aus einem Aluminium- Material.
Ein Aluminium-Material kann eine Aluminiumlegierung oder im Wesentlichen reines Aluminium sein.
Die Gehäusewandung 110 weist eine auf einer Außenraumseite 114 des Ge häuseelements 102 angeordnete Außenfläche 116 auf, welche vorzugsweise im Wesentlichen eben ausgebildet ist.
Das Gehäuseelement 102 umfasst ferner eine Aufnahmestruktur 118 zur Auf nahme des Druckausgleichselements 104.
Wie am besten aus den Fig. 3 und 7 zu ersehen ist, umfasst die Aufnahme struktur 118 eine Druckausgleichselement-Anlagefläche 120, welche gegen über der Außenfläche 116 des die Aufnahmestruktur 118 umgebenden Basis bereichs 122 der Gehäusewandung 110 erhaben ausgebildet ist.
Die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 ist also längs einer Dickenrich tung 124 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 gegenüber der Außenfläche 116 nach außen um einen Versatz V versetzt.
Die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 ist ferner gegenüber der Außen fläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 um einen Winkel a geneigt.
An einer in der Schnittdarstellung von Fig. 4 links dargestellten Stelle 126 der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 ist daher der Versatz Vmin gegen über der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 längs der Dickenrichtung 124 des Basisbereichs 122 nach außen minimal, während an einer in Fig. 4 rechts dargestellten Stelle 128 der Druckausgleichs element-Anlagefläche 120 der Versatz Vmax gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 längs der Dickenrichtung 124 des Basisbereichs 122 nach außen maximal ist.
Bei dem in den Fig. 1 bis 7 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist der minimale Versatz Vmin der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 gegen über der Außenfläche 116 kleiner als die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 in dem Basisbereich 122.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass Vmin kleiner ist als die Hälfte, insbe sondere kleiner als ein Viertel, der Materialdicke d der Gehäusewandung 110 in dem Basisbereich 122.
Auch der maximale Versatz Vmax der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 gegenüber der Außenfläche 116 ist vorzugsweise kleiner als die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 in dem Basisbereich 122.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass Vmax kleiner ist als die Hälfte, insbesondere kleiner als ein Drittel, der Materialdicke d der Gehäusewandung 110 in dem Basisbereich 122.
Der Neigungswinkel a, um welchen die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 gegenüber der im Wesentlichen ebenen Außenfläche 116 geneigt ist, ist vorzugsweise kleiner als 30°, insbesondere kleiner als 10°, besonders bevor zugt kleiner als 5°.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Neigungswinkel a größer ist als 1°, besonders bevorzugt größer ist als 2°.
Die Aufnahmestruktur 118 für das Druckausgleichselement 104 umfasst ferner einen sich um die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 herum er streckenden erhabenen Steg 130.
Wie am besten aus den Fig. 3 und 7 zu ersehen ist, ist der Steg 130 mit min destens einer Ablauföffnung 132 versehen.
Vorzugsweise ist der Steg 130 mit zwei oder mehr Ablauföffnungen 132, bei spielsweise mit mindestens drei Ablauföffnungen 132, besonders bevorzugt mit mindestens vier Ablauföffnungen 132, versehen.
Dabei ist eine Ablauföffnung 132a vorzugsweise benachbart zu der tiefsten Stelle 126 der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 angeordnet, an welcher die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 den kleinsten Versatz Vmin gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäuse wandung 110 aufweist.
Eine Ablauföffnung 132b ist vorzugsweise benachbart zu der höchsten Stelle 128 der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 angeordnet, an welcher die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 den größten Versatz Vmax gegen über der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 aufweist.
Die beiden Ablauföffnungen 132a und 132b liegen einander vorzugsweise dia metral gegenüber.
Zwischen den Ablauföffnungen 132a und 132b können in der Umfangsrichtung des Steges 130 weitere Ablauföffnungen 132c und/oder 132d angeordnet sein.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Ablauföffnungen 132 längs des Umfangs des Steges 130 im Wesentlichen äquidistant verteilt sind.
Die Ablauföffnungen 132 dienen dazu, Flüssigkeit, die sich im Druckaus gleichselement 104 angesammelt hat, durch den Steg 130 hindurch auf die Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 des Ge häuseelements 102 ablaufen zu lassen.
Die Ablauföffnungen 132 können beispielsweise als Ausnehmungen 134 ausge bildet sein, welche sich von einem oberen Rand 135 des Steges 130 aus in Richtung auf die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 zu erstrecken.
Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, umfasst die Aufnahmestruktur 118 ferner eine Durchtrittsöffnung 136, welche sich von einer einer Innenraum seite 138 des Gehäuseelements 102 zugewandten Innenfläche 140 der Auf nahmestruktur 118 durch die volle Materialdicke der Gehäusewandung 110 hindurch erstreckt und an der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 der Aufnahmestruktur 118 mündet.
Vorzugsweise ist die Durchtrittsöffnung 136 im Wesentlichen mittig an der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 angeordnet.
Die Durchtrittsöffnung 136 kann sich in einer zu der Dickenrichtung 124 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 im Wesentlichen parallelen Rich tung erstrecken.
Die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 ist vorzugsweise kleiner als 5 mm, insbesondere kleiner als 4 mm, besonders bevorzugt kleiner als 3 mm.
Ferner ist die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 vorzugsweise größer als 0,5 mm, insbesondere größer als 0,8 mm, besonders bevorzugt größer als 1,2 mm.
Die Aufnahmestruktur 118 wird an dem Gehäuseelement 102 beispielsweise dadurch hergestellt, dass in dem Bereich der Gehäusewandung 110, in dem die Durchtrittsöffnung 136 angeordnet sein soll, ein Umformvorgang, bei spielsweise ein Prägevorgang, ein Biegevorgang oder ein Tiefziehvorgang, an dem Material der Gehäusewandung 110 durchgeführt wird, um die Aufnahme struktur 118 mit der erhabenen Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 zu bilden.
Anschließend wird die Durchtrittsöffnung 136 aus dem Material der Gehäuse wandung 110 herausgetrennt, beispielsweise durch Bohren, Fräsen, Aus schneiden, vorzugsweise mittels eines Lasers, oder durch Ausstanzen.
Grundsätzlich kann auch erst die Durchtrittsöffnung 136 aus dem Material der Gehäusewandung 110 herausgetrennt werden, beispielsweise durch Bohren, Fräsen, Ausschneiden, vorzugsweise mittels eines Lasers, oder durch Aus stanzen, und dann ein Umformvorgang an dem verbleibenden Material der
Gehäusewandung durchgeführt werden, durch welchen die Aufnahmestruktur 118 mit der gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Ge häusewandung 110 erhabenen Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 ge bildet wird.
Ein solcher Umformvorgang kann insbesondere ein Prägevorgang, ein Biege vorgang oder ein Tiefziehvorgang sein.
Das an der Aufnahmestruktur 118 anzuordnende Druckausgleichselement 104 umfasst eine Druckausgleichselement-Membran 140.
Die Druckausgleichselement-Membran 140 kann insbesondere als eine semi permeable Membran ausgebildet sein.
Die Außenkontur der Druckausgleichselement-Membran 140 entspricht im We sentlichen der Außenkontur der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102, so dass die Druckaus gleichselement-Membran 140 im montierten Zustand des Druckausgleichsele ments 104 die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 und die Durchtritts öffnung 136 der Aufnahmestruktur 118 im Wesentlichen vollständig überdeckt.
Um die Druckausgleichselement-Membran 140 an der Aufnahmestruktur 118 zu fixieren, ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Druckausgleichselement- Membran 140 stoffschlüssig mit der Aufnahmestruktur 118 verbunden ist, bei spielsweise durch Verklebung.
Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, entspricht die Dicke der Druckaus gleichselement-Membran 140 (gegebenenfalls einschließlich der Klebeschicht zwischen der Druckausgleichselement-Membran 140 und der Druckaus gleichselement-Anlagefläche 120) im Wesentlichen der Höhe des Steges 130 im Bereich einer der Ablauföffnungen 132 über der Druckausgleichselement- Anlagefläche 120 oder ist niedriger als diese Höhe, so dass die Umfangsfläche
der Druckausgleichselement-Membran 140 durch den Steg 130 der Aufnahme struktur 118 seitlich abgedeckt und somit vor Umwelteinflüssen geschützt ist.
Das Druckausgleichselement 104 umfasst ferner eine Schutzkappe 142, wel che die Druckausgleichselement-Membran 140 überdeckt, so dass auch eine Oberseite 144 der Druckausgleichselement-Membran 140, welche der Druck ausgleichselement-Anlagefläche 120 abgewandt ist, geschützt ist.
Die Schutzkappe 142 weist mindestens einen Lüftungskanal 146 auf.
Ein solcher Lüftungskanal 146 dient zur Belüftung und/oder zur Entlüftung des Druckausgleichselements 104.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass sich ein solcher Lüftungskanal 146 von einem außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum 148 bis zu einer Mündungsöff nung 150 am Umfang der Schutzkappe 142 erstreckt.
Der außenraumseitige Fluidaufnahmeraum 148 ist vorzugsweise so angeord net, dass er im montierten Zustand des Druckausgleichselements 104 der Durchtrittsöffnung 136 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 gegenüberliegt.
Wie am besten aus den Fig. 1 bis 3 oder 6 zu ersehen ist, kann vorgesehen sein, dass die Schutzkappe 142 mehrere Lüftungskanäle 146 aufweist, welche sich von dem außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum 148 radial nach außen bis zum Außenumfang der Schutzkappe 142 erstrecken.
Der Fluidaufnahmeraum 148 ist vorzugsweise im Wesentlichen mittig an der Schutzkappe 142 angeordnet.
Die Mündungsöffnungen 150 der Lüftungskanäle 146 der Schutzkappe 142 sind vorzugsweise fluchtend mit jeweils einer der Ablauföffnungen 132 des Steges 130 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 angeordnet.
So kann insbesondere vorgesehen sein, dass eine Mündungsöffnung 150a eines ersten Lüftungskanals 146a mit der Ablauföffnung 132a fluchtet, welche benachbart zu der tiefsten Stelle 126 der Druckausgleichselement-Anlage fläche 120 angeordnet ist.
Eine Mündungsöffnung 150b eines zweiten Lüftungskanals 146b fluchtet vor zugsweise mit der Ablauföffnung 132b, welche benachbart zu der höchsten Stelle 128 der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 angeordnet ist.
Die Mündungsöffnungen 150c und 150d eines dritten Lüftungskanals 146c be ziehungsweise eines vierten Lüftungskanals 146d fluchten vorzugsweise mit den Ablauföffnungen 132c beziehungsweise 132d des Steges 130, welche längs des Umfangs des Steges 130 zwischen den Ablauföffnungen 132a und 132b angeordnet sind.
Die Lüftungskanäle 146 werden beispielsweise dadurch hergestellt, dass ein Teil einer scheibenförmigen Schutzkappen-Vorform aus der Ebene einer Ober seite 152 der Schutzkappe 142 heraus gebogen wird.
Dieser Umformvorgang kann ein Biegevorgang, ein Prägevorgang oder ein Tiefziehvorgang sein.
Im zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel fluchten der erste Lüftungs kanal 146a und der zweite Lüftungskanal 146b miteinander, so dass sie als ein einziger geradliniger Lüftungskanal 146' angesehen werden können, welcher sich von der Mündungsöffnung 150a bis zu der Mündungsöffnung 150b er streckt.
Ferner fluchten vorzugsweise der dritte Lüftungskanal 146c und der vierte Lüftungskanal 146d miteinander, so dass diese Lüftungskanäle zusammen als ein geradliniger Lüftungskanal 146" angesehen werden können, welcher sich von der Mündungsöffnung 150c bis zu der Mündungsöffnung 150d erstreckt.
Die beiden geradlinigen Lüftungskanäle 146' und 146" überschneiden oder kreuzen sich im Bereich des außenraumseitigen Fluidaufnahmeraums 148 der Schutzkappe 142.
Die Schutzkappe 142 besteht vorzugsweise aus einem metallischen Material, beispielsweise aus einem Stahlmaterial oder aus einem Aluminium-Material.
Ein Aluminium-Material kann eine Aluminiumlegierung oder im Wesentlichen reines Aluminium sein.
Die Materialdicke der Schutzkappe 142 ist vorzugsweise kleiner als die Materialdicke d des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 des Ge häuseelements 102.
Die Materialdicke der Schutzkappe 142 ist vorzugsweise kleiner als 1,0 mm, insbesondere kleiner als 0,8 mm, besonders bevorzugt kleiner als 0,5 mm.
Ferner ist die Materialdicke der Schutzkappe 142 vorzugsweise größer als 0,1 mm, insbesondere größer als 0,2 mm, besonders bevorzugt größer als 0,3 mm.
Im Betrieb des Druckausgleichselements 104 kann ein, vorzugsweise gas förmiges, Fluid, beispielsweise Luft, durch die Durchtrittsöffnung 136 der Auf nahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 von einem innenraumseitigen Fluidaufnahmeraum 154, der auf der Innenraumseite 138 des Gehäuseele ments 102 angeordnet ist, zu der Druckausgleichselement-Membran 140 und durch die Druckausgleichselement-Membran 140 in den außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum 148 des Druckausgleichselements 104 gelangen.
Von dem außenraumseitigen Fluidaufnahmeraum 148 gelangt das Fluid durch die Lüftungskanäle 146 in der Schutzkappe 142 zu den Mündungsöffnungen 150 der Lüftungskanäle 146 und von dort auf die Außenraumseite 114 des Ge häuseelements 102.
Eine in den Fig. 8 bis 14 dargestellte zweite Ausführungsform einer Kombina tion 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unterscheidet sich von der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten ersten Ausfüh rungsform dadurch, dass die Schutzkappe 142 einen Kragen 156 umfasst, weicher einen umfangsseitigen Rand 158 der Druckausgleichselement- Membran 140 seitlich abdeckt.
Wie am besten aus der Schnittdarstellung in Fig. 11 zu ersehen ist, steht der Kragen 156 in radialer Richtung über den Steg 130 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 über, so dass zwischen dem Kragen 156 der Schutzkappe 142 einerseits und dem Steg 130 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 andererseits ein Spalt 160 verbleibt, durch welchen Fluid aus den Lüftungskanälen 146 der Schutzkappe 142 auf die Außenraum seite 114 des Gehäuseelements 102 gelangen kann oder von der Außenraum seite 114 des Gehäuseelements 102 in die Lüftungskanäle 146 der Schutz kappe 142 des Druckausgleichselements 104 gelangen kann.
Der Steg 130 der Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 weist bei dieser Ausführungsform vorzugsweise längs seines Umfangs überall dieselbe Höhe auf, welche im Wesentlichen der Dicke der Druckausgleichselement- Membran 140 (gegebenenfalls einschließlich einer Klebeschicht zwischen der Druckausgleichselement-Membran 140 und der Druckausgleichselement-An lagefläche 120) entspricht.
Bei dieser Ausführungsform kann daher grundsätzlich auf der Oberseite 144 der Druckausgleichselement-Membran 140 angeordnetes Fluid an jeder Stelle des Steges 130 auf die Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäuse wandung 110 des Gehäuseelements 102 ablaufen.
Im Übrigen stimmt die in den Fig. 8 bis 14 dargestellte zweite Ausführungs form einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement und einem Druckaus gleichselement 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Eine in Fig. 15 dargestellte dritte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unter scheidet sich von der in den Fig. 8 bis 14 dargestellten zweiten Ausführungs form dadurch, dass die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 der Auf nahmestruktur 118 nicht gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 des Gehäuseelements 102 geneigt ist, sondern im Wesentlichen parallel zu der Außenfläche 116 ausgerichtet ist.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 15 dargestellte dritte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichs element 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in den Fig. 8 bis 14 dargestellten zweiten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Bei einer Variante der dritten Ausführungsform könnte auch vorgesehen sein, dass die Schutzkappe 142 keinen Kragen 156 aufweist, sondern stattdessen die Lüftungskanäle 146 an ihren jeweiligen Mündungsöffnungen 150 auf der Außenraumseite 114 des Gehäuseelements 102 münden.
Eine in Fig. 16 dargestellte vierte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unter scheidet sich von der in den Fig. 8 bis 14 dargestellten zweiten Ausführungs form dadurch, dass die Aufnahmestruktur 118 des Gehäuseelements 102 nicht eine einzige Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 mit einer konstanten Neigung gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäuse wandung 110 des Gehäuseelements 102 aufweist, sondern zwei gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 geneig te Teil-Druckausgleichselement-Anlageflächen 161a und 161b aufweist, welche längs einer Kammlinie 164 aneinander angrenzen und von der Kammlinie 164 aus längs voneinander verschiedenen Gefällerichtungen 162a beziehungsweise 162b abfallen.
Die beiden Teil-Druckausgleichselement-Anlageflächen 161a und 161b bilden zusammen die Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 der Aufnahme struktur 118.
Die Kammlinie 164 verläuft vorzugsweise durch die Längsmittelachse der Durchtrittsöffnung 136 der Aufnahmestruktur 118.
Von dieser Kammlinie 164 aus fällt die in Fig. 16 links dargestellte Teil-Druck- ausgleichselement-Anlagefläche 161a längs einer in Fig. 16 von rechts nach links verlaufenden Gefällerichtung 162b bis zu einer ersten tiefsten Stelle 126a der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 hin ab.
Ferner fällt die zweite Teil-Druckausgleichselement-Anlagefläche 161b von der Kammlinie 164 aus längs einer in Fig. 16 von links nach rechts verlaufenden Gefällerichtung 162b bis zu einer zweiten tiefsten Stelle 126b der Druckaus gleichselement-Anlagefläche 120 hin ab.
Die Kammlinie 164 verläuft bei dieser Ausführungsform vorzugsweise parallel zu dem zweiten geradlinigen Lüftungskanal 146" und im Wesentlichen senk recht zu dem ersten geradlinigen Lüftungskanal 146'.
Der den umfangsseitigen Rand der Druckausgleichselement-Membran 140 schützende Steg 130 kann bei dieser Ausführungsform entfallen.
An der Oberseite 144 der Druckausgleichselement-Membran 140 befindliche Flüssigkeiten fließen bei dieser Ausführungsform in im Wesentlichen demsel ben Maße über die erste tiefste Stelle 126a und über die zweite tiefste Stelle 126b der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 auf die Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 des Gehäuseelements 102 ab, wenn die Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 16 dargestellte vierte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckaus gleichselement 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in den Fig. 8 bis 14 dargestellten zweiten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Eine in Fig. 17 dargestellte fünfte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unter scheidet sich von der in Fig. 15 dargestellten dritten Ausführungsform dadurch, dass der minimale Versatz Vmin der Druckausgleichselement-Anlage fläche 120 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Ge häusewandung 110 des Gehäuseelements 102 längs der Dickenrichtung 124 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 gleich groß ist wie oder größer ist als die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 im Basisbereich 122.
Bei dieser Ausführungsform geht daher die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 nicht in einer Stufe, sondern längs einer Schräge 166 in den Basisbereich 122 der Gehäusewandung 110 über.
Der Neigungswinkel ß der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 beträgt vorzugsweise mehr als 20°, insbesondere mehr als 30°, besonders bevorzugt mehr als 40°.
Ferner beträgt der Neigungswinkel ß der Schräge 166 gegenüber der Außen fläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 vorzugsweise weniger als 70°, insbesondere weniger als 60°, besonders bevorzugt weniger als 50°.
Der Umformvorgang, mittels welchem die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 bei dieser Ausführungsform hergestellt wird, ist vorzugs weise ein Biegevorgang oder ein Tiefziehvorgang.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 17 dargestellte fünfte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichs element 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in Fig. 15 dargestellten dritten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Eine in Fig. 18 dargestellte sechste Ausführungsform einer Kombination aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unter scheidet sich von der in Fig. 16 dargestellten vierten Ausführungsform dadurch, dass der minimale Versatz Vmin der Teil-Druckausgleichselement-An- lageflächen 161a und 161b gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 des Gehäuseelements 102 längs der Dicken richtung 124 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 gleich groß ist wie oder größer ist als die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 im Basis bereich 122.
Bei dieser Ausführungsform geht daher die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 nicht in einer Stufe, sondern längs einer Schräge 166 in den Basisbereich 122 der Gehäusewandung 110 über.
Der Neigungswinkel ß der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 beträgt vorzugsweise mehr als 20°, insbesondere mehr als 30°, besonders bevorzugt mehr als 40°.
Ferner beträgt der Neigungswinkel ß der Schräge 166 gegenüber der Außen fläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 vorzugsweise weniger als 70°, insbesondere weniger als 60°, besonders bevorzugt weniger als 50°.
Der Umformvorgang, mittels welchem die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 bei dieser Ausführungsform hergestellt wird, ist vorzugs weise ein Biegevorgang oder ein Tiefziehvorgang.
Ferner kann bei der in Fig. 18 dargestellten sechsten Ausführungsform vorge sehen sein, dass die Schutzkappe 142 des Druckausgleichselements 104 keinen Kragen 156 aufweist, welcher einen umfangsseitigen Rand 158 der Druckausgleichselement-Membran 140 seitlich abdeckt.
Stattdessen kann vorgesehen sein, dass die Lüftungskanäle 146 der Schutz kappe 142 an ihren umfangsseitigen Mündungsöffnungen 150 direkt auf der Außenraumseite 114 des Gehäuseelements 102 münden.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 18 dargestellte sechste Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichs element 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in Fig. 16 dargestellten vierten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Eine in Fig. 19 dargestellte siebte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichselement 104 unter scheidet sich von der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten ersten Ausführungsform dadurch, dass der minimale Versatz Vmin der Druckausgleichselement-Anlage fläche 120 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Ge häusewandung 110 des Gehäuseelements 102 längs der Dickenrichtung 124 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 gleich groß ist wie oder größer ist als die Materialdicke d der Gehäusewandung 110 im Basisbereich 122.
Bei dieser Ausführungsform geht daher die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 nicht in einer Stufe, sondern längs einer Schräge 166 in den Basisbereich 122 der Gehäusewandung 110 über.
Aufgrund der Neigung der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 gegen über der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 kann bei dieser Ausführungsform der Neigungswinkel ß der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 längs des Umfangs der Aufnahmestruktur 118 variieren.
Vorzugsweise hat der Neigungswinkel ß benachbart zu der tiefsten Stelle 126 der Druckausgleichselement-Anlagefläche 120 seinen kleinsten Wert ßmin und benachbart zu der höchsten Stelle 128 der Druckausgleichselement-Anlage fläche 120 seinen größten Wert ßmax.
Der kleinste Neigungswinkel ßmin der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 beträgt vorzugsweise mehr als 20°, insbesondere mehr als 30°, besonders bevorzugt mehr als 40°.
Ferner beträgt der kleinste Neigungswinkel ßmin der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 vor zugsweise weniger als 70°, insbesondere weniger als 60°, besonders bevor zugt weniger als 50°.
Der größte Neigungswinkel ßmax der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 beträgt vorzugsweise mehr als 40°, insbesondere mehr als 50°, besonders bevorzugt mehr als 60°.
Ferner beträgt der größte Neigungswinkel ßmax der Schräge 166 gegenüber der Außenfläche 116 des Basisbereichs 122 der Gehäusewandung 110 vorzugs weise weniger als 85°, insbesondere weniger als 80°, besonders bevorzugt weniger als 70° .
Der Umformvorgang, mittels welchem die Aufnahmestruktur 118 des Ge häuseelements 102 bei dieser Ausführungsform hergestellt wird, ist vorzugs weise ein Biegevorgang oder ein Tiefziehvorgang.
Grundsätzlich kann die Schutzkappe 142 auch bei der in Fig. 19 dargestellten siebten Ausführungsform einen Kragen 156 umfassen, weicher einen umfangs seitigen Rand 158 der Druckausgleichselement-Membran 140 seitlich abdeckt.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 19 dargestellte siebte Ausführungsform einer Kombination 100 aus einem Gehäuseelement 102 und einem Druckausgleichs element 104 hinsichtlich Aufbau, Funktion und Herstellungsweise mit der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten ersten Ausführungsform überein, auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.