Gargerätevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Gargerätevorrichtung, insbesondere eine Kochfeldvorrichtung, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem Stand der Technik ist bereits ein Kochfeld bekannt, welche zwei Wechselrichter und vier Induktoren aufweist, wobei die Hälfte der Induktoren jeweils einem der Wechsel richter zugeordnet werden kann. Alternativ kann die Hälfte der Induktoren beiden Wech selrichtern zugeordnet werden, wobei jedoch in diesem Zustand die andere Hälfte der Induktoren nicht zugeordnet ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Fle xibilität bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An spruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin dung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Die Erfindung geht aus von einer Gargerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvor richtung, mit zumindest einem Wechselrichter, zumindest einem weiteren Wechselrichter, zumindest einem Induktor, zumindest einem Satz weiterer Induktoren, welcher zumindest einen ersten weiteren Induktor und zumindest einen zweiten weiteren Induktor aufweist, und zumindest einer Schaltanordnung, welche in zumindest einem Betriebszustand den Wechselrichter dem Induktor zuordnet.
Es wird vorgeschlagen, dass in dem Betriebszustand der weitere Wechselrichter mittels der Schaltanordnung zumindest einem beliebigen weiteren Induktor des Satzes weiterer Induktoren, beispielsweise dem ersten und/oder dem zweiten weiteren Induktor, zuorden bar ist.
Durch eine derartige Ausgestaltung können insbesondere verbesserte Eigenschaften hin sichtlich einer Flexibilität erreicht werden. Insbesondere kann dadurch eine Gargerätevor richtung bereitgestellt werden, welche verbesserte Eigenschaften hinsichtlich einer flexib len Zuordnung von Induktoren und damit insbesondere eine flexible Verteilung einer Heiz leistung aufweist. Insbesondere kann die Heizleistung, insbesondere hinsichtlich einer
Gargeschirrkonfiguration, flexibler dem jeweiligen Gargeschirr zugeordnet werden. Insbe sondere kann, insbesondere durch die erhöhte Flexibilität der Gargerätevorrichtung, eine größere Anzahl an möglichen Gargeschirrkonfigurationen mittels der Gargerätevorrich tung betrieben werden. Insbesondere kann mittels einer einzigen Gargerätevorrichtung eine höhere Flexibilität, insbesondere hinsichtlich einer Kombination von größerem und kleinerem Gargeschirr, betrieben werden. Insbesondere kann hierdurch ein hohes Maß an Flexibilität einem Benutzer der Gargerätevorrichtung bereitgestellt werden. Insbesondere kann der Benutzer Gargeschirr flexibler auf einer Kochfeldplatte verteilen. Insbesondere kann eine hohe Flexibilität mittels einer besonders kosteneffizienten Anzahl von Kompo nenten erreicht werden. Insbesondere kann die Gargerätevorrichtung insbesondere an die zunehmend unterschiedlichen Größen und Beschaffenheit von, auf dem Markt erhältli chem, Gargeschirr angepasst werden. Insbesondere können Limitierungen hinsichtlich möglicher Gargeschirrkonfigurationen verringert und/oder eliminiert werden.
Die Gargerätevorrichtung könnte beispielsweise eine Backofenvorrichtung, vorteilhaft eine Kochfeldvorrichtung und besonders vorteilhaft eine Induktionskochfeldvorrichtung sein. Unter einer „Gargerätevorrichtung“, insbesondere unter einer „Backofenvorrichtung“, vor teilhaft unter einer „Kochfeldvorrichtung“ und besonders vorteilhaft unter einer „Indukti onskochfeldvorrichtung“ soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unter baugruppe, eines Haushaltsgeräts, insbesondere eines Gargeräts, vorteilhaft eines Koch felds und besonders vorteilhaft eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Ein die Gargerätevorrichtung aufweisendes Gargerät könnte beispielsweise ein Backofen und/oder eine Mikrowelle und/oder ein Grillgerät und/oder ein Dampfgargerät sein. Vor teilhaft ist ein als Gargerät ausgebildetes Haushaltsgerät ein Kochfeld und vorzugsweise ein Induktionskochfeld. Unter einer „Kochfeldvorrichtung“, insbesondere unter einer „In duktionskochfeldvorrichtung“, soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds, insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden, wobei insbesondere zusätzlich auch Zubehöreinheiten für das Kochfeld umfasst sein können, wie beispielsweise eine Sensoreinheit zur externen Messung einer Tempe ratur eines Gargeschirrs und/oder eines Garguts. Insbesondere kann die Kochfeldvorrich tung, insbesondere die Induktionskochfeldvorrichtung, auch das gesamte Kochfeld, ins besondere das gesamte Induktionskochfeld, umfassen.
Vorteilhaft weist die Gargerätevorrichtung einen Induktor und einen Satz weiterer In duktoren auf, wobei insbesondere der Induktor und die weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildet sein können. Insbesondere können der Induktor und die weiteren Induktoren des Satzes weite rer Induktoren insbesondere identische Komponenten aufweisen. Vorteilhaft unterschei den sich der Induktor und die weiteren Induktoren nur durch ihre schaltbildliche Anord nung. Unter „zumindest im Wesentlichen“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger als 25%, vorzugsweise weniger als 10% und besonders bevorzugt weniger als 5% des vorgegebenen Werts abweicht.
Unter einem „Induktor“ soll hier insbesondere ein Element verstanden werden, welches zumindest eine Induktionsspule aufweist und/oder als eine Induktionsspule ausgebildet ist und welches dazu vorgesehen ist, in wenigstens einem Betriebszustand zumindest einem Empfangselement eine Energie, insbesondere in Form eines magnetischen Wechselfelds, zuzuführen. Das Empfangselement ist insbesondere als ein Teil und/oder eine Unterbau gruppe einer Aufnahmeeinheit ausgebildet und ist insbesondere zu einem Empfang der durch zumindest einen Induktor bereitgestellten Energie vorgesehen. Die Aufnahmeein heit kann insbesondere Teil der Gargerätevorrichtung sein. Alternativ ist denkbar, dass die Aufnahmeeinheit als eine von der Gargerätevorrichtung unabhängige Einheit und/oder als Teil einer weiteren von der Gargerätevorrichtung unabhängigen Vorrichtung ausgebil det ist. Die Aufnahmeeinheit kann insbesondere zu einem Aufstellen auf einen Bereich oberhalb des Induktors und/oder des weiteren Induktors vorgesehen sein. Die Aufnahme einheit könnte beispielsweise als ein Gargeschirr ausgebildet sein und insbesondere zu mindest eine Sekundärspule als ein Empfangselement zu einem Empfang der durch den Induktor und/oder des weiteren Induktors bereitgestellten Energie aufweisen. Alternativ oder zusätzlich könnte das Empfangselement auch als ein metallisches Heizmittel, insbe sondere als ein zumindest teilweise ferromagnetisches Heizmittel, beispielsweise als ein ferromagnetischer Boden eines Gargeschirrs, ausgebildet sein, in welchem in einem Be triebszustand der Heizeinheit durch den Induktor Wirbelströme und/oder Ummagnetisie rungseffekte hervorgerufen werden, die in Wärme umgewandelt werden.
Unter einem „Satz weiterer Induktoren“ soll insbesondere eine Gruppe von weiteren In duktoren verstanden werden, welche insbesondere zumindest einen ersten weiteren In-
duktor und insbesondere zumindest einen zweiten weiteren Induktor aufweist. Beispiels weise könnten sich die weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren unterschei den, beispielsweise hinsichtlich der vorgesehenen Leistungsaufnahme und/oder der vor gesehenen Leistungsabgabe und/oder hinsichtlich ihrer Geometrie, und/oder ihrer Größe. Vorteilhaft sind die weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren zumindest im We sentlichen identisch zueinander ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist zumindest ein Groß teil der weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren von zumindest im Wesentli chen gleichen elektrischen Komponenten gebildet.
Insbesondere weist die Gargerätevorrichtung genau einen Wechselrichter und genau ei nen weiteren Wechselrichter auf. Vorteilhaft weist die Gargerätevorrichtung zwei weitere Wechselrichter, besonders vorteilhaft drei weitere Wechselrichter und vorzugsweise zu mindest vier weitere Wechselrichter auf. Unter einem „Wechselrichter“ soll insbesondere eine elektrische Einheit verstanden werden, welche in wenigstens einem Betriebszustand einen insbesondere hochfrequenten Wechselstrom insbesondere für den Induktor und/oder den Satz weiterer Induktoren, bereitstellt. Insbesondere kann der Wechselrichter Wechselrichterschaltelemente aufweisen, welche insbesondere als IGBT, MOSFET, HEMT, JFET und/oder als TRIAC ausgebildet sein können. Insbesondere können die Wechselrichterschaltelemente zumindest teilweise aus einem Halbleitermaterial gebildet sein, wie beispielsweise Silizium, Siliziumcarbid und/oder Galliumnitrid und/oder aus ei nem anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Halbleitermaterial.
Beispielsweise könnten sich der Wechselrichter und der weitere Wechselrichter unter scheiden, beispielsweise hinsichtlich der vorgesehenen Leistungsaufnahme und/oder der vorgesehenen Leistungsabgabe und/oder hinsichtlich ihrer Geometrie, und/oder ihrer Größe und/oder hinsichtlich elektronischer Bauteile, welche den jeweiligen Wechselrichter ausbilden. Vorteilhaft sind der Wechselrichter und der weitere Wechselrichter zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist zumindest ein Großteil des Wechselrichters und des weiteren Wechselrichters von zumindest im We sentlichen gleichen elektrischen Komponenten gebildet.
Unter einer „Schaltanordnung“ soll insbesondere eine elektrische Einheit verstanden wer den, welche insbesondere eine Mehrzahl von Schaltelementen aufweist. Insbesondere ist die Schaltanordnung dazu vorgesehen, den Wechselrichter und/oder weiteren Wechsel richter den Induktoren und/oder weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren zu-
zuordnen. Unter einem „Schaltelement“ soll insbesondere ein elektronisches Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zwischen zwei Punkten, insbesondere Kon takten des Schaltelements, eine elektrisch leitende Verbindung herzustellen und/oder zu trennen. Vorzugsweise weist das Schaltelement zumindest einen Steuerkontakt auf, über den es geschaltet werden kann. Insbesondere ist das Schaltelement als Halbleiterschalt element, insbesondere als Transistor, vorteilhaft als Bipolartransistor mit vorzugsweise isolierter Gate- Elektrode (IGBT), ausgebildet. Alternativ ist das Schaltelement als mecha nisches und/oder elektromechanisches Schaltelement, insbesondere als ein Relais aus gebildet.
Beispielsweise könnte die Gargerätevorrichtung eine Steuereinheit aufweisen, welche die Schaltanordnung, insbesondere eine Konfigurationsschalteinheit der Schaltanordnung und/oder eine Parallelschalteinheit der Schaltanordnung, in Abhängigkeit von einer Gar geschirrkonfiguration steuert. Insbesondere stellt die Steuereinheit, insbesondere durch Steuern der Schaltanordnung, Betriebszustände her. Unter einer „Steuereinheit“ soll ins besondere eine elektronische Einheit verstanden werden, die vorzugsweise in einer Steu er- und/oder Regeleinheit eines Gargeräts zumindest teilweise integriert ist und die vor zugsweise dazu vorgesehen ist, insbesondere zumindest die Wechselrichter und/oder die weiteren Wechselrichter und/oder eine Schaltanordnung zu steuern und/oder zu regeln. Vorzugsweise umfasst die Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder Regelprogramm, das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden. Unter einer „Gargeschirrkonfiguration“ soll insbesondere eine Anzahl und/oder eine Posi tion und/oder eine Beschaffenheit von aufgestelltem Gargeschirr, insbesondere auf dem Kochfeld aufgestelltem Gargeschirr, verstanden werden. Insbesondere ist eine Vielzahl von möglichen Gargeschirrkonfigurationen denkbar. Beispielsweise handelt es sich bei der Gargeschirrkonfiguration um eine Kombination von Anzahl und/oder Position und/oder Beschaffenheit von aufgestelltem Gargeschirr. Insbesondere steuert die Steuereinheit die Schaltanordnung, insbesondere eine Konfigurationsschalteinheit der Schaltanordnung und/oder eine Parallelschalteinheit der Schaltanordnung, in Abhängigkeit von der Garge schirrkonfiguration so, dass eine Zuordnung der Induktoren und/oder der weiteren In duktoren des Satzes weiterer Induktoren zu dem Wechselrichter und/oder dem weiteren Wechselrichter zumindest im Wesentlichen zu der Gargeschirrkonfiguration korrespon diert. Das heißt, dass die Steuereinheit insbesondere dazu vorgesehen ist, die Schaltan-
Ordnung in Abhängigkeit von der Gargeschirrkonfiguration derart zu steuern, dass aufge stelltes Gargeschirr individuell betrieben und zumindest im Wesentlichen vollflächig und mit der durch den Benutzer gewünschten Heizleistung beheizt werden kann, und zwar insbesondere in einem Betriebszustand.
Unter einem „Betriebszustand“ soll insbesondere ein Zustand der Gargerätevorrichtung verstanden werden, in welchem insbesondere zumindest ein Induktor und/oder ein weite rer Induktor des Satzes weiterer Induktoren, insbesondere zu einem Beheizen des Gar geschirrs, betrieben wird. Insbesondere ist eine Vielzahl von Betriebszuständen möglich, welche sich insbesondere hinsichtlich der Zuordnung von Wechselrichtern zu Induktoren unterscheiden. Insbesondere ist in einem Betriebszustand zumindest der Induktor, der betrieben wird, einem Wechselrichter, beispielsweise dem zumindest einen Wechselrich ter und/oder dem zumindest einen weiteren Wechselrichter, zugeordnet.
Insbesondere ist in dem Betriebszustand, in welchem insbesondere der Wechselrichter dem Induktor zugeordnet ist, der weitere Wechselrichter mittels der Schaltanordnung zu mindest einem beliebigen weiteren Induktor des Satzes weiterer Induktoren, beispielswei se dem ersten und/oder dem zweiten weiteren Induktor, zuordenbar. Insbesondere ist in dem Betriebszustand, in welchem insbesondere der Wechselrichter dem Induktor zuge ordnet ist, die Schaltanordnung dazu vorgesehen, den weiteren Wechselrichter einem beliebigen weiteren Induktor des Satzes weiterer Induktoren, beispielsweise dem ersten und/oder dem zweiten weiteren Induktor, zuzuordnen. Insbesondere ist in dem Betriebs zustand, in welchem insbesondere der Wechselrichter den Induktor betreibt, ein beliebiger weiterer Induktor des Satzes weiterer Induktoren, beispielsweise der erste und/oder der zweite weitere Induktor, insbesondere durch den von dem weiteren Wechselrichter bereit gestellten Wechselstrom betreibbar.
Darunter, dass ein Wechselrichter einem Induktor zugeordnet ist, soll insbesondere ver standen werden, dass der Wechselrichter mittels der Schaltanordnung elektrisch mit dem Induktor verbunden ist, insbesondere um den Betriebszustand zu erreichen. Insbesondere soll dies sinngemäß auch unter einer Zuordnung in entgegengesetzter Richtung verstan den werden. Darunter, dass ein Wechselrichter einem Induktor zuordenbar ist, soll insbe sondere verstanden werden, dass der Wechselrichter mittels der Schaltanordnung elektrisch mit dem Induktor verbindbar ist, insbesondere um einen weiteren Betriebszu stand erreichen zu können.
Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausge stattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vor gesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
Ferner wird vorgeschlagen, dass der Satz weiterer Induktoren zumindest einen dritten weiteren Induktor aufweist. Dadurch kann insbesondere eine Gargerätevorrichtung bereit gestellt werden, welche insbesondere eine besonders hohe Flexibilität aufweist, insbe sondere hinsichtlich möglicher Gargeschirrkonfigurationen. Beispielsweise weist der Satz weiterer Induktoren zumindest einen vierten weiteren Induktor, vorzugsweise zumindest einen fünften weiteren Induktor auf. Besonders bevorzugt weist der Satz weiterer In duktoren eine beliebige Anzahl weiterer Induktoren auf.
Zudem wird vorgeschlagen, dass in dem Betriebszustand der weitere Wechselrichter mit tels der Schaltanordnung gleichzeitig allen weiteren Induktoren des Satzes weiterer In duktoren zuordenbar ist. Das heißt, dass der weitere Wechselrichter in dem Betriebszu stand gleichzeitig alle weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren versorgen kann. Insbesondere kann die Schaltanordnung in dem Betriebszustand, in welchem die Schaltanordnung insbesondere den Wechselrichter dem Induktor zuordnet, die Schaltord nung den weiteren Wechselrichter gleichzeitig allen weiteren Induktoren des Satzes wei terer Induktoren zuordnen. Vorteilhaft kann somit in dem Betriebszustand, insbesondere durch die Zuordnung mittels der Schaltanordnung, der Induktor durch den Wechselrichter und gleichzeitig alle weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren durch den weite ren Wechselrichter betrieben werden. Hierdurch kann insbesondere eine hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich möglicher Gargeschirrkonfigurationen, erzielt werden. Da einem Benutzer eine flexiblere Gargerätevorrichtung bereitgestellt werden kann, kann insbeson dere eine Benutzerzufriedenheit gesteigert werden. Zudem kann hierdurch insbesondere auf Multiplexing verzichtet werden, wodurch insbesondere eine Effizienz gesteigert wer den kann.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass mittels der Schaltanordnung zwei beliebige, be nachbarte Induktoren, beispielsweise der Induktor und/oder ein weiterer Induktor des Sat zes weiterer Induktoren, jeweils verschiedenen Wechselrichtern zuordenbar sind.
Dadurch kann insbesondere bei Verwendung von kleinem Gargeschirr, welches jeweils
von genau einem Induktor und/oder genau einem weiteren Induktor beheizt wird, eine hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich dessen Positionierung auf dem Kochfeld, er reicht werden. Insbesondere können zumindest zwei Gargeschirre an beliebiger Position aufgestellt werden, und jeweils von Induktoren betrieben werden, die jeweils anderen Wechselrichtern zugeordnet sind. Beispielsweise könnte einer der Induktoren dem Wech selrichter und ein weiterer Induktor des Satzes weiterer Induktoren dem weiteren Wech selrichter zugeordnet sein. Insbesondere können dadurch zwei benachbarte Gargeschir re, d.h. zwei Gargeschirre, welche an beliebiger Position benachbart auf die Kochfeldplat te gestellt sind, mit jeweils individueller Heizleistung betrieben werden. Beispielsweise können mittels der Schaltanordnung zwei beliebige, benachbarte Induktoren jeweils gleichzeitig verschiedenen Wechselrichtern zugeordnet sein.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schaltanordnung zumindest eine Konfigurations schalteinheit aufweist, mittels welcher jeder der Induktoren einzeln elektrisch von den Wechselrichtern trennbar ist. Hierdurch kann insbesondere eine hohe Flexibilität erreicht werden, da insbesondere jeder Induktor einzeln von den Wechselrichtern trennbar ist. Ferner kann hierdurch eine hohe Effizienz erreicht werden, da jeder der Induktoren, wel cher nicht zu betreiben ist, elektrisch von den Wechselrichtern trennbar ist und somit nicht mit Wechselstrom versorgt ist. Unter einer „Konfigurationsschalteinheit“ soll insbesondere eine elektrische Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand jeden der Induktoren einzeln elektrisch von den Wechselrichtern zu trennen und in zumindest einem weiteren Betriebszustand jeden der Induktoren ein zeln elektrisch mit den Wechselrichtern zu verbinden. Insbesondere ist die Konfigurati onseinheit dazu vorgesehen, jeden Induktor, welcher in dem Betriebszustand nicht zu betreiben ist, elektrisch von den Wechselrichtern zu trennen. Insbesondere ist die Konfi gurationseinheit dazu vorgesehen, jeden Induktor, welcher in dem Betriebszustand zu betreiben ist, elektrisch mit den Wechselrichtern zu verbinden. Insbesondere kann die Konfigurationseinheit jeden der Induktoren in beliebiger Kombination elektrisch von den Wechselrichtern trennen und/oder mit den Wechselrichtern verbinden. Beispielsweise kann die Konfigurationseinheit jeden der Induktoren gleichzeitig elektrisch von den Wech selrichtern trennen und/oder mit den Wechselrichtern verbinden.
Zudem wird vorgeschlagen, dass die Konfigurationsschalteinheit zumindest ein Konfigura tionsschaltelement aufweist, welches schaltbildlich zwischen zumindest einem der In-
duktoren und zumindest einem weiteren Schaltelement, insbesondere einem Parallel schaltelement der Schaltanordnung, angeordnet ist. Hierdurch kann insbesondere eine Gargerätevorrichtung mit besonders hoher Effizienz bereitgestellt werden. Das Konfigura tionsschaltelement kann insbesondere als ein Schaltelement ausgebildet sein. Insbeson dere ist das Konfigurationsschaltelement direkt mit dem zumindest einen weiteren Schalt element, welches insbesondere ein Parallelschaltelement sein kann, oder mit einer Reso nanzkapazität verbunden. Insbesondere ist es denkbar, dass das weitere Schaltelement, welches insbesondere ein Parallelschaltelement sein kann, nicht installiert ist. Insbeson dere dann weist die Konfigurationsschalteinheit zumindest ein Konfigurationsschaltele ment auf, welches schaltbildlich zwischen zumindest einem der Induktoren und einer Re sonanzkapazität der Gargerätevorrichtung angeordnet ist. Unter einer „Resonanzeinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zumindest eine Resonanzkapazi tät, die vorzugsweise von zumindest einem Kondensator gebildet ist, umfasst, der vor zugsweise von einer Dämpfungskapazität und/oder einer Kapazität, die zu einem Schalt element parallelgeschaltet ist, verschieden ist. Insbesondere ist eine Resonanzkapazität von einer Kombination aus Reihen- und Parallelschaltungen von mehreren Kondensato ren gebildet. Die Resonanzkapazität ist insbesondere Bestandteil eines elektrischen Schwingkreises, insbesondere eines elektrischen Reihenschwingkreises. Vorzugsweise ist die Resonanzkapazität in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere über das Konfigurationsschaltelement, in Reihe mit dem Induktor geschaltet und ist besonders vor teilhaft dazu vorgesehen, über den Induktor durch zumindest einen der Wechselrichter aufgeladen zu werden. Die Resonanzkapazität ist insbesondere auf einer in Richtung ei nes Leitungspfads gesehen von dem Wechselrichter abgewandten Seite des Induktors angeordnet. Beispielsweise wird zumindest einer und vorzugsweise jeder der Induktoren und/oder zumindest einer der weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren in einer Vollbrückenschaltung betrieben. In einer Vollbrückenschaltung ist der Induktor gemein sam mit einer, vorzugsweise in Reihe zum Induktor geschalteten, Resonanzkapazität zwi schen zwei von Wechselrichtern gebildeten Spannungsteilern im Brückenzweig angeord net. Vorzugsweise wird zumindest einer und vorzugsweise jeder der Induktoren und/oder zumindest einer der weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren in einer Halbbrü ckenschaltung betrieben. In einer Halbbrückenschaltung ist der Induktor zwischen einem von zumindest einem Wechselrichter gebildeten Spannungsteiler und einem, von zwei Resonanzkapazitäten gebildeten, Spannungsteiler im Brückenzweig angeordnet. Vorteil haft weist die Konfigurationsschalteinheit zumindest zwei Konfigurationsschaltelemente,
besonders vorteilhaft zumindest drei Konfigurationsschaltelemente, vorzugsweise zumin dest vier Konfigurationsschaltelemente und besonders bevorzugt zumindest fünf Konfigu rationsschaltelemente auf. Beispielsweise könnte die Anzahl von Konfigurationsschalt elementen einer Anzahl von Induktoren entsprechen.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schaltanordnung zumindest eine Parallel schalteinheit aufweist, mittels welcher der Wechselrichter und der weitere Wechselrichter parallelschaltbar sind. Insbesondere soll unter einer „Parallelschalteinheit“ eine elektrische Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszu stand zumindest den Wechselrichter und den weiteren Wechselrichter parallelzuschalten. Insbesondere können, in zumindest dem Betriebszustand, in welchem der Wechselrichter und der weitere Wechselrichter mittels der Parallelschalteinheit der Schaltanordnung pa rallelgeschaltet sind, die Wechselrichter zumindest den Induktor und/oder einen weiteren Induktor des Satzes weiterer Induktoren gleichzeitig mit Wechselstrom versorgen. Hier durch kann insbesondere eine besonders hohe Heizleistung erzielt werden. Da dem Be nutzer hierdurch insbesondere eine besonders hohe Heizleistung bereitgestellt werden kann, kann hierdurch zudem insbesondere eine Benutzerzufriedenheit gesteigert werden. Ferner kann hierdurch insbesondere eine höhere Flexibilität erzielt werden, insbesondere hinsichtlich möglicher Zuordnungen von Wechselrichtern zu Induktoren.
Zudem wird vorgeschlagen, dass die Parallelschalteinheit zumindest ein Parallelschalt element aufweist, welches schaltbildlich zwischen zumindest einem der Wechselrichter und zumindest einem weiteren Schaltelement der Schaltanordnung, insbesondere dem Konfigurationsschaltelement, angeordnet ist. Hierdurch kann eine besonders bauteileffizi ente Parallelschaltung des Wechselrichters und des weiteren Wechselrichters erfolgen. Insbesondere kann hierdurch eine besonders hohe Flexibilität erreicht werden, und zwar insbesondere hinsichtlich möglicher Gargeschirrkonfigurationen. Insbesondere kann dadurch ein Gargeschirr von mehreren Wechselrichtern mit Energie versorgt werden. Somit kann hierdurch insbesondere eine Benutzerzufriedenheit bereitgestellt werden. Das zumindest eine Parallelschaltelement könnte beispielsweise als ein Schaltelement ausge bildet sein. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Parallelschalteinheit zumindest ein Parallelschaltelement aufweist, welches schaltbildlich zwischen zumindest dem In duktoren und/oder einem weiteren Induktor des Satzes weiterer Induktoren und zumindest einem weiteren Schaltelement der Schaltanordnung, insbesondere dem Konfigurations-
schaltelement, angeordnet ist. Vorteilhaft weist die Parallelschalteinheit zumindest zwei Parallelschaltelemente, besonders vorteilhaft zumindest drei Parallelschaltelemente, vor zugsweise zumindest vier Parallelschaltelemente und besonders bevorzugt zumindest fünf Parallelschaltelemente, auf. Beispielsweise könnte die Anzahl von Parallelschaltele menten einer Anzahl von Wechselrichtern entsprechen.
Ferner wird vorgeschlagen, dass mittels der Schaltanordnung jedem der Wechselrichter eine beliebige Anzahl von Induktoren zuordenbar ist. Hierdurch kann insbesondere eine hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Anzahl von Induktoren, welche insbesondere mit einer gleichen Heizleistung insbesondere von dem gleichen Wechsel richter, betrieben werden, erreicht werden. Insbesondere kann hierdurch eine Anzahl von Induktoren, welche von einem gemeinsamen Wechselrichter betrieben werden, maximal flexibel gewählt werden. Insbesondere kann mittels der Schaltanordnung jeder der Wech selrichter eine beliebige Anzahl von Induktoren mit Wechselstrom versorgen. Insbesonde re können mittels der Schaltanordnung die Induktoren und/oder die weiteren Induktoren des Satzes weiterer Induktoren in beliebiger Anzahl und/oder Kombination jedem der Wechselrichter zugeordnet werden. Alternativ oder zusätzlich könnte mittels der Schaltanordnung eine beliebige Anzahl von Wechselrichtern jeweils jedem der Induktoren zuordenbar sein.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass mittels der Schaltanordnung zumindest einer und vorzugsweise zumindest ein Großteil der Induktoren simultan oder alternativ jedem der Wechselrichter zuordenbar ist. Darunter, dass zumindest einer und vorzugsweise zumin dest ein Großteil der Induktoren „simultan oder alternativ“ jedem der Wechselrichter zu ordenbar sind, soll insbesondere verstanden werden, dass der Induktor und/oder zumin dest ein weiterer Induktor des Satzes weiterer Induktoren in einem Betriebszustand gleichzeitig mit jedem der Wechselrichter der Gargerätevorrichtung und in einem weiteren Betriebszustand einzeln mit jeweils einem Wechselrichter und/oder einer beliebigen Kom bination von Wechselrichtern elektrisch verbunden sein kann. Unter der Wendung „zu mindest einem Großteil der Induktoren“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Anzahl von zumindest 50% aller Induktoren der Gargerätevorrichtung verstanden werden. Insbesondere kann hierdurch eine besonders hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich individuell an einem jeweiligen Induktor benötigter Heizleistung, erreicht werden.
Die Gargerätevorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Gargerätevorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten An zahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind die Bezugszeichen der folgenden Figurenbeschreibung durch die Buchstaben a bis e ergänzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, soll grundsätzlich auf die Beschreibung und/oder die Zeichnungen des ersten Ausführungsbeispiels mit dem Buchstaben a ver wiesen werden. Die Beschreibungen der weiteren Ausführungsbeispiele beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen. Die Figuren, die Figurenbeschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombinati on. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 Ein Kochfeld mit einer Gargerätevorrichtung, welche als eine Kochfeld vorrichtung ausgebildet ist, in einer teilweise transparenten Draufsicht, Fig. 2 die Gargerätevorrichtung mit einem Wechselrichter, mit einem weiteren Wechselrichter, mit einem Induktor, mit einem Satz weiterer Induktoren und mit einer Schaltanordnung, in einer schaltbildlichen Darstellung,
Fig. 3 eine Übersicht über mögliche Schaltelemente der Schaltanordnung,
Fig. 4 eine Übersicht über mögliche Betriebszustände der Gargerätevorrich tung,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung mit einer Schaltanordnung in einer schaltbildlichen Darstellung,
Fig. 6 eine Übersicht über mögliche Schaltelemente der Schaltanordnung aus Figur 5,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung mit einer Schaltanordnung in einer schaltbildlichen Darstellung,
Fig. 8 eine Übersicht über mögliche Schaltelemente der Schaltanordnung aus Figur 7,
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung mit einer Schaltanordnung in einer schaltbildlichen Darstellung und Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung mit einer Schaltanordnung in einer schaltbildlichen Darstellung.
Von mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
Figur 1 zeigt ein Haushaltsgerät 42a, insbesondere ein Gargerät, welches als Kochfeld 44a, insbesondere als Induktionskochfeld, ausgebildet ist. Im gezeigten Beispiel weist das Kochfeld 44a zwei als Kochfeldvorrichtungen ausgebildete Gargerätevorrichtungen 10a auf. Im gezeigten Beispiel sind die Kochfeldvorrichtungen als Induktionskochfeldvorrich tungen ausgebildet. Insbesondere sind in Figur 2 Teile der Gargerätevorrichtung 10a an hand einer schaltbildlichen Abbildung näher dargestellt.
Die Gargerätevorrichtung 10a weist einen Wechselrichter 12a auf. Zudem weist die Gar gerätevorrichtung 10a einen weiteren Wechselrichter 14a auf. Die Gargerätevorrichtung 10a weist einen Induktor 16a auf. Die Gargerätevorrichtung 10a weist einen Satz weiterer Induktoren 18a auf. Der Satz weiterer Induktoren 18a weist im gezeigten Beispiel einen ersten weiteren Induktor 20a, einen zweiten weiteren Induktor 22a und einen dritten weite ren Induktor 24a auf.
Ein erster Anschluss des Induktors 16a ist mit einer ersten Resonanzkapazität 70a der Gargerätevorrichtung 10a verbunden. Ein erster Anschluss des ersten weiteren Induktors 20a ist mit der ersten Resonanzkapazität 70a verbunden. Ein erster Anschluss des zwei ten weiteren Induktors 22a ist mit einer zweiten Resonanzkapazität 72a verbunden. Ein erster Anschluss des dritten weiteren Induktors 24a ist mit der zweiten Resonanzkapazität 72a verbunden.
Die Gargerätevorrichtung 10a weist eine Schaltanordnung 26a auf. Die Schaltanordnung 26a ordnet in dem beispielhaft dargestellten Betriebszustand den Wechselrichter 12a dem Induktor 16a zu.
In dem beispielhaft dargestellten Betriebszustand ist der weitere Wechselrichter 14a mit tels der Schaltanordnung 26a einem beliebigen weiteren Induktor 20a, 22a, 24a des Sat zes weiterer Induktoren 18a zuordenbar. Der weitere Wechselrichter 14a kann mittels der Zuordnung durch die Schaltanordnung 26a einen beliebigen weiteren Induktor 20a, 22a, 24a des Satzes weiterer Induktoren 18a betreiben. In dem beispielhaft dargestellten Be triebszustand ist der weitere Wechselrichter 14a mittels der Schaltanordnung 26a gleich zeitig allen weiteren Induktoren 20a, 22a, 24a des Satzes weiterer Induktoren 18a zuord enbar.
Es sind mittels der Schaltanordnung 26a zwei beliebige, benachbarte Induktoren 16a,
20a, 22a, 24a jeweils verschiedenen Wechselrichtern 12a, 14a zuordenbar. Mittels der Schaltanordnung 26a ist zudem einer der Induktoren 16a, 20a, 22a, 24a simultan oder alternativ jedem der Wechselrichter 12a, 14a zuordenbar. Mittels der Schaltanordnung 26a ist zudem jedem der Wechselrichter 12a, 14a eine beliebige Anzahl von Induktoren 16a, 20a, 22a, 24a zuordenbar.
Die Schaltanordnung 26a weist in dem gezeigten Beispiel eine Konfigurationsschalteinheit 28a auf, mittels welcher jeder der Induktoren (16a, 20a, 22a, 24a) einzeln elektrisch von den Wechselrichtern (12a, 14a) trennbar ist.
Die Konfigurationsschalteinheit 28a weist ein Konfigurationsschaltelement 30a auf. Zu dem weist die Konfigurationsschalteinheit 28a im dargestellten Beispiel ein zweites Konfi gurationsschaltelement 46a, ein drittes Konfigurationsschaltelement 48a und ein viertes Konfigurationsschaltelement 50a auf.
Die Schaltanordnung 26a weist in dem gezeigten Beispiel eine Parallelschalteinheit 36a auf, mittels welcher der Wechselrichter 12a und der weitere Wechselrichter 14a parallel- schaltbar sind. Die Parallelschalteinheit 36a weist ein Parallelschaltelement 38a auf. Zu dem weist die Parallelschalteinheit 36a ein zweites Parallelschaltelement 56a auf.
Ein erster Anschluss des Konfigurationsschaltelements 30a ist mit dem Induktor 16a elektrisch verbunden. Ein zweiter Anschluss des Konfigurationsschaltelements 30a ist mit dem zweiten Konfigurationsschaltelement 46a, mit dem zweiten Parallelschaltelement 56a und mit dem Wechselrichter 12a verbunden. Ein erster Anschluss des zweiten Konfigura tionsschaltelements 46a ist mit dem ersten weiteren Induktor 20a und mit dem Parallel schaltelement 38a elektrisch verbunden. Ein zweiter Anschluss des zweiten Konfigurati-
onsschaltelements 46a ist mit dem Konfigurationsschaltelement 30a und mit dem Wech selrichter 12a verbunden.
Ein erster Anschluss des dritten Konfigurationsschaltelements 48a ist mit dem zweiten weiteren Induktor 22a und mit dem zweiten Parallelschaltelement 56a elektrisch verbun den. Ein zweiter Anschluss des dritten Konfigurationsschaltelements 48a ist mit dem vier ten Konfigurationsschaltelement 50a und mit dem weiteren Wechselrichter 14a verbun den. Ein erster Anschluss des vierten Konfigurationsschaltelements 50a ist mit dem drit ten weiteren Induktor 24a elektrisch verbunden. Ein zweiter Anschluss des vierten Konfi gurationsschaltelements 50a ist mit dem dritten Konfigurationsschaltelement 48a, mit dem Parallelschaltelement 38a und mit dem weiteren Wechselrichter 14a verbunden.
Figur 3 zeigt eine Übersicht von möglichen Schaltelementen, insbesondere Relais, welche insbesondere die Konfigurationsschaltelemente 28a und/oder die Parallelschaltelemente 36a der Schaltanordnung 26a bilden können. Der Übersichtlichkeit halber lassen sich die möglichen Schaltelemente in eine erste Gruppe 76a, in eine zweite Gruppe 78a und in eine dritte Gruppe 80a von Schaltelementen gruppieren. Insbesondere umfasst die erste Gruppe 76a Wechselschalter, welche jeweils als normally-closed-Ausführung oder nor- mally-open-Ausführung ausgebildet sein können und in beliebiger Richtung installiert sein können. Insbesondere umfasst die zweite Gruppe 78a Ein-/Aus-Schalter. Die dritte Grup pe 80a umfasst insbesondere Wechselschalter mit einer brückenden Verbindung.
Die in diesem Ausführungsbeispiel, insbesondere in Figur 2, gezeigten Schaltelemente der Konfigurationsschalteinheit und der Parallelschalteinheit können jeweils als ein Schaltelement der ersten Gruppe 76a und/oder als ein Schaltelement der zweiten Gruppe 78a ausgebildet sein.
Die Gargerätevorrichtung weist eine Steuereinheit 40a auf, welche in Figur 2 schematisch dargestellt ist. Die Steuereinheit ist 40a dazu vorgesehen, die Schaltanordnung 26a in Abhängigkeit von einer Gargeschirrkonfiguration 82a, 84a, 86a zu steuern. Figur 4 zeigt eine beispielhafte Auswahl möglicher Gargeschirrkonfigurationen 82a, 84a, 86a in jeweils dem Betriebszustand. In den jeweiligen beispielhaften Gargeschirrkonfigurationen 82a, 84a, 86a ist auf dem Kochfeld 44a jeweils ein erstes Gargeschirr 88a und ein zweites Gargeschirr 90a aufgestellt. In Abhängigkeit von der Gargeschirrkonfiguration 82a, 84a,
86a steuert die Steuereinheit 40a die Schaltanordnung 26a hinsichtlich der jeweils benö tigten Zuordnung von Induktoren und Wechselrichtern.
Die erste Gargeschirrkonfiguration 82a zeigt ein erstes Gargeschirr 88a, welches in dem dargestellten Betriebszustand von drei weiteren Induktoren des Satzes weiterer In duktoren (nicht näher dargestellt) beheizt wird, welche alle dem weiteren Wechselrichter zugeordnet sind (durch die Schraffur schematisiert). Die erste Gargeschirrkonfiguration 82a zeigt zudem ein zweites Gargeschirr 90a, welches in dem dargestellten Betriebszu stand von dem Induktor (nicht näher dargestellt) beheizt wird, welcher dem Wechselrich ter zugeordnet ist (durch die Schraffur schematisiert).
Die zweite Gargeschirrkonfiguration 84a zeigt ein erstes Gargeschirr 88a, welches in dem dargestellten Betriebszustand von dem Induktor (nicht näher dargestellt) beheizt wird, welcher dem Wechselrichter zugeordnet ist (durch die Schraffur schematisiert). Die zweite Gargeschirrkonfiguration 82a zeigt zudem ein zweites Gargeschirr 90a, welches in dem dargestellten Betriebszustand von zwei weiteren Induktoren des Satzes weiterer In duktoren (nicht näher dargestellt) beheizt wird, welche alle dem weiteren Wechselrichter zugeordnet sind (durch die Schraffur schematisiert).
In den Figuren 5 bis 12 sind vier weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merk male und Funktionen auf die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbeson dere der Figuren 1 bis 4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungs beispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 durch die Buchstaben b, c, d und e in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispie le der Figuren 5 bis 12 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeich nungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 4, verwiesen werden.
Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung 10b. Die Gar gerätevorrichtung 10b weist eine Konfigurationsschalteinheit 28b und eine Parallelschalt einheit 36b auf.
Die Konfigurationsschalteinheit 28b weist ein Konfigurationsschaltelement 30b, ein zwei tes Konfigurationsschaltelement 46b, ein drittes Konfigurationsschaltelement 48b, ein vier tes Konfigurationsschaltelement 50b, ein fünftes Konfigurationsschaltelement 52b und ein sechstes Konfigurationsschaltelement 54b auf.
Das Konfigurationsschaltelement 30b, das zweite Konfigurationsschaltelement 46b, das dritte Konfigurationsschaltelement 48b, das vierte Konfigurationsschaltelement 50b, das fünfte Konfigurationsschaltelement 52b und das sechste Konfigurationsschaltelement 54b sind jeweils schaltbildlich zwischen einem Induktor 16b, 20b, 22b, 24b der Gargerätevor richtung 10b und einem weiteren Schaltelement 32b der Schaltanordnung 26b angeord net.
Die Parallelschalteinheit 36b weist ein Parallelschaltelement 38b und ein zweites Parallel schaltelement 56b auf. Das Parallelschaltelement 38b und das zweite Parallelschaltele ment 56b sind schaltbildlich zwischen einem der Wechselrichter 12b, 14b der Gargeräte vorrichtung 10b und zumindest einem weiteren Schaltelement 34b der Schaltanordnung 26b angeordnet.
Figur 6 zeigt eine Übersicht von möglichen Schaltelementen, insbesondere Relais, welche insbesondere die Konfigurationsschaltelemente der Konfigurationsschalteinheit 28b und/oder die Parallelschaltelemente der Parallelschalteinheit 36b der Schaltanordnung 26b bilden können. Der Übersichtlichkeit halber lassen sich die möglichen Schaltelemente in eine erste Gruppe 76b, in eine zweite Gruppe 78b und in eine dritte Gruppe 80b von Schaltelementen gruppieren. Insbesondere umfasst die erste Gruppe 76b Wechselschal ter, welche jeweils als normally-closed-Ausführung oder normally-open-Ausführung aus gebildet sein können und in beliebiger Richtung installiert sein können. Insbesondere um fasst die zweite Gruppe 78b Ein-/Aus-Schalter. Die dritte Gruppe 80b umfasst insbeson dere Wechselschalter mit einer brückenden Verbindung.
Die Parallelschaltelemente der Parallelschalteinheit 36b sind jeweils als eines der mögli chen Schaltelemente der ersten Gruppe 76b und/oder als eines der möglichen Schaltele mente der dritten Gruppe 80b ausgebildet. Die Konfigurationsschaltelemente der Konfigu rationsschalteinheit 28b sind jeweils als eines der möglichen Schaltelemente der ersten Gruppe 76b und/oder als eines der möglichen Schaltelemente der zweiten Gruppe 78b ausgebildet.
Figur 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung 10c. Die Gar gerätevorrichtung 10c weist eine Konfigurationsschalteinheit 28c und eine Parallelschalt einheit 36c auf. Die Konfigurationsschalteinheit 28c weist ein Konfigurationsschaltelement 30c, ein zweites Konfigurationsschaltelement 46c, ein drittes Konfigurationsschaltelement 48c und ein viertes Konfigurationsschaltelement 50c auf. Die Parallelschalteinheit 36c weist ein Parallelschaltelement 38c und ein zweites Parallelschaltelement 56c auf.
Das Konfigurationsschaltelement 30c ist schaltbildlich zwischen einem Wechselrichter 12c der Gargerätevorrichtung 10c angeordnet. Das vierte Konfigurationsschaltelement 50c ist schaltbildlich zwischen einem weiteren Wechselrichter 14c der Gargerätevorrichtung 10c angeordnet. Das zweite Konfigurationsschaltelement 46c ist schaltbildlich zwischen dem Parallelschaltelement 38c und einem ersten weiteren Induktor 20c der Gargerätevorrich tung 10c angeordnet. Das dritte Konfigurationsschaltelement 48c ist schaltbildlich zwi schen dem zweiten Parallelschaltelement 56c und einem zweiten weiteren Induktor 22c der Gargerätevorrichtung 10c angeordnet.
Figur 8 zeigt eine Übersicht von möglichen Schaltelementen, insbesondere Relais, welche insbesondere die Konfigurationsschaltelemente der Konfigurationsschalteinheit 28c und/oder die Parallelschaltelemente der Parallelschalteinheit 36c der Schaltanordnung 26c bilden können. Der Übersichtlichkeit halber lassen sich die möglichen Schaltelemente in eine erste Gruppe 76c, in eine zweite Gruppe 78c und in eine dritte Gruppe 80c von Schaltelementen gruppieren. Insbesondere umfasst die erste Gruppe 76c Wechselschal ter, welche jeweils als normally-closed-Ausführung oder normally-open-Ausführung aus gebildet sein können und in beliebiger Richtung installiert sein können. Insbesondere um fasst die zweite Gruppe 78c Ein-/Aus-Schalter. Die dritte Gruppe 80c umfasst insbeson dere Wechselschalter mit einer brückenden Verbindung.
Die Parallelschaltelemente 38c der Parallelschalteinheit 36c sind jeweils als eines der möglichen Schaltelemente der ersten Gruppe 76c ausgebildet. Die Konfigurationsschalt elemente 30c der Konfigurationsschalteinheit 28c sind jeweils als eines der möglichen Schaltelemente der ersten Gruppe 76c und/oder als eines der möglichen Schaltelemente der zweiten Gruppe 78c ausgebildet.
In Figur 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung 10d mit einer Schaltanordnung 26d in einer schaltbildlichen Darstellung gezeigt. Die Schaltanordnung
26d weist zusätzlich ein drittes Parallelschaltelement 58d und ein viertes Parallelschalt element 60d auf. Bei der Gargerätevorrichtung 10d handelt es sich insbesondere um eine Verallgemeinerung der vorherigen Ausführungsbeispiele, insbesondere hinsichtlich der Schaltanordnung 26d, welche insbesondere eine beliebige Anzahl von weiteren In- duktoren eines Satzes weiterer Induktoren 18d der Gargerätevorrichtung 10d erlaubt (durch die Punkte dargestellt).
In Figur 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gargerätevorrichtung 10e mit einer Schaltanordnung 26e in einer schaltbildlichen Darstellung gezeigt. Die Schaltanordnung 26e weist zusätzlich ein fünftes Parallelschaltelement 62e, ein sechstes Parallelschalt- element 64e, ein siebtes Parallelschaltelement 66e und ein achtes Parallelschaltelement 68e auf. Die Gargerätevorrichtung 10e weist zudem eine dritte Resonanzkapazität 74e auf. Zudem weist die Gargerätevorrichtung 10e zwei weitere Wechselrichter 14e auf.
Bei der Gargerätevorrichtung 10e handelt es sich insbesondere um eine Verallgemeine rung des vorherigen Ausführungsbeispiels, insbesondere hinsichtlich der Schaltanord- nung 26e, welche insbesondere eine beliebige Anzahl von weiteren Induktoren eines Sat zes weiterer Induktoren 18e der Gargerätevorrichtung 10e und/oder weiteren Wechsel richtern erlaubt (durch die Punkte dargestellt).
Bezugszeichen
10 Gargerätevorrichtung
12 Wechselrichter
14 Weiterer Wechselrichter
16 Induktor
18 Satz weiterer Induktoren
20 Erster weiterer Induktor
22 Zweiter weiterer Induktor
24 Dritter weiterer Induktor
26 Schaltanordnung
28 Konfigurationsschalteinheit
30 Konfigurationsschaltelement
32 Weiteres Schaltelement
34 Weiteres Schaltelement
36 Parallelschalteinheit
38 Parallelschaltelement
40 Steuereinheit
42 Haushaltsgerät
44 Kochfeld
46 Zweites Konfigurationsschaltelement
48 Drittes Konfigurationsschaltelement
50 Viertes Konfigurationsschaltelement
52 Fünftes Konfigurationsschaltelement
54 Sechstes Konfigurationsschaltelement 56 Zweites Parallelschaltelement
58 Drittes Parallelschaltelement
60 Viertes Parallelschaltelement
62 Fünftes Parallelschaltelement
64 Sechstes Parallelschaltelement
Siebtes Parallelschaltelement Achtes Parallelschaltelement Erste Resonanzkapazität Zweite Resonanzkapazität Dritte Resonanzkapazität Erste Gruppe Zweite Gruppe Dritte Gruppe Erste Gargeschirrkonfiguration Zweite Gargeschirrkonfiguration Dritte Gargeschirrkonfiguration Erstes Gargeschirr Zweites Gargeschirr