Erzeugung eines Luftvorhangs zur Verbesserung des Wraseneinzugs bei Dunstabzugshauben
Die Erfindung betrifft die Erzeugung eines Luftvorhangs zur Verbesserung des Wraseneinzugs bei Dunstabzugshauben.
Bei Dunstabzugsvorrichtungen für die Verwendung in der Küche, insbesondere Dunstabzugshauben, werden in Regel große Hauben verwendet, die über der gesamten Kochstelle angebracht sind, um die im Kochgeschirr entstehenden Wrasen und Dünste mit einem Lüfter anzusaugen und so die verschmutze Luft zu filtern.
Ein Nachteil dieser Dunstabzugshauben besteht darin, dass der Wraseneinzug oft gering und nicht effektiv ist und Kochdünste sowie Gerüche nicht ausreichend aus der Luft gefiltert werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit den Wraseneinzug zu verbessern, so dass die Nachteile des Standes der Technik zumindest verringert werden kann.
Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung eine Dunstabzugshaube, umfassend ein Dunstabzugsgehäuse mit mindestens einer Ansaugöffnung und einen Ansauglüfter, der zum Ansaugen von Luft in die Ansaugöffnung vorgesehen ist und in dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet ist. Die Dunstabzugshaube ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube ein Luftauslassgehäuse mit mindestens einer Luftauslassöffnung zum Ausblasen von Luft aus dem Luftauslassgehäuse aufweist und die mindestens eine Luftauslassöffnung auf die Ansaugöffnung gerichtet ist.
Die Dunstabzugshaube kann mit dem Dunstabzugsgehäuse beispielsweise für die Wandmontage vorgesehen sein. Hierbei kann das Dunstabzugsgehäuse an der Raumwand befestigt werden. Als Dunstabzugsgehäuse wird ein Gehäuse bezeichnet, in dem zumindest ein Ansauglüfter angeordnet ist. Der Ansauglüfter kann ein Radiallüfter sein, der ein Lüftergehäuse, beispielsweise ein Spiralgehäuse oder Schneckengehäuse aufweisen kann. Sofern ein Lüftergehäuse vorgesehen ist, ist dieses in dem Dunstabzugsgehäuse aufgenommen.
Das Dunstabzugsgehäuse weist mindestens eine Ansaugöffnung auf, über die Luft in die Ansaugöffnung und damit in das Dunstabzugsgehäuse eingesaugt werden kann. In oder an dem Dunstabzugsgehäuse kann ein Filterelement vorgesehen sein, durch das die eingesaugte, verunreinigte Luft von Verunreinigungen befreit werden kann. Zudem kann das Dunstabzugsgehäuse einen Luftauslass aufweisen, über den gereinigte Luft aus dem Dunstabzugsgehäuse austreten kann. Der oder die Filter, die insbesondere Fettfilter darstellen können, sind in dem Dunstabzugsgehäuse in Strömungsrichtung vor dem Ansauglüfter vorgesehen. Der oder die Filter können beispielsweise in der Ansaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses liegen. Der oder die Filter können beispielsweise von oben in das Dunstabzugsgehäuse an dessen Vorderseite eingebracht werden. Diese Art des Einbringens des Filters ist von besonderem Vorteil, da es dem Benutzer auch bei einer Dunstabzugshaube, bei der vor der Ansaugöffnung ein weiteres Gehäuse angeordnet ist, möglich ist die Filter zu entnehmen und zu reinigen.
Die Ansaugöffnung ist vorzugsweise in der Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses vorgesehen. Die Ansaugöffnung kann dabei die gesamte Vorderseite des Dunstabzugsgehäuse bilden oder eine Öffnung sein, die sich nur über einen Teil der Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses erstreckt.
Richtungsangaben, wie vorne, hinten, oben und unten beziehen sich soweit nicht anders angegeben auf eine Dunstabzugshaube in einem an einer Raumwand montierten Zustand. Als Rückseite oder hinten wird dabei die Seite oder Richtung bezeichnet, die der Raumwand zugewandt ist oder auf diese gerichtete ist. Als Vorderseite oder vorne wird die der Raumwand abgewandte Seite beziehungsweise von der Raumwand wegführende Richtung bezeichnet, die in der Regel dem Benutzer zugewandt ist.
Die Dunstabzugshaube weist ferner ein Luftauslassgehäuse auf. Das Luftauslassgehäuse kann ein zu dem Dunstabzugsgehäuse separates Gehäuse darstellen oder mit diesem verbunden sein. Das Luftauslassgehäuses umfasst mindestens eine Luftauslassöffnung. Die Luftauslassöffnung ist eine Öffnung im Luftauslassgehäuse durch die Luft aus dem Luftauslassgehäuse strömt. Die Luft kann vorzugsweise aus dem Luftauslassgehäuse ausgeblasen werden.
Das Luftauslassgehäuse ist so angeordnet, dass die Luftauslassöffnung des Luftauslassgehäuses auf die Ansaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses gerichtet ist. Als auf die Ansaugöffnung gerichtet wird eine Luftauslassöffnung bezeichnet, über die Luft in der Richtung abgegeben werden kann, die auf die Ansaugöffnung gerichtet ist. Der aus der Luftauslassöffnung austretende Luftstrom kann dabei unmittelbar auf die Ansaugöffnung auftreffen oder aber durch weitere Komponenten der Dunstabzugshaube, insbesondere Luftleitelemente oder Gehäuseteile mittelbar zu der Ansaugöffnung geleitet werden.
Die Luftauslassöffnung liegt vorzugsweise zu der Ansaugöffnung beabstandet. Dies bedeutet, dass diese nicht unmittelbar aneinander anliegen. Hierdurch kann die Ausbildung eines Luftvorhangs gewährleistet werden und verhindert werden, dass die gesamte von der Luftauslassöffnung ausgegebene Luft unmittelbar in die Ansaugöffnung eingesaugt wird ohne zuvor Wrasen beeinflusst zu haben.
Hierdurch kann zwischen Luftauslassöffnung und Ansaugöffnung ein Luftvorhang gebildet werden. Ein Luftvorhang ist dabei bevorzugt ein flächiger und gerichteter Luftstrom zwischen der Luftauslassöffnung und der Ansaugöffnung.
Durch die Ausbildung eines Luftvorhangs, der in Richtung auf die Ansaugöffnung gerichtet ist, kann die einzusaugenden verunreinigte Luft, die im Folgenden auch als Wrasen bezeichnet wird, zuverlässig zu der Ansaugöffnung gelangen und somit zuverlässig eingesaugt werden. Beispielsweise kann aufsteigender Wrasen, der eine über dem Kochfeld montierte erfindungsgemäße Dunstabzugshaube erreicht, umgelenkt und zu der Ansaugöffnung geleitet werden. Durch die höhere Effizienz der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube kann diese insbesondere bei niedrigeren Lüfterdrehzahlen noch ein ausreichendes Absaugen von Wrasen gewährleisten, so dass der Benutzer niedrigeren Geräuschpegeln ausgesetzt ist.
Gemäß einer Ausführungsform stellt das Luftauslassgehäuse ein zu dem Dunstabzugsgehäuse separates Gehäuse dar. Als separates Gehäuse wird hierbei ein Gehäuse bezeichnet, bei dem zwischen dem Inneren des Dunstabzugsgehäuses und des Luftauslassgehäuses keine Verbindung zur Weiterleitung von Luft, beispielsweise kein Luftkanal, vorgesehen ist. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da sowohl die Form als
auch das Material des Luftauslassgehäuses unabhängig von dem des Dunstabzugsgehäuses gewählt werden kann. Das Dunstabzugsgehäuse und das Luftauslassgehäuse können dabei separat voneinander hergestellt werden.
Bei dieser Ausführungsform sind das Dunstabzugsgehäuse und das Luftauslassgehäuse aber vorzugsweise miteinander verbunden. Insbesondere kann das Luftauslassgehäuse beispielsweise an dem Dunstabzugsgehäuse über Verbindungselemente, die Stangen darstellen, befestigt sein. Bei der Ausführungsform, bei der das Dunstabzugsgehäuse zu dem Luftauslassgehäuse separat ausgebildet ist, weist das Luftauslassgehäuse vorzugsweise mindestens eine Einsaugöffnung auf, über die Luft aus dem Raum, in dem die Dunstabzugshaube betrieben wird, insbesondere aus der Küche einsaugen kann. Die so eingesaugte Luft kann dann in Richtung der Ansaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses ausgegeben werden. Besonders bevorzugt weist das Luftauslassgehäuse bei dieser Ausführungsform ein Zusatzgebläse auf, das in dem Luftauslassgehäuse aufgenommen ist. Durch dieses Zusatzgebläse kann die Luft eingesaugt und über die Luftauslassöffnung ausgeblasen werden.
Durch das separate Ausbilden des Dunstabzugsgehäuses und des Luftauslassgehäuses können vorteilhafte, neue Produktdesigns realisiert werden, bei denen großflächige und klobige Dunstabzugshauben optisch aufgebrochen werden, da das Luftvorhangkonzept eine leichtere, dezentere und ikonischere Gestaltung erlaubt. Zudem erlaubt die separate Handhabung eine optimale Anpassung des Luftvorhangs an die Küchenverhältnisse, die beispielsweise durch Dachschrägen und Deckenhöhen beeinflusst werden können. Beispielsweise kann der Abstand zwischen dem Dunstabzugsgehäuse und dem Luftauslassgehäuse durch Wahl einer geeigneten Länge der Verbindungselemente, beispielsweise Stangen, oder durch Wahl teleskopierbarer Stangen oder Schiene eingestellt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Luftauslassgehäuse über zumindest ein Verbindungselement mit dem Dunstabzugsgehäuse verbunden und mindestens ein Verbindungselement weist mindestens einen Kanal auf. Als Kanal wird eine Führung an dem Verbindungselement bezeichnet. Die Länge des Kanals entspricht zumindest der Länge des Verbindungselementes. Der Kanal kann ein offener Kanal sein, das heißt der Kanal weist einen offenen Querschnitt auf. In diesem Fall kann der Kanal beispielsweise
eine Nut oder Rinne sein, die beispielsweise in der Oberseite des Verbindungselementes eingebracht ist. Bei dieser Ausführungsform kann der Kanal ein Führungskanal zum Führen von beispielsweise Kabeln oder Schläuchen sein.
Alternativ kann der Kanal ein geschlossener Kanal sein, das heißt einen geschlossenen Querschnitt beispielsweise einen runden oder rechteckigen Querschnitt aufweisen. Der geschlossene Kanal kann an der Oberseite oder einer anderen Seite des Verbindungselementes oder im Inneren des Verbindungselementes liegen. Auch bei dieser Ausführungsform des Kanals kann dieser als Führungskanal für Kabel oder Schläuche dienen.
Indem der Kanal einen geschlossenen Kanal darstellt oder einen offenen Kanal darstellt, der im Inneren des Verbindungselementes verläuft kann eine nach Außen unsichtbare Kabel- oder Schlauchverbindung zwischen Dunstabzugsgehäuse und Luftauslassgehäuse hersteilen werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kanal ein Luftkanal zum Verbinden des Luftauslassgehäuses mit dem Dunstabzugsgehäuse. So kann beispielsweise ein Teil der Luft die durch den Ansauglüfter in das Dunstabzugsgehäuse eingesaugt wird, aus dem Dunstabzugsgehäuse in das Verbindungselement geleitet werden. Von dort strömt die Luft in das Luftauslassgehäuse und schließlich durch die Luftauslassöffnung wieder in Richtung Ansaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses. Somit ist kann der Luftvorhang nur durch den Ansauglüfter im Dunstabzugsgehäuse erzeugt werden und ein Zusatzgebläse ist nicht zwingend erforderlich. Das Verbindungselement oder die Verbindungselemente, in denen ein oder mehrere Luftkanäle gebildet sind, können so an dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet werden, dass diese in Strömungsrichtung hinter der Ansaugöffnung und insbesondere hinter einem Filter der Dunstabzugshaube mit dem Dunstabzugsgehäuse verbunden sind. Hierdurch wird sichergestellt, dass die zu dem Luftauslassgehäuse geleitete Luft von Verunreinigungen befreit ist, bevor diese über den Luftkanal in dem Verbindungselement an das Luftauslassgehäuse geleitet wird. Allerdings ist es erfindungsgemäß auch möglich, dass der Luftkanal an dem Dunstabzugsgehäuse in einem Bereich in Strömungsrichtung vor dem Filter vorgesehen ist. Dies ist erfindungsgemäß möglich, da die Luft, die über den Luftkanal zu dem Luftauslassgehäuse geleitet wird, anschließend wieder in Richtung der Ansaugöffnung ausgegeben wird und
somit spätestens zu dem Zeitpunkt durch einen Filter in dem Dunstabzugsgehäuse gereinigt werden kann.
Gemäß einer Ausführungsform weist die Dunstabzugshaube mindestens ein Zusatzgebläse zum Erzeugen zumindest eines Teils eines Luftstroms, der von der Luftauslassöffnung auf die Ansaugöffnung gerichtet ist, auf. Als Zusatzgebläse wird daher ein Gebläse bezeichnet, das zusätzlich zu dem Ansauglüfter der Dunstabzugshaube in der Dunstabzugshaube vorgesehen ist.
Bei einer Ausführungsform, bei der das Dunstabzugsgehäuse und das Luftauslassgehäuse über mindestens einen Luftkanal miteinander verbunden sind, kann das Zusatzgebläse beispielsweise in dem Verbindungselement, in dem der Luftkanal gebildet ist, zwischen Dunstabzugsgehäuse und Luftauslassgehäuse eingebracht sein.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zusatzgebläse aber auch in dem Luftauslassgehäuse selber angeordnet. Insbesondere kann das Zusatzgebläse dabei zu der Luftauslassöffnung des Luftauslassgehäuses benachbart, das heißt in Strömungsrichtung vor der Luftauslassöffnung in deren Nähe angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform ist vorzugsweise in dem Luftauslassgehäuse zumindest eine Einsaugöffnung vorgesehen, über die Luft in das Luftauslassgehäuse von der Umgebung um die Dunstabzugshaube, das heißt insbesondere von der Küche, eingesaugt werden kann. Die Einsaugöffnung liegt vorzugswiese in der Oberseite des Luftauslassgehäuses. Durch das Vorsehen der Einsaugöffnung in der Oberseite des Luftauslassgehäuses kann sichergestellt werden, dass durch diese Einsaugöffnung kein Wrasen eingesaugt wird, was bei einer Einsaugöffnung an der Unterseite des Luftauslassgehäuses zu befürchten wäre. Bei einer Ausführungsform der Dunstabzugshaube, bei der das Dunstabzugsgehäuse zu dem Luftauslassgehäuse separat ausgebildet ist, und zwischen dem Dunstabzugsgehäuse und dem Luftauslassgehäuse kein Luftkanal verläuft, ist das Vorsehen von Einsaugöffnung(en) an dem Luftauslassgehäuse notwendig, um Luft, die in Richtung der Ansaugöffnung abgegeben werden soll, in dem Luftauslassgehäuse bereit zu stellen. Auch bei der Ausführungsform, bei der das Dunstabzugsgehäuse mit dem Luftauslassgehäuse über einen oder mehrere Luftkanäle verbunden ist, kann das Vorsehen von Einsaugöffnungen vorteilhaft sein. Durch diese wird zusätzlich zu Luft, die durch den oder die Luftkanäle in das Luftauslassgehäuse gelangt, Zuluft in das
Luftauslassgehäuse eingesaugt. Hierdurch kann das Luftvolumen, durch das der Luftvorhang erzeugt werden soll, vergrößert werden.
In einerweiteren Ausführungsform ist das mindestens eine Zusatzgebläse ein Querstromlüfter. Der Querstromlüfter kann auch als Tangentiallüfter bezeichnet werden. Diese Art von Lüfter weist den Vorteil auf, dass dieser eine geringe Größe besitzen und daher auch das Luftauslassgehäuse eine geringe Größe besitzen kann. Dadurch wird der optische Eindruck der Dunstabzugshaube verbessert. Zudem kann mit Querstromlüftern eine größere Luftmenge befördert werden. Schon bei geringen Drehzahlen kann ein ausreichender Luftdurchsatz gewährleistet werden. Zudem ist die Geräuschentwicklung beim Betrieb eines Querstromlüfters gering. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist auch der Ansauglüfter ein Querstromlüfter.
In einerweiteren Ausführungsform umfasst die Dunstabzugshaube ein Lufteinlassgehäuse umfasst, das der Ansaugöffnung in Strömungsrichtung vorgelagert ist und in dem Lufteinlassgehäuse eine Lufteinlassöffnung vorgesehen ist, über die Luft in das Lufteinlassgehäuse eintritt und durch das Lufteinlassgehäuse zumindest zu der Ansaugöffnung geleitet wird.
Indem ein Lufteinlassgehäuse vorgesehen ist, das dem Dunstabzugsgehäuse und insbesondere der Ansaugöffnung in Strömungsrichtung vorgelagert ist, kann die Form der Lufteinlassöffnung im Vergleich zu der Form der Ansaugöffnung verändert sein. Insbesondere können Lufteinlassöffnungen als Spalte oder Schlitze vorgesehen sein. Bei der Ausführungsform mit Lufteinlassgehäuse ist die Luftauslassöffnung so ausgerichtet, dass diese den Luftvorhang auf die Lufteinlassöffnung richtet. Erst nach dem Durchtreten der Lufteinlassöffnung gelangt die Luft zu der Ansaugöffnung. Indem ein Lufteinlassgehäuse der Ansaugöffnung vorgeschaltet ist, wird ein Verteilerraum vor der Ansaugöffnung geschaffen, in dem Luft vor der Ansaugöffnung verteilt wird und gegebenenfalls ein Teil der Luft, die durch die Lufteinlassöffnung eingetreten ist, abgezweigt werden kann. Die abgezweigte Luft kann dann zu der Luftauslassöffnung des Luftauslassgehäuses geleitet und über diese ausgegeben werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dunstabzugshaube zwei Verbindungselemente auf, die mit dem Luftauslassgehäuse eine Luftführungseinheit
bilden. Das Luftauslassgehäuse und die Verbindungselemente können hierbei eine durchgehende Luftleitung bilden. In diesem Fall können das Luftauslassgehäuse und die Verbindungselemente als eine integrale Einheit gebildet sein. Der Übergang zwischen Luftauslassgehäuse und den einzelnen Verbindungselementen ist dabei nicht sichtbar. Der Bereich der Luftführungseinheit, in dem die Luftauslassöffnung vorgesehen ist und in dem gegebenenfalls ein Zusatzgebläse angeordnet ist, bildet dabei das Luftauslassgehäuse. Bevorzugt erstreckt sich das Luftauslassgehäuse und insbesondere der Bereich der Luftführungseinheit in der Breitenrichtung der Dunstabzugshaube. Das oder die Verbindungselemente erstrecken sich in Tiefenrichtung der Dunstabzugshaube. Die Verbindungselemente können in der Horizontalen verlaufen oder zu der Horizontalen geneigt sein, insbesondere von hinten nach vorne nach oben geneigt sein. Das Ende der Verbindungselemente, das dem Luftauslassgehäuse abgewandt ist, ist mit dem Dunstabzugsgehäuse oder dem Lufteinlassgehäuse verbunden. Im Inneren der Verbindungselemente ist ein Luftführungskanal gebildet. Die Luftführungseinheit, die das Luftauslassgehäuse und die Verbindungselemente umfasst, weist vorzugsweise eine Bogenform auf, wobei der Bereich, durch den das Luftauslassgehäuse gebildet ist, sich vorzugsweise gerade in Breitenrichtung der Dunstabzugshaube erstreckt und die Verbindungselemente gebogene Bereiche, insbesondere Halbkreise bilden. Die Luftführungseinheit ist vorzugsweise nach oben und unten offen. Durch die offene Struktur wird das optische Erscheinungsbild der Dunstabzugshaube verbessert. Da aber weiterhin ein Luftvorhang von dem Luftauslassgehäuse ausgegeben wird, kann ein ungehindertes Durchströmen von Wrasen durch die offene Struktur der Luftführungseinheit verhindert werden.
Gemäß einer Ausführungsform bilden das Lufteinlassgehäuse, die zwei Verbindungselemente und das Luftauslassgehäuse eine Luftführungseinheit. Bei dieser Ausführungsform können das Lufteinlassgehäuse, die Verbindungselemente und das Luftauslassgehäuse eine integrale Einheit bilden. Insbesondere erstreckt sich zwischen durch die einzelnen Teile der Luftführungseinheit eine durchgehende Luftleitung. Der Bereich der Luftführungseinheit, in dem die mindestens eine Lufteinlassöffnung vorgesehen ist, bildet dabei das Lufteinlassgehäuse. Das Lufteinlassgehäuse und insbesondere die mindestens eine Lufteinlassöffnung erstreckt sich vorzugsweise in Breitenrichtung der Dunstabzugshaube. Die Lufteinlassöffnung ist dabei an der Vorderseite des Lufteinlassgehäuses vorgesehen.
Die Luftführungseinheit, insbesondere in der Ausführungsform, in der diese sowohl das Luftauslassgehäuse, die Verbindungselemente und das Lufteinlassgehäuse umfasst, kann eine Ringform aufweisen. Insbesondere weist die Luftführungseinheit eine gestreckte Ringform auf. Die Dunstabzugshaube weist auch bei dieser Ausführungsform vorzugsweise keine Abdeckung des durch die Ringform gebildeten Durchlasses in der Dunstabzugshaube auf. Durch die offene Struktur wird das optische Erscheinungsbild der Dunstabzugshaube verbessert. Da aber weiterhin ein Luftvorhang von dem Luftauslassgehäuse ausgegeben wird, kann ein ungehindertes Durchströmen von Wrasen durch die offene Struktur der Luftführungseinheit verhindert werden. Dabei sind die Bereiche die das Luftauslassgehäuse und das Lufteinlassgehäuse bilden vorzugsweise als gerade Bereiche ausgebildet. Die Verbindungselemente weisen hingegen eine gebogene Form auf.
Gemäß einer Ausführungsform ist an der Innenseite der ringförmigen Luftführungseinheit mindestens ein umlaufender Spalt gebildet, der im Bereich des Luftauslassgehäuses die Luftauslassöffnung und im Bereich des Lufteinlassgehäuses die Lufteinlassöffnung bildet. In dem Bereich der Verbindungselemente, das heißt den sich in der Tiefenrichtung erstreckenden Bereichen kann der Spalt zumindest bereichsweise verblendet sein. Hierdurch wird eine klare Trennung zwischen der Luftauslassöffnung und der Lufteinlassöffnung gebildet. Allerdings ist die Verblendung, insbesondere bei der Ausführungsform, bei der in dem Luftauslassgehäuse ein Zusatzgebläse vorliegt, nicht zwingend erforderlich.
Gemäß einer Ausführungsform ist an der Ansaugöffnung des Luftauslassgehäuses eine Prallplatte angeordnet. Die Prallplatte deckt die Ansaugöffnung weitestgehend ab, weist aber eine Größe auf, die kleiner ist als die Größe der Ansaugöffnung. Hierdurch kann zwischen dem äußeren Rand der Ansaugöffnung und dem äußeren Rand der Prallplatte ein Randspalt gebildet werden, über den eine Randabsaugung erfolgt. Zudem kann durch die Prallplatte ein direktes Auftreffen des Luftvorhangs auf die Ansaugöffnung verhindert werden.
Gemäß einer Ausführungsform stellt der Ansauglüfter einen Querstromlüfter dar und in dem Dunstabzugsgehäuse ist mindestens eine Umluftöffnung vorgesehen. Die
mindestens eine Umluftöffnung ist vorzugsweise in der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses vorgesehen. In oder an der Umluftöffnung kann ein Geruchsfilter vorgesehen sein. Indem die Umluftöffnung an der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses vorgesehen ist, beeinflusst die durch diese austretende Luft den die Dunstabzugshaube von unten anströmenden Wrasen und den Luftvorhang nicht.
In einer Ausführungsform ist an dem Luftauslassgehäuse ein Gerät zur optischen Projektion von Informationen und/oder Daten angeordnet. Das Gerät zur Projektion kann auch als Projektor bezeichnet werden. Durch den Projektor können beispielsweise Information auf das Dunstabzugsgehäuse, und/oder das Lufteinlassgehäuse und/oder das Kochfeld und/oder die Wand projiziert werden, wie beispielsweise die momentane Lüfterstufe oder eine Uhrzeit.
Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren genauer beschrieben. Es zeigen:
Figur 1a: eine schematische, Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube;
Figur 1b: eine schematische, perspektivische Frontansicht der ersten
Ausführungsform der Dunstabzugshaube;
Figur 1c: eine schematische Draufsicht auf die erste Ausführungsform der
Dunstabzugshaube;
Figur 2: eine perspektivische Draufsicht auf die erste Ausführungsform der
Dunstabzugshaube;
Figur 3: eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube über einem Kochfeld;
Figur 4: eine perspektivische Unteransicht der ersten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube mit schematischer Darstellung der Luftströmung;
Figur 5: eine perspektivische Draufsicht der ersten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube mit entnommenem Filter;
Figur 6: eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube mit Beleuchtung;
Figur 7: eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube mit Projektor und projiziertem Bild;
Figur 8: eine schematische, perspektivische Darstellung einer dritten
Ausführungsform der Dunstabzugshaube;
Figur 9a: eine schematische Frontansicht der dritten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube;
Figur 9b: eine schematische Seitenansicht der dritten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube; und
Figur 10: eine schematische Ansicht der dritten Ausführungsform der
Dunstabzugshaube mit Projektor.
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der Figuren beschrieben. Dabei werden gleiche, ähnliche oder gleichwirkende Elemente in den unterschiedlichen Figuren mit identischen Bezugszeichen versehen, und auf eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente wird teilweise verzichtet, um Redundanzen zu vermeiden.
Figur 1, umfassend die Unterfiguren 1a, 1b und 1c, und Figur 2 zeigen eine erste Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1. Die Dunstabzugshaube 1 besteht aus dem Dunstabzugsgehäuse 2, einem Lufteinlassgehäuse 11, zwei Verbindungselementen 7 und einem Luftauslassgehäuse 5 zusammengesetzt.
In der Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses 2 ist die Ansaugöffnung 3 gebildet. Das Lufteinlassgehäuse 11 ist vor der Ansaugöffnung 3 und damit vor dem Dunstabzugsgehäuse 2 angeordnet. Das Dunstabzugsgehäuse 2 weist eine
Umluftöffnung 13 in der Oberseite auf. Die Umluftöffnung ist im rückwärtigen Bereich der Oberseite des Dunstabzugsgehäuse 2 eingebracht. Das Dunstabzugsgehäuse 2 wird vorzugsweise an dessen Rückwand an einer Raumwand befestigt. In der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses 2 ist im vorderen Bereich, das heißt an oder in Strömungsrichtung hinter der Ansaugöffnung 3 ein Filterelement 20 vorgesehen. Das Filterelement 20 deckt die Ansaugöffnung 3 des Dunstabzugsgehäuses 2 vollständig ab. Das Filterelement 20 wird von der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses 2 aus in das Dunstabzugsgehäuse 2 eingebracht. Zu diesem Zweck ist in der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses 2 eine Filteröffnung 14 vorgesehen. Das Filterelement 20 stellt einen Fettfilter dar.
In dem Dunstabzugsgehäuse 2 ist ein in Figur 1 nicht sichtbarer Ansauglüfter 4 aufgenommen. Durch diesen Ansauglüfter 4 wird Wrasen 18 (siehe Figur 3) ansaugt. Der Ansauglüfter 4 kann beispielsweise ein Querstromlüfter sein, so dass mit einem Lüfter über einer großen Länge der Ansaugöffnung 4 ein effektiver Wraseneinzug erreicht wird. Das Filterelement 20 befindet sich dabei in Strömungsrichtung vor dem Ansauglüfter 4 und die Umluftöffnung 13 befindet sich in Strömungsrichtung hinter dem Ansauglüfter 4.
Dem Dunstabzugsgehäuse 2 ist ein Lufteinlassgehäuse 11 mit einer Lufteinlassöffnung 15 vorgelagert. Das Dunstabzugsgehäuse 2 und das Lufteinlassgehäuse 11 weisen dabei Öffnungen der Art auf, dass Luft vom Lufteinlassgehäuse 11 zum Dunstabzugsgehäuse 2 strömen kann. Das Dunstabzugsgehäuse 2 und das Lufteinlassgehäuse 11 können beispielsweise auch aus einem einzigen Teil bestehen, welches innen hohl sein kann.
An den Seiten des Lufteinlassgehäuses 11 sind Verbindungselemente 7 angeordnet. Die Verbindungselemente 7 weisen in der dargestellten Ausführungsform jeweils eine halbkreisförmige Form auf und sind hohl beziehungsweise weisen einen in diesen verlaufenden Kanal auf. Die Verbindungselemente 7 erstrecken sich nach vorne. In der gezeigten Ausführungsform erstrecken sich die Verbindungselemente 7 nach oben geneigt nach vorne. An den vorderen Enden der Verbindungselemente 7 ist ein Luftauslassgehäuse 5 angeordnet. An der Rückseite des Luftauslassgehäuses 5, das heißt der Seite des Luftauslassgehäuses 5, die dem Lufteinlassgehäuse 11 zugewandt ist, ist eine Luftauslassöffnung 6 vorgesehen. Die Luftauslassöffnung 6 ist somit auf das Lufteinlassgehäuse 11 und insbesondere auf die in Strömungsrichtung hinter dem Lufteinlassgehäuse 11 liegende Ansaugöffnung 3 gerichtet.
In der gezeigten ersten Ausführungsform weist das Luftauslassgehäuse 5 weist zwei Einsaugöffnungen 10 auf, die in der Oberseite des Luftauslassgehäuses 5 liegen. Ferner befindet sich im Luftauslassgehäuse 11 ein in der Figur 1 nicht gezeigtes Zusatzgebläse 9. Das Zusatzgebläse 9 ist so angeordnet, dass das Zusatzgebläse 9 Luft durch die Einsaugöffnung 10 einsaugt und aus der mindestens einen Luftauslassöffnung 6 ausgibt. Dabei ist die Luftauslassöffnung 6 so angeordnet und ausgerichtet, dass über die Breite des Luftauslassgehäuses 5 ein gerichteter Luftstrom in Richtung der Ansaugöffnung 3 entsteht. Das Zusatzgebläse 9 kann beispielsweise als Querstromlüfter ausgebildet sein. Dadurch ist es möglich mit einem Lüfter über eine große Länge einen gleichmäßigen Luftstrom aus der mindestens einen Luftauslassöffnung 6 zu realisieren.
Das Lufteinlassgehäuse 11, die zwei Verbindungselemente 7 und das Luftauslassgehäuse 5 bilden in der ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 eine durchgehende Luftleiteinheit. In der gezeigten Ausführungsform weist die Lufteinheit eine Ringform auf.
An dem inneren Umfang der Lufteinheit verläuft ein Spalt. In dem Bereich des Lufteinlassgehäuses 11 wird durch den Spalt die Lufteinlassöffnung 15 gebildet. In dem Bereich des Luftauslassgehäuses 5 wird durch den Spalt die Luftauslassöffnung 6 gebildet. In der gezeigten Ausführungsform ist in dem Spalt ein Materialband vorgesehen, durch das ein Teil des Spaltes abgedeckt wird. An dem oberen Rand des Materialbandes und dem unteren Rand des Materialbandes besteht zwischen dem Materialband und dem Spalt jeweils ein Schlitz. Somit sind im Bereich des Lufteinlassgehäuses 11 zwei Lufteinlassöffnungen 15 gebildet, die sich über die Breite des Lufteinlassgehäuses 11 erstrecken und in dem Bereich des Luftauslassgehäuses 5 sind zwei Luftauslassöffnungen 6 gebildet. Durch das Materialband kann im Bereich des Lufteinlassgehäuses 11 verhindert werden, dass der von der Luftauslassöffnung 6 ausgegebene Luftstrom unmittelbar zu der Ansaugöffnung 3 gelangt, die in Strömungsrichtung hinter dem Lufteinlassgehäuse 11 liegt.
Figur 3 und Figur 4 zeigen weitere Ansichten der ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 und verdeutlichen die Funktionsweise des Luftvorhangs 19. Die Dunstabzugshaube ist an einer Wand über einem Kochfeld 16 angebracht. Auf dem
Kochfeld 16 werden in einem Kochgefäß 17 beispielsweise Speisen zubereitet, wodurch Wrasen 18 entstehen. Der Wrasen 18 steigt aufgrund der Thermik nach oben, wo dieser durch den Ansauglüfter 4 über die Lufteinlassöffnungen 15 und die Ansaugöffnung 3 in das Dunstabzugsgehäuse 2 eingesaugt wird. Gleichzeitig bläst das Zusatzgebläse 9 Luft auf der Luftauslassöffnung 6 des Luftauslassgehäuses 5 in Richtung der Ansaugöffnung 3, insbesondere in Richtung des in Strömungsrichtung vor der Ansaugöffnung 3 angeordneten Lufteinlassgehäuses 11. An der Lufteinlassöffnung 15 wird somit sowohl Wrasen als auch die von den Luftauslassöffnungen 6 ausgegebene Luft eingesaugt. Der Luftstrom erfolgt auf einer möglichst großen Länge der Luftauslassöffnung 6, wobei deren Länge durch die Breite des Luftauslassgehäuses 5 begrenzt ist und die Luftauslassöffnung 6 sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Luftauslassgehäuses 5 erstreckt. Auf der gegenüberliegenden Seite saugt der Ansauglüfter 4 den Luftstrom bevorzugt auf einer möglichst großen Länge durch die Lufteinlassöffnungen 15 des Lufteinlassgehäuses 11 ein, wobei die Länge der Ansaugöffnung 3 durch die Breite des Lufteinlassgehäuses 11 begrenzt ist. Dadurch bildet sich ein flächiger und gerichteter Luftvorhang 19 zwischen Luftauslassöffnung 6 und Lufteinlassöffnung 15 und damit auch Ansaugöffnung 3. Der Luftvorhang 19 liegt dabei in der Ebene, die durch die Luftführungseinheit definiert ist.
In der ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 sind die geometrischen Dimensionen der Dunstabzugshaube 1 und insbesondere der Luftführungseinheit denen des Kochfeldes 16 in etwa angepasst. Die Dunstabzugshaube 1 und insbesondere die Luftführungseinheit kann aber auch größer oder kleiner als das Kochfeld 16 sein. Steigt Wrasen 18 vom Kochgeschirr 17 auf, so wird dieser zum Teil vom direkten Ansaugstrom des Ansauglüfters 4 erfasst. Der Wrasen 18, der jedoch nicht erfasst wird, und insbesondere weiter nach oben steigen würde, gerät bei ausreichender Dimensionierung der Dunstabzugshaube 1 in den Luftvorhang, wo dieser zur Ansaugöffnung transportiert und schließlich abgesaugt werden.
In Figur 5 ist die erste Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 mit entnommenem Filterelement 20 gezeigt. Das Filter 20 kann wie gezeigt aus dem Dunstabzugsgehäuse 2 insbesondere über die Filteröffnung 14 nach oben entfernt und beispielsweise gereinigt oder gewechselt werden.
In Figur 6 ist eine zweite Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich dadurch, dass der an der Innenseite der ringförmigen Luftleiteinheit vorgesehene umlaufende Spalt nicht durch einen Materialstreifen abgedeckt ist. Bei der zweiten Ausführungsform ist in dem umlaufenden Spalt vielmehr ein rippenförmiges Filterelement vorgesehen. Bei der zweiten Ausführungsform bildet somit der Spalt über dessen gesamte Höhe die Lufteinlassöffnung 15. Zudem ist auf der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 2 ist eine Beleuchtung vorgesehen 21, die beispielsweise als Leseleuchte und/oder als Ambient- Beleuchtung ausgebildet ist.
In Figur 7 ist eine weitere Ansicht der ersten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform weist die Dunstabzugsvorrichtung einen Projektor 23 auf. Der Projektor 23 ist an der Rückseite des Luftauslassgehäuses 5 angeordnet und projiziert Informationen oder Bilder 24 in vorliegendem Fall auf den unteren Bereich des Lufteinlassgehäuses 11, insbesondere unterhalb der Lufteinlassöffnungen 15. In vorliegendem Fall werden über den Projektor der aktuelle Betriebsmodus und die verbleibende Zeit angezeigt, die die Dunstabzugshaube 1 noch in diesem Modus verbleibt. Zusätzlich wird ein roter, geschweifter Hintergrund dargestellt. Der untere Bereich des Lufteinlassgehäuses 11 und vorzugsweise der gesamte untere Bereich der Luftführungseinheit ist vorzugsweise aus der Vertikalen geneigt. Insbesondere bildet der untere Bereich der Luftführungseinheit eine sich nach oben verjüngenden Bereich. Hierdurch kann die Zuleitung des Wrasens in den Bereich des Luftvorhangs verbessert werden. Zudem ist bei der Projektion auf den unteren Bereich des Lufteinlassgehäuses 11 das projizierte Bild 24 für den Benutzer der Dunstabzugshaube 1 besser sichtbar.
In Figur 8 bis 10 ist eine dritte Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1 dargestellt. Die Dunstabzugshaube 1 besteht wie die Dunstabzugshaube 1 der ersten und zweiten Ausführungsform aus einem Dunstabzugsgehäuse 2, in dem ein Ansauglüfter 4 verbaut ist. Am Dunstabzugsgehäuse 2. In der Vorderseite des Dunstabzugsgehäuses 2 ist die Ansaugöffnung 3 gebildet. In der gezeigten Ausführungsform ist die Größe der Ansaugöffnung 3 kleiner als die Größe des Dunstabzugsgehäuses 2. Insbesondere weist die Ansaugöffnung 3 eine geringere Höhe und eine geringere Breite als das Dunstabzugsgehäuse 2 im rückwärtigen Bereich des Dunstabzugsgehäuses 2 auf. Vor der Ansaugöffnung 3 ist eine Prallplatte 12 angeordnet, die eine geringere Größe als die
Ansaugöffnung 3 aufweist. Somit erfolgt das Einsaugen von Luft und Wrasen über den Randspalt, der zwischen der Ansaugöffnung 3 und der Prallplatte 12 gebildet ist. Für den Betrieb über einer Kochstelle 16 wird die Dunstabzugshaube 1 an einer Wand befestigt.
An den Seiten des Dunstabzugsgehäuses 2, insbesondere in dem Teil des Dunstabzugsgehäuses 2 in dem die Ansaugöffnung 3 gebildet ist, sind Verbindungselemente 7 angeordnet. Die Verbindungselemente 7 entsprechen von der Form und Funktion den Verbindungselementen 7 der ersten und zweiten Ausführungsform der Dunstabzugshaube 1. An den Enden der Verbindungselemente 7, die dem Dunstabzugsgehäuse 2 abgewandt sind, sind die Verbindungselemente 7 mit dem Luftauslassgehäuse 5 verbunden, das heißt gehen in dieses über. Das Luftauslassgehäuse 5 weist an dessen Rückseite mehrere Luftauslassöffnungen 6 auf. Die Luftauslassöffnungen 6 sind dabei so ausgerichtet, dass Luft durch die Luftauslassöffnungen 6 in Richtung der Ansaugöffnung 3 strömen kann.
In Betrieb saugt der Ansauglüfter 4 Wrasen 18, der über einem Kochfeld 16 aufsteigt, an. Der Wrasen kann durch die Randabsaugung zwischen Prallplatte und Ansaugöffnung 3 gereinigt werden. Zudem kann hinter der Prallplatte 12 ein Filterelement (nicht gezeigt) vorgesehen sein. Ein Teil dieser gefilterten Luft kann anschließend aus dem Dunstabzugsgehäuse 2 in die Verbindungselemente 7 geleitet werden, durch die jeweils ein Kanal 8 zur Luftleitung gebildet wird. Die Luft strömt dann weiter vom Verbindungselement 7 in das Luftauslassgehäuse 5, wo die Luft dann durch die Luftauslassöffnung 6 ausgegeben wird, so dass ein Luftvorhang 19 in Richtung der Ansaugöffnung 3 entsteht. In der dritten Ausführungsform wird der Luftvorhang 19 also durch den Ansauglüfter 4 im Dunstabzugsgehäuse 2 erzeugt. Steigt unter der Dunstabzugshaube 1 Wrasen 18 auf, so wird dieser teilweise direkt durch den Ansauglüfter 4 in die Ansaugöffnung 3 gesogen. Der Teil des Wrasens, der nicht direkt eingesogen wird, wird vom Luftvorhang 19 erfasst und so zur Ansaugöffnung 3 transportiert.
Es liegt allerdings auch im Rahmen der Erfindung, dass auch bei der dritten Ausführungsform in dem Luftauslassgehäuse 5 ein Zusatzgebläse (nicht gezeigt) vorgesehen ist, so dass die Luft aus den Luftauslassöffnungen 6 aktiv ausgeblasen wird.
Wie sich aus der Figur 10 ergibt, kann auch die dritte Ausführungsform einen Projektor 23 aufweisen, der beispielsweise am Luftauslassgehäuse 5 vorgesehen ist. Durch diesen Projektor 23 können Informationen und Bilder 24 auf die Prallplatte 12 projiziert werden. Des Weiteren ist in der gezeigten Ausführungsform die Dunstabzugshaube 1 mit einer Beleuchtung 21 versehen.
Soweit anwendbar, können alle einzelnen Merkmale, die in den Ausführungsbeispielen dargestellt sind, miteinander kombiniert und/oder ausgetauscht werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
Mit der vorliegenden Erfindung kann zur Verbesserung des Wraseneinzugs bei Dunstabzugshauben, ein Teil der gefilterten Abluft umgelenkt und über Verbindungselemente, die auch als Seitenarme bezeichnet werden können, direkt über das Kochfeld geleitet werden, wo sie dann einen zum Wraseneinsaugbereich, insbesondere einer Ansaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses, gerichteten Luftvorhang erzeugt. Gegebenen kann ein Zusatzlüfter, der auch als zweiter Lüftermotor zur Erzeugung eines zusätzlichen Luftstroms bezeichnet werden kann, verwendet werden.
Die Luftauslassöffnungen des Luftauslassgehäuses, die auch als Luftvorhangdüsen bezeichnet werden können, befinden sich im vorderen Teil der Luftleiteinheit, die vorzugsweise eine ringförmige Rahmenkonstruktion bildet. Aufsteigender Wrasen wird durch den Luftvorhang besser aufgefangen und beispielsweise über eine mittig sitzende Prallplatte zum Wraseneinzugsbereich, insbesondere der Ansaugöffnung geleitet.
Die vorliegende Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Insbesondere ermöglicht die Erfindung neue Geometrien für das Produktdesign. Großflächige Designs können mit der vorliegenden Erfindung optisch aufgebrochen werden und wirken durch das Luftvorhangkonzept leichter, dezenter und ikonischer.
Durch den Luftvorhang, der zwischen dem Luftauslassgehäuse und dem Dunstabzugsgehäuse gebildet wird, wird die Einsaugperformance der Dunstabzugsvorrichtung deutlich erhöht, da aufsteigender Wrasen aufgefangen und zur Ansaugöffnung geleitet werden kann. Es kann mit diesem Konzept auch eine kleinere und energieeffizientere Lüftereinheit, insbesondere Ansauglüfter, zu verwenden. Die
Einsaugperformance wird dadurch nicht beeinträchtigt. Wird ein herkömmlicher Ansauglüfter verwendet, so ist der wesentliche Vorteil, dass die Dunstabzugshaube bei geringerer Stufe betrieben werden kann und daher leiser ist und dennoch sehr effektiv aufsteigenden Wrasen einzieht.
Bezugszeichenliste
1 Dunstabzugshaube
2 Dunstabzugsgehäuse
3 Ansaugöffnung
4 Ansauglüfter
5 Luftauslassgehäuse
6 Luftauslassöffnung
7 Verbindungselement
8 Kanal
9 Zusatzgebläse
10 Einsaugöffnung
11 Lufteinlassgehäuse
12 Prallplatte
13 Umluftöffnung
14 Filteröffnung
15 Lufteinlassöffnung
16 Kochfeld
17 Kochgeschirr
18 Wrasen
19 Luftvorhang
20 Filterelement
21 Beleuchtung
22 Rippen
23 Projektor
24 Projiziertes Bild