Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine und Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine, insbesondere eines Winkelschleifers, mit einem mit einer Abtriebswelle drehbar in Wirkverbindung bringba ren Werkzeug, beispielsweise einer Trenn-, Schleif- oder Diamantscheibe, und eine Werk zeugmaschine zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.
Bei Werkzeugmaschinen, beispielsweise Winkelschleifern, Sägemaschinen oder dergleichen besteht die Gefahr, dass die Werkzeugmaschine auch ohne ein angeordnetes Werkzeug und insbesondere ohne eine angeordnete Schutzeinrichtung betrieben wird. Also Folge hier von kann es passieren, dass ein Betrieb der Werkzeugmaschine zu einer Verletzung des Anwenders führt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer Werk zeugmaschine zu schaffen, mit dem die Gefahr einer Verletzung für einen Anwender bei einem Betrieb der Werkzeugmaschine reduziert ist. Darüber hinaus ist es Aufgabe der vor liegenden Erfindung, eine Werkzeugmaschine zur Durchführung eines derartigen Verfahrens zu schaffen.
Es wird somit ein Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine, insbesondere eines Winkelschleifers, mit einem mit einer Abtriebswelle in Wirkverbindung bringbaren Werkzeug vorgeschlagen, wobei die Werkzeugmaschine eine Antriebseinrichtung zur Betätigung der Abtriebswelle, eine Steuerungseinrichtung zur Betätigung der Antriebseinrichtung und we nigstens eine mit der Steuerungseinrichtung wirkverbundene Sensoreinrichtung aufweist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass mittels der Sensoreinrichtung ermittelt wird, ob eine Einrichtung in definierter Weise mit einem definierten Bereich der Werkzeugmaschine wirk verbunden ist und die Steuerungseinrichtung einen Betrieb der Antriebseinrichtung insbe sondere auf anwenderseitige Anfrage nur bei positivem Abfrageergebnis freigibt.
Mit einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Verfahrens zum Betreiben einer Werk zeugmaschine kann auf einfache Weise ermittelt werden, ob die Einrichtung in gewünschtem Umfang mit dem definierten Bereich der Werkzeugmaschine wirkverbunden ist. Eine Verlet zung eines Anwenders durch einen Betrieb der Werkzeugmaschine ohne die Anbindung der Einrichtung oder mit einer fehlerhaften Anbindung der Einrichtung kann somit einfach er kannt und durch die Unterbindung eines Betriebs der Antriebseinrichtung auf anwenderseiti ge Anfrage sicher vermieden werden. Mit einem erfindungsgemäßen Verfahren somit auf einfache Weise zwischen einem sicheren Zustand mit installierter Einrichtung und einem unsicheren Zustand mit nicht oder nicht korrekt installierter Einrichtung unterscheidbar.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist grundsätzlich bei sämtlichen Werkzeugmaschinen er setzbar, die ein mit einer Abtriebswelle verbindbares Werkzeug aufweisen, so dass es auch bei Sägemaschinen, wie Kreissägen, Stichsägen, Säbelsägen oder dergleichen, Bohrma schinen, Meißelhämmern oder dergleichen Anwendung finden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines Verfahrens nach der Erfindung kann es vorge sehen sein, dass mit der Sensoreinrichtung ermittelt wird, ob ein Werkzeug auf definierte Weise mit der Abtriebswelle gekoppelt und/oder dass mit der Sensoreinrichtung ermittelt wird, ob eine Zusatzeinrichtung, insbesondere eine Schutzhaube, eine Absaugeinrichtung oder eine Griffeinrichtung, auf definierter Weise mit dem definierten Bereich der Werkzeug maschine verbunden ist. Beispielsweise durch das Ermitteln einer fehlenden Schutzeinrich tung und einem dadurch unterbundenen Betrieb der Werkzeugmaschine kann eine Verlet zung eines Anwenders einfach verhindert werden. Es können hierbei eine oder mehrere Sensoreinrichtungen vorgesehen sein, die jeweils das Vorhandensein und/oder eine ge wünschte Positionierung eines Werkzeugs und/oder einer Zusatzeinrichtung überwachen. Wenn mehrere Sensoreinrichtungen vorgesehen sind, kann es vorgesehen sein, dass ein Betrieb der Werkzeugmaschine auf anwenderseitige Anfrage nur freigegeben wird, wenn mehrere, insbesondere sämtliche Sensoreinrichtungen das Vorhandensein und/oder eine gewünschte Positionierung des Werkzeugs und/oder der jeweiligen Zusatzeinrichtung detek- tieren.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines Verfahrens nach der Erfindung ist es vorgese hen, dass die Sensoreinrichtung zur Ermittlung eines Werkzeugtyps eines mit der Ab triebswelle gekoppelten Werkzeugs und/oder eines Typs der Zusatzeinrichtung anhand von in der Steuerungseinrichtung hinterlegten Informationen ausgeführt ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuerungseinrichtung Betriebsparameter der Antriebseinrichtung anhand des ermittelten Werkzeugtyps und/oder des ermittelten Typs der Zusatzeinrichtung einstellt
und je nach Typ beispielsweise zwischen verschiedenen Betriebsmodi wechselt. Es kann hierbei vorgesehen sein, dass beispielsweise bei einer Ausführung der Werkzeugmaschine als Winkelschleifer, bei einer Erkennung eines als Schleifscheibe ausgeführten Werkzeugs ein erster Betriebsmodus, bei einer Erkennung eines als Trennscheibe ausgeführten Werk zeugs ein zweiter Betriebsmodus und bei einer Erkennung eines als Diamantscheibe ausge führten Werkzeugs ein dritter Betriebsmodus von der Steuerungseinrichtung eingestellt wird. Die Betriebsmodi können sich beispielsweise hinsichtlich der verwendeten Drehzahlen im Betrieb der Werkzeugmaschine unterscheiden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuerungseinrichtung einen Betrieb der Antriebsein richtung auf anwenderseitige Anforderung nur freigibt, wenn anhand des ermittelten Werk zeugtyps weitere in der Steuerungseinrichtung hinterlegte Parameter erfüllt sind. Beispiels weise kann es vorgesehen sein, dass bei der Ermittlung eines als Schleifscheibe ausgeführ ten Werkzeugs ein Betrieb der Antriebseinrichtung nur freigeben wird, wenn sich eine Schutzhaube in einer vordefinierten Position befindet und beispielsweise zusätzlich eine Ab saugeinrichtung in Wirkverbindung mit der Werkzeugmaschine gebracht ist. Es kann vorge sehen sein, dass die Steuereinrichtung einem Anwender durch eine Ausgabeeinrichtung auf optische, akustische und/oder haptische Weise eine Rückmeldung gibt, wenn eine zum Be trieb der Antriebseinrichtung erforderliche Bedingung nicht vorliegt und dem Anwender bei spielsweise auch eine Information übermittelt, was für einen Betrieb der Werkzeugmaschine erforderlich ist.
Die Sensoreinrichtung kann den Werkzeugtyp und/oder den Typ der Zusatzeinrichtung vor zugsweise anhand eines optischen, magnetischen und/oder elektrostatischen Wirkprinzips oder dergleichen ermitteln, wobei die jeweilige Einrichtung zum Zusammenwirken mit der Sensoreinrichtung ausgeführt ist. Beispielsweise kann es vorgesehen sein, dass das Werk zeug auf einer der Sensoreinrichtung zugewandten Oberfläche eine definierte Kennzeich nung bzw. ein definiertes Muster aufweist. Es kann vorgesehen sein, dass die Sensoreinrich tung eine Lichtquelle und einen Photodetektor aufweist, wobei das von der Lichtquelle aus gesendete Licht in Richtung des Werkzeugs gerichtet wird und anhand der von dem Pho todetektor empfangenen Signale durch die Steuerungseinrichtung das Vorhandensein und/oder eine gewünschte Positionierung und/oder ein Typ des Werkzeugs ermittelt wird.
Des Weiteren wird die Aufgabe gelöst durch eine Werkzeugmaschine, insbesondere Winkel schleifer, mit einem mit einer Abtriebswelle in Wirkverbindung bringbaren Werkzeug, wobei die Werkzeugmaschine eine Antriebseinrichtung zur Betätigung der Abtriebswelle, eine Steuerungseinrichtung zur Betätigung der Antriebseinrichtung, wenigstens eine mit der
Steuerungseinrichtung zusammenwirkende Sensoreinrichtung und eine in definierter Weise mit einem definierten Bereich der Werkzeugmaschine in Wirkverbindung bringbare Einrich tung, insbesondere das Werkzeug und/oder eine beispielsweise als Schutzhaube, Griffein richtung, Absaugeinrichtung oder dergleichen ausgeführten Zusatzeinrichtung bzw. Sicher heitseinrichtung aufweist, wobei die Werkzeugmaschine zur Durchführung des oben näher beschriebenen Verfahrens ausgeführt ist.
Die zum erfindungsgemäßen Verfahren angeführten Vorteile gelten entsprechend auch für eine erfindungsgemäß ausgeführte Werkzeugmaschine. Mit einer erfindungsgemäß ausge führten Werkzeugmaschine ist somit auf einfache und sichere Weise eine Verletzung eines Anwenders für den Fall verhinderbar, dass wenigstens eine Einrichtung nicht oder nicht in gewünschtem Umfang mit dem definierten Bereich der Werkzeugmaschine in Wirkverbin dung gebracht ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombina tionen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine stark vereinfachte Seitenansicht einer als Winkelschleifer ausgeführten Hand werkzeugmaschine, wobei an einer Abtriebswelle des Winkelschleifers ein als Trenn scheibe ausgeführtes Werkzeug angeordnet ist; und
Fig. 2 ein Ablaufdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Werkzeugmaschine hier eine Handwerkzeugmaschine 1 nach der Erfin dung, die in der gezeigten Darstellung als Winkelschleifer ausgeführt ist. Entsprechend einer alternativen Ausgestaltungsform kann die Werkzeugmaschine 1 auch als Bohrmaschine, als Sägemaschine oder dergleichen ausgebildet sein.
Die in den Figuren als Winkelschleifer ausgeführte Werkzeugmaschine 1 weist ein Gehäuse 2 und ein beispielsweise als Trennscheibe ausgeführtes Werkzeug 3 auf. Das Gehäuse 2 weist vorzugsweise wenigstens einen Haltebereich auf, an dem ein Anwender die Werk zeugmaschine 1 mit einer oder beiden Händen halten und führen kann. Alternativ oder zu-
sätzlich kann eine weitere Griffeinrichtung vorgesehen sein, die vorzugsweise lösbar mit dem Gehäuse 2 der Werkzeugmaschine 1 in Wirkverbindung bringbar ist und beispielsweise eine andere Arbeitsposition für den Anwender zur Verfügung stellt.
Das Werkzeug 3 ist von einem insbesondere als Elektromotor ausgeführten Antrieb bzw. einer Antriebseinrichtung 4 betätigbar, der insbesondere über einen mit der Werkzeugma schine 1 verbindbaren Akkumulator 5 mit Strom versorgbar ist. Gemäß einer alternativen und nicht in den Figuren gezeigte Ausgestaltungsform kann die Werkzeugmaschine 1 auch über ein Stromkabel mit elektrischem Strom aus einem Netzwerk versorgt werden.
Der Antrieb 4 zur Betätigung des Werkzeugs 3 hier in einer drehenden Bewegung ist ebenso wie ein Getriebe 6 und eine Abtriebswelle 7 im Inneren des Gehäuses 2 angeordnet. Der beispielsweise als Elektromotor ausgeführte Antrieb 4, das Getriebe 6 und die Abtriebswelle 7 sind dabei so in dem Gehäuse 2 zueinander angeordnet und miteinander verbunden, dass ein von dem Elektromotor 4 erzeugtes Drehmoment auf das Getriebe 6 und schließlich auf die Abtriebswelle 7 übertragen werden kann. Ein sich frei drehendes und nach unten an dem Gehäuse 2 herausragendes Ende der Abtriebswelle 7 ist mit dem hier als Trennscheibe 3 ausgeführten Werkzeug beispielsweise über eine nicht näher ersichtliche Spanneinrichtung verbunden. Das Drehmoment der Abtriebswelle 7 kann somit auf die Trennscheibe 3 über tragen werden.
Die Werkzeugmaschine 1 weist weiterhin eine Steuerungseinrichtung 8 sowie vorliegend zwei Sensoreinrichtungen 9 und 10 auf. Die Sensoreinrichtungen 9 und 10 sind mit der Steuerungseinrichtung 8 elektrischen und elektronisch verbunden. Signale können zwischen den Sensoreinrichtungen 9 und 10 und der Steuerungseinrichtung 8 gesendet werden. Die Steuerungseinrichtung 8 ist wiederum mit dem Elektromotor 4 und dem Akkumulator 5 elektrisch und elektronisch verbunden. Signale können zwischen den Sensoreinrichtungen 9 und 10 und dem Elektromotor 4 sowie dem Akkumulator 5 gesendet werden. Die Steue rungseinrichtung 8 dient unter anderem zum Steuern und Regeln des Antriebs 4 sowie der Stromversorgung der Werkzeugmaschine 1.
Die erste Sensoreinrichtung 9 ist vorliegend als optische Sensoreinrichtung 9 ausgeführt, wobei mittels der ersten Sensoreinrichtung 9 ermittelbar ist, ob eine Schutzeinrichtung 11 , beispielsweise eine Staubhaube, mit dem Werkzeugmaschine 1 verbunden ist. Darüber hin aus ist mit der ersten Sensoreinrichtung 9 vorzugsweise auch ermittelbar, ob die Schutzein richtung 11 in gewünschtem Umfang mit der Werkzeugmaschine 1 verbunden ist, also ins besondere korrekt montiert ist. Dies kann durch eine Auswertung der von der ersten Sen-
soreinrichtung 9 ermittelten Signale und beispielsweise einen Vergleich dieser Signale mit in der Steuerungseinrichtung 8 hinterlegten Parametern ermittelt werden.
Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Steuerungseinrichtung 8 einen Betrieb der Werk zeugmaschine 1 und somit eine Betätigung des Antriebs 4 nur dann freigibt, wenn die Steue rungseinrichtung 8 das Vorhandensein und gegebenenfalls eine korrekte Montage der Schutzeinrichtung 11 ermittelt.
Die erste Sensoreinrichtung 9 ist vorzugsweise auch zur Ermittlung einer Position der Schutzeinrichtung 11 ausgeführt, wenn die Schutzeinrichtung 11 beispielsweise bei der Ver wendung verschiedener Werkzeugarten, wie beispielsweise einer Trennscheibe oder einer Schleifscheibe, in verschiedenen Positionen bzw. Stellungen an dem Gehäuse 2 anbindbar ist.
Alternativ oder zusätzlich hierzu kann eine Sensoreinrichtung vorgesehen sein, mittels der das Vorhandensein und gegebenenfalls eine korrekte Montage einer Griffeinrichtung ermit telbar ist, die mit dem Gehäuse 2 der Werkzeugmaschine 1 in Wirkverbindung bringbar ist. Vergleichbar zu den obigen Ausführungen kann es vorgesehen sein, dass die Steuerungs einrichtung 8 einen Betrieb der Werkzeugmaschine 1 nur bei Vorliegen definierter Bedingun gen freigibt.
In Fig. 1 ist weiterhin eine zweite Sensoreinrichtung 10 ersichtlich, welche vorliegend eben falls als optische Sensoreinrichtung ausgeführt ist. Mittels der zweiten Sensoreinrichtung 10 ist das Vorhandensein und insbesondere die korrekte Montage des Werkzeugs 3 analog der obigen Ausführungen zur ersten Sensoreinrichtung 9 ermittelbar. Es kann wiederum vorge sehen sein, dass ein Betrieb der Werkzeugmaschine 1 nur freigegeben wird, wenn das Vor handensein eines Werkzeugs 3 und insbesondere zusätzlich eine Montage eines Werkzeugs 3 in gewünschtem Umfang ermittelt wird.
Die zweite Sensoreinrichtung 10 ist vorliegend zusätzlich zur Ermittlung einer Art des Werk zeugs 3 ausgeführt, wobei mittels der zweiten Sensoreinrichtung 10 beispielsweise über ein Zusammenwirken mit einer insbesondere spezifischen, beispielsweise in Umfangsrichtung des Werkzeugs 3 variierenden Oberfläche des jeweiligen Werkzeugs 3, die sich für ver schiedene Werkzeugtypen definiert voneinander unterscheidet, im Zusammenspiel mit der Steuerungseinrichtung 8 die Art bzw. den Typ des eingesetzten Werkzeugs 3 ermittelbar ist.
In der Steuerungseinrichtung 8 können beispielsweise für jede Art bzw. jeden Typ von Werk zeug 3 verschiedene Bedingungen bzw. Parameter hinterlegt sein, die erfüllt sein müssen, um einen Betrieb der Werkzeugmaschine 1 freizugeben.
Alternativ oder zusätzlich hierzu kann es vorgesehen sein, dass in der Steuerungseinrich tung 8 verschiedene Betriebsmodi zur Ansteuerung des Antriebs 4 hinterlegt sind, wobei je nach ermitteltem Werkzeugtyp ein definierter Betriebsmodus eingestellt wird. Es kann bei spielsweise vorgesehen sein, dass eine eingestellte Drehzahl der Abtriebswelle 7 sich je nach ermitteltem Werkzeugtyp voneinander unterscheidet, so dass die Werkzeugmaschine 1 beispielsweise bei ermittelter Schleifscheibe mit einer anderen Drehzahl betrieben wird als bei ermittelter Trennscheibe.
Alternativ zu der Ausführung der Sensoreinrichtungen 9, 10 als optische Sensoreinrichtun gen können die erste Sensoreinrichtung 9 und die zweite Sensoreinrichtung 10 nach einem magnetischen, elektrostatischen oder anderem physikalischen Wirkprinzip arbeiten.
Fig. 2 zeigt vereinfacht den Ablauf einer Ausführungsform eines Verfahrens nach der Erfin dung, mittels dem auf einfache und sichere Weise ein sicherer Betrieb der Werkzeugma schine 1 sicherstellbar ist.
Das Verfahren beginnt mit dem Start S. In einem ersten Schritt S1 findet eine Anwendersei tige Betätigungsanforderung des Antriebs 4 beispielsweise durch eine Betätigung eines nicht näher ersichtlichen Schalters statt. Im Schritt S2 wird von der zweiten Sensoreinrichtung 10 das Vorhandensein und die Art bzw. der Typ des Werkzeugs ermittelt. Im Schritt S3 werden die für den ermittelten Werkzeugtyp erforderlichen Rahmenbedingungen in der Steuerungs einrichtung 8 ermittelt. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass für den aktuell ermittel ten Werkzeugtyp das Vorhandensein der Schutzeinrichtung 11 in einer definierten Position erforderlich ist.
Im Schritt S4 wird mittels der ersten Sensoreinrichtung 9 ermittelt, ob die Schutzeinrichtung 11 einerseits vorhanden ist und andererseits in der gewünschten Position montiert ist. Im Folgenden Schritt S5 wird überprüft, ob sämtliche für den ermittelten Werkzeugtyp erforderli chen Bedingungen erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird das Verfahren hier mit Schritt S1 fortgesetzt. Sind sämtliche hinterlegte Bedingungen dagegen erfüllt wird das Verfahren mit Schritt S6 fortgesetzt, wobei in diesem Schritt vorliegend ein für den ermittelten Werkzeugtyp in der Steuerungseinrichtung 8 hinterlegter Betriebsmodus eingestellt wird.
Im darauffolgenden Schritt S7 wird vorliegend der Betrieb der Werkzeugmaschine 1 freige geben, so dass der Anwender in gewünschtem Umfang sicher mit der Werkzeugmaschine 1 arbeiten kann. Im Schritt E wird das Verfahren insbesondere dann beendet, wenn der Elekt romotor 3 anwenderseitig nicht mehr betätigt wird.