Motorgehäuse und Verfahren zur Herstellung eines Motorgehäuses
Die Anmeldung betrifft ein Motorgehäuse für einen Elektromotor sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Motorgehäuses für einen Elektromotor.
Elektromotoren, die etwa in der Automobilindustrie zunehmend zum Einsatz kommen, weisen typischerweise ein Gehäuse auf, welches einen Stator auf nimmt und wirkende Kräfte zwischen dem Stator und angeschlossenen Ele menten, wie etwa einer Karosserie, überträgt.
Die Motorgehäuse stellen dabei komplexe technische Bauteile dar, die be stimmten technischen Anforderungen genügen müssen und entsprechend je nach vorgesehener Anwendung unterschiedlich auszuführen sind. Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein leis tungsfähiges Motorgehäuse bzw. ein Herstellungsverfahren dafür vorzuschla gen, um eine kostengünstige und vorzugsweise möglichst flexibel an unter-
schiedliche Anforderungen anpassbare Herstellung von Elektromotoren zu ermöglichen.
Dies wird durch ein Motorgehäuse gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 bzw. gemäß Anspruch 17 sowie durch ein Verfahren gemäß Anspruch 18 er reicht. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Unter ansprüchen sowie aus der Beschreibung und den Figuren.
Demgemäß wird ein Motorgehäuse für einen Elektromotor vorgeschlagen, welches ein Innenteil und einen Mantel umfasst. Das Innenteil umfasst dabei einen hohlzylindrischen Grundkörper und mindestens eine außen am Grund körper angeordnete Rippe. Der Mantel ist über das Innenteil gestülpt und kontaktiert die mindestens eine Rippe. Ein Kühlkanal wird zwischen dem In nenteil und dem Mantel ausgebildet.
Das vorgeschlagene Motorgehäuse hat den Vorteil, dass es kostengünstig her stellbar ist. Insbesondere kann es in unterschiedlichen Größen und für be stimmte Anwendungen angepasst hergestellt werden, wobei vorzugsweise eine aufwändige Modifikation des Herstellungsprozesses und/oder der dafür benötigten Werkzeuge entfallen kann.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Motorgehäuses für einen Elektromotor - insbesondere des oben definierten Motorgehäuses - umfasst einen Schritt zum Herstellen eines Innenteils, welches einen hohlzy lindrischen Grundkörper und mindestens eine außen am Grundkörper ange ordnete Rippe aufweist. Außerdem umfasst das Verfahren ein Herstellen ei nes Mantels. In einem Schritt des Verfahrens wird der Mantel über das Innen teil gestülpt, so dass der der Mantel die mindestens eine Rippe kontaktiert und ein Kühlkanal zwischen Innenteil und Mantel ausgebildet wird.
Hierdurch kann eine flexible und kostengünstige Herstellung des Motorgehäu ses realisiert werden.
Eine Motorleistung kann durch die Länge des Gehäuses bei gleichbleibendem Durchmesser skalierbar sein. Das Motorgehäuse kann dann beispielsweise, je nach angestrebter Leistung des herzustellenden Motors, in unterschiedlichen
Längen hergestellt werden.
In einen inneren Hohlraum des hohlzylindrischen Grundkörpers kann bei spielsweise ein Stator des Elektromotors einsetzbar sein - entweder direkt oder beispielsweise unter Verwendung einer zusätzlichen Buchse. Der Kühl kanal verläuft dann außerhalb des Innenteils und kann beispielsweise mit ei nem Kühlmedium beaufschlagt werden, um den Motor zu kühlen. Der Kühl kanal kann zu diesem Zweck fluiddicht ausgeführt sein.
Bei dem Motorgehäuse kann eine Presspassung zwischen Mantel und Innen teil bestehen. In einer möglichen Ausführung besteht neben der Presspassung keine weitere Verbindung zwischen Mantel und Innenteil. Die Presspassung kann beim Stülpen des Mantels über das Innenteil hergestellt werden. In an deren möglichen Ausführungen können Mantel und Innenteil alternativ oder zusätzlich zur Presspassung aber beispielsweise auch stoffschlüssig aneinan der gefügt sein. Wenn eine stoffschlüssige Verbindung vorgesehen ist, kann das Verfahren zur Herstellung des Motorgehäuses entsprechend einen Schritt zum stoffschlüssigen Fügen des Mantels mit dem Innenteil umfassen. Bei spielsweise kann ein Schweißen oder Kleben vorgesehen sein. In möglichen Ausführungen kann Punktschweißen, Rollenschweißen, aber auch thermi sches Fügen vorgesehen sein.
Der Mantel kann eine Kegelform aufweisen. Alternativ oder zusätzlich zur Ke gelform des Mantels kann ein durch die mindestens eine Rippe vorgegebener Außenradius des Innenteils sich in eine axiale Richtung vergrößern. Durch die Kegelform bzw. durch den sich vergrößernden Außenradius kann das Herstel len der Presspassung begünstigt und das Stülpen erleichtert werden. In Aus führungen, in denen sowohl eine Kegelform als auch ein sich vergrößernder Außenradius vorgesehen sind, können beide aufeinander abgestimmt sein.
Das Innenteil kann beispielsweise durch Gießen - insbesondere durch Kokil lengießen oder Sandgießen oder Druckgießen - oder durch Strangpressen hergestellt werden. Das Herstellen des Innenteils kann alternativ oder zusätz lich ein Umformen umfassen. Das Herstellen des Innenteils kann weiterhin ein Fügen, insbesondere ein Anfügen der Rippen umfassen, beispielsweise durch Kleben oder Schweißen. Ein Einsatz von Strangpressprofilen kann eine beson-
ders kostengünstige Herstellung ermöglichen. Eine gießtechnische Herstellung kann ebenfalls eine günstige Fertigung ermöglichen, insbesondere wenn eine Integration einer Deckplatte oder von Funktionselementen angedacht ist, o- der wenn kompliziert ausgestaltete Rippen vorgesehen sind. Diese Aspekte werden später noch näher erläutert.
Unabhängig davon, ob die Rippen zusammen mit dem Grundkörper herge stellt oder nachträglich daran angeordnet werden, kann in einem Schritt des Verfahrens eine Nachbearbeitung der mindestens einen Rippe erfolgen. Bei der Nachbearbeitung können beispielsweise Unterbrechungen in die mindes tens eine Rippe eingebracht werden, beispielsweise durch Spanen. Bei der Nachbearbeitung kann alternativ oder zusätzlich auch der sich in eine Rich tung vergrößernde Außenradius eingestellt werden. Die Rippen können aber auch gleich mit dem sich vergrößernden Außenradius und/oder den Unter brechungen hergestellt werden. Etwa kann das Innenteil mitsamt den Rippen und ihren gewünschten Eigenschaften gegossen werden.
Die mindestens eine Rippe kann sich axial an der Außenseite des Grundkör pers erstrecken. In diesem Fall sind typischerweise mehrere Rippen vorgese hen, beispielsweise mindestens drei Rippen oder mindestens vier Rippen oder höchstens 20 Rippen, wobei zwischen den Rippen Kammern für ein Kühlmedi um ausgebildet werden, die durch mögliche Unterbrechungen in einer oder mehreren der Rippen miteinander verbunden sein können. Durch diese Kam mern wird der Kühlkanal gebildet. Wenn die Rippen abwechselnd an entge gengesetzten Enden unterbrochen oder verkürzt sind, erhält der Kühlkanal eine Mäanderform. Bei dem Motorgehäuse kann es auch sein, dass die min destens eine Rippe spiralförmig um den Grundkörper verläuft. Dadurch ent steht ein ebenfalls spiralförmiger Kühlkanal.
Das Innenteil kann beispielsweise aus Metall, insbesondere aus Stahl oder Aluminium gefertigt sein.
Für das Motorgehäuse können eine oder zwei Deckplatten vorgesehen sein. Die Deckplatten können derart angeordnet sein, dass sie den hohlzylindri schen Grundkörper auf beiden Seiten verschließen, wobei ein Loch für eine Welle des Motors vorgesehen sein kann. Weiterhin kann in einer oder in bei-
den Deckplatten jeweils mindestens eine Kontaktierungsöffnung vorgesehen sein, die eine Kontaktierung des Kühlkanals mit dem Kühlmedium ermöglicht. Dafür kann die mindestens eine Kontaktierungsöffnung in einem radial außen liegenden Bereich der jeweiligen Deckplatte liegen, der sich in radialer Rich tung betrachtet auf Höhe des Kühlkanals, also zwischen Grundkörper und Mantel, befindet. Eine der Deckplatten kann zusammen mit dem Innenteil hergestellt werden. Insbesondere kann diese einstückig mit dem Innenteil hergestellt werden, beispielsweise mitgegossen werden.
Der Mantel kann umformtechnisch hergestellt sein. Das Verfahren kann zur Herstellung des Mantels beispielsweise ein Umformen und Fügen umfassen. Durch eine umformtechnische Herstellung des Mantels können kurze Zyklus zeiten erreicht werden.
Der Mantel kann aus Metall gefertigt sein. Insbesondere kann er aus Blech, Stahl, Aluminium oder aus Stahl- oder Aluminiumlegierungen gefertigt sein. Der Mantel kann aber auch aus Kunststoff, insbesondere aus Faserkunst stoffverbunden, ausgebildet sein.
In einer möglichen Ausführung ist der Mantel einteilig ausgebildet.
Der Mantel kann eine räumlich variierende Wandstärke und/oder eine Kegel form aufweisen. Die Herstellung des Mantels kann ein Rückwärtsfließpressen umfassen. Das Rückwärtsfließpressen kann insbesondere dann eingesetzt werden, wenn unterschiedliche Wandstärken innerhalb des Mantels und/oder Funktionselemente in dem Mantel hergestellt werden sollen.
Die Anmeldung bezieht sich auch auf ein Motorgehäuse für einen luftgekühl ten Elektromotor, umfassend ein durch Gießen oder durch Strangpressen hergestelltes Innenteil mit einem hohlzylindrischen Grundkörper und mehre ren außen am Grundkörper angeordneten Rippen und zwei mit dem Grund körper verbundene Deckplatten. Dieses Motorgehäuse kann auf vorteilhafte Weise unter Verwendung des hier beschriebenen Verfahrens bzw. unter Ver wendung der zur Durchführung des Verfahrens benötigten Einrichtungen her gestellt werden. Die eingangs erwähnte flexible und kostengünstige Herstel lung, die durch die anmeldungsgemäßen Vorrichtungen bzw. Verfahren er-
möglicht wird, erstreckt sich so auch auf dieses Motorgehäuse für einen luft gekühlten Elektrotor.
Das Innenteil des Motorgehäuses des luftgekühlten Elektromotors kann auf die oben beschriebene Weise - also genauso wie das oben beschriebene In nenteil des Motorgehäuses, welches den Mantel umfasst - hergestellt werden und dieselben Eigenschaften aufweisen.
Es sei erwähnt, dass Merkmale, die hier nur im Zusammenhang mit dem Mo torgehäuse beschrieben sind auch für das Verfahren beansprucht werden können und umgekehrt.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 eine Explosionsdarstellung eines Motorgehäuses,
Figur 2 eine Explosionsdarstellung eines Motorgehäuses mit einem
Innenteil mit einer angegossenen Deckplatte,
Figur 3a, b zwei Ansichten eines Motorgehäuses, mit einer direkt angegos sene Deckplatte und einem umlaufenden Absatz,
Figur 4 eine Seitenansicht eines Innenteils mit Rippen mit kegelförmi ger Außenkontur,
Figur 5 ein Innenteil mit einem mäanderförmigen Strömungskanal,
Figur 6 ein Innenteil mit einem spiralförmigen Strömungskanal,
Figuren 7a, b ein Motorgehäuse mit Innenteil und abschließendem Mantel,
(a) vor und (b) nach einem Übereinanderstülpen, und
Figur 8 ein Motorgehäuse für einen luftgekühlten Elektromotor.
Figur 1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Motorgehäuses für einen medi engekühlten Elektromotor. Es umfasst ein Innenteil mit einem hohlzylindri schen Grundkörper 1 und mehreren außen an dem Grundkörper angeordne ten axial verlaufenden Rippen 2. Weiterhin umfasst es einen Mantel 3, der über das Innenteil gestülpt wird, sowie zwei Deckplatten 4, die Löcher 5 für eine Motorwelle aufweisen.
In aufeinandergestülptem Zustand besteht eine Presspassung zwischen dem Mantel 3 und dem Innenteil, wobei der Mantel auf die Rippen 2 gepresst ist und auf diese Weise zwischen Mantel 3 und Grundkörper 1 ein fluiddichter Hohlraum ausgebildet wird, der durch die Rippen 2 in mehrere Kammern un terteilt ist, die zusammen einen fluiddichten Kühlkanal 8 bilden. Die Rippen sind dabei abwechselnd an entgegengesetzten Enden verkürzt, um einen mä anderförmigen Kühlkanal 8 zu bilden, wie er für die Kühlung vorteilhaft sein kann. Der Kühlkanal 8 ist in der Figur an der Außenseite des Innenteils, zwi schen den Rippen verlaufend, gekennzeichnet. Dabei sei angemerkt, dass ein Kanal im engeren Sinne zwischen Mantel 3 und Innenteil dann entsteht, wenn der Mantel 3 über das Innenteil gestülpt wird.
In einen inneren Hohlraum des hohlzylindrischen Grundkörpers 1 kann der Stator des Motors eingesetzt werden und das Motorgehäuse dann an den entgegengesetzten Enden durch die Deckplatten 4 verschlossen werden.
Das Innenteil kann durch Gießen oder durch Strangpressen, beispielsweise aus Stahl oder Aluminium hergestellt sein. Die Herstellung kann dabei inklusi ve der Rippen 2 erfolgen; diese können aber auch nachträglich angefügt wer den. Insbesondere wenn das Innenteil gegossen wird, können die oben er wähnten Verkürzungen der Rippen 2 bereits beim Gießen hergestellt werden. Die Verkürzungen können aber auch nachträglich eingebracht werden, bei spielsweise durch Spanen. Die Herstellung des Innenteils kann auch ein Um formen umfassen.
Der Mantel 3 ist einteilig ausgebildet und durch Umformen und Fügen herge stellt. Er ist aus Blech oder Aluminium gefertigt, kann aber auch aus Kunststoff sein. Der Mantel 3 kann eine räumlich variierende Wandstärke und/oder eine Kegelform aufweisen. Dadurch kann etwa die Presspassung begünstigt wer-
den. Seine Herstellung kann ein Rückwärtsfließpressen umfassen.
Der Mantel S und das Innenteil werden so aufeinander abgestimmt, dass ein Stülpen und Befestigen der Teile aufeinander durch die Presspassung ermög licht wird, wobei die Presspassung in möglichen Ausführungen die einzige Verbindung zwischen Mantel S und Innenteil darstellt, während in anderen ebenfalls möglichen Ausführungen auch ein stoffschlüssiges Fügen durch Schweißen oder Kleben vorgesehen sein kann.
Figur 2 zeigt eine Variante des in der Figur 1 gezeigten Motorgehäuses. Hier wird das Innenteil in einem Gießprozess einstückig mitsamt einer der beiden Deckplatten 4 hergestellt. Die zweite der beiden Deckplatten kann dann nach dem Einbringen des Stators in den inneren Hohlraum angebracht werden.
Die mitgegossene Deckplatte 4 weist in einem radial äußeren Bereich Kontak tierungsöffnungen 6 auf, die eine Beaufschlagung des Kühlkanals 8 mit einem Kühlmedium erlaubt.
Figuren 3 a und b zeigen das Innenteil in einer gegossenen Ausführung mit angegossener Deckplatte 4 von zwei verschiedenen Seiten. Figur 3a offenbart die Deckplatte 4 mit den Kontaktierungsöffnungen, während Figur 3b eine gegenüberliegende Seite zeigt, an der ein umlaufender Absatz angeordnet ist. Der Stator kann direkt in das Innenteil eingesetzt werden, oder es kann eine separate Buchse (Liner) in das Innenteil gesetzt und der Stator in die Buchse gepresst werden.
Figur 4 zeigt, dass die Rippen 2 des Innenteils eine in axialer Richtung verän derliche Höhe aufweisen, wodurch ein durch diese Höhe definierter Außenra dius des Innenteils sich in dieser axialen Richtung verändert. In der in der Figur gezeigten Darstellung verjüngt sich das Innenteil von unten nach oben. Das heißt, der für eine der Rippen 2 beispielhaft eingezeichnete Winkel a zur Ba sisfläche des Zylindrischen Grundkörpers beträgt etwas mehr als 90°. Die Ver änderliche Höhe der Rippen 2 kann - wie auch die in der Figur ebenfalls er kennbaren Unterbrechungen bzw. Verkürzungen der Rippen 2 - bereits beim Gießen hergestellt werden oder nachträglich eingearbeitet werden. Ein kor respondierender Mantel, der über das Innenteil gestülpt wird, kann eine an
den Winkel a angepasste Kegelform aufweisen.
In Figur 5 wird nochmals die angesprochene unterbrochene Ausführung der Rippen 2 illustriert, durch die die die Kühlung begünstigende Mäanderform erreicht wird. Die Rippen 2 sind dabei alternierend an entgegengesetzten En den verkürzt, so dass die durch sie definierten Kammern dort, wo die Rippen 2 verkürzt sind, miteinander verbunden sind. Bei einer der Rippen 2 ist keine Verkürzung vorgesehen. Die auf den beiden Seiten dieser nicht verkürzten Rippe 2 angeordneten Kammern bilden die erste Kammer und die letzte Kammer des Kühlkanals. Diese Kammern werden jeweils mit einer Kontaktie rungsöffnung verbunden.
Figur 6 zeigt eine alternative Ausführung des Innenteils, wobei an dem hohlzy lindrischen Grundkörper 1 statt mehrerer axial verlaufender Rippen 2 eine spiralförmig verlaufende Rippe 2 vorgesehen ist. Ein solches Innenteil kann anstelle der in den vorangegangenen Figuren gezeigten Innenteile verwendet werden. Es kann beispielsweise einstückig gegossen werden. Die spiralförmig verlaufende Rippe weist ebenfalls eine veränderliche Höhe auf, wodurch ein in eine Richtung kontinuierlich ansteigender Außenradius des Innenteils be wirkt wird. Auch hier kann also ein Mantel 3 mit einer entsprechenden Kegel form aufgestülpt werden.
In Figuren 7 a und b wird eine alternative Ausführung des Motorgehäuses illustriert. Dabei wird wieder das Innenteil mit Grundkörper 1 und Rippen 2 sowie der Mantel 3 bereitgestellt. In diesem Fall ist jedoch die Deckplatte 4 an dem Mantel angeordnet. Der Mantel 3 mitsamt der daran angeordneten Deckplatte kann dann über das Innenteil gestülpt werden, wie in Figur 7 b gezeigt ist. Bei dem Beispiel aus Figuren 7 a und b kann beispielsweise ein stranggepresstes Innenteil und ein umformtechnisch hergestellter Mantel verwendet werden. Dadurch kann hier insbesondere ein Leckage-Risiko ver ringert werden.
Es ist auch möglich, dass eine der Deckplatten an dem Innenteil angeordnet, insbesondere mit ihm zusammen gegossen wird, und eine zweite der Deck platten mit dem Mantel 3 verbunden wird.
Figur 8 zeigt ein Motorgehäuse für einen luftgekühlten Elektromotor. Es weist das Innenteil auf, welches den hohlzylindrischen Grundkörper 1 mit den Rip pen 2 umfasst, sowie zwei Deckplatten 4, von denen eine insbesondere ein stückig mit dem Innenteil gefertigt sein kann. Das Innenteil 3 wird nicht mit dem Mantel 3 umschlossen. Die Rippen 2 stellen dann eine Oberflächenver größerung zur Luftkühlung dar.
Bezugszeichenliste
1 Grundkörper
2 Rippe
3 Mantel
4 Deckplatte
5 Loch
6 Kontaktierungsöffnung
7 Umlaufender Absatz
8 Kühlkanal
a Abschrägungswinkel der Rippen