Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät mit einer optisch angezeigten Aufsetzzone für ein dazu separates Bedienelement sowie Haushaltsgerät
Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät. Die Bedienvorrichtung weist ein Bedienelement und eine dazu separate
Bedienelementaufnahme auf. Auf dieser Bedienelementaufnahme ist das Bedienelement zerstörungsfrei lösbar aufsetzbar und abnehmbar. Im aufgesetzten Zustand des
Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme sind Betriebsbedingungen des
Haushaltsgeräts durch Betätigen des Bedienelements einstellbar. Dazu ist das
Bedienelement in einer definierten örtlichen Aufsetzzone der Bedienelementaufnahme aufgesetzt angeordnet. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Gargerät, mit einer Bedienvorrichtung.
Bedienvorrichtungen für derartige Haushaltsgeräte, bei denen ein derartiges separates Bedienelement vorhanden ist, sind hinlänglich bekannt. Derartige Bedienelemente können beispielsweise diskusartig beziehungsweise flachzylinderartig ausgebildet sein. Bekannt ist es in dem Zusammenhang, dass derartige separate Bedienelemente auf einer spezifischen Aufsetzzone aufsetzbar sind, die definiert durch die Anordnung der weiteren Komponenten der Bedienvorrichtung vorgegeben ist, und nur in dieser spezifischen Aufsetzzone funktionelle Wechselwirkung mit diesen Komponenten der Bedienvorrichtung aufweisen. Beispielsweise ist es vorgesehen, dass derartige Bedienelemente dann über eine magnetische Haltekraft in dieser Aufsetzzone gehalten sind und zur Einstellung von Betriebsbedingungen um eine Drehachse gedreht werden können und/oder zu dieser Drehachse gekippt werden können. Derartige Bedienvorrichtungen sind beispielsweise bei Kochfeldern bekannt.
Aus der DE 10 2010 044 146 A1 ist eine derartige Bedienvorrichtung bekannt. Dort ist vorgesehen, dass ein separates Bedienelement in einer Mulde, die die
Bedienelementaufnahme aufweist, angeordnet ist und zwar zerstörungsfrei lösbar. Im aufgesetzten Zustand dieses Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme kann das Bedienelement durch eine relative Schaukelbewegung in der Mulde Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts einstellen. Dort ist darüber hinaus vorgesehen, dass benachbart zur
Aufnahme an einer Oberseite optische Anzeigebereiche ausgebildet sind, durch welche abhängig von einer Betätigung des Bedienelements in Form einer Schaukelbewegung und/oder einer Drehbewegung in der Aufnahme eine Auswahl einer Funktionsteileinheit des Haushaltsgeräts und/oder eine ausgewählte Funktion des Haushaltsgeräts optisch anzeigbar ist. Es ist dort also vorgesehen, dass durch eine derartige Ausbildung von optischen Anzeigebereichen nur Betriebsbedingungen, die eingestellt sind, kenntlich gemacht werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedienvorrichtung zu schaffen, bei welcher für einen Nutzer die Aufsetzzone, auf welcher ein derartiges separates
Bedienelement aufsetzbar ist, einfacher erkennbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Bedienvorrichtung und ein Haushaltsgerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät. Die Bedienvorrichtung weist ein Bedienelement auf. Darüber hinaus weist die
Bedienvorrichtung eine zum Bedienelement separate Bedienelementaufnahme auf. Auf dieser Bedienelementaufnahme ist das Bedienelement zerstörungsfrei lösbar aufsetzbar und abnehmbar. Im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf die
Bedienelementaufnahme sind Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts durch Betätigen des Bedienelements einstellbar. Das Bedienelement ist dazu an einer definierten örtlichen Aufsetzzone der Bedienelementaufnahme aufgesetzt. Die Bedienelementaufnahme weist eine Beleuchtungsvorrichtung auf, mit welcher die Aufsetzzone im aktivierten Zustand der Beleuchtungsvorrichtung örtlich an der Bedienelementaufnahme und/oder geometrisch an der Bedienelementaufnahme kenntlich gemacht ist beziehungsweise optisch angezeigt ist. Es ist somit möglich, dass gerade bei derartigen Bedienvorrichtungen, bei welchen Bedienelemente zerstörungsfrei lösbar von der Bedienelementaufnahme abgenommen werden können und somit reversibel entfernt und wieder aufgesetzt werden können, dahingehend verbessert sind, dass diese definierte Aufsetzzone von einem Benutzer einfacher erkannt werden kann. Es ist damit verbessert ermöglicht, dass ein
Bedienelement im abgenommenen Zustand sicher und ortsgenau und somit schnell an die richtige Stelle an der Bedienelementaufnahme, nämlich an dieser vorgegebenen Aufsetzzone, aufgebracht werden kann. Indem nämlich diese Aufsetzzone optisch
kenntlich gemacht ist, kann ein Nutzer einfach und schnell erkennen, wo er das abgenommene Bedienelement aufsetzen muss, sodass es korrekterweise dort positioniert ist, wo es zwingend angebracht werden muss, um dann in dieser Position durch Betätigen des Bedienelements Betriebsbedingungen einstellen zu können.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine äußere Flächengrenze der Aufsetzzone zumindest bereichsweise durch die Beleuchtungsvorrichtung als Linie optisch kenntlich gemacht ist. Durch eine derartige Ausgestaltung wird in besonders intuitiver Art und Weise diese Aufsetzzone kenntlich gemacht. Sowohl größenmäßig als auch örtlich insbesondere bezüglich der Flächengeometrie kann dann ein Nutzer einfach und zuverlässig erkennen, wo diese Aufsetzzone ist und wo und somit auch wie er ortsgenau das Bedienelement zielsicher auf der Bedienelementaufnahme anbringen kann.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Flächengrenze geometrisch und/oder bezüglich der Ausmaße eine Außenkontur des Bedienelements darstellt. Dies bedeutet, wenn die Außenkontur eines Bedienelements eckenfrei ist, beispielsweise oval oder kreisrund ausgebildet ist, dann auch diese Flächengrenze entsprechend geometrisch dargestellt ist. Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch dann die Dimensionierung dieser Flächengrenze genau so groß sein, wie auch die tatsächlichen Ausmaße der Außenkontur sind.
Insbesondere kann in dem Zusammenhang eine korrespondierende
Wahrnehmungssituation für einen Nutzer gegeben sein, da er mit dieser geometrischen und/oder bezüglich der Ausmaße individuell gekennzeichneten optischen Anzeige der Aufsetzzone und dem ihm bekannten Bedienelement auch eine noch einfachere und sicherere Zuordnung erkennen kann, wo die Aufsetzzone ist. Da es bei
Bedienvorrichtungen der Fall sein kann, dass eine Vielzahl von optisch anzuzeigenden Informationen dargestellt sind, ist es durch eine solche Ausgestaltung noch einfacher und schneller zu erkennen, welche dieser optischen Anzeigen, insbesondere wenn mehrere aktiv sind, dann tatsächlich die Aufsetzzone darstellt und optisch charakterisiert.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Linie in ihrer Geometrieebene betrachtet senkrecht zu dieser Linie nach innen und/oder nach außen verdickt ist, sodass die Linie dicker ist, als eine nur die Flächengrenze geometrisch und/oder bezüglich der Ausmaße eine Außenkontur des Bedienelements darstellende Grenzlinie. Wird nur eine derartige Grenzlinie dargestellt, ist diese relativ dünn und filigran, da sie relativ konturenscharf und
maßgenau diese Geometriegröße und/oder Ausmaßgröße darstellen soll. Indem durch diese oben genannte vorteilhafte Ausführung genau diese Grenzlinie als optisch dickere Linie dargestellt ist, die sowohl nach innen oder nach außen eine Verdickung aufweist, kann die optische Präsentation und somit die Wahrnehmbarkeit verbessert werden. Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung ist darin zu sehen, dass bei einer gegebenenfalls auch gewissen asymmetrischen Aufsetzung des Bedienelements auf die Aufsetzzone dann dennoch bei entsprechender Betrachtung durch einen Nutzer ein Wahrnehmen dieser optischen Flächenbegrenzung ermöglicht ist. Indem nämlich insbesondere eine nach außen und somit gegebenenfalls radial nach außen verdickte Linie optisch gebildet und angezeigt ist, kann auch bei einer gewissen asymmetrischen Positionierung des Bedienelements auf der Aufsetzzone ein vollständiges Überdecken dieser optischen Anzeige durch das Bedienelement vermieden werden und auch dann im bereits aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf die Aufsetzzone weiterhin eine derartige optische Anzeige wahrgenommen werden.
Insbesondere ist es durch diese Ausgestaltung dann auch ermöglicht, dass selbst im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf die Aufsetzzone diese optische
Kenntlichmachung der Geometrie und/oder der örtlichen Position der Aufsetzzone weiterhin erfolgt. Insbesondere ist es damit auch ermöglicht, dass im aufgesetzten Zustand eine zusätzliche Beleuchtung des Bedienelements von hinten beziehungsweise von der Bedienelementseite her erfolgt. Dadurch können sich auch individuelle
Beleuchtungsszenarien für das Bedienelement selbst ergeben. Insbesondere ist es damit auch ermöglicht, dass verschiedene Positionszustände und/oder Bedienzustände des Bedienelements im auf die Aufsetzzone aufgesetzten Zustand zusätzlich optisch kenntlich gemacht sind. Darüber hinaus ist es durch diese Ausgestaltung auch ermöglicht, dass eine Hintergrundbeleuchtung beziehungsweise ein von hinten das Bedienelement bestrahlendes Umgebungslicht erzeugt wird. Insbesondere ist es daher auch möglich, dass das Bedienelement im aufgesetzten Zustand durch dieses optische Positionslicht, welches die Aufsetzzone optisch kenntlich macht, ein koronaartiges Lichtbild gibt, wenn das Bedienelement in der Aufsetzzone aufgesetzt ist.
In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass eine Flächengrenze eine Kreislinie ist, die zumindest bereichsweise optisch kenntlich gemacht ist. Insbesondere ist dies dann
der Fall, wenn das Bedienelement selbst eine eckenfreie, insbesondere runde, insbesondere kreisrunde, Außenkontur aufweist.
Grundsätzlich kann die Außenkontur des Bedienelements auch anderweitig ausgestaltet sein und mit Ecken ausgebildet sein. Beispielsweise kann hier auch eine
Dreieckgeometrie oder eine Viereckgeometrie oder eine Vieleckgeometrie gestaltet sein.
Das Bedienelement ist insbesondere als Flachkörper ausgebildet. Dies bedeutet, dass es sich in einer Richtung, die senkrecht zur Bedienelementaufnahme orientiert ist und somit in einer Richtung einer Längsachse des Bedienelements, mit geringeren Ausmaßen erstreckt, als in einer Ebene, die senkrecht zu dieser Längsachse orientiert ist.
Beispielsweise kann das Bedienelement als Flachzylinder beziehungsweise diskusartig ausgebildet sein. Auch ein flacher Quader oder ein flacher sonstiger eckiger Körper, der in dieser Ebene senkrecht zur Längsachse die Außenkontur mit diesen Ecken aufweist, kann entsprechend ausgebildet sein.
Es kann vorgesehen sein, dass die Kreislinie als Halbkreis ausgebildet ist. Insbesondere kann es vorgesehen sein, dass auf der Bedienelementaufnahme zwei verschiedene Aufsetzzonen gebildet sind. Diese können so zueinander angeordnet sein, dass die eine Aufsetzzone, die mit einem ersten Halbkreis optisch kenntlich gemacht ist, mit einer Krümmung orientiert ist, die der anderen Aufsetzzone abgewandt ist und somit mit einer diesbezüglich konkaven Krümmung gestaltet ist. Die weitere Aufsetzzone kann mit einem weiteren Halbkreis optisch kenntlich gemacht sein, der in vorteilhafter Weise der ersten Aufsetzzone abgewandt ist und somit diesbezüglich konkav gebildet ist. Damit ergeben sich bei dieser Ausgestaltung insbesondere zwei separate und beabstandet zueinander angeordnete Halbkreise, die in entgegengesetzte Richtungen gekrümmt sind und somit quasi Halbkreise sind, die im zusammengesetzten Zustand einen Vollkreis ergeben. Insbesondere ist durch diese Ausgestaltung somit eine optische Anzeige von
Aufsetzpositionen dargestellt, wobei hier die jeweiligen Halbkreise zwei Hälften eines Vollkreises sind, die dadurch gebildet sind, dass ein Vollkreis symmetrisch getrennt ist und diese beiden Halbkreise dann voneinander entfernt sind. Zwischen den beiden Halbkreisen kann auch ein Bildschirm angeordnet sein. Das Bedienelement kann dabei im auf die Bedienelementaufnahme aufgesetzten Zustand einen Teil des Bildschirms, insbesondere einen Randbereich davon, überdecken.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführung kann vorgesehen sein, dass ein Vollkreis als Flächengrenze gebildet ist. Der Vollkreis ist insbesondere unterbrechungsfrei umlaufend ausgebildet.
In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Beleuchtungsvorrichtung Lichtquellen aufweist, die hinter einer Abdeckung der Bedienelementaufnahme angeordnet sind und Licht durch einen transparenten Bereich in der Abdeckung durchstrahlen, um die Aufsetzzone optisch anzuzeigen beziehungsweise kenntlich zu machen. Damit wird eine sehr direkte Anstrahlung der Bedienelementaufnahme ermöglicht und ein sehr kurzer Lichtweg von der Lichtquelle zur anzuzeigenden
Aufsetzzone ermöglicht. Auch hier können somit sehr präzise und genaue Lichtbilder erzeugt werden.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Beleuchtungsvorrichtung einen Diffusor aufweist, mit welchem das Licht der Lichtquelle diffus gestreut wird. Damit kann eine sehr homogene Lichtverteilung erreicht werden.
In einer weiteren Ausgestaltung ist die Beleuchtungsvorrichtung aus einer Kombination der Lichtquellen mit einem Bildschirm gebildet, welche durch ein geometrisch
zusammenhängendes Lichtmuster die Aufsetzzone optisch kenntlich machen. Bevorzugt ist dabei ein Vollkreis durch zwei Halbkreise gebildet, von denen ein erster Halbkreis durch die Lichtquellen und ein zweiter Halbkreis durch eine Bildschirmanzeige optisch kenntlich gemacht werden. Als Bildschirm ist dabei ein matrixförmig aufgebautes Display zu verstehen, wie z.B. ein LCD-, OLED- oder TFT-Display. Das Display kann auch als sogenannter Touchscreen ausgebildet sein.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Beleuchtungsvorrichtung im abgenommenen Zustand des Bedienelements von der Aufsetzzone aktiviert ist, um diese Aufsetzzone optisch kenntlich zu machen. Insbesondere ist dies dahingehend vorteilhaft, dass für einen Nutzer einfach und schnell erkannt werden kann, wo er das abgenommene Bedienelement auf der Bedienelementaufnahme aufsetzen muss.
Insbesondere ist die Bedienelementaufnahme mit einer frontseitigen Platte beziehungsweise Abdeckung ausgebildet, die insbesondere derartig gestaltet ist, dass sie im Wesentlichen blickdicht gestaltet ist. Ist diese Ausgestaltung der
Bedienelementaufnahme auch dahingehend, dass auf der Vorderseite ein sehr aufgeräumtes optisches Erscheinungsbild gegeben ist und somit keine oder wenige dauerhafte Informationen angezeigt sind, kann für einen Nutzer im deaktivierten Zustand die Aufsetzzone sehr schwer erkannt werden beziehungsweise erahnt werden.
Insbesondere kann bei derartigen Ausgestaltungen dann durch diese optische
Kenntlichmachung der Aufsetzzone sehr einfach die jeweilige Position erkannt werden. Gerade dann, wenn eine derartige Bedienelementaufnahme aus einem dunkleren Glasmaterial oder aus sonstigen Materialien gebildet ist, die entsprechend beschichtet sind, sodass die Blickdichtheit im deaktivierten Zustand von Lichtquellen der
Bedienvorrichtung gegeben ist, und/oder auch einem sonstigen dauerhaften Aufbringen, wie Bedruckungen oder dergleichen, ist dies eine sehr vorteilhafte Ausführung, um die Aufsetzzone einfach und schnell zu erkennen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Aufsetzzone im abgenommenen Zustand des Bedienelements von dieser Aufsetzzone in einer ersten Farbe optisch kenntlich gemacht ist und die Aufsetzzone im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf die
Aufsetzzone in einer zur ersten Farbe unterschiedlichen zweiten Farbe optisch kenntlich gemacht ist. Damit lassen sich auch unterschiedliche Szenarien darstellen, die einerseits nicht nur die Aufsetzzone als solche kenntlich machen, sondern auch dann den jeweiligen Zustand des Bedienelements, nämlich den aufgesetzten oder abgenommenen Zustand, eindeutig signalisieren. Dies kann dann von Vorteil sein, wenn ein Nutzer beispielsweise in dunkleren oder weniger beleuchteten Räumen sich befindet und/oder sich etwas beabstandet zum Haushaltsgerät befindet und diesbezüglich nicht eindeutig erkannt werden kann, ob das Bedienelement aufgesetzt ist oder abgenommen ist. Durch diese individuellen Farbgebungen der Aufsetzzone kann dies dann einfach und schnell erkannt werden.
Zusätzlich oder anstatt dazu ist dies auch dahingehend ermöglicht, dass die Aufsetzzone im abgenommenen Zustand des Bedienelements von der Aufsetzzone in einer ersten Lichtintensität optisch kenntlich gemacht ist und die Aufsetzzone im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf die Aufsetzzone in einer zur ersten Lichtintensität
unterschiedlichen zweiten Lichtintensität optisch kenntlich gemacht ist. Die Lichtintensitäten sind beide größer Null.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die Bedienvorrichtung eine weitere
Beleuchtungseinrichtung aufweist, mittels welcher Betätigungszustände des
Bedienelements und/oder damit korrespondierende Betriebsbedingungseinstellungen des Haushaltsgeräts optisch angezeigt ist. Eine derartige Beleuchtungseinrichtung kann zumindest teilweise im Bedienelement selbst ausgebildet sein oder zumindest teilweise in der Bedienelementaufnahme ausgebildet sein.
Die Aufsetzzone kann ein ebener Bereich der Bedienelementaufnahme sein, kann jedoch auch eine Mulde sein.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung gemäß dem oben genannten Aspekt oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon. Das Haushaltsgerät ist insbesondere ein Gargerät. Es kann ein Kochfeld sein oder beispielsweise auch ein Backofen sein. Ebenso ist es möglich, dass das Haushaltsgerät auch ein Kaffeevollautomat oder ein Geschirrspüler oder eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner ist. Das Haushaltsgerät kann auch ein Dunstabzug sein.
Mit Angaben wie„oben“,„unten“,„vorne“,„hinten,„horizontal“,„vertikal“,„Tiefenrichtung“, „Breitenrichtung“,„Höhenrichtung“ und dergleichen sind die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und bestimmungsgemäßem Anordnen der Bedienvorrichtung beziehungsweise des Haushaltsgeräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in
Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen als von der Erfindung umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt oder erläutert sind, jedoch durch separierte
Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind somit auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart
anzusehen, die nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und
Merkmalskombinationen, insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen oder von diesen abweichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer optischen Anzeige einer Aufsetzzone für ein Bedienelement der Bedienvorrichtung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
Bedienvorrichtung mit zwei Aufsetzzonen, die durch jeweilige individuelle optische Kenntlichmachung dargestellt sind;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Bedienvorrichtung mit mehreren separaten Aufsetzzonen für ein Bedienelement, die optisch kenntlich gemacht sind; und
Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung.
In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
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In Fig. 1 ist ein Haushaltsgerät 1 gezeigt, welches hier ein Gargerät, insbesondere ein Kochfeld 2 ist. Das Kochfeld 2 weist eine Kochfeldplatte 3 auf, die aus Glas oder
Glaskeramik ausgebildet sein kann. Auf der Kochfeldplatte 3 sind in Anzahl, Form und Position lediglich beispielhaft zu verstehen, Kochzonen 4, 5, 6 und 7 ausgebildet. Auf diesen Kochzonen 4 bis 7 können Zubereitungsgefäße aufgestellt werden, um darin eingebrachte Lebensmittel zubereiten zu können. Dazu sind Heizeinheiten vorgesehen, die Bestandteil des Kochfelds 2 sind und die unterhalb der Kochfeldplatte 3 angeordnet sind, und welche Heizenergie im Bereich der Kochzonen 4 bis 7 abgeben.
Das Kochfeld 2 weist darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 8 auf. Die Bedienvorrichtung 8 weist ein Bedienelement 9 auf. Das Bedienelement 9 ist eine separate Komponente.
Das Bedienelement 9 kann beispielsweise diskusartig beziehungsweise flachzylinderartig ausgebildet sein. Es weist in dem Zusammenhang eine eckenfreie Außenkontur beziehungsweise Umfangskontur auf. Das Bedienelement 9 weist eine Längsachse A auf. Die Ausmaße des Bedienelements 9 in Richtung dieser Längsachse A sind kleiner als in einer Ebene, die senkrecht zu dieser Längsachse A orientiert ist. Damit ergibt sich der flachbauende Zustand dieses Bedienelements 9. Die Außenkontur 10 dieses
Bedienelements 9 ist in dieser Ebene senkrecht zu der Längsachse A betrachtet und umlaufend um die Längsachse A betrachtet.
Die Bedienvorrichtung 8 weist darüber hinaus eine Bedienelementaufnahme 11 auf. Die Bedienelementaufnahme 11 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in der Kochfeldplatte 3 ausgebildet. Insbesondere kann die Bedienelementaufnahme 11 in die Kochfeldplatte 3 integriert sein. Die Bedienelementaufnahme 11 ist diesbezüglich als Platte gestaltet. Die Bedienelementaufnahme 11 ist dazu vorgesehen, dass das Bedienelement 9 darauf zerstörungsfrei lösbar aufgesetzt und wieder abgenommen werden kann. Es ist vorgesehen, dass dann, wenn das Bedienelement 9 auf der Bedienelementaufnahme 11 aufgesetzt ist, insbesondere nur dann, Betriebsbedingungen des Kochfelds 2 eingestellt werden können. Beispielsweise kann hier eine Drehbewegung des Bedienelements 9 um die Längsachse A und/oder eine Kippbewegung zu dieser Achse A erfolgen. Diese Bewegungen des Bedienelements 9 erfolgen dann relativ zur ortsfesten
Bedienelementaufnahme 11. Beispielsweise können als Betriebsbedingungen eine Auswahl einer Kochzone 4 bis 7 sowie eine Einstellung einer Kochstufe dieser Kochzonen 4 bis 7 erfolgen.
Die Bedienelementaufnahme 11 weist eine vorgegebene und unveränderbare
Aufsetzzone 12 auf, die definiert vorgesehen ist, um darauf das Bedienelement 9 aufsetzen zu können. Dies bedeutet, dass also nur dann, wenn das Bedienelement 9 auf dieser Aufsetzzone 12 aufgesetzt ist, auch die volle Funktionsfähigkeit gegeben ist und das Einstellen der Betriebsbedingungen durch Betätigen des dann aufgesetzten
Bedienelements 9 ermöglicht ist.
Die Bedienvorrichtung 8 weist darüber hinaus eine Beleuchtungsvorrichtung 13 auf. Diese ist insbesondere unterhalb der Bedienelementaufnahme 11 , insbesondere unterhalb der Kochfeldplatte 3, angeordnet. Sie ist dahingehend ausgebildet und angeordnet, die Aufsetzzone 12 örtlich definiert an der Bedienelementaufnahme 11 und/oder geometrisch an der Bedienelementaufnahme 11 kenntlich zu machen beziehungsweise optisch anzuzeigen. Damit ist es erreicht, dass auch im abgenommenen Zustand des
Bedienelements 9 einfach und schnell die genaue Lage und/oder Geometrie der
Aufsetzzone 12 auf der Bedienelementaufnahme 11 erkannt werden kann.
Es kann vorgesehen sein, dass die Aufsetzzone 12 dahingehend optisch kenntlich gemacht ist, dass eine äußere Flächengrenze 14 dieser Aufsetzzone 12 zumindest bereichsweise durch die Beleuchtungsvorrichtung 13 optisch kenntlich gemacht ist.
Insbesondere kann in dem Zusammenhang eine Linie 15 als diese äußere Flächengrenze 14 der Aufsetzzone 12 optisch angezeigt sein.
Es kann vorgesehen sein, dass diese Flächengrenze 14 geometrisch und/oder bezüglich der Ausmaße auch eine Außenkontur 10 des Bedienelements 9 darstellt. Dies bedeutet, dass diese Flächengrenze 14 eine derartige Kontur aufweisen kann, wie sie die
Außenkontur 10 aufweist und/oder auch die Größe dieser Flächengrenze 14
entsprechend der Größe der Außenkontur 10 dargestellt ist. Damit wird quasi auch nicht nur die Aufsetzzone 12 selbst optisch kenntlich gemacht, sondern auch zusätzlich eine gewisse Geometrie und Größe der Außenkontur 10 kenntlich gemacht, insbesondere obwohl das Bedienelement 9 noch nicht auf der Bedienelementaufnahme 11 aufgesetzt ist.
In Fig. 2 ist in einer vereinfachten Darstellung eine optische Anzeige der Aufsetzzone 12 dargestellt. Es ist hier ein Vollkreis 16 gezeigt, der umlaufend geschlossen dargestellt ist. Möglich ist es in dem Zusammenhang, dass als optische Anzeige die Flächengrenze 14 der Aufsetzzone 12 durch eine feine, filigrane Grenzlinie 17 angezeigt ist. Diese
Grenzlinie 17 kann beispielsweise derjenigen entsprechen, die geometrisch und bezüglich der Ausmaße die Außenkontur 10 des Bedienelements 9 darstellt.
Es kann auch vorgesehen sein, dass nicht nur diese Grenzlinie 17, sondern anstatt dazu eine verdickte Linie 18 dargestellt ist. Diese Linie 18 ist in einer Ebene, in der sich dieser Vollkreis 16 erstreckt, radial nach außen und/oder radial nach innen verdickt im Vergleich zu dieser Grenzlinie 17 ausgebildet. Es ist also bei diesem Ausführungsbeispiel nicht eine sehr dünne, filigrane Linie in Form der Grenzlinie 17 dargestellt, sondern eine
diesbezüglich dickere Linie optisch angezeigt. Damit ist es insbesondere auch ermöglicht, dass im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 9 auf die Bedienelementaufnahme 11 ein weiteres Erkennen der optisch angezeigten Aufsetzzone 12 ermöglicht ist.
Insbesondere dann, wenn die Linie 18 gegenüber der Grenzlinie 17 radial nach außen hin verdickt beziehungsweise erweitert ist. Insbesondere ist dann auch bei einem
geringfügigen asymmetrischen Aufsetzen des Bedienelements 9 auf die Aufsetzzone 12 ein noch vollständig umlaufender Lichtkranz gebildet und zu erkennen, der dann auch noch die Aufsetzzone 12 optisch kenntlich macht.
In Fig. 3 ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel ein Haushaltsgerät 1 gezeigt, welches hier als Backofen 19 ausgebildet ist. Dieser weist ein Gehäuse 20 auf. In diesem
Gehäuse 20 ist ein nicht gezeigter Garraum ausgebildet, in dem Lebensmittel zubereitet werden können. Frontseitig ist dieser Garraum mit einer Tür 21 verschließbar.
Insbesondere weist dieser Backofen 19 eine Bedienblende 22 auf, an welcher eine Bedienvorrichtung 8 ausgebildet ist. Diese Bedienvorrichtung 8 kann gemäß der
Bedienvorrichtung 8, wie sie zu Fig. 1 und Fig. 2 erläutert wurde, ausgebildet sein. Die diesbezügliche Erläuterung, wie sie zu Fig. 1 und Fig. 2 zur Bedienvorrichtung 8 angegeben wurde, ist auch bei der Ausführung in Fig. 3 vorgesehen und ermöglicht. Da hier die Bedienelementaufnahme 11 jedoch nicht horizontal orientiert ist, wie dies in Fig. 1 der Fall ist, sondern vertikal orientiert ist, ist die Halterung des separaten Bedienelements 9 zu erwähnen. Sie kann, wie auch bei der Ausführung in Fig. 1 , durch magnetische Haltekräfte gegeben sein. Hierzu ist in der Bedienelementaufnahme 11 und/oder hinter
der Bedienblende 22 zumindest ein Magnet angeordnet, der mit einem Magneten in dem Bedienelement 9 wechselwirkt, um die magnetischen Haltekräfte zu erzeugen.
Entsprechendes kann auch bei der Ausführung in Fig. 1 vorgesehen sein, bei welcher dann ein Haltemagnet in der Bedienelementaufnahme 11 oder in der Kochfeldplatte 3 oder darunter angeordnet sein kann.
In Fig. 4 ist in einer schematischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbespiel einer Bedienelementaufnahme 11 gezeigt. Es sind hier zwei separate Aufsetzzonen 12 in einer beispielhaften Ausführung gezeigt. Jede dieser Aufsetzzonen 12 ist zum Aufsetzen eines Bedienelements 9 ausgebildet. Es ist hier zu erkennen, dass die linke Aufsetzzone 12 in ihrer äußeren Flächengrenze nur teilweise umlaufend kenntlich gemacht ist, nämlich mit einem Teilkreis, insbesondere einem Halbkreis 23, der durch die Beleuchtungsvorrichtung 13 optisch kenntlich gemacht ist. Die Krümmung dieses Halbkreises 23 ist dabei derart, dass sie der anderen rechts angeordneten Aufsetzzone 12 abgewandt ist. Die Krümmung dieses Halbkreises 23 ist diesbezüglich konkav. Es kann auch vorgesehen sein, dass die rechte Aufsetzzone 12 durch eine äußere Flächengrenze teilweise optisch kenntlich gemacht ist. Insbesondere ist hier ebenfalls ein Teilkreis 24, insbesondere ein Halbkreis, vorgesehen. Dieser weist eine Krümmung auf, die der linken Aufsetzzone 12 abgewandt ist, diesbezüglich ebenfalls eine konkave Krümmung aufweist. Bevorzugt ist dabei zwischen dem Teilkreis 23 und dem Teilkreis 24 unmittelbar angrenzend ein Bildschirm (nicht gezeigt) angeordnet. Ist das Bedienelement 9 auf die Bedienelementaufnahme 11 aufgesetzt, so wird der Bildschirm teilweise von diesem abgedeckt. Über den Bildschirm können der Teilkreis 23 und der Teilkreis 24 jeweils zu einem Vollkreis ergänzt werden.
In Fig. 5 ist in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer weiteren Bedienvorrichtung 8 gezeigt, die mehrere Aufsetzzonen 12 aufweist. Somit kann ein oder mehrere Bedienelemente 9 an diesen unterschiedlichen Aufsetzzonen 12 aufgesetzt werden. Auch diese Aufsetzzonen 12 sind örtlich und/oder geometrisch kenntlich gemacht, wobei hierzu auf die bereits bisher erläuterten Ausführungsbeispiele zu Fig. 1 bis Fig. 4 hingewiesen werden darf.
Es kann nicht nur bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass benachbart zu diesen Aufsetzzonen 12 und zu diesen optisch angezeigten Flächengrenzen 14 zusätzlich und separat dazu weitere optische Anzeigebereiche 25 vorgesehen sind, insbesondere
auf der Bedienelementaufnahme 11. Ein optischer Anzeigebereich 25 kann dabei beispielsweise als Bildschirm ausgebildet sein. Aufsetzzone 12 und Anzeigebereich 25 können auch überlappend angeordnet sein. Auf diesen weiteren optischen
Anzeigebereichen 25 können Informationen über Betriebszustände des Haushaltsgeräts 1 optisch angezeigt werden. Insbesondere weist das Haushaltsgerät 1 dazu eine
Beleuchtungseinrichtung 26 auf.
In Fig. 6 ist in einer vereinfachten Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer
Bedienvorrichtung 8 gezeigt, wobei hier nur Teilkomponenten dargestellt sind.
Diesbezüglich ist eine Schnittdarstellung gezeigt, bei welcher eine
Bedienelementaufnahme 11 gezeigt ist. Hinter der Bedienelementaufnahme 11 ist eine Platine 27 angeordnet, auf welcher zumindest eine Lichtquelle 28, beispielsweise eine Leuchtdiode, angeordnet ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass eine Vielzahl von Lichtquellen 28 vorgesehen ist, die so angeordnet sind, dass sie das jeweils zu erzeugende Lichtbild zur Kenntlichmachung der örtlichen geometrischen Ausgestaltung der Aufsetzzone 12 auf der Bedienelementaufnahme 11 anzeigen. Beispielsweise können die Lichtquellen 28 als Halbkreis oder Vollkreis angeordnet sein, um beispielsweise die Lichtbilder gemäß Fig. 4 oder gemäß Fig. 2 darstellen zu können. Beispielsweise kann die Platine 27 diesbezüglich auch als Halbkreis oder Vollkreis ausgebildet sein. Ein Vollkreis kann z.B. auch dadurch erzeugt sein, indem die Lichtquelle(n) 28 und ein die Aufsetzzone 12 überlappender Bildschirm (nicht gezeigt) jeweils ein Kreissegment bilden, welche beiden Kreissegmente zusammen den Vollkreis ergeben. Das am Bildschirm angezeigte Kreissegment entspricht dabei bezüglich Farbe und geometrischer Grundform
weitestgehend demjenigen Lichtbild, welches durch die Lichtquelle(n) 28 erzeugt wird.
Insbesondere ist vorgesehen, dass die Bedienvorrichtung 8 bezüglich ihrer Ausgestaltung mit der Beleuchtungsvorrichtung 13 einen Diffusor 29 aufweist. Mit dem Diffusor 29 kann das Licht der Lichtquellen 28 gestreut werden, sodass das damit erzeugte Lichtbild zur örtlichen und geometrischen Darstellung der Aufsetzzone 12 sehr homogen ist. Der Diffusor 29 kann beispielsweise an einer Rückseite der Bedienelementaufnahme 11 , die als Platte oder Abdeckung ausgebildet ist, angeordnet sein.
Möglich ist es auch, dass die Aufsetzzone 12 im abgenommenen Zustand des
Bedienelements 9 von dieser Aufsetzzone 12 in einer ersten Farbe optisch kenntlich
gemacht ist und die Aufsetzzone 12 im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 9 auf die Aufsetzzone 12 in einer zur ersten Farbe unterschiedlichen zweiten Farbe optisch kenntlich gemacht ist. Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass die Aufsetzzone 12 im abgenommenen Zustand des Bedienelements 9 von dieser
Aufsetzzone 12 in einer ersten Lichtintensität optisch kenntlich gemacht ist und die Aufsetzzone 12 im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 9 auf die Aufsetzzone 12 in einer zur ersten Lichtintensität unterschiedlichen zweiten Lichtintensität optisch kenntlich gemacht ist. Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch vorgesehen sein, dass die optische Kenntlichmachung der Aufsetzzone 12 dahingehend variiert, dass beispielsweise eine Flächengrenze der Aufsetzzone 12 im abgenommenen Zustand des Bedienelements 9 durch eine dickere Linie, die diese Flächengrenze darstellt, optisch kenntlich gemacht ist als im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 9. Im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 9 kann diese Flächengrenze, insbesondere die Linie, dann dünner optisch angezeigt sein. Ebenso kann jedoch auch eine genau umgekehrte
Ausführungsform vorgesehen sein, bei welcher die Linie dünner ist, wenn das
Bedienelement 9 nicht auf der Aufsetzzone 12 angeordnet ist und die Linie dicker ist, wenn das Bedienelement 9 auf die Aufsetzzone 12 aufgesetzt ist. Besonders wesentlich ist es, dass die optische Kenntlichmachung der Aufsetzzone 12 zumindest dann zumindest zeitweise erfolgt, wenn das Bedienelement 9 von dieser Aufsetzzone 12 abgenommen ist, sodass das leichte Erkennen dieser Aufsetzzone 12 für einen Nutzer gegeben ist. Insbesondere ist dieses Anzeigen dann gegeben, insbesondere gestartet, wenn das Haushaltsgerät 1 eingeschaltet wird.
Bezugszeichenliste
1 Haushaltsgerät
2 Kochfeld
3 Kochfeldplatte
4 Kochzone
5 Kochzone
6 Kochzone
7 Kochzone
8 Bedienvorrichtung
9 Bedienelement
10 Außenkontur
1 1 Bedienelementaufnahme 12 Aufsetzzone
13 Beleuchtungsvorrichtung
14 Flächengrenze
15 Linie
16 Vollkreis
17 Grenzlinie
18 Linie
19 Backofen
20 Gehäuse
21 Tür
22 Bedienblende
23 Teilkreis
24 Teilkreis
25 Anzeigebereich
26 Beleuchtungseinrichtung
27 Platine
28 Lichtquelle
29 Diffusor
A Längsachse