Bausatz eines Schutzgitters
Die Erfindung betrifft einen Bausatz eines Schutzgitters, insbesondere für Kinder oder Haustiere, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zur Montage eines Türschutzgitters durch einen Endverbraucher.
Schutzgitter im Sinne der Erfindung dienen im häuslichen Bereich dem Schutz von Kindern und/oder der Begrenzung der Bewegungsfreiheit von Kindern oder Haustieren. Sie können zum Beispiel in Türrahmen oder in Durchgängen am Ende einer Treppe angeordnet werden. Dabei sind die Schutzgitter keine dauerhafte Installation, sondern können im Allgemeinen mit einfachen Mitteln in dem Durchgang montiert und wieder demontiert werden.
Aus der Praxis sind Bausätze von Schutzgittern bekannt, die aus einer gewissen Anzahl von Einzelteilen in einer Verpackung bestehen und von einem Endverbraucher aufgebaut werden müssen. Unter einem Endverbraucher ist im vorliegenden Fall eine im Allgemeinen technisch ungeschulte Person zu verstehen, wobei der Aufbau mittels haushaltsüblichen Werkzeugen erfolgt. Gegebenenfalls benötigte Spezialwerkzeuge liegen meist der Verpackung bei. Bei einigen aus der Praxis bekannten Schutzgittern ist ein als Barriere fungierendes Gitterteil vorgesehen, wobei das Gitterteil als fertig montierte Einheit in dem Bausatz enthalten ist. Die Gitterteile sind zum Beispiel aus industriell verklebten Holzstäben als Gitterstäben aufgebaut. Es kann sich
auch um Gitter mit Metallstäben handeln, wobei dann andere industrielle Techniken zum Aufbau des vormontierten Gitterteils angewendet werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Bausatz eines Schutzgitters anzugeben, der ein kleines Packmaß erfordert.
Diese Aufgabe wird für ein eingangs genanntes Schutzgitter erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass die Gitterstäbe des Gitterteils in dem Bausatz als jeweils separate Stäbe vorliegen, wird das Ausmaß des größten vorgefertigten Bauteils signifikant reduziert.
Unter den Gitterstäben werden dabei stangenförmige Elemente des Gitterteils verstanden. Im Allgemeinen bilden die Gitterstäbe keinen äußeren Rahmen des Gitterteils aus. Die Gitterstäbe sind in der Regel, aber nicht notwendig, in gleicher Dicke und Länge ausgebildet. Eine Ausrichtung der Gitterstäbe verläuft meist in der Senkrechten, kann aber je nach gestalterischen Wünschen auch waagerecht oder in einem beliebigen Winkel erfolgen. Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann es auch vorgesehen sein, dass einige der Gitterstäbe des Gitterteils einander überkreuzen. Allgemein bevorzugt umfasst ein erfindungsgemäßes Schutzgitter wenigstens vier parallele, nebeneinander folgende Gitterstäbe von gleicher Dicke. Das separate Vorliegen der Gitterstäbe in dem Bausatz umfasst im Sinne der Erfindung auch Lösungen, bei denen die Gitterstäbe durch elastische Mittel wie Schnüre oder Kunststoff streifen miteinander verbunden sind. Durch solche Maßnahmen könnten zum Beispiel eine Montage bzw. ein Einsetzen der Gitterstäbe in Aufnahmen der Querträger vereinfacht werden.
Allgemein vorteilhaft kann es vorgesehen sein, dass eine Mehrzahl der separaten Gitterstäbe zwischen einem ersten der Querträger und einem zweiten der Querträger festlegbar sind, wobei die Gitterstäbe in Ausnehmungen der Querträger eingreifen. Somit sind im Rahmen des Aufbaus jeweils mehrere Gitterstäbe an demselben Querträger festzulegen, so dass ein stabiler Aufbau aus dennoch wenigen und kostengünstigen Bauteilen erfolgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der Bausatz in einem verpackten Zustand ein Packmaß mit einer durch die Erstreckung der Gitterstäbe definierten Länge, wobei jede senkrecht zu der Länge erstreckte Breite des Packmaßes nicht größer als ein Drittel, besonders bevorzugt nicht größer als ein Viertel, der Länge ist. In optimaler Weiterbildung kann die Länge auch mehr als das Fünffache der größten Breite betragen. Solche langen und zugleich schmalen Verpackungsformen lassen sich besonders einfach und raumsparend transportieren.
Im Interesse einer verbesserten Montage kann es vorgesehen sein, dass zumindest einer der Gitterstäbe mittels eines Befestigungsmittels unmittelbar an einem der Querträger verankerbar ist. Auf diese Weise können Querträger und Gitterstäbe zu einer Einheit verbunden werden und während einer weiteren Montage nicht mehr auseinander fallen. Bei einer bevorzugten Detailgestaltung umfasst das Befestigungsmittel einen Haltestift, der axial in eine quer zu dem Gitterstab gerichtete Bohrung in dem Querträger einsetzbar ist. Dies erlaubt eine besonders einfache und zugleich beschädigungsfrei wieder lösbare Verbindung. Im vorstehenden Sinn kann es zur Vereinfachung der Montage vorgesehen sein, dass der Bausatz eine Mehrzahl von Gitterstäben erster
Art umfasst, die nicht mittels eines Befestigungsmittels verankerbar sind, und zumindest einen Gitterstab zweiter Art, der mittels des Befestigungsmittels an dem Querträger verankerbar ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Gitterstäbe, bevorzugt auch die Querträger, aus Holz.
Weiterhin vorteilhaft ist es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Gitterteil zwei aufeinander festlegbare und sich teilweise überlappende Teilgitter umfasst, wobei jedes der Teilgitter aus Querträgern und separaten Gitterstäben aufgebaut wird. Dies erlaubt eine einfache Einstellbarkeit einer Breite des Gitterteils durch entsprechende Änderung der Überlappung der Teilgitter. Eine solche Bauform ergibt zudem ein konstruktive besonders verwindungssteifes Gitterteil, das mit einer erfindungsgemäßen Montage von separaten Gitterstäben gut kombinierbar ist.
In bevorzugter Weiterbildung ist es dabei vorgesehen, dass die Querträger eines der Teilgitter durch wenigstens einen festlegbaren Gitterstab und einen an den Querträgern festlegbaren Längsträger miteinander verbunden werden. Ein solcher Längsträger kann insbesondere dicker als die Gitterstäbe ausgelegt sein. Er kann bevorzugt durch Verschraubung, insbesondere unter Verwendung seitlicher Verankerungen des Schutzgitters, an den Querträgern angebunden sein.
Allgemein vorteilhaft ist das Gitterteil nach Art einer Tür um eine Achse verschwenkbar ausgebildet. Dabei kann es sich in einer ersten Ausführungsform um ein Gitterteil handeln, das über Scharniere unmittelbar an einem Rand des Durchgangs angelenkt ist. Bei einer anderen Ausführungsform kann auch ein äußerer, insbesondere
dreiseitiger Rahmen des Schutzgitters in dem Durchgang festgelegt sein, wobei das Gitterteil innerhalb des Rahmens verschwenkbar ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Gitterstäbe, bevorzugt auch die Querträger, aus Metall bestehen.
Um ein Klappern zweckmäßig zu vermeiden und/oder eine Steifigkeit des Gitterteils zu erhöhen, kann zumindest ein Gitterstab über einen Presssitz, besonders bevorzugt mittels einer konischen Anformung, in eine Ausnehmung an dem Querträger einsetzbar sein. Die Anformung kann zum Beispiel an einem maschinell vormontierten Aufnahmeglied angeformt sein, welches sich an dem Querträger oder auch am Ende des Gitterstabs befindet. Die Montage eines solchen Presssitzes kann durch einfaches Einschlagen mit leichten Hammerschlägen erfolgen. Alternativ oder ergänzend kann ein Einpressen auch durch ein Anziehen von Verbindungsschrauben, zum Beispiel zwischen den Querträgern und dazu senkrechten Längsträgern der Gitterteils, erfolgen.
Die Aufgabe der Erfindung wird zudem gelöst durch ein Verfahren zur Montage eines Türschutzgitters, bevorzugt eines erfindungsgemäßen Türschutzgitters, durch einen Endverbraucher, umfassend die Schritte: a. Anordnen einer Mehrzahl von separaten Gitterstäben zwischen einem ersten Querträger und einem zweiten Querträger, wobei die Gitterstäbe in Ausnehmungen der Querträger eingreifen;
b. Festlegen zumindest eines Längsträgers und/oder eines Gitterstabes an den beiden Querträgern, so dass die Gitterstäbe formschlüssig zwischen den Querträgern gehalten sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
Nachfolgend werden mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und anhand der anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine räumliche Gesamtansicht eines ersten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Schutzgitters. Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Bauteile eines Bausatzes des
Schutzgitters aus Fig. 1 .
Fig. 3 zeigt eine räumliche Ansicht eines ersten Montageschritts des
Bausatzes aus Fig. 2 durch einen Endverbraucher.
Fig. 4 zeigt eine räumliche Ansicht eines zweiten Montageschritts des
Bausatzes aus Fig. 2 durch einen Endverbraucher.
Fig. 5 zeigt eine räumliche Ansicht eines dritten Montageschritts des
Bausatzes aus Fig. 2 durch einen Endverbraucher.
Fig. 6 zeigt eine räumliche Ansicht eines vierten Montageschritts des
Bausatzes aus Fig. 2 durch einen Endverbraucher.
Fig. 7 zeigt eine räumliche Ansicht eines fünften Montageschritts des
Bausatzes aus Fig. 2 durch einen Endverbraucher.
Fig. 8 zeigt eine räumliche Gesamtansicht eines zweiten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Schutzgitters.
Das in Fig. 1 gezeigte Schutzgitter Ist als flächige Barriere in einem Türdurchgang eingesetzt. Die Barriere wird im Wesentlichen von einem Gitterteil 1 ausgebildet, das an seitlichen Enden über Scharniere 2 einerseits und über Schlossglieder 3 andererseits mit einem Rahmen des Türdurchgangs verbunden sind.
Das Gitterteil 1 kann auf diese Weise nach Art einer Tür um eine Achse auf- und zugeschwenkt werden, um den Durchgang freizugeben. Die Montage des Schutzgitters in dem Durchgang erfolgt mittels Festlegung
der Scharniere und Schlossglieder 2, 3, zum Beispiel durch Verschraubung.
Das Gitterteil 1 ist vorliegend aus zwei einender überlappenden Teilgittern 1 a, 1 b zusammengesetzt. Jedes der Teilgitter 1 a, 1 b umfasst sechs Gitterstäbe 4, 5, die zwischen jeweils einem oberen und einem unteren Querträger 6, 7 verlaufen.
Die Gitterstäbe 4, 5 sind im montierten Zustand von gleichem Aussehen. Jedes der Teilgitter 1 a, 1 b umfasst jedoch fünf Gitterstäbe erster Art 4 sowie einen Gitterstab zweiter Art 5.
Das Schutzgitter wird als Bausatz zur Montage durch einen Endverbraucher geliefert. Dabei sind die Gitterstäbe 4, 5 in einer Verpackung des Bausatzes separat zu den Querträgern 6, 7 angeordnet und müssen im Zuge der Montage mit diesen verbunden werden. Hierdurch kann der Bausatz in einer Verpackung mit einem Packmaß angeordnet werden, dessen größte Länge größer ist als eine größte, quer zu der Länge gemessene Breite des Packmaßes. Dabei werden die Gitterstäbe 4, 5, die Querträger 6, 7 sowie senkrechte Längsträger 8, die die beiden Teilgitter 1 a, 1 b randseitig begrenzen, im Wesentlichen parallel zueinander auf engem Raum verpackt.
Ein Packkarton des abgebildeten Bausatzes hat vorliegend das Packmaß 725 mm x 120 mm x 80 mm. Somit beträgt die Länge des Packkartons mehr als das Sechsfache seiner größten Breite.
Die Einzelteile des zu montierenden Bausatzes sind in Fig. 2 dargestellt. Der Bausatz umfasst folgende Teile in den angegebenen Anzahlen:
-10x Gitterstäbe erster Art 4 mit glatten Enden;
-2x Gitterstäbe zweiter Art 5 mit gebohrten Enden 5a;
-2x obere Querträger 6;
-2x untere Querträger 7;
-2x Längsträger 8;
-4x Befestigungsmittel in Form eines Haltestiftes 9;
-4x Gewindebolzen 10;
-4x Schrauben zu Gewindebolzen 1 1 ;
-4x Kontermutter 12;
-4x Einsteckmutter 13;
-2x schlossseitiger Anker 14;
-2x scharnierseitiger Anker 15;
-1 x oberer Schlossbeschlag 1 6;
-1 x unterer Schlossbeschlag 17;
-2x Scharnierbeschlag 18;
-2x Kappen für Scharnierbeschlag 19.
Die für die Ausbildung der flächigen Barriere wesentlichen Bauteile, nämlich Gitterstäbe 4, 5, Querträger 6, 7 und Längsträger 8 bestehen vorliegend aus Holz.
Die Montage des vorstehend gelisteten Bausatzes zu dem Schutzgitter wird nachfolgend beschrieben, wozu auf die Abbildungen Fig. 3 bis Fig. 7 der einzelnen Montageschritte verwiesen wird. Zunächst werden die Teilgitter 1 a, 1 b des Gitterteils 1 zusammengesetzt. Hierzu werden die Gitterstäbe erster Art 4 in korrespondierende Ausnehmungen 6a, 7a der Querträger eingesteckt. Dies erfolgt in lockerer Passung, so dass die Teilgitter im Prinzip vollständig demontierbar sind. Die Gitterstäbe zweiter Art 5 haben endseitig jeweils Durchbohrungen 5a. Diese Gitterstäbe 5 werden in bestimmte, für sie vorgesehene
Ausnehmungen 6a, 7a der Querträger 6, 7 eingesteckt. Diese Ausnehmungen 6a, 7a haben seitliche Durchbohrungen, die mit den Durchbohrungen 5a der Gitterstäbe zweiter Art 5 fluchten. Durch das Einstecken der zylindrischen Haltestifte bzw. Befestigungsmittel 9 werden die Gitterstäbe zweiter Art dann an den Querträgern 6, 7 formschlüssig gehalten. Es wird insbesondere aus die Ausschnittvergrößerungen in Fig. 3 und Fig. 4 zur Verdeutlichung verwiesen.
Ein den Gitterstäben zweiter Art 5 gegenüberliegendes Ende der Teilgitter 1 a, 1 b wird jeweils über einen Längsträger 8 abgeschlossen, wobei der Längsträger 8 auf die Enden der Querträger 6, 7 aufgesteckt wird (siehe Fig. 5).
Die Einsteckmuttern 13 werden in Ausnehmungen in den Querträgern 6, 7 eingesetzt, wonach die mit Gewinden versehenen Anker 14, 15 schlossseitig und scharnierseitig durch Bohrungen in den Längsträgern 8 hindurch in die Querträger 6, 7 eingeschoben werden. Die Anker werden dann und in die Einsteckmuttern 13 geschraubt, und durch die zuvor aufgeschraubten Kontermuttern 12 werden die Längsträger 8 gegen die Querträger 6, 7 gezogen. Diese Schritte werden in Fig. 6 illustriert.
Die somit fertig montierten Teilgitter 1 a, 1 b werden parallel aufeinander gelegt, wobei eine gesamte Breite des Gitterteils 1 durch stufig wählbare Überlappung der beiden Teilgitter 1 a, 1 b wählbar einstellbar ist. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen Bohrungen 20 in den Querträgern 6, 7 vorgesehen, die in der gewünschten Überlappung von den Gewindebolzen 10 und den Schrauben 1 1 durchgriffen werden (siehe Fig. 7 zur wählbaren Verschraubung der Teilgitter 1 a, 1 b aufeinander). Die eingesteckten Haltestifte 9 der festlegbaren Gitterstäbe zweiter Art 5 werden im montierten Zustand der Teilgitter durch den jeweils
benachbarten Querträger 6, 7 überdeckt und so unlösbar in ihren Sacklöchern gehalten. Bei anderen Konstruktionen können die Befestigungsmittel 9 aber auch mit einem reinschlüssigen Sitz, mit einem verriegelnden Clip, als Gewindeschrauben oder Ähnliches ausgebildet sein.
Ein genaue Anpassung des Schutzgitters an die Breite des Durchgangs erfolgt durch Anker 14, 15. Mit Hilfe von ausreichend langen Gewinden wird ein gewünschter Überstand der Anker 14, 15 über die Teilgitter 1 a, 1 b eingestellt.
Die Schlossbeschläge 1 6, 17 und die Scharnierbeschläge 18 werden mittels Schrauben und/oder Dübeln (nicht dargestellt) an den Wänden des Durchgangs befestigt. Die scharnierseitigen Anker 15 werden in die Scharnierbeschläge 18 eingesteckt und mittels der nachfolgend aufgesteckten Kappen 19 gekontert, so dass insgesamt die Scharniere 2 ausgebildet werden. Die oberen und unteren Schlossbeschläge 1 6, 17 wirken mit den schlossseitigen Ankern 14 zusammen und bilden insgesamt die Schlossglieder 3 aus.
Ein Öffnen des Schutzgitters erfolgt durch Verschwenken des Gitterteils 1 um eine Achse der Scharniere 2, nachdem zunächst eine Sicherung in dem oberen Schlossbeschlag 16 betätigt und nachfolgend das Gitterteil 1 gegenüber den Schlossbeschlägen 1 6, 17 angehoben wurde.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung im fertig montierten Zustand. Im Unterschied zu dem vorhergehenden Beispiel ist das flächige Gitterteil 1 als einzelnes, nicht aus zwei Teilgittern bestehendes Gitter ausgeformt. Wie im ersten Beispiel sind Gitterstäbe erster Art 4 und verankerbare Gitterstäbe zweiter Art 5 zwischen Querträgern 6, 7 aufgenommen, wobei die Gitterstäbe 4, 5 und die
Querträger 6, 7 in einem noch nicht montierten Zustand (nicht dargestellt) voneinander separiert sind.
Das Gitterteil 1 des zweiten Ausführungsbeispiels ist als schwenkbare Tür in einem äußeren, dreiseitigen Rahmen 21 des Schutzgitters vorgesehen. Der Rahmen 21 ist in einem Durchgang festlegbar, wobei das Gitterteil 1 innerhalb des Rahmens 21 um eine Achse verschwenkbar ist.
Um ein Klappern zweckmäßig zu vermeiden und/oder eine Steifigkeit des Gitterteils zu erhöhen, sind zumindest die Gitterstäbe zweiter Art 5 über einen Presssitz, besonders bevorzugt mittels einer konischen Anformung, in eine Ausnehmung an dem Querträger 6, 7 einsetzbar. Die Montage eines solchen Presssitzes kann durch einfaches Einschlagen mit leichten Hammerschlägen erfolgen. Eine zusätzliche Sicherung der eingeschlagenen Stäbe mittels eines Befestigungsmittels kann analog zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel zusätzlich vorgesehen sein.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel bestehen die Gitterstäbe wie im Fall des ersten Ausführungsbeispiels ebenfalls aus Holz. Das Gitterteil 1 hat keine zusätzlichen Längsträger wie im ersten Beispiel, sondern ist nur aus Gitterstäben (4, 5) und den Querträgern (6, 7) aufgebaut.
Bei einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können die Gitterstäbe auch aus Metall bestehen. Ein Einpressen bzw. Einschlagen der Gitterstäbe in die Querträger kann dann mittels zusätzlicher Presssitze als Befestigungsmittel erfolgen, wobei die Presssitze als separate Bauteile im Zuge einer maschinellen Vorfertigung an den Querträgern oder an den Gitterstäben angebracht werden. Alternativ oder ergänzend können auch Schrauben vorgesehen sein, die in der Richtung der Gitterstäbe verlaufen. Dies Schrauben können unmittelbar in einen Gitterstab oder auch in einen zu den Gitterstäben parallelen Längsträger eingreifen und auf diese Weise
die Querträger gegen die Gitterstäbe ziehen, um ein stabiles Gitterteil zu erhalten.
Es versteht sich, dass die spezifischen Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele je nach Anforderungen sinnvoll miteinander kombiniert werden können.