Sensor, Filterelement mit einem Sensor und Verwendung
eines solchen Filterelements
Beschreibung
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Sensor, ein Filterelement mit einem Sensor und eine Verwendung eines Filterelements mit einem Sensor.
Stand der Technik
Aus der DE 10 2010 044 616 A1 ist ein Mikrosystem für einen Filtereinsatz bekannt.
Aus der DE 10 2009 040 707 A1 ist bereits ein Filterelement bekannt, bei dem einem Filtermedium ein Sensor zugeordnet ist.
Bei den bekannten Filterelementen ist nachteilig, dass die Sensoren häufig relativ groß ausgebildet sind, um eine oder mehrere physikalische Größen zu erfassen und auszuwerten. Die Fertigung solcher Filterelemente ist relativ teuer. Des Weiteren sind größere Sensoren schwierig an Filterelementen zu montieren.
Insbesondere die Erfassung von sehr kleinen Druckdifferenzen im Bereich 10 - 500 Pa ist im Stand der Technik nur mit relativ großen Sensoren möglich und erfordert viel Bauraum. Des Weiteren ist die Anbindung eines solch relativ großen Sensors an ein Filterelement recht schwierig und kostspielig. Überdies erfolgt ein Kontaktieren eines solchen Sensors häufig durch Kabel. Letzteres ist vor allem nicht erstrebenswert, weil ein Umgang mit Kabeln umständlich ist und von
Endkunden nicht akzeptiert wird.
Darstellung der Erfindung
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein kostengünstiges
Filterelement anzugeben, welches einen kompakten Sensor aufweist.
Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 17 sowie 20 bis 23 gelöst.
Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, dass ein Bedarf nach einer Miniaturisierung eines Sensors zur Erfassung kleinster Druckdifferenzen im Bereich 10 - 500 Pa besteht. Mit einem solchen Sensor kann die
Verschmutzung eines Filterelements erfasst werden.
Darauf ist erkannt worden, dass eine Miniaturisierung und eine bevorzugt kabellose, nicht steckbare Energieversorgung es ermöglicht, den Sensor in ein Filterelement kostengünstig zu integrieren. Die Integration und der bevorzugt kabellose, nicht steckbare Energie- und Datentransfer erfordert zudem keinen zusätzlichen Installationsaufwand beim Einsatz der Filterelemente in
Filteranlagen.
Erfindungsgemäß ist konkret erkannt worden, dass ein Sensor, welcher ein so geringes Funktionsvolumen aufweist, besonders leicht zu montieren ist. Des Weiteren kann Material eingespart werden, wenn das Funktionsvolumen derart klein gewählt wird. Insoweit ist ein kostengünstiges Filterelement angegeben, welches einen kompakten Sensor aufweist.
Folglich ist die eingangs genannte Aufgabe gelöst.
Es kann eine 180 nm-Technologie genutzt werden, um auf einem Sensorchip eine Elektronik und eine Membran anzuordnen. Dies erlaubt den kompakten Aufbau des Sensorchips und damit des Funktionsvolumens.
Innerhalb des Funktionsvolumens könnten mehrere Elektronikchips und/ oder mehrere Sensorchips angeordnet sein. Hierdurch sind mehrere physikalische Größen erfassbar.
Der Elektronikchip könnte mehrere analoge und/ oder digitale Schnittstellen aufweisen, mit welchen verschiedene Sensorchips auswertbar sind. Hierdurch kann ein einziger Elektronikchip mit verschiedenen Sensoren oder Sensorchips kombiniert werden.
Mittels des Elektronikchips und/ oder des Sensorchips könnte eine kabellose Energie- und/ oder Datenübertragung über eine Funkschnittstelle,
insbesondere eine RFID-Schnittstelle, oder über eine nicht steckbare
Verbindung von Kontakten möglich sein oder erfolgen. Hierdurch ist eine aufwendige Verkabelung nicht mehr notwendig.
Der Sensorchip mit einem Wandlerelement und/ oder der Sensorchip mit einem Wandlerelement und einem Sensor-Frontend könnte in seiner Gesamtheit in einer 180 nm CMOS-Technologie, insbesondere zur Erfassung eines
Differenzdrucks im Bereich 10 - 500 Pa mit einer Auflösung von 5 Pa, gefertigt sein. Hierdurch sind Drücke exakt und effizient messbar.
Vor diesem Hintergrund könnte das Wandlerelement als Transistor oder Widerstand auf einer Siliziummembran ausgestaltet sein. Hierdurch wird eine sehr zuverlässige Anordnung geschaffen.
Der Elektronikchip und der Sensorchip könnten nebeneinander auf einer Platine angeordnet sein. Hierdurch wird ein sehr flacher Aufbau realisiert.
Der Elektronikchip und der Sensorchip könnten durch Bonddrähte miteinander elektrisch leitend verbunden sein. Der Elektronikchip und der Sensorchip können so sehr eng beieinander platziert werden. Die Verwendung von
Bonddrähten erlaubt eine einfache Fertigung, da die Bonddrähte auf den der Platine abgewandten Seiten der Chips angebracht werden.
Der Elektronikchip und der Sensorchip könnten durch eine Flip-Chip- Verbindung unter Verwendung von Kontaktierhügeln, nämlich von sogenannten „Bumps", miteinander elektrisch leitend verbunden sein. Diese Kontaktierung ist sinnvoll, wenn elektrische Einrichtungen, nämlich insbesondere
Oxidschichten, die auf einem Siliziumsubstrat angeordnet sind, einer Platine zugewandt sind und die reine Siliziumseite des Siliziumsubstrats der Platine abgewandt ist. Der Sensorchip könnte eine Membran und elektronische Einrichtungen umfassen. Der Sensorchip kann aus einem Silizumsubstrat bestehen, auf und/ oder in dem Elektronik angeordnet ist. Der Sensorchip kann so sehr kompakt aufgebaut sein. Es ist sogar denkbar, dass die Membran nur aus einem
Siliziumsubstrat und mindestens einem oder mehreren Wandlerelementen besteht. Ein Wandlerelement ist bevorzugt ein dotierter Bereich.
Vor diesem Hintergrund könnte der Sensorchip ein Siliziumsubstrat umfassen, in welches eine Membran eingeätzt ist, die bis auf Wandlerelemente frei von elektronischen Einrichtungen und/ oder Oxidschichten ist. Die
Wandlerelemente sind bevorzugt als n- oder p-dotierte Bereiche auf und/ oder in der Membran ausgestaltet. Durch das Einätzen der Membran wird ebenfalls ein kompakter Aufbau des Sensorchips erzeugt, da ein intrinsisch im
Siliziumsubstrat vorhandenes Material als Membran genutzt wird. Die Membran ist daher als Siliziummembran ausgestaltet. Elektronik oder Oxidschichten mit einer Dicke von etwa 10 m könnten bis zum Erreichen des Sliziumsubstrats weggeätzt sein, wobei auf der anderen Seite bis zu 500 μιτι Tiefe in das Siliziumsubstrat hinein geätzt wird, um die Membran zu schaffen. Der Elektronikchip und der Sensorchip könnten auf einer Platine angeordnet sein, in welcher ein Durchgang ausgebildet ist, wobei der Durchgang der einzige fluidleitende Zugang zu einem Volumen ist, welches von der Platine, dem Sensorchip und einem den Sensorchip umfangenden Abdichtkranz gebildet bzw. abgedichtet begrenzt ist, wobei dem Volumen eine erste
Membranfläche einer Membran zugewandt ist. Eine zweite Membranfläche, welche der ersten Membranfläche gegenüberliegt, ist der Atmosphäre oder einem anderen vom Volumen fluiddicht abgetrennten Raum zugewandt.
Hierdurch kann der Sensorchip Differenzdrücke messen, wenn auf die zwei Membranflächen unterschiedliche Drücke einwirken.
Das Funktionsvolumen im Wortsinn dieser Schrift wird nur durch die Summen der Erstreckungen der Elektronikchips und Sensorchips jeweils in x-, y- und z- Richtung gebildet. Die Bonddrähte, die Kontaktierhügel und/ oder Teile eines Abdichtkranzes tragen nichts zum Funktionsvolumen bei bzw. vergrößern dieses nicht. Insbesondere können die Bonddrähte, die Kontaktierhügel und
Teile des Abdichtkranzes über das Funktionsvolumen hinaus ragen. Ein Teil des Abdichtkranzes, welcher zwischen einem Elektronikchip und Sensorchip angeordnet ist, hat bei der Gesamterstreckung des Funktionsvolumens in x-, y- oder z-Richtung unberücksichtigt zu bleiben. Maßgeblich sind nur die Maße der Elektronikchips und Sensorchips als solche in den jeweiligen Richtungen. In Fig. 5 ist die Berechnung bzw. Erfassung der Erstreckungen x und z
beispielhaft eingezeichnet.
Ein erfindungsgemäßes Filterelement umfasst einen Grundkörper, wobei am Grundkörper ein Sensor der hier beschriebenen Art angeordnet ist.
Der Grundkörper könnte ein Filtermedium umfassen, welches eine
Anströmseite und eine Abströmseite aufweist, wobei der Sensorchip derart hochauflösend ist, dass eine Druckdifferenz zwischen Anströmseite und
Abströmseite im Bereich 10 - 500 Pa erfassbar ist. Hierdurch können
Druckdifferenzen genau erfasst werden.
Der Sensorchip könnte vor diesem Hintergrund eine Auflösung von 5 Pa haben. Der Sensorchip könnte eine Auflösung haben, die im Bereich 1 Pa bis kleiner 5 Pa liegt. Der Sensorchip könnte eine Auflösung haben, die im Bereich größer 5 Pa bis 10 Pa liegt.
Laserdrucker emittieren Partikel, die als Feinstaub zu gesundheitlichen
Schäden beim Menschen führen können. Diese Partikel können durch
Filterelemente abgeschieden werden. Bekannt sind Aufsatzfilterelemente, die auf die Ausblasöffnung von bestehenden Geräten aufgesetzt werden können.
Bekannt sind außerdem eingebaute Aktivkohlefilter zur Ozonumwandlung. Die Integration der Partikelfilter in Geräte verursacht verschiedene Probleme. Der
Einbauraum für die Filterelemente ist begrenzt. Es muss ein Einpassen in vorhandene kompakte Gerätestrukturen erfolgen.
Die Filterelemente setzen sich durch eine Partikeleinlagerung zu und müssen regelmäßig ausgetauscht werden, wobei der Wechselzeitpunkt stark von der Nutzungsweise des Gerätes, beispielsweise der Art der Ausdrucke und des eingesetzten Papiers abhängt. Aufgrund dessen ist ein Wechsel in festgelegten Zeit- oder Zählintervallen nicht sinnvoll. Somit ist eine Überwachung des Zustands eines Filterelements erforderlich. Dies kann insbesondere durch Messung einer Druckdifferenz erfolgen. Übliche Sensoren zur Druckdifferenzmessung müssen im Gerät verbaut werden.
Hiermit gehen ein zusätzlicher Platzbedarf und eine regelmäßige Wartung, insbesondere eine Reinigung oder Kalibrierung, einher. Zwar sind
Filterelemente mit Sensoren zur Druckdifferenzmessung bekannt.
Zur Auswertung der Sensordaten ist der Anschluss des Sensors an eine Geräteelektronik erforderlich. Dieser Anschluss erfolgt üblicherweise über ein Kabel. Ein Anschluss über Kabel ist für die Anwendung eines Filterelements in einem Laserdrucker, bei der ein einfacher, für Laien sicher durchführbarer Wechsel erforderlich ist, zu unkomfortabel.
Aus anderen Produktbereichen, insbesondere dem Bereich Druckertinte für Tintenstrahldrucker, sind nicht steckbare Verbindungen von Kontakten, insbesondere durch Berührung, bekannt.
Es ist auch eine Entstaubungspatrone mit integriertem Sensor bekannt, bei der die Datenübertragung durch Funk erfolgt. Eine Übertragung durch Funk hat den
Nachteil, dass der Einbau einer Empfängereinheit erforderlich ist. Hiermit gehen ein hoher Platzbedarf und Kosten einher.
Vor diesem Hintergrund wird ein Filterelement mit einem Sensor, der eine kabellose Energie- und/ oder Datenübertragung erlaubt, in oder an einem Laserdrucker, einem Raumluftreiniger, einem Kraftfahrzeug, Land- und/ oder Baumaschine verwendet. Erfindungsgemäß werden so Filterelemente mit integriertem Sensor und kabelloser Energie- und Datenübertragung,
insbesondere über Funkschnittstelle oder über eine nicht-steckbare Verbindung von Kontakten, verwendet. Es ist auch denkbar, dass die Energie und/ oder Datenübertragung mit einem Kabel erfolgt.
Es besteht die Möglichkeit, dass ein Filterelement mit Elektronik an einem Drucker angebracht werden kann und die Kontaktierung nicht über Funk, sondern durch Berührung freiliegender Kontakte erfolgt. Durch
positionsgenaues Anbringen des Filterelements berühren sich die Kontakte vom Filterelement mit denen am Drucker.
Ein Filterelement mit einem Sensor, der eine Energie- und/ oder
Datenübertragung mit oder ohne Kabel erlaubt, könnte zur Gebäudebelüftung, in Krankenhäusern, in hygienerelevanten, Bereichen, in Gasturbinen, in
Kompressoren, zur Belüftung industrieller Prozesse, in Trocknungsprozessen in der Lebensmittelindustrie, in der Oberflächentechnik, in Lackierungsprozessen, zur Filterung industrieller Abluft, zur Filterung bei der Asbestabsaugung, zur Filterung von ölnebeln oder zur Filterung von Gefahrstoffen, verwendet werden.
Eine Verwendung eines Filterelements der hier beschriebenen Art in den zuvor genannten Anwendungen erlaubt die Verwendung eines sehr kompakten
Sensors und insbesondere eine Messung einer Druckdifferenz im Bereich von 10 - 500 Pa.
Ein Filterelement im Sinne dieser Beschreibung ist eine Vorrichtung oder eine Anordnung zur Separierung von Partikeln oder gasförmigen Stoffen aus einem Fluid, wobei Partikel Feststoffe oder Flüssigkeitströpfchen sein können und wobei das Fluid flüssig oder gasförmig sein kann.
Beispielhaft aber nicht abschließend kann es sich dabei um Filterelemente mit einem gefalteten Filtermedium aus Papier oder Vliesstoff, Schüttungen oder Schaumstrukturen handeln.
Der Grundkörper kann als Balg, als flächiges Filtermedium, als Rahmen oder als sonstiges Bauteil des Filterelements ausgestaltet sein. Der Sensor kann daher irgendwo an dem Filterelement angeordnet sein.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Filterelement mit einem gefalteten Filtermedium, wobei dem
Fiiterelement ein Sensor zugeordnet ist,
Fig. 2 eine schematische Ansicht des Sensors, wobei der Sensor nur zwei Chips, nämlich einen Elektronikchip und einen Sensorchip aufweist, die miteinander verbunden sind, und ein
Funktionsvolumen definieren,
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Sensorchips
Fig. 4 eine schematische Ansicht des Elektronikchips,
Fig. 5 eine schematische Ansicht des Sensorchips und des
Elektronikchips, welche durch Bonddrähte miteinander verbunden sind, wobei Oxidschichten oder andere elektronische
Einrichtungen auf einem Sliziumsubstrat des Sensorchips der Platine abgewandt sind,
Fig. 6 eine schematische Ansicht des Sensorchips und des
Elektronikchips, welche durch Kontaktierhügel mit der Platine und miteinander elektrisch leitend verbunden sind, wobei Oxidschichten oder andere elektronische Einrichtungen auf einem Sliziumsubstrat des Sensorchips der Platine zugewandt sind, und Fig. 7 eine schematische transparente Ansicht eines Sensorchips von oben, der auf einer Platine angeordnet ist, wobei mehrere
Kontaktierhügel eine Membran umgebend angeordnet sind.
Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt ein Filterelement 1a, umfassend einen Grundkörper 1 , wobei Grundkörper 1 ein Sensor 2 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt, dass der Sensor 2 mindestens einen Elektronikchip 4 und mindestens einen Sensorchip 5 aufweist, welche innerhalb eines
Funktionsvolumens 3 angeordnet sind, welches höchstens 4 bis 5 mm höchstens 2 bis 3 mm breit und höchstens 0,5 bis 0,8 mm hoch ist.
Die Strecke x beträgt 5 mm, die Strecke y beträgt 3 mm und die Strecke z beträgt 0,8 mm.
Der Elektronikchip 4 weist mehrere analoge und/ oder digitale Schnittstellen auf, mit welchen verschiedene Sensorchips auswertbar sind. Mittels des Elektronikchips 4 und des Sensorchips 5 erfolgt eine kabellose Energie- und/ oder Datenübertragung. Dies kann über eine Funkschnittstelle oder über eine nicht steckbare Verbindung von Kontakten erfolgen.
Der Elektronikchip 4 und der Sensorchip 5 sind auf einer Platine 6 angeordnet, die eine größere Grundfläche als das Funktionsvolumen 3 aufweist.
Der Grundkörper 1 umfasst ein gefaltetes Filtermedium 7, welches eine
Anströmseite 8 und eine Abströmseite 9 aufweist, wobei der Sensorchip 5 derart hochauflösend ist, dass eine Druckdifferenz zwischen Anströmseite 8 und Abströmseite 9 im Bereich 10 - 500 Pa erfassbar ist. Der Sensorchip 5 hat eine Auflösung von 5 Pa.
Das Filtermedium 7 ist aus einem Vliesstoff gefertigt. Als Filtermedium kann jedoch auch Papier verwendet werden. Das Filterelement 1 a kann geleimte Kantenstreifen aufweisen. Die Kantenstreifen können eine
Schaumstoffdichtung aufweisen. Das Filterelement 1 a kann als Kombifilter ausgestaltet sein. Ein Kombifilter filtert Partikel und gasförmige Stoffe.
Fig. 3 zeigt in einer schematischen Ansicht den Sensorchip 5. Der Sensorchip 5 ermöglicht eine Detektion eines Differenzdruckes im Bereich 10 - 500 Pa. Der Sensorchip 5 kann entweder nur aus einem Wandlerelement 10 bestehen, welches eine Druckänderung in ein elektrisches Signal wandelt, oder aus einem Wandlerelement 10 mit einem Sensor-Frontend 11 .
Der Sensorchip 5 mit einem Wandlerelement 10 und/ oder der Sensorchip 5 mit einem Wandlerelement 10 und einem Sensor-Frontend 1 1 wird in seiner Gesamtheit in einer 180 nm CMOS-Technologie gefertigt. Das Sensor-Frontend 11 könnte eine Elektronik aufweisen oder als solche ausgestaltet sein.
Das Wandlerelement 10 könnte als Transistor oder als Widerstand auf einer Siliziummembran ausgestaltet sein.
Fig. 4 zeigt in einer schematischen Ansicht den Elektronikchip 4. Der
Elektronikchip 4 umfasst analoge und / oder digitale Schnittstellen für einen Anschluss an weitere Sensoren 12 oder an weitere Sensorchips. Der
Elektronikchip 4 umfasst ein Sensor-Frontend 13. Der Elektronikchip 4 umfasst einen Mikrokontroller für die Signalverarbeitung 14. Der Elektronikchip 4 umfasst einen Speicher 15. Der Elektronikchip 4 umfasst ein RFID-Frontend 16 für eine kontaktlose Versorgung und/ oder für eine Versorgung über eine Kontaktverbindung. Fig. 5 zeigt anhand eines weiteren Sensors 2', dass der Elektronikchip 4' und der Sensorchip 5' nebeneinander auf einer Platine 6' angeordnet sind. Der Elektronikchip 4' und der Sensorchip 5' sind durch Bonddrähte 17 miteinander elektrisch leitend verbunden. Fig. 6 zeigt anhand eines weiteren Sensors 2", dass der Elektronikchip 4" und der Sensorchip 5" durch eine Flip-Chip-Verbindung unter Verwendung von Kontaktierhügeln 18, nämlich von sogenannten„Bumps", miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
Sowohl in Fig. 5 als auch in Fig. 6 umfasst der Sensorchip 5', 5" eine Membran 19', 19" und elektronische Einrichtungen 20', 20", die Oxidschichten umfassen können. Der Sensorchip 5', 5" umfasst jeweils ein Siliziumsubstrat 21 ', 21 ", in welches eine Membran 19', 19" eingeätzt ist, die bis auf Wandlerelemente 10', 10" frei von elektronischen Einrichtungen oder Oxidschichten ist.
Der Elektronikchip 4', 4" und der Sensorchip 5', 5" sind auf einer Platine 6', 6" angeordnet, in welcher ein Durchgang 6'a, 6"a ausgebildet ist, wobei der Durchgang 6'a, 6"a der einzige fluidleitende Zugang zu einem Volumen 22', 22" ist, welches von der Platine 6', 6", dem Sensorchip 5', 5" und einem den Sensorchip 5', 5" umfangenden Abdichtkranz 23', 23" gebildet ist, wobei dem Volumen 22', 22" eine erste Membranfläche 19'a, 19"a der Membran 19', 19" zugewandt ist. Der Elektronikchip 4', 4" ist geklebt. Der Elektronikchip 4', 4" weist ebenfalls elektronische Einrichtungen 20', 20" auf. Das Volumen 22', 22" wird nur von der Platine 6', 6", dem Sensorchip 5', 5" und dem Abdichtkranz 23', 23", welcher den Sensorchip 5', 5" umfängt, abgedichtet. Auf zwei unterschiedlichen Seiten der Membran 19', 19" herrschen
unterschiedliche Drücke p1 und p2. Mit dem Sensor 2', 2" kann der
Differenzdruck zwischen den Seiten gemessen werden, wenn die beiden Seiten voneinander dicht abgetrennt sind und der Sensor 2', 2" geeignet angeordnet und abgedichtet gelagert ist. Dies ist durch die strichlierte Linie schematisch dargestellt.
Der Abdichtkranz 23', 23" besteht bevorzugt aus einer Vergussmasse, die auch in kleine Spalte abdichtend hineinfließen kann.
Fig. 7 zeigt in einer transparenten Ansicht, dass die Kontaktierhügel 18 eine Membran 19" umgeben. Die Kontaktierhügel 18 müssen derart exakt angebracht werden, dass der Sensorchip 5" bzw. die Membran 19"
gleichmäßig mit mechanischer Spannung beaufschlagt werden.
Eine Schnittstelle zwischen dem Sensorchip 5, 5', 5" und dem Elektronikchip 4, 4', 4" kann im Funktionsvolumen 3 liegen.