Beschreibung
Verfahren zum Bereitstellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereit¬ stellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten, beispielsweise von Daten, die einen Zustand des Fahrzeugs kennzeichnen, und Daten, die eine Position des Fahrzeugs angeben. Die Erfindung betrifft weiter ein auslesbares Speichermedium zur Speiche¬ rung von mindestens einem Programm, das Befehle zum Ausführen eines Verfahrens zum Bereitstellen von einem Fahrzeug zuge¬ ordneten Daten umfasst. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein tragbares Multifunktionsgerät , insbesondere ein Smartpho- ne, und ein Fahrzeug.
Um eine Ortung eines Fahrzeugs zu ermöglichen oder um einen Fahrtverlauf eines Fahrzeugs aufzuzeichnen, können im Fahrzeug fest eingebaute und OnBoard-Computer (OBC) vorgesehen sein, die mit der Elektronik des Fahrzeugs verbunden sind. Ein solcher OnBoard-Computer zeichnet beispielsweise nach einem vorher definierten Algorithmus Positionsdaten des Fahrzeugs auf und übermittelt diese an einen zentralen Server. Da der OnBoard-Computer einem bestimmten Fahrzeug fest zugeordnet ist, kann der zentrale Server auf die übermittelten Daten zugreifen und Aussagen zum Fahrtverlauf treffen. Ein OnBoard- Computer im Fahrzeug zum Bereitstellen von Positionsdaten erfordert jedoch einen erhöhten Platzbedarf. Des Weiteren ist ein zusätzlicher Aufwand zur Verkabelung des OnBoard-Compu- ters mit der Elektronik des Fahrzeugs notwendig.
Es ist wünschenswert, ein Verfahren zum Bereitstellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten anzugeben, bei dem auf das Vorsehen von zusätzlichen Komponenten, insbesondere auf einen OnBoard-Computer zum Bereitstellen von Positionsdaten des Fahrzeugs, verzichtet wird und somit kein Bauraum für derar¬ tige Komponenten vorgehalten werden muss. Des Weiteren soll
ein auslesbares Speichermedium mit einem Programm zum Ausführen des Verfahrens angegeben werden. Weiterhin soll ein tragbares Multifunktionsgerät , insbesondere ein Smartphone, und ein Fahrzeug angegeben werden, mit denen sich das Verfahren durchführen lässt. Darüber hinaus soll ein System zum Bereistellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten spezifiziert werden .
Eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Bereitstellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten ist im Patentanspruch 1 angegeben. Im Patentanspruch 12 ist ein ausführbares Speichermedium zur Speicherung mindestens eines Programms zum Ausführen des Verfahrens angegeben. Im Patentanspruch 13 ist ein tragbares Mobilfunkgerät, insbesondere ein Smartphone, zum Ausführen des Verfahrens angegeben und im Patentanspruch 14 bis ein Fahrzeug zum Ausführen des Verfahrens definiert. Der Patentanspruch 15 definiert ein System zum Bereistellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten.
Gemäß einer Ausführungsform umfasst ein Verfahren zum Bereitstellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten die folgenden Schritte :
Bereitstellen des Fahrzeugs mit einer Fahrzeugeinheit zum Ermitteln von ersten Daten zur Kennzeichnung eines Zustande des Fahrzeugs,
Bereitstellen eines tragbaren Multifunktionsgerät s mit ei¬ ner Sensoreinrichtung zum Ermitteln von zweiten Daten und einer Speichereinrichtung zum Speichern der ersten und zweiten Daten,
Koppeln des tragbaren Multifunktionsgeräts mit dem Fahr¬ zeug,
Ermitteln der ersten Daten mittels der Fahrzeugeinheit , Ermitteln der zweiten Daten mittels der Sensoreinrichtung des tragbaren Multifunktionsgeräts ,
Übertragen der ersten Daten zu dem tragbaren Multifunkti- onsgerät ,
Speichern der ersten und zweiten Daten in der Speichereinrichtung des tragbaren Multifunktionsgeräts .
Gemäß einer Ausführungsform des Verfahrens kann als tragbares Multifunktionsgerät ein Smartphone verwendet werden. Ein der¬ artiges Smartphone bietet viele Möglichkeiten aufgrund seiner Kommunikation- und Ortungsfunktionen mit Fahrern in Verbindung zu treten. Da ein herkömmliches Smartphone jedoch mobil ist, kann zunächst keinen Rückschluss auf ein Fahrzeug, von dem aus die ersten Daten zu dem Smartphone übertragen worden sind, gezogen werden. Wenn sich nach Auswertung der in dem tragbaren Multifunktionsgerät aufgezeichneten Daten eine langsame Fortbewegung ergibt, ist es beispielsweise nicht möglich, festzustellen, ob das Smartphone sich im Fahrzeug befindet und das Fahrzeug gerade im Stau steht, oder, ob der Fahrer das Smartphone außerhalb des Fahrzeugs bei sich trägt.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Fahrer sich mit dem tragbaren Multifunktionsgerät mit einem Fahrzeug verbin¬ den kann. Der Fahrer kann das tragbare Multifunktionsgerät beispielsweise über eine Funkschnittstelle, insbesondere eine WLAN-Schnittstelle oder eine Bluetooth-Schnittstelle, mit ei¬ nem digitalen Tachographen im Fahrzeug oder, falls dieser nicht vorhanden ist, mit einem OBD(On Board Diagnose ) -Stecker mit Funkschnittstelle verbinden.
Im Falle eines Smartphones kann eine Applikation, eine soge¬ nannte App, die sich auf dem Smartphone befindet, verifizie¬ ren, dass das Smartphone mit einem speziellen Fahrzeug ver¬ bunden ist, solange die Funkstrecke besteht. Dies kann bei¬ spielsweise durch Auslesen einer VIN (Vehicle Identification Number) und oder einer VRN (Vehicle Registration Number) erfolgen. Wenn die ersten Daten Fahrzeugdaten sind, können aufgrund des gemeinsamen Abspeicherns der ersten und zweiten Daten in der Speichereinrichtung des tragbaren Multifunktionsgerät die in dem tragbren Multifunktionsgerät ermittelten Po¬ sitionsdaten um weitere Fahrzeugdaten erweitert werden. Die
erweiterten Datensätze können an einen entfernten Server übertragen werden und stehen dort für einen Kunden zur Analyse bereit.
Sobald der Fahrer das Fahrzeug verlässt und die Verbindung zwischen Fahrzeugeinheit und tragbaren Multifunktionsgerät abbricht, werden keine Fahrzeugdaten mehr vom Fahrzeug zu dem tragbaren Multifunktionsgerät übertragen. Somit kann ein Da¬ tenschutz von personenbezogenen Daten, die von dem tragbaren Multifunktionsgerät ermittelt werden, gewahrt bleiben.
Mit dem Verfahren wird es ermöglicht, ein herkömmliches trag¬ bares Multifunktionsgerät , insbesondere ein Smartphone, ohne zusätzliche Erweiterungen über eine Schnittstelle, insbeson¬ dere über eine Funkschnittstelle, mit dem Fahrzeug zu kop¬ peln. Das sich im Fahrzeug befindende Multifunktionsgerät kann somit neben den fest mit dem Fahrzeug verbauten Sensoren als ein weiterer Sensor eingesetzt werden. Alle Daten, die das tragbare Multifunktionsgerät erfasst oder weiterleitet, können mit den individuellen Daten des Fahrzeugs, welche über eine Luftschnittstelle aus den Sensoren des Fahrzeugs ausge¬ lesen werden können, angereichert werden. Somit ist es bei¬ spielsweise nicht notwendig einen OnBoard-Computer für Posi- tions- und Spuraufzeichnung fest mit dem Fahrzeug zu verbin¬ den. Stattdessen verbleibt das tragbare Multifunktionsgerät beim Fahrer und kann durch Verbinden mit dem Fahrzeug gewissermaßen in ein mobiles Fahrzeugortungs- und Datenübermitt¬ lungsgerät umgewandelt werden.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Figuren, die Ausführungsbeispiele vorliegenden Erfindung zeigen, näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Ausführungsform eines Systems zum Bereitstel¬ len von einem Fahrzeug zugeordneten Daten,
Figur 2 eine Ausführungsform eines tragbaren Multifunkti- onsgeräts ,
Figur 3 eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Bereit¬ stellen von einem Fahrzeug zugeordneten Daten.
Figur 1 zeigt ein System 100 zum Bereitstellen von einem Fahrzeug 1 zugeordneten Daten. Das Fahrzeug 1 umfasst eine Fahrzeugeinheit 11 zum Ermitteln von ersten Daten zur Kennzeichnung eines Zustands des Fahrzeugs 1. Bei den ersten Da¬ ten kann es sich um statische oder dynamische Fahrzeugdaten handeln. Die Daten können beispielsweise den technischen Zustand des Fahrzeugs charakterisieren. Die Fahrzeugeinheit 11 kann eine Sensoreinrichtung 111 zum Ermitteln der ersten Daten umfassen. Die Sensoreinrichtung 111 kann mehrere Sensoren enthalten, wobei einer der Sensoren beispielsweise die Öltem- peratur, ein anderer Sensor den Ladezustand der Batterie und ein weiterer Sensor die Geschwindigkeiten des Fahrzeugs erfassen kann. Die Fahrzeugeinheit 11 kann des Weiteren einen digitalen Tachograph 112 umfassen. Die von der Sensoreinrichtung 111 oder dem digitalen Tachograph 112 ermittelten ersten Daten können in einer Speichereinrichtung 12 des Fahrzeugs 1 zwischengespeichert werden. Des Weiteren kann das Fahrzeug 1 einen OBD-Stecker 13 mit Funkschnittstelle aufweisen.
Das Fahrzeug 1 ist derart ausgebildet, dass die ersten Daten zu einem tragbaren Multifunktionsgerät 2 übertragen werden können. Das tragbare Multifunktionsgerät 2 kann beispielswei¬ se über eine Luftschnittstelle 4 direkt mit dem digitalen Ta¬ chograph 112 oder mit dem OBD-Stecker 12 verbunden werden. Zur Steuerung des Ermitteln der ersten Daten, zur Speicherung der ersten Daten in der Speichereinrichtung 12 und zur Übertragung der ersten Daten von dem Fahrzeug 1 zu dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 umfasst das Fahrzeug 1 eine Steuerein¬ richtung 10. Die Steuereinrichtung 10, die Fahrzeugeinheit 11 mit der Sensoreinrichtung 111 und dem digitalen Tachographen
112 sind über einen Bus 15, beispielsweise einen CAN-Bus, verbunden .
Das tragbare Multifunktionsgerät 2 kann als ein Smartphone ausgebildet sein. Das tragbare Multifunktionsgerät 2 kann zweite Daten, beispielsweise Daten, die eine Position des Multifunktionsgeräts angeben, ermitteln. Die von der Fahrzeugeinheit 11 ermittelten ersten Daten können aus dem Fahrzeug 1 ausgelesen und an das tragbare Multifunktionsgerät 2 übertragen werden. In dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 werden die ersten Daten und die zweiten Daten miteinander verknüpft und gespeichert, so dass in dem tragbaren Multi- funktionsgerät fahrzeugbezogene beziehungsweise mit dem Fahr¬ zeug verknüpfte Daten bereitgestellt werden können.
Die mit den zweiten Daten angereicherten Fahrzeugdaten können von dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 über einen Dienstanbieter 5, beispielsweise das Internet, an eine entfernte Da¬ tenerfassungseinrichtung 3 übertragen werden. Ein Kunde 6 kann auf die Datenerfassungseinrichtung 3 zugreifen und erhält somit Einblick auf die um die zweiten Daten erweiterten Fahrzeugdaten .
Das tragbare Multifunktionsgerät 2 ist derart ausgebildet, dass von dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 festgestellt werden kann, ob das tragbare Multifunktionsgerät 2 mit dem Fahrzeug 1 verbunden ist. Wenn von dem tragbaren Multifunkti- onsgerät 2 festgestellt wird, dass keine Verbindung mehr mit dem Fahrzeug 1 besteht, wird das Speichern der ersten Daten in den tragbare Multifunktionsgerät 2 beendet. Des Weiteren wird das Übertragen der ersten und zweiten Daten zu der Datenerfassungseinrichtung 3 beendet. Somit ist gewährleistet, dass ein Datenschutz von personenbezogenen Daten des Besitzers des tragbaren Multifunktionsgeräts gewahrt bleibt.
Figur 2 zeigt eine Ausführungsform des tragbaren Multifunkti- onsgeräts 2. Das tragbare Multifunktionsgerät 2 kann einen
Prozessor 20, der das Ermitteln der zweiten Daten, das Speichern der ersten und zweiten Daten und das Übertragen der ersten und zweiten Daten zu der entfernten Datenerfassungseinrichtung 3 steuert. Das tragbare Multifunktionsgerät 2 kann eine Sensoreinrichtung 21 zum Ermitteln der zweiten Daten umfassen. Die Sensoreinrichtung 21 kann als eine Positi- onsermittlungseinrichtung ausgebildet sein, die durch Auswerten von Navigationssignalen, beispielsweise von GPS-Signalen, eine Position des tragbaren Multifunktionsgeräts ermittelt. In dieser Ausführungsform sind die zweiten Daten Positionsdaten. Des Weiteren kann das tragbare Multifunktionsgerät 2 ei¬ ne Speichereinrichtung 22 umfassen, in der die ersten und die zweiten Daten gespeichert werden. Das tragbare Multifunkti- onsgerät 2 kann ein auslesbares Speichermedium 23 zur Spei¬ cherung von mindestens einem Programm 24, beispielsweise zur Speicherung einer App eines Smartphones, aufweisen. Das Programm 24 enthält Befehle zum Ausführen des Verfahrens zum Be¬ reitstellen der dem Fahrzeug zugeordneten ersten und zweiten Daten. Zum Koppeln des tragbaren Multifunktionsgeräts mit dem Fahrzeug 1 beziehungsweise mit der Datenerfassungseinrichtung 3 weist das tragbare Multifunktionsgerät eine SchnittStellen¬ einrichtung 25 auf.
Figur 3 zeigt einen Verfahrensablauf eines Verfahrens zum Be¬ reitstellen der dem Fahrzeug 1 zugeordneten ersten und zweiten Daten. Das Verfahren wird in einem Schritt SO gestartet. Die im Folgenden angegebenen Verfahrensschritte Sl bis S9 werden in dem tragbaren Multifunktionsgerät , beispielsweise von dem Prozessor 20 des tragbaren Multifunktionsgeräts , ge¬ steuert. Die Verfahrensschritte S10 bis S13 werden im Fahr¬ zeug 1, beispielsweise von der Steuereinrichtung 10, ausge¬ führt .
In einem Verfahrensschritt Sl überprüft das tragbare Multi- funktionsgerät 2, ob das tragbare Multifunktionsgerät mit dem Fahrzeug 1 gekoppelt ist. Beispielsweise wird überprüft, ob eine Verbindung zu der Fahrzeugeinheit 11 besteht. Wenn fest-
gestellt wird, dass das tragbare Multifunktionsgerät 2 mit dem Fahrzeug 1 gekoppelt ist, werden in einem Verfahrens¬ schritt S2 die zweiten Daten in dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 ermittelt. Dazu kann der Prozessor 20 das Programm 24 ausführen. Mittels der Sensoreinrichtung 21 des tragbaren Multifunktionsgeräts werden beispielsweise Positionen des tragbaren Multifunktionsgeräts beziehungsweise des Fahrzeugs ermittelt, wenn sich das tragbare Multifunktionsgerät im Fahrzeug befindet. Die ermittelten Positionsdaten können die zweiten Daten darstellen. Sie können in der Speichereinrichtung 22 des tragbaren Multifunktionsgeräts gespeichert wer¬ den .
Wenn im Verfahrensschritt Sl zunächst von dem tragbaren Mul- tifunktionsgerät 2 festgestellt wird, dass keine Verbindung zum Fahrzeug 1 beziehungsweise zur Fahrzeugeinheit 11 be¬ steht, wird von dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 in einem Verfahrensschritt S3 überprüft, ob eine Fahrzeugeinheit 11 vorhanden ist. Wenn das Vorhandensein der Fahrzeugeinheit 11 festgestellt worden ist, wird in einem Verfahrensschritt S4 das tragbare Multifunktionsgerät 2, beispielsweise über die Luftschnittstelle 4, mit dem Fahrzeug 1 beziehungsweise der im Fahrzeug eingebauten Fahrzeugeinheit 11 gekoppelt. Wenn im Verfahrensschritt S3 festgestellt worden ist, dass keine Fahrzeugeinheit 11 vorhanden ist, wird der Verfahrensschritte Sl erneut ausgeführt. Ebenso wird der Verfahrensschritt Sl ausgeführt, nachdem im Verfahrensschritt S4 das tragbare Mul- tifunktionsgerät mit dem Fahrzeug 1 gekoppelt worden ist.
Nach dem Ermitteln der zweiten Daten durch das tragbare Mul- tifunktionsgerät wird in einem Verfahrensschritte S5 von dem tragbaren Multifunktionsgerät überprüft, ob ein Leseintervall zum Einlesen der ersten Daten aus dem Fahrzeug erreicht ist. Das Übertragen der ersten Daten zu dem tragbaren Multifunkti- onsgerät 2 kann in einem ersten zeitlichen Abstand erfolgen. Wenn festgestellt worden ist, dass das Leseintervall erreicht ist, kann in einem Verfahrensschritt S6 von dem tragbaren
Multifunktionsgerät 2 eine Anfrage zum Übertragen der ersten Daten an das Fahrzeug gesendet werden. In einem Verfahrens¬ schritt S7 werden die infolge der Anfrage von dem Fahrzeug 1 übertragenen ersten Daten von dem tragbaren Multifunktionsgerät 2 empfangen und können in der Speichereinrichtung 22 gespeichert werden. Wenn im Verfahrensschritt S5 festgestellt worden ist, dass das Leseintervall noch nicht erreicht ist, werden die Verfahrensschritte Sl und S2 wiederholt.
In einem Verfahrensschritt S8 überprüft das tragbare Multi- funktionsgerät 2, ob ein Sendeintervall zum Senden der ersten und zweiten Daten an die Datenerfassungseinrichtung 3 erreicht ist. Das Übertragen der ersten und zweiten Daten zu der Datenerfassungseinrichtung 3 kann in einem zweiten zeitlichen Abstand erfolgen. Wenn von dem tragbaren Multifunkti- onsgerät 2 festgestellt worden ist, dass das Sendeintervall erreicht ist, werden in einem Verfahrensschritt S9 die in dem tragbaren Multifunktionsgerät gespeicherten ersten und zweiten Daten an einen Server der Datenerfassungseinrichtung 3 übertragen. Wenn festgestellt worden ist, dass das Sendeintervall noch nicht erreicht ist, werden die Verfahrensschritt Sl und S2 wiederholt.
Im Fahrzeug 1 wird nach dem Start des Verfahrens in einem Verfahrensschritt S10 ermittelt, ob die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet worden ist. Wenn das Einschalten der Zündung festgestellt worden ist, werden in einem Verfahrensschritt Sil von der Fahrzeugeinheit 11 erste Daten, insbesondere durch die Sensoreinrichtung 111, ermittelt oder, insbesondere durch den digitalen Tachograph 112, generiert. Die ersten Daten können in der Speichereinrichtung 12 zwischengespeichert werden. In einem Verfahrensschritt S12 wird von der Steuereinrichtung 10 des Fahrzeugs überprüft, ob von Seiten des tragbaren Multifunktionsgeräts die Anfrage zum Übertragen der ersten Daten gestellt worden ist. Wenn festgestellt wird, dass noch keine Anfrage gesendet worden ist, wird der Verfah¬ rensschritt Sil wiederholt. Wenn hingegen im Verfahrens-
schritt S12 festgestellt worden ist, dass eine Anfrage vor¬ liegt, werden im Verfahrensschritt S13 die in dem Fahrzeug 1 gesammelten ersten Daten an das tragbare Multifunkt ionsgerät 2 übermittelt.