EP2878455A1 - Taktil erfassbares Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente - Google Patents
Taktil erfassbares Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente Download PDFInfo
- Publication number
- EP2878455A1 EP2878455A1 EP14003881.1A EP14003881A EP2878455A1 EP 2878455 A1 EP2878455 A1 EP 2878455A1 EP 14003881 A EP14003881 A EP 14003881A EP 2878455 A1 EP2878455 A1 EP 2878455A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- tactile
- structures
- tactile detectable
- substrate
- security feature
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Images
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D25/00—Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
- B42D25/30—Identification or security features, e.g. for preventing forgery
- B42D25/324—Reliefs
Definitions
- a data carrier in particular value document, such as banknote, identity card and the like, with a substrate known having at least one paper layer and which is covered on both sides in each case over the entire surface of a polymeric cover layer.
- the substrate and the polymeric cover layer have substantially congruently arranged, tactile detectable embossed structures which are produced by the action of an embossing tool on the polymeric cover layer and the substrate and which have a relief height of 20 ⁇ m to 400 ⁇ m in total.
- a particular advantage of the invention is a higher recognizability of textures by better adaptation to the physiological capabilities of the human sense of touch in comparison to relief-like embossed individual elements.
- Another advantage of the invention is a better resistance of textures in banknotes in circulation, since the effect is not based on a relief height, but the surface texture of a surface. This is known to be less likely to wear.
- the substrate preferably comprises paper and / or a film, in particular a translucent or transparent film (eg in the window area of a banknote).
- the substrate is completely made of either paper or plastic.
- the substrate can also be made of different materials in some areas, and in particular in a range of paper and at the same time in another area made of plastic, preferably from a translucent film exist. This makes it possible to emboss different materials as a substrate in one operation.
- Translucent film is here understood to mean either a transparent or a semitransparent film, for example a translucent film which contains, for example, polyamide, polyester, polyethylene or biaxially oriented polypropylene (BOPP).
- two adjacent individual elements may have the same geometry, color, and photochromic property, but differ in another property (e.g., magnetism or IR transparency).
- the additional security feature consists of a microroughness of the surface.
- the partially different frictional resistance between the locations of the substrate, which has no tactile structures, and the tactile structures of a User detected with the fingertip In that case, individual tactile structures differ in micro-roughness.
- the micro-roughness can be influenced by suitable fillers, the binder system for the paint or varnish and / or the drying process.
Landscapes
- Credit Cards Or The Like (AREA)
- Printing Methods (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente, insbesondere Banknoten, Ausweiskarten und dergleichen, wobei das Sicherheitsmerkmal mindestens zwei taktil erfassbare Strukturen aufweist, die sich auf mindestens einer Seite eines Substrats des Wertdokuments befinden. Jede der mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen weist hierbei eine taktil erfassbare Oberflächenbeschaffenheit auf, wobei sich die Oberflächenbeschaffenheit von mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen unterscheidet.
- Zum Schutz gegen Nachahmung, insbesondere mit Farbkopierern oder anderen Reproduktionsverfahren, werden Wertdokumente, wie beispielsweise Banknoten, Wertpapiere, Kredit- oder Ausweiskarten, Pässe, Urkunden und Ähnliches, Labels, Verpackungen oder andere Elemente für die, Produktsicherung mit Sicherheitselementen mit taktilen Strukturen ausgestattet.
- Beispielsweise ist aus
EP 2599637 A2 ein Datenträger, insbesondere Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte und dergleichen, mit einem Substrat bekannt, das wenigstens eine Papierschicht aufweist und das beidseitig jeweils vollflächig von einer polymeren Deckschicht abgedeckt ist. Das Substrat und die polymere Deckschicht weisen im Wesentlichen deckungsgleich angeordnete, taktil erfassbare Prägestrukturen auf, die durch Einwirken eines Prägewerkzeugs auf die polymere Deckschicht und das Substrat erzeugt werden und die eine Reliefhöhe von insgesamt 20 µm bis 400 µm aufweisen. - Um eine gute haptische Erkennbarkeit für nahezu alle Personengruppen sicherzustellen, muss die taktile Struktur mindestens eine bestimmte Höhe aufweisen. Idealerweise sollte eine taktile Struktur eine Höhe von mehr als 50 µm, bevorzugt mehr als 80 µm und besonders bevorzugt mehr als 120 µm aufweisen. Damit wird sichergestellt, dass die Wahrnehmungsschwelle für taktil erfassbare Erhöhungen überschritten wird und ein Benutzer, der mit seiner Fingerkuppe über die taktilen Strukturen streicht, diese als Erhöhung gegenüber der umliegenden Substratoberfläche erfühlen kann. Eine taktile Struktur kann somit unabhängig von ihrem optisch wahrnehmbaren Aussehen haptisch wahrgenommen werden, so dass das Wertdokument auch von Personen mit eingeschränkter oder verminderter Sehstärke eindeutig erkannt und auf seine Echtheit hin überprüft werden kann.
- Grundsätzlich werden taktile Strukturen auf ein Substrat mittels Präge-, Druck- oder Transferverfahren oder mittels einer Kombination dieser Verfahren aufgebracht. Des Weiteren können taktile Strukturen auch mittels Laserstrahlung auf ein Substrat aufgebracht werden, wobei die Laserstrahlung die Oberfläche des Substrats aufbricht oder das Substrat aufquellen lässt.
- Prägeverfahren sind auch für Wertdokumente gängige Verfahren, um taktile Strukturen zu erzeugen. Die Prägung ist außer von der Form des Prägestempels auch von der Qualität des Substrats abhängig. So lassen sich papierbasierte Substrate in der Regel durch einen Prägeprozess gut partiell verformen. Die Prägehöhe liegt bei Banknoten aus Papier üblicherweise zwischen 50 µm und 80 µm bei einem Prägestempel mit einer Prägetiefe von 120 µm. Bei Banknoten aus einem kunststoffbasierten Substrat hingegen, beispielsweise aus biaxial gerecktem Polypropylen (BOPP), liegt die Abformungshöhe lediglich zwischen 20 µm und 50 µm, ist somit nur etwa halb so hoch wie bei Banknoten aus Papier und unter bzw. an der Wahrnehmungsschwelle für taktile Strukturen.
- Die Prägung erfolgt bei Banknoten in der Regel mittels des sogenannten Stichtiefdruckverfahrens, bei dem ein Prägestempel mit hohem mechanischen Druck auf das Substrat gedrückt wird. Für taktil erfassbare Strukturen wird dabei sowohl der klassische farbführende Stichtiefdruck verwendet, bei dem die Vertiefungen des Prägestempels mit einer Farbe mindestens teilweise gefüllt sind, als auch die sogenannte Blindprägung, bei der die Vertiefungen des Prägestempels nicht gefüllt sind. Bei dem farbführenden Stichtiefdruck ist das haptische Erlebnis auf die Erhebung an sich, vor allem jedoch auf die partiell unterschiedliche Mikrorauigkeit der Oberfläche der Erhebungen zurückzuführen, die jedoch nur geringfügig wahrnehmbar ist. Des Weiteren ist bei allen Prägeverfahren nachteilig, dass die Prägung des Substrats während der Lebensdauer bzw. des Umlaufs einer Banknote durch äußere Einflüsse, wie Feuchtigkeit, Temperatur und Druck, abnimmt.
- Taktile Strukturen können auch ohne gleichzeitige Substratverprägung mit Druckverfahren erzeugt werden. So können taktile Strukturen, wie beispielsweise Braille-Schriften, auch mittels Siebdruck erzeugt werden. Hierbei werden die taktilen Strukturen üblicherweise schichtweise aufgebaut, indem einzelne Farbschichten mit geringerer Dicke übereinandergedruckt werden, so dass sich insgesamt eine Dicke bzw. Höhe von 0,2 mm bis 0,3 mm ergibt.
- Um die geforderte Schrifthöhe bzw. Taktilität zu erreichen, werden in der Regel UV-trocknende Farben oder Lacke eingesetzt. Diese Farben oder Lacke enthalten in der Regel keine bzw. nur geringe Konzentrationen an flüchtigen Komponenten, wie z.B. Iso-Propyl-Alkohol (IPA), eine farblose, brennbare Flüssigkeit.
- Alternativ erfolgt die Erzeugung taktiler Strukturen mittels eines Transferverfahrens, bei dem die taktile Struktur auf einen Träger vorgefertigt wird und anschließend auf das Substrat übertragen wird. Das Transferverfahren erfordert jedoch einen hohen Kostenaufwand, so dass dieses Verfahren in der Regel für den Wertpapier- bzw. Banknotendruck nicht eingesetzt wird.
- Die generelle Wirksamkeit von taktil erfassbaren Strukturen, beispielsweise von Zeichen für sehbehinderte oder blinde Personen, ist bei Banknoten jedoch häufig durch Designvorgaben der Kunden (Positionierung und Platzangebot auf der Banknote) limitiert, durch technisch bedingte maximale Reliefhöhen (Papierdicke von max. 120 µm, Stanzgefahr,...) wie auch der bekannten Reliefreduzierung im Umlauf durch Knittern, Feuchte etc. sehr begrenzt. Beispielsweise müssen gemäß einer EU-Verordnung pharmazeutische Verpackungen (Faltschachteln) Zeichen für sehbehinderte oder blinde Personen tragen, die eine Mindesthöhe von 300 µm aufweisen. Eine solche Höhe ist erforderlich, um eine sichere Identifikation zu erreichen. Bei Banknotensubstraten ist eine solche Höhe jedoch technisch nicht realisierbar.
- Des Weiteren ist bei der Echtheitsprüfung von Banknoten durch sehbehinderte oder blinde Personen, ähnlich wie bei normalsichtigen Personen, eine in Bruchteilen von Sekunden und nahezu "unterbewusst" stattfindende Verifikation gefragt, die auch mit "normal" abgenutzten Banknoten noch funktioniert und ohne zusätzliche Hilfsmittel auskommt.
- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitselement derart weiterzubilden, dass die Nachteile des Standes der Technik behoben und der Schutz gegenüber Fälschungen weiter erhöht wird.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Erfindungsgemäß beträgt die Summe der Flächen der mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen, bezogen auf die Gesamtfläche einer Seite des Wertdokuments, mindestens 30%, bevorzugt mindestens 50%.
- Erfindungsgemäß wird somit mindestens etwa ein Drittel, bevorzugt mindestens die Hälfte und damit weitgehend die gesamte Oberfläche einer Seite einer Banknote mit spezifischen Texturen belegt. Es werden somit großflächig Bereiche der Oberfläche der Banknote, in der Größenordnung von mehreren Quadratzentimetern, mit einer jeweils spezifischen Textur belegt. Diese Strukturen ergeben in Summe eine Art großflächigen "Texturbarcode", der auch durch eine sehbehinderte oder blinde Person eindeutig einer Stückelung einer Banknotenserie zugeordnet werden kann. Dabei ist es wesentlich, zumindest zwei eindeutig differenzierbare Texturen zu erzeugen, wie beispielsweise einen "Rau/Glatt"-Barcode, die in der Platzierung zueinander die Zuordnung definieren. Die unterschiedlichen Taktilitäten bzw. Oberflächenbeschaffenheiten derart großflächiger Strukturen können durch sehbehinderte oder blinde Personen besonders gut erfasst werden. Dies ist besonders bevorzugt selbst dann der Fall, wenn die Höhe der taktilen Strukturen gegenüber der Substratoberfläche nur gering ausgeprägt ist oder mindestens geringer, als dies für kleinflächige taktile Strukturen, beispielsweise mit einer Fläche von wenigen Quadratmillimetern, zur zuverlässigen taktilen Zuordnung notwendig wäre.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht eine logische Korrelation der Strukturen auf den beiden Seiten des Substrats und kann eindeutig durch einen Nutzer identifiziert werden. Das bedeutet, dass eine Korrelation bzw. ein logischer Zusammenhang zwischen den fühlbaren Texturen auf der Vorderseite des Substrats und der Rückseite des Substrats besteht.
- Die spezifischen Texturen können in unterschiedlichen Druckverfahren aufgebracht werden, wie beispielsweise Stichtiefdruck, Siebdruck oder Flexodruck. Mittels Stichtiefdruck können beispielsweise Linienraster flächig angelegt werden, die durch nicht im Stichtiefdruck behandelte Bereiche (und damit glatt kalandrierte Flächen) abgegrenzt werden.
- Sieb- oder Flexodruck kann dazu eingesetzt werden, spürbar glatte Oberflächen zu erzeugen, beispielsweise auf den rauen Rückseiten von Banknoten mit einseitigem Stichtiefdruck. Insbesondere bei der Lackierung von Banknotensubstraten eignen sich transparente und damit optisch nicht wahrgenommene Lackschichten, um spezielle Texturen zu erzeugen.
- Besonderer Vorteil der Erfindung ist eine höhere Erkennbarkeit von Texturen durch bessere Adaption an die physiologischen Fähigkeiten des menschlichen Tastsinns im Vergleich zu reliefartig geprägten Einzelelementen. Weiterer Vorteil der Erfindung ist eine bessere Beständigkeit von Texturen bei Banknoten im Umlauf, da die Wirkung nicht auf einer Reliefhöhe beruht, sondern der flächigen Textur einer Oberfläche. Diese unterliegt bekanntlich geringeren Verschleißerscheinungen.
- Des Weiteren ist das erfindungsgemäße Sicherheitselement einsetzbar auf allen Banknotensubstraten, von Baumwollpapier über Hybrid bis Polymer, da grundsätzlich nur die Oberfläche des Substrats taktil erfassbar ist und der Kern des Substrates eine untergeordnete Rolle spielt. Das Substrat umfasst dabei vorzugsweise Papier und/ oder eine Folie, insbesondere eine transluzente oder transparente Folie (z.B. im Fensterbereich einer Banknote). Im einfachsten Fall besteht das Substrat vollständig entweder aus Papier oder aus Kunststoff. Das Substrat kann jedoch auch bereichsweise aus verschiedenen Materialien bestehen, und insbesondere in einem Bereich aus Papier und zugleich in einem anderen Bereich aus Kunststoff, vorzugsweise aus einer transluzenten Folie, bestehen. Dadurch ist es möglich, verschiedene Materialien als Substrat in einem Arbeitsgang zu verprägen. Unter transluzenter Folie wird hierbei entweder eine transparente oder eine semitransparente Folie verstanden, beispielsweise eine lasierende Folie, welche beispielsweise Polyamid, Polyester, Polyethylen oder biaxial orientiertes Polypropylen (BOPP) enthält.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform entspricht die Fläche einer taktil erfassbaren Struktur mindestens der Fläche einer Fingerkuppe von Daumen oder Zeigefinger. Es hat sich gezeigt, dass Strukturen mit einer derartig großen Fläche von sehbehinderten oder blinden Personen besonders gut taktil erfasst werden können. Beispielsweise beträgt dabei die Fläche einer taktil erfassbaren Struktur mindestens 2 cm2, bevorzugt mindestens 3 cm2.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist mindestens eine taktil erfassbare Struktur eine glatte Oberflächenbeschaffenheit und mindestens eine andere taktil erfassbare Struktur eine raue Oberflächenbeschaffenheit auf. Ein derart großer Unterschied der Textur ist von sehbehinderten oder blinden Personen besonders gut taktil erfassbar.
- Ein Druckverfahren zur Herstellung taktiler Strukturen ist beispielsweise das von der Firma hss baumer entwickelte Spritzdüsenverfahren "X-Dot". Dieses Druckverfahren wurde speziell für die Erzeugung von Braille-Schriften entwickelt und ist sehr ähnlich dem Ink-Jet-Verfahren. Die übertragene Farbmenge ist jedoch um mehrere 10er-Potenzen größer als bei einem klassischen Ink-Jet-Drucker aus dem Office-Bereich. Der übertragene Farbtropfen wird nicht wie bei einem klassischen Ink-Jet-Drucker über ein Piezoelement oder eine kurzpulsige thermische Erhitzung im Druckkopf, sondern über ein mechanisches Öffnen und Schließen eines Verschlusses erreicht. Mit diesem Verfahren können taktile Strukturen mit einer Höhe von bis zu 300 µm erzeugt werden.
- Des Weiteren ist als erfindungsgemäßes Druckverfahren auch das Siebdruckverfahren bekannt. Beim Siebdruck wird die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Substrat gedruckt. Nicht druckende Stellen sind im Sieb mittels einer Beschichtung durch einen Belichtungsvorgang zuvor undurchlässig gemacht. Die auf das Substrat aufgetragene Schichtdicke der Druckfarbe wird hierbei im Wesentlichen durch die Siebdicke bestimmt. Je größer die Dicke des Siebs ist, desto größer ist die Höhe der übertragenen Schichtdicke.
- Alternativ kann mittels toner- oder inkjetbasierter Verfahren durch eine Mehrfachbeschichtung ein taktiles Element auf einem Substrat erzeugt werden. Alternativ kann auf einem Zwischenträger (z.B. Photoleitertrommel oder Gummiwalze) zunächst das taktile Element gebildet werden, bevor der Transfer auf das Substrat erfolgt.
- Bevorzugt besteht die erfindungsgemäße Farb- oder Lackschicht aus einer rasterartigen Anordnung von einzelnen Elementen, wobei diese Elemente jeweils durch einen einzigen Tropfen oder Faden aus Farbe und/oder Lack erzeugt werden. Dies hat den besonderen Vorteil, dass die taktilen Elemente mit nur einem einzigen Druckvorgang erzeugt werden können. Es ergibt sich also eine Zeit- und Kosteneinsparung bzw. Effizienzsteigerung.
- Neben einem Auftragen eines einzelnen Farb- oder Lacktropfens ist auch ein Auftragen eines durchgängigen bzw. fadenförmigen taktilen Elements, beispielsweise in Form einer Rille, bei geöffnetem Ventil und bewegtem Substrat möglich ist. Auch die Erzeugung eines sogenannten Multitropfens, bei dem ein Tropfen mit einem Schutzlack überdruckt wird, oder eine Vereinigung zweier unterschiedlicher farbiger Tropfen zu einem taktilen Element ist möglich.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform besteht das zusätzliche Sicherheitsmerkmal aus einer Variation von Größe, Höhe und/ oder Form der taktilen Strukturen. Insbesondere unterscheiden sich dabei verschiedene taktile Strukturen in ihrer Größe, Höhe und/ oder Form.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform besteht das zusätzliche Sicherheitsmerkmal aus ineinander- und/ oder übereinander- und/ oder nebeneinandergedruckten taktilen Strukturen, wobei sich die jeweiligen Strukturen in ihren Eigenschaften unterscheiden können.
- Die Kombination visuell gleichartiger, aber verschiedenartig ausgeführter taktiler Einzelelemente kann eine Unterscheidung mittels verschiedener Prüfmethoden (visuell, haptisch, maschinenlesbar) ermöglichen. So können zwei benachbarte Einzelelemente beispielsweise die gleiche Geometrie, gleiche Farbe und photochrome Eigenschaft aufweisen, sich aber in einer anderen Eigenschaft (z.B. Magnetismus oder IR-Transparenz) unterscheiden.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform besteht das zusätzliche Sicherheitsmerkmal aus einer Mikrorauigkeit der Oberfläche. Hierbei wird der partiell unterschiedliche Reibwiderstand zwischen den Stellen des Substrats, das keine taktilen Strukturen aufweist, und den taktilen Strukturen von einem Benutzer mit der Fingerkuppe detektiert. In dem Fall unterscheiden sich einzelne taktile Strukturen in der Mikrorauigkeit. Die Mikrorauigkeit kann dabei über geeignete Füllstoffe, das Bindemittelsystem für die Farbe oder Lack oder/und den Trocknungsprozess beeinflusst werden.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform besteht das zusätzliche Sicherheitsmerkmal aus einer Klebrigkeit der Oberfläche. Die Klebrigkeit der Oberfläche wird insbesondere eingestellt oder verändert durch Auswahl geeigneter Bindemittel der verwendeten Farbe oder des verwendeten Lacks und/ oder durch Zusatz von Antislip-Mitteln, wie beispielsweise Wachse.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform bildet die taktile Struktur eine taktil erfassbare Information in Blindenschrift, die den Wert, die Währung, das Land und/ oder das Ausgabedatum einer Banknote beschreibt, wobei über das zusätzliche Sicherheitsmerkmal diese Information mittels eines Sensors einer Banknotenbearbeitungsmaschine ausgelesen werden kann. Eine Ausführungsform als maschinenlesbares Merkmal (z.B. magnetisch, IRA-Farbe) hat den Vorteil, dass man das Vorhandensein eines taktilen Elements maschinell überprüfen kann. Damit ergibt sich die Möglichkeit, den Verlust der taktilen Information während des Umlaufs einer Banknote maschinell zu detektieren.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird auf oder neben das Sicherheitselement ein mittels Prägeverfahren, Laserung oder im Stichtiefdruckverfahren erzeugtes weiteres taktiles Element aufgebracht. Dieses weitere taktile Element wird zwar unabhängig von dem erfindungsgemäßen taktilen Element auf das Substrat aufgebracht, kann jedoch mit diesem optisch zusammenwirken, beispielsweise, indem beide zusammen ein Muster oder eine graphischen Abbildung ergeben.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform unterscheiden sich die taktilen Strukturen von Wertdokument zu Wertdokument. Dies kann beispielsweise Batchweise für den einzelnen Wert, (10er, 20er, ...) oder Produktionsserienweise (alter 50er vs. neuer 50er) oder von Nutzen zu Nutzen erfolgen (Seriennummer). Bei einer Unterscheidung von Nutzen zu Nutzen entfällt das Siebdruckverfahren, da mittels Siebdruck keine Individualisierung möglich ist.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachfolgend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in den angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, soweit dies von dem Schutzumfang der Ansprüche erfasst ist.
- Anhand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele und den ergänzenden Figuren werden die Vorteile der Erfindung erläutert. Die Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen dar, auf die jedoch die Erfindung in keinerlei Weise beschränkt sein soll. Des Weiteren sind die Darstellungen in den Figuren des besseren Verständnisses wegen stark schematisiert und spiegeln nicht die realen Gegebenheiten wieder. Insbesondere entsprechen die in den Figuren gezeigten Proportionen nicht den in der Realität vorliegenden Verhältnissen und dienen ausschließlich zur Verbesserung der Anschaulichkeit. Des Weiteren sind die in den folgenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Ausführungsformen der besseren Verständlichkeit wegen auf die wesentlichen Kerninformationen reduziert. Bei der praktischen Umsetzung können wesentlich komplexere Muster oder Bilder zur Anwendung kommen.
- Im Einzelnen zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Wertdokument mit taktilen Strukturen in Draufsicht in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- ein erfindungsgemäßes Wertdokument mit taktilen Strukturen in Draufsicht in einer ersten Ausführungsform.
-
Fig. 1 . zeigt in Draufsicht ein Wertdokument 1, beispielsweise eine Banknote, auf deren Oberfläche insgesamt vier taktile Elemente 2 und 3 angeordnet sind. Die beiden taktilen Elemente 2 weisen hierbei eine glatte Oberfläche und die beiden taktilen Elemente 3 eine raue Oberfläche auf. - Streicht eine sehbehinderte oder blinde Person mit dem Zeigefinger und Daumen einer Hand von links nach rechts über die Oberfläche des Wertdokuments 1, so fühlt die Person zunächst eine raue, dann eine glatte, dann wieder eine raue und abschließend eine glatte Oberfläche. Da jede taktile Struktur jeweils eine Fläche aufweist, die einem Viertel der Gesamtoberfläche des Wertdokuments 1 entspricht und damit großflächig ausgeformt ist, kann die Person die unterschiedlichen Taktilitäten eindeutig erfassen. Beispielsweise bedeutet diese spezielle Anordnung der taktilen Elemente, dass es sich bei diesem Wertdokument um eine 20 € Banknote handelt.
-
Fig. 2 zeigt in Draufsicht ein Wertdokument 1, beispielsweise ebenfalls eine Banknote, die im Gegensatz zu dem Wertdokument ausFig. 1 jedoch insgesamt acht taktile Elemente 2 und 3 aufweist. Ebenso wie inFig. 1 weisen die vier taktilen Elemente 2 eine glatte Oberfläche und die vier taktilen Elemente 3 eine raue Oberfläche auf. - Streicht eine sehbehinderte oder blinde Person mit dem Zeigefinger und Daumen der linken Hand von links nach rechts über die Oberfläche des Wertdokuments 1, so fühlt die Person mit dem Zeigefinger zunächst eine raue und mit dem Daumen eine glatte Oberfläche, dann eine glatte bzw. raue, dann wieder eine raue bzw. glatte und abschließend eine glatte bzw. raue Oberfläche. Da jede taktile Struktur jeweils eine Fläche aufweist, die einem Achtel der Gesamtoberfläche des Wertdokuments 1 entspricht und damit ebenfalls großflächig ausgeformt ist, kann die Person die unterschiedlichen Taktilitäten, die zusätzlich auch noch bei Daumen und Zeigefinger verschieden sind, eindeutig erfassen. Beispielsweise bedeutet diese spezielle Anordnung der taktilen Elemente, dass es sich bei diesem Wertdokument um eine 10 € Banknote und damit um eine andere Banknote als bei der Banknote aus
Fig. 1 handelt.
Claims (5)
- Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente, insbesondere Banknoten, Ausweiskarten und dergleichen, wobei das Sicherheitsmerkmal mindestens zwei taktil erfassbare Strukturen aufweist, die sich auf mindestens einer Seite eines Substrats des Wertdokuments befinden, wobei jede der mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen eine taktil erfassbare Oberflächenbeschaffenheit aufweist und wobei sich die Oberflächenbeschaffenheit von mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen unterscheidet, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Flächen der mindestens zwei taktil erfassbaren Strukturen, bezogen auf die Gesamtfläche einer Seite des Wertdokuments, mindestens 30%, bevorzugt mindestens 50% beträgt.
- Sicherheitsmerkmal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche einer taktil erfassbaren Struktur mindestens der Fläche einer Fingerkuppe von Daumen oder Zeigefinger entspricht.
- Sicherheitsmerkmal nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche einer taktil erfassbaren Struktur mindestens 2 cm2, bevorzugt mindestens 3 cm2 beträgt.
- Sicherheitsmerkmal nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine taktil erfassbare Struktur eine glatte Oberflächenbeschaffenheit und mindestens eine andere taktil erfassbare Struktur eine raue Oberflächenbeschaffenheit aufweist.
- Sicherheitsmerkmal nach mindestens einem der vorigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine logische Korrelation der taktil erfassbaren Strukturen auf den beiden Seiten des Substrats besteht und eindeutig durch einen Nutzer identifiziert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102013019665.5A DE102013019665A1 (de) | 2013-11-22 | 2013-11-22 | Taktil erfassbares Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP2878455A1 true EP2878455A1 (de) | 2015-06-03 |
| EP2878455B1 EP2878455B1 (de) | 2020-09-30 |
Family
ID=51932172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP14003881.1A Revoked EP2878455B1 (de) | 2013-11-22 | 2014-11-18 | Taktil erfassbares Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP2878455B1 (de) |
| CA (1) | CA2866532C (de) |
| DE (1) | DE102013019665A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102023100676B3 (de) | 2023-01-12 | 2024-03-07 | Melzer Maschinenbau Gmbh | Sicherheitselement für ein Sicherheitsdokument |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1439076A1 (de) * | 2003-01-15 | 2004-07-21 | Kba-Giori S.A. | Sicherheitselement für Dokumente |
| GB2400074A (en) * | 2003-04-03 | 2004-10-06 | Rue De Int Ltd | Security feature for banknote and other security documents |
| DE102006016342A1 (de) * | 2006-04-05 | 2007-10-11 | Giesecke & Devrient Gmbh | Sicherheitselement |
| DE102006039306A1 (de) * | 2006-08-22 | 2008-02-28 | Giesecke & Devrient Gmbh | Sicherheitspapierbogen mit Stichtiefdruckmotiv |
| DE102011108239A1 (de) * | 2011-07-21 | 2013-01-24 | Giesecke & Devrient Gmbh | Datenträger mit taktilem Sicherheitsmerkmal |
| EP2599637A2 (de) | 2011-11-30 | 2013-06-05 | Giesecke & Devrient GmbH | Datenträger mit taktilem Sicherheitsmerkmal |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH662989A5 (fr) | 1983-11-16 | 1987-11-13 | De La Rue Giori Sa | Papier valeur. |
| DE10124630A1 (de) | 2001-05-18 | 2002-11-21 | Giesecke & Devrient Gmbh | Wertpapier und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE10305288B4 (de) | 2003-02-10 | 2005-06-30 | Leonhard Kurz Gmbh & Co. Kg | Sicherheitsdokument mit wenigstens einem Sicherheitselement |
| DE102009007778A1 (de) | 2009-02-04 | 2010-08-05 | Bundesdruckerei Gmbh | Kunststoffbasierendes Wert- oder Sicherheitsdokument |
| DE102009053498A1 (de) | 2009-11-16 | 2011-05-19 | Giesecke & Devrient Gmbh | Laminierkörper |
| FR2987783B1 (fr) | 2012-03-06 | 2014-04-11 | Oberthur Fiduciaire Sas | Document de securite pourvu d'un repere tactile et d'une zone texturee et procede de fabrication |
| GB201208137D0 (en) | 2012-05-10 | 2012-06-20 | Rue De Int Ltd | Security devices and methods of manufacture therefor |
-
2013
- 2013-11-22 DE DE102013019665.5A patent/DE102013019665A1/de not_active Withdrawn
-
2014
- 2014-10-08 CA CA2866532A patent/CA2866532C/en active Active
- 2014-11-18 EP EP14003881.1A patent/EP2878455B1/de not_active Revoked
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1439076A1 (de) * | 2003-01-15 | 2004-07-21 | Kba-Giori S.A. | Sicherheitselement für Dokumente |
| GB2400074A (en) * | 2003-04-03 | 2004-10-06 | Rue De Int Ltd | Security feature for banknote and other security documents |
| DE102006016342A1 (de) * | 2006-04-05 | 2007-10-11 | Giesecke & Devrient Gmbh | Sicherheitselement |
| DE102006039306A1 (de) * | 2006-08-22 | 2008-02-28 | Giesecke & Devrient Gmbh | Sicherheitspapierbogen mit Stichtiefdruckmotiv |
| DE102011108239A1 (de) * | 2011-07-21 | 2013-01-24 | Giesecke & Devrient Gmbh | Datenträger mit taktilem Sicherheitsmerkmal |
| EP2599637A2 (de) | 2011-11-30 | 2013-06-05 | Giesecke & Devrient GmbH | Datenträger mit taktilem Sicherheitsmerkmal |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102013019665A1 (de) | 2015-05-28 |
| CA2866532C (en) | 2021-11-16 |
| EP2878455B1 (de) | 2020-09-30 |
| CA2866532A1 (en) | 2015-05-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2857218B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsmerkmals mit taktilen Strukturen für Wertdokumente | |
| EP2007586B1 (de) | Sicherheitselement mit visuell und taktil erkennbaren echtheitsmerkmalen | |
| EP2121348B1 (de) | Sicherheitselement für ein wertdokument | |
| DE102009007779C5 (de) | Verfahren zur Herstellung eines ohne technische Hilfsmittel visuell wahrnehmbaren Sicherheitsmerkmals, Sicherheitsmerkmal für kunststoffbasierendes Wert- oder Sicherheitsdokument sowie Dokument mit wenigstens einem solchen Sicherheitsmerkmal | |
| EP2643162B1 (de) | Wert- und/oder sicherheitsdokument und verfahren zu dessen herstellung | |
| EP1317346A1 (de) | Datenträger, verfahren zu seiner herstellung und stichtiefdruckplatte | |
| DE10255639A1 (de) | Sicherheitselement und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE112018002127T5 (de) | Eine Banknote und ein Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl von Banknoten und eine Druckmaschine zum Herstellen einer Vielzahl von Banknoten | |
| WO2016155859A1 (de) | Sicherheitselement mit effektpigmenten und einer prägestruktur sowie verfahren zu dessen herstellung | |
| EP1558448B1 (de) | Wertdokument | |
| EP3124284B1 (de) | Taktile strukturen auf wertgegenständen | |
| EP2878455B1 (de) | Taktil erfassbares Sicherheitsmerkmal für Wertdokumente | |
| EP2886363B1 (de) | Sicherheitselement für Sicherheitspapiere | |
| EP1651449B1 (de) | Sicherheitspapier zur herstellung von wertdokumenten | |
| EP3135495B1 (de) | Gedrucktes sicherheitselement | |
| EP4015229B1 (de) | Wert- oder sicherheitsprodukt sowie verfahren zu dessen herstellung | |
| EP4368409B1 (de) | Sicherheitselement, sicherheitsdokument und verfahren zur herstellung eines sicherheitsdokuments | |
| EP4219185A1 (de) | Folie, folienbahn, wertdokument und verfahren zur herstellung der solchen | |
| EP4509328A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines wertdokuments und wertdokument | |
| EP2965918B1 (de) | Datenträger mit taktiler reliefstruktur | |
| EP3060409B1 (de) | Mit mindestens einem druckmerkmal versehenes druckprodukt, verfahren zu dessen herstellung und transferfolie |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20141118 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
|
| AX | Request for extension of the european patent |
Extension state: BA ME |
|
| R17P | Request for examination filed (corrected) |
Effective date: 20151203 |
|
| RBV | Designated contracting states (corrected) |
Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
|
| RAP1 | Party data changed (applicant data changed or rights of an application transferred) |
Owner name: GIESECKE+DEVRIENT CURRENCY TECHNOLOGY GMBH |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: EXAMINATION IS IN PROGRESS |
|
| 17Q | First examination report despatched |
Effective date: 20190308 |
|
| GRAP | Despatch of communication of intention to grant a patent |
Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR1 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: GRANT OF PATENT IS INTENDED |
|
| INTG | Intention to grant announced |
Effective date: 20200511 |
|
| GRAS | Grant fee paid |
Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR3 |
|
| GRAA | (expected) grant |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009210 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE PATENT HAS BEEN GRANTED |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: B1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: CH Ref legal event code: EP Ref country code: GB Ref legal event code: FG4D Free format text: NOT ENGLISH |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: DE Ref legal event code: R096 Ref document number: 502014014805 Country of ref document: DE Ref country code: AT Ref legal event code: REF Ref document number: 1318423 Country of ref document: AT Kind code of ref document: T Effective date: 20201015 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: IE Ref legal event code: FG4D Free format text: LANGUAGE OF EP DOCUMENT: GERMAN |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: GR Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20201231 Ref country code: NO Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20201230 Ref country code: FI Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: SE Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: HR Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: LV Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: RS Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: NL Ref legal event code: MP Effective date: 20200930 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: LT Ref legal event code: MG4D |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: EE Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: CZ Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: RO Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: SM Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: NL Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: PT Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20210201 Ref country code: LT Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: AL Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: ES Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: PL Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: IS Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20210130 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: DE Ref legal event code: R119 Ref document number: 502014014805 Country of ref document: DE |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: DE Ref legal event code: R026 Ref document number: 502014014805 Country of ref document: DE |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: SK Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: MC Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PLBI | Opposition filed |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009260 |
|
| PLAX | Notice of opposition and request to file observation + time limit sent |
Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNOBS2 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: LU Free format text: LAPSE BECAUSE OF NON-PAYMENT OF DUE FEES Effective date: 20201118 |
|
| PLAB | Opposition data, opponent's data or that of the opponent's representative modified |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009299OPPO |
|
| 26 | Opposition filed |
Opponent name: DE LA RUE INTERNATIONAL LIMITED Effective date: 20210629 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: BE Ref legal event code: MM Effective date: 20201130 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: DK Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| R26 | Opposition filed (corrected) |
Opponent name: DE LA RUE INTERNATIONAL LIMITED Effective date: 20210629 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: IE Free format text: LAPSE BECAUSE OF NON-PAYMENT OF DUE FEES Effective date: 20201118 Ref country code: IT Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: DE Free format text: LAPSE BECAUSE OF NON-PAYMENT OF DUE FEES Effective date: 20210601 Ref country code: SI Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PLBB | Reply of patent proprietor to notice(s) of opposition received |
Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNOBS3 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: AT Ref legal event code: MM01 Ref document number: 1318423 Country of ref document: AT Kind code of ref document: T Effective date: 20201118 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: AT Free format text: LAPSE BECAUSE OF NON-PAYMENT OF DUE FEES Effective date: 20201118 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: IS Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20210130 Ref country code: TR Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 Ref country code: CY Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: MK Free format text: LAPSE BECAUSE OF FAILURE TO SUBMIT A TRANSLATION OF THE DESCRIPTION OR TO PAY THE FEE WITHIN THE PRESCRIBED TIME-LIMIT Effective date: 20200930 |
|
| PG25 | Lapsed in a contracting state [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: BE Free format text: LAPSE BECAUSE OF NON-PAYMENT OF DUE FEES Effective date: 20201130 |
|
| PGFP | Annual fee paid to national office [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: BG Payment date: 20221117 Year of fee payment: 9 |
|
| PGFP | Annual fee paid to national office [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: CH Payment date: 20221124 Year of fee payment: 9 |
|
| RAP4 | Party data changed (patent owner data changed or rights of a patent transferred) |
Owner name: GIESECKE+DEVRIENT CURRENCY TECHNOLOGY GMBH |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: DE Ref legal event code: R103 Ref document number: 502014014805 Country of ref document: DE Ref country code: DE Ref legal event code: R064 Ref document number: 502014014805 Country of ref document: DE |
|
| RDAF | Communication despatched that patent is revoked |
Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNREV1 |
|
| PGFP | Annual fee paid to national office [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: GB Payment date: 20231123 Year of fee payment: 10 |
|
| PGFP | Annual fee paid to national office [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: FR Payment date: 20231123 Year of fee payment: 10 |
|
| RDAG | Patent revoked |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009271 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: PATENT REVOKED |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: CH Ref legal event code: PL Ref country code: CH Ref legal event code: PK Free format text: DIE PUBLIKATION VOM 17.04.2024 WURDE AM 24.04.2024 IRRTUEMLICHERWEISE ERNEUT PUBLIZIERT. LA PUBLICATION DU 17.04.2024 A ETE REPUBLIEE PAR ERREUR LE 24.04.2024. LA PUBBLICAZIONE DEL 17.04.2024 E STATA ERRONEAMENTE RIPUBBLICATA IL 24.04.2024. |
|
| 27W | Patent revoked |
Effective date: 20230926 |
|
| GBPR | Gb: patent revoked under art. 102 of the ep convention designating the uk as contracting state |
Effective date: 20230926 |
|
| REG | Reference to a national code |
Ref country code: AT Ref legal event code: MA03 Ref document number: 1318423 Country of ref document: AT Kind code of ref document: T Effective date: 20230826 |
|
| PGFP | Annual fee paid to national office [announced via postgrant information from national office to epo] |
Ref country code: MT Payment date: 20241115 Year of fee payment: 11 |