Beschreibung
Wasserfiltervorrichtung eines elektrischen Kühlschranks
[Technologisches Gebiet]
Diese Erfindung erstreckt sich auf eine Wasserfiltervorrichtung und bezieht sich insbesondere auf eine Wasserfiltervorrichtung, die im Kühllagerraums eines elektrischen Haushaltskühlschranks angebracht ist.
[Technologischer Hintergrund]
Elektrische Kühlschränke, insbesondere Kühlschränke mit einer automatischen Eisvorrichtung, müssen die externe Wasserquelle des Kühlschranks über Führungsrohre in die automatische Eisvorrichtung einleiten, um Eisstücke zu bereiten. Um saubere und sichere Wasserquellen bereitzustellen, ist es in der Regel erforderlich, im elektrischen Kühlschrank eine Wasserfiltervorrichtung anzubringen, um vor der Einleitung des Wassers in die automatische Eisvorrichtung das Wasser zuerst in diese Wasserfiltervorrichtung zu leiten und eine Filterung vorzunehmen, damit im Wasser möglicherweise vorhandene Verunreinigungen beseitigt werden.
Die Position der herkömmlichen Wasserfiltervorrichtungen ist in der Regel innerhalb des Maschinenraums für die Montage des Kompressors unterhalb hinter dem Kühllagerraum des Kühlschranks angeordnet. Da der enthaltene Filterzylinder ausgetauscht werden muss, nachdem die Wasserfiltervorrichtung eine Zeit lang verwendet wurde, muss der Nutzer erst die hintere Abdeckung des Maschinenraums abmontieren, ehe er die Demontage der Wasserfiltervorrichtung vornehmen kann, wodurch der Austausch des Filterzylinders sehr umständlich ist.
Als eine Verbesserung offenbart das US-Patent US7.056.435B2 eine neuartige Wasserfiltervorrichtung, wie in Abbildung 1 dargestellt (Abbildung 3 der Beschreibung des US-Patentes US7.056.435B2). Die Position dieser Wasserfiltervorrichtung ist im Kühllagerraum des elektrischen Kühlschranks angeordnet. Sie umfasst ein Unterteil 18,
einen Filterkopf 20, einen Filterzylinder 22 sowie eine Abdeckung 24. Dabei ist der Filterkopf 20 drehbar mit einem Ende des Unterteils 18 verbunden, der Filterzylinder 22 demontierbar auf dem Filterkopf 20 montiert und die Abdeckung 24 drehbar mit dem Filterkopf 20 verbunden. Wenn sich die Abdeckung 24 in geschlossener Stellung befindet, wird der Filterzylinder 22 durch die Abstützung der Abdeckung 24 in der Betriebsstellung gehalten. Wenn der Nutzer den Filterzylinder 22 auswechseln möchte, öffnet er die Abdeckung 24 aus der geschlossenen Stellung heraus und lässt die Abdeckung 24 nach unten bis zur geöffneten Stellung drehen. Die nach unten gerichtete Drehung der Abdeckung 24 bewirkt gleichzeitig eine gemeinsame Abwärtsdrehung von Filterkopf 20 und Filterzylinder 22 relativ zum Unterteil 18 und ein Abfallen von der Betriebsstellung, wodurch die Entnahme des Filterzylinders 22 erleichtert wird. Der Vorzug dieser Konstruktion besteht im sehr einfachen Austausch des Filterzylinders 22. Der Nachteil besteht jedoch in Folgendem: Aufgrund der Abwärtsdrehung der Abdeckung 24 wird zwangsläufig immer eine Abwärtsdrehung von Filterkopf 20 und Filterzylinder 22 bewirkt. Wenn die Wasserfiltervorrichtung an einer vom Nutzer sehr leicht zugänglichen Position im Kühllagerraum angeordnet wird, kann es bei einer unbeabsichtigten Berührung der Abdeckung 24 durch den Nutzer ebenfalls dazu kommen, dass die Abdeckung 24 gemeinsam mit dem Filterkopf 20 und dem Filterzylinder 22 von ihrer Nutzungsstellung abfällt und unnötige Schwierigkeiten hervorruft, oder dass der Nutzer lediglich die Abdeckung 24 öffnen möchte, um den Betriebszustand von Filterkopf 20 und Filterzylinder 22 in Augenschein zu nehmen, und sie nicht von ihrer Betriebsstellung abfallen lassen möchte. Die gegenwärtige Konstruktion kann diese Funktionen nicht realisieren.
[Inhalt der Erfindung]
Das Ziel dieser Erfindungs besteht darin, eine Wasserfiltervorrichtung zur Verfügung zu stellen, die sowohl einfach zu montieren und zu demontieren ist als auch eine sichere Nutzung gewährleistet.
Zwecks Realisierung dieses Ziels umfasst die Wasserfiltervorrichtung eines elektrischen Kühlschranks einer Ausführungsweise dieser Erfindung ein auf dem Schrankkörper des Kühlschranks befestigtes Gehäuse, einen Filterkopf, der Wasserzugangsrohr und Wasserausgangsrohr verbindet, einen mit dem Filterkopf verbundenen demontierbaren Filterzylinder sowie eine zwischen geöffneter Stellung und geschlossener Stellung drehbare
Abdeckung, wobei der Filterkopf durch eine Befestigungsvorrichtung auf einem Ende des Gehäuses befestigt ist und die Abdeckung beweglich mit einem Ende des Gehäuses verbunden ist.
Als eine weitere Verbesserung dieser Erfindung umfasst die beschriebene Befestigungsvorrichtung auf einem Ende des Gehäuses angebrachte Positionierungslöcher und auf dem Filterkopf angebrachte elastische Kragarme, wobei diese elastischen Kragarme in diese Positionierungslöcher eingesteckt werden.
Eine weitere Verbesserung dieser Erfindung besteht darin, dass das beschriebene Gehäuse über eine Decke, die auf dem Schrankkörper des Kühlschranks angebracht werden kann, sowie über sich von beiden Seiten der Decke nach unten erstreckende Seitenwände verfügt, wobei diese Decke und diese Seitenwände einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Filterzylinders bilden.
Als eine weitere Verbesserung dieser Erfindung verfügt ein Ende des beschriebenen Gehäuses über einen sich nach unten erstreckenden Klauenteil und ein Ende der beschriebenen Abdeckung über eine Drehachse, wobei diese Drehachse und dieser Klauenteil koordiniert die Abdeckung drehbar mit diesem Gehäuse verbinden.
Als eine weitere Verbesserung dieser Erfindung verfügt die beschriebene Abdeckung über eine Stützvorrichtung zur Unterstützung der Positionierung des Filterzylinders im Aufnahmeraum, wobei die beschriebene Stützvorrichtung mindestens eine vertikale Stützscheibe umfasst, diese Stützscheibe, wenn sich die Abdeckung in geschlossener Stellung befindet, die Seitenfläche des Filterzylinders stützt, und die Gestalt des Kopfendes der beschriebenen Stützscheibe mit der äußeren Kontur des Filterzylinders übereinstimmt.
Der Nutzeffekt dieser Erfindung besteht in Folgendem: Da die Wasserfiltervorrichtung im Kühllagerfach angeordnet ist und die Abdeckung der Wasserfiltervorrichtung zwischen geöffneter Stellung und geschlossener Stellung gedreht werden kann, wird die Demontage des Filterzylinders erleichtert. Des Weiteren ist der Filterkopf durch eine Befestigungsvorrichtung auf dem Gehäuse befestigt, und die Abdeckung ist beweglich mit dem Gehäuse verbunden, so dass ein Drehen der Abdeckung kein unbeabsichtigtes Abfallen von Filterkopf und Filterzylinder bewirken kann.
[Erläuterung der Abbildungen]
Abbildung 1 zeigt ein dreidimensionales Schema der herkömmlichen Wasserfiltervorrichtung.
Abbildung 2 zeigt eine dreidimensionale Abbildung der Wasserfiltervorrichtung einer
Ausführungsweise dieser Erfindung.
Abbildung 3 zeigt ein Schnittbild der Wasserfiltervorrichtung aus Abbildung 2.
Abbildung 4 zeigt eine dreidimensionale kombinierte Abbildung von Gehäuse und
Abdeckung der Wasserfiltervorrichtung aus Abbildung 2.
Abbildung 5 zeigt ein Schema der Montageposition der Wasserfiltervorrichtung dieser
Erfindung in einem elektrischen Kühlschrank.
[Konkrete Ausführungsweisen]
Wie in Abbildung 2 dargestellt, umfasst die Wasserfiltervorrichtung 4 einer Ausführungsweise dieser Erfindung das Gehäuse 40, die unter das Gehäuse 40 montierte Abdeckung 41 , den an ein Ende des Gehäuses 40 montierten Filterkopf 42 sowie den Filterzylinder 43, die in dem Hohlraum montiert wird, der von Gehäuse 40 und Abdeckung 41 gebildet wird. Dabei ist der Filterkopf 42 jeweils mit dem Wasserzugangsrohr 420 und dem Wasserausgangsrohr 422 verbunden. Die Wasserquelle fließt über das Wasserzugangsrohr 420 in den Filterzylinder zum Durchführen des Filterns. Nach dem Filtern fließt das Wasser durch das Wasserausgangsrohr 422 wieder ab.
Wie in den Abbildungen 3 und 4 dargestellt, verfügt das Gehäuse 40 über eine Decke und zwei Seitenwände, die sich jeweils von beiden Seiten der Decke nach unten erstrecken, wobei diese Decke und die Seitenwände zusammen einen internen Aufnahmeraum 408 bilden und der Filterzylinder 43 in diesem Aufnahmeraum 408 aufgenommen wird. Ein Ende der Decke des Gehäuses 40 verfügt über zwei Positionierungssteckverschlüsse 404. Das andere Ende verfügt über ein Durchgangsloch 406, in das eine Schraube eingedreht werden kann. Durch die Positionierungssteckverschlüsse 404 und das Durchgangsloch 406 kann die Decke des Gehäuses 40 auf einem externen Element befestigt werden, zum Beispiel dem Einsatz des Kühlschranks.
Auf der Decke des Gehäuses 40 ist ein Positionierungsloch 400 vorhanden. Auf dem unteren Ende des Gehäuses 40, das diesem Positionierungsloch 400 entspricht, ist ein weiteres Positionierungsloch 400 vorhanden. In entsprechender weise sind auf dem Filterkopf 42 zwei elastische Kragarme 424 angebracht, die sich jeweils schräg nach oben und unten erstrecken. Diese beiden elastischen Kragarme 424 werden jeweils in die entsprechenden Positionierungslöcher 400 gesteckt, wodurch der Filterkopf 42 auf einem Ende des Gehäuses 40 befestigt wird.
Am unteren Ende des Gehäuses 40 streckt sich nach unten ein Klemmhaken 402 mit einem U-förmigen Ende heraus. In entsprechender Weise verfügt die Abdeckung 41 über einen sich nach oben erstreckenden Klemmverschlussteil 410. Auf diesem Klemmverschlussteil 410 befindet sich ein Scharnier 412, das in den U-förmigen Teil des Klemmhakens 402 gesteckt wird. Dieses Scharnier 412 kann sich relativ zum Klemmhaken drehen, wodurch eine Drehbewegung der Abdeckung 41 zwischen geöffneter Stellung und geschlossener Stellung bewirkt wird.
Auf der Abdeckung 41 sind zwei vertikale Stützscheiben 414 angebracht. Während der Drehung der Abdeckung 41 in die geschlossene Stellung stützen diese Stützscheiben 414 die Seitenflächen des Filterzylinders 43. Das Kopfende der Stützscheiben 414 verfügt über einen negativen Kreisbogen. Der Radiant dieses Kreisbogens stimmt mit dem Radiant des runden Filterzylinders 43 überein, wodurch die Positionierung des Filterzylinders 43 im Aufnahmeraum 408 unterstützt wird.
Der Montageprozess des Filters der Wasserfiltervorrichtung dieser Erfindung gestaltet sich folgendermaßen: Zuerst wird der Filterkopf 42 vom vorderen Ende des Gehäuses 40 durch den Aufnahmeraum 408 in das hintere Ende des Gehäuses 40 eingesteckt, und die beiden elastischen Kragarme 424 an beiden Seiten des Filterkopfes 42 oben und unten werden jeweils in die entsprechenden Positionierungslöcher 400 eingesteckt. Anschließend wird die Abdeckung 41 durch das Scharnier 412 des Steckverschlussteils 410 mit dem U-förmigen Teil des Klemmhakens 402 des Gehäuses 40 verbunden und die Abdeckung 41 in geöffneter Stellung gehalten. Die Reihenfolge der vorstehenden beiden Schritte kann vertauscht werden. Das heißt, zuerst wird die Abdeckung 41 auf dem Gehäuse 40 und anschließend der Filterkopf 42 auf dem hinteren Ende des Gehäuses 40 montiert. Als dritter Schritt wird der Filterzylinder 43 vom vorderen Ende des Gehäuses 40 in den Aufnahmeraum 408 gesteckt. Gleichzeitig wird der dem Filterkopf 42 am nächsten liegende
Abschnitt des Filterzylinders 43 durch Drehen demontierbar mit dem Filterkopf 42 verbunden. Zuletzt wird die Abdeckung 41 von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung gedreht. Die Stützscheiben 414 der Abdeckung 41 stützen die Seitenfläche des Filterzylinders 43 und die Positionierung des Filterzylinders 43 im Aufnahmeraum 408 wird unterstützt.
Wenn eine Demontage des Filterzylinders 43 erforderlich ist, wird zuerst die Abdeckung 41 von der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung gedreht. Der Unterschied zur herkömmlichen Technologie besteht darin, dass der Filterzylinder 43 während der Drehung der Abdeckung von geschlossener Stellung zu geöffneter Stellung in diesem Zuge keineswegs vom Filterkopf 42 abfallen wird. Anschließend muss der Nutzer manuell den Filterzylinder 43 drehen und ihn vom Filterkopf 42 demontieren und abnehmen. Ein weiterer Unterschied zur herkömmlichen Technologie besteht darin, dass der Filterkopf 42 dieses Gebrauchsmusters auf dem hinteren Ende des Gehäuses 40 befestigt ist. Er wird sich keineswegs in Folge des Demontageprozesses des Filterzylinders 43 verschieben oder drehen. Wenn der Filterkopf 42 vom Gehäuse 40 demontiert und abgenommen werden muss, muss der Nutzer die elastischen Kragarme 424 aus den Positionierungslöchern 400 lösen und anschließend den Filterkopf 42 durch das vordere Ende des Gehäuses 40 entnehmen.
Wie in Abbildung 5 dargestellt, wird die Wasserfiltervorrichtung 4 dieser Erfindung in einem elektrischen Kühlschrank montiert. Der Schrankkörper 1 dieses Kühlschranks verfügt über einen Kühllagerraum 2 und einen Gefrierraum, die nebeneinander angeordnet sind. Auf der Tür des Gefrierraums befindet sich eine Wasser- und Eisausgabevorrichtung 5. Die Wasserfiltervorrichtung 4 wird im mittleren hinteren Teil der Decke 3 des Kühllagerraums 2 befestigt. Die beiden Positionierungssteckverschlüsse 404 auf der Decke der Wasserfiltervorrichtung 4 können mit der vorab auf der Decke 3 angebrachten entsprechenden Steckverschlussvorrichtung koordiniert werden. Die Vorteile der Montage der Wasserfiltervorrichtung 4 im mittleren hinteren Teil der Decke 3 des Kühllagerraums bestehen in Folgendem: Zum einen kann der Nutzer sehr einfach den Betriebszustand der Wasserfiltervorrichtung 4 visuell kontrollieren und den Filterzylinder 43 unkompliziert austauschen. Zum anderen ist im mittleren vorderen Teil der Decke 3 in der Regel eine Leuchte für den Kühllagerraum angebracht, deren Position die Wasserfiltervorrichtung 4 genau verdecken kann. Der Nutzer erblickt von der Vorderseite des Kühlschranks nicht ohne
weiteres die Wasserfiltervorrichtung 4, was dem Inneren des Kühllagerraums 2 des Kühlschranks ein sehr ordentliches Aussehen verleiht.
Es muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dem, was vorstehend offenbart wird, lediglich um die Wasserfiltervorrichtung einer konkreten Ausführungsweise dieser Erfindung handelt. Allgemeines technisches Personal aus diesem Gebiet ist nach dem Studium dieser Ausführungsweise ohne den Aufwand schöpferischer Arbeit voll und ganz in der Lage, auf der Grundlage konkreter Erfordernisse diese Ausführungsweise in geeigneter Weise anzupassen. Zum Beispiel umfasst die Befestigungsvorrichtung des Filterkopfes dieser Ausführungsweise auf einem Ende des Gehäuses angebrachte Positionierungslöcher und auf dem Filterkopf angebrachte elastische Kragarme. Dies kann auch dergestalt angepasst werden, dass die Positionierungslöcher auf dem Filterkopf und die elastischen Kragarme auf dem Gehäuse angebracht werden, oder dass die Positionierungslöcher als eine Vertiefung mit Positionierungsfunktion gestaltet werden. Als ein weiteres Beispiel ist der Klauenteil der Verbindungsvorrichtung zwischen Gehäuse und Abdeckung dieser Ausführungsweise auf dem Gehäuse angebracht, was auch dergestalt angepasst werden kann, dass der Klauenteil auf der Abdeckung angebracht wird und das dem Klauenteil zugeordnete Scharnier auf dem Gehäuse angebracht wird. Um noch ein Beispiel zu nennen, ist die äußere Kontur des Filterzylinders dieser Ausführungsweise rund, kann in anderen Ausführungsweisen jedoch auch quadratisch sein. Dann muss die Gestalt des Kopfendes der Stützscheibe der Abdeckung ebenfalls in entsprechender Weise so angepasst werden, dass sie mit der äußeren Kontur des Filterzylinders übereinstimmt. Diese vorstehenden geeigneten Anpassungen sollen innerhalb des Schutzbereichs der Ansprüche dieser Erfindung liegen.