EP1858294A2 - Hörvorrichtung mit angeschraubter Verschlusseinrichtung - Google Patents

Hörvorrichtung mit angeschraubter Verschlusseinrichtung Download PDF

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EP1858294A2
EP1858294A2 EP07106684A EP07106684A EP1858294A2 EP 1858294 A2 EP1858294 A2 EP 1858294A2 EP 07106684 A EP07106684 A EP 07106684A EP 07106684 A EP07106684 A EP 07106684A EP 1858294 A2 EP1858294 A2 EP 1858294A2
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EP
European Patent Office
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opening
housing
screw
hearing
bore
Prior art date
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Withdrawn
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EP07106684A
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EP1858294A3 (de
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Robert Kasanmascheff
Harald Klemenz
Frank Koch
Tom Weidner
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Sivantos GmbH
Original Assignee
Siemens Audiologische Technik GmbH
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Filing date
Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Electric hearing aids
    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Electric hearing aids
    • H04R25/60Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
    • H04R25/609Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles of circuitry
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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    • H04R25/00Electric hearing aids
    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
    • H04R25/658Manufacture of housing parts

Definitions

  • a hearing device for this purpose with a housing which has an opening, a closure device with which the opening is detachably closed from the outside and which has a first bore, and a screw which is passed through the bore and screwed into a second bore in that the closure device is pressed onto the opening by the screw, wherein the housing has a stalagmite-like projection which is molded onto the inner wall of the housing and has the second bore along its longitudinal axis, so that the screw can pass through the projection on the inner wall of the housing Housing is attached.
  • the closure device may be part of a face plate or an electronic module.
  • the attachment according to the invention thus allows the attachment of a module to the hearing aid housing in a simple manner.

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Abstract

Ein Modul (3) soll einfach an das Gehäuse (1) einer Hörvorrichtung insbesondere eines Hörgerätes angebaut werden können. Hierzu ist ein Steg (4) vorgesehen, der eine Bohrung aufweist. Eine Schraube (3) wird durch eine Bohrung (7) in dem Modul (3) hindurchgesteckt und in die Bohrung (5) des Stegs (4) eingeschraubt, so dass das Modul (3) bzw. der Verschluss der Öffnung (2) durch die Schraube (6) auf die Öffnung bedrückt wird. Alternativ kann auch ein zylinderförmiger Vorsprung an die Innenwand des Gehäuses angeformt sein, in dem die Schraube (6) eingeschraubt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hörvorrichtung mit einem Gehäuse, das eine Öffnung aufweist, und eine Verschlusseinrichtung, mit der die Öffnung abnehmbar von außen verschlossen ist und die eine erste Bohrung aufweist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Hörgerät, z. B. ein In-dem-Ohr-Hörgerät.
  • Um In-dem-Ohr-Hörgeräte leichter und kostengünstiger bauen zu können, sind verschiedene Hersteller zur Modularisierung übergegangen. Hierbei werden fertige Module in eine passende Aussparung in der Schale eingebracht. Auf Grund von Fertigungstoleranzen ist es notwendig, mehr oder weniger aufwendige Systeme zur Verankerung des Moduls in der Schale zu verwenden. Teilweise werden daher die Module in die Hörgeräteschale eingeklebt. Es werden zur Verankerung des Moduls aber auch spezielle Verriegelungssysteme eingesetzt.
  • Aus der Druckschrift JP 11-055797 A ist eine Hörgeräteschale für ein In-dem-Ohr-Hörgerät bekannt, das eine Öffnung mit nach Innen stehendem Kragen aufweist. In dem Kragen sind Bohrungen vorgesehen. Auf den Kragen ist eine face plate aufschraubbar.
  • Darüber hinaus zeigt die Druckschrift US 2003 123 687 A1 ein modulares Hörgerät mit zwei koppelbaren face plates. Die Hörgeräteschale besitzt eine Öffnung mit einer Schalenkante. Ein Teil der Schale wird zwischen die Face-plate-Stücke geklemmt, wenn diese zusammengefügt werden. Auf diese Weise werden die face plates an der Hörgeräteschale befestigt.
  • Aus der Druckschrift EP 1 315 401 B1 ist eine Hörhilfe mit einem Gehäuse bekannt. Diese Hörhilfe weist einen ersten, oberen Abdeckungsteil und einen zweiten, unteren Abdeckungsteil auf. Die beiden Teile werden durch eine oder mehrere Schrauben zusammengeschraubt und halten dabei einen Rand oder Endbereich des Hörhilfegehäuses. Das obere Abdeckungsteil dient als Verschlusseinrichtung für eine Öffnung im Gehäuse und es wird durch die Schrauben gegen die Öffnung gepresst, weil das untere Abdeckungsteil die entsprechende Gegenkraft an den Rand der Innenwand des Gehäuses weiterleitet.
  • Darüber hinaus beschreibt die Druckschrift DE 35 05 099 C2 ein Hörgerät mit einem Gehäuseteil, das eine Öffnung und vier in etwa zylindrische Vorsprünge aufweist, welche an der Innenwand des Gehäuses angeformt sind. Eine Frontplatte wird mithilfe von Stiften in Blindlöchern gehalten. Anstelle der Stifte können auch Schrauben benutzt werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Befestigung einer face plate oder eines Moduls an der Hörgeräteschale zu vereinfachen und gleichzeitig die Montage oder den Aufbau der Hörvorrichtung zu erleichtern bzw. zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird hierzu bereitgestellt eine Hörvorrichtung mit einem Gehäuse, das eine Öffnung aufweist, einer Verschlusseinrichtung, mit der die Öffnung abnehmbar von außen verschlossen ist und die eine erste Bohrung aufweist, und einer Schraube, die durch die Bohrung hindurchgeführt und in eine zweite Bohrung eingeschraubt ist, so dass die Verschlusseinrichtung durch die Schraube auf die Öffnung gedrückt ist, wobei das Gehäuse einen stalagmitenartigen Vorsprung aufweist, der an die Innenwand des Gehäuses angeformt ist und entlang seiner Längsachse die zweite Bohrung aufweist, so dass die Schraube durch den Vorsprung an der Innenwand des Gehäuses befestigt ist.
  • Durch den erfindungsgemäßen Aufbau ergibt sich eine einfache Montage der Hörvorrichtung ohne Verwendung aufwendiger mechanischer Baugruppen. Umgekehrt lässt sich die Hörvorrichtung durch den vorteilhaften Aufbau auch leicht zerlegen.
  • Es kann mindestens ein weiterer zylindrischer Vorsprung und mindestens eine weitere Schraube jeweils mit der genannten Funktion vorgesehen sein. Auch hierdurch lässt sich die Verschlusseinrichtung besser an dem Gehäuse fixieren.
  • Die Verschlusseinrichtung kann Teil einer face plate bzw. eines Elektronikmoduls sein. Die erfindungsgemäße Befestigung erlaubt somit in einfacher Weise das Anbringen eines Moduls an dem Hörgerätegehäuse.
  • Die zur Befestigung verwendete Schraube kann ein Schneidgewinde aufweisen. Damit ist es nicht mehr zwangsläufig notwendig, dass die zweite Bohrung ein Innengewinde besitzt.
  • Die Hörvorrichtung kann ferner so ausgestaltet sein, dass sie zwischen der Verschlusseinrichtung und der Öffnung eine auswechselbare Dichtung aufweist. Damit kann ein wasserdichter oder schmutzdichter Verschluss der Öffnung geschaffen werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:
  • FIG 1
    einen Querschnitt durch eine nicht beanspruchte Hörvorrichtung und
    FIG 2
    einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Die nachfolgend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar. Im Zusammenhang mit FIG 1 wird jedoch zunächst eine nicht beanspruchte Hörvorrichtung dargestellt. Anhand dieser Hörvorrichtung sind konstruktive Details beschrieben, die auch für die erfindungsgemäße Bauform (FIG 2) vorteilhaft sein können.
  • Die in FIG 1 wiedergegebene Hörgeräteschale 1 besitzt eine Öffnung 2. In diese Öffnung 2 wird eine face plate 3 eingesetzt. Der Einfachheit halber ist sie in FIG 1 lediglich als eine Platte mit einem senkrechten Rand dargestellt. Ebenso ist die Öffnung 2 lediglich mit einem einfachen Rand dargestellt. Tatsächlich besitzt die Öffnung 2 und/oder die face plate 3 an ihrem Rand eine Kontur, so dass sich die face plate 3 in die Öffnung 2 formschlüssig einsetzen lässt, ohne ins Innere der Hörgeräteschale 1 zu fallen.
  • Im Inneren der Hörgeräteschale 1 ist ein Steg 4 angeordnet, der eine Bohrung 5 als Schraubenaufnahme besitzt. In diese Schraubenaufnahme 5 ist eine Schraube 6 eingeschraubt, die durch eine Bohrung 7 in der face plate 3 gesteckt ist. Da der Steg im Inneren der Hörgeräteschale 1 verankert ist, wird die face plate 3 durch die Schraube 6 fest in der Öffnung 2 der Hörgeräteschale 1 verankert.
  • Der Steg 4 kann als separates Teil nachträglich in die Hörgeräteschale 1 eingefügt werden. Hinsichtlich der Dimensionierung ist es notwendig, dass er länger bzw. größer als eine Öffnungsweite der Öffnung 2 ist. Wenn der Steg 4 dann parallel zu der Öffnung 2 angeordnet ist, kann er durch diese nicht aus dem Inneren der Gehäuseschale 1 entnommen werden.
  • Alternativ ist der Steg 4 einteilig mit der Hörgeräteschale 1 verbunden. So kann beispielsweise im Rahmen der Fertigung der Schale mit Methoden des "Rapid Prototyping" in die Schale der Steg 4 einschließlich der Bohrung 5 eingeformt werden. Die Bohrung 5 des Stegs 4 kann senkrecht unter der Öffnung 2 angeordnet sein. Sie kann aber auch außerhalb eines gedachten Zylinders, dessen Längsachse senkrecht zur Öffnung 2 verläuft und dessen Mantelfläche in Umfangsrichtung die Kontur der Öffnung 2 besitzt, angeordnet sein. In diesem Fall kann die face plate 3 durch eine schräg verlaufende Schraube 6 in der Bohrung 5 befestigt werden.
  • Der Steg 4 kann stabförmig aber auch sternförmig mit der Bohrung 5 in der Mitte ausgebildet sein. In jedem Fall ist gewährleistet, dass die face plate 3 bzw. das entsprechende Modul durch die Schraube 6 hinreichend in die Öffnung 2 gezogen wird.
  • Die Schraube 6 besitzt ein Schneidgewinde und schneidet damit ihr Gewinde selbst in die Bohrung 5 des Stegs 4. Bei Verwendung von Senk- bzw. Kugelkopfschrauben oder entsprechend geformten Aufnahmen im face plate 3 kann gewährleistet werden, dass die Verschraubung auch dann ohne weiteres möglich ist, wenn sich die Komponenten auf Grund von Fertigungstoleranzen bei der Montage etwas verkanten.
  • FIG 2 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hörvorrichtung, wobei der Übersicht halber auch hier auf eine Darstellung der Elektronikkomponenten im Inneren der Schale 1 verzichtet ist. Wiederum soll eine face plate 3 bzw. ein Modul in die Öffnung 2 der Hörgeräteschale 1 eingeschraubt werden. Die Öffnung 2 besitzt hier im Querschnitt eine stufenförmige Kontur und die face plate 3 eine hierzu korrespondierende Kontur. Optional wird in die Öffnung 2 eine Dichtung, z. B. ein Dichtring, eingebracht.
  • Die Hörgeräteschale 1 besitzt im Inneren einen einteilig angeformten zylinderförmigen bzw. stabförmigen Vorsprung 8. Dieser kann wie in FIG 2 angedeutet auch leicht konisch ausgebildet sein und besitzt in seinem Inneren eine Bohrung, in die die Schraube 6 einschraubbar ist. Der stalagmitenartige Vorsprung 8 hat den Vorteil, dass er sehr wenig Bauraum benötigt, was insbesondere für In-dem-Ohr-Hörgeräte wichtig ist. Außerdem kann er praktisch an jeder Stelle gegenüber der Öffnung 2 platziert werden.
  • Selbstverständlich können auch hier für die Fertigung der Schale 1 Rapid-Prototyping-Verfahren verwendet werden. Außerdem lassen sich auch bei dieser Ausführungsform die oben geschilderten Schrauben einsetzen.
  • Die oben dargestellten bevorzugten Ausführungsformen erlauben durch die Verschraubung eine einfache Montage und ebenso eine einfache Zerlegung ohne Verwendung aufwendiger mechanischer Baugruppen. Auf Grund der Verschraubung entfallen auch Wartezeiten, die bei einem Verkleben des Moduls bzw. der face plate notwendig wären.

Claims (5)

  1. Hörvorrichtung mit
    - einem Gehäuse (1), das eine Öffnung (2) aufweist,
    - einer Verschlusseinrichtung, mit der die Öffnung (2) abnehmbar von außen verschlossen ist und die eine erste Bohrung (7) aufweist, und
    - einer Schraube (6), die durch die erste Bohrung (7) hindurchgeführt und in eine zweite Bohrung eingeschraubt ist, so dass die Verschlusseinrichtung durch die Schraube (6) auf die Öffnung (2) gedrückt ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    - das Gehäuse einen stalagmitenartigen Vorsprung (8) aufweist, der an die Innenwand des Gehäuses (1) angeformt ist und entlang seiner Längsachse die zweite Bohrung aufweist, so dass die Schraube (6) durch den Vorsprung (8) an der Innenwand des Gehäuses (1) befestigt ist.
  2. Hörvorrichtung nach Anspruch 1, die mindestens einen weiteren zylindrischen Vorsprung (8) und mindestens eine weitere Schraube (6) jeweils mit der genannten Funktion aufweist.
  3. Hörvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verschlusseinrichtung Teil eines Elektronikmoduls ist.
  4. Hörvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schraube (6) ein Schneidgewinde besitzt.
  5. Hörvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die zwischen der Verschlusseinrichtung und der Öffnung (2) eine auswechselbare Dichtung aufweist.
EP07106684A 2006-05-19 2007-04-23 Hörvorrichtung mit angeschraubter Verschlusseinrichtung Withdrawn EP1858294A3 (de)

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