EP1554704A1 - Halteteil zur warensicherung - Google Patents

Halteteil zur warensicherung

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EP1554704A1
EP1554704A1 EP03809314A EP03809314A EP1554704A1 EP 1554704 A1 EP1554704 A1 EP 1554704A1 EP 03809314 A EP03809314 A EP 03809314A EP 03809314 A EP03809314 A EP 03809314A EP 1554704 A1 EP1554704 A1 EP 1554704A1
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EP
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holding part
holding
fastening
adhesive tape
goods
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EP03809314A
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Reinhold Ott
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    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02—Mechanical actuation
    • G08B13/14—Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles
    • G08B13/1445—Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles with detection of interference with a cable tethering an article, e.g. alarm activated by detecting detachment of article, breaking or stretching of cable
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B73/00—Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices
    • E05B73/0005—Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices using chains, cables or the like
    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02—Mechanical actuation
    • G08B13/14—Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles
    • G08B13/149—Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles with electric, magnetic, capacitive switch actuation

Definitions

  • the present invention also relates to a fastening point for a holding part and an alarm system with a holding part and a fastening point.
  • the adhesive tape detaches from the holding part and the goods without leaving any residue. This makes it possible to reuse the holding part. For this it is only necessary to attach the holding part to the same or a different product using a new double-sided adhesive tape.
  • a very advantageous embodiment of the holding part according to the invention is characterized in that the first holding area and the second holding area consist of the same material, so that in particular the manufacture is simplified and thus production costs are reduced.
  • the high assembly effort required to connect the flat elements to the holding part is eliminated in the case of flat elements mounted in ball joints.
  • a material thickness of the second holding area is less than a material thickness of the first holding area, which makes it easier to deform the second holding area compared to the first holding area.
  • the material thickness in the first holding area is to be selected in such a way that a stable fastening of the holding part to the fastening part is ensured, while the material thickness in the second holding area is to be selected in such a way that the holding part in the second holding area can also be adapted to round surfaces.
  • the second holding area 5 of the holding part 1 can e.g. be rectangular or round or consist of several segments, for example arranged radially around the first holding area 3.

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

Halteteil zur Warensicherung
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteteil zur Sicherung einer Ware gegen Diebstahl, wobei das Halteteil einen ersten Haltebereich insbesondere zur Befestigung des Halteteils an einem Befestigungsteil und mindestens einen zweiten Haltebereich insbesondere zur Befestigung des Halteteils an der Ware aufweist, wobei der zweite Haltebereich leichter verformbar ausgebildet ist als der erste Haltebereich, und wobei das Halteteil mittels eines doppelseitigen Klebebands an der Ware anbringbar ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus ein Befestigungstell für ein Halteteil sowie eine Alarmanlage mit einem Halteteil und einem Befestigungstell.
Bei bekannten Alarmanlagen, die beispielsweise in Kaufhausern oder anderen Ausstellungsräumen eingesetzt werden, um eine präsentierte Ware gegen Diebstahl zu schützen, wird das Halteteil oft mit eigens dafür vorgesehenen Flachenelementen an der zu sichernden Ware befestigt. Die Montage der Flachenelemente ist aufwendig und erhöht die Produktionskosten .
Ein besonders hoher Fertigungsaufwand ist bei Flachenelementen gegeben, die mittels Kugelgelenken m dem Halteteil gelagert sind. Diese Flachenelemente erlauben das Anbringen eines damit ausgestatteten Halteteils auch an runden Gegenstanden. Neben dem hohen Fertigungsaufwand ist insbesondere auch die Baugroße eines derartigen Halteteils für viele Arten von zu präsentierenden Waren zu groß. Zur optisch ansprechenden Präsentation der Ware ist es erforderlich, dass das Halteteil eine verhältnismäßig geringe Baugroße aufweist. Aus der US 5 565 848 A ist es bekannt, einen Korper aus gummiartigem Material zu verwenden, der damit an die zu sichernde Ware anpaßbar ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Halteteil zur Warensicherung sowie eine Alarmanlage mit einem Halteteil derart weiterzubilden, dass eine einfache und ansprechende Präsentation der Ware möglich ist, und dass gleichzeitig die Befestigung des Halteteils an der Ware möglichst einfach ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Halteteil der eingangs genannten Art erfindungsgemaß dadurch gelost, dass das doppelseitige Klebeband dehnbar ausgebildet ist.
Auf diese Weise kann sich das Klebeband ohne weiteres an jegliche Wölbung der zu sichernden Ware anpassen. Wird somit das Halteteil mittels des Klebebands auf die Ware aufgeklebt, so entsteht auch dann eine feste Verbindung zwischen dem Halteteil und der Ware, wenn die Flache, auf die das Halteteil aufgeklebt wird, gewölbt ist. Dies wird durch die Verformbarkeit des Halteteils einerseits und die Dehnbarkeit des Klebebands andererseits erreicht.
Weiterhin ist es möglich, das Klebeband aufgrund seiner Dehnbarkeit seitlich abzuziehen, so dass es sich etwa gleichzeitig von dem Halteteil und der Ware ablost. Vorzugsweise wird dann durch die Dehnung und/oder die Ablösung ein Alarm ausgelost.
Insbesondere bei Verwendung eines sogenannten "Tesa-Power- Strip" lost sich in diesem Fall das Klebeband ohne Ruckstande von dem Halteteil und der Ware ab. Damit ist es möglich, das Halteteil wiederzuverwenden. Hierzu ist es nur erforderlich, das Halteteil mittels eines neuen doppelseitigen Klebebands auf derselben oder einer anderen Ware anzubringen.
Im Hinblick auf die Ausbildung des Halteteils ist es möglich, den zweiten Haltebereich z.B. an abgerundete bzw. runde Außenflachen von zu präsentierenden Gegenstanden anzupassen, wahrend der erste Haltebereich eine hinreichende Stabilität zur Befestigung des Halteteils mit dem Befestigungsteil aufweist .
Eine sehr vorteilhafte Ausfuhrungsform des erfindungsgemaßen Halteteils ist dadurch gekennzeichnet, dass der erste Haltebereich und der zweite Haltebereich aus demselben Material bestehen, so dass sich insbesondere die Herstellung vereinfacht und damit Produktionskosten gesenkt werden. Hierbei entfallt beispielsweise der bei in Kugelgelenken gelagerten Flachenelementen erforderliche hohe Montageaufwand zur Verbindung der Flachenelemente mit dem Halteteil.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn der erste Haltebereich und der zweite Haltebereich integraler Bestandteil des Halteteils sind, so dass gar kein Montageaufwand mehr anfallt, um das erste mit dem zweiten Halteteil zu verbinden. Das Halteteil besteht vorzugsweise aus elastisch verformbarem Material, beispielsweise aus Kunststoff.
Gemäß einer weiteren sehr vorteilhaften Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Materialdicke des zweiten Haltebereichs geringer als eine Materialdicke des ersten Haltebereichs, wodurch eine leichtere Verformbarkeit des zweiten Haltebereichs im Vergleich zum ersten Haltebereich erzielbar ist. Die Materialdicke im ersten Haltebereich ist derart zu wählen, dass eine stabile Befestigung des Halteteils an dem Befestigungsteil gewährleistet ist, wahrend die Materialdicke im zweiten Haltebereich derart zu wählen ist, dass das Halteteil im zweiten Haltebereich auch an runde Oberflachen anpassbar ist.
Es ist auch möglich, eine Verjüngung des Halteteils bei dem ersten Haltebereich, insbesondere zwischen dem ersten und dem zweiten Haltebereich, vorzusehen, so dass auch der Ware zugewandten Bereiche des ersten Halteteils hinreichend flexibel ausgebildet und damit an beliebige Warenformen anpassbar sind. Ganz besonders vorteilhaft ist gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung, eine Haftschicht im zweiten Haltebereich zur Befestigung des Halteteils an der Ware vorzusehen. Die Haftschicht kann beispielsweise aus doppelseitig klebendem Klebeband bestehen, wie es beispielsweise unter der Handelsbezeichnung "Tesa-Power-Stπp" des Unternehmens Beiersdorf erhältlich ist.
Es ist auch möglich, die Haftschicht auf der gesamten der Ware zugewandten Flache des Halteteils anzubringen, also auch auf den der Ware zugewandten Bereichen des ersten Halteteils, sofern diese die Ware ebenfalls kontaktieren sollen. Damit ist noch eine bessere Haftung des Halteteils an der Ware erzielbar .
Eine weitere Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass das Halteteil losbar mit dem Befestigungstell verbindbar und insbesondere in das Befestigungstell einrastbar und/oder klemmbar und/oder einhangbar ist. Hierdurch ist eine einfache Anbringung des Halteteils am Befestigungsteil möglich, an dem das Halteteil mitsamt der Ware verbleibt, solange die Ware nicht durch einen Kunden ergriffen wird.
Ganz besonders vorteilhaft ist es gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung, dass das Halteteil Sensormittel zur Überprüfung einer ordnungsgemäßen Befestigung des Halteteils an der Ware aufweist. Die Sensormittel können beispielsweise in der Haftschicht integriert sein und sind vorzugsweise als ohmsche/kapazitive Schalter oder auch als optische Sensormittel ausgebildet.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung der Sensormittel als elektrische Sensormittel, wobei eine elektrische Leiterschleife im Bereich der Haftschicht ausgebildet ist, die bei einem Versuch, die Ware von dem an ihr befestigten Halteteil bzw. von der Haftschicht zu trennen, unterbrochen wird. Zur Auswertung eines derartigen Diebstahlversuchs ist eine Auswertschaltung vorgesehen, die über elektrische Verbindungsmittel mit den Sensormitteln verbunden ist. Die Auswertschaltung kann beispielsweise in dem Halteteil vorgesehen sein.
Eine weitere Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Auswertschaltung im Befestigungstell untergebracht ist. Hierbei ist es besonders zweckmäßig, dass die Sensormittel des Halteteils über ein Kabel mit der Auswertschaltung verbunden sind.
Zusätzlich oder auch alternativ hierzu ist es möglich, mechanische Verbindungsmittel zur Verbindung des Halteteils mit dem Befestigungsteil einzusetzen. Die mechanischen Verbindungsmittel können beispielsweise als Draht ausgebildet sein .
Um eine möglichst ansprechende Präsentation der ausgestellten Ware zu ermöglichen, wird gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dass die Verbmdungsmittel vorzugsweise aufrollbar in das Befestigungstell integrierbar sind. Hierzu ist es vorteilhaft, eine Aufrollvorπchtung für die Verbindungsmittel in das Befestigungstell zu integrieren. Eine derartige Aufrollvorπchtung kann beispielsweise in Form einer Kabeltrommel oder dergleichen ausgebildet sein. Das jeweilige aufzurollende elektrische oder mechanische Verbmdungsmittel ist für diesen Fall entsprechend klein bauend, das heißt mit einem möglichst geringen Querschnitt, auszubilden.
Eine Kontaktierung der elektrischen Verbindungsmittel in der Aufrollvorrichtung ist beispielsweise über Kugelkontakte möglich .
Als eine weitere Losung der Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Alarmanlage mit einem erfindungsgemaßen Halteteil vorgeschlagen . Bei einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Halteteil lösbar mit den elektrischen und/oder mechanischen Verbindungsmitteln verbunden. Ein elektrisches Verbindungskabel, das z.B. die Sensormittel des Halteteils mit einer in dem Befestigungsteil befindlichen Auswertschaltung verbindet, kann beispielsweise über einen Stecker lösbar mit dem Halteteil verbunden sein.
Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung beziehungsweise Darstellung in der Beschreibung beziehungsweise der Zeichnung.
Figur 1 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Halteteil in einer Seitenansicht, und
Figur 2 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Halteteils.
Das Halteteil 1 weist einen ersten Haltebereich 3 auf, der zur Befestigung des Halteteils 1 an einem Befestigungsteil 4 einerseits sowie zur Befestigung des Halteteils 1 an einer Ware 2 dient. Ferner weist das Halteteil 1 einen zweiten Haltebereich 5 auf, der zur weiteren Befestigung des Halteteils 1 an der Ware 2 vorgesehen ist. Von der Ware 2 ist in Figur 1 nur ein Teil dargestellt.
Die Befestigung des Halteteils 1 an dem Befestigungsteil 4 erfolgt über einen kombinierten Häng- und Rastmechanismus, bei dem das Halteteil 1 zur Befestigung am Befestigungsteil 4 zunächst in das Befestigungsteil 4 eingehängt und dann mit leichtem Druck eingerastet wird. Auf diese Weise wird das Halteteil 1 mitsamt der Ware 2 sicher von dem Befestigungsteil 4 gehalten und ist durch Entriegeln des Rastmechanismus wieder von dem Befestigungsteil 4 abnehmbar.
Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, ist die Materialdicke des Halteteils 1 im zweiten Haltebereich 5 geringer als die Materialdicke des Halteteils 1 im ersten Haltebereich 3, wobei der zweite Haltebereich 5 flächenhaft ausgestaltet ist und die Materialdicke über den gesamten zweiten Haltebereich 5 etwa konstant ist.
Sowohl der erste Haltebereich 3 als auch der zweite Haltebereich 5 sind integraler Bestandteil des Halteteils 1, d.h. bei dem erfindungsgemäßen Halteteil 1 ist keine Montage erforderlich, wie sie bei herkömmlichen Halteteilen beispielsweise zur Befestigung von die Ware 2 kontaktierenden Flächenelementen an dem Halteteil 1 erforderlich ist.
Durch die geringere Materialdicke im zweiten Haltebereich 5 ist das Halteteil 1 im zweiten Haltebereich 5 leichter verformbar als im ersten Haltebereich 3. Hierdurch ist eine sichere Befestigung des Halteteils 1 an dem Befestigungsteil 4 möglich, während das Halteteil 1 durch elastische Verformung des zweiten Haltebereichs 5 zugleich an nahezu beliebig gerundete Waren 2 anpassbar ist. Die gute Anpassung an die Warenform ermöglicht eine Maxi ierung der Kontaktfläche zwischen dem Halteteil 1 und der Ware 2, wodurch bei Verwendung einer Haftschicht (nicht gezeigt) zwischen dem Halteteil 1 und der Ware 2 eine sichere Verbindung gewährleistet ist.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn als Haftschicht ein doppelseitig klebendes Klebeband verwendet wird, das flexibel und dehnbar ausgebildet ist. Ein derartiges Klebeband besitzt eine Dicke von etwa 1 mm und weist eine weiche Materialbeschaffenheit auf. Vorzugsweise kann das von dem Unternehmen Beiersdorf unter der Handelsbezeichnung "Tesa- Power-Strip" vertriebene doppelseitig klebende Klebeband eingesetzt werden.
Um einen Diebstahlversuch zu erkennen, ist das Halteteil 1 mit in die Haftschicht integrierten elektrischen Sensormitteln (nicht gezeigt) ausgestattet, die das Halteteil 1 auf ordnungsgemäße Befestigung an der Ware 2 uoerprufen. Die Sensormittel sind als Schalter, insbesondere als mehrteilige Leiterschleife z.B. bestehend aus Folienleitern oder auch elektrisch leitfahigen Leitschichten auf der Haftschicht, ausgebildet, die bei Diebstahlversuchen geöffnet werden.
Aufgrund ihrer üblicherweise hohen Empfindlichkeit eignen sich auch kapazitive Sensoren allein oder in Verbindung mit ohmschen Sensoren zur Überwachung der Ware 2. Ferner ist es möglich, optische Sensoren einzusetzen.
Zur Alarmsignalisierung sind die Sensormittel über ein dünnes Kabel 6 mit einer Auswertschaltung 7 verbunden, die in dem Befestigungstell 4 angeordnet ist. Die Auswertschaltung 7 ist batteriebetrieben und ermöglicht damit eine Warensicherung auch an Orten ohne zusätzliche elektrische Energieversorgung wie z.B. das Stromnetz.
Die Auswertschaltung 7 erkennt ein Offnen der in der Haftschicht integrierten Schalter und gibt über einen Piezo- Schallwandler und eine Signallampe ein optisches und ein akustisches Warnsignal ab.
Für das Kabel 6 ist in dem Befestigungstell 4 eine Aufrollvorrichtung (nicht gezeigt) vom Prinzip einer Kabeltrommel vorgesehen, die das Kabel 6 bei Nichtgebrauch aufwickelt. Dadurch hangt das Kabel 6 nicht frei in einer die Ware 2 umgebenden Prasentationsflache herum, was den optischen Eindruck der präsentierten Ware 2 beeinträchtigen wurde. Die Kontaktierung des Kabels 6 in der Aufrollvorrichtung erfolgt über ebenfalls nicht dargestellte Kugelkontakte. Sobald die Ware 2 mitsamt dem Halteteil 1 von dem Befestigungste l 4 gelost wird, um z.B. durch einen Interessenten m Augenschein genommen zu werden, wird das Kabel 6 von der Aufrollvorrichtung abgerollt. Damit bleibt das Halteteil 1 bzw. die darin enthaltenen Sensormittel stets in Verbindung mit der Auswertschaltung 7, so dass eine kontinuierliche Überwachung der Ware 2 gewanrleistet ist.
Der einfache Aufbau des Halteteils 1 ermöglicht eine kostengünstige Fertigung, beispielsweise im
Spritzgussverfahren, und erlaubt ferner eine umweltgerechte Entsorgung des Halteteils 1, bei dem keine Mateπaltrennung erforderlich ist, da es aus nur einem Material besteht.
Die unterschiedliche Materialdicke in den verschiedenen Bereichen 3, 5 des Halteteils 1 gewahrleistet gleichzeitig hohe Festigkeit zur Befestigung des Halteteils 1 an dem Befestigungstell 4 und leichte Verformbarkeit zur optimalen Anpassung an die Ware 2. Darüber hinaus ist es auch möglich, das Halteteil 1 an einer ebenen Flache einer Ware zu befestigen .
Für unterschiedliche Anwendungsbereiche / Warengroßen ist eine dementsprechende Geometrie des zweiten Haltebereichs 5 des Halteteils 1 denkbar. Der zweite Haltebereich 5 kann z.B. rechteckformig oder rund ausgebildet sein oder auch aus mehreren, beispielsweise radial um den ersten Haltebereich 3 angeordneten Segmenten bestehen.
Das doppelseitig klebende Klebeband ist aufgrund seiner einfachen Konfektionierung an alle möglichen Formen insbesondere des zweiten Haltebereichs 5 des Halteteils 1 leicht anpassbar. Zu seiner Anbringung ist es nur erforderlich, das doppelseitige Klebeband auf die der Ware 2 zugewandte Flache des, Halteteils 1 aufzukleben, um danach das Halteteil 1 mit dem doppelseitigen Klebeband auf die Ware 2 aufzukleben. Aufgrund seiner Dehnbarkeit paßt sich das doppelseitige Klebeband dabei automatisch jeder Wölbung der Ware 2 an.
Bei einem Dieostahlversucn ist es möglich, dass das doppelseitige Klebeband zur Seite, also etwa in der Ebene des Klebebands selbst bzw. etwa parallel dazu, abgezogen wird. Ein derartiges Vorgehen ist aufgrund der dehnbaren Eigenschaften des Klebebands möglich. Dies hat zur Folge, dass sich das Klebeband etwa gleichzeitig und gleichartig von der Ware 2 und dem Halteteil 1 ablost. Dies ergibt sich daraus, dass die Dehnung aufgrund der geringen Materialdicke des Klebebands auf beiden Seiten des Klebebands praktisch identisch ablauft und damit der Ablosevorgang praktisch gleichzeitig und gleichartig vonstatten geht. Die Dehnung und/oder das Ablosen des Klebebands haben dann wiederum zur Folge, dass der bereits erwähnte Schalter, also beispielsweise eine in der Haftschicht integrierte Leiterschleife, geöffnet wird, was eine Alarmierung auslost.
Zusätzlich kann das doppelseitige Klebeband mit einem Anfassbereich versehen sein, der sich außerhalb der von dem Halteteil 1 gebildeten Flache befindet, und in dem das Klebeband keine klebenden Eigenschaften besitzt. Beispielsweise kann das Klebeband dort beidseitig mit einer Folie versehen sein. In diesem Anfassbereich kann das Klebeband dann gehalten und - wie erläutert - zur Seite abgezogen werden.
Der Anfassbereich ist dabei vorzugsweise für eine Bedienperson vorgesehen, die das Halteteil 1 beispielsweise an einer anderen Ware 2 anbringen will. Die Bedienperson kann dann das doppelseitige Klebeband an dem Anfassbereich festhalten und zur Seite abziehen. Dabei wird ein Alarm ausgelost, der jedoch in diesem Fall beispielsweise von der Bedienperson sofort wieder geloscht werden kann, da es sich ja um keinen Diebstahlversuch handelt. Danach kann das doppelseitige Klebeband vollständig von dem Halteteil 1 und der Ware 2 abgelost werden. Bei Verwendung eines "Tesa-Pwer-Strip" oder eines vergleichbaren Klebebands ist die Haftschicht üblicherweise ohne Ruckstande von der Ware 2 und auch von dem Halteteil 1 entfernbar.
Danach kann das Halteteil 1 zusammen mit einem neuen doppelseitigen Klebeband auf der anderen Ware 2 angebracht werden .
Wird der Anfassbereich bei einem Diebstahlversuch zum seitlichen Abziehen des Klebebands benutzt, so wird - wie beschrieben - ein Alarm ausgelost. Nach eine Überprüfung der Alarmierung durch eine Bedienperson kann auch in diesem Fall das Halteteil 1 mit einem neuen doppelseiten Klebeband auf derselben oder auf einer anderen Ware 2 angebracht werden.
Bei einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung, die in Figur 2 dargestellt ist, ist die Auswertschaltung 7 direkt in dem Halteteil 1 vorgesehen. Die Auswertschaltung ist vorzugsweise im ersten Haltebereich 3 angebracht. In diesem Fall ist es denkbar, dass keine elektrische Kabelverbindung zwischen dem Halteteil 1 und dem Befestigungstell 4 vorgesehen ist, sondern nur eine mechanische Verbindung, beispielsweise mit einem dünnen Drahtseil (nicht gezeigt) oder dergleichen.
Eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung sieht vor, dass das Halteteil 1 (Figur 1) losbar mit dem Befestigungsteil 4 verbunden ist. Eine derartige losbare Verbindung kann beispielsweise durch eine Steckverbindung zwischen dem Kabel 6 (Figur 1) und dem Halteteil 1 gebildet sein.
Insgesamt ist bei einer Alarmanlage mit dem erfindungsgemaßen Halteteil 1 und dem Befestigungstell 4 eine einfache und ansprechende Präsentation der Ware 2 bei gleichzeitig einfacher Befestigung des Halteteils 1 an der Ware 2 möglich.

Claims

Patentansprüche
1. Halteteil (1) zur Sicherung einer Ware (2) gegen Diebstahl, wobei das Halteteil (1) einen ersten Haltebereich (3) insbesondere zur Befestigung des Halteteils (1) an einem Befestigungsteil (4) und mindestens einen zweiten Haltebereich (5) insbesondere zur Befestigung des Halteteils (1) an der Ware (2) aufweist, wobei der zweite Haltebereich (5) leichter verformbar ausgebildet ist als der erste Haltebereich (3), und wobei das Halteteil (1) mittels eines doppelseitigen Klebebands an der Ware (2) anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das doppelseitige Klebeband dehnbar ausgebildet ist.
2. Halteteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dehnung des doppelseitigen Klebebands zu einer etwa gleichzeitig erfolgenden Ablösung desselben von dem Halteteil (1) und der Ware (2) führt.
3. Halteteil (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnung und/oder die Ablösung des doppelseitigen Klebebands zu einer Alarmauslösung führt.
4. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das doppelseitige Klebeband mit einem nicht-klebenden Anfassbereich versehen ist.
5. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das doppelseitige Klebeband seitlich abziehbar ist, insbesondere mittels einer am Klebeband angreifenden und etwa in der Ebene des Klebebands wirkenden Kraft.
6. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem doppelseitigen Klebeband um ein Produkt der Firma Tesa handelt, das unter der Bezeichnung Power-Strip vertrieben wird .
7. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Haltebereich (3) und der zweite Haltebereich (5) aus demselben Material, vorzugsweise aus elastisch verformbarem Material, bestehen.
8. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Haltebereich (3) und der zweite Haltebereich (5) integraler Bestandteil des Halteteils (1) sind.
9. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Materialdicke des zweiten Haltebereichs (5) geringer ist als eine Materialdicke des ersten Haltebereichs (3).
10. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Haltebereich (5) eine Haftschicht zur Befestigung des Halteteils (1) an der Ware (2) vorgesehen ist.
11. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Halteteils (1) an dem Befestigungsteil (4) losbar ist, wobei das Halteteil (1) insbesondere m das Befestigungstell (4) einrastbar und/oder klemmbar und/oder einhangbar ist.
12. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (1) Sensormittel zur Überprüfung einer ordnungsgemäßen Befestigung des Halteteils (1) an der Ware (2) aufweist.
13. Halteteil (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensormittel als elektrische Sensormittel, insbesondere als ohmsche/kapazitive Schalter, und/oder als optische Sensormittel ausgebildet sind.
14. Halteteil (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Verbindungsmittel (6) zur elektrischen Verbindung der Sensormittel mit einer Auswertschaltung (7) vorgesehen sind.
15. Halteteil (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswertschaltung (7) im Halteteil (1) vorgesehen ist.
16. Halteteil (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Verbindungsmittel zur Verbindung des Halteteils (1) mit dem Befestigungsteil (4) vorgesehen sind.
17. Halteteil (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet dass die Verbindungsmittel als Draht oder Kabel ausgebildet sind.
18. Halteteil (1) nach einem der Ansprüche 14, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel, vorzugsweise aufrollbar, in das Befestigungsteil (4) integrierbar sind.
19. Befestigungsteil (4) für ein Halteteil (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (4) eine Aufrollvorrichtung für die Verbindungsmittel aufweist .
20. Befestigungsteil (4) für ein Halteteil (1) nach einem der Ansprüche 14 oder 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertschaltung (7) in dem Befestigungsteil (4) angeordnet ist.
21. Befestigungsteil (4) nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungsmittel (6) in der Aufrollvorrichtung über Kugelkontakte kontaktierbar sind.
22. Alarmanlage mit einem Halteteil (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 18 und einem Befestigungsteil (4) zur Befestigung des Halteteils (1).
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