HYDAC Filtertechnik GmbH, Industriegebiet, 66280 Sulzbach/Saar
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR ERMITTLUNG DER QUALITÄT VON FLUIDEN
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung der Qualität, insbesondere des Alterungszustandes von Fluiden, die Kohlenwasserstoffe enthalten, die unter Einwirkung von Sauerstoff Radikale und Hydroperoxide bilden.
Fluide, wie beispielsweise Hydraulikflüssigkeiten, bestehen überwiegend aus chemisch relativ stabilen Kohlenwasserstoffen. Um die Gebrauchsfähigkeit dahingehender Fluide zu verbessern, sind in diesen noch geringe Mengen anderer Stoffe gelöst, insbesondere in Form sog. Additive. Für die thermische Stabilität und Alterungsstabilität des Fluids haben sich dabei als be- sonders wichtig Additive in Form von Antioxidantien erwiesen, die die Reaktionsfähigkeit des Fluids beeinflussen.
Allen diesen angesprochenen Fluiden ist gemeinsam, daß unter Anwesenheit von Sauerstoff, wie Luftsauerstoff, und bei erhöhten Temperaturen, wie sie bei Betrieb des Fluids auftreten können, chemische Prozesse ablaufen, die langfristig den Einsatz dieser Fluide beeinträchtigen. Man bezeichnet dahingehende, die Qualität des Fluids beeinträchtigende Prozesse auch als Alterung des Fluids. Bei den mehrstufig ablaufenden Alterungsreaktionen entstehen vorübergehend oder intermediär sauerstoffhaltige Zwischenstu-
fen, sog. Intermediate. Aufgrund ihrer Reaktivität reagieren diese in der Folge mit anderen Substanzen bzw. mit sich selbst. Die Menge und die Zerfallsrate dieser Intermediate ist dabei ein Maß für den Alterungszustand des Fluids.
Die Alterung von Ölen, genauer die Oxidation ihrer Kohlen Wasserstoff be- standteile, verläuft über einen Radikalkettenmechanismus, in dessen Verlauf es zur Bildung von Hydroperoxiden kommt. Obwohl die Produktbildung in radikalisch ablaufenden Alterungsreaktionen nicht vorherbestimmt ist, kommt es doch immer erst zur Bildung von Peroxiden als Vorprodukt der Alterung. Nachfolgeprodukte der Alterungsreaktion lassen sich den Produktgruppen Alkohol, Ester, Carbonsäuren, Aldehyde etc. zuordnen. Obwohl es sich nicht vorhersagen läßt, welche Alterungsprodukte während der Radikalkettenreaktion entstehen, kommt es doch immer erst zur Bildung von Peroxiden als Vorprodukt der durch Alterung entstehenden Alkohole, Ketone, Polymere etc.. Ziel der Erfindung ist es mithin, die eventuell vorhandenen Hydroperoxide im Fluid zu bestimmen, um auf die noch zu erwartende Reststandzeit des Hydrauliköls schließen zu können, indem man die Menge der Vorsprodukte bestimmt, um derart einen Rückschluß auf die Menge der noch zu erwartenden Abbauprodukte des Öles zu erhalten, indem man die Menge der Vorprodukte bestimmt bevor es zur eigentlichen Bildung von Alterungsprodukten gekommen ist. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, die dahingehende Alterungsbestimmung im Online-Betrieb durchzuführen, d.h. bei strömenden Fluiden. Des weiteren soll eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens bereitgestellt werden.
Bei der Hydroperoxidbildung als Vorstufe der Alterungsreaktionen kommt es bei der Bildung derselben zur Chemilumineszenz, d.h. infolge der auftretenden chemischen Reaktion findet eine Lichtemission bei dem Fluid statt.
Die Lichtemission kann mit ultraviolettem, sichtbarem oder infrarotem Licht unterhalb der Glühtemperatur der beteiligten Fluidsubstanzen erfolgen. Die dahingehende Chemilumineszenz von Organismen wird auch als Biolumineszenz bezeichnet und ist unter anderem von den Glühwürmchen her bekannt.
Grundlage der nachfolgend beschriebenen Meßverfahren ist die Tatsache, daß, solange wirksame Additive, wie Antioxidatien, im Fluid enthalten sind, die freie Menge an Hydroperoxid mit den Antioxidantien bevorzugt rea- giert, so daß die Geschwindigkeit der Kettenreaktion, die zur Alterung des Fluids führt, wesentlich verlangsamt ist. Sind die Antioxidantien jedoch aufgebraucht, setzt entstehendes Hydroperoxid eine Kettenreaktion in Gang, bei der in hohem Maße Alterungsprodukte entstehen, die unter Aussendung von Licht zerfallen. Mithin ist es möglich, durch die Messung der Lichtemis- sion auch direkt auf die Geschwindigkeit der Alterungsreaktion zu schließen. Auch ist es möglich, durch Variation der Meßdurchführung auf verschiedene Ölzustände, wie Oxidationsstabilität, Peroxid- und Antioxidanti- engehalt, zu schließen.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren sowie die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die
Fig.1 den grundlegenden Aufbau der Meß- und Auswerteeinrich- tung mit Auswertediagrammen;
Fig.2 Meßkurven betreffend die Messung des Antioxidantgleichwer- tes;
Fig.3 in Form von Meßkurven das Verhältnis der Alterungsgeschwindigkeit zwischen bereits gealtertem Fluid (obere Meßkurve) und von neuem Fluid (untere Meßkurve);
Fig.4 eine Meßdarstellung der Oxidationsbeständigkeit in sauer- stoffhaltiger Atmosphäre bei T, > T2 bzw. t, > t2 mit der Bedingung eines definitiven Zusammenhanges zwischen T und t; T = f(t) bzw. T = konstant mit
T2 (gealtertes Öl) und T, (ungealtertes Öl), t2 (gealtertes Öl) und t, (ungealtertes Öl), wobei l/V die Lichtintensität, T die Temperatur in Grad Celsius und t die Zeit in Stunden ist.
Die in der Fig.1 von ihrem prinzipiellen Aufbau her dargestellte Meß- und Auswerteeinrichtung weist eine Meßkammer 10 auf. In der Meßkammer 10 ist auf einem Objektträger 12, beispielsweise in Form eines Glasträgers, die zu untersuchende Fluid- oder Ölprobe aufgebracht. Die Meßkammer 10 ist lichtdicht gegenüber der Umgebung mittels eines Gehäuses 14 abgeschlossen. Das Gehäuse 14 besteht insbesondere aus einem Gehäuseoberteil, das lösbar mit einem plattenartigen Gehäuseunterteil verbunden ist, um derart einer Bedienperson den Zugang in das Innere des Gehäuses 14 zu ermöglichen. Die Meßkammer 10 ist randseitig von einer Isolierplatte 16 umgeben und weist eine Austrittsstelle 18 für die Lichterfassung durch eine Sensoreinrichtung 20 in Form eines Photomultipliers auf.
Der Photomultiplier empfängt die von der Probe emittierten Lichtquanten in einem definierten Raumwinkel. Der angesprochene Photomultiplier stellt eine sog. Kaskode dar, die auch Photonenzähler genannt wird. Durch den äußeren Photoeffekt schlägt das einfallende Lichtquant ein Elektron aus der
Photokathode aus. Dieses Primärelektron erzeugt in nachfolgenden, kaska- dierten Elektroden eine Lawine aus Sekundärelektronen, welche am Ausgang der Kaskode als eine definierte Ladungsmenge meßbar sind. Die erzeugte Ladungsmenge ist proportional zur Energie des aufgefangenen Licht- quants; die Anzahl der Ladungspulse entspricht mithin einem konstanten Bruchteil der emittierten Lichtquanten.
Die Kaskode innerhalb des Photomultipliers 20 befindet sich zusammen mit der Probe in der lichtdichten Gehäusekammer 14. Außerdem befindet sich in dem Gehäuse 14 eine bewegliche Blende (Shutter), mit der man den optischen Weg zwischen der Probe innerhalb der Meßkammer 10 und dem Photomultiplier 20 unterbrechen oder freigeben kann. Damit ist man in der Lage, von der Probe emittierte Lichtquanten von störenden Ereignissen, wie zum Beispiel radioaktive Hintergrundstrahlung, zu unterscheiden, die ebenfalls in der Kaskode Elektronen auslösen können, was man mit Hintergrundrauschen bezeichnet.
Der im einzelnen nicht näher dargestellte Shutter 22 besteht in einer speziellen Ausführung aus einem drehbar gelagerten Zylinder, in dessen Längs- achse der Photomultiplier 20 mit seiner Kaskodenschaltung angeordnet ist. Im mittels eines elektrischen Antriebes drehbaren Zylinder befindet sich eine lichtdurchlässige Öffnung, so daß mit der Drehung des Zylinders periodisch der optische Pfad zwischen Kaskode und Probe unterbrochen bzw. freigegeben ist. Unterbricht der Shutter 22 den optischen Pfad, ist mittels der Meß- und Auswerteeinrichtung das fehlerbedingte Hintergrundrauschen erfaßbar und nach Freigabe der optischen Sensoreinrichtung des Photomultipliers 20 erfolgt die tatsächliche Messung der von der Probe emittierten Lichtquanten. Die Meß- und Auswerteeinrichtung subtrahiert dann von den tatsächlich erhaltenen Meßwerten das Hintergrundrauschen und ermittelt
derart die tatsächlich emittierte Lichtmenge. Somit lassen sich fehlerhafte Messungen mit Sicherheit ausschließen. Anstelle des Shutters 22 kann man auch ein Linsensystem zum Sammeln des Lichtes (Kondensor) in Kombination mit einem bewegbaren Spiegel (Scanner) und einem Spektrometer (alle Komponenten nicht dargestellt) benutzen.
Um die Bildung und den Zerfall der angesprochenen Intermediate der Probe zu stimulieren, kann die Meßkammer 10 mittels einer Heizeinrichtung 24 beheizt werden. Die Heizeinrichtung 24 kann beispielsweise aus einer elektrischen Widerstandsheizung od.dgl. gebildet sein, die in Blickrichtung auf die Fig.1 gesehen unterhalb der Meßkammer 10 angeordnet ist. Zur Erfassung der Probentemperatur ist in einer Grundplatte 26 für die Heizeinrichtung 24 ein Temperatursensor 28 angeordnet. Neben einer Heizeinrichtung 24 ist innerhalb des Gehäuses 14 und räumlich von der Heizeinrich- tung 24 über die Isolierplatte 16 getrennt im oberen Bereich eine Kühleinrichtung 30, insbesondere in Form eines Ventilators, angeordnet, der die Kühlung der hitzeempfindlichen elektronischen Bauteile, beispielsweise innerhalb des Photomultipliers 20, übernimmt.
Der Photomultiplier 20 ist elektrisch an eine Spannungsquelle 32 angeschlossen und zusammen mit dem Temperatursensor 28 gibt die Sensoreinrichtung 20 ihre Meßdaten an eine als Ganzes mit 24 bezeichnete Meßdatenerfassung und -auswertung weiter, die gemäß der Bilddarstellung nach der Fig.1 ein Oszilloskop 36 sowie einen A/D-Wandler 38 aufweist für die Auswertung des Chemilumineszenzsignals 40 und einem Temperatursignal 42 in Kurvenform. Für das wahlweise Zuführen von zu untersuchendem Fluid, Sauerstoff, Stickstoff und Hydroperoxid steht mindestens ein Anschluß 44 zur Verfügung, der in die ansonsten abgeschlossene Meßkammer
10 mündet. Anstelle der angesprochenen Rechnereinheit 34 kann auch ein moderner Mikroprozessor für die Meßdatenauswertung eingesetzt werden.
Im folgenden wird nun das erfindungsgemäße Verfahren anhand der aufge- zeigten apparatetechnischen Meßvorrichtung unter Bezugnahme auf die Meßkurven in den Fig.2 und 3 näher erläutert.
Die beiden Meßkurven nach der Fig.2 betreffen die Messung des Antioxi- dantgleichwerr.es bei einem handelsüblichen Hydrauliköl, wobei über den Massenanteil an Hydroperoxid die erreichte Lichtmenge bei der Chemilumineszenz aufgetragen ist. Die durchgezogene Linie der Meßkurve I ergibt sich, wenn man die einzelnen Meßpunkte, die als Kästchen dargestellt sind, unter Bildung von Durchschnittswerten miteinander verbindet. Solange die Meßkurve I bis zu dem Wert 0,0064 waagerecht verläuft, entsteht dabei keine Lichtmenge, d.h. zugegebene Hydroperoxide werden durch die im Hydrauliköl befindlichen Antioxidantien kompensiert. Solange das Antioxi- dant nicht verbraucht ist, setzt auch noch keine Alterung des Öls ein und die angesprochene Chemilumineszenz unterbleibt. Sind die Antioxidantien hingegen aufgebraucht, im vorliegenden Fall bei einem Schwellenwert von 0,0064 Massenanteil-Hydroperoxid, nimmt alterungsbedingt der Hydroper- oxidanteil zu und die Chemilumineszenz setzt meßbar ein. Ist der Schwellenwert bis zum Einsetzen der Chemilumineszenz erreicht, so stellt der dahingehende Molanteil an Hydroperoxid ein Äquivalent für die im Fluid befindlichen Antioxidantanteile dar.
Die Eliminationsreaktion der Peroxide durch die Antioxidantien erfolgt in einem stöchiometrischen Verhältnis. Eine indirekte Messung des Antioxi- dantiengehaltes in Ölen kann also auch nach dem Prinzip der schrittweisen Zugabe von Peroxiden und gleichzeitiger Chemilumineszenzmessung er-
folgen. Durch schrittweise Zugabe von Peroxiden ist es also möglich, die Äquivalentmenge an Antioxidantien im Öl verläßlich zu bestimmen, denn auch die Chemilumineszenz steht in stöchiometrischem Verhältnis zur Peroxidkonzentration. Das Feststellen der Äquivalentmenge an Antioxidantien erbringt dann den Nachweis über die Alterungssituation bzw. die Qualität des zu untersuchenden Fluids.
Der Chemilumineszenzeffekt läßt sich durch Aufheizen der Probe in der Meßkammer 10 über die Heizeinrichtung 24 verbessern. Des weiteren läßt sich der Quantenwirkungsgrad steigern und mithin die Lichtintensität, sofern man bei der Messung Fluorophore einsetzt. Besonders geeignete Fluorophore ist dabei 9, 10-Dibromanthracen oder 3-Aminofluoranthen. Mit der Steigerung der Lichtintensität ist eine Vergrößerung der Meßauflösung möglich und mithin eine genauere Ölanalyse. Die Meßkurve II in der Fig.2 zeigt den dahingehenden Effekt, wobei die Fluorophore den Olproben zugesetzt werden. Es ist dabei eine Steigerung um das 5- bis 20-fache der Lichtemission bei der Chemilumineszenz beobachtet worden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die fluoroszierenden Hilfsstoffe auf einem Glasträger od.dgl. in den optischen Weg zwischen Probe und Photomultiplier zu set- zen. Eine Immobilisierung der Fluorophore ist insbesondere dann vorteilhaft, sofern man eine Meßkammer im Durchflußbetrieb betreiben möchte, d.h. mit der Möglichkeit der Online-Messung bei kontinuierlich strömenden Fluiden.
Zur Bestimmung der sog. Oxidationsstabilität eines Öles wird dieses in Gegenwart von Sauerstoff erhitzt und die Temperatur bzw. die Zeit bis zur einsetzenden Oxidation des Öles bestimmt. Einsetzende Oxidation des Fluids ist anhand der alterungsbedingten Peroxidbildung und -Zersetzung als Emission von Chemilumineszenzlicht meßbar. Für ungealterte Öle liegt
diese Temperatur zeithöher als bei schon gealterten Ölen, da ungealterte Öle Antioxidantien enthalten, die einer Oxidation (Hydroperoxidbildung) entgegenwirken (vgl. Fig. 4).
Die Bestimmung des Peroxidgehaltes im Öl kann auch unter Ausschluß von Sauerstoff, insbesondere von Luftsauerstoff, erfolgen. Aus den bereits angesprochenen Überlegungen zur Alterung von Ölen geht hervor, daß es erst dann zur Bildung von Peroxiden in Öl kommt, wenn keine Antioxidantien im Öl mehr wirksam sind. Die Abwesenheit von Antioxidantien und Anwe- senheit von Peroxiden läßt mithin auf ein gealtertes Öl schließen. Insbesondere der nach der Chemilumineszenzmethode geführte Nachweis von im Fluid durch Alterung gebildeten Peroxiden erlaubt eine Aussage zum Alterungszustand des Fluids. Die Messung der stationären Peroxidkonzentration stellt ein Äquivalent zur Alterungsgeschwindigkeit des Öles dar. Ein hierauf basierendes online-Meßverfahren mit temperierter Durchflußmeßstelle dient der kontinuierlichen Messung der Alterungsgeschwindigkeit und Anzeige des Fluidzustandes.
Eine Aussage über den Alterungszustand und die Alterungsgeschwindigkeit läßt sich auch erreichen, indem bei konstanter Temperatur abwechselnd Sauerstoff und Stickstoff über das Fluid geführt wird. Die dahingehenden Meßkurven sind in der Fig.3 dargestellt, wobei die Meßkurve III ein handelsübliches Neuöl und die Meßkurve IV ein bereits im Gebrauch befindliches handelsübliches Altöl zeigt. Die mit 02 und N2 unterteilten Meßberei- ehe betreffen den Vorgang der Sauerstoffzufuhr in die Meßkammer bzw. die Stickstoffzufuhr in dieselbe. Die Amplitude und Phasenlage der Chemilumineszenz, die hier mit relativer Lichtintensität angegeben ist, ist mithin ein Maß für den Alterungszustand von Kohlenwasserstoffverbindungen in nicht wässrigen Lösungen, wobei die zu vergleichenden Alterungsge-
schwindigkeiten entlang der vorgegebenen Zeitachse t in den Meßkurven III und IV mit einem Doppelpfeil sowohl für das Altöl als auch für das Neuöl angegeben sind. Von besonderem Vorteil ist die Möglichkeit, durch Einprä- gung eines alternierenden Rhythmuses der Alterungsgeschwindigkeit selbst kleine Signale in verrauschter Umgebung auswerten zu können, um so die Auflösung geringer Alterungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen.
Mit dem erfindungsgemäßen Meßverfahren ist es möglich, eine Meß- und- Auswerteeinrichtung zu schaffen, die sehr kompakt aufbaut und die vor Ort beispielsweise an Arbeitsmaschinen an deren Hydraulik anschließbar ist. Die Meß- und Auswerteeinrichtung ist dann in der Lage, vor Ort im Online- Betrieb ein Warnsignal an eine Leitstelle od.dgl. abzugeben, sofern durch die Chemilumineszenz angesagt das Öl einen Alterungszustand aufweist, das seinen Austausch notwendig erscheinen läßt.