EP0120014B1 - Brandschutzdecke - Google Patents

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EP0120014B1
EP0120014B1 EP83900619A EP83900619A EP0120014B1 EP 0120014 B1 EP0120014 B1 EP 0120014B1 EP 83900619 A EP83900619 A EP 83900619A EP 83900619 A EP83900619 A EP 83900619A EP 0120014 B1 EP0120014 B1 EP 0120014B1
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EP
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fire
folded
protection
blanket
container
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C8/00Hand tools or accessories specially adapted for fire-fighting, e.g. tool boxes
    • A62C8/06Fire-blankets

Definitions

  • the two partial packages 46, 48 are flipped backwards in accordance with the folding arrows 50 in FIG. 4, so that the partial packages 46, 48 have their backs lying on your back.
  • the grip tapes 34 lie within the resulting package.

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Brandschutzset gemäss des ersten Teiles des Anspruchs 1.
  • Der Bekämpfung kleiner lokaler Brandherde kommt eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zu, da diese häufig die Ursache von Grossbränden sind, die nicht selten Schäden in Millionenhöhe verursachen. Während in Gewerbe und Industrie und öffentlichen Verwaltungen in der Regel Löschgeräte zur Verfügung stehen, fehlen solche Löschgeräte beispielsweise in Haushaltungen völlig, da diese Löschgeräte teuer und umständlich zu handhaben sind. Überdies verursachen solche Löschgeräte vielfach Sekundärschäden wie Wasserschäden, Verschmutzungen und Zerstörungen durch chemische Löschmittel oder dergleichen.
  • Ausser den genannten Feuerlöschgeräten sind Feuer- bzw. Brandschutzdecken bekannt, deren Wirkung darauf beruht, dass sie beim Auflegen auf einen Brandherd die Flammen durch Hemmung oder Unterbindung des Sauerstoffzutritts ersticken. Für derartige Brandschutzdecken kommen unterschiedliche Materialien in Betracht, sofern diese annähernd gasundurchlässig und von Natur aus oder durch eine entsprechende Ausrüstung flammfest sind. So ist beispielsweise aus der GB-A-20 28 390 eine Brandschutzdecke aus einem aus Fasern gebildeten Filz bekannt, der bevorzugt aus einem verkohlbaren Material, wie Viskose oder Wolle besteht und mit einer gasundurchlässigen Beschichtung, z. B. aus Metall oder Kunststoff versehen ist. Bei dieser Brandschutzdecke wirkt es sich jedoch nachteilig aus, dass sie aufgrund der ihr eigenen Materialeigenschaften verhältnismässig sperrig ist, wodurch ihre Handhabung und Aufbewahrung erschwert wird, ausserdem bewirkt die an sich erwünschte Verkohlung häufig ein Auseinanderfallen der Decke, das durch eine Kunststoffbeschichtung oder -imprägnierung nur teilweise verhindert werden kann, sodass es schwierig ist, die Brandschutzdecke zu jeder Zeit und an jeden Ort in Griffnähe bereit zu halten.
  • Es ist ferner aus der DE-A-22 37 104 bekannt, eine Brandschutzdecke zur einfacheren Bereitstellung und Handhabung in einem Verpackungssack unterzubringen. Dabei ist die zu einem Paket zusammengelegte, im Verpackungssack untergebrachte Brandschutzdecke mit Handhabungseinrichtungen ausgestattet, die sich durch eine im Verpackungssack befindliche, in der Regel im Gebrauchsfall zu öffnende, Öffnung erstrecken, derart, dass durch Ziehen an den Handhabungseinrichtungen eine Freigabe der Öffnung und der Decke bewirkt wird. Als Nachteil bei dieser Brandschutzeinrichtung ist dabei anzusehen, dass die Öffnung im Verpackungssack nur an einer Seite des Sackes vorgesehen und klein ausgebildet ist, wodurch ein rasches und vollständiges Ausbreiten der Brandschutzdecke behindert wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Brandschutzeinrichtung zu schaffen, die zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar ist, deren Aufbewahrung wenig Platz beansprucht und deren Handhabung einfach und für jedermann möglich ist und die im Bedarfsfall innerhalb von Sekunden wirksam zur Brandbekämpfung eingesetzt werden kann, deren Anwendung keine Sekundärschäden verursacht und die darüberhinaus preisgünstig ist.
  • Die gestellte Aufgabe wird durch den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Brandschutzset gelöst.
  • Dieser Brandschutzset verbindet die für den vorgesehenen Verwendungszweck ausserordentlich günstigen Materialeigenschaften des die Brandschutzdecke bildenden Gewebes aus Glasseidenroving, d.h. seine Unbrennbarkeit, seine Schmiegsamkeit, die ein Zusammenlegen zu einem kleinen Paket erlaubt, die hohe Transformationstemperatur des die Fasern bildenden Glases, wodurch ein Auseinanderfliessen oder Zerfallen der Brandschutzdecke bei der Temperatur des Brandherdes vermieden wird, und den Erweichungsintervall von mehreren hundert Grad C, der bewirkt, dass durch die erhöhte Schmiegsamkeit des Gewebes bei erhöhten Temperaturen sich dieses eng an den Brandherd anlegt und den Sauerstoffzutritt unterbindet, mit der sauerstoffabsperrenden Wirkung des Flammschutzmittels und der vorteilhaften Anbringung der Griffbänder und besonderen Ausgestaltung der beutelartigen Verpackung, wodurch ermöglicht wird, die Brandschutzdecke in Sekundenschnelle mit einem Handgriff aus der Verpackung zu entnehmen und vollständig auszubreiten.
  • Es war weder zu erwarten, dass ein Gewebe aus Glasseidenroving, das allgemein für die Herstellung von Textilien verwendet wird, bei hohen Temperaturen, wie sie an einem Brandherd herrschen, eine ausreichende Festigkeit und Formstabilität aufweisen würde, noch konnte vorausgesehen werden, dass ein für den Einsatz bei diesen Temperaturen geeignetes Glastasergewebe ausreichend schmiegsam wäre, um zu einem kleinen Paket zusammen gelec,4 zu werden, da die üblicherweise für Isolierzwecke verwendeten Glasfasern eine wollige Struktur aufweisen und dadurch ein voluminöses und wenig schmiegsames Gewebe ergeben. Ebensowenig war vorauszusehen, dass durch die Anbringung der Griffbänder an zwei benachbarten Ecken und die Anbringung von Schwächungslinien an drei Seiten der Verpackung erreicht wird, dass die Brandschutzdecke mit einem Griff aus der Verpackung entnommen und vollständig ausgebreitet werden kann.
  • Vorteilhafte Ausgestaltung des Brandschutzsets sind in den Ansprüchen 2 bis 6 umschrieben.
  • Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 gewährleistet eine besonders gute Löschwirkung der Brandschutzdecke, da bereits bei 850°C, d.h. 400 Grad C unterhalb der Transformationstemperatur ein Erweichen der Glasfasern einsetzt. Die Schmiegsamkeit des Glasfasergewebes nimmt von dieser Temperatur an mit steigender Temperatur zu und die Brandschutzdecke legt sich dicht an den Brandherd an. Auf diese Weise wird ein Zutritt von Luft oder Sauerstoff auch an den Stellen, an denen die Brandschutzdecke durch beim Auflegen gebildete Falten nicht fest anschliesst, unterbunden.
  • Der besondere Vorteil der bei der Ausgestaltung nach Anspruch 3 eingesetzten Flammschutzmittel bei deren Pyrolyse Stickstoff freigesetzt wird, der chemisch inert und ungiftig ist, ist darin zu sehen, dass keine unerwünschten oder schädigenden Nebenwirkungen auftreten. Besonders bevorzugt sind hierbei stickstoffhaltige Phosphonate aufgrund der synergetischen Wirkung von organisch gebundenem Stickstoff und organisch gebundenem Phosphor.
  • Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 erbringt vor allem.den Vorteil, dass der Benützer durch Ausbildung der Griffbänder als Schlaufen gezwungen wird, in die Schlaufen der Griffbänder einzugreifen, wenn er die Verpackung öffnen und die Brandschutzdecke herausnehmen will. Durch das Eingreifen in die Schlaufen der Griffbänder wird der Griff des Benützers verbessert und die lösbare Verbindung mit der Verpackung unterstützt das Aufreissen derselben.
  • Durch die Ausgestaltungen des Brandschutzsets nach den Ansprüchen 5 und 6 wird einerseits ein ausserordentlich geringer Platzbedarf bei der Aufbewahrung und damit seine Anbringung an praktisch jedem Ort in Griffnähe erreicht und andererseits eine besonders einfache und rasche Handhabung ermöglicht.
  • Für den Brandschutzset ergeben sich praktisch unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten wie: in Haushaltungen, insbesondere in der Küche, bei der Freizeitgestaltung zum Löschen von Freilandfeuern und Grillöfen, in Kraftfahrzeugen zum Löschen von Vergaserbränden, in Werkstätten usw. Dabei kann die Brandschutzdecke nicht nur zum Löschen eines kleinen Brandherdes dienen, sondern auch zum Schutz von Personen und Sachen gegen Hitzeeinwirkung. Die Brandschutzdecke kann auch mehrfach verwendet werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben, dabei zeigen:
    • Figur 1 eine Brandschutzdecke mit Faltlinien in Draufsicht,
    • Figuren 2 bis 4 aufeinanderfolgende Faltstufen der Brandschutzdecke nach Figur 1;
    • Figur 5 einen Brandschutzset mit der Brandschutzdecke nach Figur 1; und
    • Figuren 6 bis 9 die Verwendung eines Brandschutzsets zum Löschen eines kleinen Brandherdes.
  • Die Figur 1 zeigt eine quadratische Brandschutzdecke 28 von beisplielsweise 1 m2 Grösse, die an benachbarten Ecken 30 des oberen Randes 32 mit Griffbändern 34 versehen ist, die beispielsweise über eine Verschweissung 36 befestigt sind. Quer zum oberen Rand 32 verlaufen sieben Faltlinien 38, 38A, 38B, 38C, 38D, 38E, 38F. Weiter sind parallel zum oberen Rand 32 drei Faltlinien 40,40A und 40B vorhanden.
  • Die Brandschutzdecke 28 wird zunächst um die mittlere Faltlinie 40, die parallel zum oberen Rand 32 liegt, auf die Hälfte zusammengelegt. In einem weiteren Faltschritt wird die Brandschutzdecke um die jetzt übereinanderliegenden Faltlinien 40A und 40B auf ein Viertel zusammengelegt und zwar so, dass die Griffbänder 34 innen liegen, wie dies aus Figur 2 hervorgeht. Der so gebildete Streifen 42 wird nunmehr in einer weiteren Faltstufe so zusammengelegt, dass die die Griffbänder 34 tragenden Ränder an der Quermittellinie liegen, die mit der mittleren Faltlinie 38 zusammenfällt, welche quer zum oberen Rand 32 verläuft. Dann werden die Aussenteile des Streifens von der Seite her nach innen zusammengefaltet entsprechend den Faltpfeilen 44 der Figur 3. In einer letzten Faltstufe werden die beiden Teilpakete 46, 48 entsprechend den Faltpfeilen 50 in Figur 4 nach rückwärts geschlagen, sodass die Teilpakete 46, 48 Rücken an Rücken liegen. Bei dieser Faltweise liegen die Griffbänder 34 innerhalb des entstandenen Paketes.
  • Das so entstandene Paket 46, 48 wird in einer Verpackung 52 zu einem Brandschutzset zusammengefasst. Bei diesem in Figur 5 gezeigten Brandschutzset ist an einer Schmalseite der Verpackung 52 eine Aufhängevorrichtung 54 angebracht. An der der Aufhängevorrichtung gegenüberliegenden Schmalseite der Verpackung sind die Griffbänder 34 herausgeführt, deren Enden 56 mit der Aussenseite der Verpackung lösbar verbunden sind. Mit Ausnahme der Schmalseite, an der die Aufhängevorrichtung 54 angebracht ist, weist die Verpackung 52 Schwächungslinien 58 in Form einer leichten Verschweissung oder Perforation auf, längs der die Verpackung 52 aufgerissen werden kann.
  • Die Anzahl und Art der Quer- und Längsfaltungen kann ja nach Grösse der Brandschutzdecke und Kleinheit des Paketes variieren.
  • In den Figuren 6 bis 9 ist die Verwendung des Brandschutzsets im einzelnen dargestellt. Dabei zeigt die Figur 6 die Verwendung des Brandschutzsets nach Figur 5. Der Brandschutzset wird geöffnet, indem die Griffbänder 34 erfasst werden und durch einen entsprechenden Zug die Verpackung 52 längs der Schwächungslinien 58 aufgerissen wird. Dabei löst sich auch die Verbindung der Enden 56 der Griffbänder 34 an der Verpackung 52. Die Verpackung fällt zu Boden und die Brandschutzdecke 28 kann sich in Sekundenschnelle gebrauchsfertig entfalten, wobei sie ihren Benutzer zunächst vor der Hitze des Brandherdes schützt. Die Brandschutzdecke 28 wird dann über den Brandherd 60 geworfen und dieser dadurch erstickt. Die Brandschutzdecke schmiegt sich eng an den Brandherd an, wodurch die Zufuhr des Luftsauerstoffes weiter unterbunden wird. Da sich beim Zuschneiden der Brandschutzdecke aus einem Glasfasergewebe offene Schnittkanten bilden, die ein Ausfransen des Gewebes und/oder eine Verletzung des Benützers hervorrufen können, wird das zugeschnittene Gewebe zweckmässigerweise mit einer Randversiegelung versehen. Die Randversiegelung kann in der Weise hergestellt werden, dass man vor dem Schneiden längs der vorgesehenen Schnittlinien des Gewebes ein bandförmiges thermoplastisches Material, z. B. ein Nylonband, durch Hitzeeinwirkung aufschmilzt. Auf diese Weise wird ein Ausfransen des geschnitteten Glasfasergewebes verhindert und die Verletzungsgefahr herabgesetzt.

Claims (6)

1. Brandschutzset bestehend aus einer rechteckig zugeschnittenen, an zwei benachbarten Ecken (30) mit Griffbändern (34) versehenen und zu einem Paket (46, 48) zusammenfaltbaren Brandschutzdecke (28) aus einem mindestens annähernd gasundurchlässigen Glasfasermaterial, und einer beutelartigen Verpackung (52), die an einer Seite mit einer Aufhängevorrichtung (54) und an der gegenüberliegenden Seite mit einer aufreissbaren Schwächungslinie (58) versehen ist, wobei die zusammengefaltete Brandschutzdecke (28) in der Weise in der Verpackung (52) angeordnet ist, dass die Griffbänder (34) an der aufreissbaren Schwächungslinie (58) aus der Verpackung (52) herausgeführt sind, derart, dass durch Ziehen an den Griffbändern (34) die Verpackung (52) geöffnet werden kann und sich die Brandschutzdecke (28) gebrauchsfertig entfaltet, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffbänder (34) in den Ecken (30) der Brandschutzdecke (28) jeweils diagonal nach aussen weisend angeordnet sind, dass die Brandschutzdecke (28) aus einem mit einem sauerstoffabsperrenden Flammschutzmittel versehenen Gewebe aus Glasseidenroving besteht, wobei die Glasfasern aus einem Glas bestehen, dessen Transformationstemperatur Tg bei 1250°C liegt und das ein Erweichungsintervall von mehreren hundert Grad C aufweist, dass die Aufhängevorrichtung (54) an einer Schmalseite der beutelartigen Verpackung (52) vorgesehen ist und die übrigen drei Seiten der Verpackung (52) mit der aufreissbaren Schwächungslinie (58) versehen sind.
2. Brandschutzset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern aus einem Glas bestehen, das einen Erweichungsintervall von 850°C bis 1250°C aufweist.
3. Brandschutzset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammschutzmittel eine Verbindung, vorzugsweise ein stickstoffhaltiges Phosphonat, enthält, die bei der Temperatur des Brandherdes Stickstoff freisetzt.
4. Brandschutzset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffbänder (34) als Schlaufen ausgebildet und vorzugsweise durch Nähte oder Verklebungen an den Ecken (30) der Brandschutzdecke (28) befestigt und an der der Aufhängevorrichtung (54) gegenüberliegenden Seite der Verpackung (52) herausgeführt sind, wobei die Enden (56) der Griffbänder (34) lösbar mit der Aussenseite der Verpackung (52) verbunden sind.
5. Brandschutzset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzdecke (28) zunächst mehrfach um Faltlinien (40,40A, 40B) gefaltet ist, die parallel zu dem die Griffbänder (34) verbindenden Rand (32) verlaufen, und dass der so gebildete Streifen (42) symmetrisch zur Quermittellinie (38) von beiden Seiten zur Quermittellinie hin gefaltet ist, wobei die Griffbänder (34) vorzugsweise innen liegen.
6. Brandschutzset nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem gebildeten Streifen (42) zunächst die die Griffbänder (34) tragenden Seiten gegen die Quermittellinie (38) gefaltet sind, sodass die Griffbänder (34) an der Quermittellinie (38) liegen, worauf der so gefaltete Streifen (42) von beiden Seiten gegen die Quermittellinie (38) gefaltet und/oder gerollt ist und die entstandenen Teilpakete (46, 48) zurückgeklappt sind, sodass sie Rücken an Rücken liegen.
EP83900619A 1982-09-27 1983-02-22 Brandschutzdecke Expired EP0120014B1 (de)

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CH5669/82 1982-09-27
CH566982 1982-09-27

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EP0120014A1 EP0120014A1 (de) 1984-10-03
EP0120014B1 true EP0120014B1 (de) 1987-07-01

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