DEV0006968MA - - Google Patents

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V 6968 Xl 34 e
|)ii" Krimdung betrifft cine Vorrichtung zum Infaltenlegen von (iardinen und Vorhängen mittels fines Tragbandes und einer abwechselnd von der fiiifil Seite <lfs Bandes auf die andere durehtretenden, mit Durchbrechungen zum !einhaken der Aufhänger versehenen Zugschnur. Die Erfindung besteht darin, dal.i die zum Faltenlegen und ■begrenzen dienende Zugschnur zwischen zwei benachbarten Hefestigungsstelleii, z. 15. Schlitzen ίο od. dgl., für die Aufhänger von der einen Seite des Tragbandes auf die andere durchtritt, frei über diesem verläuft und beim Befestigen der Aufhänger durch diese am Band in kürzeren Abständen, als die Bandlänge zwischen zwei Befestigungsstellen beträgt, festgelegt ist.
Dadurch wird mit den einfachsten Mitteln erreicht, dal.l sich die Gardine oder der Vorhang beim Auf- und Zuziehen selbsttätig in gleichmäßige, bogenförmig verlaufende Falten legt, wobei die Kaltenbogen in der Mittelebene getragen und dadurch so weit ausbalanciert werden, daß ein Abkippen und Herabziehen der Falten durch das Gewicht der Gardine oder des Vorhanges nicht eintreten, kann. Zur Unterstützung dieser Wirkung kann eiTmdinigsgemäß das Tragband noch in der Längsrichtung durchlaufend versteift sein, z.B. mittels fortlaufend eingewebter federnd biegsamer Mittel in Form von dünnen Drähten, Streifen, schraubenförmig oder (lach gewundenen Federn oil. dgl. aus Metall, Kunststoff oder anderem Material.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen
Abb. 1 und 3 bis η das Tragband mit der Faltenlege- und -begrenzungsschnur in gestrecktem Zustand in Aufsicht und
Abl>. 2 das Tragband nach Abb. 1 schaubildlich, in gefaltetem Zustand, in Verbindung mit Gardine und Aufhänger.
Das Tragband 7 ist von beliebiger Breite, Farbe und Bindung, und die Faltenlege.- und -begrenzungsschnur S ist für sich als Kordel, Litze oder Händchen mit forllaufend eingcfloehtenen oder eingewebten runden oder schlitzförmigen Durchbrechungen9 hergestellt; sie wird beim Weben des Tragbandes in kiehtung der Kettfäden an der einen zur Befestigung handelsüblicher Aufhänger 10 bestimmten Baiidkante mit eingeführt und längs verschiebbar so mit in das Band eingewebt, dal.i sie zwischen zwei benachbarten Brfestigungsstellen 11 für die Aufhänger 10 llottierend über dem Hand verläuft und an diesen Stellen abwechselnd von der einen auf die andere Bandseite durchtritt, Bei den dargestellten Ausführungsl>eispielen sind als Befestigtuigsstellen für die Aufhänger schlitzförmige· Löcher 11 zum Durchhaken der Aufhänger 10 in beliebigen, die Faltengröße bestimmenden Abständen vorgesehen. Links und rechts davon sind Co je ein kleineres Loch 12 für den freien Durchtritt der Faltenlege- und -begrenzungsschnur 8 angeordnet, wobei diese Löcher ebenfalls mit zum Einhaken der Aufhänger benutzt werden können.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Das Tragband wird in bekannter Weise an der olxiren Kante einer Gardine 13, eines Vorhangs od. dgl. angenäht. Heim Einhaken der Aufhänger 10 durch die Öffnungen 11 oder 12 werden die Aufhänger zugleich auch durch eine öffnung; 9 der Schnur 8 gehakt, wobei man die Abstände kürzer wählt, als die Handlange zwischen zwei Aufhängern beträgt, so daß sich beim Auf- und Zuziehen der Vorhang oder die Gardine 13 selbsttätig in gleichmäßige, bogenförmig abwechselnd nach vorn und hinten verlaufende Falten legt, wobei die Faltenbogen in der Mittelebene gehalten werden (Abb. 2). Auf diese Weise wird ein Abkippen oder 1 ierabziehen der Falten durch das Gewicht der Gardine oder des Vorhanges verhindert. Wie die Ausführungsbeispiele nach den Abb. 3 bis 6 zeigen, kann zur Unterstützung dieser Wirkung das Tragband noch in der Längsrichtung durchlaufend versteift sein, z. B. mittels fortlaufend eingewebter federnd biegsamer Mittel. Dies sind bei der Ausführungsform nach Abb. 3 aus KUnStStOf/, vorzugsweise Perlon oder Nylon, gespritzte Fäden 14 von ixMspielsweise 0,8 mm Stärke oder ebenfalls aus Kunststoff oder aus Metall bestehende Streifen 15 (Abb. 6) oder schraulxMiföirirug oder flach gewundene Federn 16 bzw. 17 (Abb. 4 und'5).
Die durchlaufende Versteifung des Tragbandes erhöht dessen tragende Wirkung für die Falten, ist aber für die selbsttätige Ealtcnlegung nicht erforderlich, da diese allein durch die Schnur 8, d. h. ohne weitere Hilfsmittel, zustande kommt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Infaltenlegen von Gardinen und Vorhängen mittels eines Tragbandes und einer abwechselnd von der einen Seite des Bandes auf die andere durchtretenden, mit Durchbrechungen zum Einhängen der Aufhänger versehenen Zugschnur, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Faltenlegen und -begrenzen dienende Zugschnur zwischen zwei benachbarten Befestigungsstellen, ·/.. B. Schlitzen od. dgl., für die Aufhänger von der einen Seite des Tragbandes auf die andere durchtritt, frei über diesem verläuft und beim Befestigen der Aufhänger durch diese am Band· in kürzeren no Abständen, als die Bandlänge zwischen zwei Befestigungsstellen beträgt, festgelegt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenlege- und -begrenzungsschnur (8) im Tragband mit eingewebt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragband (7) durchlaufend versteift ist.

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