DEST005359MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEST005359MA
DEST005359MA DEST005359MA DE ST005359M A DEST005359M A DE ST005359MA DE ST005359M A DEST005359M A DE ST005359MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
self
nos
issue
hardening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. September 1952 Bekanmtgemacht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einbetten von Einlagen in Form von Netzen, Gittern, Schriften, Gräsern, od. dgl. in Kunstharze, wobei die Einlagen in Formen eingebracht und durch ein selbsthärtendes Kunstharz umgössen werden und das Kunstharz ausgehärtet wird.
Ein Einbetten derartiger Einlagen mißlang, wenn der eingelegte Körper nach oben schwamm und nach dem Erhärten des Kunstharzes völlig ίο außerhalb der gewünschten Stellung lag, so daß kein einwandfreier Gegenstand hergestellt werden konnte.
■ Demzufolge hat man beispielsweise Lampen- ^ schirme durch Bemalung mit Bildmotiven versehen.
Derartige Motive befinden sich aber an der Außenfläche des Lampenschirmes und sind daher weder vor einer Verschmutzung noch vor einer Beschädigung geschützt.
Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, daß die Einlagen vor dem Umgießen durch Glasvliese, Glasgewebe oder sonstige glasklare Faserstoffe in der Form gehaltert werden.
Die gewünschten Einlagen sind hierdurch sowohl während des Erhärtungsvorganges als auch nachher in der vorbestimmten Lage gesichert und durch ihre Einbettung im Innern des Kuinstäbarzkörpers vor Beschädigung und Verschmutzung dauernd geschützt. Die in die Kunstharzmasse eingebetteten
609 618/457
Si 5359 Xl 39a
Glasvliese, Glasgewebe od. dgl. können dabei gitterartig so ausgebildet sein, daß sie Bewehrungen des Hauptkörpers bilden. Das ist beispielsweise für Lampenschirme sehr vorteilhaft.
Zur Ausführung des Verfahrens sind nur entsprechende Modellformen, die aus beliebigem Werkoder Kunststoff bestehen können, erforderlich, da die selbsthärtenden Kunstharze bekanntlich ohne Abgabe von Lösungsmitteln und ohne jeden zusätzliehen Druck verformt werden können.
Die nach dem Verfahren hergestellten Körper weisen hohe Lichtdurchlässigkeit (bis zu 95 %) sowie hohe dielektrische Werte auf, sind gegen Säuren, Laugen und Atmosphärilien unempfindlich, fast unzerbrechlich und mit allen Werkstoffen verträglich. Sie erfordern keine weitere Nachbehandlung und weisen ein Hochlack übertreffendes Aussehen auf. Plastiken und Reklamehinweise usw. lösen, da sie den Leuchtkörper, der auch ein Neonleuchtkörper sein kann, allseits umschließen können,. eine hohe Werbe- und künstlerische Wirkung aus. Den selbsthärtenden Kunstharzen können entsprechend dem gewünschten Lichteffekt wahlweise Füll-, Färb-, fluoreszierende, phosphoreszierende Stoffe od. dgl. beigemengt werden. Mit besonderem Vorteil werden die fluoreszierenden und phosphoreszierenden Stoffe vorzugsweise in Perlenform eingebettet. Dadurch können alle gewünschten Licht- und Strahlungseffekte erzielt werden, selbst solche, wie dies bei Gläsern mit Facetteschliff der Fall ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Einbetten von Einlagen in Form von Netzen, Gittern, Schriften, Gräsern od. dgl. in Kunstharzkörper, wobei die Einlagen in Formen eingebracht und durch ein selbsthärtendes Kunstharz umgössen werden und das Kunstharz ausgehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen vor dem Umgießen durch Glasvliese, Glasgewebe oder sonstige glasklare Faserstoffe in der Form gehaltert werden. ·
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 599 919, 670 569, 684;
    schweizerische Patentschrift Nr. 250 135;
    USA.-Patentscbriften Nr. 2350421, 2379793,
    24SI 9*3;
    Zeitschrift »Modern Plastics«, 1951, Heft März, S- 55 bis 59, 146 bis 156; 1951, Heft April, S. 73, bis 78, 177.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60105100T2 (de) Elektrolumineszierende Hochdruckschichtpressstoffplatte
DE4137463A1 (de) Verfahren zur herstellung kuenstlicher steine, insbesondere grossvolumiger felsblockimitationen
EP2586624A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Kristalldekorationselementen
DE3019260A1 (de) Bindemittelhaltige nachleuchtfarbe
DE961028C (de) Verfahren zum Einbetten von Einlagen in Form von Netzen, Gittern, Schriften, Graesern od. dgl. in Kunstharzkoerper
DEST005359MA (de)
WO2024083943A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines bedruckten betonkörpers, sowie bedruckter betonkörper
DE102022127582A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines bedruckten Betonkörpers
DE102015122418B4 (de) Verfahren zur Herstellung dekorativer Laminate
AT128626B (de) Verfahren zur Herstellung verzierten Belagmaterials.
DE893003C (de) Bezeichnungs-, Werbe- u. dgl. Schilder-Tafel mit eingesetzten Buchstaben- usw. Kennzeichen
DE202023102309U1 (de) Relieffliese
DE102005054983B4 (de) Grabstein, Grabstein-Bausatz und Verfahren zur Herstellung eines Grabsteins
DE202006020340U1 (de) Kunststeinformkörper
WO2006072241A1 (de) Künstliches sandsteinelement, verfahren zur herstellung eines künstlichen sandsteinelementes; verwendung von wüstensand zur herstellung eines künstlichen sandsteinelementes
DE2326191B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Reliefdekors auf keramischen Erzeugnissen
DE78847C (de) Verfahren zur Herstellung marmorartiger glänzender Verblendplatten aus Gypsmasse
DE1948663A1 (de) Beschichtung von Marmor,Granit,Kunststeinen und anderen Bauelementen mit Polyester oder anderem Kunststoff
EP3090883B1 (de) Verfahren zur herstellung dekorativer laminate
AT222370B (de) Verfahren zur Herstellung eines transparenten Kunstglases aus Niederdruckharzen
EP1641634B1 (de) Durchscheinendes, dekoratives bildelement und verfahren zu dessen herstellung
DE1930672C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Formkörpern aus Kunstharz mit reliefförmiger Oberfläche
DE8227649U1 (de) Grabstein
DE658927C (de) Hutform
CH326261A (de) Verfahren zur Herstellung dünnwandiger Gegenstände aus Kunststoffen