DESC018733MA - - Google Patents

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DESC018733MA
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Sch 18733 VII/3b
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß für Kragenanhänger, das sich bei Überschreiten einer gewissen Belastung selbst öffnet und aus einem als flache Tasche ausgeführten Halteglied und einem in. dieses Halteglied einschiebbaren Riegelglied besteht.
Bei einem bekannten Schloß bleibt in der Schließlage ein Ouerschlitz des mit einer Nase versehenen Riegelgliedes offen, in den sich andere
ίο Kleidungsstücke, beispielsweise ein Schal, einhaken können, wodurch diese leicht beschädigt werden können.
Bei einer anderen Bauart hat der äußere Teil des Schlosses gewölbte Oberflächen, durch die ein unangenehmer Druck auf den Körper des Benutzers ausgeübt wird, da bei angezogenem Kleidungsstück der Teil, an dem das Anhängerband befestigt ist, verhältnismäßig stramm am Körper anliegt. Ferner wird das Schloß aus mehreren getrennt herzustellenden Bauteilen zusammengesetzt, so daß der Preis unverhältnismäßig hoch wird.
Es ist auch vorgeschlagen worden, das gewünschte Öffnen des Schlosses durch Zerstörung eines Bauteils des Schlosses zu erreichen. Damit verbietet sich eine sofortige Wiederherstellung des Anhängerbandes ohne besondere vorbereitende Arbeit. Ein weiterer Vorschlag zeigt einen recht verwickelten Aufbau des Schlosses, dessen einer Teil aus mehreren Teilen, nämlich einer Hülse, einem Spreizglied und zwei Federn, zusammengesetzt ist. Bei dem Spreizglied ist als nachteilig anzusprechen, daß der Querschnitt der federnden Lappen sehr stark beansprucht wird, so daß eine hohe Lebensdauer kaum zu erwarten sein dürfte. Im übrigen ergibt sich eine verhältnismäßig große Baulänge des Schlosses, die eine merkbare Behinderung des Benutzers -bei angezogenem Kleidungsstück verursachen wird.
Bei einer weiteren Bauart erfolgt das Schließen unter starker Verbiegung des Riegelteils. Um eine dauernde Verformung dieses Teiles zu verhindern, muß also ein sehr stark elastisches Material verwendet werden.
Die Erfindung besteht darin, daß das Riegelglied aus unnachgiebigem Werkstoff besteht und daß das als eine entsprechend geformte, flache Tasche ausgeführte Halteglied mit einem elastisch zusammendrückbaren, das Riegelglied in der eingeschobenen Lage festhaltenden Futter versehen ist.
. Gegenüber den vorbekannten Ausführungen weist die erfindungsgemäße Ausbildungsform den Vorteil auf, eine kurze geschlossene und flache Form des Schlosses zu erhalten, wobei das die Schließkraft ausübende elastische Futter eine genaue Ab-Stimmung der Kraft zum öffnen des Schlosses gestattet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der . Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Zeichnung ist
Fig. ι ein Schnitt durch den Kragenanhänger und
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Der Kragenanhänger besteht aus zwei Bändern 1 und 2, die mit ihren einen Enden am Kleidungsstück angenäht sind. An den anderen Enden sind die Teile eines Schlosses befestigt. Dieses Schloß besteht aus einem Riegelteil 3 und einem Schließglied. Der Riegelteil hat flache keilförmige, sich verjüngende Gestalt und besteht aus unnachgiebigem Werkstoff. Das Schließglied ist eine nach oben offene flache Tasche 4, die der Form des Riegelteils entsprechend ausgebildet ist und ebenfalls aus unnachgiebigem Werkstoff besteht. In die Tasche 4 ist ein Futter 5 aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff eingesetzt, das der Aufnahme des Riegelteils dient. Die oberen Ränder sind nach innen eingebogen, wobei der Rand 6 des Futters über den in die Tasche eingeschobenen Riegelteil greift. Der Widerstand dieses Randes 6 reicht aus, um den Anhänger bei normaler BeIasturig in der Tasche festzuhalten, während bei übermäßiger Belastung eine Trennung des Schlosses eintritt. Danach kann der Anhänger schnell wieder gebrauchsfähig gemacht werden, indem der Riegelteil wieder unter Beiseitedrücken des Randes in die Tasche eingeschoben wird, bis der Rand 6 über die Oberkante des Riegelteils 3 tritt und diesen in der Tasche festlegt.
Die besondere Form von Schließglied und Riegelteil kann im einzelnen abgewandelt werden. So kann das Futter 5 an der Wandung der Tasche 4 befestigt, beispielsweise aufvulkanisiert sein. Ebenso kann eines der beiden Schloßteile unmittelbar am Kleidungsstück befestigt sein.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schloß für Kragenanhänger, das sich bei Überschreiten einer gewissen Belastung selbst öffnet, bestehend aus einem als flache Tasche ausgeführten Halteglied und einem in dieses Halteglied einschiebbaren Riegelglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied (3) aus unnachgiebigem Werkstoff besteht und daß das als eine entsprechend geformte, flache Tasche_
(4) ausgeführte Halteglied mit einem elastisch zusammendrückbaren, das Riegelglied (3) in der eingeschobenen Lage festhaltenden Futter
(5) versehen ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Futter (5) einen nach innen gerichteten Rand (6) aufweist, der über der Oberkante des in die Tasche (4) eingeschobenen Riegelgliedes (3) greift.

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