DER0008587MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. März 1952 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung 'betrifft einen regelbaren, elektrischen
Differentialkondensator mit festem, rohrförmigem, keramischem Dielektrikum und drei auf
seiner äußeren Mantelfläche angeordneten festen Elektroden sowie einer im Innern des rohrförmigen
Dielektrikums beweglichen und elektrisch nicht angeschlossenen Elektrode, die kraftschlüssig an einer
Gewindespindel befestigt ist und eine schraubenförmige Bewegung von χ · 3600 ausführen kann.
Derartige Kondensatoren werden in der Nieder- und Hochfrequenztechnik, mit Vorteil in der
Fernmelde-, insbesondere Trägerfrequenztechnik, ζ. B. zum Ausgleich von kapazitiven Kopplungen
bei Fernmeldekabeln, und in der Meßtechnik benutzt.
Die Anforderungen an die Genauigkeit und Feinfühligkeit
der Einstellung solcher regelbarer Differentialkondensatoren und an die Reproduzierbarkeit
der eingestellten Werte sind gerade in der Fernmeldetechnik außerordentlich hoch. Der Kapazitätswert
darf siich auch unter rauhen Betriebsbedingungen über lange Zeiträume nicht verändern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Differentialkondensator zu schaffen, der
diesen Anforderungen und Betriebsbedingungen
509 696/381
R 8587 VHIc/21g
genügt und speziell zum Ausgleich von kapazitiven Kopplungen bei Fernmeldekabeln geeignet ist. Es
ist von einer Reihe von Maßnahmen Gebrauch ge-
: ■■ macht, die einzeln bei regelbaren elektrischen Kondensatoren
mit festem und Luftdielektrikum, bei denen gegenüber. festen Kondensatorbelägen eine
nicht angeschlossene Belegung beweglich ist, schon angewendet worden sind. So werden, um ein hohes
Maß von Einstellgenauigkeit des Kapazitätswertes
ίο zu erreichen, ein keramisches Dielektrikum hoher
Dielektrizitätskonstante mit aufgebrannten und gegebenenfalls eingeschliffenen Silberbelägen sowie
eine Schutzhülle gegen Feuchtigkeitseinflüsse, eine Selbsthemmung für den beweglichen Belag
und eine Gradeinteilung zu Einstellzwecken verwendet.
Bei einem solchen bekannten Kondensator ist erfindungsgemäß ein bis auf eine Stirnseite geschlossenes
keramisches Dielektrikum vorgesehen, das eine Durchschlagfestigkeit von über 20 kV
eff/mm aufweist und in -einer Schutzhülle angeordnet ist, die auf einer Stirnfläche eine Gradeinteilung
besitzt, während die Spindel auf ihrer Außenfläche Eichmarken und auf ihrer äußeren
Stirnfläche eine Einstellmarke trägt.
; In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des
; In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des
Kondensators nach der Erfindung im Längsschnitt und in Draufsicht beispielsweise dargestellt.
Ein innen geschliffenes keramisches Rohr 1 aus
elektrisch besonders hochwertigem keramischem Werkstoff ist je nach dem Verwendungszweck als
Einfach- oder Differentialkondensator mit zwei oder drei Silberbelägen 2 versehen, die auf dem
Dielektrikum eingebrannt sind und in denen die Anschlüsse befestigt sind. Es ist wertvoll, daß der
Kondensator auch nachträglich noch durch Schleifen seiner Beläge elektrisch abgeglichen werden
kann.
An der beweglichen Kondensatorbelegung 3 sind keine strom- oder spannungsführenden Anschlüsse
vorhanden, so daß bei einer Änderung der Kapazität keine zusätzlichen Änderungen der Zuleitungskapazität
oder -induktivität entstehen. Die bewegliche Kondensatorbelegung 3 wird durch eine
vorteilhaft aus Metall bestehende Armatur 4 geführt mittels einer Gewindespindel 5. Damit wird
eine kontinuierliche, reproduzierbare Feinregelung der Kapazität und weiter eine Ablesung in - zwei
Koordinaten ermöglicht. Die Armatur 4 ist mit einer Gradeinteilung versehen, während die Spindel
5 auf ihrer Außenfläche Eichmarken 7 und auf . ihrem Kopf eine Einstellmarke 8 trägt, so daß eine
Ablesegenauigkeit von 1Z100 des Meßbereiches erreicht
werden kann. Der Kondensator ist damit auch eichfähig und kann als Meßkondensator verwendet
werden. Der positive und der negative Ein-,steilungsbereich ist jeweils mit der gleichen Genauigkeit
abzulesen.
Die Einheit ist mit einer Schutzhülle 6 umgeben, welche die festen Belegungen 2 gegen mechanische
und Witterungseinflüsse schützt. Die bewegliche Kondensatorbelegung.3 ist gegebenenfalls -.
durch die Armatur 4 gegen Luftfeuchtigkeit, Staub und andere Verunreinigungen geschützt. ■
Um den Kapazitätswert mit größter Genauigkeit einstellen zu können, sind die Begrenzungsflächen
zwischen dem keramischen Dielektrikum und der Steuereinrichtung zueinander passend eingeschliffen,
und die Steuereinrichtung ist so ausgebildet, daß die Paßgenauigkeit auch bei unterschiedlichen
Temperaturen gewährleistet ist. Dies wird, abgesehen von dem hochwertigen, sehr harten, geschliffenen
Dielektrikum, dadurch erreicht, daß die Steuereinrichtung gegebenenfalls mitSchlitzen versehen
ist, wobei es vorteilhaft ist, die Ausdehnungskoeffizienten
der festen und der beweglichen Teile gleich groß zu wählen.;
Es ist weiter zweckmäßig, die veränderliche Belegung in bekannter Weise selbsthemmend in dem
Dielektrikum anzuordnen. Das wird z.B. durch Einbringen der veränderlichen Belegung 3 unter
Vorspannung erreicht. ;
Der Kondensator nach der Erfindung kann mit einem kleinen Meßbereich für Werte von 1 pF
an oder für einen großen Meßbereich bis zu 500 pF ausgebildet sein.
Mit dem Kondensator nach der Erfindung werden die höchsten Anforderungen in bezug auf Kapazitätsbereich,
reproduzierbare Kapazität, Isolationswiderstand, Verlustfaktor und definierten Temperaturkoeffizienten erfüllt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Elektrischer Differentiälkondensator zum Ausgleich von kapazitiven Kopplungen bei Fernmeldekabeln mit festem, rohrförmigen!, keramischem Dielektrikum und drei auf seiner äußeren Mantelfläche angeordneten festen Elektroden sowie einer im Innern des rohrförmigen Dielektrikums beweglichen und elektrisch nicht angeschlossenen Elektrode, die kraftschlüssig an einer Gewindespindel befestigt ist und eine schraubenförmige Bewegung von χ · 3600 ausführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das bis auf eine Stirnseite geschlossene keramische Dielektrikum (1) eine Durchschlagsfestigkeit von über 20 kV eff/mm aufweist und in einer Schutzhülle (4, 6) angeordnet ist, die auf einer Stirnfläche eine Gradeinteilung besitzt, während die Spindel (5) auf ihrer Außenfläche Eichmarken (7) und auf ihrer äußeren Stirnfläche eine Einstellmarke (8) trägt.Angezogene Druckschriften:Normblatt DIN 40685, 3. Ausgabe, Mai 1950;deutsche Patentschriften Nr. 527 402, 647 155, 712 813, 816439;französische Patentschriften Nr. 601 854,
614474, 738669, 976251;USA.-Patentschriften Nr. 2 281 147, 2 505 287, 2 541 897, 2 567 280, 2 589 092.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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