DEP0051170DA - Gerichtete Mikrophonanordung für das Sprach- oder Musikfrequenzband - Google Patents

Gerichtete Mikrophonanordung für das Sprach- oder Musikfrequenzband

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Publication number
DEP0051170DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
group
length
frequency band
microphone arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr.-Ing. Karlsruhe Spandöck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Gerichtete Mkrophonanordnung für das Sprach™ oder Musik*·
frequenζband ο
Zusatz zum Patent . . . . (Anmeldung ρ 43 418),
Das Hauptpatent schätzt eine gerichtete Mikrophonanordnung für das Sprach- oder Musikfrequenzband, bei dem mehrere in einer Reihe liegende schwingungsfähige Elemente, z.B, Membranen, eine Empfängergruppe nach Art der geraden Strahlergruppe bilden, deren Länge mindestens gleich einer halben Wellenlänge der tiefsten zu "übertragenden -rRozre· ist» Die vo-rliegende- Erfindung be-sohä-f-ti-gt^a-i-eh-mii einer weiteren Terbesserung der Richtwirkung und besteht darin, dass die Empfängergruppe mit einem zylindrischen Spiegel, vorzugsweise Parabolspiegel1 versehen ist, dessen Längsachse in Richtung'der'Empfähgergruppe liegt und dessen Öffnungsbreite vorzugsweise kleiner als die Länge ist» Die Spiegellänge ist -zweckmässig gleich oder grösser als die Länge der Empfängergruppe» Bei einer einseitig,ζiB» nierenförmig.»:, gerichteten Empfängergruppe; ist dieAnordnung zweckmässig derart, dass die Maximumrichtung von der Brennlinie des Spiegels nach innen und die Minimumrichtung nach aussen " zeigt» Die Verwendung von Spiegeln in Verbindung mit Einzelmikrophonen ist an sich bereits bekannt; durch die Erfindung werden jedoch bei der Empfängergruppe besondere Vorteile erzielt, da man die in raumakustischer Beziehung be-
sonders vorteilhaften. Richtcharakteristiken mit verschiedener Schärfe in der Höhe und Breite in vollkommener Weise erzeugen kann,
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abbildung beispielsweise erläutert*
Die M^krophonanordnung besteht aus einem eylindrisehen Spiegel 1, der zeB» aus gebogenem Aluminiumblech besteht und zweckmässig parabolische Form besitzt* In seiner Brennlinie befinden sich mehrere, ζ,B,: acht Mikrophone 2, die gleichphasig zusammengeschaltet sind und eine Empfängergruppe nach Art der geraden Strahlergruppe bilden« Als Mikrophone sind Kondensatormikrophone besonders geeignetj es kommen jedoch auch andere Arten in Bet recht, z»B. dynami sehe,»" Sie sind . vorzugsweise auf einem akustisch unwirksamen Träger befestigt B 4Bi. .afcf einer Stange oder Latte, Bei Verwendung einseitig gerichteter Mikrophone j ζ«,Β*"%i^rchmiitr»p'ho«e;'Tiel'gt deren Maximumrichtung von der Brennlinie des Spiegels 1 nach innen und die Minimumrichtung nach aussen; damit Interferenzen zwischen der direkten und indirekten Strahlung vermieden werden« Gegebenenfalls wird, die direkte Strahlung durch eine aussen angebrachte schmale Schallwand oder einen schmalen zylindrischen Reflektor abgedeckt^ Sofern die besonderen Verhältnisse es fordern, kann die Empfängergruppe auch etwas ausserhalb der Brennlinie angeordnet sein, |Bie^p4e.ge4achrS€--f3?ieg-t«'in E-i-c-htung-.derEmpf.ängerg-ru-p-pei Anstelle de'r^'äÄ^fee^e^^nif auch das Mikrophon 4-e-s Hauptpatentes verwendet werden, dessen ■ Membran die Form eines langen und- schmalen Bandes besitzt j auch dieses besitzt zweckmässig eine einseitige, Z 6B. nierenförmige> Eichtcharakteristik, \D±-"^xma^sbrei ^^^B ^-^ptwgelca i^^jv-o..r.zu-gsweise--kl-einer- als -die -Spiegellänge^ Der Vorteil des Spiegels besteht darin, dass eine einseitige Schallaufnahme erfolgt, T/obei die Ri cht schärfe grösser ist als bei der Empfänge rgruppe des Hauptpatentesj. es gelingt somit z.B. bei SchalltLbertragungsanlagen, bei denen äich die Lautsprecher im gleichen Raum befinden, die Unterdrückung der aku-
stisehen Rückkopplung in vollkommenerer 17rGisee Die Mikrophonanordnung mit dem Spiegel wird zweckmässig in vertikaler Lage verwendet, gegebenenfalls in gewissem Maße auf die Aufnahmeszene zugeneigt. Die Eichtcharakteristik ist dann in der Höhe schärfer als in der Breite» Man kann demzufolge einen j-g-e-baraa-chll-cenj Aufnahme raum bzw, einen Biihnenraum in der Breite gut bestreiken, während insbesondere von oben keine Schallaufnahme erfolgt« Die Mikrophon^ 2 besitzen gegebenenfalls verschiedene Abstände untereinander, um Nebenmaxima fei bestimmten Preguenzen zu Vermeidene Der Spiegel mit der Empfängergruppe ist zweckmässig in einem Gehäuse 3 angeordnet, das beispielsweise aus Holz besteht.
S Patentansprüche
1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Ie Gerichtete 'Mkrophonanordnung für das Sprach- oder Musik·
    frequenzband nach Patent . , « (Anmeldung ρ 43 418j, -~
    bed dem mehrere in, einer Heihe liegende schwingungsfähige Elemente, z.B. Membranen, eine Empfängergruppe nach Art der geraden Strahlergruppe bilden, deren Länge mindestens gleich_einer halben Wellenlänge der tiefsten zu übertragenden Φοηβ ist, dadurch gekennzeichnet, dass dio Empfängergruppe mit einem zylindrischen Spiegel (1), vorzugsweise Parabolspiegel, versehen ist, dessen Längsachse in Tdchtung der'EmpTShgergruppe liegt und dessen Offnungsbreite vorzugsweise kleiner als die Länge ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegellänge gleich oder grösser eis die Länge der Empfängergruppe ist,
    Z't Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    / Amt _ ,ck^fMfW^i. ?
    dass bei einer einsei tig,/z.B. nierenf örmig.|^ericTrTö1ren Einänge rgruppe ',die Maximumri cht ung von de r Brennlinie des Spiegels (1) nach innen und die Mnimumrichtung nach aussen zeigt.

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