DEP0051155DA - Ärztlicher Behandlungsstuhl. - Google Patents

Ärztlicher Behandlungsstuhl.

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DEP0051155DA
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DE
Germany
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foot
medical treatment
treatment chair
chair
shell
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfons Mauser
Original Assignee
Mauser Komm.-Ges., Köln-Ehrenfeld
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Description

Für die Ausführung der ärztlichen Behandlungsstühle (Operationsstühle)ist neben hygenischen Erfordernissen die ästhetische Wirkung von ausschlaggebender Bedeutung. Es ist bekannt, dass bei den bisherigen Ausführungen der Behandlungsstühle der Unterbau grosse Ausmasse aufwies mit Rücksicht auf die Erfordernisse der Stabilität, beispielsweise durch die grosse Bemessung des Pumpwerkes und der Führungen für den auszufahrenden Teil. Die Unterbauten der Behandlungsstühle erhalten auf diese Weise ein plumpes Aussehen. Durch das hohe Gewicht wird der Transport und die Montage sehr erschwert. Die Bearbeitung der Oberfläche erforderte hohe Kosten, da meist so verfahren wurde, dass die aus Gusseisen hergestellten Füsse und Zwischensockel an der Oberfläche bearbeitet und teilweise durch Ringverchromung und Lackeinbrennung mit Verzierungen versehen wurden. Zu diesen hohen Kosten gesellte sich dann der erhöhte Aufwand an Material und Montagespesen, so dass die Gesamt-Gestehungskosten der Behandlungsstühle sich wie bekannt, sehr hoch stellen.
Gemäss der Erfindung wird der Unterbau des Behandlungsstuhles vornehmlich zweiteilig ausgeführt, indem durch die neuerliche Verwendung von kleinst-dimensionierten Pumpwerken eine Teilung von Fussauflage und Ständer ermöglicht wird.
Dies wiederum gestattet eine besonders leichte Ausführung des Unterbaues, indem beispielsweise der Mittelteil des herausragenden Pumpwerkes durch eine leichte Verkleidung z.B. aus Stahlblech oder einem anderen geeigneten Werkstoff, umhüllt wird. Weiter wird der vornehmlich aus Gusseisen hergestellte Fuss durch ein- oder mehrteilige Sprengringe abgedeckt. Eine Bearbeitung des Fusses ist nur an wenigen Stellen notwendig, wo die Auflage des Sprengringes es erwünscht erscheinen lässt. Die Oberflächengestaltung der Verkleidungsteile kann z.B. durch Verchromen oder durch Lackeinbrand sowie durch Einpressungen in der Serienherstellung mit wenigen Kosten vorgenommen werden, um beste, wünschenswert erscheinende ästhetische Wirkung zu erreichen.
Bei der Umhüllung des Pumpwerkes am Zwischenstück wird erfindungsgemäss so verfahren, dass die Hülle des stationären unteren Teils eine zweite Hülle am ausfahrbaren Ober-Teil des Stuhles teleskopartig umschliesst, so dass auch bei ausgefahrenem Stuhl die Umschliessung des Pumpwerkes bestehen bleibt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Ansicht des Unterbaues des Behandlungsstuhles mit teilweisem Querschnitt des Fusses und der teleskopartigen Umhüllung im Oberteil dar. Fig. 2 veranschaulicht die Draufsicht bei abgehobenem Oberteil. Der vornehmlich aus Guss bestehende Fuss 1 wird nur an den Auflagestellen 2 und 3 roh abgeschrubbt, so dass sich der Sprengring 4, 4a gut auflegt. Der Sprengring 4 kann durch Schlitzschrauben 5 am Fuss befestigt werden. Das Pumpwerk 6 des Mittelteiles wird durch die Hülle 7 umschlossen, die mit eingeprägten oder ausgesparten Verzierungen versehen sein kann. In die stationäre Hülle 7 schiebt sich die am Oberteil 8 befestigte Hülle 9, die an einer Seite zum Durchlass des Führungsarmes 10 einen schlitzartigen Einschnitt 11 aufweist.
Bei der Abdeckung des Fusses 1 genügt gegebenenfalls der Sprengring 4 zur Erreichung des erstrebten Zieles, nämlich der wirkungsvollen Ausgestaltung des Fusses und der vereinfachten Bearbeitungsweise. Dagegen kann Sprengring 4a in Fortfall kommen, indem der obere Teil des Fusses 1 durch Spachteln und Lackeinbrand den Erfordernissen entsprechend bearbeitet wird, weil an dieser Stelle eine mechanische Beanspruchung des Fusses durch Stoss oder Auftreten nicht denkbar ist.
Der Abdeckring und die teleskopartigen Umhüllung des Mittelteiles lassen sich billig herstellen und ebenso leicht und billig in ihrer Oberflächenbehandlung fertigen. Die Herstellungskosten des Unterteiles für Behandlungsstühle werden daher erheblich gesenkt. Zudem ist die ästhetische Wirkung durch die vielgestaltigen Ausführungsmöglichkeiten bedeutend besser als bei den bisherigen schweren Ausführungen der Behandlungsstühle.
Die leichte, zweiteilige Ausführung des Unterteiles bietet bessere Verpackungsmöglichkeiten und erspart Versand- und Lagerspesen.

Claims (3)

1. Aerztlicher Behandlungsstuhl, gekennzeichnet durch die ein oder mehrteilige Umhüllung 4, 7, 9 des vornehmlich zweiteilig gestalteten Stuhlunterteiles, bestehend aus Fuss 1 und Mittelteil 6.
2. Aerztlicher Behandlungsstuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die ringförmige Abdeckung 4, 4a z.B. aus Stahlblech, Leichtmetall oder Kunststoff, die sich schliessend auf und gegen die Auflageflächen 2 und 3 des Stuhlfusses 1 anlegt.
3. Behandlungsstuhl nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die den Mittelteil (Pumpwerk) umschliessende Hülle 7 z.B. aus Stahlblech, Metall oder Kunststoff, und die am ausfahrbaren Oberteil befestigte Hülle 9, die sich teleskopartig in der Hülle bewegt.

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