DEP0050211DA - Extensionsdraht für die Knochenchirurgie - Google Patents
Extensionsdraht für die KnochenchirurgieInfo
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- 210000000988 bone and bone Anatomy 0.000 title claims description 8
- 238000001356 surgical procedure Methods 0.000 title claims description 5
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- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
Description
Me Erfindung betrifft einen Exteusions draht für die Knochenchirurgie*.
Sar EchanaluKg gG'brcehener Enochen v?ird in der Chirurgis das sogenannte Dra.htsag-"verfahren angewandt. Um an den; gebrochenen
Snoehen·. einen Zug' mit- - exakten An^riffspmikten ansähen zu können,
wird ein Draht von 20-30 cm LSnge und I9O "bis 2,5 am Stärke durch
den Snochen getrieben, mittels eines Spannbugels straff gespannt und über Schnur and Sollen mit Gewichten belastet. Das Durchtreiben
des Drahtes durch, den Knochen geschieht üblicherweise noch mittels eines Eohrvorganges * Da durch das Bohren ϊ/ärme entwickelt Wird8
welche die Wand, des Botokanals schädigt, und der durchgebohrt©
.Draht im Übrigen sum Verrutschen neigt, ist man dasu übergegangen,
den Irtensionsdraht anstatt durch Bohren auf andere iveise. durch den Enochen Miidarchzutreibens nämlich durch liageln mittels eines
"besonderen Drahtnagelgeräts*. Ein auf diesem fege durch den. Knochen hindurchgetriebener Draht Bitat erheblich fe&ter im Knochen and
neigt nicht zum Verrutschen in seitlicher Richtung, wodurch u0a.
die gefürchtet©' Infektionsgefahr gegenüber durchgebohrten Sfähfen.;: ': Termindert wird.'
Siese Gefahr ist abor noch nicht ganz gebannt 3 weil der .DrLTiit
noch die Möglichkeit hat, sich um seine Achse so drehen» Sov/ohl
b.-.-im Anbringen der äsrtensionsvorrichtungen als auch bei den späteren Manipulationen an dexa gebrochenen Glied mit den ^xtsaaious«·
biigal als Handgriff sowie bei Jedem Uraaetten und Bovinen des "behandelten
Gliedes wird der Draht auf 'Corsion beansprucht ο
Idt er durch den Eaochsa Mndurchgebohrt51 so droht er sich spielend axt jeder Bewegung des Spaimbiigels mn die eigene Achse«
Selbst dann, wenn er durch den JCnochen hindurch gex.!.::.;;.:-^.'!.-': int as&
demgemäß fester sit st, ist diese Sefahr nicht beseitigt, 3i kann sieh drehen, sieh dabei lockern und Terrutschen und. i/)folgedesaen
InfeIctionen verursachen. Diese Gefahr besteht besonders, v?enn der Draht bei der Sauer-Sugbehiandlang einige lochen gelegen hat und
die V:'and Ses Knochens aufgrund biologischer Geweberen}:t ionen -ihre
Sle^awirhong allmählich einbüßt» ' -··..
Die Srfindoiig beseitigt diese Hachteile· Gie besteht in einem Tüttensionsdr a ht, der durch unrunden Querschnitt gc]r:eniiselöfc«
net ist· Sird ein derartiger "Draht -mit iiarundeia Querschnitt mittels eines ^ geeigneten Srahtnsglere durch den IDaocJxen genagelt, so
sit&t er, viGYm nicht. durch· .grobe Gewalt beansprucht, ..·.-! •.••^rröcl:b--i'
fest und «eist gegen ^ede Srehbeanspruchuag (Sotation, torsion) wegen seines nnrnnden Querschnitts einen viel höherer.: ''.VidGrsttmd
auf als ein runder Draht» .Der unrunde Querschnitt Ir.aan verschiedene
Sestalt haben, beisjpielswsise dreieckige, rechteckige, polygonale oder fltigelige, Vm dem Surchtreiben des Srahtsa durch den
Eaochen möglichst T»enig Widerstand «atgegenzosetsen, und dadurch die Operation su erleichtern und' zu. beschieaaigen, ii-t es vorteilhaft»
den üraht an seiner Spitss seißelartig anaoschärfen oder aa-•suspitsen»-
■
Die BrfiJidung ist uaf der Zeichnung an einigen ^uafimrungsbeispiclen
veranschaulicht*
fig. 1 «M-S-ägx -'Ih geige« einen Sxtensionsüraht gemäß J-:,. I Jr * -·'.. · - · - fre^e-rung- in echaubildlioher Ansicht ■'*--jbft
Fige 2 veranschaulicht den gleichen Draht in starker Vergrößerung mit angesehärfter Spitse.·
fig. 3 seigt eine andere AusfUlirungsforia des .jixtensioaedrahtes in sehaubildlicher Darstellmig3 ebenfalls
in starker Vergrößerung, während
FIg» 4 und Fig* 4a eine dritte; £usführungaf orza des Estensionsdrahtes i& vergrößerter seiiaubilölicher
Ansicht und la Querschnitt Wiederge 1Ofin9.
Der in flg. 1 und Pig* la dargestellte iJ3Ctöiioioiisdrah1» hat
dreieckigen Querschnitt« Beine Stärke lot den'Ahaessungsn des zxl ditt'ehbohreaden KnocheHB beza», uoü üu tragenden iic.;icht angepaßtf
der DvirehaGsser ■.-Ieo umschrieben/im iCvoises bev/egt sieh innerhalb ilex- ärar^-rsii yen 1,5 his 2,5 naa« wie •Tig· 2 erkennen läßt, hat der
Ezteasionsdraht 1 an seiner Spitze eine Abschrägting 2, welche die Aushillung .einer meißelartigen Kante 3 ermöglicht, v&e sie bei
runden Drähten cn sieh bekanat ist.
Fig. 3 Toraiischaulicht einen Kstsiisionsflraht 4· mit flügelarti gea. ^uerschnitt 5» m-hrend die Pi^;· 4 und 4a einen iteteasiensdrahi
6 sit polygonalem '•Quorscliniti 7 ./iedorgsso.n» In Ji'j>iöi.i Pail hat
der Draht eine f.pitze β in Pyrsraidenform·
V/^sarrfelich ist in jedem Pall ie Auc bildung des !Drahtes mit einem von der iLrsisform steeieke^den Querschnitt, der jede DrehnBg
w& clie Llrngsachse verh-jjadertg. ■.•.rCui der Draht durch einen Kaochea
durchgenagelt ist. Durch die Uagelurig wird einerseits ein autsehen des Drahtes nach der i;oite awr- /ic s chi ο s ?.e ii ? v/.öferend andererseits
die IiGuo iiu&rochnittßö^titöltu^f; seine Drehung weitgehend verhindert, wenn etwa "bei !deinen. hr'ufl.reti Bev/e-;;u■Iveia des Spanabtigels
•um die Sparaidraatachae der ?roht avf ^oraicn beansprucht wird« Diese löslichkeit kann aod* weiter dadurch reduziert und seihst'
für ausgiebige Be^e^aa^ea des Spannhiigels hei ϊ-Tanipul at ionen so gut wie ausgeschlossen *?erden. v/evra der SpaahbUgyl seihet dreh-03-vi.'glich
gestr.it':t -*ira» Die neue Gestaitmig des Drahtciuerschnitta hat den v/eiteren Torteil der Erhöhung des ^r^igheitsijosents gegen
vnickgefahr sowie des tTidcrstaadsnio^ents gegen Bi egung, die für die Drahtnagelimg von besonderer "Bedeutung sind*
Claims (1)
1.) Bztensi onsdraht für die Knoehenehirurgie, gekenns:o ichne t darch unrunden Querschnitt.
2«) Bstensionedraliv für die Knochencliirurgie nach Anspruch 1, ge-. kennzeichnet durch dreieckigen «Querschnitt.
3») Eztensionsdraht für die Snochenehirurgie nach Anoprach 1, gekennse
lehnet durch rechteckigen Quersclinitt·
4») S±ten3ionsdraiit für dia Kaocfiencliiriirgie nach Anspruch 1,
gefeeruasöicfcaet dureh poly&Onalea'^uerschnitt.
5*) BstoriBioiieciraiit für die Eiiocheuc&iruriiie nach. Aasprueh 1, gekennse leimet durch ο ir. en flügeli&en QuerftchE:! Iri= (PilI eS)0
6«) .=&teiisioas(lralat füx öle Tüioeneiiehirurgie nach den .•^•ispruehen
1 bis 5 s gekeimselehne* d'.ircii eine zw «Siaia^clmiß ^oeigiiyis
JLr1DeliIirfuns aii einem Uncle,
Family
ID=
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