DEP0050145DA - Wickelstromwandler - Google Patents

Wickelstromwandler

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DEP0050145DA
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Ritz, Hans, Dr.-Ing., Hamburg
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromwandler in der Form eines Wickelstromwandlers.
In der Technik unterscheidet man Stabstromwandler und Wickelstromwandler in der Form von Schleifenwandlern und Querlochwandlern.
Stabstromwandler besitzen zufolge ihres einfachen symmetrischen Aufbaues für grössere bis mittlere Primärstromstärken sowohl eine sehr hohe Spannungsfestigkeit, als auch eine fast unbegrenzte Kurzschlußfestigkeit. Bei niedrigen Primärstromstärken wird bei dieser Bauweise der Kernaufwand und damit die Baulänge zu gross und der Wandler zu teuer. Im Bereich dieser niedrigen bis mittleren Primärstromstärken und ausserdem in den Fällen, wo u.a. eine primäre Umschaltung verlangt wird, ist die Bauweise von Wickelstromwandlern vorteilhafter, bei denen der vom Primärstrom durch- flossene Leiter zur Erreichung einer höheren erregenden Amperewindungszahl in mehreren Windungen durch den Eisenkern hindurch geführt werden kann.
Bekannt geworden sind Wickelstromwandler in Trockenbauweise in der Ausführungsform als sogenannte Schleifenwandler, bei denen die Primärwicklung durch zwei Durchführungen gewickelt ist. Als Durchführungen werden für alle Spannungsreihen Hartpapier-Kondensator-Durchführungen verwendet, bei denen durch Anordnung von mehreren abgestuften Metalleinlagen eine fast lineare radiale und axiale Spannungsverteilung erzielt wird. Für niedrigere bis mittlere Spannungsreihen sind auch aus einteiligen Porzellanrohr-Durchführungen bestehende Schleifenwandler bekannt geworden und für höhere Spannungsreihen solche aus Mehrrohr-Durchführungen, das sind Durchführungen, die aus mehreren übereinander angeordneten Porzellanrohren aufgebaut sind.
Ausser diesen Schleifenwandlern ist ein Wickelstromwandler, der sogenannte Querlochwandler bekannt geworden, der aus einer einteiligen, nach dem Giessverfahren hergestellten Porzellandurchführung besteht.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Wickelstromwandler mit mehreren Durchführungen zu schaffen, der in einem weiten Spannungsbereich in gleicher Aufbauweise ausgeführt werden kann. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen Stromwandler zu schaffen, bei dem im Vergleich zu bekannten Wandlern gleicher Spannung die Bauhöhe und der Durchmesser des Wandlers verkleinert werden können. Die Erfindung bezweckt weiterhin, einen Wickelstromwandler zu schaffen, welcher innerhalb des Wandlerkörpers praktisch frei von äusseren auftretenden mechanischen Beanspruchungen ist, die sich bei Überströmen ergeben können. Schliesslich besteht ein Zweck der vorliegenden Erfindung darin, einen Stromwandler zu schaffen, der in Bezug auf Spannungsfestigkeit, Meßgenauigkeit und Kurzschlußfestigkeit den bekannten Ausführungen von Wandlern überlegen ist.
Erfindungsgemäss wird der Wickelstromwandler grundsätzlich aus zwei Hauptteilen, einem inneren und einem äusseren, aufgebaut; die inneren Beanspruchungen elektrischer und mechanischer Natur werden durch die die Primärwicklung enthaltenden Durchführungsrohre aufgenommen, während der zweite Hauptteil (äusserer Teil), welcher aus den die Leitungsanschlüsse tragenden und die Durchführungsrohre umgebenden Isoliertragkörper besteht, zur Aufnahme der äusseren mechanischen und elektrischen Beanspruchungen dient.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann dieser äussere Hauptteil, welcher Träger der Leitungsanschlüsse ist, zugleich als Schutzteil für den inneren Hauptteil nutzbar gemacht werden. Dieser äussere Hauptteil kann nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als ein Kappenisolator ausgebildet sein.
Die Aufteilung des Wandlers gemäss der Erfindung in die beiden vorgekennzeichneten Hauptteile gewährleistet weiterhin, dass praktisch die gesamten äusseren mechanischen Kräfte unmittelbar auf die Einbau-Teile des Wandlers übertragen werden. Durch diese Ausführungsform wird weiterhin erreicht, dass die Träger der Hochspannungsanschlüsse, wenn sie die Form von Kappenisolatoren annehmen, die eigentliche Wicklungsdurchführung und die Rohre gegenüber dem Äusseren vollständig abschliessen. Dadurch sind diese gegen mechanische Beschädigungen weitestgehend geschützt und bieten weiterhin die Möglichkeit einer Abdichtung gegen den Einfluss von Feuchtigkeit.
Daher liegt es weiter im Rahmen der vorliegenden Erfindung, den Wickelstromwandler gemäss der Erfindung unter entsprechender Formgebung der Kappen mit Rippen, Regendächern oder anderen Ablaufeinrichtungen auszurüsten, wodurch dieser Wandler für Freiluftausführungen mit Vorteil zu verwenden ist, ohne dass an dem grundsätzlichen Aufbau des Wandlers etwa geändert wird. Zu diesem Zweck können nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Kappenisolatoren und (oder) die Durchführungsrohre aus feuchtigkeitsabweisenden und (oder) feuchtigkeitsunempfindlichem Isoliermaterial hergestellt sei9n bzw. mit diesem imprägniert oder auch überzogen sein. Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben, diese Isolatoren je nach dem beabsichtigten Verwendungszweck auch wärmebeständig auszubilden, indem sie entweder aus einem wärmebeständigen Isoliermaterial hergestellt oder mit diesem imprägniert sind. Zufolge eines grossen Widerstandsmoments des Kappenisolators ist weiterhin die Umbruchfestigkeit des Wandlers besonders gross.
Nach der Erfindung können die Kappenisolatoren entweder aus Porzellan oder einem anderen geeigneten Stoff hergestellt werden. Sie können als rotationssymmetrische Körper (Drehkörper) in einfacher Weise hergestellt werden, im Gegensatz zu den bekannten schwierig herzustellenden Gießporzellankörpern für Querlochwandler. Dabei ist im Sinne des Zwecks der Erfindung zur Herstellung eines Wandlers einfacher Ausführung ein weiterer Vorteil der Erfindung darin zu sehen, dass die für die verschiedensten meßtechnischen Anforderungen benötigten Meßwandler mit einem und demselben Kappenisolator ausgerüstet werden können, so dass bei einem Wandler gemäss der Erfindung innerhalb der gleichen Spannungsreihe unabhängig von ihren Kernhöhen entsprechend den gewünschten Meßleistungen, ein Kappenisolator von stets gleich bleibender Grösse verwendet werden kann, wodurch die Herstellung solcher Wandler gegenüber bekannten Ausführungen auch rationeller wird. Weiterhin wird dadurch die Belieferung bei Ersatzteilen wesentlich erleichtert.
Zur Verwirklichung der Erfindung könnnen, soweit es die Durchführungsrohre betrifft, axial und radial spannungsgesteuerte Kondensatordurchführungsrohre verwendet werden, wodurch im Sinne des Unterzwecks der Erfindung eine lineare, radiale und axiale Spannungsverteilung erreicht wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können alle Metalleinlagen vollständig im Isolierstoff eingebettet sein, und die innerste und äusserste Metalleinlage können an einer geeigneten Stelle bzw. an geeigneten Stellen isoliert aus dem Durchführungsrohr herausgeführt werden. Neben einer praktisch linearen Spannungsverteilung im Wandler wird, da die innere Einlage am Hochspannungspotential und die äussere Einlage an Erde anliegt, erreicht, dass die Windungen des Primärleiters im feldfreien Raum liegen, so dass von ihren Kanten keine Entladungen ausgehen können. Ausserdem erweist sich ein solcher Wandler durchaus stoßspannungsfest. Da durch die Kondensatordurchführungen auch die Primärisolation in radialer Richtung spannungsgesteuert ist, hat die Erfindung weiterhin gegenüber den bekannten, oben geschilderten Bauformen den grundsätzlichen Vorteil, dass sie im weiten Spannungsbereich bei gleichem Aufbau in wirtschaftlicher Weise ausgeführt werden kann.
Infolge der spannungsgesteuerten Durchführungsrohre ermöglicht die Erfindung die Verwendung von Ringkernen, deren Abmessungen wegen der spannungsgesteuerten Innenisolation sehr klein gehalten werden können und die eine hohe Meßgenauigkeit gewährleisten. Ausserdem wird nach der Erfindung ermöglicht, dass wegen der günstigen Abmessungen der Kern nur auf eine Durchführung aufgesetzt wird, während die für die Umschaltung erforderliche Schaltleitung in der weiten, nicht vom Kern umgebenen Durchführung zurückgeführt ist. Eine solche Ausführung hat weiterhin den Vorteil, dass bei verschiedenartiger Ausbildung des Wandlers, z.B. entweder als reiner Durchführungswandler mit ankommender Leitung oben und abgehender Leitung unten oder umgekehrt, sowie bei Anordnung ankommender und abgehender Leitung oben oder unten, wie auch bei gleichzeitiger Primärumschaltung, die Fehlerwerte der Meßwandlerkerne stets die gleichen bleiben, da eine magnetische Unsymmetrie im Gegensatz zu Wickelwandlern mit Mantelkernen oder bei Ringkernen auf beiden Durchführungen durch die Erfindung vermieden wird, so dass sekundärseitig nur der einfache, zweipolige Anschluss je Kern benötigt wird und bei Primärumschaltung zum Ausgleich dieser Unsymmetrie keinerlei Umschaltungen auf der Sekundärseite erforderlich sind, wodurch Schaltungsfehler vermieden werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dient die äusserste Isolierschicht, welche über dem äussersten Metallbelag der Durchführung liegt, gleichzeitig als Isolation zwischen dieser Metalleinlage und der auf dem Kern aufgebrachten Sekundärwicklung, so dass eine aussen aufgebrachte Erdbandage und Isolierschicht fortfallen. Durch eine solche Ausführung werden im Gegensatz zu bekannten Ausführungen auch die Abmessungen der Wandlerkerne in radialer Richtung verkleinert. Die äusserste Metalleinlage wird mit Hilfe der von ihr isoliert herausgeführten Leitung an Erde gelegt.
Nach der praktischen Ausführungsform der Erfindung können die beiden Durchführungsrohre im geerdeten Mittelteil des Wandlers durch z.B. metallische Doppelschellen o.dgl. miteinander verbunden werden, welche an den geerdeten Teilen befestigt sind. Eine solche Ausführung dient in erster Linie zur Aufnahme von z.B. bei Kurzschluss auftretenden inneren, von der Primärwicklung herrührenden mechanischen Kräften.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die Schallen o.dgl. aus einem Isolierstoff gebildet, z.B. aus Preßstoff, Hartpapier, Hartgewebe, Hartholz usw., wodurch im Innern des Wandlers metallische Teile vollständig vermieden werden. Durch eine solche Ausbildung des Wandlers wird die gesamte Länge des Wandlers weiterhin reduziert, weil zufolge Nichtvorhandenseins von metallischen Elektroden die sonst einzuhaltenden Schlagweiten für die Hochspannung im Innern des Wandlers unterschritten werden können.
Es ist weiterhin nach einer Ausführungsform der Erfindung möglich, den Kern bzw. die Kerne als gewickelte Bandkerne auszubilden. Eine solche Ausführung erweist sich insbesondere gegenüber den bekannten Wickelwandlern mit aus Einzelblechen geschachtelten Mantelkernen erheblich überlegen, weil die Permeabilitätswerte bei der Verwendung von gewickelten Ringkernen erheblich höher als bei geschichteten Mantelkernen liegen. Daraus ergibt sich der Vorteil einer grösseren Meßgenauigkeit bzw. kleinerer Abmessungen.
Die Erfindung ist für verschiedene Ausführungsformen von Wandlern verwendbar, sie eignet sich mit gleichem Vorteil ausser für Durchführungswandler auch für Stützerwandler, wenn anstelle von zwei Durchführungen eine U-förmig oder ähnlich gebogene Durchführung verwendet wird.
Ein Wandler gemäss der Erfindung ist insbesondere hinsichtlich der Spannungsfestigkeit den bekannten Ausführungen mit Porzellan-Isolierung überlegen, dies ergibt sich einmal daraus, dass der spannungsgesteuerte Isolator (Hartpapier-Kondensatordurchführung) insbesondere bei höheren Spannungen gegenüber der Porzellanisolierung eine geringere Wandstärke und bei gleicher Isolatorenlänge eine höhere Überschlag-Spannungsfestigkeit besitzt. Ausserdem ist der Wandler gleitentladungsfrei und besitzt geringe dielektrische Verluste. Ein Wandler gemäss der Erfindung ist im Hinblick auf die Meßgenauigkeit bzw. die magnetischen Eigenschaften gegenüber den porzellanisolierten Bauarten günstiger, da bei den spannungsgesteuerten Hartpapier-Durchführungen Eisenkerne in Ringform mit kleinstem Magnetisierungsweg ausgerüstet werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Wandler.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Wandler, teilweise im Schnitt, ohne die Trag- bzw. Schutzkappe (Kappenisolator).
Der Wandler weist zwei spannungsgesteuerte Hartpapier-Durchführungsrohre 3 und 4 auf, die sich an ihren oberen und unteren Enden im Querschnitt aussen etwas konisch verjüngen.
In diesen Durchführungsrohren sind eine Mehrzahl von Metalleinlagen 5 vorgesehen, deren äusserste und innerste Lage vermittels je einer Leitung isoliert aus dem Durchführungsrohr herausgeführt sind. Die äusserste Metalleinlage liegt an Erde, während die innerste Metalleinlage mit der Hochspannung verbunden ist. Durch die Mehrzahl der isoliert voneinander angeordneten Metalleinlagen 5 wird eine Spannungssteuerung sowohl in radialer als auch in axialer Richtung erreicht.
Auf das Durchführungsrohr 3 ist ein Eisenkern 8 mit Wicklung 9 aufgebracht, während das Durchführungsrohr 4 von einer Bewicklung frei bleiben kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Wicklung mit ihrem Kern unmittelbar auf die Aussenwandung des Durchführungsrohres 3 aufgesetzt. Die beiden Durchführungsrohre werden durch zwei geteilte Schellen 10, 11 bzw. 12, 13 vermittels je eines Gewindebolzens 13a (Fig. 2) zusammengehalten, der zwischen die Durchführungsrohre 3 und 4 hindurchgeführt ist. Eine zusätzliche Verbindung der Schellenteile 10, 11 bzw. 12, 13 kann durch eine seitliche Schraubenverbindung 15 bzw. 16 erfolgen. Die beiden Schellen 10, 11 und 12, 13 können durch zusätzliche, in Längsrichtung des Wandlers verlaufende Schraubbolzenverbindungen 17 miteinander versteift werden.
Die Enden der Durchführungsrohre 3 und 4, durch welche, wie in Fig. 1 unten angedeutet ist, die Hochspannungsleitungen hindurchgeführt sind, werden von je einem Kappenisolator 18, 19 überdeckt, die sich mit ihren Flanschen 20 bzw. 21 auf die Ränder der Schellen 10, 11 bzw. 12, 13 abstützen. Im mittleren Bereich des Wandlers ist ein zweckmässig aus Metall bestehendes, zylindrisches, topfartiges Gebilde 23 vorgesehen, das sich mit einem unteren Flansch 24 gegen den Flansch 21 des unteren Kappenisolators 19 und mit einem oberen Flansch 25 gegen die Unterseite einer Tragplatte 26 legt. Diese Platte 26 legt sich mit einem Flansch 27 gegen den Flansch 20 des oberen Isolators 18. Der Topf 23, die Kappenisolatoren 18 und 19 und die Platte 26 werden durch eine Mehrzahl von Gewindeschraubenbolzen 28 fest miteinander verbunden. Die Platte 26 ist auf einer Seite mit einer Ausnehmung 29 versehen, welche durch einen Deckel 30 abgeschlossen werden kann. Innerhalb dieser Ausnehmung 29 sind auf einem Isolierteil 31 die Anschlussklemmen 32 für die sekundären Anschlüsse angeordnet. Die Tragplatte 26 hat quadratische oder rechteckige Form, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sie ist an ihren Ecken mit einer Mehrzahl von Ausnehmungen 33 zum Befestigen des Wandlers auf einem geeigneten Teil versehen.
Der Kappenisolator 18 bzw. 19 trägt an seiner Aussenseite die Anschlüsse für die Hochspannung, die mit 34 bzw. 34a bezeichnet sind. Die Anschlüsse sind auf je einer geeigneten Isolierstoffplatte 35, 36 befestigt. Diese Isolierstoffplatte besitzt eine gewisse Elastizität, so dass die von aussen kommenden, schlagartig wirkenden Kräfte elastisch auf dem Kappenisolator und damit auf die Tragplatte übertragen werden.
Die Ausführung kann so gewählt werden, dass aussen am Kappenisolator eine Platte 35 bzw. 36 aus hochfestem und zugleich elastischem Werkstoff angeordnet wird, welche die Teile für die Umschaltung trägt, während innerhalb des Isolators an seinem oberen Flansch eine Platte 37 angreift, welche entweder aus einem Isolierstoff oder aus Metall besteht, das mit einem Isolierstoff überzogen ist. Beide Platten 35, 37 bzw. 36, 37 werden durch Schrauben 39 miteinander verbunden, und zwar derart, dass die Schraubenenden aus der unteren Platte (aus Isolierstoff oder aus Metall mit Isolierstoff überzogen) nicht hervorstehen. Gegebenenfalls kann zwischen der Innenplatte 37 und dem Flansch des Kappenisolators ein Druckring vorgesehen sein, der mit 38 bezeichnet ist.
Es ist natürlich auch die Möglichkeit gegeben, den Träger für die Umschaltteile aus einem Stück mit dem Kappenisolator auszubilden und diesen Teil mit entsprechenden Oeffnungen zu versehen, um die Anschlußteile hindurchzuführen.
Die Ausführung nach der Erfindung kann, soweit sie die Durchführungsrohre betrifft, auch so gewählt werden, dass die Enden der Durchführungsrohre noch zusätzlich versteift werden, und dies kann nach einer Ausführungsform der Erfindung dadurch erfolgen, dass um die Enden der Durchführungsrohre 3 und 4 Bandagen, Schellen o.dgl. gelegt werden. Des weiteren ist die Möglichkeit gegeben, den äusseren Hauptteil des Wandlers, welcher hier die Form von Kappenisolatoren annimmt, so zu wählen, dass ein Teil der Innenwandung der Kappenisolatoren sich gegen die Enden der Durchführungsrohre 3 und 4 legt, so dass dadurch die Durchführungsrohre zusätzlich versteift werden. Bei auftretenden
Druckbeanspruchungen der Durchführungsrohre 3 und 4 könnte dann ein Teil der Kräfte unmittelbar auf die Kappenisolatoren übertragen und von diesen abgeleitet werden.
Obwohl in der Darstellung die Durchführungsrohre kreisförmigen Querschnitt haben, liegt es im Rahmen der Erfindung, den Durchführungsrohren auch eine ovale, elliptische oder rechteckige Form zu geben. Dies hängt von der Art des Wandlers ab, an dem die vorliegende Erfindung verwirklicht wird.
Die Zahl der Durchführungsrohre kann gegenüber der dargestellten Ausführungsform beliebig vermehrt werden, insbesondere, wenn es erwünscht ist, eine grössere Anzahl von Primärleitern oder Schaltleitungen in einer gewünschten Wickelart in den Wandler einzuziehen.

Claims (20)

1.) Wickelstromwandler, dadurch gekennzeichnet, dass er vorwiegend aus zwei Hauptteilen derart aufgebaut ist, dass die inneren elektrischen und mechanischen Beanspruchungen durch die Primärwicklung aufnehmende, vorzugsweise spannungsgesteuerte Durchführungsrohre, die äusseren dagegen durch die Leitungsanschlüsse tragende und die Durchführungsrohre umgebende Isoliertragkörper (Kappenisolatoren) aufgenommen werden.
2.) Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung durch zwei Durchführungsrohre eingezogen ist und ihre Endenpaare von je einem Kappenisolator umschlossen werden, der die äusseren Leitungsanschlüsse trägt.
3.) Wandler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von axial und radial spannungsgesteuerten Kondensator-Durchführungsrohren.
4.) Wandler nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Enden der Durchführungsrohre, des sich daran anschliessenden Teiles für den Wickelkopf der Primärwicklung und die Dicke der Abschlussplatte des Kappenisolators so bemessen sind, dass ihre Länge innerhalb der Schlagweite liegt.
5.) Wandler nach Anspruch 1 - 4, unter Verwendung von Metall- einlagen im Durchführungsrohr, dadurch gekennzeichnet, dass die innerste Metalleinlage innerhalb des Rohres isoliert eingebettet endigt und isoliert aus dem Durchführungsrohr (z.B. vermittels einer isolierten Leitung) herausgeführt ist.
6.) Wandler nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführungsrohre im Mittelteil durch Schelle o.dgl. fest miteinander verbunden sind, welche mit der Auflageplatte verbunden ist.
7.) Wandler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schellen o.dgl. aus einem mechanisch festen Isolierstoff bestehen und auf der der Sekundärseite zugewendeten Seite einen geerdeten Potentialbelag aufweisen, der gegen die Sekundärseite durch eine Isolierschicht abgedeckt ist.
8.) Wandler nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äusserste Isolationsschicht des Durchführungsrohres zwischen der äussersten Metalleinlage und der Sekundärwicklung die Isolation zwischen diesen beiden Teilen bildet.
9.) Wandler nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung nur auf einem der Durchführungsrohre angeordnet ist und eine für die Schaltung gegebenenfalls erforderliche primäre Rückleitung durch das zweite Durchführungsrohr hindurchgeführt ist.
10.) Wandler nach Anspruch 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kappenisolatoren die Kondensator-Durchführungsrohre und die Sekundärwicklung gegen die Aussenluft feuchtigkeitsdicht abgeschlossen sind.
11.) Wandler nach Anspruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen-Isolatoren und gegebenenfalls auch die Durchführungsrohre aus feuchtigkeitsabweisenden und (oder) feuchtigkeitsunempfindlichen und (oder) wärmebeständigem Isoliermaterial hergestellt bzw. imprägniert oder überzogen sind.
12.) Wandler nach Anspruch 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Durchführungsrohre zur der Form eines "U" kombiniert sind (Stützerwandler).
13.) Wandler nach Anspruch 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappenisolatoren an ihren einen Enden mit Flanschen versehen sind, welche sich auf den Halte- bzw. Befestigungsmitteln für die Durchführungsrohre abstützen, und die in starrer mechanischer Verbindung mit der geerdeten Auflageplatte stehen.
14.) Wandler nach Anspruch 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere, den Kern tragende Teil des Wandlers von einer topfartigen Hülle umschlossen ist, die mit einem Flansch an einem Kappenisolator angreift und durch Bolzenschrauben o.dgl. in starrer Verbindung mit der geerdeten Auflageplatte steht.
15.) Wandler nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die geerdete Auflageplatte den Flansch des einen Kappenisolators umgreift.
16.) Wandler nach Anspruch 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kappenisolator durch einen elastischen Träger für die Anschlüsse abgeschlossen ist, der mechanische Beanspruchungen aufnimmt.
17.) Wandler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus wenigstens einer Platte aus Isolierstoff besteht, gegebenenfalls aus wenigstens einer mit Isolierstoff überzogenen Metallplatte.
18.) Wandler nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Durchführungsrohre durch Bandagen, Schellen o.dgl. gegeneinander versteift sind.
19.) Wandler nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Durchführungsrohre sich gegen Teile des Kappenisolators legen.
20.) Wandler nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführungsrohre oder ein Teil der Durchführungsrohre ovalen, elliptischen oder eckigen Querschnitt aufweisen.

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