DEP0049042DA - Zeiger für Zeitmesser u.dgl. - Google Patents
Zeiger für Zeitmesser u.dgl.Info
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Description
PATENTANWALT DR.-ING. ERNST MAIER · SCHRAMBERG/WÜRTT.
FERNSPRECHER 291 - POSTSCHECKKONTO: STUTTGART 73291 - KREISSPARKASSE SCHRAMBERG
A 122 und. 123/49 Schramberg, 12. Juli 1949
Uhrenfabriken Gebrüder Junghans A.-G-. in Schramberg/Schwarzwald
Zeiger für Zeitmesser uai d©*gle4öfee-n
Die v-e^üegeft^e Erfindung betrifft einen Zeiger für Zeitmesser ua#- deigXearefees^und zwar insbesondere für solche
Anzeigeinstrumente, bei denen im Innenfeld eine grössere Teilung, kleinere Teilungen und Zeiger, Fenster für
Springzahlen, Kalender, Beschriftungen, Abbildungen oder andere Beobachtungsobjekte angeordnet sind. Beim Ablesen
der im Innenfeld liegenden Skalen usw. stört es nun ungemein, wenn sie gerade von dem oder den Zeigern der
äußeren Skala überdeckt oder beschattet werden, z.B. wenn einer oder beide Uhrzeiger über dem Weckerzifferblatt
oder dem Sekundenzifferblatt stehen und die Weckzeit eingestellt bezw. die Sekunde abgelesen werden soll.
Erfindung w-fcpd- diesem Übelstand abgeholfen. Die Erfindung besteht darin, daß
der Arm des oder der Instrumentenzeiger wenigstens teile weise durchsichtig, die Zeigerspitze hingegen undurchsichtig
gehalten sind. Es kann der ganze Zeiger aus undurchsichtigem Werkstoff angefertigt und die Zeigerspitze durch
entsprechende Färbung undurchsichtig und auffallend gemacht sein. Der Zeiger kann aber auch aus zwei Teilen,
nämlich einem durchsichtigen Arm und einer auf- oder angesetzten undurchsichtigen Spitze, z.B. einer solchen
aus Metall bestehen. Vorzugsweise werden die Zeigerarme b0zw. Zeiger aus durchsichtigem Kunststoff (Kunstharzen,
Zellulosederivaten) hergestellt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Instrumentenzeiger erfüllt nicht nur ihren technischen Zweck bei Instrumenten
mit im Innenfeld angeordneten BeobachtungSubjekten, sondern führt auch z.B. bei Zeitmessern mit freigehaltenem
Innenfeld zu einer eigenartigen und auffallenden Wirkung, indem gewissermaßen die Zeigerspitzen frei über
dem Zifferblatt zu schweben scheinen. Man hat früher versucht, diese Wirkung bei der Herstellung sogenannter
"mysteriöser Uhren" die zu Jieklamezwecken von Uhrengeschäften gerne ausgestellt werden dadurch zu erzielen,
daß man auf konzentrisch angeordneten runden Glasscheiben, etwa in der Größe des Zifferblattes, Stunden- und
Minutenmarken angebracht hat. Diese Anordnung hatte aber den Nachteil, daß sie recht teuer war, die schweren Glasscheiben
einen übermäßig starken Achsdruck in den Zeigerwellen-Lagern verursachten und überdies die Glasscheiben
leicht verstauben konnten. Bei der Erfindung treten alle diese Nachteile nicht auf und es können mit einfachen
Mitteln wirkungsvolle Heklame-Effekte erzielt werden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind atrf der aBÜeg-eeärefi Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen jeweils
in .jeder Ansicht
Figu-a? 1 ein Stundenzifferblatt mit exzentrisch
angeordnetem Sekundenzifferblatt,
Figi«· 2 ein Zifferblatt mit einem Fenster und einem mechanischen Kalender und Schutzmarke.
Bei der in FigtH? 1 dargestellten Ausführungsform ist das Zifferblatt mit 1, die Stundenteilung mit 2,
das Sekundenzifferblatt η ein st Zeiger mit 3, der Stundenzeiger mit 4 und der Minutenzeiger mit 5 bezeichnet. Die
Zeigerarme 4a und 5a bestehen aus durchsichtigem Material z.B. aus dem bekannten Kunstharz,
. Die Zeigerspitzen 4b und 5b sind schwarz gefärbt. Wie die Zeichnung andeutet kann auf dem Sekundenzifferblatt 3 abgelesen
werden, obgleich der Zeigerbalken 5a einen Teil desselben überdeckt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figaa? 2 ist wiederum mit 1 das Zifferblatt, mit 2 die Stundenteilung bezeichnet.
7 ist ein Fenster für einen mechanischen Kalender, 8 ist der Stundenzeiger, 9 äer Minutenzeiger; 6 stellt
eine Schutzmarke dar. Wiederum sind die Zeigerbelken 8a und 9a durchsichtig. Die Zeigerspitzen 8b und 9b mögen
aus schwarz gefärbtem Metall, z.B. dünnem Leichtmetall bestehen und auf dem Balken 8a und 9a befestigt sein.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, stört der gerade das Kalenderfenster überdeckende Zeigerbalken 9a die Ablesung
nicht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Zeigerbalken 4a, 5a, 8a, 9a auch an ihrem Befestigungsende
auf den Zeigerwellen durchsichtig. Bs liegt
im Nahmen der Erfindung statt dessen auch undurchsichtige und der üblichen Form entsprechende kreisrunde Befestigungsaugen
aus dem durchsichtigen Werkstoff oder aber auch aus Metall od,©* d-©-3?gl,e4-efe-@.ß vorzusehen.
Patent anspräche:
Claims (2)
1. Zeiger für Zeitmesser u^* deafgXe4^te-n, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeigerarm wenigstens teilweise
durchsichtig, die Zeigerspitze hingegen undurchsichtig ist.
2. Zeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus durchsichtigem Werkstoff besteht und die Zeigerspitze undurchsichtig und auffallend gefärbt ist,
3· Zeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Zeigerarm aus durchsichtigem Werkstoff
eine Zeigerspitze aus undurchsichtigem auffallend gefärbten Werkstoff z.B. aus Metalltaufgesetzt ist.
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