DEP0048984DA - Elektromotor, insbesondere für Lüfterantrieb - Google Patents

Elektromotor, insbesondere für Lüfterantrieb

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DEP0048984DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric motor
rotor
shaft
collar
motor housing
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dipl.-Ing. Bad Neustadt/Saale Engelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

Lüfter werden bisher von einem Elektromotor angetrieben, bei dem der Läufer in üblicher Weise beiderseits gelagert ist, und der Lüfterflügel auf der Motorwelle bzw. an einer auf dieser Welle sitzenden Nabe befestigt ist. Eine derartige Bauweise weist wesentliche Nachteile auf. So müssen die verhältnismässig zahlreichen Bauelemente zur Erzielung einer Mittigkeit des Läufers zur Ständerbohrung mit grosser Genauigkeit hergestellt werden. Dazu kommt noch eine besonders sorgfältige Montage dieser Teile. Auch ergibt diese Bauweise durch den auf der Welle befestigten Lüfter eine verhältnismässig grosse Baulänge. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bereits eine fliegende, d.h. einseitige Lagerung des Läufers bekannt. Hierbei war der Läufer jedoch am anderen Ende der Welle fest aufgepresst. Dadurch ergab sich eine zusätzliche Beanspruchung der Lagerung bei Unwucht des Läufers und Verschlechterung des Luftspaltes mit zunehmendem Lagerspiel infolge Abnutzung in der Lagerung.
Gemäss der Erfindung wird ein Elektromotor geschaffen, der insbesondere für den Antrieb von Lüftern geeignet ist und die oben geschilderten Nachteile vermeidet. Erfindungsgemäss ist der Läufer um eine feststehende Welle drehbar angeordnet. Hierbei wird der Läufer über seine ganze Länge mit einer entsprechenden Lagerbuchse versehen, während die vorzugsweise hohl ausgebildete Welle einseitig im Motorgehäuse gelagert ist. Zur axialen Begrenzung der Läuferbewegung ist die feststehende Welle an ihrem freien Ende mit einem Bund versehen, der die Läuferbewegung in der einen Richtung, insbesondere gegenüber der Lagerbuchse und in der anderen Richtung gegenüber einer den Wellenbund umgebenden, am Läufer befestigten Kappe begrenzt. Die beiden Anschlussflächen sind mit Absicht dicht nebeneinander gestellt, so dass das eingestellte axiale Spiel durch Wärmeausdehnungen nicht mehr vergrössert werden kann. Gleichzeitig ist der Raum um diese Anschlagfläche zur Erzielung einer guten Schmierung auf ein Mindestmass verringert.
Gemäss der Erfindung kann eine besondere Lüfterbefestigungsnabe erspart werden, da das Flügelrad direkt auf dne Läufer gesetzt werden kann. Das Flügelrad kann jedoch auch an der das freie Wellenende umgebenden Kappe befestigt werden. Über das Motorgehäuse wird eine Blechhaube gezogen. Hierdurch kann der zwischen dem Motorgehäuse und der Haube vorhandene Hohlraum gleichzeitig zur Aufnahme des Schmierdochtes herangezogen werden, der auch in der Hohlwelle liegen kann. Die hohl ausgebildete Welle weist eine erhöhte Festigkeit auf und ist in das Lagerschild des Motorgehäuses eingepresst.
In der Figur ist die Erfindung am Beispiel eines Lüfterantriebes erläutert. Das Motorgehäuse 1 trägt in seinem Lagerschild 2 die feststehende Hohlwelle 3, um welche der Läufer 4, der mit einer Lagerbuchse 5 versehen ist, rotiert. Die feststehende Hohlwelle 3 weist an ihrem freien Ende einen angedrehten Bund 6 auf, der zur axialen Begrenzung der Bewegung des Läufers 4 dient. In der einen Richtung wird die Läuferbewegung durch den Bund 6 gegenüber der Lagerbuchse 5 begrenzt; in der anderen Richtung durch die am Läufer 4 befestigte Kappe 7. Hierdurch sind die beiden Anschlagflächen 8 und 9 dicht nebeneinander gelegt, so dass das eingestellte axiale Spiel durch Wärmeausdehnungen nicht mehr vergrössert werden kann. Gleichzeitig ist auch der Raum um die Anschlagflächen 8 und 9 zur Erzielung einer guten Schmierung auf ein Mindestmass verringert. Die Befestigung des Flügelrades 10 erfolgt auf der Kappe 7 durch die Schrauben 11. Über das Motorgehäuse 1 ist eine Blechhaube 12 gezogen, die stirnseitig umbördelt ist. Die Hohlwelle 3 und der Raum zwischen Motorgehäuse 1 und Blechhaube 12 dienen zur Aufnahme eines Schmierdochtes.

Claims (5)

1. Elektromotor, insbesondere für Lüfterantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer um eine feststehende Welle drehbar angeordnet ist.
2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende, vorzugsweise hohl ausgebildete Welle einseitig im Motorgehäuse gelagert ist.
3. Elektromotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Welle an ihrem freien Ende einen Bund aufweist, der die axiale Läuferbewegung in der einen Richtung gegenüber der Lagerbuchse und in der anderen Richtung gegenüber einer den Wellenbund umgebenden, am Läufer befestigten Kappe begrenzt.
4. Elektromotor für Lüfterantrieb nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelrad unmittelbar am Läufer, bzw. an der das freie Wellenende umgebenden Kappe befestigt ist, die vorteilhaft wenigstens teilweise über den Ständer geführt ist.
5. Elektromotor nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass über das Motorgehäuse eine Blechhaube gezogen ist.

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