DEP0047026DA - Steuereinrichtung für Schaltgetriebe - Google Patents
Steuereinrichtung für SchaltgetriebeInfo
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Description
i itentantneldung A 2066 J, M9 Voith
Kennwort "Akku-Steuerung" Heidenheim (Brenz)
Steuereinrichtung für Schaltgetriebe»
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für ein mehrstufiges mechanisches Getriebe, das durch hydraulisch betätigte Hilfskolben geschaltet wird, beispielsweise ein mehrstufiges Planetengetriebe, dessen
Gänge durch Anziehen und Lösen von Bremsen ein- und ausgeschaltet werden. Zur Steuerung solcher Getriebe ist meist auf der Motorwelle eine Oruckölpumpe
angeordnet„ deren Drucköl über einen Steuerschieber den Zylindern der einzelnen Hilfskolben zugeleitet wird*
Gemass der Erfindung wird in die Druckölleitung ein etwa aus einem Zylinder mit federbelastetem Kolben gebildeter Druck b'lakkumulator eingebaut,
der mit dem Steuerschieber für die Gangschaltung mittels einer Sperreinrichtung in Verbindung steht, die in allen Schaltstellungen des
Steuerschiebers nach vollständiger Aufladung des Akkumulators zur Wirkung kommt und eine Bewegung des federbelasteten Kolbens bei Absinken des
Öldrucks im Druckleitungssystem verhindert, während beim Übergang des Steuerschiebers von einer Schaltstellung zur anderen die Sperrung gelöst
wird.
Die Sperrung des Akkumulatorkolbens gegen eine üäntladungsbewegung unter dem Druck der Belastungsfeder bezw» unter Eigengewicht bei Absinken
des üldrucks wird etwa durch eine feder- oder gewichtsbelastete Sperrklinke bewirkt, die bei der Bewegung des Kolbens in seine geladene £ndstellung
zurückgedrängt wird und dann einrastet, während sie in den Zwischenstellungen des Steuerschiebers beim "Übergang von dessen einer
Schaltstellung in die andere ausgelöst wird.
Durch eine solche Ausbildung der 3t euer einriebt >ai| wird erreicht $
dass der Akkumulator für die Umsehaltungen jederzeit aufgeladen und unter Federspannung steht, während der ganzen übrigen weitaus überwiegenden Betriebsdauer
aber von der Federspannung entlastet ist» Hieraus ergibt sich eine schnelle und zuverlässige Umschaltung von einem Gang zum anderen*
ferner die Möglichkeit, den Öldruck im System während des grössten Teils der Betriebszeit zu vermindern^ und ausserdem die Vermeidung von Ölverlusten
im Akkumulator,,
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird ein in die zum üruektflakkumulator führende Druekölleitung eingebauter Druckregler* der
normal erweise den Druck im .Steuersystem beispielsweise auf 5 at* einregelt s
derart ausgebildet f dass er in einem oder in einzelnen Gangen zur Verminderung
des von ihm eingeregelten Druckes zusätzlich beaufschlagt wird. Hierzu wird der Druckregler beispielsweise mit einem zweiten^ Über eine besondere
Steuerleitung beaufschlagten grö'sseren Kolben versehen* und diese Steuerleitung
derart gesteuert, dass sie in bestimmten Galgen abgesperrt und in einem oder mehreren Gängen freigegeben wird« Die Steuerung kann auch mit
dan Hauptsteuersehieber für die Gangschalteinrichtung in Verbindung gebracht werden *
Diese Kassnahme wird besonders für den Leerlauf und für den Normalgang getroffen* um in diesen beiden Schaltstellungen einen geringeren
Leistungsbedarf des ölpurapenantriebs und im Normalgsng eine geringere Beanspruchung der Bresse» und uteuereinriehtung zu erzielen * Sine aolche
Druckverminderung ist im Normalgang beispielsweise durchaus möglich* da in diesem Gang das Bremsband nur mit einer wesentlich geringeren Kraft
angespannt werden muss9 als etwa im Berg- oder Rückwärtsgange
Um eine Druckverminderung in dem System immer dann zu verhindern, wenn der Akkumulator nicht vollständig aufgeladen ist, wird in die Steuer-
leitung noch ein Ventil eingebaut,, das in Abhängigkeit von der Stellung des Qruckolakkumulatorkolbens verstellt wird* Dieses Ventil kann beispielsweise
durch die Kolbenstange des DruckolaMcumulators in dessen geladener Sndstellung gegen Federkraft offen gehalten werden^ wahrend es
sich sofort schliesst, wenn der Akkumulator sich zu entleeren beginnt. Hierdurch wird erreicht ? dass für das /Jiederaufladen des Akkumulators in
allen Fällen der volle von der Druckölpumpe gelieferte Druck zur Verfügung steht, auch wenn die übrige Steuereinrichtung so steht, dass sie
den Druckregler auf einen geringeren Schaltdruck regeln würde,
Zum Aufrechterhalten eines Notbetriebs beim Ausbleiben des >-,!drucks. in der Steuerleitung etwa infolge Leckwerdens des Öltanks oder der ul~
leitung wird das zum Schalten des Berggangs dienende Bremsband so ausgebildet, dass das eine ijide durch den cldruckhilfskolben und das andere von
Hand angezogen werden kann.
Die Steuereinrichtung gem'ass der Erfindung eignet sich besonders für ein Schaltgetriebe, das einem Strömungsgetriebe (handler oder Kupplung)
nachgeschaltet ist» Bei einem solchen Getriebe ist ohne zusätzliche Kassnahmeri die erforderliche Weichheit für die 3chaltvorgänge gegeben. Ausserde»
ist es bei solchen Getrieben ohne weiteres nöglich, die JJruckquelle für da.8 Schaltöl über ein Reduzierventil auch an den Strö'mungskreisluuf
anzuschliessen, um diesen zu füllen und unter Druck zu halten»
• Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung soll das über einen Druckb"lakkunmlator geschaltete Getriebe hinter einem Differentialwandlergetriebe,
das ist ein Strömungskreislauf^ insbesondere ein Strömungswanu'lor mit vorgeschaltetem leistungsteilendem Planetengetriebe, angeordnet wercU-n,
dessen hydraulischer oder mechanischer Leistungszweig durch Festbremsen eines Teils des rlanetengetriebes abschaltbar ist. Das Festbrensen dieses
Getriebeteils kann dann durch einen Hilfskolben bewirkt werden, der aus der Druckleitung des Schaltgetriebes beaufschlagt wirdj und zwar etwa ül-er
einen viteuerschiebers der einerseits unter dem Einfluss des Gashebels und
andererseits unter dem Einfluss einer Sekundärdrehgahlmesspunipe steht*
Zum Auffüllen 1JBd Unterdrücktet zen des Strömung skr eislaufs, zum Ausschalten des Leistungsteilerbetriebs im. Differentialwandlergetriebe
und zum achalten des mechanischen 1-iehrganggetriebes ist demnach,, abgesehen von einer kleinen Drehzahlmesspumpe nur eine einzige, von der
MotorweUe getriebene i)ruckb'lpumpe erforderlich*
Uach einem besonderen /orschlag des Erfinders wird die Einrichtung zum Festbremsen eines Teils des Leistungsteilerplanetengetriebea so ausgebildet,
dass die Breiiise durch Federkraft angezogen und durch Öldruck gegen die Federkraft gelöst wird. Auf diese «eise wird erreicht, dass dann,
wenn der Öldruck ausbleiben sollte, das nit dem Getriebe ausgerüstete Fahrzeug im mechanischen Gang weitergefahren bezw. bei längeren Gefällefahrten
auf alle Fülle rait dem i-lotor gebremst werden kann. Die Gesamtanordnung ist ausserdeia so getroffen, dass der Motor jederzeit im Leerlauf angeworfen
besw. bei einem etwaigen Versagen des Anlassers durch Anschieben (Schleppen) angeworfen werden kann*
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Abb.: 1 in einen! Ausfuhrungsbeispiel dargestellt«
"Me Abb. 2 und 3 zeigen die Sperreinrichtung der Ausführung nach Abb» 1 in Draufsicht und im schnitt und die λ ob.. ^, bis_ 6 weitere Ausführungsnioglichkeitea
der S
Die JWuereinrichtung ist for ein Getriebe gezeigt } das aus einem
Differentialwandlergetriebe 1 mit n^chsesrhalteten; Planetengetriebe 2 besteht», Auf der i-.otorwslle 3 sitzt der i-'lanet ent rager 4 des Verteilplanetengetriebes,
dessen Jormenrad 5 mit der Getriebewelle 6 und dessen Aussenkranz 7 mit dem Pumpenrad 8 des jtrb'iruangswandlers verbunden ist, Das
Turbinenrad 9 ^es handlers ist über einen Freilauf 10 an die Getriebewelle 6 angccchlossen. Die uetriebev/elle treibt ein aus ar ei Jützen be-
stehendes Planetengetriebe 2, das mit drei 'bremsen 11, 12 und. 13 für die Sinschaltung des Norraalgangs, des 3erggaügs und. des Rückwärtsgangs ver~'
sehen ist»
Die i otorwelle 3 treibt eine Zahnradpumpe 14, die die Druckölleitung 15 speist, ..ber ein rückschlagventil 16 fuhrt diese Leitung in den
Zylinder 17 des Druckülakkuinulatcrs und aus diesem über die Leitungen 18 und 19 zum Jteuerschieber 2C» Vom Steuerschieber fahren drei Leitungen 21,
22 und 23 zu den drei Zylindern 24, 25 und 26 der Hilfskolben für die Bremsen der einzelnen G'änge des Planetengetriebes. Durch Anziehen der Bremse
wird der Itormalgang, durch Ansiehen der Bremse 12 der Berggang und durch Anziehen der Hreiass 13 der Rückwärtsgang eingeschaltet. Für den Leerlauf
sind alle drei Bremsen gelöst,
Der Akkumulator besteht ausser dem genannten Zylinder 17 aus einem in diesem gleitenden Kolben 27,» der durch federn 28 belastet wird. Mit dem
Kolben 2? ist eine nach aussen fahrende Kolbenstange 29 verbunden.
Der Steuerschieber 2C besteht aus zwei Gleitkolben $0 und 31, die durch eine 3tauerstange 32 mit mittlerem Bund 33 gegen Federkraft verschoben
werden« Bei einer Bewegung der 'Jteuerstange 32 nach rechts wird der Gleitkolben 31 und bei einer Bewegung der 3teuerstange nach links der Gleitkolben·
3t verschoben^ Geraäss der Erfindung ist nun die Kolbenstange 29 des üruckölakkumulators mit einer federbelasteten Sperrklinke 34 versehen*
wie aus den Teilzeichnungen der Abb. 2 und 3 naher ersichtlich ist. Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens des Üruckölakkumulators wird die
sperrklinke 34 durch entsprechende Gchrägflachen 35 an der zur Jperrung dienenden Steuerstange 32 zurückgeschoben, bis der Kolben seine höchste
Stellung erreicht hat, in der die operrklinke in die operrstellung zurückschnellt«,
Wie Abb. 2 zeigt, ist der als Sperriegel dienende Teil der Steuerstange 32 rait verschiedenen ochlitzen 36 versehen, durch die die Sperr-
:rrr
-u
Die sum Schalten des Oergganges dienende Urerase 12 ist so ausgebildet, dass an dar, einen miäe der Kolben des Hilf say linders und an
dem anderen ^nde ein von Hand betätigter Hebel 5? angreift.
Die Wirkungsweise dieser ausrichtung ist wie folgt ι
Fvir den Leerlauf wird ^fe*^Feuerstange3^fi"^ie~in* der Abbildung gezeigte Mittelstellung gebracht, in der die Ölzufuhr zu den Jchaltzylindern
des Planetengetriebes 2 unterbrochen ist. Die drei Bremsen 11, 12 und 13 sind also gelöst. Auch der 3teuersehieber 53 ist in der in der
Abbildung gezeigten Stellung,, sodass das von der Pumpe 14 geförderte Druckmittel
den Hilfskolben 54 zurückdrängt^und die Bremse 55 des Aussenkranaes 7 des Verteilplanetengetriebes gelöst ist»
Zum Umschalten auf den Kormalgang wird die 3teuerstange 32 übsr*
etwas nach links verschoben und durch
den Bund 33 auch der Kolben 30 mit nach links genommen«, Damit "wird die Verbindung zwischen ien Leitungen 18 und 21 hergestellt und gleichzeitig
der Schlitz 36 (Abb. 2) vorübergehend in den Bereich der Sperrklinke 34 gebracht und hierdurch die Sperrung des Akkumulators aufgehoben» Der
Akkumulator steht mit seiner garnen Kraft zum Vollzug der Schaltung, d.h.
zum Anziehen der Breiase U zur Verfügung» Der Jteuerkolben 47 wird bei der Verschiebung der Jteuerstange 32 über die Verlängerung 48 aus der
Kerbe 45 herausgehoben und rastet dann in die Kerbe 4ό ein« Das Absperrventil
42 wird - vom Stift 44 freigegeben - durch seine Belastungsfeder in die 3chliesstellung gebracht und Kolben 40 über die Leitung 41f entlastet,
sodass der Druckregler 37 auf den höheren Öldruck im Olsystem regelt»
Nach vollzogener Schaltung l'ddt die Pumpe 14 über die Leitung 15 und das Rückschlagventil 16 den Akkumulator wieder auf« !lach vollendeter
Aufladung wird selbsttätig wieder die Sperrung vorgenommen und ausserdejx,
Über den 3tift 44 das Ventil 42 geöffnet. Dadurch gelangt wieder Druck auf den grosseren Kolben 40 des Druckreglers 37, der hierauf auf einen geringeren
Druck einregelt»
ooll auf den Berggang umgeschaltet werdens so wird die Jteuerstange
22 weiter nach links geschoben, wodurch vorübergehend der nächste Ausschnitt 36· in den Bereich der -Sperrklinke kommt, so dass der Akkumulator
unter der Wirkung seiner Belastungsfeder sich sogleich zu entladen beginnt und die Umschaltung auf den nächsten Gang durch Anziehen der urease
12 bewirkt. Der Zylinder 25 viird bei der genannten Verschiebung der
vJ^feiSL.-Ut' Ιί'ιί ,in Il
öteuerstange'l'an'die'Teitung IB angeschlossen, wahrend die Verbindung zwischen den Leitungen 18 und 21 hierbei unterbrochen und die Leitung 21
entlastet wird.
Gleichzeitig mit dieser Bewegung der Jteuerstange hat deren Verlängerung 3211' den Kolben 47 angehoben, da an der entsprechenden stelle der
Verlängerung 32" keine Auskerbung ist, sodass im Drosselventil 3'ΐ so ioxige
auf den höheren w!druck geregelt wird als der üer^ang eingeschaltet bleibt bezw, die öchaltstange in dieser 3tellung verbleibt.
In i^hnlicher Weise vollziehen sich die übrigen ^Schaltungen» '.Vie ersichtlich., vird sowohl im Kormalgang als auch im Leerlauf entsprechend
den Auskerbungen 45 und 46 nach Aufladung des Akkumulators der Druckregler auf einen geringeren Druck eingestellt«
Die Aufgabe des bteuerventiles 43 kann unter Umstanden vom oteuerschieber 20 mit übernommen werden, wenn hierzu die 3teuerleitung 41 nicht an
die PuKipendruckleitung 15, sondern an die Verteilleitungen hinter dem Steuerschieber 20 fur die 'Jremsen derjenigen Ginge angeschlossen wird, bei
denen ein vernanderter Druck zulässig bezw# erwünscht ist. Üs vUre dies
im vorliegenden Falle die Leitung 21 Tür die Xornialgangbremse« Jofern bei einer solchen .·Ί us führung - in gleicher Weise wie oben gezeigt - auch
für den Leerlauf verminderter Druck im System erwünscht ist, müsste hierfür noch eine besondere Druckzuleitung über den 3teuerschi®ber 20 zur
oteuerleitung 41 vorgesehen werden.
Besonders zu erw'ähnen ist noch, dass bei dem gezeigten Getriebe bei jedem durch das Flaneten-Nachschaltgetriebe eingestellten Gang zwei
verschiedene Betriebsarten möglich sind, n'änlich je ein .»andlergang mit Leistungsteilung (Differentialwandlerbetrieb), bei dem die Leistung teils
Über den V/andler und teils rein mechanisch übertragen wird und ein rein
mechanischer Gang, in dem das »tendierpumpenrad ,.ψ' mittels der Bremse 55
festgebremst ist und der mechanische Leistungszweig mit einer der übersetzung im Planetengetriebe entsprechend höheren Drehzahl angstrieben wird.
Die Umschaltung von der einen zur anderen Betriebsart vollzieht sich dabei selbsttätig;
In den Abb., 1 bis 3 ist die sperreinrichtung für den Akkumulatorkolben nur schematisch dargestellt«. Die Abb« 4 bis 6 zeigen drei konstruktive
Ausfuhrungsmöglichkeiten hierfür« Kit 29 ist wiederum die Kolbenstange des Druckölakkuraulators bezeichnet, an deren oberem -inde eine
Klinke 6G drehbar befestigt ist« Diese wird durch eine Feder 61 nach rechts gegen den Sperriegel 62 gedrängt, der nach Abb. 4 verschiebbar und nach
den Abb. S und 6 verdrehbar ist. Die Verschiebung bezw« Verdrehung des Sperriegels 62 erfolgt unter dem Einfluss einer Feder 63 und wird durch
eine iteuerwelle 64 bezw. eine 3teuerstange 65 mit Nocken 60 und Kerben 67 gesteuert» Die Kerben 67 entsprechen in ihrer ?arkungsweise den Ausschnitten
36 in der öteuerstange 32 der in den Abb« 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform.
Die fdrkungsweise der i;,errvorrichtung nach den iibb» 4 bis 6 ist wie folgt:
Die iteuerwelle 64 ist in t';,eeigndtex· -.eise nit der ^teuer:>tan.<-:;e
(Abb* l) bezwe mit deren Verstellhebel gekuppelt« Bei einer Verdrehung der uteuerwelle von einer 3chaItstellung in die andere wird der Sperrriegel
62 mittels seiner Feder 63 vorübergehend nach rechts gedrängt, solange seiner Rolle 6S eine Kerbe 67 gegenübersteht« Hierdurch wird
die Sperrung des Akkumulatorkolbens gelöst und dieser kann abzusinken beginnen« rfenn nun aber nach vollzogener .ichaltbewegung der öteuerstange
und der äteuerwelle 64 der Akkumulatorkolben noch nicht so weit abgesunken ist, dass die Klinke 60 aus dem Bereich des operriegels 63 kommt,
so wird die Klinke durch den Sperriegel gegen die Kraft der Feder 61 zurückgedrängt, bis der Kolben weit genug Abgesunken ist bezw* durch
Auffüllen des Akkumulators wieder bis zum Einklinken angehoben ist»
Bei der AusfUhrungsf orm nach den Abb, 5 und 6 kann <ü© Steueretange 65 ähnlich wie in Abb. 1 gezeigt direkt mit der oteuerstange 32
verbunden sein«
i£ß versteht sich von selbsti dass die Einrichtung für beliebig viele Gange ausführbar ist und dass ausser Drucköl auch Druckluft als
Druckmittel verwendet werden kann.
Heidenheim (3renz), den 15·Juni 1949«
Claims (1)
- Pat ent ansprüche,1.) Steuereinrichtung für Schaltgetriebe mit hydraulisch betätigten Hilfskolben., insbesondere fur Planetengetriebe mit durch Anziehen und Lösen von Bremsen schaltbaren Gangen mit einer von der.Motorwelle angetriebenen Druckölpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druckölleitung (15) zwischen der Pumpe (14) und einem handbetätigten Steuerschieber (20) ein etwa aus einera Zylinder (17) mit federbelastete» Kolben (27) bestehender Druckölakkuinulator eingeschaltet ist, der mit dem Steuerschieber für die Gangschaltung mittels einer Sperreinrichtung (32', 34 bezw, 62, 6ü) in Verbindung steht, die in allen Schaltstellungen des ,Steuerschiebers nach vollständiger Aufladung des Akkumulators eine Bewegung des federbelasteten Kolbens bei Absinken des Öldrucks im Druckleitungs syst ein verhindert, während beim Übergang des Steuerschiebers von einer Jchaltstellung sur anderen die Sperrung gelost wird,2*) Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass -lie Kolbenstange (29) des Drucköl&kkumulators und der Steuerschieber (ίίΟ) mittels einer etwa durch eine Feder belasteten Sperrklinke (34, öü) und eines Sperriegels (32', 62, 62 >, 62") zusammenarbeiten, derart, dass die Sperrklinke nach vollzogener Aufladung in den Schaltstellungen des Steuerschiebers durch den Sperriegel gesperrt, in 2wischanstellungen ε,'υζτ freigegeben wird»3«) ..Steuereinrichtung nach der, Ansprache« 1 und 2, dadurcA dass der Sperriegel (321'} rlt Schlitzen (36) versehen ist, durch die die Klinke in den 2wi5chensttfil.ir.gers des Steuerschiebers hiadurchgleiten kann«η.' Steuereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen roit der Sperrklinke susananenarbeitenden, verschiebbaren oder verdrehbaren Jperriegel (62)s der mittels einer mit der Steuerstange (32) des Steuerschiebers (20) gekuppelten und mit Nocken (66) und Kerben (67) ver sehenen Steuerwelle {64) bezw# äteuerstange (65) derart gesteuert wird, dass er in den Schaltstellungen gegen die Sperrklinke gedrangt und in den Zwischenstellungen von dieser abgehoben wird«5») steuereinrichtung nach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Sperriegel und oteuerwelle (64) beaw* oteuerstange (65) in einer Richtung formschlüssig und in der anderen Richtung kraftschlüssig ausgeführt ist«,ό ) Jteuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (34* 6c) und der Sperriegel (32', 62) mit schragen Abweisflachen versehen sind*7,) :>teuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen in der zum Akkumulator führenden Druckleitung angeordneten Druckregler (37), der über eine gesteuerte Zweigleitung (41) aur Sinregelung eines geringeren Druckes zusätzlich beaufschlagt werden kann»■ß») ^Steuereinrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet? dass die Zweigleitung (41) an die Pumpen-Druckleitung (I5) angeschlossen und mit einem vorft Akkumulator gesteuerten Ventil (42) sowie einem weiteren hiermit in Ueihe angeordneten Steuerventil (43) versehen ists das in Abhängigkeit von 4er stellung des Steuerschiebers (20) gesteuert wird*9t) steuereinrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (42) in der Zweigleitung durch den Kolben des Akkumulators in der Weise gesteuert wird, dass es die Zweigleitung (41) nur freigibt, wenn der Akkumulator voll aufgeladen ist»IC-.) Jteuerelnrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9» gekennzeichnet durch.eine mit der Steuerstange (32) mittelbar oder unmittelbar verbundene und alt Nocken und/oder Kerben (45» 46 bezw· 66, 67) für jeden Gang versehene weitere Steuerstange bezw, Steuerwelle (32", 65« 64), mit der das Ventil (43) to form- oder kraftschlussiger Verbindung stöht,11«) steuereinrichtung nach Anspruch 7$ dadurch gekennzeichnet, dasa die mit einem vom Akkumulator gesteuerten Ventil versehene Zweigleitung an die Verbindungsleitungen (21) zwischen Steuerschieber (20) und Schalt zylindern (24) derjenigen Gangbremsen angeschlossen ist, bei deren Betrieb ein verminderter Druck im iJruekleitungssystem erwünscht ist«.12») Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 - 11, gekennzeichnet durch die Anwendung bei einem mechanischen Getriebe, das einem Strömungsgetriebe (l) nachgeschaltet ist, dessen Stromungskreislauf über ein ' Reduzierventil (51) an die gleiche Druckquelle (14) angeschlossen ist, wie die Steuereinrichtung des Nachschaltgetriebes (2),13») oteuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorschaltgetriebe (1) aus einem Differentialwandlergeirieb*^, das ist ein Strämungswandler (8, 9) mit einem vorgeschalteten als Leistungsteilergetriebe dienenden Planetengetriebe (4» 5S 7), besteht, dessen mechanischer oder hydraulischer Leistungszweig durch Festbrestsen eines Teiles des Planetengetriebes abschaltbar ist, wobei der Hilfskolben Ik5) für die 3rense Über einen unter dem "Einfluss desGashebels und einer Sekurid-irir.esspuinpe (56) stehenden Steuerschiebers (53) von der gemeinsamen Druckölpumpe (I4) beaufschlagt wird«14,) steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis I3, dadurch gekennzeichnet, dass die einrichtung zum Abbremsen eines Teiles (?) des Verteilplanetengetriebes so ausgebildet ist, dass die Bremse durch Federdruck angezogen und durch wldruck gelöst wird,.15.) steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einschalten des Bergganges dienende Bremse (12) derart ausgebildet ists dass an dem einen Ende des Bremsbandes der Hilfskolben und am anderen 3nde ein von Hand betätigter Hebel (57) angreift,Heidenheim (Brena)s den 15,Juni 1949.
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