DEP0045725DA - Linse - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft Linsen, vorzugsweise aus thermoplastischem Material.
Es ist bekannt, optische Linsen mit asphärischen Wölbungen auszustatten, um Korrekturen in der Abbildungsebene zu erhalten. Auf gewissen Gebieten der angewandten Optik sind noch andere Gesichtspunkte maßgebend, wie in der Projektionsoptik die weitgehendste Erfassung des Lichtstroms und die möglichst verlustfreie Hindurchführung des Lichtstromes durch das Bildfenster. So wird etwa bei der Kinoprojektion der Lichtkegel mit kreisförmigem Querschnitt dem rechteckigen Bildfenster zugeführt, wobei ein Teil des Lichtes von der Bildfensterumrahmung abgeschnitten, d.h. zu etwa 40% vernichtet und in Wärme umgesetzt wird. Ferner ist beispielsweise bei Verkehrssignalen in der Senkrechten nur ein sehr spitzer Strahlenkegel erforderlich, dagegen in der Horizontalen eine große Breitenausdehnung, innerhalb der die Leuchtstärke möglichst unverändert wirksam sein soll.
Durch die erfindungsgemäße Linse soll dieser Nachteil weitgehend ausgeglichen werden, und eine besonders einfache und genaue Anpassung der gewünschten optischen Eigenschaften erreicht werden.
Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß die Linse mit den
üblichen sphärischen, asphärischen oder torischen brechenden Oberflächen in ihrer Gesamtheit oder in einzelnen Zonen zusätzlich um eine ihre optische Hauptachse senkrecht schneidende oder kreuzende Achse oder Achsen kreis- oder kegelschnittzylindrisch gewölbt derart, daß der Hauptpunkt einer Ebene nach einer Richtung und gegebenenfalls einer anderen Ebene nach der anderen Richtung verschoben ist. Dadurch entsteht ein Strahlenkegel mit elliptischem Querschnitt, der damit leicht einem rechteckigen Bildformat angepaßt werden kann. Besonders leicht ist der Erfindungsgedanke bei dünnen Fresnellinsen aus thermoplastischem Material ausführbar, wobei vorzugsweise die Stufen zwischen den einzelnen Brechflächenzonen derart kegelig sind, daß sie nach der angegebenen zusätzlichen Wölbung konzentrisch zur optischen Achse der Linse liegen. Bei derartigen Fresnellinsenplatten läßt sich die Wölbung und damit die erforderliche Hauptpunktverlagerung besonders leicht erreichen; jedoch ist der Erfindungsgedanke auch auf massive Linsen anwendbar.
Derartige Linsen sind außer für den oben angeführten Verwendungszweck auch für solche Systeme zu verwenden, bei denen bisher sphärische oder asphärische Linsen mit Zylinderlinsen zu einem Gesamtsystem kombiniert werden mußten, wie z.B. bei Tonoptiken, bei Signaloptiken und in Meßgeräten.
Bei Verwendung solcher Linsen als Feldlinsen in Suchern kann beispielsweise die erfindungsgemäße zusätzliche Wölbung auf bestimmte Bereiche der Sucherlinse beschränkt werden. So ist es etwa möglich, die zusätzliche Wölbung um eine oder mehrere die optische Achse nicht schneidende,
sondern diese kreuzende Achsen durchzuführen, beispielsweise die Ecken der Feldlinse zusätzlich zylindrisch um Achsen zu wölben, die parallel zum Bildfeld liegen und dessen Ecken unter 45°, die optische Hauptachse unter 90° kreuzen. Damit entsteht eine zusätzliche Vor- oder Zurückwölbung der Ecken der Linse, wodurch die Bildfeldaufhellung in den Ecken zusätzlich begünstigt werden kann.
Es ist einleuchtend, daß der Erfindungsgedanke auch auf weitere Verwendungszwecke anwendbar ist, in welchen besondere Anforderungen an optischen Linsen oder damit aufgebaute Systeme gestellt und möglichst einfach erfüllt werden sollen, welche über die übliche Forderung nach Schärfe, Anastigmatismus, Farbenkorrektur o.dgl. hinausgehen.
Claims (3)
1. Linse - vorzugsweise Fresnellinse - aus thermoplastischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit ihren üblichen sphärischen oder asphärischen brechenden Oberflächen zur unterschiedlichen Hauptpunktverlagerung in den einzelnen Axialebenen um eine ihre optische Hauptachse senkrecht schneidende oder kreuzende Achse oder Achsen kreis- oder kegelschnittzylindrisch zusätzlich gewölbt ist.
2. Linse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Fresnellinse mit einer zweiten Linse oder Parallelplatte verkittet ist, deren Oberfläche der Zusatzwölbung entspricht.
3. Linse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Wölbung sich nur auf einzelne Zonen, vorzugsweise die Ecken von viereckigen Linsen, erstreckt.
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