DEP0042289DA - Gummigefedertes Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Gummigefedertes Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge

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DEP0042289DA
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Germany
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wheel
rubber
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Josef Dipl.-Ing. Berg
Paul Sturmberg
Original Assignee
Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation AG, Bochum
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Description

Durch die Forderung erhöhter Geschwindigkeit und vergrösserter Federung ergeben sich bei gummigefederten Rädern der bisherigen Bauart Schwierigkeiten dadurch, dass die Walkarbeit in den Gummielementen und damit die Wärmeentwicklung derart gross wird, dass der Gummi zerstört wird. Die Zerstörung erfolgt entweder infolge frühzeitiger Alterung bei dauernd wenig über der zulässigen liegenden Temperatur im Gummi oder meistens schon nach kurzer Zeit - infolge hin- und wieder auftretender starker Ueberschreitung der zulässigen Temperatur. Während die Gefahr der Zerstörung dort, wo die Gummifederelemente an den äusseren Radscheiben anliegen, nicht besteht, ist sie im Innern des Rades, wo die Gummielemente an der sich vom Felgenring nach der Achse erstreckenden inneren Radscheibe anliegen, sehr gross, so dass die Räder üblicher Bauart nur beschränkt für grössere Leistungen einsetzbar waren.
Die Erfindung schlägt nun vor, die benachbarten Innenflächen der Federelemente bzw. die inneren Deckscheiben der Federelemente mit Abstand voneinander anzuordnen und den zwischen den Flächen gebildeten Hohlraum als radialen Belüftungskanal an seinem Innen- und Aussenumfang mit der Aussenluft zu verbinden, indem man in den Rad- und Deckscheiben entsprechende nach aussen führende Bohrungen bzw. Aussparungen vorsieht. Der Hohlraum kann zur Erhöhung der Durchtrittsgeschwindigkeit der unter der Zentrifugalwirkung durchgesaugten Luft mit einer Beschaufelung ähnlich der Beschaufelung von Kreiselpumpen ausgerüstet sein, wobei die stegartig eingesetzten Beschaufelungsstücke zugleich als Abstandsstücke dienen.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in der Abbil- dung ein Axialschnitt durch ein gummigefedertes Rad gezeigt, bei welchem die ringförmigen Gummielemente 1 und 2 jeweils beiderseits anvulkanisierte Deckscheiben 3, 4, 5, 6 tragen und zwischen den äusseren Radscheiben 7 und 8 eingespannt sind. Die beiden innenliegenden Deckscheiben 4 und 6 haben einen Abstand s, der eingehalten wird durch besondere Abstandsstücke 9 und durch den zwischen die Deckscheiben 4 und 6 eingreifenden Steg 10 des Felgenringes 11. Am inneren Umfang steht der Hohlraum über die Ringschlitze 12 und 13 zwischen dem Innenrand der inneren Deckscheiben 4 und 6 und der Nabe 18 über die entsprechenden Ringschlitze 14 und 15 zwischen Nabe und Innenrand der äusseren Deckscheiben 3 und 5 und über die Löcher 16 und 17 in den Radscheiben 7 und 8 mit der Aussenluft in Verbindung. Am Aussenumfang sind die beiden Deckscheiben 4 und 6 und der Steg 10 des Felgenringes durchbohrt bzw. ausgespart.
Die Abstandsstücke 9 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als radial gerichtete Schaufeln ausgebildet.

Claims (2)

1.) Gummigefedertes Rad mit axial nebeneinander zwischen äusseren Radscheiben und einem Steg der Radfelge angeordneten scheiben- oder ringförmigen Federelementen, insbesondere für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Innenflächen bzw. die inneren Deckscheiben (4, 6) der Federelemente (1, 2) mit Abstand voneinander angeordnet sind und der zwischen den Flächen gebildete Hohlraum, als radialer Belüftungskanal wirkend, an seinem Innen- und Aussenumfang über Ausschnitte bzw. Bohrungen (12 - 17) in den Rad- und Deckscheiben mit der Aussenluft in Verbindung steht.
2.) Rad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Kreiselpumpenbeschaufelung ähnliche Beschaufelung (9) des Hohlraumes.

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