DEP0039967DA - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Gas und Teer bei Kesselfeuerungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Gas und Teer bei KesselfeuerungenInfo
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Description
Bekanntlich besteht in allen Industriestaaten ein großer ungedeckter Bedarf an Kohlenwertstoffen aller Art, insbesondere aber an Stadt- bzw. Ferngas und an Teer. Anderseits werden bei der heutigen Betriebsweise der Kesselfeuerungen sehr große Mengen von bituminösen Brennstoffen und insbesondere von bituminösen Steinkohlen einschliesslich ihrer zum Teil recht hohen Gehalte an Gas und Teer auf dem Rost verfeuert. Es stellt sich daher die Aufgabe, diese wichtigen Kohlenwertstoffe durch eine vorherige Gewinnung vor der Verbrennung in der Kesselfeuerung zu bewahren und einem hochwertigeren Verwendungszweck zuzuführen. Die Kesselfeuerung währe in einem solchen Falle mit dem entteerten und entgasten festen Rückstand des Brennstoffes, dem Schwelkoks bzw. Hochtemperaturkoks, zu betreiben. An die Stelle der seitherigen bituminösen Brennstoffe, die infolge ihrer Gehalte an flüssigen und gasförmigen Kohlenwertstoffen in Hinsicht auf ihre stoffliche Zusammensetzung einen sehr uneinheitlichen Brennstoff darstellen, würde für die Folge nur noch deren Entgasungsrückstand, der Koks, treten, der einen festen Brennstoff von völlig einheitlicher und gleichbleibender Beschaffenheit darstellt.
Die seitherigen Vorschläge zur Gewinnung von Kohlenwertstoffen bei Kesselfeuerungen lassen sich in gleicher Weise wie die seither bekannt gewordenen selbständigen Schwel- und Verkokungsverfahren je nach der Art der Wärmezuführung auf den zu entgasenden Brennstoff in zwei grundsätzlich verschiedene Gruppen unterteilen und zwar
1.) der unmittelbaren Wärmeübertragung auf den zu entgasenden Brennstoff mit Hilfe von Spülgasen und
2.) der mittelbaren Übertragung durch keramische oder eiserne Wände hindurch.
Die unmittelbare Wärmeübertragung besteht darin, dass heiße inerte Gase - im Falle der Vorschaltschwelung vor Kesselfeuerungen zweckmäßigerweise Verbrennungsgase aus der Feuerung - den bituminösen stückigen Brennstoff unmittelbar umspülen und bei dieser Berührung einen Teil ihrer fühlbaren Wärme auf den Brennstoff über-
tragen. Die dadurch bewirkte Erhitzung des Brennstoffes führt zur Austreibung seiner Teer- und Gasgehalte, die sich mit den Spülgasen vermischen und gemeinsam mit ihnen nach außen abgeführt werden. Während die flüssigen Kohlenwertstoffe, insbesondere der Teer, durch Kondensation in üblicher Weise gewonnen werden, ist die Absonderung des hochwertigen Schwelgases von dem heizwertlosen Spülgas nicht möglich. Der in diesem Gasgemisch enthaltene Heizwert ist zweckmäßigerweise durch Verbrennung in der Feuerung nutzbar zu machen. Der Teer ist demnach der einzige Kohlenwertstoff, der bei der unmittelbaren Wärmeübertragung mit Hilfe von Spülgasen nach dem seitherigen Stand der Technik gewonnen werden kann. Auf eine Gewinnung des hochwertigen Entgasungsgases zur Verbreiterung der Stadtgas- bzw. Ferngasversorgung muß verzichtet werden.
Bei der mittelbaren Wärmeübertragung, also der Außenbeheizung des Destillationsraumes, tritt dieser Nachteil nicht ein. Neben dem Teer werden die gasförmigen Kohlenwertstoffe in unverdünntem und damit hochwertigem Zustande gewonnen. Die Schwierigkeiten sind hier anderer Art: sie werden durch die geringe Wärmeleitfähigkeit sowohl des zu entgasenden Brennstoffes als vor allem auch des Baustoffes verursacht, aus dem der Destillationsraum besteht. Ein Ersatz der üblichen keramischen Baustoffe durch eiserne Wände hat zwar bis zur zulässigen oberen Temperaturgrenze von etwa 600°C eine beachtliche Steigerung des Wärmeüberganges zur Folge. Bis zu dieser Temperaturstufe tritt jedoch nur eine Schwelung, jedoch keine weitgehende Entgasung des Brennstoffes ein, die zur Gewinnung größerer Gasmengen unbedingt erforderlich ist. Die unbefriedigende geringe Wärmeleitfähigkeit des Brennstoffes selbst bleibt natürlich auch bei Verwendung von eisernen Destillationskammern bestehen und die Gaserzeugung bleibt praktisch auf die Gewinnung von Schwelgas beschränkt. Ein beachtlicher Beitrag zur Stadt- und Ferngasversorgung ist auch auf diesem Wege nicht zu erreichen.
Dazu kommt ein weiterer Gesichtspunkt: Die durch die sehr geringe Wärmeleitfähigkeit sowohl der außenbeheizten Destillationskammer als auch des Brennstoffes verursachten sehr langen Entgasungszeiten gestalten eine unmittelbare Verbindung von Kohlenwertstoffgewinnung und Kesselfeuerungsanlage besonders deshalb sehr unbefriedigend, weil der Unterschied zwischen der sehr langen Entgasungszeit
für den rohen Brennstoff und der nur sehr kurzen Zeit zur Verbrennung des entgasten Rückstandes zu groß ist. Eine unmittelbare Kupplung der beiden Prozesse der Entgasung und der Verbrennung ist bei dieser Sachlage ohne Reiz.
Demgegenüber vereinigt die Erfindung die Vorteile, die jeder der vorgenannten beiden Gruppen von Wärmeübertragung eigen sind, ohne jedoch deren Nachteile zu übernehmen. Die unverdünnte Gewinnung der dampf- und gasförmigen Kohlenwertstoffe, wie sie bei der außenbeheizten Destillation bei höheren Temperaturen, z.B. 750 bis 1 000°C möglich ist, wird mit der wesentlich besseren Wärmeübertragung vereinigt, wie sie seither in begrenztem Umfange durch die Verwendung von heißen, inerten Gasen als Wärmeträger erreicht worden ist. Mit Hilfe der Vorschläge der Erfindung erfährt die Wärmeübertragung und damit die erforderliche Entteerungs- und Entgasungsgeschwindigkeit (Verkokungsgeschwindigkeit) des Brennstoffes eine so große Steigerung, dass eine weitgehende Anpassung an die Verbrennungsgeschwindigkeit des der Kesselfeuerung zugeführten festen Entgasungsrückstandes erreichbar wird. Dies ist aber - wie erwähnt - die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kupplung von Kohlenwertstoffgewinnung und Kesselfeuerung.
Zur Erreichung der erforderlichen hohen Entgasungsgeschwindigkeiten im bituminösen Brennstoff kommt erfindungsgemäß die unmittelbare Wärmeübertragung zur Anwendung, jedoch nicht - wie seither - mit Hilfe heißer inerter Spülgase sondern unter Benutzung von feinkörnigen festen Stoffen mit hoher Wärmekapazität als Wärmeträger. Sand, Feinerze, feinkörniger Quarz, Eisenkugeln von etwa 1 mm Durchmesser u.dgl. sind derartige geeignete Wärmeträger. Ein solcher Wärmeträger wird auf eine als zweckmäßig erwiesene Arbeitstemperatur, z.B. 900°C erhitzt und in einem Destillationsraum mit dem bituminösen Brennstoff innig gemischt und in eine allseitige unmittelbare Berührung gebracht, sodass jedes einzelne Brennstoffstück in den heißen Wärmeträger eingebettet ist. Jedoch soll erfindungsgemäß dies nicht in der Ruhe geschehen, sondern Wärmeträger und Wärmeaufnehmer sollen mit Hilfe einer geeigneten Relativbewegung in ständiger Bewegung gehalten werden, damit jedes Brennstoffstück ständig von immer neuen Teilmengen des Wärmeträgers umflossen wird und damit ununterbrochen weitere Wärmemengen zur Übertragung kommen. Im allgemeinen
hat sich die etwa 2 bis 3-fache Gewichtsmenge eines derartigen Wärmeträgers im Verhältnis zu dem zu destillierenden Brennstoff als ausreichend erwiesen. Je nach der Höhe der gewählten Arbeitstemperatur für den Wärmeträger und je nach der Stückgröße des zu destillierenden Brennstoffes schwankt die zur Entteerung und Entgasung erforderliche Zeit zwischen 5 und 10 Minuten und stellt somit nur einen kleinen Bruchteil der nach dem seitherigen Stand der Technik erforderlichen Entgasungszeiten dar.
Weil zu dieser Art der unmittelbaren Wärmeübertragung nicht Spülgase sondern feinkörnige feste Stoffe verwendet werden, so kann eine Vermischung dieser Art von Wärmeträger mit den dampf- und gasförmig entstehenden Kohlenwertstoffen nicht eintreten. Die im Sinne der Erfindung erfolgte innige Vermischung des feinkörnigen Wärmeträgers mit dem bituminösen Brennstoff stellt - wie erwähnt - die wichtigste Maßnahme zur Herbeiführung der großen Entgasungs- bzw. Verkokungsgeschwindigkeit des Brennstoffes dar. Sie macht jedoch nach Abschluß des Destillationsprozesses eine vollständige Abtrennung des Wärmeträgers von dem entteerten und entgasten Brennstoff notwendig. Feste trockne Stoffe verschiedener Korngröße lassen sich bekanntlich durch Überleiten über gelochte Siebbleche oder sonstige einfache Vorrichtungen vollständig und mit größter Wirksamkeit trennen, wenn sich aus der Verschiedenheit ihrer Stückgröße eine gute und sichere Trennschärfe ergibt. Eine Verbesserung dieser Trennschärfe kann zusätzlich durch Unterschiede in den spezifischen Gewichten der zu trennenden Stoffe eintreten, wenn beispielsweise Feinerze oder kleine Eisenkugeln als Wärmeträger verwendet worden sind. Da es sich nun bei den als Wärmeträger verwendeten Stoffen um Stückgrößen von durchschnittlich 1 mm Durchmesser handelt, so ist die erforderliche Trennschärfe gewährleistet, wenn die Mindeststückgröße des Brennstoffes bei etwa 5 mm Korngröße liegt. Brennstoffe von geringerer Stückgröße bzw. nicht ausreichender Trennschärfe gegenüber dem Wärmeträger scheiden für die vorliegende Erfindung aus, falls nicht der einfache Ausweg der Brikettierung derartiger feinkörniger Brennstoffe in Betracht gezogen werden soll. Briketts und insbesondere Einformbriketts ergeben grundsätzlich eine besonders ausgeprägte Trennschärfe gegenüber den als Wärmeträger eingesetzten feinkörnigen festen Stoffen, wie z.B. Sand, Feinerze u.dgl.
Die nachfolgenden 4 Ausführungsbeispiele geben einen Überblick über den Anwendungsbereich der Erfindung.
Ausführungsbeispiel I:
Gasflammkohle Nuß V (6 - 10 mm) mit 3% Wassergehalt durchläuft auf dem Wege zur Kesselfeuerung einen zum Austragende hin geneigten Drehofen, dem gleichzeitig mit dem Brennstoff die 2 bis 3-fache Gewichtsmenge Sand von 800°C zugeführt wird. Die Entteerung und Entgasung des Brennstoffes ist in weniger als 10 Minuten beendet. Während die dampf- und gasförmigen Kohlenwertstoffe in an sich bekannter Weise abgesaugt werden, verläßt der entgaste Brennstoff gemeinsam mit dem Sand den Drehofen über eine Siebeinrichtung mit etwa 5 mm Lochweite, in der sich der Sand von dem Brennstoff trennt. Letzterer wird entweder unmittelbar und in heißem Zustande der Feuerung zugeführt oder aber nach Abkühlung und Zerkleinerung in einer Staub- oder Mühlenfeuerungsanlage verbrannt. Der noch heiße Rücklaufsand wird einer erneuten Aufheizung zugeführt, wobei etwa beigemischter staubförmiger Abrieb des entgasten Brennstoffes verbrannt und sein Wärmeinhalt zur Sanderhitzung nutzbar gemacht wird.
Ausführungsbeispiel II:
Bituminöse Feinkohle, Kohlenschlamm, Windsichterstaub u.dgl. werden unter Zusatz von 5% Sulfitablauge von 30/32° Bé innig gemischt und zu beispielsweise 12-Gramm Eiformbriketts verpresst. Die feuchten Presslinge werden auf dem 1. Teil eines Trockenbandes unter Ausnutzung der bei der Sanderhitzung entstehenden heißen Abgase getrocknet und auf etwa 100 bis 150°C erwärmt. Der anschliessende 2. Teil des Trockenbandes ist als Destillationsraum ausgebildet, in dem an einer oder mehreren Stellen auf 700°C erhitzter Sand auf die Briketts geleitet und nach kurzer Zeit gemeinsamer Weiterbeförderung wieder abgeführt wird, was durch Überleiten des Brennstoff-Sand-Gemisches über einen Rost geschehen kann. Der 3. Teil des Förderbandes - der gegebenenfalls als Kühlzone ausgestaltet sein kann - bringt die entteerten und entgasten Briketts in die Feuerungseinrichtung. Die im Destillationsteil des Bandofens entstehenden dampf- und gasförmigen Kohlenwertstoffe werden
in an sich bekannter Weise abgesaugt und der Kondensation und der weiteren Verwertung zugeführt.
Ausführungsbeispiel III:
Der im Kokerei- und Gaswerksbetrieb bekannte Vertikalkammerofen für kontinuierlichen Betrieb wird einer Kesselfeuerung vorgeschaltet und mit Temperaturen von 1 000 bis 1 100°C in den Heizzügen betrieben. Als Brennstoff wird eine Gasflammkohle Nuß IV (10 bis 18 mm) oder 12-Gramm Eiformbriketts verwendet. Zugleich mit dem Brennstoff wird Quarzsand von 900°C dem Vertikalkammerofen von oben zugeführt. Die Aufheizung des Quarzsandes erfolgt zweckmäßigerweise in der Weise, dass die dabei entstehende Abhitze zur Beheizung des Vertikalkammerofens dienen kann. Der Brennstoff wandert entsprechend den Regelmaßnahmen der Austragvorrichtung langsam nach unten, während der Quarzsand wesentlich schneller nach unten sickert und am Austrag mit Hilfe eines Siebes aus dem Brennstoff ausgeschieden wird, um anschliessend einer erneuten Aufheizung zugeführt zu werden. In den Unterteil des Vertikalkammerofens wird in an sich bekannter Weise Dampf eingeführt, um mit dem heißen Brennstoff eine Wassergasbildung zu bewirken. Dieser endotherm verlaufende Prozess wird durch den stetigen Antransport der in dem heißen Quarzsand enthaltenen Wärme wesentlich länger aufrechterhalten, als dies ohne diese besondere Wärmezufuhr möglich wäre. Es wird somit ein wesentlich größerer Teil des Brennstoffes in die Gasform umgewandelt. Der ausgetragene entgaste Brennstoff wandert in der bereits beschriebenen Weise zur Kesselfeuerung.
Ausführungsbeispiel IV:
Die Beheizung des Vertikalkammerofens für kontinuierlichen Betrieb gemäß Ausführungsbeispiel III erfordert erfahrungsgemäß in Anlage und Betrieb erhebliche Kosten. Diese Kosten lassen sich bei Anwendung des neuen Verfahrens oftmals erheblich herabsetzen und zwar durch Weglassen der Außenbeheizung und Ersatz derselben durch einen entsprechend vermehrten Zulauf von heißem Sand o.dgl. An die Stelle des kostspieligen Vertikalkammerofens kann dann ein einfacher, innen
mit geeigneten feuerfesten Steinen ausgemauerter Brennstoffbunker treten und praktisch dieselbe Aufgabe wie der Vertikalkammerofen erfüllen. Auch in diesem Falle werden die gas- und dampfförmigen Nebenprodukte in bekannter Weise aus dem Destillationsraum entfernt, während der von diesen Nebenprodukten befreite feste Rückstand der Feuerung zugeführt wird.
Die Ausführungsbeispiele zeigen, dass mit Hilfe der Erfindung eine Kupplung von Nebenproduktengewinnung und Kesselfeuerung in einer Weise durchführbar ist, die allen Anforderungen des praktischen Betriebes gerecht wird. Damit ist aber zugleich auch der Weg gegeben, um die Erzeugung von Stadt- bzw. Ferngas und gleichzeitig von Elektrizität in einer in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht befriedigenden Lösung zu kuppeln. Die Gaserzeugung hat den großen Vorteil, dass sie in diesem Falle von den sonst zwangsweise anfallenden großen Koksmengen befreit ist. Die Stromerzeugung hat den Vorteil, dass die Nebenproduktengewinnung und insbesondere die Gaserzeugung wichtige Kostenträger darstellen und demgemäß zu einer entsprechenden Verbilligung der Kosten des Brennstoffeinsatzes beitragen. Wichtig ist vor allem, dass bei diesem gekuppelten Verfahren auch sehr aschenreiche Brennstoffe mit vollem technischem und wirtschaftlichem Erfolg einer hochwertigen Verwendung zugeführt werden können.
Das Verfahren bezieht sich grundsätzlich auf bituminöse feste Brennstoffe aller Art, wenn nur eine hinreichende Trennschärfe gegenüber dem feinkörnigen Wärmeträger entweder infolge verschiedener Korngrößen oder verschiedener spezifischer Gewichte vorhanden ist. Außer bituminösen Steinkohlen kommen demnach auch alle sonstigen bituminösen Brennstoffe, z.B. Lignite und die anderen geologisch jüngeren fossilen Brennstoffe in Betracht.
Die Anlage - Blatt 1 - zeigt in schematischer Darstellung die Durchführung des Verfahrens in einer der zahlreichen Ausführungsformen.
Der stückige bituminöse Brennstoff tritt bei (1) in eine Schweltrommel (2) ein, in der er in allseitige und unmittelbare Berührung mit der zwei - dreifachen Menge von feinkörnigen festen Stoffen (in manchen Fällen: Sand) von 600 bis 700°C und damit auf Schweltemperatur gebracht wird. Während die dampf- und gasförmigen Destillationserzeugnisse bei (16) aus der Schweltrommel abgezogen werden, wandert der feste Rückstand, der Schwelkoks, über ein Trennsieb (3), das die Trennung des feinkörnigen Wärmeträgers von dem stückigen Schwelkoks infolge der Differenz der Korngrössen bewirkt. Der Schwelkoks fällt anschliessend in die stetig betriebene Nachentgasungskammer (4), deren untere Hälfte zugleich der Wassergaserzeugung dient. In diese Nachentgasungskammer tritt am oberen Ende (11) der von dem Sand-Erhitzungsofen (9) kommende feinkörnige Wärmeträger mit einer Temperatur von etwa 900°C ein und rieselt zwischen dem stückigen Schwelkoks hindurch nach unten, wobei infolge des dabei stattfindenden Wärmeaustausches der Schwelkoks auf etwa 800°C gebracht und seine Nachentgasung bewirkt wird.
In die untere Hälfte der Nachentgasungskammer wird bei (12) Dampf auf den heissen Koks eingedüst, wodurch in bekannter Weise Wassergas erzeugt wird. Der hohe Wärmeinhalt des diese Wassergaszone durchrieselnden feinkörnigen Wärmeträgers deckt weitgehend den durch die Spaltung des Wasserdampfes verursachten Wärmeverbrauch und gestattet damit eine Regulierung der Wassergaserzeugung in weiten Grenzen.
Den unteren Abschluss der Nachentgasungskammer (4) bildet das Trennsieb (5), mit dessen Hilfe der feinkörnige Wärmeträger von dem die Nachentgasungskammer verlassenden "Koks" abgeschieden wird.
Der Koks wird über die Brennstoff-Abfuhr (6) auf den Feuerungsrost (7) des Kessels (8) geführt, um in heissem und trocknem Zustande verfeuert zu werden und somit die günstigsten Voraussetzungen zur Erzielung eines hohen feuerungstechnischen Wirkungsgrades zu schaffen. Natürlich kann der Koks auch in bekannter Weise entweder einer trocknen oder nassen Kühlung unterworfen und sodann auf weite Strecken transportiert oder gelagert werden.
Der mit dem Trennsieb (5) abgetrennte feinkörnige Wärmeträger wird beispielsweise mit Dampf als Fördermittel von dem Sandaustritt aus der Nachentgasungskammer (13) zum Sand-Eintritt in die Schweltrommel (14) gefördert, um gemeinsam mit dem zu schwelenden bituminösen Brennstoff diese Trommel zu durchwandern und seinen restlichen Wärmeinhalt auf diesen Brennstoff zu übertragen. Nach Abtrennung von dem auf diese Weise geschwelten Brennstoff mit Hilfe des Trennsiebes (3) fällt der feinkörnige Wärmeträger zum Sand-Austritt aus der Schweltrommel (15), von wo er mit Hilfe von Luft oder Dampf oder auf andere Weise zum Sand-Erhitzungsofen (9) befördert wird, um nach Wieder-Erhitzung erneut den Kreislauf anzutreten.
Dieser Sanderhitzungsofen (9) wird zweckmässigerweise mit einem Gas- oder Kohlenstaub-Brenner (10) beheizt und die dabei entstehenden Abgase werden in einem Abhitzekessel (19) zur Deckung des Dampfbedarfes ausgewertet.
Die bei (16) aus der Schweltrommel abgezogenen Schwelgase und Teerdämpfe werden ebenso wie die bei (17) aus der Nachentgasungskammer abgezogenen Nachentgasungsgase und das damit vermischte Wassergas bei (18) einer Teerkondensation und Gasreinigung zugeführt.
Claims (8)
1. Verfahren zur Gas- und Teergewinnung bei Kesselfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, dass bituminöse feste Brennstoffe, insbesondere Steinkohlen, Lignite usw., von einer Stückgröße von mehr als 5 mm Korngröße oder Brennstoffbriketts, hergestellt aus feinkörnigen Brennstoffen von unter 5 mm Korngröße, vor der Verbrennung in der Kesselfeuerung in einem Destillationsraum mit etwa der 2 bis 3-fachen Gewichtsmenge von auf 600 bis 1 000°C erhitzten feinkörnigen festen Stoffen von hoher Wärmekapazität und einer Korngröße von etwa 1 mm, z.B. Sand, Quarzsand, Feinerzen, kleinen Eisenkugeln u.dgl. in eine unmittelbare und allseitige Berührung gebracht werden, worauf unter Ausnutzung der durch die verschiedenartigen Korngrößen von Wärmeträger und wärmeaufnehmendem Gut vorhandene Trennschärfe, die durch verschiedenartige spezifische Gewichte verstärkt werden kann, eine Scheidung derselben mit Hilfe einer Siebeinrichtung erfolgt und anschliessend der entteerte und entgaste Brennstoff der Kesselfeuerung zugeführt wird, während der als Wärmeträger dienende feinkörnige feste Stoff durch Wiedererhitzung im Kreislauf gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine geeignete Bemessung von Temperaturhöhe und Gewichtsmenge des feinkörnigen Wärmeträgers die Entgasungs- bzw. Verkokungsgeschwindigkeit innerhalb des einzelnen Brennstoffstückes derart gesteigert wird, daß eine Annäherung oder Anpassung an die Verbrennungsgeschwindigkeit des entgasten Brennstoffstückes in der Feuerung eintritt und gegebenenfalls eine Abstimmung der Durchsatzleistung des Entgasungsbetriebes auf die Bedarfsmenge der Kesselfeuerung an entgastem Brennstoff erfolgen kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steigerung der Gasausbeute aus dem Brennstoff der feinkörnige Wärmeträger möglichst hoch, z.B. auf 1 000°C erhitzt und/oder in mehr als 3-facher Gewichtsmenge dem Brennstoff zugemischt wird, wobei als Destillationsraum beispielsweise ein Vertikalkammerofen für kontinuierlichen Betrieb benutzt wird, in dessen unteren Teil Wasserdampf zwecks Wassergaserzeugung eingeführt wird, und wobei zwecks Erhöhung der Gasausbeute dieser wärmeverbrauchende (endotherme) Prozess besonders ausgedehnt geführt werden kann, weil der Wärmeverbrauch der Wasserdampfspaltung durch den Wärmeinhalt des ständig durch das Brennstoffbett nach abwärts fliessenden hocherhitzten feinkörnige Wärmeträgers weitgehend ergänzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff oder die Brennstoffbriketts vor der Zuführung in den Destillationsraum einer Trocknung oder sonstigen Wärmebehandlung unterworfen werden, wofür entweder die Rauchgase der Feuerung oder die bei der Erhitzung der feinkörnigen festen Stoffe, z.B. Sand, anfallende Abwärme ausgenutzt werden können.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- oder Aufgabevorrichtung, welche den Brennstoff der Kesselfeuerung zuführt, zugleich als Destillationsraum in Form eines Drehofens, eines Förderband- oder Kanalofens, eines Vertikal- oder Schrägkammerofens o.dgl. ausgebildet ist, in welcher der erhitzte feinkörnige Wärmeträger, z.B. Sand, in eine unmittelbare und innige Berührung mit dem zu schwelenden oder zu verkokenden Brennstoff gebracht wird und der entteerte und entgaste Brennstoff nach Überleiten über ein Sieb zwecks Abtrennung des feinkörnigen Wärmeträgers - gegebenenfalls in heißem Zustande - der Feuerung zur Verbrennung zugeführt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entteerung und Entgasung des für die Kesselfeuerung bestimmten Brennstoffes in einem Drehofen erfolgt, in den der Brennstoff oder die Brennstoffbriketts und der als Wärmeträger benützte feinkörnige feste Stoff, z.B. Sand, gemeinsam eingeführt und infolge der Drehbewegung des Ofens in eine sich ständig ändernde unmittelbare und allseitige Berührung gebracht werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entteerung und Entgasung des für die Kesselfeuerung bestimmten bituminösen Brennstoffes auf einem Förderband erfolgt, das gegen die Außenluft abgedichtet und zum Destillationsraum ausgestaltet ist und in dem an einer oder mehreren Stellen der erhitzte feinkörnige Wärmeträger, z.B. Sand, auf den stückigen Brennstoff oder die Brennstoffbriketts aufgetragen und gegebenenfalls mehrmals abgezogen wird, sodass mehrere Sand-Kreisläufe entstehen und eine stufenweise Erhitzung bewirken, wobei der erste Teil des Förderbandes vorzugsweise zugleich als Trocknungseinrichtung für Briketts oder nassen Brennstoff dient, in dem beispielsweise Rauchgase aus der Kesselfeuerung oder die bei der Sanderhitzung entstehende Abhitze oder Rücklaufsand als Wärmequelle für diesen Trocknungsvorgang dienen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufgabevorrichtung von stückigen Brennstoffen oder Brennstoffbriketts in die Kesselfeuerung ein einfacher, mit feuerfestem Steinmaterial ausgemauerter Brennstoffbunker verwendet wird, der gegen die Außenluft abgedichtet ist und der von einem erhitzten feinkörnigen Wärmeträger, z.B. Sand, durchrieselt wird, der gemeinsam mit dem ent-
teerten und entgasten Brennstoff ausgetragen und durch eine Siebeinrichtung abgetrennt wird, während die gas- und dampfförmigen Kohlenwertstoffe am oberen Teil des Bunkers nach außen abgezogen und der Kondensationsanlage zur weiteren Aufarbeitung zugeführt werden.
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