DEP0039676DA - Brennkraftmaschine mit luftloser Einspritzung. - Google Patents
Brennkraftmaschine mit luftloser Einspritzung.Info
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Description
Hannoversche Maschinenbau A.G·,»
vorm-Georg Ehestorff 8.April 1949·
(Hänomag),Hannover-Linden.
Brennkraftmaschine mit luftloser Einspritzung.
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit laftloser Einspritzung und zeigt insbesondere eine besondere
Anordnung und Ausbildung der Einspritzpumpe. Bei Dieselmotoren jnit luftloser Einspritzung, insbesondere bei schnelllaufenden
Fahrzeugmotoren, ist es bereits bekannt, die Einspritzdüse seitlich anzuordnen, sodaß die Achse der Einspritznadel
oder der offenen Düse senkrecht oder schräg zur Zylinderachse verläuft, wobei die Düse durch die Lauffläche des
Kolbens, also durch den Zylinderblock, und, falls vorhanden, durch die Laufbuchse hindurch in den Verbrennungsraum hineinragt.
Sie spritzt den Brennstoffnebel in eine Brennkammer ein» die über dem Kolben im Kompressionsraum in einer Aussparung
des Kolbens oder im unteren Teil des Zylinderkopfes liegt. Der bauliche Wachteil der Anordnung ist der, daß die
Düse durch die Laufbuchse hindurchgeführt werden muß, wobei ein seitlicher Plansch vorzusehen ist. Der Kühlwassermantel
muß an dieser Stelle unterbrochen werden und macht* manchmal die Verwendung einer besonderen Zylinderlaufbüchse unmöglich.
Die Einspritzpumpe hängt also parallel zur Zylinderachse seitlich angeflanscht am Zylinderblock, wobei die "von der
nockenwelle herrührenden Kräfte von den Befestigungsschrauben des Seitenflansches als Scherkräfte bzw. durch einen Versatz
aufgenommen werden müssen»
Sin weiterer Mangel besteht darin, daß man den Kolben tief genug in den Zylinderkopf hineinragen lassen muß,
um die Düse noch im Zylinderkopf unterbringen zu können. Hierbei wird die Bearbeitung des Zylinderkopfes erschwert.
Durch die Erfindung werden die Mangel der bekannten Anordnungen beseitigt, indem erfindungsgemäß zwischen Zylinderblock
und Zylinderkopf ein als Ring ausgebildetes Zwischenstück eingesetzt ist, welches den Brennraum bildet und als
Brennkammerring bezeichnet werden mag» Dabei kann dieses den Brennraum bildende Zwischenstück erfindungsgemä-ß als Träger
für dis Einspritzpumpe ausgebildet sein. Zu diesem Zweck reicht der Brennkammerring seitlich über den Umfang des
Zylinders hinaus, wobei an diesem vorstehenden Teil die dfe Einspritzpumpe bildenden Elememte hängen. Der Brennkammerring
weist eine nach dem Zylinderinnern gerichtete Durchbohrung auf, welche die Düsenorgane trägt und die Verbindung
derselben mit dem Pumpenraum ohne äußere Leitungen sicherstellt.
Erfindungsgemäß ist der Brennkammerring auf der Sei'te der Bockenwelle über den Zylinderblock hinaus verlängert,
sodaß die Einzelteile der Einspritzpumpe zwischen dem vorstehenden leil des Brennkammerringes und der Nockenwelle
eingeschaltet sind.
Bei Llehrzylindermotoren bilden die Brennkammer ringe sämtlicher Zylinder einen gemeinsamen Körper, der nach Art
einer Platte auf dem Zylinderblock aufliegt. Dabei kann die Ausbildung so getroffen sein, daß die Brennkammerringe bzw.
die die einzelnen Ringe umfassende Platte Hohlräume aufweist, die vom Kühlwasser durchströmt werden. Je nach Anordnung
und Abmessung der Kühlräume Iqßt sich eine genaue Temperierung der Brennkammer erzieleno
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausfülirungsmöglichkeiten zuläßt, ist in einem Ausf"Jarungsbeispiel
in der anliegenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Jn dem Zylinderblock 1, der mit Hohlräumen 2 für die Kühlflüssigkeit ausgeststtet ist, ist die Zylinderlaufbüchse
3 eingesetzt, in der der Kolben 4 arbeitet.
Unter Zwischenschaltung einer geeigneten Dichtung 5, die gegebenenfalls eine glat'te Dichtung sein kann, ist der
erfindungsgemäße Brennkammerring 6 aufgesetzt. Die innere Oeffnung dieses Ringes bildet eine Portsetzung des Zylinderrauüies.
Auf den Brennkammerring 6 ist der Zylinderkopf 7 bekannter Bauart unter Zwischenschaltung einer bekannten
Zylinderkopfdichtung aufgesetzt. Auf einer Seite des Zylinder-
blockes lagert die Nockenwelle 8 mit den Bocken 9, die über geeignete Zwischenglieder 10 den Pumpenstössel 11
bewegen. Pumpenzylinder, Pumpenstempel„ Druckventilfedern und führung, sowie Dichtung, Drehhülse, Feder und Pederteller
und die sonstigen Elemente der Pumpe sind normal und brauchen deswegen an dieser Stelle nicht weiter beschrieben
au werden.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist der Brehhkammerring 6 auf der Seite der Nockenwelle 8 über den
Zylinderblock hinaus verlängert, wobei an diesem Teil 12 die Elemente der Einspritzpumpe angebracht sind. Dabei
ist der Teil 12 des Brennkammerringes 6 von einer Durchbohrung 13 durchsetzt, die den Pumpendruckraum 14 mit dem
Verbrennungsraum 15 verbindet. Jn diesem Verbindungskanal 13 ist der Düaenkörper bzw. Zerstäuber 16 eingesetzt.
Durch diese Anordnungen wird der Vorteil erreicht, daß die Brennstoffeinspritzpumpe nicht wie bisher
von der Seite her angeflanscht ist. Es werden vielmehr die auf die Pumpenstempel 11 einwirkenden Nockenkräfte von der
senkrecht zur Hockenkraft stehenden Dichtungsfläche 17 des Pumpenkörpers bzw. des Brennkammerringes 6,12 aufgendmmen.
Ferner entfallen die vom Druckraum der Einspritzpumpe zur Düse führenden äußeren Druckleitungen mit ihren
Verschraubungen.Einspritzpumpe und Düse bilden praktisch ein Stück, sodaß hierdurch die Verwendung höchster Drücke
für indirekte Jüinspritzung auch bei offener Düse ermöglicht wird, ohne daß mit Undichtbeiten oder elastischen Verhalten
von Druckleitungen gerechnet werden muß«
Wie die Figur erkennen läßt,sind im Innern des Brennkammerringes 6 Hohlräume 18 vorgesehen, die
über Oeffnungen 19 an den Kühlwasserdurchfluß angeschlossen sind. Durch entsprechende Bemessung der Wandungen des
Brennkammer ringe s ist auf divese Weise1 die Möglichkeit gege-
ben, die Brennkammer zu temperieren.
Die gezeigte Anordnung eignet sich, sowohl für
Zweitakt*?· als euch für Viertaktmotoren. Sie gestattet c£ie
Verwendung glatter, seitlich nicht durchbohrter Laufbüchsen und ermöglicht glstte Abdichtflächen des Zylinderkopfes.
Außerdem sind die Pumpenelemente nweckmässig untergebracht. Sie können durch einen Deckel 20 nach außen hin abgeschlossen werden, wodurch der Motor glatte äußere Flächen erhält. Bei Mehrzylindermotoren können selbstverständlich die einzelnen Brennksmmerringe mit ihren Vorsprüngen 11 in einem einzigen Plattenkörper vereint sein. Der Zylinderkopf bildet
lediglich den Ventilträger und ist nicht wie bisher V.'ärmespannungen ausgesetzt, d:e dadurch hervorgerufen wurden,
daß die Brennkammer im Zylinderkopf untergebracht war,,
Zweitakt*?· als euch für Viertaktmotoren. Sie gestattet c£ie
Verwendung glatter, seitlich nicht durchbohrter Laufbüchsen und ermöglicht glstte Abdichtflächen des Zylinderkopfes.
Außerdem sind die Pumpenelemente nweckmässig untergebracht. Sie können durch einen Deckel 20 nach außen hin abgeschlossen werden, wodurch der Motor glatte äußere Flächen erhält. Bei Mehrzylindermotoren können selbstverständlich die einzelnen Brennksmmerringe mit ihren Vorsprüngen 11 in einem einzigen Plattenkörper vereint sein. Der Zylinderkopf bildet
lediglich den Ventilträger und ist nicht wie bisher V.'ärmespannungen ausgesetzt, d:e dadurch hervorgerufen wurden,
daß die Brennkammer im Zylinderkopf untergebracht war,,
Claims (6)
1.) Brennkraftmaschine mit laftloser Einspritzung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zylinderblock und Zvlinderkopf
ein Zwischenstück, ein sogenannter Brennkammerring, eingesetzt ist, welcher den Brennraum bildet und die Einspritzdüse
trägt.
2-B-) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennv zeichnet 9 daß der Brennkammerring seitlich über den Umfang
des Zylinders hinausreicht und die die Einspritzpumpe bildenden Elemente trägt.
3.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 u nd 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennkammerring eine nachdem Zylinderinnern
gerichtete Querbohrung aufweist, welche die Düsenorgane trägt und die Verbindung derselben mit dem Pumpenraum sicherstellt«,
4.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammerringe mehrerer Zylinder
zu einem einzigen Körper, Platte o.dgl. vereint sind.
5.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennkammerring in seinem Innern
Hohlräume zum Durchlassen des Kühlwassers aufweist und mit Hilfe geeigneter Durchbrechungen an den Kühlwasserumlauf des
Motorblockes angeschlossen ist«
6.) Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ä±es: der Brennkammerring mit dem
Einspritzpumpenkörper ein Stück bildet.
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