DEP0038827DA - Verfahren zur Regelung des Betriebsdruckes hydraulischer Anlagen - Google Patents

Verfahren zur Regelung des Betriebsdruckes hydraulischer Anlagen

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DEP0038827DA
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Germany
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pressure
operating
small bore
regulating
differential piston
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Expired
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English (en)
Inventor
Rudolf Neuhausen Amsler
Original Assignee
Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Konstanthaltung des Druckes einer hydraulischen Anlage unabhängig von der durch die Abflussleitung fliessenden Menge. Das Verfahren ist gekennzeichnet durch Zuhilfenahme eines Druckminderventile, dessen reduzierter Druck auf die grössere Fläche eines Differentialkolbens geführt ist und dessen kleinere Fläche vom Druck des Betriebsmittels belastet wird. Der Differentialkolben übernimmt die Steuerung des Abflusses. Die Belastung der grösseren Fläche des Differentialkolbens ist, entsprechend dem durch das Druckminderventil eingestellten Drucks dauernd konstant. Der Differentialkolben stellt sich daher automatisch stets in eine solche Lage ein, dass zwischen beiden Seiten Gleichgewicht herrscht, wodurch das Konstanthalten des Betriebsdruckes erreicht wird.
In beiliegender Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform, anhand welcher das erfindungsgemässe Verfahren beschrieben ist, schematisch veranschaulicht. Das Ventilgehäuse 1 erhält das Betriebsmittel von einer nicht dargestellten Pumpe durch Kanal 2 zugeführt. Der Differentialkolben 3 ist verschiebbar im Ventilgehäuse 1 gelagert und steht durch Raum 4 mit dem Betriebsmittel direkt in Verbindung. Durch die kleine Bohrung 5 gelangt das Betriebsmittel ebenfalls in den Kanal 6, welcher es in den Raum 7 auf die grössere Fläche des Differentialkolbens führt. Das durch die kleine Bohrung 5 in den Kanal 6 strömende Betriebsmittel erfährt durch die Drosselung eine Druckminderung. Mittels Kugelventil 8, Feder 9 und Schraube 10 kann der Druck im Kanal 6 beliebig eingestellt werden.
Das durch das Kugelventil 8 abströmende Betriebsmittel wird durch Bohrung 11 dem Ringraum 12 zugeführt, welcher durch Anschluss 13 mit dem Abfluss in Verbindung steht. Der Druck im Raum 7 verhält sich zum Druck im Raum 4 wie die kleine Fläche des Differentialkolbens 3 zur grossen Fläche. Da die Belastungskräfte der grösseren Fläche des Differentialkolbens 3 bei jeder Kolbenstellung konstant sind, wird bei Gleichgewicht auch die auf die kleine Fläche des Differentialkolbens 3 wirkende Kraft und damit der Druck stets derselbe sein unabhängig von der Bedarfsmenge. Der Differentialkolben 3 steuert demzufolge den Abfluss des Betriebsmittels derart, dass im Raum 4,
Kanal 2 und damit in der Zuführungsleitung konstanter Druck herrscht. Für ein zuverlässiges Arbeiten des Reglers ist es vorteilhaft, wenn der Durchflussquerschnitt des den Abfluss steuernden Differentialkolbens sich ganz allmählich vergrössert, sodass dem Differentialkolben bei Mengenänderungen ein verhältnismässig grosser Weg aufgezwungen wird. Dies kann, wie beispielsweise gezeigt, durch allmählich sich vergrössernde Kerben 15 geschehen. Mit Deckel 14 wird das Ventilgehäuse 1 abgeschlossen.
Fig. 2 zeigt die beispielsweise Anordnung der zur Druckreduzierung verwendeten kleinen Bohrung in einem besonderen Teil 16, das auf einfache Weise zwecks leichter Zugänglichkeit z.B. durch Wegschrauben ausgebaut werden kann.

Claims (4)

1.) Verfahren zur Regelung des Betriebsdruckes hydraulischer Anlagen auf konstanten Druck, dadurch gekennzeichnet, dass der durch eine parallel zum Hauptflüssigkeitsstrom geschaltete Druckreduziervorrichtung (8) verminderte und konstant gehaltene Flüssigkeitsdruck zur Belastung des zur Regelung des Betriebsdruckes dienenden Ausströmventils (3) herangezogen wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckreduzierung keine kleine Bohrung (5) verwendet wird, die dem durchfliessenden Betriebsmittel einen grossen Widerstand entgegengesetzt, sodass nur eine kleine Menge Betriebsmittel durch die kleine Bohrung in einen grösseren Raum fliessen kann, in welchem sie mittels eines an sich bekannten Ueberdruckventils (8) auf einen einstellbaren Druck entspannt wird.
3.) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Reglerorgan ein Differentialkolben (3) verwendet wird, dessen Steuerkante (15) zweckmässig so ausgebildet ist, dass der freie Durchflussquerschnitt sich allmählich vergrössert, was durch sich allmählich vertiefende Kerben erfolgt.
4.) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Druckreduzierung verwendete kleine Bohrung (5) zum Zweck leichter Reinigung in ein Teil (16) gelegt wird, das auf einfache Weise zu entfernen und anzubringen ist.

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